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Hans Leyendecker: ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

Als linkslastiger Journalist war Hans Leyendecker in den 1990er Jahren bereits missionarisch tätig. Eine Weile als Ministrant in der Relotius-Presse, bis er sich mit SPIEGEL-Chef Stefan Aust überwarf. Danach wechselte er in die Stahlhelm-Fraktion linker Propagandisten zur Alpenprawda, wo er in Heribert Ayatollah Prantl eine Echokammer und Kaliber gleicher Gesinnung fand.

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Hans Leyendecker-  Kirchentagspräsident der Spitzel mit dem Sturmgewehr

Als Journalist war Leyendecker berüchtigt als Spitzel. Am Mikrophon als Pöbler. Und in seinen Artikeln als Denunziant. Was schließlich dazu geführt hat, daß die SPD (Spitzel, Pöbler, Denunzianten) von einst 45% auf 11% abgestürzt ist.

Che Guevara und die alten RAF-Kämpfer würden sich bei solchen Tasten-Guevaras im Grab umdrehen.

Leyendeckers missionarischer Eifer unter dem Dach der Kirche scheint gepaart zu sein mit moralischem Absolutheitsanspruch, bornierter Intoleranz und totalitären Facetten. Ideale Mixtur der Humanitärbigotterie und  Sprungbrett für egalitärfrömmlerische Karrieren in Staaten mit Demokratie-Simulation.

Auf unserem Partner-Blog CONSERVO beschäftigt sich ein Facharzt mit den ideologischen Innereien des Herrn des Messweins:

 

Ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Brisantes zum Kirchentag

Gestern, am 23. Juni 2019 ging der 37. Evangelische Kirchentag zuende. Wir hatten uns schon an dieser Stelle mit diesem »Event« und dem verantwortlichen Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker beschäftigt.

Vor einigen Tagen erhielt ich ein nicht öffentliches Papier mit dem Logo von »evangelisch.de« versehen, in dem man sich kritisch mit dem Kirchentagspräsidenten befasst. Das Papier wurde einer Verbindungsperson aus dem Kreis des Präsidiumsvorstandes des Evang. Kirchentages zugespielt und ist dort seit Ende April im Umlauf. Wegen des durchaus brisanten Inhalts durfte es fraglos nicht nach außen, in die Öffentlichkeit gelangen.

Das Papier wurde mutmaßlich von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Medien erstellt, bei denen der heutige Kirchentagspräsident früher tätig war. Ehemalige, die heute in kirchennahen Einrichtungen bzw. in der Diakonie oder im Entwicklungsdienst, bzw. bei epd oder als freie Mitarbeiter bei „evangelisch.de“ wirken oder wirkten, scheinen es zusammengetragen zu haben.

Schon die Eingangssätze gehen auf eine delikate Frage ein:

Screenshot vom Original

Was für EIN VERTRAUEN – hat die Evangelische Kirche in den Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker ?

Hat sie keine Sorge vor einer brisanten #MeToo-Kampagne oder einer #Sexismus-Debatte beim kommenden 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund? Kommt es dazu, so stünde wohl an, auch über den derzeitigen Kirchentags-Präsidenten und Journalisten Hans Leyendecker zu sprechen – darüber, wie der ehemalige Redakteur auf Medienposten Sekretärinnen auf den Po klatschte oder, wie zufällig, ihnen über die Brustspitzen strich.

Man muss wissen, dass der Kirchentag sich in mehreren Veranstaltungen mit dem Thema »Geschlechterverhältnisse im Diskurs« und »Missverständnis oder Missbrauch? – Machtstrukturen in Zeiten von #MeToo« befasst.

Tickt da etwas im Untergrund, das dem Kirchentagspräsidenten um die Ohren fliegen könnte, was dem gesamten Event schaden könnte?

Der Kirchentagspräsident mit Kalaschnikow

In dem Papier wird auch eine „merkwürdige“ Geschichte aus den aktiv-investigativen Zeiten des Hans Leyendecker aufgegriffen.
Vor 13 Jahren titelte die Bildzeitung über Leyendecker:

„SZ“-Starreporter 
Was macht er mit dem Sturmgewehr im Arm? 

Auf zwei Bildern sieht man einen entspannt wirkenden, lachenden Hans Leyendecker mit einer umgehängten Kalaschnikow und Bierdose in der Hand.
Die Fotos entstanden bei einer Geiselübergabe-Aktion der kolumbianischen Befreiungsarmee FARC in Südamerika Mitte der Neunziger Jahre, wo Leyendecker für den Spiegel recherchierte.

Die linke Zeitung »Der Tagesspiegel« und die taz empörten sich damals über die angebliche »Bild-Kampagne« gegen den Star-Journalisten.

Die Verfasser des »evangelisch.de-Papiers« haben nun die für einen evangelischen Kirchentagspräsidenten durchaus heiklen Bilder wieder hervorgeholt und abgedruckt.
Vielleicht dachte man dabei auch an die Kampagne von »evangelisch.de« auf dem Hessentag in Herborn 2016 mit der Überschrift: »Gewehre zu Gitarren«.

Sexismus?

Die Verfasser oder Verfasserinnen des Papiers heben vornehmlich auf das »verstörende« Frauenbild von Leyendecker ab. Für »das unterkomplexe Frauenbild, das dem Amtierenden eigen zu sein scheint«, werden ein Leyendecker-Zitat über fußballbegeisterte Frauen, einschließlich Frau Merkel, angeführt. Es heißt weiter:

»Zu einer Frage über Recherchen mit Informantinnen läßt sich der Journalist inkontextuell über die Orgasmusfähigkeit der Partnerinnen mächtiger Männer aus; eine offenkundig vorbereitete Sottise, mit der er die Fragestellerin zum Schweigen zu bringen versucht.« (siehe: YoutubeKanal „ jung&naiv“: www.youtube.com/watch?v=S_dD8XnqbDk) (Min 4.16)

»Seine intellektuell-defizitären Bemerkungen zur Fußballbegeisterung der Kanzlerin und zu Arbeiten von und mit Mitarbeiterinnen lassen deutlich werden, daß es sich beim amtierenden Kirchentagspräsidenten um den Vertreter eines Kumpanen-Patriarchats handelt, das Frauen in Verhalten und Rede zu demütigen sucht.
Nicht nur deshalb sollte das Leitungsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentags vor Veranstaltungsbeginn klären, ob mit Leyendecker die richtige Wahl getroffen wurde, und ob Vorstand und Präsidium die Stärke besitzen, eine Debatte zum Sexismus seines Präsidenten und anderer Repräsentanten der evangelischen Kirche bei ihrem Kirchentag auszuhalten.

Ist Leyendecker ein aufrechter Protestant?

Das Papier beschäftigt sich denn auch, ob und seit wann Leyendecker »evangelisch« geworden sei:

»Zur Vermeidung medialer Irritationen sollte der Vorstand des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentagesden getauften Katholiken Leyendecker zu klarstellenden Belegen darüber anregen, in welchem Jahr er seinen Konfessionswechsel kirchenamtlich gemacht hat, d.h.: Bei welchem Amtsgericht Leyendecker seinen Austritt aus der katholischen Kirche angezeigt hat, wie in NRW üblich, und wann er per Unterschrift in die evangelische Kirche eintrat. Noch im Mai 2013 verneinte der Katholik, der auch die ev. Kirche besucht in einem swr-Interview je in die protestantische Glaubensgemeinschaft eintreten zu wollen -„Geht beides“. www.youtube.com/watchv=TIBh_kKMPO4&ab_channel=SWR -28.5.2013, 24`18

Jüngst gab er in einem Interview mit der Lokalpresse an, „vor einigen Jahren“ übergetreten zu sein – als also in den Gremien absehbar war, daß er für das Amt des Kirchtagspräsidenten in Frage kommt ? Mit einem Wort: Hat der Mann auch den rechten Glauben und seit wann hat er die richtigen konfessionellen Papiere ? Oder hat Leyendecker ein eher taktisches Verhältnis zur evangelischen Kirche, das er mit einem Gelegenheitsübertritt besiegelte ? Ein schaler Geschmack bleibt zurück.

„Links schreiben, rechts leben“

Bislang hat sich Leyendecker – als Investigativ-Journalist mußte er sich vorwiegend mit sulfurösen Personen (Dienstgeheimnisbrecher, Parteienverräter, Akten-und Datendiebe) befassen – nur widersprüchlich zu den Motiven seines Bekenntniswechsels ausgelassen. Ein Besuch der Kirchentage seit 1975, wie er in diversen Interviews wiederholt als Beleg für sein „Evangelisch-Sein“ anführt, mag wohl kaum dafür herhalten. Nur zu gut paßt das Nebulöse seiner Biographie zu seinem Lebensmotto: „Links schreiben, rechts leben.“

In Redebeiträgen über den evangelischen Glauben ( http://www.youtube.com) überzeugte er bislang kaum durch Festigkeit in evangelischen Werten, eher durch einen Mix aus Bergpredigt und Allgemeinplätzen. Im Sommer 2018 legte der Kirchentagspräsident im NDR-Interview eine öffentliche Beichte ab, in der er sich dazu bekannte: „Ich war ein Hai“. www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/ZAPP-Leyendecker-Interview,zappleyendecker100.html).

Wir Evangelischen kennen Buß-und Betgottesdienste, auch den Buß-und Bettag, nicht jedoch die öffentliche Radiobeichte. Soll nun ein „ Ex-Hai“ unser Vorbild sein, zu dem wir aufsehen sollen, weil er mit Enthüllungen Regierungs-und Parteienverantwortliche aus dem Amt brachte, nun aber vor Mikrofonen dafür um Verzeihung heischt ? Ein aufrechter Protestant redet anders.«

Soweit die Zitate aus dem Papier, das laut meiner Quelle nur an die Mitglieder des Kirchentagspräsidiums bzw.- vorstands  sowie an Ulf Poschardt, Chefredakteur der Welt, gegangen ist.

Mein Informant schrieb mir:

»Natürlich rege ich mich als „Lutherische(r)“ über die Mogelpackung auf, wenn man als Katholik, dem offenbar ein prominentes Ämtchen im Ruhestand winkt, dann noch schnell in die andere Kirche übertritt. Es wäre was anderes, wenn Leyendecker, der wohl seit vielen Jahren mit einer Protestantin verheiratet ist und mit ihr die Kirchentage besucht, wie er im Internet bei Interviews gerne berichtet, ganze Sachen machte: sich zu seinem bisherigen Glauben bekennen und mit ganzem Herzen der Ökumene verschreiben. Aber dann kann man halt wohl nicht Evangelischer Kirchentagspräsident werden…. »

Die Autoren des Papiers schreiben noch:

»P.S.: Alle aufgeworfenen Fragen und Vorwürfe sind belegt und belegbar. Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, wenn wir wegen befürchteter Repressalien in unseren Einrichtungen derzeit den Schutz der Anonymität suchen.«

Ist es degoutant, sich »anonymer« Quellen zu bedienen?
In diesem Fall: nein! Alle aufgeführten Sachverhalte über und zu Leyendecker sind nicht nur bei »investigativer« Recherche a la Leyendecker zu erhalten. Alles ist den Verantwortlichen im Kirchentagspräsidium oder den Vorständen bekannt.
Bei der sattsam bekannten Stimmung in Deutschland hinsichtlich der Meinungsfreiheit von »Abweichlern« und der zu erwartenden Sanktionen, ist die »Namenlosigkeit« der Verfasser verständlich.

Auch mein Informant, der mir das Papier hat zukommen lassen, will und muss geschützt bleiben.

„Kommt es evtl. zu einer MeToo-Kampagne bei dem Glaubensfest?  Das könnte spannend werden!  – meint nicht nur mein Informant.

*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   24.06.2019

Halbwahrheiten, Zerrbilder, Klischees, Gräuelpropaganda: DER SPIEGEL schürt Pogromstimmung

In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2019 wurde der CDU-Politiker Dr. Walter Lübcke aus nächster Nähe per Kopfschuß (Kaliber 9mm) auf der Terrrasse seines Hauses getötet.

Was unmittelbar danach geschah ist noch unklar. Um 0.30 fand Dr. Lübckes Sohn seinen sterbenden Vater. Der Sohn rief einen befreundeten Sanitäter, der später festgenommen wurde, herbei. Um 2.35 Uhr wurde im Krankenhaus von Wolfshagen Lübckes Tod festgestellt.

„Zuerst glauben die Ermittler, Hinweise auf ein Verbrechen aus persönlichen Motiven im Umfeld der Familie gefunden zu haben.“

schreibt DER SPIEGEL.

Eine Hautschuppe auf Lübckes Hemd führte zu einem Treffer in der DNA-Datei. Am 15. Juni wurde Stephan E. um zwei Uhr Nacht von Spezialeinsatzkräften der Polizei festgenommen.

Mit der Festnahme von Stephan E. (45), der zwischen 1989 und 2009 durch rechtsextreme Äusserungen und Taten aktenkundig wurde, geht der Gaul mit den 21 (!) SPIEGEL-Autoren durch. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß es den Schreibtisch-Aktivisten mehr um Skandalisierung, Sensationen, Klischees und Voyeurismus geht. Um die Denkrichtung vorzugeben, wühlen die SPIEGEL-Journalisten in Internet-Foren und Chat-Gruppen und suhlen sich an Äußerungen der untersten Schublade auch bei der Veranstaltung am Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingskrise“ am 14. Oktober 2015 in Lohfelden, als täglich rund 10.000 „Flüchtlinge“ unkontrolliert die Grenzen passierten. Daß dieser Kontrollverlust zu Unbehagen und Ängsten führte, war wenig verwunderlich. Daß sich Lübcke in dieser aufheizten Stimmung hinreißen ließ, die guten Grundes versammelten asylkritischen Bürger mit Äusserungen wie

„Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist!“

vom hohen Roß aus Mores zu lehren, hat für reichlich Unmut und Verbitterung gesorgt. Ein Affront.

Bürgern, die hier verwurzelt waren, ihre Familien und Freunde hatten, ihre Existenz aufgebaut hatten, anzuempfehlen, ihre Heimat zu verlassen, wenn sie mit Merkels Asylpolitik nicht einverstanden waren, darf man schlichtweg als hochgradig instinktlos einordnen.

Was Wunder, daß die taktlosen und unsensiblen Äusserungen eines Volksvertreters unzählige Anwesende, die sich zwangsläufig vor den Kopf gestoßen fühlten, in Rage brachte.

Akif Pirincci hatte gerade diese Äußerung von Lübcke bei seiner Rede bei Pegida aufgegriffen, extrapoliert und persifliert. Wenn man Lübckes Empfehlung, das Land zu verlassen weiterdenkt, dann scheint der Gedanke an Umerziehungslager für Widerspenstige und das „Pack“ (Sigmar Gabriel, SPD)  keineswegs mehr so abwegig zu sein. Natürlich tickten die Medien der Hofberichterstattung bereits 2015 so, daß sie Asylkritikern wie z.B.  Akif Pirincci oder Frauke Petry ihre Worte maliziös im Munde umdrehten.

Stephan E. wurde für seine Vergehen bis 2009 bestraft und landete hinter Gitter. In der Regel legen Rotgrünbunte großen Wert auf Resozialisierung. Stephan E. hat seine Strafen verbüsst und abgesessen.

Nicht aber für den SPIEGEL.

Obwohl der Beschuldigte nach einer verbüssten Strafe wegen einer Aktion gegen angeblich friedliche DGB-Demonstranten am 1.5.2009 – im Video sind aber Fahnen der militanten und gewaltbereiten Antifa zu sehen – danach 10 Jahre als Gewalttäter nicht mehr auffällig war, lassen die SPIEGEL-Autoren nichts unversucht, Stephan E. auch durch Stimmungsmache lynchmobtauglich an den Mann zu bringen.

„Er war Mitglied eines Schützenvereins, Abteilung Bogenschießen, angeblich ohne Zugang zu Feuerwaffen.“

„Aber verliert so ein Mensch einfach so seinen Hass und seine Gesinnung?“

„Wenn die Regierung nicht zurücktrete, gebe es Tote, soll er gepostet haben“.

Aha. „Soll er gepostet haben“.

Wie nun?

Sind das Fakten oder nur Gerüchte? Angebliche Fakten über drei Ecken. Also lupenreiner Klatschbasen-Journalismus.

DER SPIEGEL sieht sich selber gerne als Flaggschiff des Qualitäts-Journalismus auf allerhöchstem Niveau. Was DER SPIEGEL und sein Leitartikler Markus Feldenkirchen (43) in der so reißerischen wie primitiven Ausgabe vom 22. Juni 2019 – drei Wochen nach Lübckes Tod – zusammenflicken hat mit seriösem Journalismus wenig zu tun.

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SPIEGEL 2019/26

Liest man Zeilen dieser Machart, dann erinnert das eher an Schmuddel-Journalismus.

DER SPIEGEL verliert sich dann in folgende Spekulationen:

„Jahrelang lebte E. unauffällig in einem Häuschen mit Spitzgiebel, mit Frau und Kindern. Zuletzt arbeitete er bei einem Hersteller für Bahntechnik, im Schichtdienst. Zurückhaltend soll er gewesen sein, angeblich verstand er sich am besten mit einem iranischen Kollegen.

Das Zweite Leben des Stephan E. sah anders aus, er führte es im Netz. Dort konsumierte er laut Ermittlern extrem rechte Inhalte, angeblich soll er in Foren auch Drohungen verbreitet haben.

Am Ersten Juniwochenende folgte der verbalen die physische Gewalt. Den tödlichen Schuss setzte E. nicht im fernen Berlin, sondern in seinem Umfeld, in dem kleinen Ort Wolfhagen-Istha, wo der 65 Jahre alte CDU-Politiker Walter Lübcke wohnte, ein Verteidiger von Merkels Politik. So zumindest vermerken es die Ermittler.“

Sargnagel-Journalismus. Der SPIEGEL stochert zwar im Nebel, suggeriert seinen Lesern vorsätzlich, der Täter sei bereits ermittelt. Diese These aber deklariert einen 45 jährigen Mann und Familienvater voreilig zum Mörder. Dem SPIEGEL geht es weder um Wahrheitsfindung noch um Pietät. Dem SPIEGEL und den Mächtigen im Lande dürfte Herr Lübcke ziemlich egal (gewesen) sein. Es geht darum, alles was sich politisch rechts der Mitte äußert, in Mißkredit und zum Schweigen zu bringen.

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Medien-Kampagne Bild: DIE WELT (Video) screenshot

Die Art und Weise, wie Lübcke geradezu hingerichtet wurde, erinnert eher an Methoden der Mafia oder an Delikte im Privatissimo wie beim Schauspieler Walter Sedlmayr oder Modedesigner Rudolf Moshammer. Politisch motivierte Attentate ereigneten sich in der bisherigen Geschichte in der Regel in der Öffentlichkeit wie bei Abraham Lincoln, Franz Ferdinand, John F. Kennedy, Martin Luther King, Sadat, Rabin oder Pim Fortuyn. Auch Anschläge wie bei Wolfgang Schäuble oder Oskar Lafontaine.

In Wikipedia wurde der Hinweis auf eine Verwicklung Lübckes mit der organisierten Kriminalität zensiert:

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Wikipedia Walter Lübcke pikante Textänderungen

Lübcke wurde mit einem Pistolenschuß feige hingerichtet. Stephan E. wurde medial niederträchtig hingerichtet.

Eine DNA-Spur von Stephan E. am Tatort – das heißt aber nicht zwangsläufig, daß sie Stephan E. selbst am Tatort hinterlassen haben muß.

In einem langatmigen Exkurs bemüht der SPIEGEL schließlich den NSU, Messer-Attacken von Wut- und Frustbürgern auf Henriette Reker oder Andreas Hollstein und als Blitzableiter den angeblich zu moderaten Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen im Speziellen und Maulhelden in sozialen Medien mit Galgen-Phantasien im Internet im Allgemeinen.

Daß es bereits vor den Zeiten sozialer Medien Anschläge auf Wolfgang Schäuble (CDU) oder Oskar Lafontaine (SPD) gab, würde die pauschalen Schuldzuweisungen des SPIEGEL zu sehr entkräften.

„Ich fürchte, es wird weitere solche Attentate geben“, sagt Miro Dittrich. Seit Jahren durchforstet er im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung Foren und Kommentarspalten im Netz nach hetzerischen, extremistischen und illegalen Inhalten. Allein rund 200 Konten des Messengers Telegram hat er im Blick“

unterfüttern die sage und schreibe 21 (!)  SPIEGEL-Schreiber ihre Anklagepunkte als verlängerter Arm der Buntstasi.

Auch jetzt meldet sich wieder der ehemalige Minister Simar Gabriel (SPD) mit einem Vokabular zu Wort, das zu seinen Äusserungen zum „Pack“ wie maßgeschneidert passt. Für Gabriel zeigt der Mord

„dass der braune Sumpf von Reichsbürgern, Identitären, rechten Schulungszentren und Ideologen bis tief hinein in die AfD ein Klima erzeugt hat, in dem jetzt gezielt die Vertreter der Demokratie die Opfer werden.“

um gleichzeitig zu bedaurern, daß der Staat zu Zeiten des linksextremen RAF-Terrors seine Zähne gezeigt habe, aber heute eben nicht.

Gabriel vergleicht Äpfel mit Birnen. Die RAF hat Geiseln entführt und hingerichtet, hat Botschaften besetzt, Regierungen erpresst und war an Flugzeugentführungen beteiligt.

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Markus Feldenkirchen bei Jan Böhmermann zu Gast

Der in Talkshows bisweilen blasiert wirkende Markus Feldenkirchen, den man deswegen hin und wieder als eitlen Schnösel wahrnimmt, bietet in seinem Leitartikel kaum mehr als billige Polemik. „Politik und Sicherheitsbehörden haben die Gefahr des Rechtsextremismus verharmlost“  subsumiert der 43 Jährige seine Vorwürfe an den Staat. Was soll das heißen?  Sehnt sich Feldenkirchen nach einem totalitären System mit einer Buntstasi nach dem Vorbild Stasi, Gestapo, NKWD, die mit Dissidenten einfach kurzen Prozeß machten?

Da juckt´s den Lynchmob schon in den Fingern.

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Stufe 3 Mobilisierung des Lynchmobs

Wie auch immer, der aktuelle SPIEGEL ist ein Beispiel mehr für Revolver- und Relotius-Journalismus. Ein reisserisches, diskrimierendes Titelbild mit Pogromwirkung.

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SPIEGEL 2019/26

Primitive, billige Hetze und garstige Stigmatisierung. Ein Beispiel für gruppenbezogene Menschenfeindklichkeit gegen Dissidenten und alles, was nach Opposition riecht. Ein Blatt, das sich mit Stimmungsmache regelrecht prostituiert und dessen Währung Stigmatisierung und Pauschalverdächtigungen sind.

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Markus Feldenkirchen Anwärter für en Relotius-Orden

Feldenkirchen bringt sich selber ins Gespräch als Anwärter für den Relotius-Orden.

 

Querverweise:
https://bayernistfrei.com/2019/06/22/luebcke-mord-v-mann-packt-aus/

 

Es kreißten die Humanitären Verschwörungsmedien und heraus kam …

Jahrelang versuchte ein Breites Bündnis Humanitärer Hetz- und Märchenmedien den amerikanischen Präsidenten als Agenten des Kreml zu entlarven und schrieb ein preisgekröntes Buch nach dem anderen über „Russia Collusion“. Ähnlich wie bei den Hetzkampagnen gegen die Identitären missbrauchte man die Justiz, um in der Privatsphäre zu wühlen und irgendetwas zu finden, mit dem man den Gegner stürzen konnte. Aber als Ausbeute erhielt man nichts und wieder nichts. Jede Veröffentlichung von Staatsanwälten und Sonderermittlern sorgte bei den „Demokraten“ für lange Gesichter, Nervenzusammenbrüche und neue Verschwörungstheorien, die dann wieder durch die nächste Veröffentlichung widerlegt wurden. Im Moment kann es noch keine Entwarnung geben. Die leitmedialen Verschwörungstheoretiker sind in Krisenstimmung, und sie versuchen sogar, Weltkriege herbeizureden. Es kreißten die Humanitären Verschwörungsmedien und heraus kam … weiterlesen

Claas Relotius ist ein mutiger und werteorientierter Journalist

Ein führender Humanitärjurist des NDR resümiert: „Claas Relotius hat sich dem Neutralitätswahn im Journalismus verweigert. Er hat mutig aufgehört, nur abzubilden, was ist. Er hat stattdessen einen werteorientierten Journalismus gepflegt.“

Relotius lieferte wie bestellt und räumte dafür einen Preis nach dem anderne ab. Zweck seiner preisgekrönten Märchengeschichten war es, lästige Debatten in Rührseligkeit zu ersticken. Er flog erst auf, als es gar nicht mehr anders ging, weil Bloßstellung von außen drohte.

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SPIEGEL und Wahrheit

Die Initiative zur Korrektur ging keineswegs von einem kritischen Kollegen geschweige denn einer hausinternen Qualitätssicherung oder einem der vielen steuergeldsaufenden „Faktenchecker“, „Faktenfinder“ oder Korrektiv-Denunzianten aus. Vielmehr sprang ein Ko-Autor (Komplize) in letzter Minute ab. Relotius lieferte eine einzige Telenovela, die sich aus vielen Häppchen zusammensetzt. Wenn man sie kombiniert, klingt es wie die Märchen aus 1001er Nacht.

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SPIEGEL

Genau das wollte die „Journalismus“-Zunft auch von ihm, und das gleiche prämierte sie neulich, als sie ausgerechnet der Haltungs-Journalistin Anja Reschke den Hajo-Friedrichs-Preis verlieh.

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Relotius

Genau am Tag, als Relotius aufflog, kürten die Österreicher Journalisten Reschkes ebenso konformistischen und dafür vielfach preisgekrönten Gesinnungsgenossen ORF-Leitwolf Armin Wolf zum Journalisten des Jahres 2018.




Tapfer im Nirgendwo

Georg Restle ist Leiter und Moderator des ARD-Politmagazins Monitor und ein Meister der Rhetorik. Man kann von ihm einiges lernen, zum Beispiel, dass man den Fall Claas Relotius auch positiv beschreiben kann.

Claas Relotius war fest angestellter Redakteur beim Spiegel. Mehrfach würde er schon ausgezeichnet. Er bekam unter anderem den Peter-Scholl-Latour-Preis, mehrfach den Reporterpreis, den Katholischen Medienpreises und den Konrad-Duden-Journalistenpreis. Er schrieb freiberuflich unter anderem für den Cicero, die FAZ, die NZZ am Sonntag, die Financial Times Deutschland, die taz, die Welt, das SZ-Magazin und die Weltwoche.

Am 19. Dezember 2018 gab der Spiegel bekannt, dass Claas Relotius „in großem Umfang eigene Geschichten manipuliert“ habe. Der Peter-Scholl-Latour-Preis wurde ihm im Zuge des Skandals aberkannt. Die anderen Preise hat er zurückgegeben.

Relotius’ Arbeiten reichen von der Erfindung von Figuren, Szenen und Zitaten bis hin zu komplett erfundenen Geschichten. Am 18. Februar 2017 erschien im Spiegel

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Chemnitz und die öffentlich-UNrechtliche Medienpolitik

Es scheint schon fast Methode zu haben, die Öffentlichkeit über blutige Vorfälle wie jetzt beim Chemnitzer Stadtfest im Unklaren zu lassen. Humanitäre Hetzmedien berichten zwar rund um die Uhr über Chemnitz.

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Schlagzeilen einer pervertierten Presse

Dabei rückt jedoch das erste Todesopfer,  der getötete Tischler Daniel Hillig (35) ebenso in den Hintergrund wie die mit dem Tode ringenden Schwerverletzten und der Tathergang sowie der Hintergrund, der in anderen Fällen sehr einfühlsam zur Entschuldigung von allem und jedem herangezogen wird.  Dass Chemnitz schon mehrfach auf Volksfesten ähnliches erlebte, findet erst Recht keine Erwähnung.

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Daniel Hillig (+26.8.2018) aus Chemnitz Quelle: Facebook-Seite des Opfers

Im Fokus der humanitären Hetzmedien stehen Schlagzeilen wie „Ausländerfeindlicher Aufmarsch in Chemnitz stösst auf Empörung“ oder die Stellungnahme der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) oder jene von Regierungssprecher Steffen Seibert.

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Barbara Ludwig (SPD) OB Chemnitz (c) Wikipedia

„Es sollte ein friedliches Stadtfest werden. Und wenn ich sehe, was sich in den Stunden am Sonntag hier entwickelt hat, dann bin ich entsetzt. Dass es möglich ist, dass sich Leute verabreden, ansammeln und damit ein Stadtfest zum Abbruch bringen, durch die Stadt rennen und Menschen bedrohen – das ist schlimm. Denen, die sich hier angesammelt haben, bewusst auch keine Versammlung angemeldet haben, geht es darum, genau das Stadtfest zu stören, die Situation zu chaotisieren, damit die Menschen noch mehr Angst kriegen und genau das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.“ (Barbara Ludwig, SPD)

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Auszug aus dem Lebenslauf von Skandal-OB Barbara Ludwig (SPD) Chemnitz

ARD Tagesthemen am Sonntag um 22.45 Uhr berichtet nun über „Rechte Aufmärsche in Chemnitz“ – die Länge der Meldung beträgt: 34 Sekunden!

User-Kommentare auf ARD:

„Es wurde in den deutschen Medien zeitnah über die rechte Demo berichtet, über die Tötung eines Mitbürgers erst später. Warum werden regionale Geschehen von Journalisten so unterschiedlich bewertet?“

„Am Nachmittag hatte die Pegida eine friedliche und gewaltfreie (Demo) durchgeführt. Dieses Faktum scheint nicht erwähnenswert zu sein, es passt wohl nicht in das „Feindbild“ ..

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Wie berichtet wurde – und eine virtuelle Alternative

Was wirklich in Chemnitz passiert ist, darüber schweigen sich GEZ-Medien aus. Auch die Polizei verhält sich gespenstisch wortkarg, was an die mehrmals verschobene Pressekonferenz der Polizei seinerzeit beim OEZ-Massaker 2016 in München erinnert.

Aktuell verfügen wir über keine wasserdichten Informationen über die Ereignisse in Chemnitz. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen Syrer und einen Iraker beantragt. Im Netz kursiert als Täter auch ein 1995 geborener Tunesier.

Unter Vorbehalt und ohne Spekulationen nähren zu wollen geben wir einen Augenzeugenbericht wieder, der auf Facebook und vk zu finden ist.

…“Hier berichtet uns ein Freund aus Chemnitz, was sich dort tatsächlich abgespielt hat:
Samstagnacht zum Sonntag, am Ende des Stadtfestes wollten zwei junge Frauen zurück zu ihrem Auto. sie werden verfolgt und angetanzt von nem Mob aus Nordafrika.
Sie rufen um Hilfe.
Der Sohn eines hier in den 90ger lebenden Kubaners , geht hin und möchte helfen.
Was der Mob aus Nordafrika nicht hinnehmen will es kommt zum Handgemenge, 2 Russland-deutsche sehen den Vorfall und wollen auch Zivilcourage zeigen und den Frauen helfen,
der Mob zieht zu dem Stadtfest mitgebrachte Messer und schlachtet den Kubaner mit 25 Messerstichen ab so das er an Ort und Stelle verstirbt.
Der eine Russlanddeutsche kommt noch ins Krankenhaus und verstirbt da dann nach rund 16 stunden.
Wie es dem anderen geht ist nicht herauszufinden.
Der Mob macht sich nach der Tat zurück aufs Stadtfest und taucht in der Menge ab.
Die Polizei hat 0 Ahnung 0 Kompetenz und 0 Willen die eigenen Frauen zu schützen sonst würden sie bei solchen Festen mit anderen Mitteln vertreten sein.
Am nächsten Tag kommt es, nachdem die Stadt weitermachen wollte wie bisher und die nächsten Frauen und Kinder zum Stadtfest gelockt hat, (öffentliche Bekanntmachung) wird nicht abgebrochen findet Sonntag genauso statt.
Treffen sich ab 16.30 rund 1500 Freunde der Toten am Nischel, um einen Trauermarsch abzuhalten.
Die Polizei meint mit 100 Mann Heer in der Lage zu sein, versperrt Wege und setzt Reizgas ein.
Die Lage eskaliert und es fliegen Fäuste, erst gegen Polizei dann gegen die, die angeblich Schutz suchen aber die öffentlichen Plätze übernommen haben.
Die Presse lügt und macht mal wieder das draus was sie für ihre Propaganda brauchen.

Danke, Rocco Schwade !“…

„Marodierender Rechter Mob“ in Chemnitz

Bittere Erkenntnis aus den blutigen Zusammenstössen ist, daß nicht die humanitärbigotten Verursacher einer fatalen Einwanderungspolitik – Angela Merkel, die EU und ihre gesetzgebenden Apparate – den Blutzoll zu zahlen haben, sondern die Bevölkerung, die mit den Aggressionen, Provokationen und einer so nicht gekannten Brutalität eines humanitärmigrantischen Mobs konfrontiert werden.

Anhang

Auch andere alternative Quellen wie pi-news oder Journalistenwatch sinnieren über Chemnitz und eine pervertierte Nachrichtenpolitik.

Was geschah wirklich in Chemnitz und wie wird darüber berichtet?

Eine weitere Leserzuschrift hat Volksbetrug.net publiziert.

In einer Zuschrift eines Chemnitzers an Vera Lengsfeld sieht die Geschichte etwas anders aus. Schutz von Frauen entfällt als Tatmotiv. Stattdessen messerte eine Gruppe von 10 Personen die 3 Männer, um an ihr Geld zu kommen. Die „gejagten“ Ausländer filmten und beschimpften demnach die Demonstranten und wurden von diesen entwaffnet. Auch sie hatten Messer dabei.

Ferner kursiert auf Facebook diese Zeugenaussage:

Ich wohne wenige Kilometer von Chemnitz entfernt, war sowohl gestern als auch heute in der Stadt. Daher möchte ich die Sache mal ein bißchen auf den Boden der Realität zurückholen, den Gerüchten einhält gebieten… 1. Bereits im letzten Jahr wurde das Stadtfest auf Grund massiver sexueller Gewalt und Übergriffe durch Migranten vorzeitig beendet. 2. Chemnitz hat ein massives Gewaltproblem mit Migranten, in diesem Jahr kam es zu über 60 öffentlichen Vergewaltigungen 56 davon von heranwachsenden Migranten. Wöchentlich gibt es Messerstecherein und Jagd auf Homosexuelle (einen Bekannten von mir hat es auch erwischt) 3. Die Stadtparks und andere öffentliche Räume sind nicht sicher, es wurden u. A. auch Tote gefunden (Stadtpark) 4. Die sog „Zenti“ (Zentralhaltestelle mitten in der Stadt) ist eine NoGo-Area, die Stadt versucht mit Videokameras die Situation in den Griff zu bekommen… Ohne Erfolg.
In dieser Grundsituation kam es gestern zu zahlreichen Gewaltdelikten auf dem Stadtfest. Dieses hat an das letzte Jahr erinnert und die Sache wurde immer brisante. In der Nacht kam es dann zu dem hier vorliegenden Fall…. Eine Frau wird bedrängt, von arabischen Jugendlichen. Ein Deutscher mit seinen beiden Deutsch-Russischen Freunden eilt zur Hilfe. Die Situation spitzt sich zu und alle 3 werden mit einem Messer angegriffen. Der Deutsche wird mit 25 Stichen fast schon abgeschlachtet, die anderen Beiden schwer verletzt. Sie kommen in ein Krankenhaus (Küchwald) heute ist dann einer der der Beiden verstorben.
In Chemnitz gab es Schweigeminuten am Tatort und es war friedlich. Gegen Abend gab es eine weitere Demo der z. T. gewaltbereiten Fußballfans des CFC. Dabei kam es zu den üblichen Rangelein zwischen Polizei und de. „Fans“. Eine Hetzjagd auf Migranten gab es nicht. Auch keine Anarchie oder Chaos… Das ist alles Unsinn…

Sowohl Claudio Michele Mancini wie auch Science files diagnostizieren einen Bumerang-Effekt in der leitmedialen Darstellung der Chemnitzer Ereignisse.
Man erfährt in diesen Aussagen oft nicht, was die Autoren selber gesehen haben und was sie vom Hörensagen wissen.

Michael Klonovsky wundert sich mit gewohnter Virtuosität:

„Nach einer dem üblichen Muster folgenden Auseinandersetzung mit finalem Messereinsatz und einem toten sowie zwei schwerverletzten Einheimischen – der Fall ist noch nicht aufgeklärt, aber ich nehme über die Täter gern Wetten an – spitzt sich die Lage in Chemnitz zu. Zumindest die achtbaren Sachsen scheinen nicht gewillt zu sein, nach den immer neuen Proben der Tranchierkünste unserer Neumitbürger klaglos die Toten zu begraben, die Verletzten zu versorgen und das Blut wegzuwischen. Hunderte zogen mit „Wir sind das Volk!“-Rufen durch die Straßen, nachdem ein Stadtfest wegen der Bluttat abgebrochen werden musste.
Die Medienberichte folgen ebenfalls dem üblichen Muster und richten sich wie stets pauschal gegen die eigenen Landsleute – also die Einheimischen, der Genosse Journalist kennt ja keinen Landsmann mehr, und für importierte Kriminelle hat er allzeit Verständnis, sofern sie nicht gerade in seinem Vorgarten Schutz suchen.
Spiegel online meldet den „Tod“ eines 35-jährigen unter der Schlagzeile „Rechte marschieren in Chemnitz auf“; man muss ja Prioritäten setzen. „Antifaschistische Aktivisten berichten in sozialen Medien von Übergriffen auf Migranten“, heißt es prioritätseskalierend weiter; anscheinend halten die antifaschistischen Aktivisten in der Spiegel-Redaktion ihre twitternden Milchbrüder für eine seriöse Quelle. Die Stadtverwaltung zeigte sich, wie die Zeit kundtat, „besorgt über die spontanen Demonstrationen“ – und nicht etwa über die Messerfolklore, die sie ausgelöst hat.
Merke(l): Die Linken „demonstrieren“, die Rechten „marschieren“. Linke „rufen“ Parolen, Rechte „brüllen“ oder „grölen“ sie. Rechte werfen Flaschen auf Polizisten, während von links „Steine fliegen“. Rechte „machen Jagd“, Linke „blockieren“ oder „rangeln“. Und unsere importierten Messerstecher geraten in einen „Streit“, wobei „es“ zu Toten, meist aber bloß Verletzten kommt. Dem Betrachter bleiben die notorischen Danisch-Fragen: Wer kauft so etwas? Wer wählt so was? Wer glaubt denen noch etwas?

Die Polizei ruft die Bürger auf, ruhig zu bleiben, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen, und stattdessen einfach die Recherchen der Polizei abzuwarten und zu glauben.
Der Glaube ist nach dem Neujahr 2016 von Köln und anderen Städten und nach anderen Fällen, wo die Polizei vor allem abwiegelnd oder verdunkelnd tätig war, nicht mehr uneingeschränkt vorhanden.
Der Deutsch-Kubaner Daniel Hillig starb an über 20 Stichen, zwei weitere schweben in Lebensgefahr, wobei auch Todesnachrichten kursieren. Wäre es Notwehr gewesen, wären es nicht über 20 Messerstiche gewesen.
Die Stadt sagte ihr Fest „aus Pietät“ ab und versuchte ansonsten, die Sache unter den Teppich zu kehren. Später erklärte die Stadt, sie hätte das Fest nicht aus Pietät sondern aus Angst vor den Rechten abgesagt, die sich durch schnelle Verabredung zusammengefunden und in der Innenstadt „aufmarschiert“ seien, um „rechte Parolen“ wie „Wir sind das Volk“ zu skandieren. Antifaschistische GegendemonstrantInnen, darunter „Menschen mit Migrationsgeschichte“, wurden von den „Rechten“ „durch die Stadt gejagt“, und auch die Polizei, die die „unangemeldete Demo“ verhindern wollte, konnte sich nicht durchsetzen und wurde gar mitunter „von Rechten mit Bierflaschen beworfen“.
Die Leitmedien sind entsetzt. Nicht darüber, dass „Männer verschiedener Nationalitäten in Streit geraten und einer davon grundlos gestorben“ sei sondern darüber, dass Menschen mit Migrationsgeschichte durch eine deutsche Stadt gejagt werden und dass ein Volksfest schließen musste. Spiegel & Co übernehmen ihre Version von Antifa-Tweets. Davon, dass die „Rechten“ gezielt „Ausländer durch die Stadt gejagt“ hätten, war im Polizeibericht nichts zu lesen, aber es wird dank leitmedialer Echokammer zur neuen offiziösen Erzählung.
Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel empören sich ebenfalls darüber, dass man die Stadt den „Rechten“ überlassen habe und dass sie „Menschen aufgrund ihres Aussehens durch die Stadt gejagt“ hätten.
Merkel betont ferner im „ZDF-Sommerinterview“ erneut, dass sie (auch) die Kanzlerin der Migranten sei.
Da die Erzählung vom Heldentod für angegriffene Frauen der Polizei nicht schmeckt, lautet die vorläufige amtliche Erzählung: Ein Syrer und ein Iraker haben einen „Einheimischen“ grundlos getötet.  Doch bisherige Chemnitzer Erfahrungen mit Volksfesten verleihen der Erzählung vom Sexmob durchaus Plausibilität.
Jürgen Fritz versucht vorsichtig, die Fakten zu sortieren.
RT bemerkt eine starke Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung.
Sawsan Chebli (Außenamtssprecherin, SPD) hat die Boxhandschuhe ausgepackt und will die Gelegenheit vermutlich nutzen, um die Bemühungen um ein AfD-Parteiverbotsverfahren voranzubringen und mehr Handarbeit von der Antifa einzufordern.
PI News bedauert ungünstige Hooligan-Auftritte:

„Der 35-jährige Daniel Hillig aus Chemnitz-Grimma wurde am Sonntag Morgen mit 25 Messerstichen brutal im Rahmen des Chemnitzer Stadtfestes abgeschlachtet, PI-NEWS berichtete. Zwei Freunde von ihm liegen mit lebensgefährlichen Messerstichverletzungen auf der Intensivstation und ringen mit dem Tod. Im Stadtzentrum von Chemnitz gehen am Nachmittag zwischen 2.000 und 2.500 Menschen spontan auf die Straße und rufen: „Das ist unsere Stadt“ und „Wir sind das Volk“ – das „Jubiläums-Stadtfest“ wurde – wie schon durch die gewalttätigen Übergriffe von illegalen Migranten im letzten Jahr – vorzeitig abgebrochen. (…) Leider wird der Protest nun auch von gewalttätigen Hooligans befeuert – Augenzeugen zufolge kam dabei mindestens ein Migrant zu Fall und wurde von Hooligan-Angreifern getreten. Man wird diese Gegenreaktionen selbstverständlich Pegida und der AfD Sachsen in den Mainstreammedien in nächster Zeit anzulasten versuchen.“

Bunte Republik toleriert keine „Zusammenrottungen, die Hass auf die Straße tragen“

Erinnerungen an 1989 werden wach. Regierungssprecher Steffen Seibert bezeichnet die Vorfälle am Sonntag in Chemnitz als „Hetzjagd“ und droht mit Verbot oder Strafe:

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Steffen Seibert am 27.8.2018, Quelle FOCUS Online

„Solche Zusammenrottungen oder den Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin“, so Seibert.

und Volksabschaffer Grünen-Chef Robert Habeck springt Seibert bei:

„Hetzjagden sind mit dem Grundgesetz nicht vereinbar“

Steffen Seiberts Diktion kommentiert Vera Lengsfeld wie folgt:

„Damit übernimmt Steffen Seibert als Sprecher von Kanzlerin Merkel eins zu eins die linksradikale Sprachregelung, anscheinend ohne die Pressekonferenz der Oberbürgermeisterin und der Polizei von Chemnitz zur Kenntnis genommen zu haben.“

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Chemnitz 27.8.2018 Netzfund Humanitäre Hetzmedien sprechen von 5000 Demonstranten. Augenzeugen dagegen von 10.000 Teilnehmern.

Auch Sebastian Kurz glaubt den Leitmedien und verurteilt ihre Nazis aufs Schärfste.

Bei der Chemnitzer Polizei gingen wenige und recht harmlose Strafanzeigen ein. Aber wahrscheinlich ist es wie in Plauen eine „Pegizei“.
Wo ist hier „rechter Mob“ zu sehen? Normale Demonstranten, sonst nichts:
Chemnitz ist unschuldig, Politik und Medien nicht!

Kundgebung zum Gedenken an Daniel Hillard

In scharfem Kontrast zu den Berichten der öffentlich-UNrechtlichen Medien informiert ein Augenzeuge über den Trauerzug in Chemnitz auf Journalistenwatch.

https://www.journalistenwatch.com/2018/08/28/ich-die-wahrheit/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Jouwatch+%28Jouwatch%29

Ruptly überträgt die sehr gut besuchte Demo von heute (Mo 27.).






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„Bayern lässt sich nicht verhetzen“: CSU kritisiert „Aufstand der Anständigen“

Das Sturmgeschütz der Demophobie hetzt gegen die CSU. Weil diese die Demo „#Ausgehetzt“ mit einer Plakat- und Inseratkampagne kritisiert und es nicht hinnehmen will, dass steuerfinanzierte staatliche Institutionen in den Dienst dieser (maßgeblich vom Spiegel angezettelten) politischen Kampagne genommen werden, wirft der Spiegel ihr vor, sie agitiere „gegen die freie Meinungsäußerung“. Dabei handelt es sich bei der CSU-Kampagne um nichts anderes als friedliche freie Meinungsäußerung.

Bunt ist moralinsauer

Wenn hingegen militant-bunte Gruppen Stände auf der Buchmesse oder Gastwirte belagern, sieht das Sturmgeschütz nie einen Widerspruch zur freien Meinungsäußerung. Im Gegenteil, die SturmschützInnen agitieren für Entrechtung des Gegners bis hin zur physischen Gewalt („Handarbeit“). Es kann daher auch nicht verwundern, dass die SturmschützInnen nicht verstehen, was an der Teilnahme von Volkstheater und Kammerspielen falsch sein soll und was es mit Neutralitätsgebot, Demokratieprinzip und dergleichen auf sich hat. In ihrer Welt ist „Demokrat“ nur, wer die angesagten humanitäre Imperative konform nachbetet. Anderen begegnet man mit der „wehrhaften Demokratie“. Es ist die einzige Form der „Demokratie“, die sie im Programm haben. Deshalb rufen sie auch jedesmal den „Aufstand der Anständigen“ aus. Und sei es unter einem so fadenscheinigen Vorwand wie der Empörung über das Wort „Asyltourismus“ (vgl „Medizintourismus“, „Forumshopping“). Es geht ihnen nie um etwas anderes, als den Gegner mundtot zu machen und die Artikulation von Volksinteressen, also die „freie Meinungsäußerung“ dort zu behindern, wo sie ihnen unbequem zu werden droht.

In der Tat fehlt es diesen Bündnis-Anständigen ebenso wie den SturmschützInnen an elementarem Sinn für politischen Anstand. Die CSU musst selbst zur Zielscheibe werden, um das zu bemerken. Zu den goldenen Zeiten von „München Leuchtet“ ließ sich Peter Gauweiler kooptieren. Natürlich war jedermann gegen fremdenfeindliche Brandanschläge, aber um das klarzustellen bedurfte es nie einer Menschenkette, denn: „Bayern lässt sich nicht verhetzen“. Der Sinn der Menschenkette bestand allein darin, dem politischen Gegner zu unterstellen, er sei ebenfalls ein „Brandstifter“, der mit fahrlässigen Debatten ein leicht entflammbares Land in Gefahr bringe. Lange spielte die CSU das stockverlogene Spiel artig mit, weil sie glaubte, auf diese Weise ihre privilegierte Stellung als einzige lizenzierte rechte Partei (Blockflöte) schützen zu können. Noch bis vor kurzem passte zwischen die Anstandswauwaus und die CSU kein Blatt, wie Bürgermeister Josef Schmid, der jetzt die Kampagne anführt, zu sagen pflegte. Den Bürgerlichen fällt es besonders schwer, den aufrechten Gang zu lernen und Gesinnungsterror gebührend zu beantworten. Vielleicht macht sie ja jetzt mit der „konservativen Revolution der Bürger“ (Dobrindt) oder dem „Aufstand der Vernünftigen“ ernst. Möge dies ein Auftakt gewesen sein!

Zahlreiche Staatliche Institutionen Hand in Hand mit Extremistenvereinen mit Feuer und Flamme für den Volkstod

Das Breite Bündnis „Bayern bleibt Bunt“ von 130 Vereinen und steuerfinanzierten Institutionen hat dank wochenlangem leitmedialem Trommelfeuer  und Aufbietung eines musikalischen Unterhaltungsprogramms wohl 15000 Personen (1% von München, 0,1% von Bayern) für die weitere Enteignung, Entrechtung und Ersetzung des Volkes auf die Straße gebracht. Viel? Wenig?
Nur BILD München brachte keine Gratiswerbung für #Ausgehetzt aber wohl das bezahlte Inserat der CSU.

Tobias Bezler als Vorhut von „We love Volkstod“ eskortiert von militanten Autonomen und Buntstasi

Unter den 130 Organisationen und Institutionen, die mit leitmedialem Rükckenwind gegen die CSU #ausgehetzt haben, befinden sich nicht nur 2 steuergeldfinanzierte. In der Tat werden zahlreiche Organisationen von der Landeshauptstadt München, vom Freistaat, von der Bundesregierung, von Seehofers BMI und von der Europäischen Kommission finanziert. Die Landeshauptstadt greift tief in die Taschen, um den Gesinnungsterror zugunsten ihrer rotgrünen Regierung und zu Lasten ihrer Bürger zu finanzieren. Bemerkenswert ist auch, dass Hand in Hand mit den staatlichen und halbstaatlichen Institutionen mehrere vom Verfassungsschutz beobachtete linksextremistische Vereine (z.B. DKP, MLPD, VVN, Autonome Antifa) als Erstunterzeichner aufgetreten sind, ohne dass das irgend ein Leitmedium interessiert hätte, wohingegen dieselben Medien über PEGIDA nie berichten, ohne den Fokus auf einzelne angebliche Extremisten zu richten, die dort privat mitspazieren.



Wiener Grenzschutzmanöver #ProBorder elektrisiert Dumpf- und Buntblödel

Deutschland und Europa steuern derzeit in der Asylpolitik auf eine Zuspitzung zu.   Das Spannungsverhältnis zwischen dem Nichzurückweisungsprinzip an den Außengrenzen (Straßburger Todesurteile) und dem Zurückweisungsprinzip an den Binnengrenzen (Dublin-III) wurde von Merkel 2015 im Alleingang zugunsten der Nichtzurückweisung aufgelöst, aber die Völkerwanderung rollt aus Afrika an, und Deutschland kann nicht länger die Widersprüche übertünchen, ohne erneut viel mehr Migranten aufzunehmen als die vereinbarte Obergrenze vorsieht.   In Wien wiederum verspricht eine eloquente Regierung, der man strategisches Geschick zutraut, die „kopernikanische Zeitenwende“ hin zur Zurückweisung eines Großteils der Migranten vor den Toren Europas. Martin Sellner macht uns jetzt in einem Video Mut und jubelt in diesem Zusammenhang über das Grenzschutzmanöver #ProBorder, das einen von den Identitären popularisierten Namen verwendet. Vom physischen Schutz der Landesgrenzen verspricht er sich die entscheidenden Impulse für den Parradigmenwechsel in Europa. Wiener Grenzschutzmanöver #ProBorder elektrisiert Dumpf- und Buntblödel weiterlesen

Demophobes Sturmgeschütz für wehrhafte Demokratur

Georg Diez ist eineR der satisfaktionsfähigeren BuntdenkerInnen im Sturmgeschütz der Demophobie . Für Diez bricht die bunte Bambi-Welt und damit die Demokratie in dem Moment zusammen, wo ein Staatsvolk sich auf seine Interessen besinnt und sie von denen der anderen unterscheidet. Denn das bedeutet dann ja, dass Milliarden Erdenbürger ihre Rechte in Deutschland verlieren und neoliberal-kapitalistischer Ausbeutungslogik unterworfen, also gewissermaßen entsorgbar werden. Wenn der Durchbruch zum neuen postnationalen Ponyhof zum Erliegen kommt, bricht demnach das Vierte Reich an. Dessen Geburtshelfer seien die GEZ-Talkshow-Veranstalter à la Plasberg und Maischberger, die Volkes Stimme ein Forum geboten und dessen verwerfliche Sorgen artikuliert hätten. Echte DemokratInnen hätten dem dumpfen Pack nie ein Podium geboten. Auch Einladung von 1 AfD-Vertreter auf 20 Buntparteienvertreter war noch zu viel. Die geringe Resonanz der #MeToo-Kampagne erschüttert Diez ebenso. Der Weiße Mann müsse so lange gegen gegen seinen inneren Weinstein kämpfen, wie die schwarze Frau noch in Machtpositionen unterrepräsentiert sei. Wer wie die Rechten von Ungleichheit ausgehe, sei Undemokrat und dürfe kein Podium bekommen.
Aber es geht noch weiter.
Videoblogger Schattenmacher erwähnt die regressiv-feminilen SturmschützInnen Sibylle Berg und Margarete Stokowski von denen Diez sich grammatisch-logisch stimmigere Sprache und weniger durchsichtige Terror-Sympathien und Diktatur-Forderungen abhebt. Das rote Band aller drei SturmschützInnen und ebenso des Chefredakteurs Klaus Brinkbäumer und des gesamten Verlagshauses (mit Ausnahme eines Experten im Leben „Unter Linken“) liegt in dem Anspruch, das eigene Ponyhof-Menschenbild im Namen der wehrhaften Demokratie den Mitbürgern gewaltsam aufzwingen zu dürfen. Demokratisch ist an dem Sturmgeschütz nur seine stürmerische Wehrhaftigkeit. Die Meister-BuntdenkerIn vom Sturmgeschütz erklärt allerdings, dass diese Wehrhaftigkeit wohl dosiert und fein austariert sein muss. Das Verlagshaus steht demnach für demokratische Staatskunst nach Maßgabe der politischen Schönheit. Da fällt es auch dem kleinen Akif schwer, nicht zu lästern.

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Getroffene HundInnen haben fertig

In einer panikartigen Medienhetzjagd, die sich auf erlogene Belanglosigkeiten stützt, versuchten sie den Autor des randständigen Antaios-Verlags noch rechtzeitig abzuknallen, bevor er dann bei den Leserwertungen auf Rang 1 emporschnellte. Er hat das Potenzial, zu einem Klassiker zu werden.

Endstation Schland

Deutschland hat fertig. Deutschland braucht keinen Genitiv mehr. Das Ende ist Deutschland. Das Ende heißt Deutschland. Endstation Schland.  Dieser Gedanke passt zu bekannten Thesen von Rolf Sieferle, dem gerade Deutschland erscheint ihm als das unangefochtene Zentrum und der Ausgangspunkt des multikulturellen Wahnsinns erscheint.

So in etwa kann man den scheinbar von lateinischer Grammatik abweichenden Titel des freitodverstorbenen Politologen Rolf Sieferle verstehen. Durch ein Versehen schaffte er in die Feuilleton-Ranglisten. In letzter Minute warnt die TAZ vor der sich abzeichnenden Panne. Damit löst sie eine Medienhetzjagd aus, die sich wie üblich auf erlogene Belanglosigkeiten stützte. So gelangt das Buch des Antaios-Verlags in den Leserwertungen und Verkaufszahlen auf Rang 1, und die politmediale Klasse zeigt einmal wieder, dass der Buchtitel Recht hat.

Sieferle wird ein Klassiker

Rolf Peter Sieferle: Das Migrationsproblem; Bild aus Buchbesprechung von Johannes Poensgen in Blaue Narzisse 2017-03-08

Rolf Peter Sieferle hat einige wichtige Gedanken besonders prägnant formuliert. Die Kundenrezensionen seines früher veröffentlichten Werkes “Das Migrationsproblem” zeigen dies auch auf. Es hat durch die Hetzjagd der leitmedialen TorwächterInnen, die aus freiem Willen nur eine Carolin Emcke ehren würden, vielleicht endgültig den Durchbruch zur Bekanntheit verschafft, die ihm anders als Emcke dauerhaften Ruhm bescheren wird.

Sehr überzeugend kommentiert Tumult-Redakteur Frank Böckelmann die Machenschaften der LügnerInnen von Endstation Schland und resümiert:

Journalisten sind Tagesglücksritter. Sie haschen nach beachtungsträchtigen Themen und versuchen, sie zu besetzen. Den Erfolg ihrer Arbeit messen sie weniger an der Reaktion der Leser als am Urteil und der Anerkennung ihrer Kollegen und Informanten. (Verstärkt gilt dies für die elektronischen Medien.) Journalisten haben gelernt, unter starkem Konsensdruck zu arbeiten und ihn als Freiheit auszulegen, und wissen, welch tiefe Stille sich um Abtrünnige herum ausbreitet. Man muss ihnen nicht erst sagen, was (noch) sagbar ist. Als Glücksritter wetten sie auf den Hype von morgen.

Sie wollen ja auch künftig dabei sein, und die Zukunft ist für sie die Zirkulationssphäre, sie sich ständig erweitert. Instinktsicher betreiben sie Entgrenzung – und sehen sich bei einem unverbindlichen Universalismus und Kosmopolitismus am besten aufgehoben. Darin wurzelt ihr typischer Zynismus, verbrämt mit Öffnungspathos. Denker wie Sieferle, die in die Menschheitsgeschichte und in die Weite blicken und infolgedessen am Fortschritt und am Gutmenschentum zweifeln, erregen ihre tiefe Abneigung, ja ihre Wut.

Viele Leser spüren, dass die meisten Journalisten heute die Rolle des objektiven Beobachters und neutralen Sachwalters aufgegeben haben und ihre Leserschaft belehren wollen. Das macht sie auch argwöhnisch gegen die Sieferle-Schelte. Wer aber Sieferle einmal neugierig gelesen hat, fasst Vertrauen zu diesem Universalgelehrten. Er spürt, dass Sieferle nicht dem Ressentiment und Revisionismus, sondern dem Erkenntnisdrang verfallen war. Die Diffamierung von heute presst seinen Namen ins Bewusstsein wachsender widerständiger Minderheiten.

Sieferle wird, wenn die Werkausgabe seiner Schriften voranschreitet, in wenigen Jahren einem nach ungeschminkter Erkenntnis hungernden Publikum als einer der großen Denker unserer Zeit imponieren. Er hat den Rang von Kulturwissenschaftlern wie Rudolf Kassner und Eugen Rosenstock-Huessy, von Sozialphilosophen wie José Ortega y Gasset, Arnold Gehlen und Panajotis Kondylis und von Historikern wie Arnold J. Toynbee, Reinhart Koselleck und Christian Meier.

Mehr zum Thema

Ellen Kositza widmet der Causa Finis Germania nach langer Pause ein Video.

Auch Martin Sellner spricht darüber.

Philosophia Perennis widmet Sieferle einige Artikel.

Summum Ius arbeitet am Thema.

Totgesagte leben länger.  Zumindest für die lateinische Sprache scheint dies zu gelten.


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