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London verklagt Tommy Robinson erneut

Tommy Robinson wird erneut von der britischen Regierung angeklagt, und zwar mit dem gleichen haltlosen Vorwurf der Gerichtsmissachtung, mit dem die Regierung schon letztes Jahr vor Gericht krachend scheiterte.
Es scheint nur darum zu gehen, ihn noch einmal zu inhaftieren und schikanieren, nachdem BBC ihn massiv diffamiert und Facebook seinen Kanal mit 1 Million Abonnenten gelöscht und ein Buch von ihm aus Amazon gelöscht hat.
Es erfolgte in dem Moment, wo Robinson mit einer Dokumentation, die auf Facebook gerade explodierte, Manipulationen der BBC und deren Zusammenarbeit mit linksextremen Soros-Netzwerken nachgewiesen hatte.
Der britische Gewerkschaftsverband frohlockte, man habe Robinson nun im Netz zum Schweigen gebracht und nun komme es darauf an, ihn auch von öffentlichen Plätzen zu vertreiben.
Muslimische Rechtsanwälte, die bei Facebook vorstellig geworden waren, gaben zugleich die Adresse von Robinsons Familie an Extremisten weiter.
Die erneute Verknackung durch die britische Regierung zusammen mit muslimischen Straftätern bei ungenügender Ernährung ist somit nur der folgerichtige nächste Schritt.
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May bleibt

Theresa May hat wie erwartet das Misstrauensvotum überstanden. Sie bekam 325 Stimmen, die Opposition 306.
May bekräftigte ihren Willen, den Austritt Großbritanniens aus der EU notfalls auch ohne Abkommen pünktlich durchzuziehen.
Oppositionsführer Corbyn forderte hingegen eine verbindliche Zusage der Regierung, eine harten Brexit kategorisch auszuschließen, m.a.W. Großbritannien ganz von der Gnade Brüssels abhängig zu machen und zugleich auf dieser Basis das Volk zu befragen, ob es einen Pseudo-Brexit zu EU-Bedingungen akzeptieren oder ganz in der der EU bleiben will.

Schon 2016 beobachteten wir, dass die Konservativen nur dank Brexit-Votum zu sich selbt finden konnten.
Das gleiche dürfte gestern passiert sein.
Theresa May kann aufatmen, weil sie jetzt für den mutigeren Kurs, der zu ihrer Partei passt, nicht mehr persönliche Verantwortung übernehmen muss.

Nachdem der Partei-Rebell Jacob Rees-Mogg seine Überzeugungsarbeit für den mutigen Kurs zum Erfolg geführt hat, hat er daher schon gestern abend seine Unterstützung für May erklärt.
Sie hat zwar mit ihrem Pseudo-Brexit-Vorschlag das Vertrauen vieler ihrer Wähler verspielt, aber ihre Partei verzeiht ihr, da sie leidenschaftlich und stringent für eine Position gekämpft hat, die angesichts des Kleinmuts der politischen Klasse Sinn ergab. 
May ist keine Merkel-Kopie und die Tories sind viel eigensinniger als CDU-Parteitagsdelegierte. Wenn die EU, die in Frankreich und Großbritannien derzeit als geopolitische Nachfolgerin des deutschen Reiches wahrgenommen wird, jetzt mit ihren Muskel spielen zu müssen glaubt, könnte sie am Ende größeren Schaden als GB davontragen.   Es sind auch wieder deutsche Politiker wie Merkel und Schulz, die unangenehm auffallen.  Die Konfliktbereitschaft der Briten dürfte gestern jedenfalls nachhaltig gewachsen sein, und die EU riskiert mehr, als unsere Lernmuffel-Elite zu sehen bereit ist.