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Weder Merz noch Söder werden die Union retten

von Wolfgang Hübner

Als Reaktion auf die Thüringen-Wahl sind die personellen Konflikte, aber auch die inhaltlichen Differenzen in der CDU offen ausgebrochen. Spät genug, könnte man sagen. Und auf jeden Fall zu spät, um den Schaden zu beheben, geschweige denn zu verhindern, den die Kanzlerin der Grenzöffnung in Deutschland angerichtet hat. Zwar könnte es in den nächsten Monaten aus schierem verzweifelten Selbsterhaltungswillen der Parteifunktionäre endlich gelingen, Merkel zum Rückzug zu bewegen und AKK gleich dazu. Aber damit sind die tieferliegenden Probleme der CDU nicht zu lösen.

Wahrscheinlich wird allerdings versucht werden – noch nicht einmal ohne Aussicht auf kurzzeitigen Erfolg – mit Personalrochaden die Wähler und die Medien zu beeindrucken. Friedrich Merz hat in der CDU viele Anhänger, aber unter den „Modernisten“ dort auch genug Gegner. Sein größter Nachteil ist, dass er ungeeignet scheint und wahrscheinlich sogar ist, Kanzler einer Koalition mit den Grünen werden zu können. Dafür dürfte ein so skrupelloser Opportunist und Machtmensch wie Markus Söder schon bessere Voraussetzungen mitbringen.

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Friedrich Merz (CDU) screenshot ZDF

Denn Söder macht es mit jedem, der ihm nützlich für die eigene Karriere dünkt: Nach dem Schweinezüchter Hubert Aiwanger also der Kleinschriftsteller Robert Habeck samt Annalena – warum nicht? Zudem hat sich Söder als wüster Hetzer gegen die AfD hinreichend profiliert. Gegen Söder spricht allerdings seine ungewisse Akzeptanz in den nördlichen und östlichen Teilen der Republik. Ein anderer Ehrgeizling will sicher auch nach dem Kanzleramt greifen: der jetzige Gesundheitsminister Jens Spahn, den die Junge Union favorisiert. Wer Spahns rücksichtslose Positionen in der Transplantations-Problematik kennt, kann von solchen Aussichten nicht erfreut sein.

Doch ob Merz, Söder, Spahn oder wer auch sonst in der Union: Sie alle haben kein Konzept gegen die ethnischen und sozialen Verwerfungen in Deutschland, die in der Merkel-Ära immer weiter eskaliert sind. Fraglich ist ja sogar, ob sie überhaupt den Willen haben, gegen den unaufhörlichen Strom von Sozialasylanten, gegen das Bildungsdesaster und gegen den neuen Klassenkampf unter der „Klima“-Maske etwas unternehmen zu wollen. Mit den Grünen als Koalitionspartner ist das ohnehin ausgeschlossen.

Und dem beginnenden Abstieg der deutschen Wirtschaft, die zu sehr auf Export und Globalisierung um jeden Preis gesetzt hat, werden die drei möglichen Kanzleranwärter wenig mehr entgegen zu setzen haben als Versuche zu retten, was zu retten ist. Das aber wird auf jeden Fall zu wenig sein, um die sich ausbreitenden Spaltungen im Volk, den Regionen sowie der EU auch nur zu stoppen. Wer das wirklich will, der müsste schon bereit sein, sich auch mit dem von der Thüringer AfD propagierten Weg des „Solidarischen Patriotismus“ zu beschäftigen. Doch das werden weder Merz, Söder oder Spahn auch nur erwägen.

So wenig die marode SPD noch fähig (und willens!) ist, die Interessen der sogenannten „kleinen Leute“ tatsächlich zu vertreten, so wenig ist die Union noch in der Lage, die große Staatspartei zu sein, die sie über viele Jahrzehnte in der alten und in der neuen Bundesrepublik war. Zu schuldhaft ist auch ihr Anteil der Verwandlung dieser Bundesrepublik in eine bunte, verwahrloste Republik, deren innere und äußere Schwäche immer deutlicher zu Tage tritt. Um diese Schwäche zu überwinden, bedarf es entschlossener Taten und höchst unbequemer, unpopulärer Maßnahmen.

Personelle Veränderungen an der Spitze des Staates sind deshalb nur dann sinnvoll und erfolgsversprechend, wenn sie diese Taten und Maßnahmen erwarten lassen. Dazu ist es jedoch auch noch im deutschen Volk zu früh, das in großen Teilen weiter ganz gerne mit der müden Kanzlerin im satten Wohlstandsschlaf verweilen möchte. Aber der unbarmherzigste aller Erzieher, nämlich die Realität, wird das nicht ewig zulassen. Bis dahin werden wir hoffentlich auch noch Merz, Söder oder Spahn überstehen.

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18,5 Prozent – Neuer Rekordwert für AFD bei INSA

Neue aktuelle Umfrage von INSA. Die CDU/CSU fällt als Union zusammen auf 26%. Allzeittief!  Geht man dabei von 6% für die CSU aus, so kommt die CDU nur noch auf 20%. Mit nur 1.5% Punkte  hinter der CDU  dann die AFD mit 18.5%. Die SPD erreicht 16%. Damit hat ein Bündnis von CDU, SPD und CSU zusammen nur noch 42% ( wenn die CSU die 5%- Hürde im Bund überschreitet). 18,5 Prozent – Neuer Rekordwert für AFD bei INSA weiterlesen

CDU bei 22 Prozent, CSU bundesweit 18, Rekordtief für Merkel

Ob Trump, ob Seehofer – die Kritik an Angela Merkel und ihrer „Führung“ reißt nicht ab.  Umfragen sehen Merkels Partei erstmals unter 30%. Und ohne CSU – die in Bayern immerhin mit um die 40% der Stimmen rechnen kann, sehe die Lage für die CDU mit um die 20%  kaum noch besser aus als für die SPD. Die aktuellen Insa-Zahlen: Union: 29% SPD 19%  (Große Koalition daher bei 48%), Grüne 11%, FDP 8%. Die Linken kommen auf starke 12%. Die AFD erreicht 16%. Auf die Sonstigen entfallen 5%. Befragt wurden 2060 Personen, die Umfrage ist vom 19.06.2018.
Bei einer Trennung von der CDU käme die CSU bundesweit auf 18%, die CDU auf 22%, AfD 11%, sagt INSA.
Merkel hält an ihrer globalhumanitären Vision fest. Müssen ist bunt. Ohne globalhumanitäre Machtstruktur ist Merkel hilflos, aber in ihrer Partei hat sie in der entscheidenden Zurückweisungsfrage nur noch eine Art Viererbande hinter sich, wobei auch letztere wenig Überzeugungkraft ausstrahlen.
Dass die Amtsinhaberin im Kanzleramt eine Meisterin der systematischen Verzerrung, der Desinformation, des Tricksens und Intrigierens ist, sagen schon seit geraumer Zeit viele Unionsabgeordnete in so genannten Hintergrundgesprächen mit Journalisten unter der Bedingung, man dürfe das aber nicht schreiben.




#SPDerneuern – Warum nervt SPD soviel?

Ich, ich, ich, SPD, SPD, SPD –  doch wann kommt eigentlich der Bürger? – oder um im SPD-Jargon zu sprechen, der Mensch,egal wo er herkommt? Wer SPD-Politikern zuhört, bekommt den Eindruck, daß es stets nur um eines geht. Um die SPD.  Und so ist auch die aktuelle Kampagne der SPD  folgerichtig. Sie heißt nicht Bayern erneuern, sie heißt nicht Deutschland erneuern, sie heißt nicht einmal Europa oder die Welt erneuern, nein sie heißt #SPDerneuern. #SPDerneuern – Warum nervt SPD soviel? weiterlesen

München: Dank Patrioten – Wintermarkt wird wieder Weihnachtsmarkt

Spätzünder würden die einen sagen, die schon länger wissen, was in Deutschland passiert. Andere widerrum wie Mimikama ( bekannt für zuerst schreiben, dann recherchieren), deren Redakteure nach eigenen Angaben  selbst schon Fake-News veröffentlicht haben,  sagen, daß sei hingegen alles kein Beleg für eine Abschaffung christlicher Traditionen. Weil schließlich gibt es den Lichtermarkt in Elmshorn schon seit 7 Jahren, ebenso wie natürlich die Umbenennung von dem Sankt Martins Fest in „Sonne Mond und Sterne“ Fest. Andere sind hingegen dankbar, daß die Junge Union München in Bezug auf den Ausverkauf unserer Kultur immer wieder aufmerksam macht:

Auch Bayern ist frei hat es auf Facebook zur Diskussion gestellt, wenn auch nicht mit ganz so drastischen Worten wie die Junge Union:

Und nur weil wir in Bayern Vorreiter mit solchen Warnungen sind, ist es uns auch gelungen, ein Stückchen Kultur zurückzugewinnen.

So heißt der Weihnachtsmarkt am Münchner Flughafen nun nicht mehr wie noch in den letzten  Jahren München: Dank Patrioten – Wintermarkt wird wieder Weihnachtsmarkt weiterlesen

„Kleine Bundestagswahl“ in NRW: Union laut Umfragen vor SPD

NRW Bildung SPD
Die Junge Union NRW verbreitet ein Bild der Anzeige mit dem Hashtag „nrwgehtschlauer“. Weiter bei Rheinische Post 

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wird am Sonntag gewählt. Es gilt als letzter Stimmungstest, und als vorgezogene „kleine Bundestagswahl“. Die Sozialdemokraten stellen hier die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Bei der letzten Wahl in NRW erreichte die SPD 39.1% und hatten damit fast 13 Zähler Vorsprung vor der Union (26.3%). Ihr Partner die Grünen erhielten starke 11.3%, die Piraten 7.3%. Nun kündigt sich ein buntes Wahldebakel an. „Kleine Bundestagswahl“ in NRW: Union laut Umfragen vor SPD weiterlesen