VERHALTENSREGELN

  1. Wir verstehen und achten so weit möglich nicht nur die Gesetze sondern auch die politische Kultur unseres Landes und setzen durch unser Handeln ein Beispiel für die Vereinbarkeit der Volkssouveränität mit dem Respekt vor Personen, Organisationen, Institutionen und Bevölkerungsgruppen.
  2. Wir testen nicht ohne Not die Grenzen der Meinungsfreiheit aus. Wenn wir jemanden anklagen, dann nur mit guter Begründung. Unsere Anklagen konzentrieren sich auf beobachtbare politische Akteure.
  3. Geschichten von Verschwörungen übermächtiger Strippenzieher sind mit der gebotenen Skepsis zu behandeln. Wir brauchen keine Sündenböcke. Wir sind selber Akteure. Unser Interesse gilt den Gesetzesregeln und dem Aufbau unseres Einflusskreises.
  4. Ehrenrührige Aussagen über ethnisch, religiös oder soziologisch definierte Personengruppen sind weitestgehend zu unterlassen oder auf einen sauber begründeten Kern zu reduzieren.
  5. Wir geben stets Rechenschaft über die Grundlagen unserer Aussagen. Wir brauchen weder marktschreierisches Maulheldentum noch ängstliche Distanzierungserklärungen. Der mündige Bürger schätzt lockere Objektivität bis hin zum Understatement und natürlichem Humor und Sarkasmus.
  6. Mit unseren Rede- und Textbeiträgen wollen wir mündige Bürger inspirieren und befähigen. Wenn dort Material enthalten ist, welches Emotionen aufwühlt und negative Energie erzeugt, stehen wir umso stärker in der Pflicht, es in genaue Information und konstruktive Hinweise einzubetten.
  7. Wenn wir Sinnesreize unseres Publikums direkt ansprechen, dann liefern wir verbale Einordnungen dazu. Ein Bild lügt besser als 1000 Worte. Audiovisualität verpflichtet zur expliziten Verantwortungsübernahme.  Sensations- und Skandalmeldungen werden nie brühwarm weitergereicht sondern auf unserem Blog mit einem Mindestmaß an Recherche aufbereitet.
  8. Bevor unser Publikum einen Link mit Binärdaten (Video, App etc) anklickt, muss es bereits zuverlässig darüber informiert worden sein, welchen Informationswert das Dokument liefert. Facebook-Videos werden in externe Webseiten eingebunden. Das dient der Hygiene, dem Schutz vor Viren, in wörtlichem und übertragenen Sinn.
  9. Wir brauchen keine Androhungen irgendwelcher Vergeltungen an einem herbeifantasierten Tag der Abrechnung. Rachefantasien sind die Onaniervorlagen derer, die nichts tun werden. Dazu gehören wir nicht.
  10. Wir erheben keine adressatenlosen politischen Forderungen. Wir schreiben weder Hassmails noch ellenlange offene Briefe. Vielmehr studieren wir die politischen Prozesse, suchen uns zuständige Ansprechpartner aus und bemühen uns, ihre geringe Aufmerksamkeitsspanne zu nutzen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
  11. Wir erwarten keine Retter. Wir werfen Politikern nicht vor, dass sie “nur labern”. Vielmehr zitieren wir sie, sobald sie mal etwas brauchbares sagen, in unseren Argumentationsdossiers als Autoritäten.
  12. Wir bewerben keine Parteien oder Personen. Uns interessieren Fakten und Ideen.
  13. Was wir machen, machen wir gut. Lieber wenig aber richtig.
  14. Unsere Kundgebungen sind weder ein Forum für Parteipolitiker noch eine Speaker’s Corner für politikferne Möchtegern-Demagogen sondern eine Gelegenheit zur Inspiration und Befähigung der Bürger. Wir arbeiten kontinuierlich und systematisch an der Qualität unserer Beiträge.
  15. Wenn ein Mitstreiter durch zweifelhafte Äußerungen dem Breiten Bündnis Anlass zu einer bunten Treibjagd gegeben hat, treten wir der Treibjagd geschlossen entgegen. Bei anderer Gelegenheit beugen wir durch systematische Arbeit an unserem Verhalten künftigen Treibjagden vor.
  16. Wir bauen ein Bloggernetzwerk auf. Aktivisten möglichst Blogbeiträge schreiben, auf die wir bevorzugt verweisen, wenn sie unseren Qualitätsanforderungen genügen. Umgekehrt sollten die vernetzten Blogger auf Veröffentlichungen der Gruppe verweisen.
  17. Der Web-Auftritt der Gruppe muss ins Zentrum der publizistischen Aktivitäten rücken. Beiträge zu Facebook, Twitter und anderen Medien müssen Sekundärprodukte sein.
  18. Wir verweisen möglichst nicht direkt auf Webseiten pseudohumanitärer Hetzmedien. Eher verweisen wir auf Blogbeiträge und Artikel alternativer Medien, die diese zitieren, oder auf Foren, auf die unsere Leser einwirken können.
  19. Wir kultivieren nicht nur uns selber sondern eine Familie von verwandten Medien.  Wenn wir mal gelöscht werden, werden weitere Früchte unserer Arbeit noch existieren.
  20. Wir fördern nichts, was Lesern schmeichelt oder seichtem konsumorientiertem Verhalten der Leser Vorschub leistet und stattdessen vielmehr alles, was sie selbstkritischer und stärker macht. Wir betreiben und fördern Konsumverzicht zugunsten der patriotischen Sphäre, wozu auch die Unterstützung von Bemühungen verdienter Organisationen um Spenden gehört.
  21. Unsere Haltung drücken wir auch in der Pflege unserer traditionellen Kultur aus. Insbesondere praktizieren und pflegen wir selber soweit es geht klassische (einheimische) Kunst, Literatur und Musik.





von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!

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