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Hans Leyendecker: ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

Als linkslastiger Journalist war Hans Leyendecker in den 1990er Jahren bereits missionarisch tätig. Eine Weile als Ministrant in der Relotius-Presse, bis er sich mit SPIEGEL-Chef Stefan Aust überwarf. Danach wechselte er in die Stahlhelm-Fraktion linker Propagandisten zur Alpenprawda, wo er in Heribert Ayatollah Prantl eine Echokammer und Kaliber gleicher Gesinnung fand.

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Hans Leyendecker-  Kirchentagspräsident der Spitzel mit dem Sturmgewehr

Als Journalist war Leyendecker berüchtigt als Spitzel. Am Mikrophon als Pöbler. Und in seinen Artikeln als Denunziant. Was schließlich dazu geführt hat, daß die SPD (Spitzel, Pöbler, Denunzianten) von einst 45% auf 11% abgestürzt ist.

Che Guevara und die alten RAF-Kämpfer würden sich bei solchen Tasten-Guevaras im Grab umdrehen.

Leyendeckers missionarischer Eifer unter dem Dach der Kirche scheint gepaart zu sein mit moralischem Absolutheitsanspruch, bornierter Intoleranz und totalitären Facetten. Ideale Mixtur der Humanitärbigotterie und  Sprungbrett für egalitärfrömmlerische Karrieren in Staaten mit Demokratie-Simulation.

Auf unserem Partner-Blog CONSERVO beschäftigt sich ein Facharzt mit den ideologischen Innereien des Herrn des Messweins:

 

Ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Brisantes zum Kirchentag

Gestern, am 23. Juni 2019 ging der 37. Evangelische Kirchentag zuende. Wir hatten uns schon an dieser Stelle mit diesem »Event« und dem verantwortlichen Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker beschäftigt.

Vor einigen Tagen erhielt ich ein nicht öffentliches Papier mit dem Logo von »evangelisch.de« versehen, in dem man sich kritisch mit dem Kirchentagspräsidenten befasst. Das Papier wurde einer Verbindungsperson aus dem Kreis des Präsidiumsvorstandes des Evang. Kirchentages zugespielt und ist dort seit Ende April im Umlauf. Wegen des durchaus brisanten Inhalts durfte es fraglos nicht nach außen, in die Öffentlichkeit gelangen.

Das Papier wurde mutmaßlich von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Medien erstellt, bei denen der heutige Kirchentagspräsident früher tätig war. Ehemalige, die heute in kirchennahen Einrichtungen bzw. in der Diakonie oder im Entwicklungsdienst, bzw. bei epd oder als freie Mitarbeiter bei „evangelisch.de“ wirken oder wirkten, scheinen es zusammengetragen zu haben.

Schon die Eingangssätze gehen auf eine delikate Frage ein:

Screenshot vom Original

Was für EIN VERTRAUEN – hat die Evangelische Kirche in den Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker ?

Hat sie keine Sorge vor einer brisanten #MeToo-Kampagne oder einer #Sexismus-Debatte beim kommenden 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund? Kommt es dazu, so stünde wohl an, auch über den derzeitigen Kirchentags-Präsidenten und Journalisten Hans Leyendecker zu sprechen – darüber, wie der ehemalige Redakteur auf Medienposten Sekretärinnen auf den Po klatschte oder, wie zufällig, ihnen über die Brustspitzen strich.

Man muss wissen, dass der Kirchentag sich in mehreren Veranstaltungen mit dem Thema »Geschlechterverhältnisse im Diskurs« und »Missverständnis oder Missbrauch? – Machtstrukturen in Zeiten von #MeToo« befasst.

Tickt da etwas im Untergrund, das dem Kirchentagspräsidenten um die Ohren fliegen könnte, was dem gesamten Event schaden könnte?

Der Kirchentagspräsident mit Kalaschnikow

In dem Papier wird auch eine „merkwürdige“ Geschichte aus den aktiv-investigativen Zeiten des Hans Leyendecker aufgegriffen.
Vor 13 Jahren titelte die Bildzeitung über Leyendecker:

„SZ“-Starreporter 
Was macht er mit dem Sturmgewehr im Arm? 

Auf zwei Bildern sieht man einen entspannt wirkenden, lachenden Hans Leyendecker mit einer umgehängten Kalaschnikow und Bierdose in der Hand.
Die Fotos entstanden bei einer Geiselübergabe-Aktion der kolumbianischen Befreiungsarmee FARC in Südamerika Mitte der Neunziger Jahre, wo Leyendecker für den Spiegel recherchierte.

Die linke Zeitung »Der Tagesspiegel« und die taz empörten sich damals über die angebliche »Bild-Kampagne« gegen den Star-Journalisten.

Die Verfasser des »evangelisch.de-Papiers« haben nun die für einen evangelischen Kirchentagspräsidenten durchaus heiklen Bilder wieder hervorgeholt und abgedruckt.
Vielleicht dachte man dabei auch an die Kampagne von »evangelisch.de« auf dem Hessentag in Herborn 2016 mit der Überschrift: »Gewehre zu Gitarren«.

Sexismus?

Die Verfasser oder Verfasserinnen des Papiers heben vornehmlich auf das »verstörende« Frauenbild von Leyendecker ab. Für »das unterkomplexe Frauenbild, das dem Amtierenden eigen zu sein scheint«, werden ein Leyendecker-Zitat über fußballbegeisterte Frauen, einschließlich Frau Merkel, angeführt. Es heißt weiter:

»Zu einer Frage über Recherchen mit Informantinnen läßt sich der Journalist inkontextuell über die Orgasmusfähigkeit der Partnerinnen mächtiger Männer aus; eine offenkundig vorbereitete Sottise, mit der er die Fragestellerin zum Schweigen zu bringen versucht.« (siehe: YoutubeKanal „ jung&naiv“: www.youtube.com/watch?v=S_dD8XnqbDk) (Min 4.16)

»Seine intellektuell-defizitären Bemerkungen zur Fußballbegeisterung der Kanzlerin und zu Arbeiten von und mit Mitarbeiterinnen lassen deutlich werden, daß es sich beim amtierenden Kirchentagspräsidenten um den Vertreter eines Kumpanen-Patriarchats handelt, das Frauen in Verhalten und Rede zu demütigen sucht.
Nicht nur deshalb sollte das Leitungsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentags vor Veranstaltungsbeginn klären, ob mit Leyendecker die richtige Wahl getroffen wurde, und ob Vorstand und Präsidium die Stärke besitzen, eine Debatte zum Sexismus seines Präsidenten und anderer Repräsentanten der evangelischen Kirche bei ihrem Kirchentag auszuhalten.

Ist Leyendecker ein aufrechter Protestant?

Das Papier beschäftigt sich denn auch, ob und seit wann Leyendecker »evangelisch« geworden sei:

»Zur Vermeidung medialer Irritationen sollte der Vorstand des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentagesden getauften Katholiken Leyendecker zu klarstellenden Belegen darüber anregen, in welchem Jahr er seinen Konfessionswechsel kirchenamtlich gemacht hat, d.h.: Bei welchem Amtsgericht Leyendecker seinen Austritt aus der katholischen Kirche angezeigt hat, wie in NRW üblich, und wann er per Unterschrift in die evangelische Kirche eintrat. Noch im Mai 2013 verneinte der Katholik, der auch die ev. Kirche besucht in einem swr-Interview je in die protestantische Glaubensgemeinschaft eintreten zu wollen -„Geht beides“. www.youtube.com/watchv=TIBh_kKMPO4&ab_channel=SWR -28.5.2013, 24`18

Jüngst gab er in einem Interview mit der Lokalpresse an, „vor einigen Jahren“ übergetreten zu sein – als also in den Gremien absehbar war, daß er für das Amt des Kirchtagspräsidenten in Frage kommt ? Mit einem Wort: Hat der Mann auch den rechten Glauben und seit wann hat er die richtigen konfessionellen Papiere ? Oder hat Leyendecker ein eher taktisches Verhältnis zur evangelischen Kirche, das er mit einem Gelegenheitsübertritt besiegelte ? Ein schaler Geschmack bleibt zurück.

„Links schreiben, rechts leben“

Bislang hat sich Leyendecker – als Investigativ-Journalist mußte er sich vorwiegend mit sulfurösen Personen (Dienstgeheimnisbrecher, Parteienverräter, Akten-und Datendiebe) befassen – nur widersprüchlich zu den Motiven seines Bekenntniswechsels ausgelassen. Ein Besuch der Kirchentage seit 1975, wie er in diversen Interviews wiederholt als Beleg für sein „Evangelisch-Sein“ anführt, mag wohl kaum dafür herhalten. Nur zu gut paßt das Nebulöse seiner Biographie zu seinem Lebensmotto: „Links schreiben, rechts leben.“

In Redebeiträgen über den evangelischen Glauben ( http://www.youtube.com) überzeugte er bislang kaum durch Festigkeit in evangelischen Werten, eher durch einen Mix aus Bergpredigt und Allgemeinplätzen. Im Sommer 2018 legte der Kirchentagspräsident im NDR-Interview eine öffentliche Beichte ab, in der er sich dazu bekannte: „Ich war ein Hai“. www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/ZAPP-Leyendecker-Interview,zappleyendecker100.html).

Wir Evangelischen kennen Buß-und Betgottesdienste, auch den Buß-und Bettag, nicht jedoch die öffentliche Radiobeichte. Soll nun ein „ Ex-Hai“ unser Vorbild sein, zu dem wir aufsehen sollen, weil er mit Enthüllungen Regierungs-und Parteienverantwortliche aus dem Amt brachte, nun aber vor Mikrofonen dafür um Verzeihung heischt ? Ein aufrechter Protestant redet anders.«

Soweit die Zitate aus dem Papier, das laut meiner Quelle nur an die Mitglieder des Kirchentagspräsidiums bzw.- vorstands  sowie an Ulf Poschardt, Chefredakteur der Welt, gegangen ist.

Mein Informant schrieb mir:

»Natürlich rege ich mich als „Lutherische(r)“ über die Mogelpackung auf, wenn man als Katholik, dem offenbar ein prominentes Ämtchen im Ruhestand winkt, dann noch schnell in die andere Kirche übertritt. Es wäre was anderes, wenn Leyendecker, der wohl seit vielen Jahren mit einer Protestantin verheiratet ist und mit ihr die Kirchentage besucht, wie er im Internet bei Interviews gerne berichtet, ganze Sachen machte: sich zu seinem bisherigen Glauben bekennen und mit ganzem Herzen der Ökumene verschreiben. Aber dann kann man halt wohl nicht Evangelischer Kirchentagspräsident werden…. »

Die Autoren des Papiers schreiben noch:

»P.S.: Alle aufgeworfenen Fragen und Vorwürfe sind belegt und belegbar. Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, wenn wir wegen befürchteter Repressalien in unseren Einrichtungen derzeit den Schutz der Anonymität suchen.«

Ist es degoutant, sich »anonymer« Quellen zu bedienen?
In diesem Fall: nein! Alle aufgeführten Sachverhalte über und zu Leyendecker sind nicht nur bei »investigativer« Recherche a la Leyendecker zu erhalten. Alles ist den Verantwortlichen im Kirchentagspräsidium oder den Vorständen bekannt.
Bei der sattsam bekannten Stimmung in Deutschland hinsichtlich der Meinungsfreiheit von »Abweichlern« und der zu erwartenden Sanktionen, ist die »Namenlosigkeit« der Verfasser verständlich.

Auch mein Informant, der mir das Papier hat zukommen lassen, will und muss geschützt bleiben.

„Kommt es evtl. zu einer MeToo-Kampagne bei dem Glaubensfest?  Das könnte spannend werden!  – meint nicht nur mein Informant.

*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   24.06.2019

SZ von Merkel begeistert: Dublin tot, Zeit für Soros-Plan!

Die Humanitären Hetzmedien wollen Dublin III schon lange begraben. Sie haben die Asylreform von 1992 nie akzeptiert. Bei jedem Anzeichen von Verrat wittern sie Morgenluft. Deshalb sind sie so merkeltreu. Als Speerspitze dient die EU-FDP:

Bei ihrem Besuch in Spanien nennt die Bundeskanzlerin das geltende Dublin-Abkommen über den Umgang mit Flüchtlingen „nicht funktionsfähig“. Die FDP wirft ihr vor, dennoch daran festzuhalten.
In deutlicheren Worten als bisher hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das geltende Dublin-Abkommen zur Regelung der europäischen Asylpolitik für faktisch gescheitert erklärt. Die Vereinbarung sei „nicht funktionsfähig“, sagte Merkel während eines Besuches in Spanien. „Nach der Theorie dürfte nie ein Migrant oder ein Flüchtling in Deutschland ankommen“, so die Kanzlerin nach einem Treffen mit Ministerpräsident Pedro Sánchez in Sanlúcar de Barrameda. Dies entspreche aber nicht der Realität.
Vor allem aus der FDP erntete Merkel für ihre Äußerungen heftige Kritik. Die Liberalen hielten ihr vor, zu lange an dem Abkommen festgehalten zu haben, wonach Asylbewerber das Verfahren in dem Land abzuwarten haben, in dem sie erstmals das Territorium der Europäischen Union betreten. FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff kommentierte die Äußerung der Kanzlerin zu Dublin auf Twitter: „Dass Merkel es erst jetzt offen sagt, zeigt nur, dass sie und ihre Innenminister vorher Realitäts- und Politikverweigerung betrieben haben.“ Die Generalsekretärin der Liberalen, Nicola Beer, erklärte, wenn Merkel der Meinung sei, dass Dublin nicht funktioniere, sei es ihre Pflicht, „neu zu verhandeln und das Abkommen zu ändern, anstatt die von ihr selbst herbeigeführten Zustände weiter auszusitzen“.

Ein dazu gehöriger SZ-Kommentar trägt die Handschrift der Soros-Planung. Die aus Merkel in Spanien beiläufig herausgeplatzten konfusen Bermerkungen deuten tatsächlich darauf hin, dass die von der SZ angepriesenen und von Gerald Knaus ausformulierten Soros-Pläne derzeit unbändig auf Umsetzung drängen:

Angela Merkel hat erfrischend klar gesagt, dass das Dublin-System am Ende ist. Die willigen EU-Staaten müssen jetzt allein vorangehen. Gute Pläne dafür gibt es.
Pacta sunt servanda – Verträge sind einzuhalten. Dies gilt prinzipiell auch für das Dublin-System, das 1990 durch völkerrechtlichen Vertrag geschaffen wurde. Es bestimmt, dass derjenige europäische Staat für das Asylverfahren zuständig ist, in dem ein Flüchtling zuerst ankommt. Demnach müssten sich Länder wie Deutschland kaum Gedanken machen. Alle Verantwortung für politisch Verfolgte, Bürgerkriegs- und Armutsflüchtlinge läge bei den Grenzländern der EU. Bei Spanien, Italien, Ungarn, Malta oder Griechenland. Wie praktisch.
Aber auch wenn Justitia blind ist, um ohne Ansehen der Person zu urteilen, so ist das Recht doch nicht blind gegenüber Veränderungen. Es reagiert nicht starr sondern flexibel. Es ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel, um ein friedliches und gerechtes Zusammenleben zu ermöglichen. Daher müssen Verträge nicht mehr eingehalten werden, wenn sich die Umstände auf unvorhersehbare Weise dramatisch ändern. Dieser Gedanke trifft auch auf den Dublin-Pakt zu, der später in Dublin-Verordnungen der EU gegossen wurde.
Die willigen EU-Staaten müssen jetzt allein vorangehen. Gute Pläne dafür gibt es schon
Seither hat sich die Zahl der Menschen, die nach Europa kommen, drastisch erhöht. Sie ist, besonders 2015, so angewachsen, dass es nicht mehr gerecht wäre, Länder wie Spanien an Dublin festzuhalten. Zumal diesen Ländern die Überforderung droht. Und, auch das ist ein Rechtsgrundsatz: Niemand muss Unmögliches leisten.

Bemerkenswert an dieser Argumentation ist, dass die Humanitären Imperative zwar herangezogen werden dürfen, um das geltende Recht tot zu reden und zu brechen, nicht aber um diese Imperative selber (und speziell ihre Straßburger Ausformulierung) in Zweifel zu ziehen.  Dabei wird es durch die Ausführungen der SZ klar, dass die „Funktionsunfähigkeit“ des Dublin-Systems darin besteht, dass Länder wie Italien und Griechenland von ihm überlastet werden.  Diese Überlastung trifft aber sehr schnell ganz Europa, wenn man das hier vorgeschlagene gesamteuropäische System schafft.   Und für diesen Fall erlauben die Proponenten keineswegs, dass man von „Funktionsfähigkeit“ ihres Systems in Zweifel zieht.

Das Dublin-System wird nicht mehr angewandt, weil es nicht mehr funktioniert. Angela Merkel hat das nun bei ihrem Besuch in Spanien erfrischend klar ausgesprochen. Sie räumt ein, was Vernunft und Fairness fordern. Alle EU-Staaten müssen sich gemeinsam um die Flüchtlinge kümmern. Berlin hat dies nicht immer so klar gesehen. Doch besser spät als nie.
Das Problem ist nur, dass sich Staaten wie Polen oder Ungarn ihrer Mitverantwortung entziehen. Sie wollen keine Flüchtlinge aufnehmen. Weil sich die EU nicht als Ganzes vor Flüchtlingen abschottet, tun sie es allein. Ihre Verweigerung verletzt Geist und Buchstaben der Europäischen Verträge und missachtet die Humanität, die es gebietet, Menschen in Not zu helfen und solidarisch zu sein.
Diese Haltung wird sich langfristig auf die EU auswirken. Sie sollte zur Entstehung eines Kerneuropas ohne die nationalistisch regierten Länder führen. Doch so lange können die Flüchtlinge nicht warten, und auch die Staaten nicht, in denen sie ankommen. Daher muss in der EU jetzt eine Gruppe der Willigen handeln. Mit Deutschland, Frankreich, Spanien, Schweden und anderen Staaten, die human und solidarisch handeln wollen – aber auch realistisch und effizient, um die Aufnahmefähigkeit ihrer Länder zu wahren.

Wir sehen: die Straßburger Imperative sind so wichtig, dass sie nicht nur die Aushebelung des Rechts sondern auch die Aufbrechung der EU erzwingen.

Das Problem sind dabei nicht die Asylberechtigten. Ihre Zahl ist überschaubar. Auch um die Bürgerkriegsflüchtlinge kann und muss sich Europa weiter kümmern. Das heißt jedoch keineswegs, dass alle Kriegsflüchtlinge hierher kommen sollen. Je bereitwilliger und stärker die Europäische Union den Nachbarstaaten von Kriegsländern hilft, der Türkei etwa oder Jordanien, umso weniger Menschen braucht sie selbst aufzunehmen.

Die Zahl der afrikanischen Bürgerkriegsflüchtlinge ist keineswegs überschaubar, denn unter der Last der Überbevölkerung und Dysfunktionalität zerbricht ein Land nach dem anderen, wobei im übrigen auch ganze Bevölkerungen wie z.B. die von Eritrea in den Genuss des Asylrechts kommen.
Ebenso wenig ficht die herrschenden MenschenrechtlerInnen an, dass nordafrikaniche Länder bislang generell nicht einmal gegen Zahlung hoher Geldsummen bereit sind, unter den von der EU vorgeschriebenen humanitärrechtlichen Bedingungen „Flüchtlinge“ zurückzunehmen.

Bleibt die dritte Gruppe, die der Armutsflüchtlinge. Ihnen wird gern unterstellt, sie überwänden mutwillig Meere und klingengespickte Zäune, um sich auf Kosten der EU-Bürger einen lauen Lenz zu machen. Man sollte es ganz anders betrachten. Es ist ein Riesenkompliment an die Aufbauleistung der Europäer, dass so viele Menschen ihr Leben riskieren, um vielleicht in Europa leben zu dürfen.
Nur: Die Europäer können und wollen nicht alle aufnehmen, die kommen möchten. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, was geschieht, wenn Gesellschaften überfordert sind oder sich so fühlen. Dann gedeihen Rassismus, Radikalismus, Nationalismus. Dann erschallt der Ruf nach autoritären Führern. Dann treibt es Europa auseinander. Die Antwort auf die Flüchtlingsfrage muss dem Rechnung tragen.

Wie man sieht, versuchen die MenschenrechtlerInnen so gut sie können, den Widerstand der Europäer einfach durch Verleumdung, Nazifizierung und Redeverbote brechen, aber ganz gelungen ist das nicht.
Deshalb muss vorerst eine Kompromisslösung gefunden werden, die vorläufig mit einem etwas langsameren Völkerwanderungstempo auskommt.
Geliefert wird sie von der Soros-Denkfabrik ESI des bewährten Merkel-Beraters Gerald Knaus:

Gute Vorschläge gibt es, etwa von der Denkfabrik „Europäische Stabilitätsinitiative“. Sie laufen darauf hinaus, Abkommen mit den Herkunftsländern von Armutsflüchtlingen zu schließen, mit Nigeria oder Gambia etwa. Diese Länder sollen Einwanderungskontingente für Europa bekommen, wenn sie Schlepper bekämpfen und abgelehnte Asylbewerber zurücknehmen. Die willigen EU-Staaten könnten zudem Ankunftszentren in Ländern wie Spanien schaffen, wo sie Asylverfahren gemeinsam betreiben, abgelehnte Bewerber zurückschicken und anerkannte untereinander verteilen. Dabei müssen die Grundsätze der Menschlichkeit gewahrt bleiben. Schiffbrüchige sind stets zu retten. Und niemand darf in Libyens Horrorlager zurückgeschickt werden.

Interessant ist hier mal wieder, dass hier eine mögliche Überforderung Europas gar nicht in Betracht gezogen wird. Wenn Schiffbrüchige stets nach Europa zu bringen sind, sind dem Anschwellen des Stromes keinerlei Grenzen gesetzt. Man darf unterstellen, dass genau dies das Ziel der MenschenrechtlerInnen ist.
Die Rede von Horrorlagern ist weitgehend Propaganda. Ähnliches hören wir jetzt über menschenrechtswidrige Aktionen Marokkos. Wir dürfen uns darauf gefasst machen, dass die ARD-MenschenrechtsperdigerInnen den König von Marokko bald als „Ziegenficker“ bezeichnen. Vor solchen Anfeindungen sind auch Transitzonen in Griechenland, Ungarn und Bayern nicht sicher. Zuckerschlecken kann dort ja kaum herrschen, und im Falle Libyens gibt es eine afrikanische Schleppermafia, die ihre Kunden nicht ohne Gegenleistung unterhalten bereit ist und daher auch schon mal Folterfotos mit Geldforderungen an Familienangehörige in Nigeria schickt. Wer aber diese Kunden von der libyischen Küste nach Europa bringt, betreibt Geschäft eben dieser Schleppermafia.

Wenn es Angela Merkel, ihrem spanischen Kollegen Pedro Sánchez und anderen Willigen gelingt, diesen Weg nun rasch zu gehen, werden sich die Erfolge schon auf die Europawahl 2019 auswirken. Und die Flüchtlingsfrage könnte am Ende sogar zu einer Stärkung Europas führen, jedenfalls dessen Teils, der sich jetzt seiner Verantwortung stellt.

ESI und SZ beten für Angela Merkel.
Wenn es ihr gelingt, das Dublin-System ad acta zu legen und das ein selbstmordwilliges solidarische Kerneuropa auf die Beine zu stellen, haben die Menschenrechte noch eine Chance. Daher malt die Soros-Denkfabrik und ihr Münchner Mundstück ein Wunschszenario, demzufolge man mit „Humanität“ sogar Wahlen gewinnen kann.
Eine Koalition der Willigen, die weiterhin alle Schlepperrouten offen hält und fördert, um den Straßburger Imperativen genüge zu tun, soll einfach dadurch siegen können, dass sie Rücknahmeabkommen mit zerbrechlichen Ländern wie Nigeria oder Gambia in Aussicht stellt, was wohl seinerseits den UNO-Migrationspakt erfordert. Durch Festzurren eines solchen Paktes könnte ein System etabliert werden, welches künftigen Widerstand gegen die vorgeschriebene Migration immer weiter in die Ecke der Inhumanität und Rechtswidrigkeit drängt und auf diese Weise die humanitäre Völkerwanderung wirklich alternativlos macht und peinliche Diskussionen beendet.

Wollte Merkel mit ihrer beiläufigen Bemerkung sich wirklich diese riskante Soros-Planung zu eigen machen? Oder greift die SZ nach einem Strohhalm, um einen unplausiblen Plan, dem derzeit in der EU die Unterstützung wegbricht, noch schnell zu lancieren, solange in Madrid noch Soros-Verbündete an der Macht sind?  Soros György, der sich gleich beim Machtwechsel mit Sanchez und Borell getroffen haben soll, hat Grund zur Eile, denn wenn jetzt nicht Dublin im Hauruckverfahren beerdigt wird, gewinnt gar noch Horst Seehofers Forderung nach wirksamer Unterbindung der Sekundärmigration (Asyltourismus) erneut an Kraft.  Zuletzt hatte sogar der EU-Gipfel die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die hierfür nötigen von Dublin III vorgesehenen Maßnahmen sowohl durch Kooperation als auch, wie etwa von Frankreich an den Pyrenäen vorexerziert, in nationaler Eigenverantwortung zu ergreifen.  Es ist daher zu erwarten, dass die Prantlprawda mit ihren beiden heutigen Leitartikeln die Stoßrichtung für die in diesen Wochen zu erwartenden Kampagnen der Humanitären Hetzmedien vorgegeben hat.

Anhang

Die Aquarius wartet in der Nähe der libyischen Küste auf eine Europäische Regierung, die ihr ihre „Flüchtlinge“ abnimmt. Bislang waren es solche „hässlichen Bilder“, die von humanitären Hetzmedien genutzt wurden, um das Dublin-Abkommen aufzusprengen. Bürgermeister einiger deutscher Städte haben um Zuweisung solcher „Bootsflüchtlinge“ gebeten, weil sie Zeichen gegen Salvini und Seehofer setzen wollen. Auch das Breite Bündnis der Bunten Besser- und Bestmenschen setzte sich neulich mit seiner Ausgehetzt-Demo dafür ein. Doch kommt allmäHlich trotz massiven leitmedialen Trommelfeuers vielleicht die „Menschlichkeits“-Stimmungsmache aus der Mode. Euronews interviewt einen Bootsflüchting der erklärt, wenn er gewusst hätte, dass er in Europa nicht willkommen sei, hätte er sich nicht auf den Weg gemacht. Diese Aussage scheint ja die Propaganda der MenschenrechtlerInnen zu entkräften. Der SZ wäre so ein Video eher nicht passiert.





#Ausgehetzt: Zeitungen feiern historischen Moment

4 der 5 Münchner Zeitungen feiern die gestrige Willkommens-Demo und übernehmen ihre Diktion begeistert bis unkritisch.  Besonders  aushetzerisch-begeistert spannt sich die SZ das Ereignis vor den eigenen Karren.  Sie erklärt wie schon vor ein paar Tagen, die an sich lethargischen Bayern hätten die „Hetze der CSU“ nicht mehr ertragen können und seien daher in Massen („bis zu 50.000“  seien gezählt worden) erschienen, um den Feinden des bunten Lebens die Stirn zu bieten und ein Zeichen für die Humanität zu setzen.  Etwas vorsichtiger aber dafür umso boulevardmäßiger feiert die AZ die „40.000“.   Die TZ des traditionell konservativeren Ippen-Verlags, dem auch der Merkur angehört, feiert artig mit „30.000“ und übernimmt zwar die Diktion („gegen Hetze“), aber verstärkt sie nicht mit eigener Überzeugungskraft.   Sie marschiert offenbar nur träge im Tross von „München Leuchtet“, weil die Redaktion das für den Weg des geringsten Widerstandes hält.

Der Merkur selber übernimmt zwar die Diktion der Organisatoren, zitiert aber auch eine Stellungnahme der CSU. In diesem Fall allerdings eine Stellungnahme ohne kämpferischen Elan, da von EU-Mann Markus Weber.   Das wir es gestern mit einem Breiten Bündnis von staatsfinanzierten und teilweise als linksextremistisch eingestuften Organisationen zu tun hatten und dass diese „Anständigen“ seit 25 Jahren unter fadenscheinigen Vorwänden (wie etwa hier Empörung über das Wort „Asyltourismus“)  lebenswichtige Debatten torpedieren, die Vertreter von Volksinteressen diffamieren, die Bürger spalten und dem Land nachhaltigen schweren Schaden zugefügt haben, liest man ebenso wenig wie dass sie dem Drehbuch einer von Leitmedien orchestrierten Kampagne folgen.   Weber, der zwischen Merkels und Seehofers Positionen laviert,  ärgert sich lediglich, dass jetzt aufgrund des innerparteilichen Risses auf einmal nicht nur die AfD sondern auch die CSU angegriffen wird.   Eine wirkliche Kritik an der Demo liest man daher auch beim Merkur nicht.

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Bunt, aber blöd ! (c) noby

Trotz Nationalen Notstands nur leise Absetzungsbewegungen Ängslicher Bürgerlicher

Nur BILD feiert gar nicht sondern widmet dem Ereignis einen kleinen Verweis auf einen Bericht auf S.11, der die Parolen der Demonstranten in Zitatform referiert, wie es sich für eine objektiv berichtende Zeitung normalerweise auch gehört.   Springer-Chef Döpfner hatte erst in diesen Tagen erklärt, seine Leser wollten keine Willkommenspropaganda mehr lesen, aber auch die Springer-Welt kolportiert die Behauptungen der Demo-Organisatoren ähnlich brav-unwidersprochen wie der Merkur.  Die bürgerliche Seite zeigt sich wie immer zaghaft und anbiedernd. Das  Ausscheren von Springer und ähnliche erste Risse im Breiten Bündnis hätte man sonst als „historisch“ bezeichnen können.
Vaterlandsliebe komme von Gott und bewähre sich in der Not, predigte Josef Kardinal Höffner und beklagte ihr Verschwinden ebenso wie das Verschwinden des Glaubens.  Im heutigen global-humanitären Buntschland ist sie kaum noch zu finden.  Es ist durchaus eine Notiz in späteren Geschichtsbüchern wert, dass auch in dem bereits sichtlich in den Abgrund stürzenden Deutschland von 2018, als ein Umsteuern noch möglich war und von einer bayrischen Regionalpartei vorsichtig in Angriff genommen wurde, noch immer zehntausende Menschen für ihren Spaß, ihr Recht auf eine „humane“ Märchenwelt und im Ergebnis für die Völkerwanderung,  für Afrikanisierung und Islamisierung, für die Zerstörung des Sozialstaats,  für die Zertrümmerung des Erbes ihrer Vorfahren und für die Verelendung ihrer Kinder und Enkel auf die Straße gegangen sind, dass sie dort begeistert einem preisgekrönten Schlepperkapitän lauschten und dass die Bewegung vom Münchner Oberbürgermeister angeführt und von der Landeshauptstadt finanziert wurde, ohne dass dieser massive staatliche Eingriff in die  Meinungsbildung des Volkes irgendeinem der angeblichen Demokratiekämpfer sauer aufgestoßen wäre. Es gibt zwar in der Bevölkerung einen spürbar steigenden Widerwillen gegen diese  „anständigen“ Destrukturierten, die uns seit Jahrzehnten mit verheerendem Erfolg ihre Menschlichkeit bekennen, aber #ausgeleuchtet hat es sich offenbar noch lange nicht.


Anhang

Professionelle bundesweite leitmediale Kampagne von überregionaler, epochaler Bedeutung

Zur Anti-Pegida warens vor ein paar Jahren auch ca.30000 in den Zeitungen. Aber das am Wochentag ohne bundesweite Mobilisierung. Es werden halt nicht mehr und sind immer die gleichen.  So z.B.  der bekennende „Buntstasi“-Journalist Josef Preiselbauer, der heut in der TZ als „Bürger“ bzw. als „Die Partei“ zu Wort kommt. Die Partei agiert professionell. Das leitmediale Breite Bündnis weiß sehr gut, warum es seine ganze Feuerkraft auf die CSU konzentriert:

Die CSU kann ihre absolute Mehrheit im Oktober knicken. Es geht nun darum, wen die Presse-, Polit-, Kultur- und Klerikal-Mafia als Koalitionspartner dem Wähler unterschieben will. Grüne und CSU? Wäre erste Wahl der links-roten Ideologen! Dass eine inhaltliche Nähe von CSU und AfD eine Koalition ergibt, muss das links-rot ideologische Zentrum verhindern. Wie? Mit organsierten Massenaufmärschen ganz im Stil und Sinn von #aufgehetzt.

„München leuchtet“ brachte seinerzeit 400.000 Personen auf die Straße, aber damals hatte man die CSU kooptiert und die Schadwirkung war noch nicht offensichtlich.
Wir sehen seit der Ankündigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer, an den Grenzen Unberechtigte „einseitig“ zurückweisen zu wollen, und insbesondere seit seinem Augenblick der Schwäche nach dem Brüsseler Gipfel eine organisierte leitmediale Hetzjagd, bei der fast täglich irgendwelche B-Promis oder unbekannte CSU-Ortssekretäre einen Pfeil gegen Seehofer oder Söder abschießen dürfen. Von zentraler Bedeutung war der vom Spiegel mit Erwin Huber zusammen inszenierte angebliche Aufstand innerhalb der CSU. Ohne diesen leitmedialen Aktivismus drohte nicht nur ein mögliches Zusammengehen mit der AfD sondern auch eine bundesweite Ausdehnung der CSU zu Lasten sowohl der CDU als auch der AfD.  Die Bedingungen waren denkbar günstig, der CSU wurden 18% prognostiziert, CDU-Verbände wären scharenweise übergelaufen.   Derartige Szenarien und mögliche Kettenreaktionen mussten unbedingt unter Kontrolle gebracht werden. Da das Breite Bündnis als Waffe kaum etwas anderes als die Empörung über inhumane Wortwahl kennt, nahm man ein harmlose, absolut sachliche Metapher wie „Asyltourismus“ (Sekundärmigration, vgl „Medizintourismus“) zum Anlass, einen Zivilisationsbruch und damit eine Art politischen Ausnahmezustand an die Wand zu malen. Das Plakat vom drohenden Vierten Reich entspricht ganz dem Geist der Demo,wie auch der Videobericht des begeisterten Spiegel-Journalisten oben zeigte.

Afganischer Kindersoldat kämpft gegen Seehofer

In der AZ kam ein elfjähriger Bub aus Afghanistan zu Wort. Er hat ein Schild, auf dem steht „Hätt ich lieber ertrinken sollen, Horst?“ Auch Kindersoldaten werden vom Breiten Bündnis wie immer professionell eingesetzt. Kam es nicht letztes Jahr sogar mal in München zum Ertrinken eines „minderjährigen Flüchtlings“? Man hatte ihn unvorsichtigerweise an einem Baggersee untergebracht. Sie können sehr oft nicht schwimmen. Aber Dankbarkeit spricht aus der Negativdenke, die dem „geretteten“ afganischen Jungen unterschoben wurde nicht. Er wird eben von klein auf bunt sozialisiert, aber zugleich bricht auch islamischer Archaismus durch, wenn es künftig hier nicht so rund läuft.

Emnid-Umfrage: „Große Mehrheit unterstützt private Seenotretter“

Die zur Demo passende Umfrage, die von den Leitmedien sogleich unkritisch bis tendenziös kolportiert wurde, wurde von Emnid im Auftrag der „Bild am Sonntag“ durchgeführt. Die Meldungen bestehen im Wesentlichen aus dem identischen Text:

„Die große Mehrheit der Deutschen unterstützt private Seenotretter. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die „Bild am Sonntag“. 75 Prozent der Deutschen finden es demnach richtig, dass private Hilfsorganisationen Flüchtlinge im Mittelmeer retten. Nur 21 Prozent sehen das nicht so. 38 Prozent denken, dass die Retter das Geschäft der Schlepper unterstützen. Eine Mehrheit von 56 Prozent glaubt das aber nicht.”

Allerdings kann man auch ohne den Fragetext zu kennen, feststellen, dass zwischen der Aussage, Die Mehrheit der Deutschen unterstützt private Seenotretter“ und der Wertung: „75 Prozent der Deutschen finden es demnach richtig, dass private Hilfsorganisationen Flüchtlinge im Mittelmeer retten“ ein himmelweiter Unterschied besteht. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich, dass die Umfrage und insbesondere ihre leitmediale Aufbereitung nur noch als Fakenews bezeichnet werden kann.

Österreichs Bundespräsident unterstützt private Seenotrettung

Würde Präsident Professor Van der Bellen vernünftig und unparteiisch die Sachlage im Mittelmeer kommentieren, müsste er den Humanitarismus regelrecht kritisieren und klar fordern, dass die australische NoWay-Politik auch von der EU umgesetzt wird. Für Humanitaristen ist aber die Rückkehr zur menschlichen Vernunft nahezu unmöglich. Zu groß ist der Schatten geworden, über den sie springen müssten. Wir haben also von Van der Bellen, der ein Präsident für alle Österreicher sein wollte, nichts zu erwarten, das in irgendeiner Weise dazu betragen wird, die Nation Österreich besser zu schützen und die existenzielle Krise Europas zu lösen. Das höchste Amt im Staat ist damit zu einem Tabernakel des Hypermoralismus geworden und begünstigt so ein Klima der öffentlich ausgelebten und kaum widersprochenen intellektuellen Unredlichkeit.

Bunter Vandalismus, blauer Schlafwagen

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Linke Hetze, linker Vandalismus

Plakateabreißen gehört ebenfalls zum Geiste des Breiten Bündnisses. Wenn es darum geht, das Vierte Reich zu verhindern, sind kleine Regelübertretungen natürlich nicht nur erlaubt sondern geboten.  Wie man auf dem Plakat sieht, kommt im Moment von der AfD auch kaum etwas, was geeignet wäre, das gemeinsame Anliegen aller Migrationskritiker zu stärken und die Konservative Revolution der Bürger voranzubringen.  Vielmehr meldet man Besitzansprüche auf das Thema an und bestärkt den leitmedialen Chor, der die CSU davor warnt, sich seiner anzunehmen.  Die AfD will eben im Schlafwagen in den Landtag ziehen.  Im Interesse des Bürgers (und auch im langfristigeren Interesse der AfD) wäre es hingegen, die Anliegen des Innenministers offensiv zu vertreten, auf jegliche Abwertung der CSU zu verzichten und ihr in der Sache den Rücken zu stärken.  Dass die AfD das Original wäre, stimmt ja nicht und ist letztlich bunte Propaganda.   Wichtige Impulse und strategisches Geschick kamen oft eher von der CSU.    Dass ohne den Druck der AfD viel weniger käme, steht auf einem anderen Blatt.   Allerdings bringen auch um Futtertröge konkurrierende  rechte Gutmenschen keine Rettung.   Unabhängig von Wahlkampfüberlegungen stellt sich gleich im August noch einmal die Frage der Zurückweisung an der Grenze.  Ein Abkommen mit Italien ist ja kaum in Sicht.

Grüne Vizeministerpräsidentin in spe hat „keinen Bock, dass Alte Weiße Männer, die mit Vielfalt nicht zurecht kommen, unsere Zukunft verspielen“

Der Irrsinn sei bei Einzelnen etwas Seltenes, bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten aber die Regel, wissen wir seit Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) und noch genauer seit Andrzej Lobaczewski („Politische Ponerologie“). Doch scheint sich manch eine Zeitgenossin zu sagen: „Ich leide nicht an Irrsinn, ich genieße jede Minute davon!“ Die Spitzenkandidatin der zweitgrößten Partei, die Koalitionspartner der CSU werden könnte, ruft in diesem Wahlvideo zur Teilnahme an der Demo auf: .





Die Süddeutsche und der NDR hören Stimmen

Semper aliquid haeret. Ein probates Mittel in der 3D-Technologie: Diffamieren, Dämonisieren, Denunzieren. Bunte Politiker und ebensolche Journalisten fallen dadurch auf, daß sie Zitate aus dem Zusammenhang reissen und sie in verzerrter Neu-Auslegung gebetsmühlenartig multiplizieren. So erfahren Original-Zitate durch den vom politischen Gegner vorsätzlich umetikettierten Inhalt und perfiden Drall bisweilen eine Bedeutungsumkehr um 180 Grad. Akif Pirincci oder Björn Höcke wurden und werden weiterhin sinnentstellend wiedergegeben. Und zwar so, daß man sich berechtigterweise empören konnte. Nur, die so kolportierten Meinungsäusserungen und die Original-Zitate erweisen sich bei genauerer Recherche als nicht deckungsgleich. „Alternative Zitate“ sind eine Form von „Alternativen Fakten“, wie sie das leitmediale Paralleluniversum erzeugt. Die Süddeutsche und der NDR hören Stimmen weiterlesen

Die Humorpolizei zieht den Stecker: die SZ fällt um

Bei Humor hört der Spaß für Neurotiker und Fundamentalisten endgültig auf. Das gilt gleichermaßen für Bunte wie für Islamisten. Daran lassen weder Bunte noch die mit ihnen wesensverwandten Gotteskrieger rütteln. Die Humorpolizei zieht den Stecker: die SZ fällt um weiterlesen