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Die Unwahrheiten hinter der Unschuld der Rohingyas

Mit aggressiver Beharrlichkeit trichtern die wahrheitsscheuen Medien – darunter ARD und ZDF – ihren Kosumenten das Narrativ von der Opferrolle moslemischer Unruhestifter und Mörder wie den Rohingyas, Uiguren, Tschetschenen oder Kosovaren ein.

Jugoslawien bzw. Serbien hatte schon immer Probleme mit den Kosovaren, die das ursprünglich serbische Kosovo (Amselfeld) durch einen Geburtendschihad bereits vor Ausbruch der bewaffneten Feindseligkeiten demographisch unterwandert und erobert hatten.

Der durch infame Propaganda professionell vorbereitete Angriffskrieg der NATO gegen das christliche Serbien zugunsten der moslemischen Provokateure anno 1999 wurde von der Regierung Schröder/Joschka Fischer militärisch mit unterstützt.

ARD-Reporter Ludger Kazmierczak fällt fast schon aus der Rolle, wenn er von dem vom islamischen Gambia angestrengten Prozeß gegen Myanmar halbwegs objektiv berichtet:

„Die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hat ihr Land vor dem Internationalen Gerichtshof verteidigt. Myanmar wird wegen der Vertreibung der Rohingya Völkermord vorgeworfen.

Der Auftritt von Aung San Suu Kyi vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) war betont sachlich, ernst und emotionslos. Nur nebenbei ging die Friedensnobelpreisträgerin auf das Schicksal der aus Myanmar geflüchteten Rohingya-Minderheit ein: „Die Situation in der Region Rakhine ist komplex und nicht leicht zu erklären, aber eins berührt uns alle: das Leid der vielen unschuldigen Menschen, deren Leben zerrissen wurde – in Folge des bewaffneten Konflikts von 2016 und 2017. „

Die einseitige Berichterstattung deutscher Leitmedien zeichnen ein völlig verzerrtes Bild von Ursache und Wirkung. Rußland, Serbien, China, Indien oder Myanmar wissen besser als moralisierende deutsche Journalisten was in deren Länder Sache ist.

Im Blog „Politisches & Wissenswertes“ erläutert Daniel Heiniger Zusammenhänge, die durch ARD und ZDF geschickt vernebelt werden.

Ahinamo Kurasawa aus Tokyo, 30.10.2016, ReligionMind.com

Es gibt ein großes Missverständnis über die Gewalt in Burma, die sowohl den Rohingya-Muslimen als auch den burmesischen Buddhisten schwere Verluste zugefügt hat. Deshalb ist es wichtig, dass eine faire Bewertung dieser Frage vorgenommen wird, um Licht in die Grauzonen zu bringen und diejenigen, die keine Ahnung davon haben, aufzuklären.

Die Rohingyas sind eine muslimische Minderheit, die aus Bangladesch eingewandert ist und in Myanmar lebt. Die Gemeinschaft hat sich innerhalb kürzester Zeit ohne jegliche Familienplanung und ohne Rücksicht auf begrenzte Ressourcen ungezügelt vermehrt, wodurch die einheimische Gemeinschaft in der Gegend zur Minderheit geworden ist und ihres eigenen Landes beraubt wurde, das durch die wachsende Bevölkerung der Rohingyaner übernommen wurde.

Laut den Rohingyans sind sie indigenes Volk des Bundesstaates Rakhine, während die burmesischen Historiker sagen, dass sie hauptsächlich während der Zeit der britischen Herrschaft in Burma und in geringerem Umfang nach der burmesischen Unabhängigkeit 1948 und dem Befreiungskrieg von Bangladesch 1971 aus Bengalen nach Burma eingewandert sind.

General Ne Win’s Regierung hat 1982 das burmesische Staatsbürgerschaftsgesetz erlassen, das den Rohingyas die Staatsbürgerschaft verweigerte und damit die Meinung der überwiegenden Mehrheit der Burmesen honorierte (96%). Die Entscheidung kam auch als Folge dessen, dass die Rohingyas gegen die Regierung mehrere Jahrzehnte lang mit der Unterstützung externer Kräfte, hauptsächlich von Separatistenbewegungen und extremistischen Gruppen einschließlich Al Qaida, rebellierten.

Der Rohingya-Aufstand im Westen Myanmars war ein Aufstand im nördlichen Bundesstaat Rakhine (auch bekannt als Arakan), der von Aufständischen der Rohingya-Minderheitsethnie geführt wurde. Die meisten Zusammenstöße ereigneten sich im Landkreis Maungdaw, der an Bangladesch grenzt.

Lokale Mudschaheddin-Gruppen rebellierten von 1947 bis 1961 gegen Regierungstruppen, um die meist von Rohingya besiedelte Mayu-Halbinsel im nördlichen Bundesstaat Rakhine von Myanmar abzutrennen und von Ost-Pakistan (heute Bangladesch) annektieren zu lassen. Ende der 1950er Jahre verloren sie den größten Teil ihrer Unterstützung und ergaben sich den Regierungskräften.

Der moderne Rohingya-Aufstand im Norden von Rakhine begann 2001, obwohl Shwe Maung, der damalige Abgeordnete der Rohingya-Mehrheit, Behauptungen zurückwies, dass neue islamistische Rebellengruppen entlang der Grenze zu Bangladesch zu operieren begonnen hätten.

Der jüngste Zwischenfall, über den berichtet wurde, war im Oktober 2016, als es an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch zu Zusammenstößen mit aufständischen Rohingya kam, die mit ausländischen Islamisten in Verbindung standen, die verdächtigt wurden, die Täter zu sein.

Allerdings sind Rohingyas seit mehreren Generationen in Burma und machen fast 4% der Bevölkerung Myanmars aus.

Andererseits löste der Vorfall, bei dem brutale Vergewaltigung und Ermordung einer buddhistischen Frau aus Rakhine durch muslimische Männer, gefolgt von der Ermordung von Rohingya-Muslimen (als Vergeltung), die kommunalen Unruhen zwischen Rakhine-Buddhisten und Rohingya-Muslimen aus. Dies war nicht gerade ein einseitiges Massaker, sondern ein kommunaler Aufstand mit Opfern auf beiden Seiten.

Das Problem wurde schlimmer, als Rohingyas anfingen, auch Mönche zu töten. Oft durch Enthauptung. Mindestens 19 solcher Mönchsmorde wurden innerhalb weniger Monate gemeldet, als Mönche begannen, sich auf die Seite der einheimischen Gruppen zu stellen, die gegen die Rohingyas kämpften.

Nun stellt sich die Frage, die jeder von uns stellen muss: Warum töten Muslime Christen? Warum töten Muslime Muslime? So ziemlich überall auf der Welt. Keiner der Buddhisten, die wir kennen, tat/tut/will Muslime töten, zumindest nicht aus religiösen Gründen. Aber in Myanmar finden wir eine geringe Toleranz gegenüber der Missionierung, was bedeutet, dass es kein Problem gibt mit irgendeiner Religion, die man vielleicht hat, solange man sich daran hält und nicht versucht, andere zu bekehren. Die Christen haben ihre Lektion vor langer Zeit gelernt, obwohl sie es weiterhin tun, aber ohne aggressiv zu sein, die Hindus hatten nie solche Ambitionen, die Buddhisten haben sich nie darauf eingelassen, jedoch die Muslime… Nun… Nun… Nun.…

Andererseits neigen die Rohingya-Gemeinschaften dazu, sehr konservativ mit interreligiösen Ehen umzugehen, in denen sie ihre Frauen bestrafen und manchmal sogar töten, wenn sie jemanden außerhalb der Rohingyas heiraten. Während sie bereit sind, buddhistische Frauen zu heiraten und sie zum Islam zu bekehren. Das passt aus offensichtlichen Gründen einigen konservativen Fraktionen der buddhistischen Mehrheit nicht.

Christen und Hindus, die zweit- und viertgrößte Gemschaft nach Bevölkerungszahl, integrieren sich trotz vieler christlicher Ethnien, die sich gegen den buddhistischen Bamar engagieren (Kachin, Chin, Karen usw.), aber die Streitigkeiten sind historisch, territorial und ressourcenbasiert, niemals religiös. Auch ist Religionsbeleidigung, JEDE Religion, aus welchem Grund auch immer, in Myanmar illegal und würde Sie innerhalb von Stunden ins Gefängnis bringen. Und das wird aktiv durchgesetzt, wahrscheinlich aus gutem Grund.

Rohingyas Muslime wurden anfangs als Gäste begrüßt, so Historiker. Am Anfang gab es wenig oder keine Probleme. Probleme wie Rebellion kamen später, doch es wurde eine Einigung erzielt und sie haben anfang der 60er Jahre abgerüstet. Obwohl es zwischen den beiden Gemeinschaften zu kleineren Konflikten kam, gab es nichts Ernstes bis vor etwa 5 Jahren, als Muslime sich in großer Zahl versammelten und durch die Straßen liefen und die Minderheitseinheimischen in ihrem Gebiet töteten. Deshalb begannen die burmesischen Buddhisten mit dem Gegenangriff auf die Muslime, die ihre Brüder und Schwestern in Rohingya-Land töteten. Das untenstehende Video ist selbsterklärend und zeigt, wie sich Muslime zu Hunderten versammelt haben, um Minderheits-Buddhisten im Bundesstaat Rakhine anzugreifen.

Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass man verstehet, dass nicht Buddhisten Muslime töten, sondern die Einheimischen reagieren auf die Rebellen, die im Bundesstaat Rakhine praktisch auf einer Völkermord-Mission sind. Wenn es die Schuld der Buddhisten wäre, dann würden sie wahrscheinlich auch Christen angreifen. Zumindest gäbe es irgendeine Form der Diskriminierung von Christen, der zweitgrößten Religionsgemeinschaft in Burma, die es aber nie gegeben hat.

Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass niemand die Unruhen mit Religionskrieg in Verbindung bringen sollte. Es ist ein politischer Krieg, in dem Eingeborene versuchen, ihr Leben vor Rebellen zu schützen, die einer eingewanderten Gemeinschaft angehören. Die nicht nur versuchen, sich mit verstörender Geschwindigkeit fortzupflanzen, sondern auch mit direkten und indirekten Mitteln versuchen, Eingeborene gewaltsam zu ihrem Glauben zu bekehren. Um es noch schlimmer zu machen, fördern sie Ehen zwischen Rohingya-Männern und Buddhisten, haben aber Rohingya-Frauen verboten, Buddhisten zu heiraten. Es ist ein Aufruhr, den die Rohingyas begonnen haben, indem sie Buddhisten angriffen und umgekehrt, wie es offensichtlich überall sonst in der Welt zutrifft. Es sind Rohingyas, die Menschen töten, während sie Allahu Akbar schreien und kein einziger Buddhist, weil Buddhisten das Töten nach ihrer Lehre niemals rechtfertigen können. Doch ihr Überleben ist zu einer Priorität geworden, die sie zwingt, sich zu wehren.

Buddhisten in Burma haben zugesehen, wie Rohingyas über ein halbes Jahrhundert lang ohne ersichtlichen Grund Randale machten, abgesehen von ihrem Wunsch, in Burma eine eigene Islamregion zu schaffen mit den Geldern, die von extremistischen Organisationen und aus dem Nahen Osten kommen, zusätzlich zu der Unterstützung, die sie vom benachbarten Pakistan und Bangladesch haben. Es ist ihr letzter Ausweg, für den sie sich entschieden haben, um mit dem offensichtlichen Problem umzugehen, das vor ihnen liegt. Es stellte sich einfach den Buddhisten die Frage, ob sie bereit waren, in den Händen der muslimischen Separatisten zu sterben oder ob sie versuchen würden, dank energischem Widerstand zu überleben.

Xinjiang: Berlin nimmt Dschihadisten auf, um Zeichen zu setzen

Der Antirassismusausschuss der UNO hat China wegen Benachteiligung seiner muslimischen Turkvölker in der Autonomen Region Xinjiang kritisiert.
Das chinesische Außenministerium weist darauf hin, dass der selbe Ausschuss im großen und ganzen Chinas Bemühungen um Umsetzung der Antirassismuskonvention in Xinjiang anerkannt habe und dass die kritischen Anmerkungen von einigen unseriösen oder antichinesischen Medienaktivisten (wir würden sagen „humanitären Hetzmedien“) aufgegriffen und sensationalistisch aufgeblasen wurden.
Genau diesen Vorwurf erhebt Volker Bräutigam gegen die ARD.
Es sei auch noch angemerkt, dass der Antirassismusausschuss auch gegen Deutschland schwere Vorwürfe erhebt, die bis zu einer offiziellen Rüge gehen.
Indem Deutschland es versäumte, Thilo Sarrazin strafrechtlich zu verfolgen, habe es die Entstehung eines feindseligen Klimas für muslimische Minderheiten hingenommen und somit die Konvention verletzt, erklärte der Ausschuss 2012.
Dennoch greift Seehofers BMI  jetzt auf Drängen der Grünen die Kritik an China auf und beschließt ein generelles Abschiebeverbot zugunsten chinesischer Muslime, also einer Millionenbevölkerung, aus Xinjiang.  Es erinnert an die Verkündung des Abschiebeverbots für Syrer vom September 2015.
Das Risiko, dass Deutschland damit einen Zustrom von Dschihadisten auf sein Territorium erzeugt, ist beträchtlich.
Dass es in Xinjiang überhaupt zu verstärkten Spannungen kam, hängt, wie Bräutigam aufzeigt, mit der aktiven Beteiligung tausender Uiguren am Dschihad in Syrien, Afganistan und anderen Unruheherden und mit einer Häufung gruseliger uigurisch-islamistischer Anschläge in ganz China zusammen. Wir müssen damit rechnen, dass Seehofers Signal vor allem von Dschihadisten genutzt werden wird, die sich in Deutschland in Sicherheit bringen wollen.
Besonders München ist ein zentraler Stützpunkt uigurischer Aktivitäten.

Margarete Bause (GRÜNE) und SZ setzten die Bundesregierung unter Druck, um einen Abschiebestopp für chinesische Muslime zu erwirken

„Ostturkestan“-Organisationen erfreuen sich hier berreits seit vielen Jahren eines stetigen Zustroms, den sie einer Asylpolitik verdanken, die es Muslimen aus Xinjiang sehr leicht macht, hier einen Aufenthaltstitel zu erhalten. Die Organisationen haben in der hiesigen Politik ihre Sprachrohre, die sich ihre Pressemitteilungen regelmäßig unkritisch zu eigen machen. Es geht hier um nicht weniger als die Destabilisierung der eurasischen Allianz von China, Kasachstan und Russland. Wer die Destabilisierung von geostrategischen Konkurrenten fördert und dazu die üblichen Knöpfe wie „Menschenrechte“ drückt, verdient sich stets die Unterstützung der hiesigen politmedialen Komplexes.
In den letzten Monaten haben die chinesischen Behörden in Xinjiang präventiv potenzielle Gefährder zu besonderen Schulungskursen eingeladen. Sich regelmäßig an „politischer Schulung“ zu beteiligen, ist im kommunistischen China Bürgerpflicht, und in diesem Fall wird das System etwas ausgeweitet. Die besondere chinesische Kompetenz in BigData und Überwachungstechniken kommt den Ordnungskräften dabei zugute. Das Vorgehen entspricht zwar nicht westlichen rechtsstaatlichen Prinzipien, aber es stellt auch keine schwere politische Verfolgung dar und ist von ernsthaften Sicherheitsproblemen motiviert. Es entspricht überdies einem sicherheitspolitischen Trend, den wir auch in Westeuropa beobachten. Besonders „rechtspopulistische“ Aktivisten wissen davon ein Lied zu singen. Dies besonders wenn sie Anzeichen von Bürgerwehr- oder Wehrsport-Aktivismus zeigen. China ist womöglich nur der Vorreiter, dem unsere Sicherheits- und Digitalisierungspolitik im Zuge zunehmender Destabilisierung nachheifern wird.  Auch die sanfte Zensur durch Algorithmen, wie sie heute Google und Facebook einsetzen, wurde in China zuerst entwickelt.
Wenn in Deutschland nun im Geiste der „humanitären“ Politik China eine Grube gräbt, mithin sich selbst durch obergrenzenlosen Humanitarismus destabilisiert, um andere zu destabilisieren, dann stellt es damit in den Augen der Vierten Gewalt lediglich die Ernsthaftigkeit seines globalen humanitäranarchistischen Engagements („Menschenrechte statt Nationalstaat„) unter Beweis.





Islamterror in China, lange Blutspur, Verbindungen nach München

Wenn man die Anhänger des Propheten in verschiedenen Weltregionen genauer betrachtet, sind beunruhigende Muster zu erkennen. Ein anschauliches Beispiel liefern uns in diesen Tagen Uiguren (Turkvolk im Nordwesten Chinas). Ähnlich wie Autonome Region Tibet ist die Uigurische Autonome Region Xinjiang ein Minderheitengebiet mit Potenzial zur Unabhängigkeit. Unter den Uiguren gibt es ähnlich wie unter den Tibetern Unabhängigkeitsbestrebungen, aber sie gehen ganz andere Wege. Gemäßigte Kräfte haben wenig zu melden. Der Kampf folgt dem Muster des islamischen Terrors und Massenmordes, der auch im chinesischen Kernland schon viele Jahrhunderte lang eine unvorstellbare Blutspur hinterlassen hat.

Jahresendspurt im Dschihad: China schafft das, wir nicht

Während die Tibeter beim Kampf um Sympathie für ihre Sache sehr weit gekommen sind, haben Uiguren vor allem Angst und Schrecken verbreitet.

chinauiguren

Dies zuletzt mit einer Fahrzeug-Bombenanschlag.

Seit Jahren verbreiten Uiguren diesen Terror in ganz China. Ähnlich wie ihre orientalischen Glaubensgenossen tragen sie ohnehin regelmäßig Messer mit sich umher und fallen durch Frauenmisshandlung und rohe Sitten auf, die ein Zusammenwachsen mit anderen Volksgruppen erschweren. All dies ist Teil dschihadistischen Krawallmusters, das auch ohne erklärten Terrorismus schon für Abkapselung und Feindseligkeit sorgt. Der Schritt vom uighurischen Alltagsverhalten zum Dschihadismus ist nicht weit.  Die Nähe zu Regionen wie Afghanistan tat ein übriges.  Inzwischen wird ganz China auch in entlegenen Regionen regelmäßig von uighurischen Messerattacken heimgesucht, die auf Tötung möglichst vieler mit einfachen Mitteln zielen.

General ZUO Zongtang, Befrieder der Moslemrebellion von Shaanxi und Gansu
General ZUO Zongtang, Befrieder der Moslemrebellion von Shaanxi-Gansu 1862-73

In den 1940er Jahren gab es in Xinjiang zeitweilig einen von Stalin unterstützten uigurischen Staat, dessen Auf- und Abstieg mit gewaltigem Blutvergießen verbunden war. Schon im späten 19. Jahrhundert zettelten Muslime im schwächelnden China (nicht Turkvölkerregion sondern nordwestliches Kernland Shaanxi und Gansu) eine Revolte an, wobei die Muslime beim Versuch, unter Führung von Geistlichen einen islamischen Staat zu etablieren, 15 Millionen nichtmuslimische Han-Chinesen töteten, und 5 Millionen eigene Leute (Hui = Han-Muslime) verloren und dann von General Zuo Zongtang bis 1873 ganz besiegt und anschließend von der kaiserlichen Regierung (Qing-Dynastie) in alle Landesteile Chinas zerstreut wurden. Nach Einschätzung von General Zuo war diese Deportation die einzige vertretbare Alternative zur physischen Vernichtung, wie sie die Qing-Regierung 100 Jahre zuvor nach der Zhunger-Rebellion praktiziert hatte.   Wenn man die weitere Anballung von Muslimen in den betroffenen Provinzen, die durch ihre Rebellion 60% ihrer Einwohner verloren hatten, geduldet hätte, wäre jegliche dauerhafte Befriedung demnach unmöglich gewesen.  Der chinesische Historiker WANG Xiaoping warnte im September 2015 in einem viel beachteten Artikel, dass das Verhalten der chinesischen Muslime einem von Mekka über Shaanxi-Gansu bis zum heutigen IS durchgängigen koranischen Muster folge und dass auch Merkels Politik unweigerlich einen ähnlich blutigen Bürgerkrieg in Europa hervorrufen werde, dem die europäische Zivilisation in ihrer heutigen Form nicht gewachsen sei. . Merkel habe Deutschland einen schweren Schaden zugefügt, von dem es sich nicht mehr erholen könne, schreibt Wang. .

Deng Xiaoping erklärt dass die Ein-Kind-Politik China in der Entwicklung einen entscheidenden Vorteil verschaffen werde und dass es den westlichen Dogmatikern, die dagegen allerlei Einwände erhoben, letztlich ganz recht wäre, wenn China arm bliebe.

Der chinesische Staat konnte sich des vom Islam erzwungenen Bürgerkrieges bisher besser erwehren als westeuropäische Demokratien. Er verwendete dazu eine Mischung aus weichen und harten Maßnahmen. Einerseits kooptiert er Imame, die einen patriotischen Islam predigen und auch etwa die Bevölkerung dazu anhalten, lieber wenige Kinder zu bekommen und sie gut erziehen, wenngleich für Minderheiten nicht die Ein-Kind-Politik gilt. Andererseits geht er hart gegen Terroristen, Separatisten und diesen zuarbeitende Imame vor. China ist traditionell ein Reich gewesen, das es versteht, Völker zu assimilieren. Es gibt sogar chinesische Juden, die allerdings von anderen Chinesen kaum zu unterscheiden sind. Bis heute ist von dieser Assimilationskraft noch viel übrig geblieben. Die uigurische autonome Region Xinjiang stellt diese Assimilationskraft auf eine besonders harte Probe, und viele Chinesen beziehen sich immer wieder darauf, wenn sie argumentieren, dass westliche Demokratie zwar eine schöne Katze sei, aber keine, die in China, wie von Deng Xiaoping gefordert, Mäuse zu fangen in der Lage wäre.

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Auch Russland wurde von dem muslimischen Tschetschenien auf eine harte Probe gestellt. Viele der neuren politischen Attentate (z.B. auf Boris Nemtsow, Anna Politkowskaja) zeigen eine tschetschenische Handschrift. Tschetschenien ist ein von der Scharia regierter Staat im Staate, dessen Führung eine gewisse Narrenfreiheit genießt und nur durch „einen wie Putin“ bei der Stange gehalten werden kann.  Ende 2015 fragte die Journalistin Xenia Sobtschak bei der Jahresendpressekonferenz Putin, wie lange Tschetscheniens Präsident Kadyrow noch Narrenfreiheit genießen werde.  Putin antwortete abstrakt-ausweichend, denn auch einer wie Putin achtet peinlich darauf, den lieben inneren Frieden nicht unnötig zu gefährden.   Wenig später flüsterte auf Nemtsows Beerdigung jemand der Journalistin zu: „Du bist die nächste“.   Seitdem lebt sie im Exil.


Putin bejaht den Islam als eine altehrwürdige Religion Russlands, nimmt ihn aber ähnlich in die Pflicht, Russland zu dienen und arabischen Dschihadismus zu bekämpfen, wie die chinesische Kommunistische Partei dies mit ihrer „Religionspolitik“ und „Nationalitätenpolitik“ tut. Dank Tschetschenien ist aber Russlands Demokratie instabil und braucht einen starken Präsidenten. Durch den zweiten Tschetschenienkrieg kam Putin an die Macht, weil die meisten anderen unter dem Einfluss westlichen Zeitgeistes Russland bereits aufgegeben hatten.

received_1166134390150195.jpegEine ähnliche Instabilität hat die Bunte Republik sich inzwischen geschaffen. Auch bei uns wird Demokratie insbesondere kaum mit dem importierten Islam koexistieren können.  Frankreich driftet nach Meinung seines derzeitigen Präsidenten hilflos in den Bürgerkrieg.  Helmut Schmidt hat dies bereits früh klar formuliert, z.B.:

„Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“

Dabei ist Fremdheit nicht der entscheidende Punkt. Man könnte dazu noch mit Wang Xiaoping präzisieren, dass die Aufnahme der in Booten vor den kulturell nahen Vietkong geflohenen chinesischstämmigen Wirtschaftseliten Vietnams in Westeuropa seit 1978 nie ein Thema war, wohingegen islamisch geprägte Bevölkerungen auch im gleichen Land noch die wohlmeinendsten und assimilationsfähigsten Obrigkeitsstaaten vor kaum lösbare Probleme stellen.

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Anhang

  • Bei ihrem Willkommensstaatsstreich vom September 2015 berief sich Angela Merkel auf Kardinal Marx, der ihr gesagt habe, der Herrgott habe uns diese Aufgabe auf den Tisch gelegt. Es ist offensichtlich eine Aufgabe, für deren Erfüllung man göttliche Kräfte braucht. Auch wenn es nur die Kraft ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus nachzufolgen.
  • Der uigurische Unabhängigkeitskampf hat als logistische Zentren im Ausland die Türkei und München. München wurde durch den ehemaligen Sender Radio Freies Europa zum Zentrum.  In München gibt es einen Verein für Ostturkestanische Kultur und die Deutschlandabteilung des Weltkongresses der Uiguren, die mithilfe des Asylwesens eintreffende Wirtschaftsflüchtlinge für ihre Sache rekrutieren und unter hiesigen Behörden und Politikern von Grünen bis CSU ihre Partner haben.  Vereinzelt kam es auch zu handgreiflichen Übergriffen gegen chinesische Touristen.  Ähnlich wie im Falle Tschetscheniens kann man bei Xinjiang schwer zwischen Destabilisierung und legitimen Selbstbestimmungsanliegen unterscheiden. Im Zuge der Menschenrechtsideologie und Bemühung um Destablilisierung der kommunistischen Großreiche etablierte sich seit den 1980er Jahren eine simplistische Sicht. Ähnlich wie viele Türken Deutschland die Unterstützung der PKK vorwerfen, nehmen Chinesen uns im allgemeinen den Minderheitenrechtsaktivismus übel, und das nicht aufgrund kommunistischer Indoktrinierung sondern im Gegenteil aufgrund fehlender Menschenrechtsindoktrinierung und somit vorhandenem Realitätssinn.

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