Schlagwort-Archive: Sozialismus

Für alle Arbeitnehmer: SPD beschließt noch weniger Netto vom Brutto

Die SPD will die Leistungen der Arbeitslosenversicherung I massiv ausbauen. Es soll länger gezahlt werden. Profitieren sollen davon vor allem ältere Menschen. Es soll verhindert werden, daß Menschen  in HartzIV abrutschen. RP-Online schreibt:

Ähnlich äußerte sich Juso-Chef Kevin Kühnert in dem Nachrichtenmagazin: „Arbeitslosengeld I heißt heute: Die Uhr tickt, und nach zwölf Monaten öffnet sich die Falltür in Hartz IV.“

Oder muss man nun sagen, die „Falltür“ zum „Bürgergeld“?

Ein Versicherungsvertreter könnte nicht besser Ängste schüren, um  Verträge dem Bürger zu verkaufen. Am Ende entscheidet jedoch dann immer noch der potentielle Kunde selbst, ob er eine solche Versicherung haben will. Zumindest in einem Land, das auf den rechten Weg gekommen ist und den ewiggestrigen Sozialismus hinter sich gelassen hat. Für alle Arbeitnehmer: SPD beschließt noch weniger Netto vom Brutto weiterlesen

Schneefrei. Das kann sich nur der Staat als Arbeitgeber erlauben

Wehe, wenn die Eltern mal entscheiden wollen, einen Tag früher mit den schulpflichtigen Kindern in den Urlaub zu fliegen. Dann steht die Polizei am Flughafen und fängt die Kinder ab. Wenn der Unterricht aber dann gleich 2 Wochen ausfällt, weil versalzener Puderzucker auf dem Boden und den Straßen liegt, dann ist die Schul- und Arbeitspflicht auf einmal nicht mehr so wichtig.  Dazu wird halt kurzerhand dann der „Katastrophenfall“ ausgerufen. Ein Katastrophenfall, der für die meisten anderen nicht gilt. Die meisten Arbeitnehmer müssen ganz normal zur Arbeit erscheinen. Selbstständige und Freiberufler kennen ohnehin das Wort „Urlaub“ nicht. Die staatlichen Lehrer hingegen müssen nicht zur Arbeit erscheinen, sie haben schneefrei. Wir können es uns ja leisten.  Schneefrei. Das kann sich nur der Staat als Arbeitgeber erlauben weiterlesen

Urteil bestätigt: EU-Menschenrechte sind Zwang – Bayerisches Recht(s) ist frei

Kinder haben laut den EU-Menschenrechten kein Recht auf Mama und Papa. Viel mehr gehören die Kinder dem Staat, in den meisten Fällen also Jugendamtmitarbeiter_Innen, die über gar keine (vertraute elterliche) Beziehung zu „ihren“ Kindern verfügen können.  Die EU-Menschenrechte begründen das mit dem fiktiven Recht der Kinder auf staatliche Bildung, ohne dabei zu erwähnen, daß dies kein Recht, sondern ein Zwang ist und daher kein Rechts darstellen kann. Globale pseudohumanitäre anonyme Beamte als Ersatzsorgeberechtigte  – mit „christlichem Menschenbild“ hat dieses bunte Menschenrechtsunterfangen also nichts mehr zu tun. Was war passiert? Urteil bestätigt: EU-Menschenrechte sind Zwang – Bayerisches Recht(s) ist frei weiterlesen

Schockstarre beim breiten bunten Bündnis: Rechter Jair Bolsonaro legt in Umfragen weiter zu

Brasilien, ein Land am Abgrund. Jahrelange bunte Regierungen haben ihre Spuren hinterlassen. Doch nun scheint der Wähler die sozialistischen Heilsversprechen satt zu haben.  Am 7. Oktober noch vor den Wahlen in Bayern (14.Oktober)  und Südtirol (21.Oktober) ist es endlich so weit. Dann findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien statt. Zur Wahl steht der extrem rechte Politiker Jair Bolsonaro, der Opfer einer brutalen Messerattacke wurde. Der bunte Täter war früher in einer sozialistisch-linken Partei aktiv. Dies führt die Nervosität beim breiten bunten Bündnis vor Augen. Schockstarre beim breiten bunten Bündnis: Rechter Jair Bolsonaro legt in Umfragen weiter zu weiterlesen

Grüne erhöhen Mieter-Steuer, doch Bürger sollen mit fiktiven Mathe-Versprechungen und Mietpreisbremse hinters Licht geführt werden

Das Bunte nicht rechnen können, wissen wir, daß sie jetzt jedoch auch noch mit fiktiven Rechnungen und Zahlen Wahlkampf machen, ist  an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.

Auf Twitter melden die Grünen, geteilt von  „Trümmerfrauen-Verunglimpferin“ Katharina Schulze:

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Und was verspricht die interaktive Karte der Grünen beispielsweise? Auf der Grünen Seite heißt es dazu:

Beispielrechnung: Mit einer wirksamen Mietpreisbremse spart eine Familie in München für eine 80 Quadratmeterwohnung in mittlerer Lage 5.098 Euro pro Jahr.

Nun, das ist keine Rechnung, auch wenn Grüne „Beispielrechnung“ davorschreiben. Das ist lediglich ein  Sparversprechen. Ein Sparversprechen, daß beim Klicken auf die Karte schon gebrochen wird, Grüne erhöhen Mieter-Steuer, doch Bürger sollen mit fiktiven Mathe-Versprechungen und Mietpreisbremse hinters Licht geführt werden weiterlesen

Unfair-teilung: Aktuell eine Woche weniger gesetzlicher Urlaubsanspruch für Bayern

Lust auf Griechenland? Bundesbürger haben derzeit gesetzlich eine Woche mehr Urlaubsanspruch als Sachsen und Bayern.

Wenn es um den bezahlten gesetzlichen Urlaubsanspruch geht werden die Bayern, so heißt es immer wieder in den Mainstreammedien,  gegenüber den Berlinern bevorteilt, weil die Anzahl der gesetzlichen Feiertage in Bayern besonders hoch sei. Zuletzt wollte uns der SPD-nahe von Gebührengeld bezahlte öffentlich-rechtliche Rayk Anders* diesen  Quatsch weissmachen. Was jedoch dieser Buntblödel-„Vergleich“ übersieht ist die Tatsache, daß  alle bundesdeutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer   gesetzlich Anspruch auf  5 bezahlte Urlaubstage (!) mehr haben, als die bayerische und sächsische Bevölkerung. Doch anstatt diese komische Unfair-teilung zu beenden, will der Innenminister jetzt auch noch über einen Muslim-Feiertag für Regionen nachdenken, in denen besonders viel Muslime leben ( also vermutlich NRW). Die Fakten im Detail: Unfair-teilung: Aktuell eine Woche weniger gesetzlicher Urlaubsanspruch für Bayern weiterlesen

Kardinal Woelki hat zu lange auf Kosten anderer gelebt

Rainer Kardinal Woelki hat lebt weiterhin fürstlich auf Kosten der Kirchensteuerzahler. Gut 10000€ im Monat verdient auch sein Essener Kollege Overbeck, der uns zum Teilen unseres Reichtums mit den Armen der Welt und zum Verzicht auf Selbstbehauptung aufruft.  Die deutschen Malocher, Ingenieure, Erfinder, Unternehmer etc, die nach 1945 das Land wieder aufbauten, haben wohl kaum auf Kosten anderer gelebt. Aber sich selbst meinen die Klerikalsozialisten nie, wenn sie „uns“ beschuldigen.

domradio_woelki_kostenDas „Wir“ ist der Klassenfeind, der Sündenbock, der für alles Leid der Welt verantwortlich zu machen ist und an dem man sich schadlos halten kann. Peter Helmes überschätzt womöglich dennoch Woelki, wenn er vermutet, er habe bei der Frankfurter Schule (statt nur im Theologenseminar) studiert. Sündenbockfrömmelei kann auf eine lange klerikale Tradition zurückblicken, und sie ist zugleich der Kernbestandteil einer postchristlich-sozialistischen Bewegung, auf die Marx und Engels in ihrem Kommunistischen Manifest voller Verachtung herabblickten, als sie sie durch einen „wissenschaftlichen Sozialismus“ zu ersetzen versprachen. Von der Frankfurter Schule und den Niederlagen des europäischen Kolonialismus kommt allerdings die neue Variante, bei der der zu melkende/schlachtende  Sündenbock nicht mehr auf der Seite der Kapitalisten oder Juden sondern auf der der europäischen Völker insgesamt gesucht wird. In Europa gibt es noch etwas zu holen. Europa ist noch satisfaktionsfähiger als  die gescheiterten Staaten des Südens — von den ehemaligen Kolonien des Ostens, die uns derzeit abhängen, redet man dabei nicht.   Hauptsache man hat seinen Sündenbock.   Wir sind schuld. Mehr steckt nicht dahinter.

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Kardinal Woelcki zelebriert  Pfingsten 2016 mit Flüchtlingsboot auf der Kölner Domplatte

Sündenbockfrömmelei ist bei Priestern heute der normale Grundtenor, und nachdem sie ihren christlichen Glauben verloren haben, ist kaum noch anderes bei ihnen zu finden. Ähnlich verhält es sich bei den Sozialisten, denen der Glaube 1989 abhanden kam. Man überschätzt Christsozialisten,  wenn man ihnen vorwirft, sie wollten aus einer  christlichen Motivation heraus die Europäer ins kollektive Martyrium schicken, die andere Wange hin halten lassen und zum Lamm Gottes machen, welches die Sünden der Welt auf sich nimmt. All diese christlichen Metaphern zeigen lediglich, dass die Verneinung von Identität, Struktur, Verantwortung und Ordnungssinn und die Regression zur infantilen Idiotie auf eine lange christliche Tradition zurückblicken können.
Friedrich Nietzsche schreibt dazu in «Ecce Homo»:

Was hat er drunter? Nichts?!
Nichts unter der Kardinalskappe

Solange der Priester noch als eine höhere Art Mensch gilt, dieser Verneiner, Verleumder, Vergifter des Lebens von Beruf, gibt es keine Antwort auf die Frage: was ist Wahrheit? Man hat bereits die Wahrheit auf den Kopf gestellt, wenn der bewußte Advokat des Nichts und der Verneinung als Vertreter der Wahrheit gilt.
Diesem Theologen-Instinkte mache ich den Krieg: Wer Theologen-Blut im Leibe hat, steht von vornherein zu allen Dingen schief und unehrlich. Was ein Theologe als wahr empfindet, das muß falsch sein: man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit. Soweit der Theologen-Einfluss reicht, ist das Wert-Urteil auf den Kopf gestellt, sind die Begriffe “wahr” und “falsch” notwendig umgekehrt: was dem Leben am schädlichsten ist, das heißt hier “wahr“, was es hebt, steigert, bejaht, das heißt “falsch”.
Und damit ich keinen Zweifel darüber lasse, was ich verachte: der Mensch von heute ist es – ich ersticke an seinem unreinen Atem. Gegen das Vergangene bin ich, gleich allen Erkennenden, von einer großen Toleranz. Aber mein Gefühl schlägt um, sobald ich in unsre Zeit eintrete. Unsre Zeit ist wissend…Was ehemals bloß krank war, heute ward es unanständig – es ist unanständig, heute Christ zu sein.csu-urheberverletzungDas Wort Christentum ist schon ein Mißverständnis – im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz. Was von diesem Augenblick an “Evangelium“ heißt, war bereits der Gegensatz dessen, was er gelebt hat: eine schlimme Botschaft.
Die Praktik ist es, welche er der Menschheit hinterließ: sein Verhalten vor den Richter, vor den Häschern, vor den Anklägern und aller Art Verleumdung und Hohn – sein Verhalten am Kreuz. Er widersteht nicht, er verteidigt nicht sein Recht, er tut keinen Schritt, der das äußerste von ihm abwehrt…Und er bittet, er leidet, er liebt mit denen, die ihm Böses tun.
Was folgt daraus? Daß man gut tut, Handschuhe anzuziehn, wenn man das neue Testament liest. Ich habe vergebens im Neuen Testament auch nur nach einem sympathischen Zug ausgespäht. Alles ist Feigheit, alles ist Selbstbetrug. Vergiftung, Verleumdung, Verneinung des Lebens, Verachtung des Leibes, Herabwürdigung und Selbstschändung des Menschen durch den Begriff Sünde. Es bleibt dem Kritiker des Christentums nicht erspart, das Christentum verächtlich zu machen. Hiermit bin ich am Schluß und spreche mein Urteil. Ich verurteile das Christentum, ich erhebe Anklage gegen die christliche Kirche. Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, den einen großen Instinkt der Rache – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.
Man rechnet die Zeit nach dem dies Verhängnis anhob – nach dem ersten Tag des Christentums! – Warum nicht lieber nach seinem letzten? Nach heute? –

kirchenaustritt schnell und einfachDie Regressivität, die man unter christlichem Banner ausleben kann, scheint das zu sein, was heute noch einige Leute zu diesem Banner hin zieht.   Wer nicht die Absicht hat, von anderer Leute Geld zu leben oder anderen Leuten Schuld einzureden, um regressive politische Spiele zu betreiben und daraus politisches Kapital zu schlagen, sollte sich überlegen, wozu er ggf. noch Mitglied des Vereins ist.  Es wird zwar immer wieder festgestellt, dass die Menschen zu ihrer Sozialisierung Religion brauchen und dass der Verlust der Religion zum Niedergang der Familie und Moralität beigetragen hat, ohne echte Aufklärung zu befördern.   Wer aber diesbezüglich Abhilfe vom heutigen amtskirchlichen Christentum erwartet,  sucht auf einem Baum nach Fischen.  Die Transzendenz (Überwindung von Ichbezogenheit) beginnt bei der Verbundenheit mit Familie, Stamm und Nation in generationenübergreifendem Säen und Ernten.  Der persönliche Altruismus beginnt beim den „eigennützigen Genen“ (s. Buch von Richard Dawkins).   Die Kirche lehrt aber genau in die Gegenrichtung. Wer austreten möchte, nehme seinen Personalausweis und 50€ zum Kreisverwaltungsreferat mit.  Es dürfte in 1-2 Stunden gemacht sein, und viele Zeitgenossen berichten, dass sie sich danach besser fühlen.


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