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Vorsicht, Falle! Ibiza ist überall. Björn Höckes abgebrochenes ZDF-Interview.

Während der Bunte Rotfunk (BR) stinkfaul-argumentfrei die amtliche Nazifizierungs-Erzählung der Bunten Republik verbreitet, legt das ZDF mehr Ehrgeiz an den Tag. Es versucht, Björn Höcke aufs Glatteis zu führen, um damit das Narrativ von der zutiefst gespalteten AfD, die endlich Nazis jagen oder auseinanderlaufen müsse, auf ihre Weise zu füttern. Für diese Zielsetzung ist Björn Höcke schon heute eine „interessante Persönlichkeit“. Für andere Zwecke hingegen darf er gar nicht zu Wort kommen. Das wissen Björn Höcke und sein Medienberater Günter Lachmann nur allzu gut. Man wundert sich daher, warum sie sich zunächst auf das Spiel einließen.

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Ungarischer Botschafter protestiert gegen ungarnfeindliche Propaganda im ZDF

Stalin hat es in der Sowjetunion vorgemacht, wie man sich in dokumentarischen Spielfilmen selbst als Über-Vater gut in Szene setzt.

Stalin im Spielfim „Der Fall von Berlin“ (1950)

Nachdem Väterchen Helmut Kohl (CDU) und Gerhard Schröder (SPD) in medialen Verklärungen zu kurz kamen, holt das ZDF das jetzt mit der Über-Mutti Angela Merkel nach.

Das ZDF verzichtet gänzlich darauf, die kapitalen Fehlentscheidungen der Angela Merkel anno 2015 klipp und klar zu benennen. Der Spielfilm „Stunden der Entscheidung“ führt den merkelgläubigen Zuschauer genau dorthin, wo er ihn haben will: im Irrglauben. Das eigentliche Ziel dieses Films war nicht der Erkenntnisgewinn, sondern die offizielle Reinwaschung einer Kanzlerin.

Fazit: die falsche Frau zur falschen Zeit im falschen Amt. Eine Konstellation mit fataler Tragweite.

Stattdessen versucht der Spielfilm den ungarischen Präsidenten das Etikett des Buhmanns anzukleben. Dagegen wehrt sich nun der ungarische Botschafter mit vollem Recht, wie Vera Lengsfeld auch auf „Philosophia Perennis“ von Dr. David Berger berichtet:

„(Vera Lengsfeld) Es kommt sehr selten vor, dass sich ein Botschafter öffentlich zu Vorgängen des Landes äußert, in dem er akkreditiert ist. Zu diesem ungewöhnlichen Schritt sah sich jetzt der ungarische Botschafter Dr. Péter Györkös gezwungen.

Das ZDF hat mit seinem am Mittwoch den 4. September gesendeten sogenanntem Dokudrama : „Stunden der Entscheidung“ über die Flüchtlingskrise 2015 und die Rolle Angela Merkels darin, eine rote Linie überschritten. Die vielen enthaltenen Falschbehauptungen über Ungarn und seinen Regierungschef Victor Orban haben den Botschafter veranlasst, sich in einem Brief an  Dr. Peter Frey, den Chefredakteur des Zweiten Deutschen Fernsehens zu wenden.

Das angebliche Dokudrama hat mit seriösem Journalismus wenig zu tun,  sondern wirkt wie ein Stück aus der Feindpropaganda des Kalten Krieges. Nur ist diesmal das verunglimpfte Land nicht Teil eines feindlichen Blockes, sondern Mitglied der EU, die ein Friedensprojekt zu sein, uns  immer wieder vom ZDF versichert wird. Was Falschbehauptungen über ein Partnerland und seine Politiker mit Frieden zu tun haben, bleibt ein Geheimnis des ZDF . Um des Friedens willen wäre eine Entschuldigung und die Entfernung dieses Propagandastücks aus der Mediathek das Mindeste.

Nach der Achse des Guten dokumentieren auch wir den Brief des Botschafters:

Sehr geehrter Herr Intendant,

das ZDF hat am 4. September 2019 zur Hauptsendezeit ein »Dokudrama« zu den Ereignissen von vor vier Jahren ausgestrahlt. Ohne Zweifel ist das Thema (nicht nur) in Deutschland von besonderem öffentlichen Interesse. Unter Wahrung der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln meines Berufes und der gebotenen Achtung für die deutschen Bürger und Politiker kommentiere ich die damit verbundenen internen Debatten nicht öffentlich. Ich verfolge sie lediglich und natürlich berichte ich darüber in angemessener Form an meine Hauptstadt.

Nun gab es in dem erwähnten Film derart viele Elemente, die Objektivität und Tatsachen missen haben lassen, und in Form von „Einspielungen“ eine Reihe von Anspielungen auf mein Land und seinen mehrfach demokratisch gewählten Ministerpräsidenten, dass ich mich gezwungen sehe, darauf zu reagieren.Was die ethischen und moralischen Normen verletzenden Passagen und Andeutungen angeht, kann ich nur hoffen, dass die Autoren und Macher sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können.

Aber ich beschränke meine ins Traurige spielende Frustration auf die Tatsachen. Der „Mythos vom Budapester Ostbahnhof“ ist nicht neu. Die auch im Film immer wiederkehrende Behauptung, alles hätte hier und jetzt seinen Anfang genommen und Ungarn wäre Quelle aller Probleme, läuft der schlichten geographischen Realität, den Bestimmungen des internationalen und europäischen Rechts und den Ereignissen vom Sommer und Herbst 2015 diametral entgegen. Der 4. September war einer von vielen Tagen in der seit Monaten andauernden Migrationskrise. Ich selbst hatte damals, noch als Ständiger Vertreter bei der EU in Brüssel, meinen Kollegen schon Wochen zuvor signalisiert, dass die Zahl der täglich eintreffenden illegalen Migranten bereits die zehntausender Marke überschreitet. Kenntnis und Verständnis der Situation belegt kaum etwas deutlicher als die Tatsache, dass das Bundesministerium des Innern am 19. August, zwei Wochen bevor sich der „Marsch der Hoffnung“ in Bewegung setzte, die Zahl der bis zum Jahresende erwarteten Zuwanderer auf 800.000, also auf das Doppelte der bis dahin geltenden Schätzung, korrigiert hatte. Es waren dann am Ende –wenn ich mich nicht irre –890.000.

Nicht unerwähnt lassen sollten wir auch den Tweet des BAMF vom 25. August über die Aussetzung der Anwendung der DublinVerordnungen, der der Zuwanderung durchaus eine neue Dynamik verlieh. Auch sollte man die simple geographische Gegebenheit berücksichtigen, dass den Budapester Ostbahnhof mehr als 1000 km von der Außengrenze der EU und des Schengenraumes trennen. Beachten wir internationales Recht (Art. 31 der Genfer Konvention) oder europäisches Recht (Schengener Grenzkodex, Dubliner Verordnung) sind zwei Dinge festzuhalten: Die illegalen Einwanderer sind auf ihrem Weg durch nicht weniger als fünf oder sechs Staaten gezogen, in denen ihr Leben nicht in Gefahr war, sie also keine Flüchtlinge mehr waren. Zudem ignorierten sie bewusst alle Dubliner und Schengener Regelungen, denn ihnen war klar, wohin sie wollten.

Ungarn hat mit der Entscheidung europäische Regelungen durchzusetzen große materielle, politische und moralische Risiken auf sich genommen. Wir haben weder Dank noch Anerkennung erwartet, dafür wurden uns täglich unbegründete Kritik und moralische Belehrungen zuteil. Seitdem sind vier Jahre vergangen, die Dinge haben sich langsam wieder in Richtung der Einhaltung von Recht und Ordnung bewegt, schrittweise gelingt es uns Ordnung und Humanität miteinander in Einklang zu bringen, doch die realitätsfremde, und von Fall zu Fall an Ehrverletzung grenzende Propaganda hört nicht auf.

Jedenfalls kann ich nur erneut und immer wieder anbieten, dass ich dem ZDF und anderen öffentlich-rechtlichen oder privaten Medien bei Interesse an den Tatsachen oder dem ungarischen Standpunkt jederzeit bereitwillig zur Verfügung stehe. Es wäre an der Zeit statt Schmutzkampagnen und Fiktionen, die die geografische Realität außer Acht lassen und als Wahrheit präsentieren, die Fakten gewähren zu lassen. Mein beruflicher Werdegang hat es mit sich gebracht, dass ich die Ereignisse sowohl 1989 (damals als für die DDR zuständiger Referent des ungarischen Außenministeriums) als auch im Sommer und Herbst 2015 (zunächst als ständiger Vertreter bei der EU, dann ab Oktober 2015 als Botschafter in Berlin) aus unmittelbarer Nähe verfolgen konnte. Den ersten Stein aus der Mauer, die das eigene Volk eingeschlossen hielt, haben die Ungarn herausgeschlagen. 2015 hat sich Ungarn für die Einhaltung und Durchsetzung europäischen Rechts und für den Schutz der Lebensform und des Wirtschaftsmodells, die die Grundlage der EU bilden, und des durch Schengen geschützten Binnenmarktes eingesetzt, und den illegalen Zustrom über die grüne Grenze gestoppt. Grundlage und ein natürlicher Zug unseres gemeinsamen Daseins und unserer Zusammenarbeit ist, dass wir die Welt in manchen Fällen aus anderem Blickwinkel und durch andere Sichtweise betrachten. Situationen wie diese zu klären gelingt jedoch nur auf der Basis von Respekt für unser Gegenüber und für die Tatsachen. Der von Ihnen gezeigte Film tut keinem dieser Kriterien Genüge.
Mit freundlichen Grüssen

Dr. Péter Györkös

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Populismus – falsch verstanden

von Isabella Klais

Der Begriff „Populismus“ ist in weit verbreiteten Kreisen der Bildungsferne zum pejorativen Wort verkommen. Dabei beruht er auf dem lateinischen Wort „populus“, was „Volk“ bedeutet. Die Herrschaft des Volkes aber macht das Wesen der Demokratie aus.

Gerade diese geistig einfach strukturierten Kreise versuchen sich dieser Tage an einer neuen Spielart des Populismus, der einhergeht mit der willkürlichen Mißachtung von Recht und Gesetz, wenn diese ihrer Auffassung im Wege stehen. Dabei wird von dort doch ansonsten so gerne als Rechtfertigung einer volksfernen Politik ins Feld geführt: „Wenn man das Volk befragte, hätten wir hier die Todesstrafe.“.

Tatsächlich eignet sich nicht alles uneingeschränkt zur Volksbefragung. Dies gilt insbesondere für Fragen, die ein bestimmtes, zum Teil komplexes Vorwissen voraussetzen. Dazu zählen in der Regel Wirtschafts~, Finanz~ und Rechtsfragen. Legendär sind bestimmte Rechtsirrtümer, die sich in weiten Zirkeln festgesetzt haben und praktisch das ewige Leben besitzen. Zu ändern vermögen sie die Rechtslage dennoch nicht.

Ein Rechtsstaat kennt bestimmte Mechanismen der Gesetzgebung. Hernach kann man über die Geltung der formell und materiell einwandfrei zustande gekommenen Gesetze nicht einfach durch Volksentscheid erneut abstimmen und ihre Gültigkeit in Frage stellen.

Der Fall Rackete liefert gerade ein befremdliches Beispiel für weit verbreitete Rechtsverachtung. Da wird einfach gefordert, daß Recht und Gesetz zurückzutreten hätten zu Gunsten dessen, was zur Moral erhoben wird.

Dabei wird ein Antagonismus von Recht und Moral unterstellt. Daß Gesetze der Moralität nicht entgegenstehen, sondern sich in der Regel im Einklang mit ihr befinden (müssen), scheint nicht zu interessieren.

 

Die dämlichen Schlagworte von Heiko Maas und Walter Steinmeier, beide vielfach profiliert als Schande ihrer beruflichen Zunft, weisen sie auch jetzt als juristische Laienspieler aus.

Nach einem ZDF-Bericht (Und dieser Sender steht nicht im Verdacht regimekritischer Berichterstattung!) und der Wertung von FRONTEX befand sich Rackete nicht in einer Zielkonfliktsituation, die ihr nur die Option des Rechtsbruches gelassen hätte. Sie hätte die Insassen des Bootes unter völliger Beachtung aller Vorschriften retten können. Sie wählte dazu jedoch bewußt den Weg der Konfrontation mit Italien und gefährdete dabei noch weitere Leben.

Damit gehen Parolen wie „Wer Leben rettet, ist nicht kriminell.“ an der Sache vorbei. Die „Rettung“ wäre auch rechtstreu möglich gewesen. Die Rettung von Leben exculpiert nicht für die Gefährdung anderer Leben.

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Gut durchtrainierte Mangelversorgte: „Di certo nei lager hanno ottimi personal trainer, visti i muscoli di questi poveri traumatizzati evidentemente distrutti…“ (FB Kommemtar sea watch)

Da das in Deutschland herrschende Regime aber Rechtverachtung zu seiner Maxime erhoben hat, liegt diese Art falsch verstandenen Populismus‘ auf der Linie seiner Logik. Dafür das Verhältnis mit einem anderen Staat zu belasten, fügt der rechtlichen noch eine politische Fehlleistung hinzu.

Der gerade mit der Mautfrage Schiffbruch erlitten habende Versager Scheuer wird nun seinen Plan, seine Haut zu retten als Prozeßhansel mit einer Klage gegen Österreich zusammen mit Italien, vergessen können.

„Joe“ Kaeser würde sich besser um seinen Konzern kümmern, der in den USA gerade in schwere Fahrwasser zu geraten droht, anstatt sich als Hobbyjurist zu versuchen. Ansonsten droht auch Siemens noch zu havarieren.

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Flucht vor dem Kalorienmangel;  Bild: FB sea watch

Die Unterhaltungsmedien schließlich mißbrauchen ein fehl~, bzw. uninformiertes Publikum für gezielt falsche, manipulative Propaganda.

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Bild: FB sea watch Flucht vor Hunger und Coiffeur-Notstand

Die Tendenz, die Rechtsordnung bei Bedarf einfach auszuhebeln und an ihr vorbei zu agieren, nimmt immer bedenklichere Formen an. Das ist ein brandgefährlicher Weg – nicht zuletzt für diejenigen, die diese Büchse der Pandora geöffnet haben.

https://de.paperblog.com/italien-gelingt-schlag-gegen-organisierte-menschenschlepperei-1501545/

https://www.achgut.com/artikel/steinmeier_und_co_manoevrieren_den_rechtsstaat_in_seenot

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/01/steinmeier-co-seenotrettung/

„Ertrinkende retten”

Fake News bei Anne Will: NPD hat im Saarland 7,2% bei der letzten Bundestagswahl erzielt

Anna Will Sendung. Eine Sendung, die vorgibt ernste und seriöse Gäste einzuladen.  Zu Beginn wird zu Unrecht die CDU in die Pfanne gehauen – eine Zahl im mittleren tausender Bereich  sind nicht 8000 oder darüber –  und nach weiteren Fakes (Hetzjagd, mutmaßlich in Bezug auf Messerattacke usw) kann dann der Spitzenkandidat der „Satire“-Partei „DIE PARTEI“ Serdar Somuncu seinen Quark zum Besten geben. Wieder einmal beweisen Bunte, daß sie mit Zahlen nicht umgehen können.  Felsenfest untermauert Somuncu auch noch sein Argument mit dem Satz: Fake News bei Anne Will: NPD hat im Saarland 7,2% bei der letzten Bundestagswahl erzielt weiterlesen

Tagesschau-Gensing will mit Zahlen Rechte entlarven, doch diese bestätigen die Rechten

Wenn bunte Oberlehrer mit Zahlen daherkommen und von den Bunten dann einfachste Rechenkünste abverlangt werden, geht es in der Regel immer schief.  So auch bei der Tagesschau. Das Rechte darauf verweisen, daß der Anteil der Tatverdächtigen  bei Ausländern signifikant höher ist als bei Einheimischen und auf offizielle Statistiken verweisen ärgert das Breite bunte  Bündnis. Deshalb suchen sie teilweise fanatisch nach irgendwelchen Zahlen, die belegen sollen, daß es da keinen Unterschied in Sachen Kriminalität zwischen Ausländern und Deutschen gäbe. Nun hat der Faktenfinder der Tagesschau Gensing laut seinen Angaben bei der Polizei angerufen, um die Zahlen zur Vergewaltigungen in Chemnitz ( nur diese?) zu erfragen. Tagesschau-Gensing will mit Zahlen Rechte entlarven, doch diese bestätigen die Rechten weiterlesen

Bayerische Abschiebungen: So dreist macht Frontal21 SPD-Propaganda für die am 1.1. geborenen Geflüchteten

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist ein für den Steuerzahler teures Projekt der SPD, das unter anderem den Marxismus in höchsten Tönen lobt. Ein sozialistisch-marxistisches Staatsfernsehen, das für die SPD Propaganda machen möchte, übernimmt natürlich 1:1 die Propaganda der Marxisten. Der Plan der Propagandastrategen vor der Landtagswahl: Auch AFD und CSU Wähler sollen ins Grübeln kommen, denn nun werden ja auch integrierte und „echte“ Flüchtlinge abgeschoben. Bayerische Abschiebungen: So dreist macht Frontal21 SPD-Propaganda für die am 1.1. geborenen Geflüchteten weiterlesen

Hayalis ZDF-Traumwelt versus Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder

Hayali vom ZDF-Morgenmagazin scheiterte  mal wieder, Fake-News als kritischen Journalismus zu tarnen. Wie immer giftete sie gegen Rechts, dieses Mal gegen unseren bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.    Wörtlich sagte das ZDF-Gesicht:
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Gleichgeschaltete Desinformation: Auch die ARD tagesthemen und das ZDF heute-journal unterdrücken russische Beweise für Douma-Fake

Der erneute westliche Angriff auf Syrien wäre auch dann völkerrechtswidrig, wenn die westlichen Vorwürfe an Assad zuträfen.. Sofern sie dies aber nicht tun, ist er außerdem verbrecherisch.  Um letzteren Vorwurf zu entkräften, hat Macron inzwischen sein Beweiskompendium vorgelegt.




Die Propagandaschau

zdf_80Wie gestern Abend hier bereits gezeigt, haben die 19-Uhr „heute“ und 20-Uhr „tagesschau“-Ausgabe die am gestrigen Nachmittag von Russland vorgelegten Zeugenaussagen über das Zustandekommen des „Giftgas“-Fake-Videos aus dem Krankenhaus von Douma gezielt unterdrückt. Diese Desinformation setzte sich auch in den späteren Ausgaben der „tagesthemen“ und des „heute-journal“ fort.

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Susanne Daubner: „…Moskau beschuldigt Großbritannien, den Giftgaseinsatz inszeniert zu haben. Die britische Seite wies das als Lüge zurück…“

In den sogenannten „tagesthemen“ nahm der Trainerwechsel des FC Bayern bei weitem mehr Raum ein, als die brandgefährliche Kriegssituation in Syrien. Statt Russlands Beweise zu zeigen, verkündet Sprecherin Susanne Daubner in einem Block aus Kurzmeldungen lapidar, „Moskau beschuldigt Großbritannien, den Giftgaseinsatz inszeniert zu haben.“ Auf welcher Basis Russland diese Anschuldigungen erhebt, sollen die Zuschauer nicht erfahren.

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Claus Kleber vom Staatsfernsehen vergleicht katholischen Katechismus mit Scharia

Es gibt kein Grundrecht auf Scharia. Claus Kleber scheint das nicht zu wissen.

 

Claus Kleber vom   ZDF-Staatsfernsehen der Regierung  hat die Scharia mit dem katholischen Katechismus verglichen.  „Was Muslime schlecht tun können, ist sich von der Scharia lossagen, genausowenig, wie ein Katholik sich vom Katechismus lossagen würde“, sagte er in einem Interview mit der Fraktionsvorsitzenden der AfD Alice Weidel.  Kleber stellte weiter fest, daß der  Zentralrat der Muslime  sich schon vor 14 Jahren eindeutig und seither immer wieder zum Grundgesetz bekannt habe. Der Islam kann nicht von der Scharia getrennt werden, ohne daß das Grundrecht auf Religionsfreiheit eingeschränkt werde, behauptet Kleber vom ZDF-Staatssender. Claus Kleber vom Staatsfernsehen vergleicht katholischen Katechismus mit Scharia weiterlesen

Dröges Duell: Weltkanzlerin gegen EU-Kapo

Noch bevor heute Abend um 20.15 Uhr vier Sender gleichzeitig (ARD/ZDF/RTL/SAT.1) das TV-Duell Angela Merkel (CDU) gegen Martin Schulz (SPD) übertragen, unterlief den Propaganda-Strategen der SPD eine äusserst peinliche Panne: im Internet lancierten sie bereits Stunden vor Beginn der Live-Übertragung: „TV-Duell: Merkel verliert klar gegen Martin Schulz“. CDU-Politiker Jan Günther twitterte einen screenshot, auf dem eine bezahlte SPD-Anzeige auf Google zu sehen war.

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Screenshot von Jan Günther (CDU)

Der Parteivorstand der SPD entschuldigte sich mittlerweile für die Panne mit der Erklärung, daß einem Dienstleister ein Fehler unterlaufen sei.

Ein Forist kommentierte „Die Schuld auf andere zu schieben, zeugt von Nichtregierungsfähigkeit“.

Eine Peinlichkeit in dieser Dimension ist bei der SPD keineswegs eine Ausnahme. In der SPD regierten Stadt Berlin wurde die Eröffnung des Flughafens BER bereits mehrmals großspurig angekündigt. Aber bei der SPD stirbt bekanntlich die Hoffnung zuletzt. Verglichen mit den Rochaden und Peripetien der SPD war sogar die Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte in Scapa Flow am 21. Juni 1919  ein höchst ehrenvoller Husarenstreich.

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Ein Duell zwischen Merkel und Schulz ist wahrlich kein Cliffhanger. Sogar die BILD-Zeitung moniert, daß es dröge werden wird, auch weil Merkel dem TV-Duell ihre Bedingungen aufgezwungen hat. Was zwangsläufig den Demokratrieverdrossenheit fördere. Jürgen Fritz spottet süffisant, daß Martin Schulz das Handtuch wirft, und die SPD Merkel als SPD-Kandidatin usurpiert. Obwohl Martin Schulz seine Babysitter engagiert und von acht „Coaches“ einstudiert wurde.

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Das Land der Dichter und Denker profitiert immer noch vom Fleiß und den innovativen Schöpfungen vergangener Generationen. Wenn sich heute Abend die beiden anämischen Epigonen, die letzten Reste Hirnschmalz mobilisierend, zum medial hochgejazzten Showdown treffen, dann muß man kein Hellseher sein, um die Quintessenz „armes Deutschland“ zu prophezeien.
Der Herausforderer, ein Quastenflosser in der Abwärtsspirale der Kompetenz, ein Dampfplauderer und Phrasendrescher, der am liebsten mit Worthülsen, Illusionen und Seifenblasen jongliert, hat seine Versagerqualitäten bereits hinreichend in Brüssel untermauert.
Die Titelverteidigerin, Chefideologin der Banalität, setzt als Metapher der Schlaftablette auf Allgemeinplätze, ihre narkotisierende Wirkung und den Mut zur Lücke. Im Strudel der Trivialität hat einmal Merkel, dann wieder Schulz die Flossen vorne.
Phantomschmerz stellt sich ein, wenn man zurückdenkt an die Feuerwerke der Rhetorik mitreissender Protagonisten wie Strauß und Wehner. Sie zeichneten für politsche Glanzleistungen im Wettstreit der Meinungen. Großmeister in der Klaviatur von Ästhetik bis derbem Flegeltum. Mal leidenschaftlich, mal weihevoll akademisch, dann wieder wutentbrannt wie Wehner in der Rolle des „bösen Onkels“.
Herbert Wehner (SPD), inspirativer Stinkstiefel, kreativer Wüterich, Meister des Insults und Botschafter der Impertinenz, hatte Franz Josef Strauß (CSU) zu unvergesslichen Retourkutschen provoziert.
Strauß, unnachahmlicher Sprachakrobat mit außerordentlicher Schlagfertigkeit sowie intellektuellen Scharfsinn und Tiefgang, gleichzeitig rustikaler Jovialität, war ein Virtuose des Esprits und Steuermann der Phantasie. Spritzig, geistreich, unterhaltsam. Ein Schlagabtausch auf diesem Niveau ist bei Schulz und Merkel Utopie. Strauß und Wehner waren eine andere Liga.

Franz Josef Strauß und Herbert Wehner in Zitaten – in his masters voice:

„Die SPD erinnert mich an Christoph Columbus: Wie er losgefahren ist, hat er nicht gewusst, wohin er fährt. Als er angekommen ist, hat er nicht gewusst, wo er ist. Als er zurückkam, hat er nicht gewusst, wo er war, und das alles mit fremdem Geld.“ (Franz Josef Strauß)

„Konservativ sein heißt an der Spitze des Fortschritts zu marschieren.“ (FJS)

„Ich halte die Grünen nicht für eine demokratische Partei.“ (Franz Josef Strauß)

„Man muss einfach reden aber kompliziert denken. Nicht umgekehrt.“ (Franz Josef Strauß)

„Ich bin immer da, wo man mich nicht vermutet.“ (Franz Josef Strauß)

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„Das können Sie halten wie Du willst.“ – auf die Frage eines Genossen, ob dieser ihn duzen dürfe. (Herbert Wehner)

„Wir benötigen in der Ausländerpolitik einen breiten gesellschaftlichen Grundkonsens, der unser soziales Verhalten bestimmen muß, ausgehend von einer Position, die Augenmaß und Toleranz umfaßt.“ (Herbert Wehner, 1982)

Sciencefiles bringt einen lesenswerten Beitrag zu dieser Thematik. Hier ein Ausschnitt daraus:

„Man kann den Politikwissenschaftlern der Zukunft nur raten, ihren Vergleich auf die Jahre der Bonner Republik auszuweiten, auf die Zeit, als Parlamente noch Orte des politischen Streits und nicht Orte des politischen Anbiederns waren, als Politiker zu intellektuell zu Formulierungen wie, dass es eine normative Kraft des Faktischen, aber keine faktensetzende Kraft des Phraseologischen gebe, im Stande waren, als es Politiker aus Leidenschaft und nicht Politiker zum Broterwerb gab, Parlamente, wie Dieter Hildebrandt Herbert Wehner in den Mund gelegt hat, Orte der besten Köpfe und nicht Orte der strapazierfähigsten Gesäße sein sollten.

Vor diesem Hintergrund haben wir ein wenig in Archiven gewühlt und von dort zunächst zwei Ikonen der ideologischen Auseinandersetzung herausgesucht: Herbert Wehner und Franz-Josef Strauß. Beide hatten viel Spaß miteinander und sind keiner Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen.

Heute werden die Positionen, die Wehner und Strauß innehatten als ihr Streit seinen Zenit erreichte, von Thomas Oppermann (ja, wirklich!) und von Horst Seehofer eingenommen. Man stelle sich eine Auseinandersetzung zwischen beiden vor. Wandfarbe beim Trocknen zuzusehen, dürfte aufregender sein.

Im Anschluss an den Clip featuring Herbert Wehner und Franz-Josef Strauß gibt es dann noch ein besonderes Schmankerl: Die Abschiedsrede von Herbert Wehner, die Wehner nie gehalten hat, schon weil sie Dieter Hildebrandt geschrieben hat. Wir haben uns für die Version entschieden, in der Hildebrandt und nicht Thomas Freitag die Rede hält.

Viel Spaß.

Die Pflicht:

Die Kür:

Dieter Hildebrandt hat dem rabulistischen Strategen und Detektor der Spitzfindigkeit eine fiktive Abschiedsrede gewidmet, in der auch Wehners synkopenverhagelter Sprachduktus schön zur Geltung kommt.

Anhang

Das Duell

Es war gar nicht mal so dröge. Die Frager sorgten dafür, dass weitgehend über Fragen geredet wurde, die den Wähler interessieren. Die Antworten bewegten sich im Rahmen der bunten Imperative und ließen sich mit „Weltkanzlerin gegen EU-Kapo“ recht gut charakterisieren, außer dass es mehr „mit“ als „gegen“ heißen müsste. Schulz ist sein Posten als Außenminister und Vizekanzler so gut wie sicher. Einige Kollegen schrien daher gleich auf und sahen die AfD als Gewinner. S. Video mit Analyse.

Mehr

Wie die Parteien der DDR 2.0 die Wähler einseifen, einschläfern und in der Wahlurne beisetzen, analysiert Fassadenkratzer.
Sowohl der Weltkanzlerin als auch dem EU-Kapo fehlt grundlegendes Verständnis ihrer Rolle als Wahrer der Interessen einer Nation, und sie verteidigen ihr Unverständnis in naiv-aggressiver Weise gegen ihr Volk, welches schon hinreichend idiotisiert (verprivatmenscht) wurde. Dazu gehören Wahlplakate, die private Sorgen („Sichere Lebensplanung“) ansprechen.  Die wesentlichen Themen, die die Bürger laut Meinungsforschung (GFK GmbH) am meisten interessieren, werden systematisch ausgeklammert, und die einzige Partei, die sie anspricht, wird übergriffig und vielfach gewalttätig am Kontakt mit dem Wähler gehindert.
Manche wollen es noch kindischer.  Reale Menschenrechte statt Realpolitik fordert die bayrische Grüne, die nicht weit vom Stamm fällt und der ihre GenossInnen noch nicht grün genughinter den Ohren waren.
Bettina Röhl portraitiert Merkel gekonnt.
Frauen sollen nicht mehr alleine joggen, rät die Polizei. Unser Leben wird sich drastisch ändern, und KGE freut sich auf noch viel mehr davon. Wir müssen schnell 2-5 Millionen Syrer nachholen, denn Syrien ist bald vollständig befriedet.
In 10 wichtigen Fragen unterscheidet sich die AfD von den Vereinigten Bunten.
SAT-1 hat eine Sendung mit Petr Bystron entsorgt und Schleichwerbung für Die Linke gemacht. Verblüffen ähnlich geht es beim MDR/ARD zu.
Tagesschau-Veteran Volker Bräutigam erklärt im Gespräch mit KenFM, die Nachrichten würden von einflussreichen politischen Schaltstellen in hohem Maße manipuliert.
Rumänien gehorcht den Straßburger Richtern und sorgt so für eine weitere anschwellende Völkerwanderungsroute. 2019 kommt es in die Schengenzone.
Die Steuerkartoffel lässt sich verhöhnen, weil sie von Volksvertretern keine Volksvertretung mehr erwartet.
Bei ihrem Versuch, den Anschein erwecken, sie würden nicht am Tropf der Steuerzahler hängen, hat sich die AAS immer mehr zu einer Buntstasi-Bank gemausert. Das ist mit ihrem Status als Stiftung nicht vereinbar.
Der Sonntag eignet sich gut als Tag der Ruhe, der Besinnung, der Facebook-Abstinenz und der Lektüre von Straßburger Todesurteilen gegen Italien und Ungarn. Zu wenige Leute wollen zur Kenntnis nehmen, dass Recht zu Unrecht geworden ist.  Solange wir den Ernst der Lage verdrängen, werden alle Maulhelden als Bettvorleger landen, und kein Schutzwall wird uns schützen.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf VK und FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!