Schlagwort-Archive: Völkisch

Hallo ihr Rechtsradikalen (Post von Martin)

Hallo ihr Rechtsradikalen!

Was wäre denn, wenn morgen alle Ausländer ihre Geschäfte zumachen? Wenn es ab sofort keine Dönerbuden, kein Sushi, kein Hamburger,kein Lübecker Marzipan und keine Katharina Schulze mehr auf den Volksfesten gäbe?

„Völkisches Volksfest“: Schreckliche Vorstellung.

Wenn es  stattdessen nur bayerische Schmankerl, Bier aus Masskrügen und Fahrgeschäfte gäbe? Schrecklcihe Vorstellung. Außer natürlich für euch.

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Weidel entsorgte Grünglas!

Immer neue Enthüllungen geben der AfD in Kürze den Rest.
Alice Weidel hat Grünglas entsorgt und braunes Bier aus Braunglas getrunken.
Alice Weidel stieg früh morgens mit dem rechten Fuß aus dem Bett.
Die AfD ist eine Mövenpick-Partei.  Sie hat Spenden von Großkapitalisten erhalten, die nicht wollten, dass ihr Name dem Breiten Bündnis der Gruppenbezogenen MenschenfreundInnen bekannt wird.
Alice Weidel hat Putzfrauen den überzogenen Lohn von 25 CHF pro Stunde gezahlt und steht im Verdacht, eine syrische Asylbewerberin bevorzugt und damit das Gebot der rechtspopulistischen Muslimfeindlichkeit verletzt zu haben.
Alice Weidel hat irgendwie etwas mit einer privaten E-Mail von 2013 zu tun, in der steht, dass wir mit Arabern, Afrikanern und Sinti & Roma „überschwemmt“ werden. Diese Metapher ist, wie  Rechtsextremismusforscher nachweisen, völkisch, rassistisch und rechtsextremistisch.
Alice Weidel frühstückt insgeheim Rohingya-Kinder. Alice Weidel stellt sich als Opfer der Medien dar und leistet damit dem toxischen, rechtsextremen Narrativ von „Lügenpresse“ oder „Lückenpresse“ Vorschub.  Die nobel und seriös auftretende Wölfin im Schafspelz gefährdet die Zukunft demokratischer JournalistInnen und PolitikerInnen.
Der Direktor des Jenaer Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, Mathias Quent, fordert daher ein Gerichtsverfahren mit Ziel Verbot der AfD:

„Gerade in Hinsicht auf die jüngst bekanntgewordene Mail der Spitzenkandidatin Weidel, müsste das Bundesverfassungsgericht angerufen werden“. „Die Demokratie wird nicht nur von extremen Rändern bedroht, sondern auch aus ihrer Mitte.“ Wenn „Rechtsradikale wie Höcke“ von über 90 Prozent ihres Landesverbandes gewählt werden, dann sei das eine Unterstützung eines „antidemokratischen Kurses“. Quent verweist auf die Erkenntnisse verschiedener neuerer Studien, unter anderem von dem Historiker Michael Wildt und von Politikwissenschaftler Samuel Salzborn. Beide kämen zu dem Ergebnis, „dass in der AfD das Konzept einer ethnisch homogenen Volksgemeinschaft verfolgt wird“. Dies sei nach Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Januar 2017 „grundsätzlich mit dem Demokratieprinzip unvereinbar“.


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Klonovsky: Bürgerliche AfD beginnt nach Petry

Der bekannte konservative Journalist und Schriftsteller Michael Klonovsky erklärt aus eigner Innensicht als Redenschreiber, wie die AfD-Hoffnungsträgerin und Überfliegerin Frauke Petry dem „Filou“ und „Hochstapler“ Marcus Pretzell verfiel und seitdem nur noch mit konformistischem Wegbeißen politischer Rivalen beschäftigt ist.
Dass die Strategie-Anträge von Petry schlecht (offensichtlich nicht mehr von Klonovsky) geschrieben sind und nur in den Leitmedien auf viel Gegenliebe stoßen, schrieben wir.
Klonovsky baute im Auftrag von Pretzell das Portal Der Blaue Kanal auf und flog dann dort in einer Weise heraus, die manche von uns an die Kaperung von „Pegida Bayern“ erinnern könnte. Schlecht ist das Portal, von dem wir unser Titelbild genommen haben, nicht. Es mag auch auffallen, dass P&P aktiv den Schulterschluss mit dem von Leitmedien als „rechtsextrem“ verleumdeten Front National vorantrieben und auch dafür eintraten, Wörter wie „völkisch“ frei von historischen Konnotationen in ihrer Grundbedeutung (etwa „ethnisch“ oder „national“) zu verwenden, wie sie bis in die jüngste Zeit (z.B. von dem Münchner Kultursoziologen Prof. Mohammed Rassem, s. neusten Band von „Etappe“) auch tatsächlich verwendet werden. Zugleich bemüht sich der Blaue Kanal, den Begriff „Rechtspopulist“ positiv zu besetzen. Dennoch haben P&P in einer Wende um 180 Grad die Verfolgungs- und Selbstzerfleischungsneurosen in die Partei zurückgebracht.
Statt einer Distanzierung von Schreckgespenstern wie dem „Völkischen“ oder einer negativen Selbstdefinition durch politologische Gummibegriffe des Gegners stünde der AfD ein trainierbarer Verhaltenskodex (Katechismus) an, der beim Kampf gegen parteischädigende Distanziereritis ebenso wie gegen plumpes Maulheldentum und selbstradikalisierende Demagogie („Fundi“-Verhalten laut „Zukunftsantrag“) aller Art, wie man sie in der Dresdner Rede von Björn Höcke finden kann, als Argumentationshilfe zu dienen geeignet ist. Letztlich wird es bei so einem Katechismus ähnlich wie bei Selbsthilfebüchern (a la „Sieben Gewohnheiten“) um eine Schulung in bürgerlichen (und staatsbürgerlich-politischen) Tugenden gehen, die man sich nicht mal eben schnell aneignen und in politologische Schlagwörter packen kann.
Klonovsky hat derweil in München eine Zivilklage gegen den „ganz und gar unbürgerlichen“ Pretzell wegen Prellung und anderer Verschulden angestrengt.

Anhang

  • Im AfD-Vorstand arbeiten Rechtsanwälte gegen parteiinterne Konkurrenz von P&P.   Medien wie der Tagesspiegel werden ebenfalls für P&P eingeschaltet.   Auf der anderen Seite scheint Klonovsky die erste vergleichbare Gegenaktion zu sein.   Fleischauer hat darüber im Spiegel in Klonovskys Sinn berichtet und einen politischen Aspekt herausgestrichen:

    Das Problem an der Causa Klonovsky ist, dass nun offen zutage liegt, wie wenig das Ehepaar Petry-Pretzell in der Lage ist, Loyalität zu stiften. Es ist eine Sache, missliebige Journalisten oder parteiinterne Gegner zu Feinden zu erklären. Es ist etwas völlig anderes, wenn sich enge Mitarbeiter gegen einen wenden, weil sie sich betrogen fühlen. Wenn eine Spitzenpolitikerin nicht in der Lage ist, den engsten Kreis zusammenzuhalten, wie will sie dann begründen, dass sie eine Bewegung erfolgreich führen kann?

  • Der Name „Blauer Kanal“ könnte auch von „Bleu Marine“ (Marinblau, Meeresblau), der Kampagne von Marine Le Pen, mit der sie sich von FN unabhängig präsidentiabel macht, inspiriert sein.  Das würde erklären, warum P&P ihre Marke nicht mit Meuthen-Leuten teilen wollen.
  • „Dreckige Deutsche, was willst du hier, uns gehört doch sowieso bald alles“, so ist es im Kölner Express und bei PI zu lesen. PI liefert dazu weitere Bereicherungsberichte.
  • Der Bundschuhpatriot bloggt jetzt über den Verlust der bayrischen Heimat. In 30 Jahren sind die Deutschen dort allenfalls noch die größte Volksgruppe aber nicht die Mehrheit. Die Kosovarisierung ist im Gange. Die demokratieskeptischen MenschenrechtlerInnen der Buntparteien treten aufs Gaspedal. „Ablehnung von Menschenrechten“ halten aber offenbar auch die Petry-Gegner in der AfD für inakzeptabel.

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