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Mehr Mut und Intellekt bei den Konservativen nötig

Immerhin gibt es in der CDU eine Werte-Union, die den Weg zurück zur alten CDU sucht und sich nicht, wie zuletzt der CSU-Generalsekretär Markus Blume, als Blockflöte in der „linken“ Volksfront des Humanitärstaats positionieren mag. Der Vorsitzende der Werte-Union, Alexander Mitsch will die CDU/CSU auf ihren alten Kurs zurückbringen und lehnt Dämonisierung der AfD, die jetzt frühere CDU/CSU-Positionen vertrete, ab. Mitsch lobt einige von Alexander Dobrindt (CSU) formulierte Positionen und bringt ihn als einen Protagonisten möglicher personeller Erneuerung ins Spiel. Mit der neuen braunen Schmutzkampagne von CSU-Generalsekretär Markus Blume schneidet sich die CSU hingegen ins eigene Fleisch. Sie wird zur Bekämpferin der „konservativen Revolution der Bürger“ (Dobrindt) und zur Blockflöte des autoritären Humanitärstaats.

Die inzwischen parteilose CDU-Veteranin Erika Steinbach gab aus Empörung über Blumes „braunen Schmutz“  ihren Bayrischen Verdienstorden zurück.  Alexander Mitsch vertritt vielleicht eine Minderheitsposition innerhalb der CDU, aber er ist nicht der einzige. Peter Helmes versucht, Mut zu mehr Mut zu machen, aber wo „Eier“ fehlen, hat das oftmals seinen Grund im Schwächeln ebendieser konservativen Revolution der Bürger. Um schlagkräftig zu werden, genügt es ja nicht, von der Stimmung einer wachsenden Echokammer getragen zu sein. Man braucht nicht so sehr nibelungenhaften Wagemut wie einen gerüsteten und geübten Geist, um in Slomkas feindseligem Studio seinen Standpunkt geschliffen und schlüssig darzulegen. Auch damals wurde Dobrindt defensiv und rechtfertigte sich mit seiner Blockflötenrolle. Diejenigen, die Seehofer „Eierlosigkeit“ vorwerfen, machen sich ebenfalls in der Regel keine Vorstellung davon, in welcher Umgebung Horst Seehofer kämpfen muss, und sie übersehen in der Regel die Verantwortung, die jeder von uns für die „Konservative Revolution der Bürger“ trägt. Eine Revolution die nur durch Intellektualisierung mutig werden kann.




Münchner Wochenanzeiger – Wie Medienversagen vom Politikversagen ablenkt

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Münchner Wochenanzeiger

Mit einem Riesenaufwand lenken unsere Leitmedien vom Regierungsversagen ab. Man fragt sich in diesen Tagen: Propaganda oder Durchhalteparolen? Nicht nur die großen und bekannten Leitmedien auch auf den ersten Blick harmlos daher kommende Werbeblätter wie der „Münchner Wochenanzeiger“ brillieren in der Produktion von Regierungspropaganda. Das Blatt gibt sich viel Mühe in der medialen Verwässerung der Verantwortungslosigkeit der immer schlechter werdender Verhältnisse (Abbau innerer Sicherheit, Plünderung unserer Sozialsysteme, Vergewaltigungen) in unserem Land. So verbreitet der Münchner Wochenanzeiger völlig unreflektiert die Regierungsdoktrin „Wir schaffen das“ mit einer Intensität einer Stalinorgel und lenkt so von der Zerstörung unserer identitär kulturellen und gesellschaftlich gewachsenen Strukturen sowie von den kulturellen Spannungen zwischen uns und der islamischen Zuwanderung ab.

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