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Lübcke und seine Leichen im Keller

Lübckes Lebenswandel war möglicherweise doch nicht so blütenrein und rechtschaffen, wie es pietätvolle Nachrufe glauben lassen möchten.

Dr. Walter Lübcke dürfte den Mächtigen im Land vermutlich ziemlich egal, vielleicht sogar mitunter ein Dorn im Auge gewesen sein. Als bemerkenswert bigott imponierte der Kondolenzbesuch von Bundespräsident Steinmeier (SPD), der sich selbst durch dubiose Loyalitätsbekundigungen zu noch dubioseren Zusammenrottungen wie „FeineSahneFischfilet“ oder zu den Mullahs im Iran diskreditiert hat. Steinmeiers Stuss und Seichtigkeiten mögen bei Genossen wie Stegner oder Kahrs etwas zum Klingen bringen. Nicht aber beim Bildungsbürgertum wo man Steinmeiers Stigmatisierungen und Diffamierungen bestenfalls als notwendiges Übel schluckt. Wer nach geistiger Nahrung sucht findet bessere Adressen.

Aber zurück zum Fall Lübcke.

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Walter Lübcke Windkraft

Tatjana Festerling taucht in ihrem Beitrag auf ihrer vk-Seite ein in den Lebenswandel von Dr. Walter Lübcke und schreibt dazu:

 

„Lübcke, Lübcke und kein Ende. Wovon soll das Neonazi-Geschwafel und die unerträgliche, öffentliche Vorverurteilung eines Bürgers (oder V-Mannes?) wegen des Mordes am Regierungspräsidenten Lübcke eigentlich ablenken? Die schmutzigen Geschäfte des ehrenwerten Herrn Lübcke sollen in Kassel ein offenes Geheimnis gewesen sein.

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Lübcke Wikipedia-Zensur

Wurde Lübcke statt von einem Nazi von einem Umweltschützer abgeknallt? Oder doch von einem unzufriedenen Stricher? Oder von der Windpark-Mafia? Oder vom Verfassungsschutz selber?

Richtig spuky ist nämlich die Tatsache, dass der VS-Mann Andreas Temme, der beim letzten NSU-Mord im Internetcafe in Kassel zwar am Tatort anwesend war, aber angeblich nix mitbekommen haben wollte, seit Jahren für Lübcke arbeitete. Temme war zunächst in der Personalabteilung des Regierungspräsidiums Kassel und wechselte dann in den Umweltschutzbereich der Behörde. Lübcke war über Jahre der Chef dieses besonders geschützten VS-Mannes Temme!

So wie Lübcke dann auf seiner Terrasse gefunden wurde, soll jede lebensrettende Maßnahme vergebens gewesen sein, dem CDU Regierungspräsidenten sollen durch den Druck von hinten die Augen aus dem Schädel geflogen sein. Das würde erklären, warum der Boden von dem herbeigerufenem Sanitäter-Freund des Sohnes mit Felgenreiniger gereinigt worden ist. All das wirkt wie eine professionelle Hinrichtung oder ein Auftragsmord, nicht wie ein Mord nach einem Streit.

Aus der Kasseler CDU wird bekannt, dass Lübcke etliche Windmühlen gebaut, diese aber seinem Sohn überschrieben hat. Er genoss keinen guten Ruf, weil er die Baugenehmigungen sich selbst habe erteilen lassen. Besonders wird ihm zur Last gelegt, dass er in seiner Funktion die Proteste gegen die Zerstörung des Naturparks Reinhardswald durch (seine) Giganto-Windkraftanlagen der neueste Generation „niederbügeln ließ“.
Gemutmaßt wird, dass sein Tod wohl eine Warnung sein sollte.

2018 wurde berichtet, dass Grüne und CDU in Hessen den Reinhardswald, den Gebrüder Grimms Wald zerstören wollen, eines der ältesten Naturschutzgebiete des Landes, das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordhessens mit Lebensräumen für geschützte Arten. Genau dort sollen riesige Schneisen in die Wälder geschlagen und gewaltige Windparks gebaut werden.

47.000 Stellungnahmen gingen ein – und flogen wohl direkt in die Papierkörbe. Geändert wurde nichts an dem wahnwitzigen Zerstörungsprogramm Nordhessens. Insgesamt sind 1.211 Windräder in Hessen zuletzt genehmigt worden. Vor allem das Regierungspräsidium Kassel beeilt sich, die schöne nordhessische Mittelgebirgslandschaft mit Windrädern zu zerstören.

https://rp-kassel.hessen.de/planung/regionalplanung/e..

Regierungspräsident Lübcke pries in einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Windkraft: Windkraftanlagen seien hervorragend, sein Schwiegervater könne damit ohne Arbeit Geld verdienen. Die FDP kritisierte Lübcke seinerseits heftig, der sogar selbst Geschäftsführer eines Windparkbetreibers war.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-walter-lu..

Offensichtlich existiert in Kassel ein riesiger Sumpf, der darauf wartet, ausgetrocknet zu werden. Siehe diese Kleine Anfrage der Abg. Rock (FDP) vom 13.02.2018 betreffend Förderung der Energiegenossenschaft Reinhardswald als Projekt der Interkommunalen Zusammenarbeit und Antwort des Ministers des Innern und für Sport:
http://starweb.hessen.de/cache/DRS/19/6/06066.pdf

Vorbemerkung des Fragestellers: Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtete in der Ausgabe vom 22. Januar 2018 von der anstehenden Übergabe eines Bewilligungsbescheides durch Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke in Höhe von 100.000 € an die Energiegenossenschaft Reinhardswald für „vorbildliche Interkommunale Zusammenarbeit“.

https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/niestetal-ort..

Die Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR) beabsichtigt 20 Windindustrieanlagen im nördlichen Reinhardswald zu errichten. Die EGR ist ein Zusammenschluss von nordhessischen Kommunen und einem privaten Investor. Ursprünglich gehörten neun Kommunen der EGR an. Von den neun kommunalen Gesellschaften sind bisher fünf, konkret Bad Karlshafen, Hofgeismar, Oberweser, Reinhardshagen und Wahlsburg, durch Beschlüsse der Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen aus dem Projekt ausgestiegen, weil sie enorme wirtschaftliche Risiken befürchten und die Akzeptanz des Windkraftausbaus innerhalb der Bürgerschaft nicht mehr vorhanden sei.

ZDF, Wald roden für Windräder: 24. Juli 2018 | Der Naturpark Reinhardswald bald ein Industriegebiet? Güven Purtul und Jörg Göbel berichten für Frontal 21: – Der Reinhardswald ist einzigartig! – Luftaufnahmen des Kaufunger Waldes zeigen was dem Reinhardswald drohen könnte – Hessens grüne Umweltministerin Priska Hinz stellt vermeintlichen Klimaschutz vor Naturschutz – Studie des Bundeswirtschaftsministeriums sieht Gefährdung des Rotmilans – Gefälligkeitsgutachten für die Windkraftprojektierer sind oft fehlerhaft – Regierungspräsidium Kassel genehmigt dennoch – Schutzgemeinschaft Deutscher Wald klagt dagegen – Waldbrandgefahr durch nicht löschbare Windradbrände wird vom Regierungspräsidium herunter gespielt.“

Quellensammlung ua hier:
https://www.dz-g.ru/Regierungspraesident-von-Kassel-W..

Halbwahrheiten, Zerrbilder, Klischees, Gräuelpropaganda: DER SPIEGEL schürt Pogromstimmung

In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2019 wurde der CDU-Politiker Dr. Walter Lübcke aus nächster Nähe per Kopfschuß (Kaliber 9mm) auf der Terrrasse seines Hauses getötet.

Was unmittelbar danach geschah ist noch unklar. Um 0.30 fand Dr. Lübckes Sohn seinen sterbenden Vater. Der Sohn rief einen befreundeten Sanitäter, der später festgenommen wurde, herbei. Um 2.35 Uhr wurde im Krankenhaus von Wolfshagen Lübckes Tod festgestellt.

„Zuerst glauben die Ermittler, Hinweise auf ein Verbrechen aus persönlichen Motiven im Umfeld der Familie gefunden zu haben.“

schreibt DER SPIEGEL.

Eine Hautschuppe auf Lübckes Hemd führte zu einem Treffer in der DNA-Datei. Am 15. Juni wurde Stephan E. um zwei Uhr Nacht von Spezialeinsatzkräften der Polizei festgenommen.

Mit der Festnahme von Stephan E. (45), der zwischen 1989 und 2009 durch rechtsextreme Äusserungen und Taten aktenkundig wurde, geht der Gaul mit den 21 (!) SPIEGEL-Autoren durch. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß es den Schreibtisch-Aktivisten mehr um Skandalisierung, Sensationen, Klischees und Voyeurismus geht. Um die Denkrichtung vorzugeben, wühlen die SPIEGEL-Journalisten in Internet-Foren und Chat-Gruppen und suhlen sich an Äußerungen der untersten Schublade auch bei der Veranstaltung am Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingskrise“ am 14. Oktober 2015 in Lohfelden, als täglich rund 10.000 „Flüchtlinge“ unkontrolliert die Grenzen passierten. Daß dieser Kontrollverlust zu Unbehagen und Ängsten führte, war wenig verwunderlich. Daß sich Lübcke in dieser aufheizten Stimmung hinreißen ließ, die guten Grundes versammelten asylkritischen Bürger mit Äusserungen wie

„Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist!“

vom hohen Roß aus Mores zu lehren, hat für reichlich Unmut und Verbitterung gesorgt. Ein Affront.

Bürgern, die hier verwurzelt waren, ihre Familien und Freunde hatten, ihre Existenz aufgebaut hatten, anzuempfehlen, ihre Heimat zu verlassen, wenn sie mit Merkels Asylpolitik nicht einverstanden waren, darf man schlichtweg als hochgradig instinktlos einordnen.

Was Wunder, daß die taktlosen und unsensiblen Äusserungen eines Volksvertreters unzählige Anwesende, die sich zwangsläufig vor den Kopf gestoßen fühlten, in Rage brachte.

Akif Pirincci hatte gerade diese Äußerung von Lübcke bei seiner Rede bei Pegida aufgegriffen, extrapoliert und persifliert. Wenn man Lübckes Empfehlung, das Land zu verlassen weiterdenkt, dann scheint der Gedanke an Umerziehungslager für Widerspenstige und das „Pack“ (Sigmar Gabriel, SPD)  keineswegs mehr so abwegig zu sein. Natürlich tickten die Medien der Hofberichterstattung bereits 2015 so, daß sie Asylkritikern wie z.B.  Akif Pirincci oder Frauke Petry ihre Worte maliziös im Munde umdrehten.

Stephan E. wurde für seine Vergehen bis 2009 bestraft und landete hinter Gitter. In der Regel legen Rotgrünbunte großen Wert auf Resozialisierung. Stephan E. hat seine Strafen verbüsst und abgesessen.

Nicht aber für den SPIEGEL.

Obwohl der Beschuldigte nach einer verbüssten Strafe wegen einer Aktion gegen angeblich friedliche DGB-Demonstranten am 1.5.2009 – im Video sind aber Fahnen der militanten und gewaltbereiten Antifa zu sehen – danach 10 Jahre als Gewalttäter nicht mehr auffällig war, lassen die SPIEGEL-Autoren nichts unversucht, Stephan E. auch durch Stimmungsmache lynchmobtauglich an den Mann zu bringen.

„Er war Mitglied eines Schützenvereins, Abteilung Bogenschießen, angeblich ohne Zugang zu Feuerwaffen.“

„Aber verliert so ein Mensch einfach so seinen Hass und seine Gesinnung?“

„Wenn die Regierung nicht zurücktrete, gebe es Tote, soll er gepostet haben“.

Aha. „Soll er gepostet haben“.

Wie nun?

Sind das Fakten oder nur Gerüchte? Angebliche Fakten über drei Ecken. Also lupenreiner Klatschbasen-Journalismus.

DER SPIEGEL sieht sich selber gerne als Flaggschiff des Qualitäts-Journalismus auf allerhöchstem Niveau. Was DER SPIEGEL und sein Leitartikler Markus Feldenkirchen (43) in der so reißerischen wie primitiven Ausgabe vom 22. Juni 2019 – drei Wochen nach Lübckes Tod – zusammenflicken hat mit seriösem Journalismus wenig zu tun.

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SPIEGEL 2019/26

Liest man Zeilen dieser Machart, dann erinnert das eher an Schmuddel-Journalismus.

DER SPIEGEL verliert sich dann in folgende Spekulationen:

„Jahrelang lebte E. unauffällig in einem Häuschen mit Spitzgiebel, mit Frau und Kindern. Zuletzt arbeitete er bei einem Hersteller für Bahntechnik, im Schichtdienst. Zurückhaltend soll er gewesen sein, angeblich verstand er sich am besten mit einem iranischen Kollegen.

Das Zweite Leben des Stephan E. sah anders aus, er führte es im Netz. Dort konsumierte er laut Ermittlern extrem rechte Inhalte, angeblich soll er in Foren auch Drohungen verbreitet haben.

Am Ersten Juniwochenende folgte der verbalen die physische Gewalt. Den tödlichen Schuss setzte E. nicht im fernen Berlin, sondern in seinem Umfeld, in dem kleinen Ort Wolfhagen-Istha, wo der 65 Jahre alte CDU-Politiker Walter Lübcke wohnte, ein Verteidiger von Merkels Politik. So zumindest vermerken es die Ermittler.“

Sargnagel-Journalismus. Der SPIEGEL stochert zwar im Nebel, suggeriert seinen Lesern vorsätzlich, der Täter sei bereits ermittelt. Diese These aber deklariert einen 45 jährigen Mann und Familienvater voreilig zum Mörder. Dem SPIEGEL geht es weder um Wahrheitsfindung noch um Pietät. Dem SPIEGEL und den Mächtigen im Lande dürfte Herr Lübcke ziemlich egal (gewesen) sein. Es geht darum, alles was sich politisch rechts der Mitte äußert, in Mißkredit und zum Schweigen zu bringen.

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Medien-Kampagne Bild: DIE WELT (Video) screenshot

Die Art und Weise, wie Lübcke geradezu hingerichtet wurde, erinnert eher an Methoden der Mafia oder an Delikte im Privatissimo wie beim Schauspieler Walter Sedlmayr oder Modedesigner Rudolf Moshammer. Politisch motivierte Attentate ereigneten sich in der bisherigen Geschichte in der Regel in der Öffentlichkeit wie bei Abraham Lincoln, Franz Ferdinand, John F. Kennedy, Martin Luther King, Sadat, Rabin oder Pim Fortuyn. Auch Anschläge wie bei Wolfgang Schäuble oder Oskar Lafontaine.

In Wikipedia wurde der Hinweis auf eine Verwicklung Lübckes mit der organisierten Kriminalität zensiert:

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Wikipedia Walter Lübcke pikante Textänderungen

Lübcke wurde mit einem Pistolenschuß feige hingerichtet. Stephan E. wurde medial niederträchtig hingerichtet.

Eine DNA-Spur von Stephan E. am Tatort – das heißt aber nicht zwangsläufig, daß sie Stephan E. selbst am Tatort hinterlassen haben muß.

In einem langatmigen Exkurs bemüht der SPIEGEL schließlich den NSU, Messer-Attacken von Wut- und Frustbürgern auf Henriette Reker oder Andreas Hollstein und als Blitzableiter den angeblich zu moderaten Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen im Speziellen und Maulhelden in sozialen Medien mit Galgen-Phantasien im Internet im Allgemeinen.

Daß es bereits vor den Zeiten sozialer Medien Anschläge auf Wolfgang Schäuble (CDU) oder Oskar Lafontaine (SPD) gab, würde die pauschalen Schuldzuweisungen des SPIEGEL zu sehr entkräften.

„Ich fürchte, es wird weitere solche Attentate geben“, sagt Miro Dittrich. Seit Jahren durchforstet er im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung Foren und Kommentarspalten im Netz nach hetzerischen, extremistischen und illegalen Inhalten. Allein rund 200 Konten des Messengers Telegram hat er im Blick“

unterfüttern die sage und schreibe 21 (!)  SPIEGEL-Schreiber ihre Anklagepunkte als verlängerter Arm der Buntstasi.

Auch jetzt meldet sich wieder der ehemalige Minister Simar Gabriel (SPD) mit einem Vokabular zu Wort, das zu seinen Äusserungen zum „Pack“ wie maßgeschneidert passt. Für Gabriel zeigt der Mord

„dass der braune Sumpf von Reichsbürgern, Identitären, rechten Schulungszentren und Ideologen bis tief hinein in die AfD ein Klima erzeugt hat, in dem jetzt gezielt die Vertreter der Demokratie die Opfer werden.“

um gleichzeitig zu bedaurern, daß der Staat zu Zeiten des linksextremen RAF-Terrors seine Zähne gezeigt habe, aber heute eben nicht.

Gabriel vergleicht Äpfel mit Birnen. Die RAF hat Geiseln entführt und hingerichtet, hat Botschaften besetzt, Regierungen erpresst und war an Flugzeugentführungen beteiligt.

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Markus Feldenkirchen bei Jan Böhmermann zu Gast

Der in Talkshows bisweilen blasiert wirkende Markus Feldenkirchen, den man deswegen hin und wieder als eitlen Schnösel wahrnimmt, bietet in seinem Leitartikel kaum mehr als billige Polemik. „Politik und Sicherheitsbehörden haben die Gefahr des Rechtsextremismus verharmlost“  subsumiert der 43 Jährige seine Vorwürfe an den Staat. Was soll das heißen?  Sehnt sich Feldenkirchen nach einem totalitären System mit einer Buntstasi nach dem Vorbild Stasi, Gestapo, NKWD, die mit Dissidenten einfach kurzen Prozeß machten?

Da juckt´s den Lynchmob schon in den Fingern.

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Stufe 3 Mobilisierung des Lynchmobs

Wie auch immer, der aktuelle SPIEGEL ist ein Beispiel mehr für Revolver- und Relotius-Journalismus. Ein reisserisches, diskrimierendes Titelbild mit Pogromwirkung.

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SPIEGEL 2019/26

Primitive, billige Hetze und garstige Stigmatisierung. Ein Beispiel für gruppenbezogene Menschenfeindklichkeit gegen Dissidenten und alles, was nach Opposition riecht. Ein Blatt, das sich mit Stimmungsmache regelrecht prostituiert und dessen Währung Stigmatisierung und Pauschalverdächtigungen sind.

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Markus Feldenkirchen Anwärter für en Relotius-Orden

Feldenkirchen bringt sich selber ins Gespräch als Anwärter für den Relotius-Orden.

 

Querverweise:
https://bayernistfrei.com/2019/06/22/luebcke-mord-v-mann-packt-aus/

 

Niemand hetzt so gut wie das Machtkartell

Wolfgang Hübner schreibt auf PI-NEWS:

„Der Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke ist auch nach der Verhaftung eines Tatverdächtigen mit extremistischen Verbindungen keineswegs aufgeklärt. Das hindert aber weder Politiker der etablierten Parteien noch die linksliberal-grün dominierten Medien daran, Ursache und Motivation für den Mord in Hass und Hetze politisch unliebsamer Kreise oder Personen zu suchen. Diese durchschaubare, aber für das Grundrecht auf Meinungsfreiheit äußerst bedrohliche Kampagne ist jedoch für deren Initiatoren und Mitläufer durchaus problematisch: Denn niemand verbreitet Hass, Hetze und Intoleranz so erfolgreich wie unheilvoll in Deutschland wie all die selbsternannten Gesinnungs- und Sprachwächter.

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SPIEGEL-Propaganda Quelle: Facebook DER SPIEGEL Juni 2019

Seit Merkels Grenzöffnung 2015 für den unkontrollierten Zustrom kulturfremder Menschenmassen aus Nahost, Arabien, Asien und Afrika kann jeder, der diesen tiefen Einschnitt in die deutsche Zukunft öffentlich kritisiert und die negativen Folgen darlegt – ob nun sachlich, polemisch oder verzweifelt – folgenlos als „Nazi“, „Fremdenfeind“ und/oder „Rassist“ diffamiert werden. Weder die Bundeskanzlerin noch einer der beiden Bundespräsidenten seit 2015, von den medialen Sprachrohren des deutschen Machtkartells ganz zu schweigen, hat vernehmlich oder gar unmissverständlich den nach vielen Millionen zählenden Teil des Volkes in Schutz genommen, der mit dieser Invasion und ihren Folgen nicht einverstanden war und ist.

Es bleibt eine ungeheuerliche Provokation, dass die für diese Grenzöffnung hauptverantwortliche Bundeskanzlerin Merkel bis heute nicht den Deutschen erklärt hat, warum sie 2015 so gehandelt hat. Diese autoritäre, arrogant nichtbegründete Entscheidung hat bei unzähligen Menschen Unwillen, Verbitterung und, ja gewiss, auch Hass erzeugt – was ist daran verwunderlich? Und was ist unverständlich, wenn die provokative Empfehlung eines CDU-Politikers an Kritiker der „Flüchtlingspolitik“, sie könnten ja Deutschland verlassen, Empörung hervorruft, die nicht verraucht? Selbstverständlich rechtfertigt diese Empörung keine verbalen Hassausbrüche, erst recht nicht eine Gewalttat oder gar Mord.

Doch ehrlich kann die Erregung über bestimmte grenzwertigen Meinungen in den Foren des Internets ganz gewiss nicht bei denen sein, die fast unbeschränkte Macht über die veröffentlichte Meinung und Meinungsmache haben. Denn sie haben diese Macht noch nie dafür genutzt, die Funktionäre und Mitglieder einer in vielen demokratischen Wahlen erfolgreichen rechtskonservativen Partei, also der AfD, vor linksextremer Gewalt und linksliberal-grüner Verteufelung und Ausgrenzung zu schützen. Es ist den Machthabern in Deutschland offensichtlich sogar ganz recht, wenn Versammlungen von rechtskonservativen und patriotischen Menschen regelmäßig gestört, blockiert und nur unter massivem Polizeischutz stattfinden können.

Und wenn sich in Dresden, Chemnitz oder Cottbus tausende Deutsche zum Protest gegen die Zumutungen der „bunten“ Republik absolut friedlich zusammenfinden, wenn sie das dann auch noch bei Wahlen und im engen Rahmen oppositioneller Medien dokumentieren, dann sprechen höchste Repräsentanten und Politiker ungeniert von „Pack“ und „Dunkeldeutschland“. In den Programmen der Staatssender von ARD und ZDF, im Staatsfunk wird tagtäglich mit bereitwilliger Zustimmung der von den Staatsparteien dominierten öffentlich-rechtlichen Gremien massiv Stimmung gegen alles gemacht, das als „rechts“ denunziert wird oder als „rechts“ verdächtigt wird, nur weil es schlicht nicht so links ist wie von den medialen Volkserziehern verlangt.

Von nicht zu überschätzender Bedeutung für das Machtkartell und seinen Kampf gegen rechtskonservative und patriotische Kräfte ist der in demokratischen Staaten weltweit am höchsten subventionierte Kultur- und Kunstbereich. Im einstigen Land der Dichter, Denker und Musiker herrscht devoter Konformismus der sogenannten „Politischen Korrektheit“ vor. Jedes Stadttheater, jedes Opernhaus, jedes Kulturzentraum, jede Kunstschule ist eine Festung gegen „Rechts“. Und nicht anders die Situation an den Universitäten, Fachhochschulen und auch in den Wissenschaftsinstitutionen. Wer hier nur sachlich über die politisch betriebene tiefe Spaltung in Deutschland diskutieren will, wird schon der Sympathie mit dem „Feind“ bezichtigt.

Die oppositionellen Foren im Internet, die wenigen unabhängigen Medien sind tatsächlich nur ein Fliegenschiss auf einer Übermacht, die Ohnmachtsgefühle erzeugt und das auch ganz gezielt tut. Ja, das führt auch zu dummen, abstoßenden und gegenhetzerischen Reaktionen. Diese sollen hier weder bestritten noch gar gebilligt werden. Aber es muss klar sein: Es sind nur Reaktionen auf den kalten Bürgerkrieg, den das Machtkartell in Deutschland Millionen Menschen erklärt hat und unerbittlich führt.

Dieser kalte Bürgerkrieg hat Familien, Kollegen, Freundeskreise verseucht, entzweit und ein ganzes Volk gespalten. Er wäre allerdings jederzeit zu beenden, indem die Meinungs- und Gesinnungsfreiheit zwischen Flensburg und Konstanz, zwischen Aachen und Görlitz wieder ermöglicht sowie gegen linke Gewalt gesichert würde. Dann könnte endlich auf einigermaßen gleicher Augenhöhe öffentlich gestritten werden. Es sind mitnichten die derzeit faktisch Machtlosen, die das um jeden Preis, offenbar auch um den Preis der Errichtung einer totalitären Tauber-Demokratur verhindern wollen – es sind die derzeit Mächtigen, die sich selbst als „Zivilgesellschaft“ feiern.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

Lübcke-Mord: V-Mann packt aus

Markus Lanz (ZDF) bezeichnet Stephan E. in seiner Talkshow entweder vorsätzlich oder fahrlässig als Lübcke-Mörder. Als ob es keine Unschuldsvermutung gäbe, die aber offenbar für Rechte wie die Menschenrechte selektiv und willkürlich außer Kraft gesetzt werden dürfen.

Stephan E. schweigt. Ein Geständnis gibt es nicht. Auch keine Tatwaffe.

Den Einheitsmedien geht es offenbar um plumpe Stimmungsmache. Sie appellieren an niedere Instinkte. Sie wollen den Lynchmob mobilisieren, die Egalitärfrömmler der „Kreuzigt ihn!“-Fraktion.

Im Gegensatz zu Einheits-Presse und Einheits-Medien, die wie gleichgeschaltet ihren Konsumenten nur eine einzige Meinung eintrichtern und sie rund um die Uhr wiederholen, erlaubt sich MM-News einen interessanten Blick über den Tellerrand:

Heiko Maas
rhetorisch-moralische Perlen
screenshot twitter

Lübcke Mord: V-Mann packt aus

Nur eine DNA-Spur, sonst nichts. Dennoch fallen Medien schamlos über Stephan E. her, veröffentlichen den vollen Namen, zeigen sein Gesicht. Die BILD veröffentlicht nun die Aussage eines V-Mannes, der die Schuld von E. bezweifelt.

 

BILD:

V-MANN TRAUT STEPHAN ERNST LÜBCKE-MORD NICHT ZU

„Da müssen höhere Mächte im Spiel gewesen sein“ BILD traf Ex-V-Mann „Gemüse“ ++ Steht ein Netzwerk hinter dem Politiker-Mord?

Benjamin G. (38) muss die alte Kasseler Nazi-Szene kennen wie kaum ein anderer. Zwischen 2003 und 2006 wurde er vom hessischen Verfassungsschutz als V-Mann geführt. Sein Deckname: „Gemüse“.

Es war genau die Zeit, als auch Stephan Ernst (45), der mutmaßliche Mörder von Dr. Walter Lübcke (†67), immer wieder polizeilich in Erscheinung trat.

BILD traf den ehemaligen V-Mann gestern. (Bezahlschranke)

 

Was soll vertuscht werden?

(Netzfund)

News im Fall Lübcke. Plötzlich wurde auf Wikipedia der Eintrag gelöscht, dass Lübcke sich mit der Kasseler Mafia angelegt hatte. Hier mal meine Meinung zum Geschehen in Istha:

Florian A., Sanitäter, bosnische Wurzeln, mit Sohn von Lübcke befreundet und Käufer einer Schrottimmobilie die Lübcke gehört hatte, wurde von Lübckes Sohn, als dieser seinen Vater tot auf der Terrasse gefunden hat, von der 100 m entfernt stattgefundenen Kirmes an den Tatort gerufen. Dort hat Florian A. noch vor dem Eintreffen der Polizei mit einem Felgenreiniger die Spuren am Tatort vernichtet. Das fiel den Ermittlern sofort auf.

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Ungereimtheiten im Fall Lübcke screenshot FB

Trotzdem dauerte es eine Woche, bis man Florian A. und seine Eltern mit einem großen SEK-Einsatz am Nordseehafen Harlesiel von der Fähre nach Wangerooge holte. Florian A. wurde als Tatverdächtiger verhaftet und mit einem Polizeihubschrauber zur Vernehmung nach Hessen geflogen. Die Fähre und das Haus des Verhafteten Florian A. wurden durchsucht, da man dabei die Tatwaffe nicht fand, wurde er am nächsten Tag wieder freigelassen. Und verschwand nun, statt nach Wangerooge, in südliche Gefilde.

Welchen plausiblen Grund sollte Florian A. gehabt haben, die Spuren am Tatort zu vernichten? Macht doch nur Sinn wenn er selber der Täter war, oder wenn ein Freund/Bekannter von ihm der Täter war und er deshalb die Spuren vernichtet hat oder wenn er helfen wollte einen Suizid zu vertuschen.

Erst 3 Wochen später erfolgten Verhaftung von Stephan E. wegen einer angeblich an der Kleidung von Lübcke gefundenen Hautschuppe. Folgendes: Diese Spur kann ohne weiteres vom Verfassungsschutz oder eines der CDU nahe stehenden Ermittler gefälscht worden sein. Denn beim BKA und LKA Hessen hatte man die DNA von Stephan E. seit Jahren. Wenn er der Täter war, es aber nachweislich den Berichten der Ermittler zwischen Opfer und Täter keinen Kampf gab, wie soll dann seine Hautschuppe an die Klamotten des Toten gekommen sein? Macht keinen Sinn.

Ich erinnere an den Fall Barschel, damals ging es u.a. um die Wahl in Schleswig-Holstein. Jetzt geht es um die Wahlen in 3 Bundesländern, bei denen der CDU und der SPD deftige Verluste drohen und die AfD überall stärkste Partei werden wird. Da passt doch ein vermeintlich rechtsradikaler Täter und ein rechtsradikales Motiv viel besser ins Konzept als ein Täter aus dem privaten Umfeld mit einem privaten Motiv oder gar ein Suizid, denn der Ex-Profiler Axel Petermann für möglich hält.

Und noch was macht stutzig. Bis zum Tod von Lübcke und auch noch paar Tage danach stand auf Wikipedia über ihn, dass er sich auch mit der Kasseler Mafia angelegt hatte. Dieser Hinweis steht nun nicht mehr auf Wikipedia. Warum nicht? Weil jetzt alles vor den anstehenden 3 Landtagswahlen in Richtung rechtsradikaler Täter und rechtsradikales Motiv gedreht werden soll.

Die diesbezüglichen Strippenzieher könnten in der CDU Hessen zu finden sein, denn Bouffier hatte sofort nach der Tat veranlasst, dass nicht die zuständige Kripo in Kassel ermittelt, sondern die ihm weisungsgebundenen LKA Beamten aus Wiesbaden.

Ist Stephan E. der Mörder von Lübcke? Seit 10 Jahren hat er sich nichts mehr zu schulden kommen lassen.

Kein Bezug zum Tatort, keine Tatplanung und kein Bezug zum Opfer und keine Tatwaffe gefunden. Angebliche DNA Spuren mehr als fragwürdig, können konstruiert sein. Es wird meiner Meinung nach nie zu einer Verurteilung von Stephan E. kommen. Welcher Bär soll uns hier (vom Verfassungsschutz, LKA und CDU HESSEN) aufgebunden werden?

 

 

Auch interessant:

Politische Ausschlachtungen jenseits der Schmerzgrenze

Demokratiekotzen und der Fall Lübcke

von Hadmut Danisch

 
Ich war gerade 10 Tage in Urlaub. Und wie eigentlich immer, würgt es mich schier, wenn ich zurück nach Deutschland komme.
Ich hatte in den USA kein Fernsehen, hatte kaum Zeit, mal im Internet was zu lesen, und habe nur soviel mitbekommen, wie ich Hinweise von anderen Leuten bekam.Geradezu grotesk fand ich, was ich da aus Deutschland von Politik und Medien zum Fall Lübcke lesen musste. Haben die jetzt alle völlig den Verstand verloren? Ist das hier ein Tollhaus, eine Klapsmühle?

Ich sage es so oft: Nicht die Maßstäbe sind es, die mich so besonders ankotzen, sondern die doppelten Maßstäbe. Wie Morde so völlig unterschiedlich behandelt werden, je nachdem, ob es gerade politisch passt.

Ich hatte mich vor meinem Urlaub noch darüber gewundert, warum in den Medien so wenig darüber kommt, dass ein Politiker erschossen wurde. Erst nachdem es so aussieht (oder behauptet wurde), dass der Täter „von rechts” kommt, wird das – ich hätte fast gesagt: posthum – plötzlich hochgepumpt. Plötzlich weiß jeder was dazu, obwohl er nichts weiß.

Das ist das nächste, was mir dazu aufgefallen ist: Liest man Meldungen der Polizei oder der Staatsanwaltschaft, dann sind die sehr zurückhaltend und geben zu verstehen, dass sie noch nicht viel wissen und noch am Anfang der Ermittlungen stehen. Dass es zwar ein Erfahrungssatz sei, dass solche Täter immer in Gruppen arbeiten, man das hier aber noch nicht habe belegen können. Quer durch Medien und Politik ist aber längst die Rede von ganzen Netzwerken, von NSU und weiß der Kuckuck wer nicht alles da mit drin stecke.

Wissen die denn mehr als Polizei und Staatsanwaltschaft?

Irgendwo las ich, der Täter habe „kaltblütig” gemordet. Gleichzeitig heißt es, man hat den Täter nur durch DNA-Spuren überführt, weiß aber noch nichts über den Tathergang. Woher weiß man, dass es „kaltblütig” gewesen wäre? Vielleicht war er aufgeregt, vielleicht besoffen? Vielleicht unter hohem Stress? Vielleicht angestiftet oder erpresst?

Aber alle sind sich einig, dass es Pflicht der „Demokratie” sei, solche Leute gleich flächendeckend vorzugehen.

Maas zum Beispiel: Man ist noch ganz am Anfang der Ermittlungen, aber für ihn ist es gleich eine „Tragödie für die Demokratie”:

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Heiko Maas rhetorisch-moralische Perlen screenshot twitter

Komisch, dass der jetzt als Außenminister seinen Sinn für’s Innere entwickelt. Als er noch Justizminister war, hat er auf Demokratie förmlich geschissen, da war es ihm egal, ob jemand einen Rechtsweg gegen sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat. Jetzt plötzlich kommt er mit Tragödie der Demokratie.

Es weiß auch bisher keiner, was den Täter eigentlich motiviert hat. Geld? Psychische Erkrankung? Suff? Persönliche Kränkung? Pleite? Ablehnung Hartz IV? Das Gerede von Lübcke, wonach jeder gehen kann, dem es nicht gefällt. Aber alle wollen sie wissen, dass es Hate Speech aus dem Internet sei.

Vergleicht mal Lübcke mit beispielsweise dem Erstochenen in Chemnitz. Das wurde so gut wie gar nicht erwähnt.

Oder wenn Mädchen förmlich zerschlitzt und in Stücke geschnitten werden. Das darf man dann nicht verallgemeinern, sind Einzelfälle.

Kommt’s aber von rechts, dann ist das selbstverständlich ein verschworenes Netzwerk.

Ich staune, mit welcher Intensität und Breite hier sämtliche Regeln und Anforderungen fallengelassen werden und man da einfach drauflos donnert.

Mich würden gerade mit Kontext Demokratie folgende Fragen interessieren:

  1. Warum schreien sie alle „Demokratie”, ignorieren dabei aber die Unschuldsvermutung?Solange der nicht rechtskräftig verurteilt ist und dauerhaft hinter Gittern sitzt, gilt auch für den die Unschuldsvermutung und die Pflicht, auch entlastende Umstände zur Kenntnis zu nehmen. Hat der als unschuldig zu gelten. Vielleicht hat er nur assistiert? Vielleicht ist der krank?Warum hat man erst flächendeckend ziemlich das Maul gehalten, als Lübcke erschossen wurde, töbert aber volles Roher los, seit man weiß, was es mit dem Täter auf sich hat?
  2. Es wird immer so hingestellt, als wären diese „Rechten” identisch mit Demokratiefeinden, der gute Rest aber mindestens die Retter der Demokratie.Warum aber fragt niemand, ob nicht etwa Lübcke selbst mit seinem „wem’s nicht passt, der kann gehen” gegen demokratische Grundprinzipien verstoßen hat. [Gleiches nochmal mit der rechten Tür.)Freilich ist das eine andere Intensität, aber so von der Stroßrichtung sind das und ein Kopfschuss für mich sehr ähnlich: Da ist die vorgegebene Richtung, und wer nicht mithüpft muss raus. Nicht mitzuhüpfen ist nicht vorgesehen.
  3. Wenn man schon den Demokratiebruch beklagt:Was wäre denn das akzeptierte demokratische Mittel gewesen, sich gegen Migration zu stellen, zu wehren, sie zu kritisieren?

    Meinungsfreiheit nutzen? Geht nicht, sofort alles Nazi.

    Wahlen? Wen denn? CDU? Die sind doch dafür und nicht dagegen.

    Rechtsweg? Popularklage gibt’s nicht.

    Wenn hier schon das Geschrei erhoben wir, dass die „Demokratiefeinde” unterwegs seien, dann müsste man erst einmal erklären können, was denn dann der demokratische Weg gewesen wäre. Man hat ja alle demokratischen Mittel einfach abgeschnitten.

    Was wäre denn das zulässige, demokratische, akzeptierte, noch mögliche Mittel des Dissenses, der oppositionellen Meinungsvertretung gewesen?

    Alle schreien sie wie die Wahnsinnigen „Demokratie”, nachdem sie in den letzten Jahren jegliche Demokratie ausgehebelt haben, aber keiner sagt, wie diese zu schützende Demokratie denn eigentlich ausgesehen hätte. Man hat doch alles platt und kaputt gemacht.

    Ich spitze es mal zu: Was – unterhalb von Mord – wäre denn das richtige Mittel gewesen, das man erwartet hätte?

    Maul halten, wie Maas es fordert?

    Einfach gehen, wie Lübcke es forderte?

  4. Momentan kommt gerade der nächste Gottkanzler um die Ecke, Habeck von den Grünen. Der sagte gerade bei Precht:

    Er sagte explizit und für jeden per Mediathek/Youtube/Facebook anzuschauen, dass er die Demokratie und Opposition abschaffen und eine zentralistische Diktatur aufbauen will.

    1. Warum nennt den keiner einen „Feind der Demokratie”, obwohl er es doch direkt und offen in die Kamera sagt?
    2. Welches zulässige Mittel unterhalb von Mord ließe eine Politik nach Vorstellung Linker wie Habeck überhaupt noch zu?
    3. Bliebe die Lübcke-Sicht, dass jeder gehen könne, überhaupt, wenn man einen Staat wie DDR oder China baut? Konnten die denn damals einfach so „gehen”? (Nein, konnten sie nicht.)

Mir geht diese ganze Debatte ganz enorm gegen den Strich.

Vor allem stinkt das nach der Methode Reichtagsbrand.

Früher oder später wird sich ein Strafverteidiger dabei auf Art 20 Absatz 4 Grundgesetz berufen, so ganz demokratisch:

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Und das würde sicher heiter. Es ist zwar schon viele Jahre her, aber ich habe mich mal in die Bibliothek gesetzt und darüber gelesen, und soweit ich mich da gerade erinnern kann, nichts konkretes gefunden, ein unbeackertes Rechtsgebiet ohne klare gesetzliche Vorgabe und ohne höchstrichterliche Grundsatzentscheidungen. Soweit ich mich erinnere ein juristisch leerer Raum.

Selbst wenn man dabei zu dem Ergebnis käme, dass solche Fälle nicht darunter fallen, wird man – um das überhaupt so entscheiden zu können – die Grenze konkretisieren müssen.

Meine Einschätzung

Habe ich eigentlich noch nicht, ich würde da gerne erst mal abwarten, was denn die Ermittlungen ergeben. Und was Polizei, Staatsanwaltschaft und irgendwann dann auch die Richter dazu sagen. Ich hab’s nicht so mit der Sterndeuterei und der Kaffeesatzleserei.

Aber mal unterstellt, es wäre so, wie alle schreien:

Dann läge meines Erachtens die Ursache diametral entgegengesetzt als im Fernsehen behauptet: Dann wäre der Mord nach meiner Einschätzung nicht passiert, weil es zuviel Hatespeech gibt, sondern im Gegenteil, weil es zuwenig Meinungsfreiheit gibt.

Das wird noch heftig, gefährlich, interessant.

Denn, so meine weitere Einschätzung, diese Gesellschaft wird in den nächsten Jahren von links durch inkompetente Politik zerstört. Ich halte solche Vorfälle für Vorboten des Zerbrechens der Gesellschaft.

Demokratie haben wir jedenfalls schon lange nicht mehr, der ganze demokratische Einfluss ist gekappt.

Wer also ist der Demokratiefeind? Der, der sie abschafft, oder der, der sich gegen deren Fehlen durchsetzt?

Jörg Meuthen: Jetzt sind wir auf dem Weg in die Meinungsdiktatur

Obwohl in der Causa Lübcke noch keineswegs Klarheit herrscht, und der Beschuldigte schweigt, laufen geistige Brandstifter aus dem Dunstkreis der Buntastasi und Nazifizierer flankiert von willfährigen und eilfertigen Medien zur Hochform auf.

Seit heute kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß nun auch zahlreiche Trittbrettfahrer aus der Kategorie False Flag auf den Zug aufspringen und mit – möglicherweise fingierten – Morddrohungen an etliche Politiker Ängste zu schüren und eine irrationale Hysterie zu entfachen.
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Von Mannichl zu Lübcke – wie sich die Bilder gleichen. Die Nazi-Sau wird einmal mehr durch´s Dorf getrieben.

von Notan Dickerle

Anwärter auf den Leuchturmpreis für mutigen Journalismus gegen „Bunt“

Schon wieder haben die Nazis zugeschlagen! Der Mord an dem umstrittenen hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke ist zwar noch nicht aufgeklärt, dennoch hat die Bundesanwaltschaft (laut Wikipedia) das Delikt „als politisches Attentat eingestuft und geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus.“ Die Deutschen lernen eben nichts dazu! Die Gerichtsreporterin der Alpenprawda alias „Süddeutsche Zeitung“, seit über 20 Jahren treue Mitarbeiterin ihres Chefs Heribert Prantl, fabuliert gar von „einer braunen RAF“, der u.a. bereits die flüchtlingsfreundliche Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker („eine Armlänge Distanz“) zum Opfer gefallen sei.
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