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17 Prozent! AFD erreicht bei Emnid neues Allzeithoch

Schock für die Etablierten Parteien bei einer neuen Emnid-Umfrage (1894 Befragte)! Die Union (30%) kommt zusammen mit der SPD (17%)  als große Drei-Parteien Koalition nur noch auf 47% der Stimmen, während die Rechtspopulisten der AFD mit 17% ein neues Rekordhoch erreichen. Auch die Sonstigen legen zu, sie erreichen 6 Prozent. Die FDP und die Linken kommen auf je 9 Prozent, für die Grünen würden sich 12% der Wähler entscheiden. Unverständlich ist, warum die Umfrageinstitute die Werte der CDU/CSU stets zusammen angeben. Die CSU vertritt rechtspopulistische Positionen und ist zuweilen rechter als die AFD, während die CDU unter Merkel eher grüne Positionen vertritt.

CDU bei 22 Prozent, CSU bundesweit 18, Rekordtief für Merkel

Ob Trump, ob Seehofer – die Kritik an Angela Merkel und ihrer „Führung“ reißt nicht ab.  Umfragen sehen Merkels Partei erstmals unter 30%. Und ohne CSU – die in Bayern immerhin mit um die 40% der Stimmen rechnen kann, sehe die Lage für die CDU mit um die 20%  kaum noch besser aus als für die SPD. Die aktuellen Insa-Zahlen: Union: 29% SPD 19%  (Große Koalition daher bei 48%), Grüne 11%, FDP 8%. Die Linken kommen auf starke 12%. Die AFD erreicht 16%. Auf die Sonstigen entfallen 5%. Befragt wurden 2060 Personen, die Umfrage ist vom 19.06.2018.
Bei einer Trennung von der CDU käme die CSU bundesweit auf 18%, die CDU auf 22%, AfD 11%, sagt INSA.
Merkel hält an ihrer globalhumanitären Vision fest. Müssen ist bunt. Ohne globalhumanitäre Machtstruktur ist Merkel hilflos, aber in ihrer Partei hat sie in der entscheidenden Zurückweisungsfrage nur noch eine Art Viererbande hinter sich, wobei auch letztere wenig Überzeugungkraft ausstrahlen.
Dass die Amtsinhaberin im Kanzleramt eine Meisterin der systematischen Verzerrung, der Desinformation, des Tricksens und Intrigierens ist, sagen schon seit geraumer Zeit viele Unionsabgeordnete in so genannten Hintergrundgesprächen mit Journalisten unter der Bedingung, man dürfe das aber nicht schreiben.




Trend Landtagswahl: Umbruch der bayerischen Wählerlandschaft

CSU 42, AFD 13, SPD 13, Grüne 12, FDP 5, Linke 2, Freie Wähler 7 und Sonstige 6% sagt eine aktuelle Umfrage des GMS im Auftrag von Sat1 Bayern. Befragt wurden 1005 Personen. Eine Umfrage, über die sich die CSU eigentlich freuen müsste. Denn zur Landtagswahl 2008 haben 43.4% CSU gewählt, laut Umfrage hätte die CSU also nur ein Minus von 1,4% Punkten, was innerhalb der Fehlertoleranz von Umfragen liegt. Da die AFD damals nicht angetreten ist, zeigt sich damit, das der Aufstieg der AFD nicht bzw. kaum zu Lasten der CSU geht. Auch die manchmal rechten Freien Wähler scheinen kaum zu Lasten der AFD Stimmen zu verlieren. Viel mehr kann die AFD offenbar im Spektrum der Bunten Stimmen abgraben. So verliert die SPD rund 5% Punkte im Vergleich zur letzten Landtagswahl, und auch die FDP muss gut 3% federn lassen. Dies ist ein Indiz dafür Trend Landtagswahl: Umbruch der bayerischen Wählerlandschaft weiterlesen

Österreich-Umfrage: Regierungsbeteiligung nützt FPÖ

In einer großen Koalition wird der  Juniorpartner immer geschwächt. so lautet die Argumentation der GroKo-Gegner in Buntland. Und tatsächlich: Immer wenn die SPD in einer GroKo war, ging sie anschließend geschwächt daraus hevor. Mit der GroKo hat das aber wenig zu tun. Denn auch wenn die Sozis federführend  regiert haben, etwa in NRW oder zu Schröders Zeiten, hat sie anschließend vom Wähler oft die rote Karte bekommen. Und wer einen Blick nach Österreich wagt, kann gerade erleben, daß die FPÖ auch als Juniorpartner wieder erstarkt. So liegt die FPÖ inzwischen wieder bei Österreich-Umfrage: Regierungsbeteiligung nützt FPÖ weiterlesen

Rechte Schwedendemokraten bleiben Regierung im Nacken

Auch Schweden wählt dieses Jahr im Herbst, und dieses Mal könnte es erstmals einen richtigen Rechtsrutsch geben. Laut einer aktuellen YouGov Erhebung  liegen die Sozis zwar noch leicht in Front (23.3%). Sie sind jedoch bereits in einer kontinuierlichen Abwärtsspirale, schließlich haben sie bei der letzten Reichstagswahl in Schweden noch 31% erhalten. Und den rechten Schwedendemokraten, die bei der letzten Wahl nur 12.9% erhalten haben, werden inzwischen 22.1% prognostiziert, was nicht nur ein Plus von fast 10-Prozentpunkten darstellt, sondern was  auch nur noch 1.2% Punkte Abstand zum ersten Platz bedeutet. Die „Moderaten“ – im EU-Parlament in der Fraktion mit der CDU –  kommen auf 19.9%. Grüne halbieren sich nach dieser Umfrage und fliegen mit 3.9% aus dem schwedischen Reichstag. Das gleiche Schicksal droht den Liberalen mit 4%. Die Sperrklausel liegt in Schweden bei 4%.  Linke können mit 8.5% rechnen, und eine weitere liberal eingefärbte Zentrumspartei mit 8.9%.

Umfrage: Bei Neuwahl Union mit SPD möglicherweise ohne Mehrheit

Das gleiche dürfte bald vielleicht auch für die Union gelten.

Solche Zahlen gab es noch nie. Zumindest nicht in einer offiziellen repräsentativen Umfrage.  Und diese Insa-Umfrage bedeutet nichts gutes für die so genannte Große Koalition. Federn lassen musste dieses Mal nicht nur die SPD, die nur noch 17% wählen wollen, sondern vor allem auch die Unionsparteien, die gut 3% gegenüber der letzten Insa-Erhebung verlieren.  Die für die Union wichtige Schwelle von 30% wurde mit Umfrage: Bei Neuwahl Union mit SPD möglicherweise ohne Mehrheit weiterlesen

Wahre Finnen nach Spaltung konsolidiert – „Blaue“ Alternative vor dem Aus

2019 wird in Finnland wieder das nationale Parlament gewählt. Die patriotische Wahren Finnen konnte bislang bei Wahlen bis zu 20% der Wählerstimmen erreichen, und nach der letzten Wahl 2015 sogar in die Regierung mit 17% eintreten. Sie versprachen den Wählern damals noch unter der Führung unter Timo Soini ein souveränes Finnland, was unter anderem einen möglichen EU-Austritt bzw. einen Verzicht auf einen Nato-Beitritt Finnlands einschließt. Doch kaum im Parlament angekommen, bemühte sich die Partei,  um einen moderaten gemäßigten Kurs.  Finnland nahm daher immer noch Flüchtlinge auf, Außenminister Soini híelt sich auf internationalem Parkett mit Kritik an der EU zurück. Auch der Umfang der Sozialtransfers wurde nicht nennenswert vergrößert. Diese Bilanz war für den Kern der Wählerschaft der Wahren Finnen offenbar eine Enttäuschung. Wahre Finnen nach Spaltung konsolidiert – „Blaue“ Alternative vor dem Aus weiterlesen