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Seenotrettung oder Schlepperdienst?

Unter der Überschrift „Seenotrettung oder Schlepperdienst“ äußerte sich am 30. Mai 2019 ein Kapitän im Ruhestand auf Vera Lengfelds Blog zu den mit großem leitmedialem Getöse ablaufenden Vorgängen vor den Küsten Afrikas. Das den Leitmedien noch vertrauende Publikum wird nach Strich und Faden für blöd verkauft, in erster Linie um Akzeptanz zu schaffen und das Portemonnaie zu lockern. Seit spätestens 2014 wird die Bevölkerung durch Desinformation rund um die Uhr ruhig gestellt oder sediert. Die haarsträubenden Narrative von den hochwertigen Fachkräften, die wieder Schwung in die deutsche Wirtschaft bringen und die Illusion von der Integration sind der Pudding einer Wohlstandsgesellschaft mit schlechtem Gewissen, die den Beichtstuhl mit der Wahlurne und dem Ablaßhandel vertauschen um ihre Tagesdosis an Streicheleinheiten aufzufetten.

Als Kapitän Rainer Gruner zu den Umtrieben selbsternannter Seenotretter zur Rekrutierung Schiffbruchwilliger am 30. Mai Stellung nahm, ahnte noch niemand, daß im Kopf einer Carola Rackete bereits Pläne im Schwange waren, im bereits schäumenden Irrsinn noch eine Schippe drauf zu legen, italienische Schiffe zu rammen, und noch mehr Vergewaltiger, Messerstecher und Kriminelle per Shuttle Service nach Europa zu holen.

Hier nun der zuvor auf Vera Lengsfelds Blog erschienene Beitrag

von Gastautor Rainer Gruner, A6-Kapitän im Ruhestand

Die Medien kennen keine Grenzen nach oben beim Bejubeln der NGO-Aktivitäten vor der libyschen Küste. Dabei wird nicht hinterfragt, ob bei diesen Aktionen auch alles mit rechten Dingen zugeht. Die Unterstützung der illegalen Einwanderung aus Afrika nach Europa hat absolute Priorität und darf nicht in Frage gestellt werden. Auch dann nicht, wenn ein unabhängiges Gericht auf Malta den selbsternannten „Kapitän“ der „Lifeline“ zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt hat.

In der Meldung der Tagesschau wurde zwar der Fakt richtig genannt. Im gleichen Atemzug hörte der Zuschauer jedoch, dass dieser verurteilte Herr Reisch über 200 Flüchtlinge aus Seenot gerettet hat. Im Vermischen beider Sachverhalte, die miteinander nichts tun haben, sollte offensichtlich der Eindruck einer nicht gerechtfertigten Bestrafung entstehen. Wie kann man jemanden verurteilen, der Menschenleben rettet?

Ähnlich äußerte sich auch der niederländische Kommissionspräsidenten-Kandidat Timmermans auf einer Wahlkampfveranstaltung.

Beleuchtet man die Aktivitäten der NGOs im Mittelmeerraum etwas näher, kommt man immer zu ähnlichen Ergebnissen.

Meist wird ein altes und deshalb preiswertes Schiff angeschafft. In der Regel ein in den fünfziger Jahren gebauter, ausgedienter Fischkutter. Es folgt eine kurze Phase des Aufrüstens von notwendiger Elektronik und der Instandsetzung. Eine Besatzung von ideologisch links-grün geprägten jungen Leuten ist schnell gefunden. Es fehlt nun nur noch ein Kapitän, der die Führung übernimmt.

Ist niemand verfügbar, sucht man sich einen Freizeitkapitän wie den Herrn Reisch. Ausgestattet mit einem Sportseeschifferschein (SSS), der zum Führen eines Sportbootes und oder Freizeitfahrzeuges berechtigt. Dies ist auch der Grund, warum die „Lifeline“ unter Führung des Herrn Reisch eine Sportflagge der Niederlande am Heck hatte.

Nun lassen wir einmal außer Betracht, wie das Schiff bis in die Nähe der libyschen Territorialgewässer kommen konnte, ohne das Limit, sich weiter als 30 Seemeilen von der Küste zu entfernen, zu überschreiten. https://www.gesetze-im-internet.de/sportseeschv/anlage_4.html

Dazu kommen noch einige Fragestellungen mehr, die vom Gericht zu überprüfen waren:

– Wurde die Schiffsbesetzungsordnung eingehalten?

– Sind ausreichend Patentträger mit entsprechender Qualifikation an Bord?

– Sind die Schiffsdokumente vollständig und gültig?

– Erfüllt das Schiff alle Anforderungen des Flaggenstaates u. v. a. ?

Offensichtlich wurden nicht alle Fragen positiv beantwortet. Deshalb die Verurteilung durch das maltesische Gericht. Übrigens hat der holländische Flaggenstaat schon vor dem Gerichtsurteil der „Lifeline“ die Flagge wieder entzogen und hat somit eine gleiche oder ähnliche Bewertung wie das Gericht.

All diese Umstände in Betracht ziehend (seerechtliche Fragen wie die Erlangung der Sportbootflagge zur Seenotrettung, technischer Zustand des Schiffes, Ausbildungsstand der Offiziere und Besatzung) lassen starke Zweifel aufkommen an der Eignung solcher Schiffe für die Seenotrettung.

Deshalb ist der Begriff der Seenotrettung für die Aktivitäten der NGOs im Mittelmeer unzulässig. Diese Organisationen sind weder technisch noch personell in der Lage, diese anspruchsvollen Tätigkeiten durchzuführen.

Was vor der libyschen Küste geschieht, ist eine Übernahme von Personen von Schlauchbooten auf NGO-Fahrzeuge und keine Rettung aus Seenot.

Es ist der Personentransport über See und somit der Endpunkt der kriminellen Schleppertätigkeit.

 

 

 


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Anhang:

Jeder kommt nach Deutschland rein, aber fast niemand mehr raus. Niemand hat die Absicht eine Mauer der Moral zu bauen:

Der Bunte Rotfunk (BR) bestätigt dies unfreiwillig:

„Bundespolizei beklagt große Zahl gescheiterter Abschiebungen
Berlin: Die Bundespolizei beklagt eine große Zahl gescheiterter Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern. Hier sei gesamtstaatlich noch Luft nach oben, sagte Behördenchef Romann bei der Vorlage des Jahresberichts der Bundespolizei. Demnach gab es im vergangenen Jahr 26.000 Rückführungen, zugleich seien aber fast 28.000 Abschiebungen per Flugzeug nicht zustande gekommen. Als Gründe nannte Romann massiven Widerstand von Flüchtlingen oder Piloten. Zudem seien Ausreisepflichtige vor ihrer Abschiebung untergetaucht. Quelle: B5 Aktuell, 17.07.2019 16:00 Uhr „

Popanz „Seenotrettung“: Ausgebuffter Propaganda-Coup von Carola Rackete und den Leitmedien

von Daniel Matissek

Carola Rackete und kein Ende: Seit gestern nimmt der Fall eine spektakuläre Wendung, nachdem bekannt wurde, dass sich an Bord der „Sea-Watch 3“ durchgehend ein TV-Team des ARD-Magazins „Panorama“ befand. War etwa alles nur ein Fernsehspiel für die ARD, war die gesamte „Rettungsaktion“ möglicherweise nur eine riesige Medienshow?

Carola Rackete

Was sich hier abzeichnet, ist ein ungeheuerlicher Skandal – denn anscheinend handelte es sich bei der ganzen Fahrt der Sea-Watch bis hin zur Verhaftung der Kapitänin um nichts weiter als ein geniales Propagandastück; immer mehr deutet darauf hin. Seit der Freitagssendung des ARD-Magazins ist bekannt, dass die beiden „Panorama“-Reporter Nadia Kailouli und Jonas Scheijäg die ganze Zeit über an Bord der „Sea Watch 3“ waren – und zwar vom ersten Moment ihres Ablegens in Sizilien bis zur Festnahme Carola Racketes auf Lampedusa. Rückschauend gleicht die gesamte Aktion einer Inszenierung – wohl mit dem von vornherein geplanten Ziel, um jeden Preis auf Konfrontation mit den italienischen Behörden zu gehen. Soviel Nähe zum gelenkten Geschehen lässt sogar CNN vor Neid erblassen.

Der „Panorama“-Beitrag beginnt mit einer für Anchorwoman Anja Reschke so typischen spöttelnden Anmoderation: Es sei „interessant zu beobachten, wie hierzulande jetzt plötzlich alle Experten für Seenotrettung und Seerecht sind, die genau wissen, was zu tun und zu lassen ist, wenn man auf Schlauchboote mit Flüchtlingen trifft – ohne irgendwelche Kenntnisse, was sich da genau abgespielt hat“. Zum Glück gibt’s dafür ja „Panorama“. Das Kamerateam habe „alles beobachtet und gefilmt – die ganze Odyssee der Sea Watch“, verkündet Reschke ganz unbescheiden. Den beiden Reportern war dabei nicht klar, so Reschke, dass ihre „Reise“ (sie nennt es ernsthaft so) „weltweit Schlagzeilen machen würde“. Denn: „Zu dieser Zeit interessierte sich kaum einer für Rettungsschiffe“ (auch das eine abenteuerliche Lüge im Nebensatz, denn über die Mittelmeer-Seenotrettung wird seit Jahren emotional gestritten, doch solche Details fallen bei Reschkes Agitprop-Duktus schon gar nicht mehr ins Gewicht).

Der sodann folgende knapp zwanzigminütige Einspieler mit den Aufnahmen von Bord ist ein Paradestück von Berechnung und inszenatorischer Ruchlosigkeit, wie man es auf hoher See seit der Dauerbegleitung der „KdF“-Kreuzfahrtschiffe der 1930er Jahre durch die Kamerateams des NS-Propagandaministeriums nicht mehr gesehen hat. Mit Journalismus hat dies nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun, was hier geschieht. Grenzen werden überschritten, es ist eine neue Dimension von „embedded coverage“, die über das Dabeisein weit hinausreicht: Es ist Mittäterschaft durch Unterlassen. „Mittendrin statt nur dabei“ 2.0 – eine wahrhaftige Perversion von Vor-Ort-Berichterstattung.

Zu sehen ist immer wieder Rackete. Dynamisch, aktiv, unerschrocken, fast schon sexy. Inszeniert wie ein Popstar. „Zufällig“ hält die Kamera gerade auf ihr Gesicht in Großaufnahme, als der angebliche „Hilferuf“ eingeht. Und was für ein Zufall – wäre der Notruf der Schiffbrüchigen nämlich nicht eingegangen, wäre das „Panorama“-Team ja ganz umsonst an Bord gegangen, müsste wochenlang untätig herumschippern und Carola Rackete filmen. Wer sich gerne verarschen lässt und an solche „Zufälle“ glaubt, für den ist diese angebliche „Reportage“ dann natürlich auch seriöser Journalismus. Und schon geht sie los, die „Rettung“: Energisch handelt die Crew. Bemerkenswert schnell ist die „Sea Watch 3“ bei den bereits wartenden Schlauchbootpeople. Professionell werden sie an Bord geholt. Wenig später schippert das Schiff bereits zurück gen Lampedusa. Doch, welch Überraschung und Wunder: Italien bleibt hart. Aber Rackete bleibt cool. Nervenstark und freundlich begegnet sie die an Bord gekommenen Beamten der italienischen Küstenwache. Sie unterschreibt irgendwelche Papiere, dann verschwinden die Polizisten wieder. Das tagelange Warten beginnt. Gezeigt wird, wie die Crew immer wieder an Deck beratschlagt, wohin sie fahren sollen, wenn Lampedusa dicht bleibt. „So viele Staaten haben sie angefragt. Von den meisten kamen Absagen oder gar keine Antwort.“, kommentiert die Stimme aus dem Off mit vorwurfsvollem Unterton.

Einer der Afrikaner wird gezeigt, wie er die Crew der „Sea-Watch 3“ angeblich fragt: „Ich möchte wissen, ob ihr uns nicht verhaftet, weil wir schwarz sind“. Sichtlich betroffen beruhigt einer von Racketes Hiwis den Mann und versucht, ihm „die Angst zu nehmen“. Hallo? Wer soll solch einen Stuss bitte glauben? Ein Afrikaner zahlt etliche tausend Euros für seine Überfahrt nach Europa, wird dazu planmässig von Seenotrettern aufgegabelt… und hat dann Angst, ausgerechnet von den Europäern aufgrund seiner Hautfarbe eingelocht zu werden, die ihn aus dem Meer ziehen?!? Geht’s überhaupt noch idiotischer?

An Bord darf dann ein anderer Aufgegabelter für „Panorama“ seine angebliche Geschichte erzählen: Von Folterungen mit Elektroschocks auf nassen Fußböden, von unmenschlichen Verhältnissen in den Lagern. Beweise für all das gibt es nicht. Sicherlich haben die Männer einiges Schlimmes erlebt. Doch es ist auch hier wieder eine Frage von Prioritäten und Verhältnissen. Auch ohne Satellitenfernsehen braucht man nicht allzu lange durch die TV-Kanäle zu zappen, um seriöse Afrika-Dokumentationen zu finden, die einem das Blut gefrieren lassen: Über Waisenkinder des ruandischen Völkermords. Über todgeweihte Hepatitiskranke, die in den Lagern des Tschad oder im Südsudan krepieren. Über kriegsverkrüppelte, unterernährte Kindersoldaten in Sierra Leone. Über junge HIV-positive sterbenskranke Mütter, die ihre von Fliegenlarven übersäte Neugeborene weinend in den Armen halten. Über Kriegsflüchtlinge in Darfur oder Hungeropfer. Das Elend dieses Kontinents ist grenzenlos. Niemand bestreitet dies ernsthaft.

Doch von diesen menschlichen Abgründen sieht man hier, unter der Sonne der Großen Syrte, rein gar nichts. Sie vollziehen sich weitab vom Gutmenschen-Radar all der Reschkes, Racketes, ihrer Zuschauer und Spendenhelfer. Die „Geretteten“, die hier von Carola Racketes Humanpiraten-Bande – zur verklärt-gefühlvollen Stimme der kommentierenden „Panorama“-Sprecherin – an Bord geholt und nun interviewt werden, sind allesamt und ausnahmslos junge, kräftige Männer, muskulös und offensichtlich gesund. Ihr Trauma muss folglich unsichtbar sein, und so haben sie Folter-Storys in petto, die so sonderbar unpräzise und untereinander so ähnlich bis gleichlautend anmuten, dass es wirkt, als hätten die Schlepperbarone sie diese auswendig lernen lassen. Gewiss; sie könnten wahr sein. Aber sie könnten ebenso vorgeschoben sein, um der „Flucht“ ein humanitäres Motiv zu geben. Solche Fragen freilich verbieten sich schon für eingefleischte „Panorama“-Fans. Es ist die mentale Hauruck- mit der Totschlagmethode kombiniert: Bei derartigen Opfergeschichten macht sich jeder schon zum Mittäter, der sie bloß kritisch hinterfragt.

Und Reschkes Abenteuerstory ist noch lange nicht zuende: Die Flüchtlinge liegen apathisch, scheinbar dehydriert an Deck, blicken auffallend synchron mit Leidensmiene ins Leere. Wie viele Takes es gebraucht hat, bis hier die richtigen Stimmungsbilder im Kasten waren? Wer weiß. Ein Dauerzustand kann die Situation jedenfalls nicht gewesen sein, denn wenig später sieht man sie schon wieder temperamentvoll und erregt mit der Besatzung diskutieren. Dann wird Carola Rackete eingeblendet, wie sie mit einem Mit-Aktivisten romantisch in der Abenddämmerung an der Reling hockt. Atmosphärische Bilder mit karibischem Flair fürs heimische Wohnzimmer der deutschen Betroffenheitsszene.

Die Reise neigt sich dem unweigerlichen Ende zu, und komischerweise wirken die Passagiere an „Tag 14 nach der Rettung“ (wie die „Dokumentation“ in kalendarischer Erzählweise einblendet) kein Deut geschwächter, mitgenommener oder körperlich irgendwie beeinträchtigter als bei ihrer Aufnahme. Von der medizinisch „kritischen Situation“, die Rackete angeblich „keine Minute“ mehr gelassen habe und die sie später als Grund für ihre verbotswidrige Rambo-Hafeneinfahrt auf Lampedusa anführen wird, ist hier – trotz aller dramaturgischen Bemühungen der TV-Teams – nicht das Geringste zu erkennen,

Am Ende dann sieht man rührselige Abschiedsszenen, ehe Rackete ihren perfekt in Szene gesetzten Kreuzgang antritt – entlang der Seitentreppe, direkt in die Arme der am Anlegesteg martialisch wartenden Carabinieri, die sie im Scheinwerferlicht in Empfang nehmen und ihr Handschellen anlegen. Subtext des Gezeigten: Ein himmelschreiendes Unrecht vollzieht sich da, die Schande Europas. Bis zum letzten Frame des Films muss sich Carola Rackete nicht eine einzige kritische Frage gefallen lassen; nichts darf ihren Heiligenschein trüben in „Panorama“, dieser Polit-Muppetshow.

Die hier am Werk sind – das Kamerateam auf der Sea-Watch bis in die Redaktionsstuben von „Panorama“ – sind keine Journalisten. Es sind als Reporter und Redaktionsleiter getarnte Aktivisten. Sie sind das, was man früher PR-Kader oder „Verbindungsoffiziere“ genannt hätte. Sie sind unverhohlene Vorklatscher der Seenotrettungs-NGO’s, im Resultat nichts anderes als Nützlinge des Schleppergeschäfts im Kampf für eigene Reichweite und die passenden Bilder. Interessant wäre zu erfahren, wie im Vorfeld der Kontakt zwischen Sea-Watch und der ARD konkret zustande kam, von wem hier die Initiative ausging. Wie auch immer, hier trafen jedenfalls Gleichgesinnte aufeinander: Öffentlich-rechtliche Reporter als Handlanger von Schleppern, die deren schädliche Sogwirkung multiplizieren helfen. Nichts ist in diesem Deutschland mehr unmöglich. Dazu passt auch hervorragend, dass die Dokumentation just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wurde, da Carola Rackete ihre neugewonnene fragwürdige Popularität nutzt, um einen juristischen Feldzug gegen Italiens Innenminister Matteo Salvini zu führen – ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Es muss nun dringend aufgeklärt werden, wie diese „Reportage“ zustande kam. Was wusste „Panorama“ vorab? Wurden die „zu rettenden“ Flüchtlinge womöglich extra für die Reportage aufs Meer gebracht? Wieso kam erst jetzt ans Licht, dass ein deutsches Fernsehteam – sogar des deutschen Staatsfernsehens – mit an Bord war? Wieso berichtet „Panorama“ mit keinem Wort darüber, dass sehr wohl mehrere sichere Häfen in Tunesien und Libyen hätten angelaufen werden können, dies jedoch vorsätzlich abgelehnt wurde? Und inwieweit war die Brüskierung Salvinis von vornherein einkalkuliert? All diese Fragen harren einer sofortigen Untersuchung. Nicht nur der Rundfunkrat, auch der deutsche Presserat muss hier augenblicklich tätig werden.

Was sagte „Panorama“-Reschke vorgestern über ihren Film: „Man sollte sich das ansehen, wenn man mitreden will!“ Wohl wahr. Vor allem, wenn man mitreden will darüber, was diese Form von Indoktrination noch mit dem angeblichen „Informationsauftrag“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun hat.

Anhang:

Wenn die Ertrinkenden erst mal gerettet sind, dann werden sie verteilt, um sich freier entfalten zu können:

Maria Böhmer (CDU)
Vielfalt und Lebensfreude

Unser Land wird sich drastisch ändern, und ich freu mich darauf!“ Katrin Göring-Eckardt (GRÜNE)

Eine Insiderin widerspricht den Unwahrheiten aus dem Lager der Seenot-Romantiker

Zielorgan Tränendrüse. Am liebsten sind den Relotius-Medien die Bilder von Babies mit Kulleraugen auf den Fluchtrouten. Noch besser: ein sorgsam inszeniertes Foto wie von einem toten Flüchtlingskind wie  Alan Kurdi, der von seinem ursprünglichen Fundort weggeschafft wurde, um ihn medienwirksam für die Relotius-Paparazzi in den Wellen am Sandstrand zu drapieren.

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Hierarchie der Opfer

Niemals wird in den Relotius-Medien auch nur in Erwägung gezogen, daß sich unter den „Geflüchteten“ nicht wenige befinden, die guten Grundes auf der Flucht sind wegen Mord, Totschlag, Raub oder Vergewaltigung.

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Tunesien will seine Kriminellen und Delinquenten nicht zurück

Selbst Afrikaner sind konsterniert vom Buntblödeltum und der aggressiven Naivität teutonischer Gutmenschen.

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Afrikaner Zitat UN-Diplomat

Und genau diese Klientel wird von NGOs, Medien, Kirchen und Politikern zu „Fachkräften“ reingewaschen.

Auf Facebook kursiert der Bericht einer Insiderin, die den blauäugige Ansichten und Narrativen der Egalitärfrömmler widersprechen. Ihre Erkenntnisse über Flucht und Migration kommen der Wahrheit schon näher als die aktuellen Meldungen der „Aktuellen Kamera“ in Deutsch-Buntland:

Alan Kurdi

Netzfund :

Von einer Bekannten, welche Journalistin ist:

„Zum Fall RACKETE nun auch noch mein eigener Kommentar: Ich war 4 Jahre lang Flüchtlingshelferin, habe keine Luxuswohnung, habe mir vor kurzem in Niger die Migrantenrouten angesehen und persönlich mit Innenminister, Gouverneur, Bürgermeistern und vielen Migranten gesprochen – und teile seine Meinung!!! Die westafrikanischen Staaten greifen sich alle an den Kopf, wie Deutschland/Europa weiterhin diese desaströse Politik verfolgen können.

Sie haben eindringlichst darum gebeten, dass ich mich als Journalistin dafür einsetze, dass Europa zur Besinnung kommt und die ständig und gerne verbreiteten Märchen vom edlen Deutschland, das armen „Flüchtlingen“ hilft, richtig stelle -was ich hiermit wieder mal tue: Also

1. es sind KEINE Flüchtlinge, sondern Wirtschaftsmigranten, die das Asylrecht von vornherein durch Lügen für sich ausnutzen, früher sagte man Scheinasylanten.

2. Diese Migranten zahlen horrende Summen an die Schlepper in der völlig vagen Erwartung, hier ein schönes, reiches Leben zu führen.

3. sie haben NULL Vorstellung davon, was das heißt, hier zu leben und zu arbeiten, wieviele Mühen, Umstellungen usw. es kostet – auch die Deutschen glauben, ein Sprachkurs und ein bisschen Zeit genügt.- welche heillose Unterschätzung und Überforderung! Wir sprechen hier von Menschen, die gar nicht oder nur ganz wenig Zeit in der Schule verbracht haben und die zu 80% nicht mal ihre Muttersprache lesen und schreiben können! Und sie haben auch keinen Schimmer, dass wir als Deutsche Anpassung und Integration fordern und warum, und sie sehen es auch nicht ein, weil sie nie gelernt haben, über die Relativität von Kulturen nachzudenken oder überhaupt über irgendetwas „logisch“ oder auf der Metaebene nachzudenken. Hart, aber wahr und oft erlebt! Sie erwarten hier weiter zu leben wie dort unten auch, nur reicher. Sie wissen nicht, dass man hier deutsch spricht, sie erwarten „kaltes Wetter, aber weniger als 20 Grad wird es nicht werden“, sie denken, sie können hier als Schneider von Wallegewändern gut Geld verdienen oder sie haben von vornherein nicht die Absicht, hier zu arbeiten und sagen „Allah wird ihnen ein Einkommen bescheren“ oder „ihnen könne „nichts passieren, weil ich Moslem bin“.

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Fachkräfte

4. Diese Männer nehmen das Geld ihrer Familien oder des ganzen Dorfes (und ruinieren diese damit finanziell!!), um die Überfahrt zu bezahlen. Für dasselbe Geld hätten sie aber einen Kiosk oder einen anderen Laden eröffnen können und sich und ihren Familien ein permanentes Einkommen sichern können. Aber Europa ist für sie unvorstellbar reich, der Sog ist stärker als die Vernunft.

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Fachkräftemangel 18.000 Entlassungen bei der Deutschen Bank

5. Durch das bezahlte Geld verdienen sich internationale Schlepperbanden eine goldene Nase (Ja tatsächlich: international, kriminell, bestens organisiert mit Villen an der Cote d’Azur!!! meist aus dem Senegal oder Ghana). Sie unterwandern damit die ohnehin nicht sehr starken staatlichen Strukturen des Niger, Mali und anderer Durchgangsstaaten und destabilisieren diese Staaten damit auf geradezu zerstörerische Weise, indem nämlich beispielsweise in der Provinz Agadez (Durchgangszentrum für viele Migranten) Polizisten, Armee oder städtische Angestellte sich bestechen lassen und damit in der Hand der Banden sind und den Staat Niger und seine Interessen nicht mehr durchsetzen.

Auf dem Rückweg werden meist Waffen importiert und Aufstände (gerne muslimische!) finanziert, die dann zur Zerstörung von Lebensräumen und zu weiteren Migrationen führen. Nicht von ungefähr sind Niger, Mali und jetzt auch Burkina Faso immer muslimischer, immer wahabistischer geworden, und immer restriktiver (und es finden immer mehr Terroranschläge statt). Der afrikanische Islam ist traditionell sehr tolerant gewesen. Jetzt (binnen nur 10 Jahren!!) laufen ALLE kleinen Mädchen schon mit 5 Jahren im Schleier rum und entlang der Fernstraßen sieht man lauter neue Gebäude – alles Moscheen, die von Katar oder Saudi Arabien finanziert werden.

Diese Staaten investieren NUR in die Verbreitung des Islam und NICHTS in die Wirtschaftsentwicklung oder Bildung.

Die auf dem Land lebenden Menschen geben ihre Kinder dem Imam, damit sie zur (Koran-)Schule gehen – und indoktrinieren sie so zunehmend. Wer den Sog Europa (und die Schlepper) unterstützt, ist auch dafür verantwortlich, dass die westafrikanischen Staaten zu kippen beginnen. UND GANZ NEBENBEI. Wenn die Migranten merken, dass sie hier in Europa nicht ankommen werden, werden sie sich auch nicht mehr auf den Weg machen UND auch NICHT DEN LIBYSCHEN AUSBEUTERN ZUM OPFER FALLEN.

6. In der Sahara sterben ebenso viele Menschen oder nach manchen Schätzungen sogar mehr als im Mittelmeer. Das interessiert aber hier keine Sau, und schon gar nicht Frau Rackete, die sich zum Instrument eben dieser Schlepperbanden macht.

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Carola Rackete Sieg Heil

Dass die Rechnung „mehr Abschreckung, weniger Überfahrten, weniger Tote“ stimmt, hat jüngst auch die UNO bestätigt.

Den Post habe ich gerade geteilt, gerne mal die Rechnung überprüfen – und wie gesagt, die Toten der Sahara, die Frau Rackete durch ihre Bootsmanöver indirekt mit verursacht, gar nicht eingerechnet.

7. „Seenotrettung“ – IMMER,, natürlich! ABER DANN BITTE ZURÜCK NACH AFRIKA; EGAL WO DORT; NUR HAUPTSACHE NICHT NACH EUROPA; NICHT DEN SOG VERSTÄRKEN – UND BITTE NICHT AN DAS „FLÜCHTLINGSMÄRCHEN“ GLAUBEN, das uns hier so gerne zur Rechtfertigung einer blinden Politik serviert wird und von grünen Medien eilfertig weiterverbreitet wird (80% aller Journalisten wählen grün, ergab eine Umfrage, und ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen!)

Überlegt mal selbst: Die 40 Tage oder zwei Wochen, die die Seawatch jedesmal vor Italien oder Malta rumschippert, um partout nach Europa zu kommen, wie viele Menschen ertrinken in dieser Zeit, wo das Boot nicht einsatzbereit ist???

Und nochmal scharf nachdenken: Wovon genau lebt diese „NGO“? Wieviel Publicity bringt die Aktion? Wieviel Spendengelder? Und wieviele Leben kostet diese PR-Aktion jedesmal?? Ich finde das skrupellos und zum Kotzen!!!!“

Ablenkungsmanöver Umfragen: Phantombedrohung rechte Gewalt angeblich beängstigender als Migrantengewalt

Demokratie-Simulation wirkt, auch wenn dieser Tage die Hinterzimmer-Demokratie im Fall von der Leyen sogar jenen sauer aufstösst, die sich sonst immer als ostentative Lichtgestalten der Demokratie vermarktet haben. Politik ist ein ähnlich schmutziges Geschäft wie der dopingverseuchte Spitzensport.

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Klimajugend

Die Rolle der Ablenkung für die große Herde der Schlafschafe und Dummhühner war bereits Römischen Imperatoren klar: bei Brot und Spielen (panem et circenses) hielten sie das Volk bei Laune. Karl Marx definierte Religion als „Opium für´s Volk“. Heutzutage sorgen Fußball, Staatskünstler, Talkshows und der sogenannte aber völlig hirnrissige „Klimaschutz“ für Faktenvernebelung. Während sich weichenstellende demographische Verwerfungen in unserem Land abspielen wird der durchschnittliche Broiler-, Lotto-, Öko-, Esoterik und Chips-Konsument mit Schnäppchen, Reisetipps von Check 24, Love Paraden, Kreuzfahrtreisen, Top models, fragwürdigen „events“ und ähnlichen Schaumschlägereien davon abgehalten, seinen Verstand einzuschalten.

Umfragen dienen nicht nur dem Voyeurismus, sondern auch der Meinungslenkung. „Journalistenwatch“ beschäftigt sich mit den neuesten Umfragen.

Zur Staatsräson von Deutsch-Buntland gehört, die ominöse Bedrohung von rechts solange immer am Köcheln zu halten oder immer wieder auf den Plattenteller aufzulegen, bis das  ach so böse Schreckgespenst in Form der omnipräsenten „Gefahr von Rechts“ zum Ohrwurm für Gehirngewaschene wird. Das endet damit, daß Indoktrinierte das Gras wachsen hören oder wie der linksradikale Preisträger der Stadt München Tobias Bezler alias Robert Andreasch als „Experten“ gegen unbunte Bürger Kapital daraus schlagen.

Die vermeintliche Drohkulisse von Rechts entspricht der Rolle des Krokodils im Kasperltheater.

Wenn in 70 Jahren Nachkriegs-Deutschland jemals eine signifikante politische Gefahr lauerte, dann war es die Gefahr von Links: in der DDR die Stasi, in der BRD die RAF.

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Alice Schwarzer

„Der neue „Deutschlandtrend“ zeigt, was die Deutschen wirklich umtreibt: die Angst vor Rechtsextremen. Ein seit Wochen laufendes Ablenkungsmanöver der Medien trägt Früchte – wenn überall „Braune“ und „Glatzen“ lauern, achtet keiner mehr auf die wirklichen Probleme mit Islamisten und orientalischen Zuwanderern.

Hier können Sie jouwatch unterstützen!

Landauf, landab häufen sich in besorgniserregender Taktung aktuelle Zwischenfälle mit kriminellen Migranten. Deutsche Freibäder werden zu den nächsten No-Go-Areas, in einigen Städten wie Kehl werden inzwischen polizeiliche Abwehrmaßnahmen umgesetzt, die man bisher nur auf Weihnachtsmärkten kannte. Das Land „verändert“ sich tatsächlich, wie einst Katrin Göring-Eckart schwärmte, und zwar radikal. Und die sexuellen Übergriffe, Zusammenrottungen, Schlägereien von Menschen vor allem aus dem arabisch-afrikanischen Kulturkreis sind erst der Anfang, sie sind Vorboten eines heraufziehenden Sturmes. Hinzu kommt ein neu erwachter osmanischer Nationalstolz von immer mehr vermeintlich bestens integrierten Türken, die sich zunehmend auf ihre muslimischen Wurzeln besinnen.

Doch die veröffentliche Meinung im Land ignoriert diese bedrohliche Entwicklung konsequent. Statt die gefährliche Tendenz anzuerkennen, rückt sie einen behaupteten „Rechtsterrorismus“ in den Vordergrund, der seit dem Mord eines höchstwahrscheinlichen kriminellen Einzeltäters an Walter Lübcke zur eigentlichen Hauptbedrohung aufgebauscht wird. Es ist ein riesiges Ablenkungsmanöver, das zur Zeit gefahren wird, und es wirkt effektiv: Wie der – gerade zur passenden Zeit, parallel zu all den Schwimmbadvorfällen – erhobene „Deutschlandtrend“ von „infratest dimap“ jetzt ergab, fürchten sich die Deutschen vor nichts so sehr wie vor Rechtsextremismus.

71 Prozent halten die „Gefahr von Rechts“ für „groß oder sehr groß“ (die „Welt“ stellte gestern die Zahlen vor). Unter den übrigen Gefahren, die die Befragten an weiteren Positionen aufzählen konnten, folgten Islamisten mit knapp 60 Prozent und, weit abgeschlagen, Linksextreme mit 41 Prozent – obwohl die meisten politischen Straftaten auf das Konto linker Chaoten gehen.

Besonders deutlich wird die kognitive Dissonanz bei den islamistischen Gefährdern. Von ihnen gibt es nicht nur doppelt so viele (über 25.000) wie rechtsextreme Gefährder (12.000); nein, besonders auffällig und besorgniserregend ist, dass die 25.000 Islamisten nur die radikale Speerspitze einer Religionsgemeinschaft darstellen, die ihrerseits nur eine Minderheit der deutschen Bevölkerung stellt – und trotzdem die wackelige Sicherheitslage der ganzen Nation dominiert wie kein anderer Einzelfaktor. Bezogen auf die Gesamtzahl der in Deutschland lebenden Muslime ist der Anteil der Gefährder unglaubliche 56-mal höher als der Anteil rechtextremer Gefährder an der nichtmuslimischen Bevölkerung. Ausgehend von den amtlich behaupteten rund 5 Millionen Muslimen in Deutschland ergibt sich damit – nur bezogen auf Erwachsene, nicht Kinder – eine weit überproportionale Häufung von Gefährdern unter Muslimen als unter Nichtmuslimen. Und da der Islam nach Anhängerzahlen in Deutschland massiv zunimmt, vor allem durch weiterhin fast ausschließlich muslimische Flüchtlinge und Zuwanderer, ist der Anstieg potenziellen islamistischen Gefährder deutlich höher als der von anderen Gefährdergruppen,

Die aktuellen Umfrageergebnisse von „infratest dimap“ zeigen, dass diese Entwicklung in den Köpfen der meisten Deutschen entweder nicht ankommt – oder ausgeblendet wird, gefördert durch eine beispiellose Kampagne von Politik und Medien.

In dieses Meinungsklima passt übrigens auch die Erkenntnis wie die Faust aufs Auge, dass inzwischen 88 Prozent der Deutschen „Straffreiheit für Flüchtlingshelfer“ fordern und zwei Drittel für die „Entkriminalisierung der Seenotrettung“ sind. Wobei natürlich wie üblich nicht differenziert wird zwischen der – unstreitig akzeptablen – eigentlichen Rettung aus einer marinen Notlage und der Weiterverfrachtung der Geretteten nicht ans nächste Ufer, sondern an EU-Gestade. (DM)

Zur Debatte über „Seenotrettung“: Offener Brief von Klaus Hildebrandt an Phoenix-TV

von Felizitas Küble

vorher publiziert auf „Charismaticus

Sehr geehrte Damen und Herren vom Sender Phoenix,
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ich möchte Ihrem Herrn  Alexander von Sobeck (ehem. Leiter ZDF-Studio Rom) für seine guten Beiträge auf die Frage „kann Hilfe Grenzen haben“ in der gestrigen Phoenix-Runde unter der Moderation von Alexander Kähler danken, wo es um die so wichtige Frage ging, was man (noch) tun könne, um den verheerenden Flüchtlingsstrom jenseits des Mittelmeeres insbesondere aus Afrika wieder in den Griff zu bekommen.
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Auch der CDU-Parlamentarier Dr. Patrick Sensburg (CDU), den ich im Gegensatz zu vielen anderen Abgeordneten für seine vernünftigen Ansichten zu schätzen weiß, sprach die Probleme mehr oder weniger offen an, was ich begrüße.
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Viel war die Rede von „push und pull“-Faktoren und einer gescheiterten Entwicklungshilfepolitik, was ja alles richtig ist, nur bringt diese Form der Ursachenforschung in dieser Phase nichts, solange unsere Bundeskanzlerin nicht endlich öffentlich und weit hörbar erklärt, dass das Boot Deutschland und der EU voll ist. 
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Wer Menschen auf so populistische Weise hierher ruft (willkommen!!, Küsschen links und rechts mit Selfie), der kann ihnen sicherlich auch sagen, dass sie nun besser zuhause bei ihren Familien bleiben sollten.
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Personen wie die junge und politisch unerfahrene Liza Pflaum konterkarieren jegliche Versuche, das Problem der illegalen Massenmigration und des Schleppertums wieder in den Griff zu bekommen.
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Für mich ist offensichtlich, dass die Kanzlerin – und mit ihr die gesamte Bundesregierung – diese Leute immer noch hier haben möchte, denn sonst hätte sie schon lange die Grenzen geschlossen.
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Ich bin mir bewusst, dass eine solche Klarstellung dann zwangsläufig von den Bürgern als auch von zahlreichen EU-Staaten als Eingeständnis für das Scheitern der von ihr selbst ausgerufenen „Willkommenspolitik“ bewertet und konsequenterweise das Ende ihrer Kanzlerschaft wie auch der GroKo bedeuten würde, warum sie dies wohl auch in Zukunft nicht tun wird.
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BILD: Sachkritisches Buch zur Asylpolitik der Bundesregierung von Robin Alexander 
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Es wird dies das Ende eines christlich geprägten Europas sein, an dessen Aufbau wir alle über Jahrzehnte mitwirkten und worauf wie zurecht stolz sein konnten.
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Zudem wage ich zu behaupten, dass es sich bei der Entscheidung der Kanzlerin zur Grenzöffnung nur vordergründig um wahre „Hilfe“ handelte, denn die Motivation der Bundesregierung seinerzeit war eine ganz andere, nämlich eine übersteigerte außen- und weltpolitische Profilierungssucht und die Suche nach billigen Arbeitskräften.
Ausgesprochen naiv und dumm fand ich die Beiträge der jungen Dame von der „Initiative Seebrücke“.
Sie mag in ihren Kreisen als engagierte Aktivistin gelten, wäre für die Politik jedoch völlig ungeeignet. Wer souveränen Staaten wie Italien vorschreiben möchte, wie sie ihr Land regieren, sollte auch und zuallererst ein Zeichen gegen Schlepper setzen und sich am besten selbst ein Leben lang um diese Leute kümmern.
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Die junge Frau mit Nasenring verschlimmert das Problem mit solchen Auftritten erheblich und ist bei der Suche nach konkreten Lösungen überhaupt nicht hilfreich. Es fehlt ihr schlichtweg an Lebenserfahrung und Realitätsbewusstsein.
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Meine Antwort also auf Ihre Frage „Kann Hilfe Grenzen haben?“ fällt insofern einfach aus und lautet JA.
Diese Politik ist alles andere als „Hilfe“ und muss schnellstens rückgängig gemacht werden, denn sie zerstört eine ganze Ordnung. Möge Gott uns dabei helfen.

Sie nennen ihren Hass „Menschlichkeit“

von Marco Gallina

Es ist etwas passiert im Verhältnis zwischen Deutschen und Italienern. Wenn man auf der Wasserscheide steht, wird das umso deutlicher. Und es fällt schwer, die eine Seite irgendwie noch erklären, in Schutz nehmen zu wollen, wenn einem die Frage gestellt wird: „Was erlauben sich die Deutschen eigentlich?“Viel zu viel. Anders kann man es eigentlich nicht mehr ausdrücken.Es gibt das bekannte Sprichwort, dass die Italiener die Deutschen bewundern, aber nicht lieben; und dass die Deutschen die Italiener lieben, sie aber nicht bewundern. Die pirateriehafte Amokfahrt einer deutschen Möchtegernskipperin, die das Leben italienischer Beamter bei einem fahrlässigen Anlegemanöver aufs Spiel setzt, um – vermeintlich – das Leben von Migranten zu retten, treibt die Lage auf den Höhepunkt. Hier die faschistische Wache Salvinis, dort die Unterdrückten dieser Welt. Es ist eine der Episoden, die deutlich zeigen, dass es hier weder um Menschlichkeit noch um Menschenleben geht.

Wir erleben derzeit eine breite Front medialer, politischer, aktivistischer und kirchlicher Interessenvertreter, die mit ihrem Anhang und einem ausgedehnten Wurmfortsatz emotionalisierter Wutbürger nicht nur Stimmung gegen den italienischen Innenminister machen, sondern aufgrund ihrer zur Schau gestellten Hysterie die deutsch-italienischen Beziehungen massiv stören. Da ist der Säulenheilige der grünen Bewegung, Robert Habeck, der „die Ruchlosigkeit der italienischen Regierung“ geißelt, und sich dann in typischer Projektion darüber beklagt, dass Salvini sie als das bezeichnet, was sie ist: eine Piratin. „Eine Sprachverdrehung Orwellschen Ausmaßes“ schimpft der gefühlte Kanzler des grünsten Deutschlands aller Zeiten. Dass die Skipperin mit ihrem illegalen Eindringen in italienische Hoheitsgewässer – trotz mehrfacher Warnung – genau den Tatbestand der klassischen Piraterie erfüllt, nämlich Rechtlosigkeit auf dem Meer, sei hier nur der Vollständigkeit wegen erwähnt.

Es folgt der Außenminister höchstpersönlich, der davor warnt, dass „Seenotrettung“ nicht „kriminalisiert“ werden dürfe. Das stimmt – aber mit Sicherheit anders intendiert, als es Heiko Maas denkt. Denn niemand kriminalisiert die Seenotrettung mehr als SeaWatch und seine Helfershelfer, wenn explizit italienisches Recht gebrochen wird. Maas‘ sortiert sich hier in die Riege des Mediengeschehens ein, welche die Position von Rechtsbrecher und Rechtsvollstrecker vertauscht. Das Narrativ: Salvini breche See- und Völkerrecht. Dabei gab es mit der Aquarius bereits einen Präzedenzfall, der deutlich machte, dass es so einfach nicht ist. Grundsätzlich hat nämlich jedes Land das Recht, in seinen Hafen (und auch seine Hoheitsgewässer) einzulassen wen es will und wann es will. Es besteht grundsätzlich die Pflicht, zu helfen – das kann aber auch auf See geschehen. Ein „Anlanderecht“ existiert in diesem Sinne nicht. Das ein äußerster Extremfall vorliege, bei dem aus gewohnheitsrechtlichen und karitativen Gründen ein Schiff in einen Hafen einfahren dürfe, hat der Gerichtshof für Menschenrechte der EU bereits am 25. Juni verneint und damit der italienischen Position Recht gegeben.

Carola Rackete hat all das gewusst. Bereits seit Januar hat SeaWatch immer wieder gegen die Auflagen Italiens verstoßen. Die am 12. Juni aufgenommenen Migranten hatten keinerlei Aussicht darauf, in Lampedusa an Land gehen zu dürfen. SeaWatch beharrte dennoch darauf, diese in genau diesen einen Hafen bringen zu müssen. Zwei Wochen lang. Eine Zeitspanne, in der man auch gut bis nach Hamburg hätte fahren können. Oder Island. Oder sogar Tunesien.

Ginge es SeaWatch tatsächlich um „Menschen“ und „Menschlichkeit“, bestände für die Passagiere an Bord wirklich „Suizidgefahr“ – dann hätte ein verantwortungsbewusster Kapitän den nächsten Hafen aufgesucht, in dem er sicher anlanden konnte, im Sinne seiner „humanitären Pflicht“. Rackete entschied anders. Sie beharrte, wartete. SeaWatch steigerte sich zu der Bemerkung, dass man auf See „eingesperrt“ sei. Ausgerechnet auf dem Meer. Große Teile der deutschen Öffentlichkeit sind offensichtlich davon überzeugt, dass es der „Menschlichkeit“ keinen Abbruch tut, wenn man seine ideologisch-politischen Spielereien mit der Lega auf dem Rücken soeben Geretteter austrägt. Allein das Vorgehen stellt infrage, ob es sich wirklich um einen „Notfall“ gehandelt hat. Als Krankenwagenfahrerin hätte sich Rackete jedenfalls disqualifiziert.

Es ging offensichtlich um ein Exempel, mit breiter Unterstützung an der Heimatfront, wo Jan Böhmermann bereits darauf wartete, Geld für eine Prozesshilfe zu sammeln. Dem liegt nicht die Frage von Seenotrettung zugrunde, sondern ein offener Krieg des gründeutschen Zeitgeistes gegen alles, was nicht seiner Ideologie entspricht. Matteo Salvini ist der Antichrist dieser Bewegung. Die Verherrlichung der angeblichen „Kapitänin“ – nichts weiter als die Übernahme eines Wortspiels der italienischen Presse gegen den „Capitano“ Salvini – ist der Greta-Verehrung nicht fern. Da ist er wieder, dieser deutsch-grüne Habitus, dieses hypermoralische „ich kann nicht anders“, diese heuchlerische Nelson-Mandela-Attitüde: und repräsentiert alles, weshalb das Diktum vom hässlichen Deutschen wieder die Runde macht.

Verdächtig offen hat Rackete einmal angemerkt, um was es wirklich geht: sie sei weiß, reich und deutsch, deshalb fühle sie sich verpflichtet, Menschen zu helfen. Die Prioritäten sind klar verteilt: nicht um „Menschlichkeit“ geht es, sondern um die Ausfüllung innerer Leere und eines moralischen Gewissens, das egozentrisch um sich selbst kreist. Die beinharte Aktion gegen das italienische Zollschiff zeigt dies umso klarer. Es ist die völlige Überzeugung, das „Gute“ zu verteidigen, ohne die eigenen Taten zu hinterfragen. Was dahinter steht, ist weder demütig noch tapfer noch vorbildlich: in Wirklichkeit ist es ein Gefühl der Überlegenheit, das an den finstersten Rassismus der Kolonialzeit erinnert. Das Weltbild ließe sich folgendermaßen zusammenfassen: Die dummen Italiener haben Faschisten an die Macht gebracht, und die per se edlen, aber naiven Wilden brauchen Hilfe – seht, was ich für ein guter Mensch bin.
Welcher deutsche Geist einer solchen Haltung innewohnt, wurde aan anderer Stelle genügend ausgeführt.

Es ist demnach nicht verwunderlich, dass gerade der herrschende grüne Zeitgeist der nationalistischste und von Ressentiments verseuchteste ist. Neben Habeck ist da ein Ruprecht Polenz von der CDU, der verlauten lässt: „Salvini benutzt Sea Watch 3 für seine faschistische Mobilisierung der Italiener gegen Flüchtlinge und die EU.“ Cem Özdemir: „Rechtspopulisten wie Salvini und seine Kollegen von der AfD haben es immer darauf abgesehen, die Menschlichkeit in uns zu zerstören.“ Bedford-Strohm: „Eine junge Frau wird in einem europäischen Land verhaftet, weil sie Menschenleben gerettet hat und die geretteten Menschen sicher an Land bringen will.“ Die SZ: „Die Sea-Watch-Kapitänin braucht keinen Heldenstatus, sondern einen Freispruch.“
Dazu der Anhang von Mitläufern, der die Situation mit Faschismusparolen, Artikel 1 und vielen anderen Dingen garniert, welche die hypermoralische Selbstsicherheit stärken.

Die Reihen fest geschlossen hinter einer Rechtsbrecherin, der man nachsagt, sie hätte Recht eingehalten. Mehr Fake News waren nie. Und es sind Vorgänge, die der italienischen Öffentlichkeit – der Corriere della Sera berichtete – nicht verborgen bleiben. Da echauffierte sich die Bild-Zeitung über die Pöbelei Salvinis, Rackete gehe den Italienern „auf die Eier“. Es ist dies, was geschätzte siebzig Prozent der Italiener denken, ansonsten tätigte ein Populist nicht solche Aussagen. Man fragt sich: warum gab es vorher kein Eingreifen der deutschen Regierung? Für die Italiener, die seit nunmehr zwei Jahrzehnten hinsichtlich der Migrationsfrage von der EU und ihren Mitgliedern allein gelassen werden – sieht man von großzügigen Seenotrettern ab, die noch mehr Migranten an Italiens Strände bringen – stellen sich unangenehme Fragen. Fragen, die dazu führen, Deutschland nicht nur hinsichtlich der Finanz- und Wirtschaftspolitik als Gegner einzuschätzen. Der hypermoralische Tonfall kommt im Heimatland machiavellistischer Pragmatiker nicht gut an – auch, weil darin eine Stimme der Suprematie liegt, wie sie von deutschen Zungen seit dem 2. Weltkrieg unbekannt war.

Wenn die deutschgrüne Bewegung demnach von „Menschlichkeit“ spricht, handelt es sich in Wirklichkeit um Hass. Hass auf die italienische Regierung und ihren Innenminister, der alles verachtenswerte, „Rechte“ symbolisiert. Hass auf den gemeinen Italiener, der sich von Salvini hat verführen lassen. Hass auf die Beamten, die sich Rackete entgegenstellten – ansonsten hätte deren mögliches Martyrium längst zum Nachdenken angeregt. Auf Twitter springt #freeCarolaRackete in die Charts. Man feiert Rackete nicht, weil sie eine Deutsche ist; sondern, weil sie die eigene Ideologie verteidigt wie Greta den Klimahype. Das ist auch schon das einzige, was diesen Wahn vom Chauvinismus und Nationalismus des letzten Jahrhunderts unterscheidet. Der hegemonial-imperialistische Vibe, der in den Forderungen von NGOs, Medien und Politikern bebt, lässt den Jingoismus wilhelminischer Zeiten als possierliche Randnotiz erscheinen.

Seenotrettung und die seltsamen Rituale der Völker

von Dushan Wegner

Bild von Filip Filkovic Philatz
Promis, die es wenig betrifft (und erschreckend viele Gehirngewaschene), machen sich für illegale Immigration stark (sie nennen es »Seenotrettung«) – derweil trauen sich die Bürger, die all diese Moral finanzieren sollen, kaum noch ins Freibad.
Seenotrettung und die seltsamen Rituale der Völker

Diese Götter! Wir selbst haben sie geschaffen. Wir selbst haben ihnen den Zorn angedichtet und die Gerechtigkeit aufgemalt. Wir selbst haben ihnen die heiligen Worte in den Mund gelegt und den heiligen Zorn ins Herz, ihr heiliges Wollen ist unser heimliches Wollen, und so wollen sie unser Opfer, um für einen Tag oder vielleicht sogar ein Jahr ihren gerechten Zorn zu stillen.

Die Azteken aßen gerne Mais, und sie machten sich Sorgen um die Maisernte. Die Priester der Azteken, als man sie fragte, was ob der Maisernte getan werden könne, riefen »Wir schaffen das!« und opferten einen Kriegsgefangenen an Xipe Totec, den aztekischen Gott der Landwirtschaft und des Leidens. Das Opfer – wohlgemerkt: ein Mensch – wurde gefesselt und mit Pfeilen beschossen. Das Gesicht des Opfers wurde dann vom Priester als Maske getragen und die Haut als Mantel, bis sie ausgetrocknet war und beim Gehen knarzte.

Schon die Azteken waren – wer wäre es nicht? – um den Klimawandel besorgt, wenn ein besonders trockener »Klimasommer« ins Haus stand, sahen sie keinen anderen Ausweg, als dem Regengott Tialoc einige Kinder zu opfern. Man hielt Kindertränen für magisch verbunden mit den Regentropfen, und da war es natürlich unabdingbar, die Kinder ein klein wenig zu foltern, damit sie weinten. Anschließend sperrte man die Kleinen in Käfige, wo sie verhungerten, oder man pfählte einfach – was tut man nicht alles für die Moral und das Klima!

Ach, der Opfer waren viele! Manche Opfer wurden mit Drogen betäubt und zu Ehren des Feuergottes Huehueteotl verbrannt, den Göttinnen Teteoinnan und Tlazolteotl wurden gehäutete Frauen geopfert.

Aus der zeitlichen wie kulturellen Entfernung betrachtet ist es immer wieder überraschend, zu welcher Grausamkeit – und Dummheit – die Menschen fähig sind, wenn sie fest glauben, im Besitz einer magischen »Haltung« zu sein, die alle ihre Meinungen zu wahren Aussagen macht und alle ihre Handlung absolut moralisch rechtfertigt. (Zur weiteren Lektüre über die Opfer der Azteken empfiehlt sich etwa Der Spiegel 22/2003.)

Schlägerei am Pommesstand

Sei es das Knochenorakel, das Eierorakel oder die geworfenen Münzen des I-Ging, seit jeher haben Menschen sich darin geübt, symbolhafte Dinge vor sich auf den Tisch oder den Boden zu werfen, und aus der Anordnung eine Wahrheit herauszulesen. Wenn wir schon vom Orakeln und der Suche nach Erkenntnis reden, dann lassen Sie uns die Nachrichten des Tages werfen, wie man Muscheln oder Würfel werfen würde, und dann wollen wir prüfen, ob sich das, was nebeneinander liegt, aus seinen inhärenten Eigenschaften heraus zu einer neuen Form und zu neuem Wissen verbindet.

In einer Nachricht lesen wir heute:

Statt 40.000 Migranten wurden nur 20 zurückgeschickt (…) Weiterhin registrieren die Behörden pro Monat mehr als 10.000 Asylsuchende in Deutschland. (…) Vom Hardliner Seehofer, der der Bundesregierung einst eine „Herrschaft des Unrechts“ an der Grenze vorwarf, kann keine Rede mehr sein. (welt.de, 30.6.2019)

Soso! – Weiter im Nachrichtenorakel! In Deutschland wird derzeit Rudy Carrells sehnliche Frage, wann es endlich wieder Sommer würde, auf sonnigste Weise beantwortet. Es wäre eigentlich alles wunderbar, ein traumhafter Sommer voller Eisessen und Spaß im Freibad, wären da nicht die »jungen Männer«. Stellvertretend für viele weitere Meldungen, hier nur diese:

An einem Pommes-Stand im Freibad an der Hullerner Straße kam es am Dienstag gegen 18.00 h zu einem Polizeieinsatz, weil mehrere Gäste aufeinander eingeschlagen haben. Der Polizei wurde eine Schlägerei zwischen 10 bis 20 Personen gemeldet. (…) Eine umfassende Befragung aller Beteiligten konnte vor Ort ohne Dolmetscher nicht erfolgen. (Polizeimeldung via presseportal.com, 26.6.2019; siehe auch tichyseinblick.de, 29.6.2019)

Manchmal wieder wird bei diesen Meldungen verschämt von einer »Klientel« gesprochen. Man hört, dass es sich dieses Jahr deutlich verschlimmert hat (siehe etwa schwarzwaelder-bote.de, 28.6.2019, spiegel.de, 30.6.2019). Wie zu Zeiten des Kommunismus lernt der Bürger, zwischen den Zeiten zu lesen. Die Freiheit des Bürgers schwindet, doch die Eliten und ihre gehirngewaschenen Fans kümmert es wenig. Man darf zuverlässig vermuten: Es sind nicht die schlimmen »Rechtspopulisten« mit ihren Kindern, wegen derer die Polizei anrückt und die Schwimmbäder vorzeitig schließen.

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Freibad Quelle Facebook Heinz E. 2019 in einem deutschen Schwimmbad. Der Bademeister wird mit einem Schuh angegriffen. Werte Frau Bundeskanzlerin, greifen Sie ein, beschützen Sie unsere verantwortungsbewussten Bademeister, Ihr Wort gilt : ‚Wir schaffen das‘ !

Die Zahl Drei gilt seit jeher als eine heilige Zahl, schließlich ist es die optimale Zahl für die Füße eines stets stabilen Schemels und die größte Anzahl von Dingen, die der Mensch ohne Nachzuzählen und ohne Muster (wie die Punkte-Muster auf einem Würfel) erkennen kann, daher also eine dritte Meldung im Nachrichtenorakel, doch diese dritte Meldung ist etwas komplizierter – wir sind ja keine Journalisten, wir wollen verstehen, wovon wir reden.

Willkommen in Europa M.

Frontex, die Grenz- und Küstenwache der EU-Staaten, welche die EU-Außengrenzen schützen soll (wenn sie darf), hat jüngst ein aus der Luft gedrehtes Video geschossen, das uns zeigt, wie manche der angeblichen »Flüchtlinge« auf dem Mittelmeer tatsächlich dorthin gelangen. Ein wohl nicht ganz billiger Kutter schleppt ein kleines Holzboot aufs offene Meer, dann steigen Migranten, teils in Schwimmwesten, wohlorganisiert auf das Holzboot, und das Holzboot wird vom Kutter getrennt und in die angebliche »Seenot« geschickt (@Frontex, 22.6.2019 – da wir nicht beim Staatsfunk sind, hier auch die Gegenthese: Die nach meiner Einschätzung stramm linksglobalistischen sogenannten »Faktenchecker« von Correctiv haben einen Text dazu geschrieben, warum das, was wir sehen, nicht das ist, was wir sehen, siehe correctiv.org, 28.6.2019).

Man muss nicht lange rätseln, was die Absicht einer solchen auf den ersten Blick widersinnigen Aktion ist. Die Migranten haben vermutlich die Schlepper dafür bezahlt, aufs offene Meer in angebliche »Seenot« gebracht zu werden, damit einer der westlichen sogenannten »Seenotretter« sie aufsammelt und in die lebenslange Vollversorgung eines europäischen Sozialsystems bringt – mit dem Traumziel Deutschland.

Seawatch: Credentino 2016-01: Flüchtlingsboote beim Ablegen schon in Seenot

Eine der Organisationen, die gelegentlich mit angeblicher »Seenotrettung« in die Schlagzeilen geraten, heißt »Sea Watch«.

Sie geben nur vor, dass sie einfach nur Menschen aus Seenot retten wollen, doch betrachten wir, was sie noch sagen.

Wir lesen:

Unter den Jungs, die wir an Bord getroffen haben, ist auch M.

Trotz aller Schwierigkeiten gelang es ihm, diese Etappe seiner Reise abzuschließen.

Wir wünschen ihm, dass er seine Träume verwirklichen kann.

Willkommen in Europa, M!
#DefendSolidarity
(@seawatchcrew, 20.5.2019/ archiviert)

Da ist ganz offen von »Reise« die Rede, der Migrant soll »seine Träume verwirklichen« – und in einem Akt, der beinahe wie Amtsanmaßung anmutet, wird »Willkommen in Europa, M!« erklärt – in wessen Auftrag und Namen spricht diese NGO, welche Behörde hat sie beauftragt, illegale Einwanderer willkommen zu heißen? – Man hat das Gefühl, dass es schon lange nicht mehr um »Rettung« allein geht.

Aktuell wird berichtet, dass eine Kapitänin (Betonung auf dem Femininum) in Italien festgenommen wurde, weil sie ein Schiff dieser NGO trotz Verbot in Lampedusa anlanden ließ, mit 40 illegalen Migranten an Bord und beinahe ein Zollboot rammend (siehe etwa faz.net, 29.6.2019). – Das ist der Punkt, wo die dritte Meldung unseres Nachrichtenorakels einsetzt. – Wir lesen:

Breite Unterstützung aus Deutschland – Sowohl aus der Politik als auch von Prominenten erhält Rackete Unterstützung. Bereits am Freitag kündigte der Satiriker Jan Böhmermann auf Twitter an, der „Sea-Watch 3“-Besatzung helfen zu wollen. (welt.de, 30.6.2019)

Ich halte einen guten Teil von Böhmermanns Bewunderern in Feuilletons und der Politik für rückgratlose Opportunisten, denen es imponiert, dass einer so offen anti-freiheitlich auftreten kann und dabei seinen Reibach macht – seine »kleinen« Fans aber halte ich zum guten Teil für die »Generation Smartphone«, die das kohärente Denken für primitive Reizreaktionen drangegeben hat. Mit einem Böhmermann-Fan logisch zu argumentieren ist in etwa, wie mit mir auf Chinesisch zu reden – mit dem Unterschied, dass ich mir dessen bewusst bin, dass ich kein Chinesisch beherrsche und keinesfalls jemanden dafür beschimpfen würde, dass er des Chinesischen mächtig ist.

Man schämt sich als Deutscher geradezu dafür, wie Deutschland gar nicht mal mehr tut, als stünde das Recht zweifellos über der Tagesstimmung und Moblaune. Bundespräsident Steinmeier kritisiert Italiens Regierung dafür, dass sie Gesetzesverstöße konsequent ahndet (nein, das ist keine Übertreibung von mir, lesen Sie selbst: welt.de, 30.6.2019). Der deutsche Peinlichminister versucht nicht einmal mehr zu verhehlen, auf welcher Seite er steht, wenn linker Aktionismus gegen Recht und Ordnung stehen (@HeikoMaas, 29.6.2019). – Der Cicero-Autor Alexander Kissler schreibt in bitterem Humor:

Theoretisch wäre es auch denkbar, dass eine deutsche Regierung und ein deutscher Außenminister sich für die Gesetzesverstöße der deutschen „Sea Watch“ bei der italienischen Regierung entschuldigten. Theoretisch, wie gesagt. Rein theoretisch. (@drkissler, 30.6.2019)

Man muss kein Orakel befragen, um zu verstehen, dass es seltsame Zeiten sind, wenn das Selbstverständliche und Anständige wenig mehr als eine irreale Pointe darstellt.

Aus altem Wissen schöpfen

Um ein Orakel zu deuten, sei es das Kaffeesatz-Orakel, die Innereien eines geopferten Stieres oder das Nachrichtenorakel des Tages, ist es bewährte Gewohnheit, aus altem Wissen zu schöpfen um neues Wissen zu finden.

Wir lesen heute die schaurigen Berichte über die seltsamen Opfer-Rituale der Azteken, und wir meinen, es aus sicherer Distanz zu tun, historisch wie kulturell – und doch sollten wir, wie bei manchem vergangenem Massenwahn, immer auch fragen, wie viel von den Trieben, die jenen Wahn ermöglichten und anfachten, in uns selbst stecken mag, auch und gerade heute.

Es hat damals, bei den Azteken, durchaus auch Priester gegeben, die selbst im Rahmen ihrer Rituale etwas Blut ließen, und gelegentlich mussten sogar die Kinder von Adligen daran glauben, doch die Regel war wohl eine recht deutliche Rollentrennung: Die Priester opferten, die Opfer wurden geopfert, wer übrig blieb, der bekam ein Spektakel geboten und eine Story dazu geliefert, und, vor allem, er bekam die Zusicherung, dass durch das Opfer den Göttern (und damit der »Moral«) Genüge getan worden war.

Betrachten wir die Aufteilung der Rollen heute, in den Anfangsjahren der großen Migration!

  1. Es gibt eine reiche, gut konnektierte Elite, oft ohne demokratische Legitimation, die hinter und vor den Kulissen die zügellose Migration bewirbt. Die schiere Unmöglichkeit des Anliegens, potentiell über 1,2 Milliarden Afrikaner nach Deutschland zu bringen, kümmert diese Elite wenig. Sie scheinen sich kurzfristig einen Gewinn daraus zu erhoffen, Migration anzuheizen – und sie können sich locker eigene Pools im Garten leisten, Privatschulen für ihre Kinder – und ihre Häuser stehen schon längst hinter hohen, bewachten Mauern.
  2. Es gibt die Gehirngewaschenen, oft aus der »Generation Smartphone«, die statt selbst und logisch zu denken auf antrainierte Slogans und primitive Reize reagieren, Gesetze und Konsequenzen ignorierend, gehorsame Zombies, oft kinderlos (aber nicht immer, was dann grausam für die Kinder ist) und oft ohne nützliche Berufsqualifikation, oft irrational und hoch emotional, sehr leicht steuerbar selbst zu grausamsten Taten, immerzu sich danach sehnend, als williges Rädchen in der Masse aufzugehen.
  3. Es gibt die afrikanischen Immigranten, die von NGOs und globalistischen Populisten de facto eingeladen wurden und weiterhin werden – ich kann sie vollkommen verstehen, denn wer würde nicht die Armut der Krisengebiete Afrikas gegen All-Inclusive in Deutschland tauschen wollen, ich würde es genauso tun!! – das Problem ist aber, 1. dass das Verfahren unfair gegenüber den dortigen Schwächeren ist, die sich den Schlepper nicht leisten können, 2. dass die unbegrenzte Immigration via Schlepper und »Seenotretter« genau gar nicht nachhaltig ist, und 3. dass viele der Einwanderer in Kulturen und Denkweisen sozialisiert wurden, die eher »robuster« sind als unsere Zielkultur.
  4. Und schließlich gibt es die Bürger, in deren Wohnsiedlungen die illegalen Einwanderer aus Afrikas Krisengebieten abgeladen werden. Dies sind die Bürger, die sich auch im heißesten Sommer nicht mehr ins Schwimmbad trauen, die ihre Kinder lieber im Auto zur Schule fahren, die in die Stadt nur noch gehen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, und die einen Park nach dem anderen verlieren, die ihrer Lebensqualität und ihrer praktischen Freiheit beraubt werden.

Die Politiker und Staatsfunk-Prominenten, welche in Wort und Tat theoretisch und praktisch die illegale Immigration fördern und fordern, werden die Konsequenzen ihrer Handlungen kaum ausbaden müssen. Die Propagandisten leben von Bodyguards und hohen Mauern geschützt. – Die Gehirngewaschenen, welche die unbegrenzte Immigration fordern, begreifen die Bedeutung ihrer eigenen Forderungen nicht. – Die Immigranten selbst kann man verstehen in ihrem Ansinnen, wenn es auch nicht zwingend ethisch ist, dass sie als die Stärksten ihre Heimat verlassen und die Schwächsten zurücklassen (manche »Flüchtlinge« fliegen immerhin im Urlaub aus Deutschland in ihre Heimat zurück). – Die Bürger aber, deren Heimat, Arbeit, Hoffnung und Freiheit geopfert werden, damit die ersten drei Gruppen ihre jeweiligen Ansinnen umsetzen können, die ließen sich mit jenen vergleichen, welche für die Gottheit und die Moral der Zeit geopfert wurden, teils metaphorisch, teils buchstäblich, und heute wie damals mit dem Messer.

Prüfen, ob es Wahn ist

Eine Zeit lang haben Historiker versucht, umzudeuten, was die Azteken trieben, wonach die gruseligen Berichte nur die Erfindungen missgünstiger Missionare gewesen sein sollen. Inzwischen finden sich genug Belege für die aus unserer Perspektive grausamen Rituale. Es hat sie gegeben.

Es wird dereinst politisch korrekte Historiker geben, welche eine politisch korrekte Umdeutung heutiger Ereignisse vorschlagen werden. Man wird sagen, der Westen habe doch nicht wirklich glauben können, es sei möglich, ohne verheerende Konsequenzen unbegrenzt Fremde aufzunehmen, die zudem in Teilen die Werte eben dieses Westens verachteten. Man wird den Wahn des Westens nur schwer nachvollziehen können. Wie so oft beim Studium ferner und vergangener Völker, wird man alles, was man an unserem heutigen Wahn nicht verstehen wird, mit rituellem Gebrauch und Aberglauben erklären. Es muss eine Gottheit gegeben haben, die wir besänftigen wollten, sonst wäre das alles ja nicht rational gewesen! So sind sie halt, die seltsamen Rituale der Völker.

Dem Wahnhaften kommt der Wahn »normal« vor, und es sind die anderen, die er für wahnhaft hält. – Wie prüfen wir, ob unsere eigene Deutung der Welt nicht wahnhaft ist?

Ich schlage eine einfache Prüfung vor: Denken wir durch, was am Ende des Weges, den wir gehen, stehen wird, was dort logisch stehen kann. Wenn Sie einen Realisten fragen, wie er sich seinen weiteren Weg vorstellt, wird er Ihnen einigermaßen durchdachte Erfolgsmöglichkeiten vorlegen, die Sie dann prüfen können. Wenn Sie einen Wahnhaften fragen, wie es auf seinem Weg weitergehen soll, wird er Ihnen leere magische Floskeln und Formeln vorlegen (»Wir schaffen das!«) und Ihnen die Berechtigung entziehen wollen, seinen Wahn zu hinterfragen (»Miesmacher!«, »Rechtspopulist«, »Ketzer« et cetera).

Schulen und Stadtteile, Parks und Freibäder

Diese Moral! Wir haben sie selbst geschaffen. Die große Moral, wie die Propaganda sie verkündet, lässt uns ihren Zorn spüren, wenn wir uns nicht dem Wahn unterwerfen, den sie als heilige Gerechtigkeit ausgerufen hat. Die Floskeln des Tages sind die neuen heiligen Worte, der Wahn des Tages gilt als »Haltung«, tief eingegraben in die wohltemperierte Seele der Gehirngewaschenen.

Die Gehorsamen akzeptieren als heiliges Wollen, was geheimnisvolle Strippenzieher ihnen als Wollen vorgeben. Die neue Moral will Opfer, wie die alte es auch tat, und die Propagandisten jagen die Gehirngewaschenen vor sich her, auf dass diese die Einfachen und Ehrlichen zwingen, sich und ihre Kinder, ihr Leben und ihre Freiheit opfern zu lassen.

Was ist denn der Zukunftsplan? Werden die Eliten und ihre zornige Lügenmoral denn befriedigt sein, wenn man diesen Rechtsbruch legitimiert, wenn man diese Gefahr hinnimmt, wenn man diese Ungerechtigkeit für gerecht erklärt? – Nein, werden sie nicht. Die Götter und die heilige Moral sind seit jeher gefräßig, sie wollen Jahr für Jahr neue Opfer.

Wir opfern Schulen und Stadtteile, Parks und Freibäder. Unsere Freiheit wird zum Opfer, doch wer ist der Gott und was die Moral, die besänftigt werden sollen?

»Du Opfer«, ist ein beliebtes Schimpfwort gegenüber denen, »die schon länger da sind«, den Schwächeren, und denen, die bewahren wollen, wofür sie so hart arbeiteten.

Wer zur Zeit der Opferungen unter den Azteken lebte, wer dort und dann einfach nur leben wollte, der hatte zwei Aufgaben: Er selbst musste erstens in wahnhaften Zeiten überleben, ohne selbst dem Wahn zu verfallen. Und, zweitens: Er musste nach Tricks und Auswegen suchen, nicht selbst zum Opfer zu werden.

Auf gewisse Weise sind wir heute dort, wo der einfache Azteke damals schon war. Es gilt: Akzeptiere, dass ein gefährlicher Wahn herrscht, doch verfalle ihm nicht. Und: Sei achtsam und geh lieber aus dem Weg, um nicht selbst zum Opfer zu werden.

Guter Text?

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Seenötigerschiff Aquarius „rettet“ ohne Hafen (Video)

Das Seenötigerschiff MS Aquarius hat keinen Hafen, nimmt aber trotzdem Seenötiger an Bord. Zweck der Operation ist es, europäische Staaten zu nötigen.
Die Aquarius wartet in der Nähe der libyschen Küste auf eine Europäische Regierung, die ihr ihre „Flüchtlinge“ abnimmt.
In Libyen droht den Geretteten ja schlechte Behandlung durch die Schlepper, in deren Obhut sie sich begeben haben.
Bislang waren es solche „hässlichen Bilder“, die von humanitären Hetzmedien genutzt wurden, um das Dublin-Abkommen aufzusprengen. Bürgermeister einiger deutscher Städte haben um Zuweisung solcher „Bootsflüchtlinge“ gebeten, weil sie Zeichen gegen Salvini und Seehofer setzen wollen. Das Breite Bündnis der Bunten Besser- und Bestmenschen setzte sich neulich in München lautstark dafür ein.  Die SPD machte mit Preisverleihungen an „Seenotretter“ Druck.

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Doch kommt allmählich trotz leitmedialen Trommelfeuers vielleicht das humanitäre Pathos aus der Mode. Euronews interviewt einen Bootsflüchting der freimütig erklärt: wenn er gewusst hätte, dass es so käme, hätte er sich nicht auf den Weg gemacht. Diese Aussage scheint ja die Propaganda der MenschenrechtlerInnen zu entkräften.
Zumindest auf den interviewten Migranten scheinen gleich zwei oft abgestrittene Sachverhalte zuzutreffen:

  1. Er brachte sich in Seenot, weil es MenschenrechtlerInnen wie die von MS Aquarius gibt. Andernfalls hätte er es auch zu Hause ausgehalten.
  2. Ihm droht in Libyen keine staatliche Misshandlung sondern  Schaden, der sich aus den Kosten einer nicht eingeplanten Rückfahrt und Abhängigkeiten von einer Schleppermafia ergibt.


Der SZ wäre so ein Video eher nicht passiert, aber manche andere Menschlichkeits-PropagandistInnen scheinen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit bisweilen erfrischend unplanmäßig vorzugehen.

Auf der Preisverleihungszeremonie bei der SPD redete Kapitän Claus-Peter Reisch auch so naiv daher, dass man ihm sein Pathos abnehmen könnte, und gerade SPD, die gerade wieder den kaltherzigen Thilo Sarrazin ausschließen will, infantilisiert sich von Generation zu Generation.  Man  kann man ein  Abdriften der ganzen Partei in eine Herrschaft der Brutpflege-Instinkte beobachten.

Nicolaus Fest weiß über die wachsende Macht solcher Instinkte über unser Leben zu berichten.  In Frankreich klagt der Metzgerverband über Sabotageakte von Tierschützern, und ein Jäger erhielt Morddrohungen, weil er mit seiner Trophäe posierte.   Zahlreiche AmerikanerInnen fordern willkürliche Zensurmaßnahmen von Staat und Wirtschaft gegen Nachrichtenplattformen wie Infowars, die ihr Weltbild stören.  Angesichts dieser spektakulär fortschreitenden aggressiven Naivität, mit der die Menschen universelles Liebsein einfordern und das Recht auf ihre Komfortzone verteidigen, ist der  Ausgang der PR-Schlacht um die MS Aquarius und die Ordnung von Dublin völlig offen.   Wir müssen damit rechnen, dass ein deutsches Kriegsschiff hungernde, von Krankheit bedrohte „Flüchtlinge“ unter gewaltigem leitmedialem Wutgeheul zu uns rettet und dass Merkel dann ihr nächstes 2015 einläutet.  Unsere Forderung, die „Flüchtlinge“ stattdessen nach Libyen zu bringen, wird in den Leitmedien nicht die geringste Unterstützung finden.

Matteo Salvini erklärt: „Häfen verschlossen, Herzen offen“ und bezichtigt die Seenötiger der Schlepperei. Moralisch gesehen befindet er sich in der Defensive.

Wer Wasser von den Mühlen der Seenötiger nehmen will, darf sich nicht bloß auf das „Recht“ berufen.  Dublin III wird als „unfair“ und gar „funktionsunfähig“ angegriffen und das „Seerecht“ wurde von Straßburg ausgebootet.   Generell verliert heute Rechthaberei gegen Moralismus.  In die Offensive kommt nur, wer eigene Gerechtigkeitsvorstellungen vertritt (und eine sachliche Diskussion dadurch erzwingen kann, dass er mit moralischer Diskreditierung des Gegners droht).  Pathos kann nur mit Pathos bekämpft werden.  Hier geht es um das Grundrecht der Völker auf Eigentum an ihrem Territorium .   Rettung vor Verfolgung und Bürgerkrieg ist wünschenswert, aber dies nur nach souveräner politischer Abwägung.   Afrikas Staatsscheitern ist keine zeitweilige Notlage.   Afrika führt den Flüchtlingsschutz ad absurdum.   Unser Überleben erfordert den Austritt aus  den beiden Machwerken (Genozidale Flüchtlingskonvention GFK und Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK), die dem Straßburger HumanitärUNrecht zugrunde liegen.    Es kommt jetzt darauf an, auf unseren legitimen Interessen basierte eigene Gerechtigkeitsvorstellungen durchzusetzen.  Auch die Rechtspopulisten bringen diesbezüglich bislang schwache Leistungen.  Sie wollen das herrschende HumanitärUNrecht nicht angreifen.  Es gibt lediglich eine Petition mit 268.790 Unterzeichnern.

Anhang

Wegen Salvini wagen es normale Handelsschiffe nicht mehr, Schiffbrüchige zu retten, mutmaßt der Aquarius-Kapitän, und diese Botschaft ist es, die von den Humanitären Hetzmedien bevorzugt aufgegriffen wird.
ARD hetzt gerade gegen Unmenschlichkeit im Mittelmeer und feiert den Retter und SPD-Europapreisträger Claus-Peter Reisch.
Die Europäische Kommission nutzt die 141 Insassen der Aquarius, um jenseits der „nicht funktionsfähigen“ Dublin-Verordnung die von Soros-Denkfabriken geforderte Koalition der Willilgen aufzubauen:

Mittlerweile hat sich auch die EU-Kommission in der Sache eingeschaltet. Man sei in Verbindung mit den Mitgliedsstaaten, um eine Lösung für die 141 Menschen an Bord des Rettungsschiffes zu finden, so ein Sprecher der EU-Kommission nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA am Montag. „Wie bei ähnlichen Fällen garantieren wir unsere volle Unterstützung für eine rasche Lösung“, so der Sprecher, der keine Angaben zu den Ländern gab, mit denen die EU-Kommission nach eigenen Angaben in Verbindung ist. Derzeit befindet sich das Schiff zwischen Malta und der italienischen Insel Lampedusa.

Über die Rechtslage und das Schwarzer-Peter-Spiel der Akteure antwortet der See- und Humanitärjurist Oliver Daum der humanitätsbeseelten Journalistin Antje Hildebrandt speziell im Blick auf die Aquarius recht aufschlussreich. Eine Zurückverschiffung in das „menschenrechtlich unsichere“ Libyen steht in diesem durchaus nüchternen Juristendiskurs gar nicht zur Debatte.
In den nächsten 2 Jahren gibt Deutschland 89 Milliarden für Merkels Gäste aus, deutlich mehr als für Infrastruktur oder Verteidigung. Ein modernes Glasfasernetz hätte weniger gekostet.   China kann es sich leisten, Deutschland nicht.   Dank Menschenrechten sind wir ein Rückentwicklungsland.   Die aufsteigenden Länder geben Reisewarnungen aus.  Unser Status sinkt nachvollziehbar rapide.
Wenn im Dezember 2018 der von Maas und Merkel vorangetriebene UNO-Flüchtlingspakt von 130 Ländern unterzeichnet ist, dann wird es kein Halten mehr geben, und wohl auch keine innerafrikanischen Kontrollen mehr, sondern nur noch eine alternativlose Völkerwanderung in die letzten noch halbwegs lebenswerten Humanitärstaaten.  Dass es im Moment noch Chancen auf Bremsung der Völkerwanderung gibt, liegt daran, dass die UNO mit ihren Menschenrechten in Nordafrika noch keinen Zugriff hat.

 

Ein Schiff wird kommen

Am Nachmittag des 14. August kursierte die Meldung, daß Nötigung ein happy end abtrotzt. Der Bunte Rotfunk (BR) verpackt die erfolgreiche Nötigung in die gewohnt verniedlichende Formulierung:

„Valletta: Nach tagelanger Irrfahrt im Mittelmeer darf das Rettungsschiff „Aquarius“ mit 141 Flüchtlingen an Bord nun doch in Malta anlegen. Wie es von der Regierung in Valletta weiter hieß, sollen die Flüchtlinge anschließend zwischen Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt werden. Seit Freitag warten die Betreiber des Schiffes darauf, dass ihnen ein sicherer Hafen zugewiesen wird. Die geretteten Flüchtlinge stammen überwiegend aus Somalia und Eritrea.“

Dass es sich hierbei weder um „Flüchtlinge“ noch um „gerettete“ handelt, erahnt ein gewisser Teil des GEZ-Klientels.





Italien will „Rettungsschiffe“ zurückweisen

Im Gegensatz zur völlig verantwortungslosen Flüchtlingspolitik im hellen Teil der EU unter Protagonisten wie Juncker, Quasselborn und regionalen Hasardeuren wie Merkel und deren Paladinen, dienen Länder wie Australien oder Ungarn als Vorbild. Sie machen Nägel mit Köpfen. Entweder im Sinne einer Wonderwall wie der bewährte Zaun in Ungarn. Oder mit dem Prinzip NO WAY. Australien hat allen potentiellen schiffsbruchwilligen „Flüchtlingen“ unmißverständlich klar gemacht: „Es ist zwecklos, euch mit dem Ziel Australien in Boote zu setzen. Ich werdet nie bei uns ankommen. Entweder durch Zurückweisung oder durch Rückführung.“

Es führt kein Weg am Ziel der rigorosen Zurückweisung an Grenzen vorbei

Die sofortige Zurückweisung hat unschlagbare Vorteile. Sie erspart uns immense Kosten, setzt Arbeitskräfte für die eigene Bevölkerung frei, geht mit unseren Ressourcen mit Augenmaß um, schont unsere Gesundheit und Nerven und bewahrt uns vor sinnlosen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Jeder Flüchtling verdampft ein Heer an Betreuern.

Zurückweisung verhindert Kollateralschäden. Niemand muß mehr im Mittelmeer ertrinken. Das entlastet immerhin die Tränendrüsen der Linken.

Die Bunten haben in Talkshows keine Wasserleichen mehr, mit denen sie humanitär-argumentativ punkten könnten. Es ist so einfach, Willkommensbesoffenen das Wasser abzugraben. Und ungebetenen Gästen aus Shitholia keine Gelegenheit zu bieten, sich über unser schlechtes Essen und unzureichenden Freizeitangebote zu beschweren. Die aggressive Anti-Abschiebe-Industrie müsste umschulen. Baumschule statt militante Baumkletter-Aktionen. Keine Vorwürfe mehr über zu wenig Taschengeld, Essens-Gutscheine oder Lagerkoller.

Humanitärer Minnedienst an Luxus-Flüchtlingen ist Sisyphus-Arbeit. Ein Faß ohne Boden. Investitionen für Lernmuffel und die Illusion von der Integration. Kopftuchtragende Frauen votieren tagtäglich gegen Integration und für Parallelgesellschaften. Ein Bekenntnis gegen die Köterrasse und Ungläubige. Willkommenskultur ist unnötige Verbrennung von Geldern und Belastung von Gerichten mit Klagen, Überlastung von Gefängnissen und dem Personal des Strafvollzugs. Überlastung von Kreißsälen, von Kliniken und Praxen wegen Medizin-Tourismus, Überlastung von Polizei und Behörden.

Die fahrlässige – oder was einschlägige Parteien oder NGOs anbelangt vorsätzliche – Plünderung von Staatskassen und Volksvermögen zu Lasten derer, die oft ein ganzes Leben für ein funktionierendes Sozialsystem geschuftet haben ist für vernünftig denkende Menschen sittenwidrig und ethisch nicht vertretbar.

Das mag den Vertretern egalitärfrömmlischer Kreise aus Politik, Klerus und Medien wohl ein Dorn im Auge sein. Aber wo gehobelt wird, da fallen Späne. Wer nicht ganz bei Trost ist, den kann ein Sprung ins kalte Wasser bisweilen wieder zu Räson bringen. Arbeitslose Journalisten könnten sich als Hilfsgärtner nützlich machen, und buntversiffte Würdenträger im Kräutergarten.

Dass der gemeine Buntblödel (homo decadens confusus) sich gerne über humanitäre Imperative echauffiert, gehört zu dessen Zwangscharakter.  Die Ablehnung von Obergrenzen in der Größenordnung von 220.000 mit unseren Werten und Traditionen nicht kompatiblen Zuwanderen zu jonglieren ist Beweis genug, daß diese Zeitgenossen jegliche Bodenhaftung verloren haben.

220.000 Personen – das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die Bundeswehr kommt dagegen nur auf eine Personalstärke von 180.000. Im Jahr 2015 sind je nach Quelle 1 Million oder mehr Menschen zu uns gekommen. Das entspräche allein in einem Jahr fünf Armeen.

220.000 Personen – hier geht es keineswegs nur darum 220.000 hungrige Mäuler zu stopfen. Wieviele Tiere müssen hierfür getötet werden? Lämmer, Rinder, Hühner, Schweine oder sonstige Lebewesen. Wer denkt angesichts des notorisch zitierten CO2-Ausstosses, wieviel Futter für diese Tiere – im Klartext: Schlachtvieh  – erzeugt und beigebracht werden muß? Wieviel Antibiotika? Wieviele Schlachthöfe? Wieviele Tierverwertungsanstalten?

220.000 Personen – das entspricht einer Größenordnung von Städten wie Saarbrücken, Kassel, Hagen, Rostock, Graz, Ulm und übertrifft Städte wie Salzburg oder Innsbruck signifikant. Diese Städte sind innerhalb von Jahrhunderten moderat gewachsen. Die Einwohner haben selbst für deren Infrastruktur gesorgt. Kanalisation, Wasserleitungen, Müllentsorgung, Stromversorgung, medizinische Grundversorgung, Handwerk, Kliniken, Verkehrsnetz.

All das trifft bei Neubürgern nicht zu. Merkels Gäste setzen voraus, sich hier bei uns mit allem Komfort ins gemachte Nest setzen zu können, und wenn das Essen nicht schmeckt, sich das Recht auf Randale anmaßen zu dürfen. Unsere Heimat und Sozialnetze zu plündern, zu vermüllen und nach erfolgter Landnahme die autochthone Bevölkerung zu belehren, wo der Hammer hängt. So wie das einige prominente Neubürger in Oberlehrermanier wie eine türkische Schauspielerin und ein indischer Moderator populärwissenschaftlicher Sendungen durchaus mit militanter Vermessenheit in Talkshows unmißverständlich klar machen.

Unsere Heimat verkommt zum Hort für Messerstecher aus Eritrea, Äthiopien, Marokko und Tschetschenien. Wovor flüchten Eritreer? Die Italiener haben Eritrea Schulen, Straßen und andere Infrastruktur hinterlassen. Ein Fundament das man pflegen und ausbauen hätte können. Junge Eritreer flüchten vor der Arbeit. Oder vor der Armee. Armee bedeutet Ordnung. Arbeit. Schweiß.

Gestern habe ich wieder mal Eritreer beim Herumlungern vor einem deutschen Discounter beobachtet. Die Zeit mit Smartphone und Zigarette tot schlagend. Ein Typ Anfang 20, mit T-Shirt und Sonnenbrille, die Verkörperung des Müßiggängers, bei dem ich mein Unbehagen mit Händen greifen könnte. Die Wahrscheinlichkeit, daß dieser irgendwie an einen Strichjungen erinnernde bunte Tupfer in seinem weiteren Leben jemals einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen wird, taxiere ich als nicht überbordend. Allein schon der Umstand, daß die aus einer ehemaligen italienischen Kolonie stammenden Jungspunde über Versorgung und Ausstattung in Italien die Nase rümpfen, könnte einem halbwegs intelligenten Menschen zur Einsicht bringen, daß mit solchen „Fachkräften“ Hopfen und Malz verloren ist. Nur Begriffsstutzige und Lernmuffel, die besonders unter Grünen und bei Genossen durch die Gaue dümpeln, untermauern hier viel Pech beim Nachdenken.  Aus Gesprächen im Bekanntenkreis weiß ich von Personen aus verschiedensten Branchen, daß Afrikaner eine angetretene Beschäftigung nicht selten nach wenigen Tagen wegen seelisch-körperlicher Erschöpfung wieder schmeißen, um bei Ärzten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen abzustauben. Die Vorstellung vom schnellen Geld und vom pünktlichen Erscheinen am Arbeitsplatz sind zu verschiedene Welten. Drogendealen, easy money, Tingeln in Discotheken, Hüftschwingen und Schnackseln kommt afrikanischen Präferenzen schon näher.     Der deutsche Sozial- und Humanitärstaat bietet dem „lazzarone“ Taschengeld, Unterkunft, Verpflegung, makellose Kleidung – was auf exotische Fachkräfte unwiderstehliche Sogwirkung ausübt. Die Steuerkartoffel wird´s schon richten.

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Winds of change – nun auch in Italien

Dass sich der Wind nun auch in Italien dreht, berichteten wir.
Auf ähnliche Quellen gestützt schreiben jetzt mehrere Blogger:

Italiens neuer Innenminister Matteo Salvini hat Hilfsorganisationen davor gewarnt, aus dem Mittelmeer „gerettete Flüchtlinge“ nach Italien zu bringen.
Er warf ihnen Menschenschmuggel vor und kündigte an, dass kein Rettungsschiff mehr an italienischen Häfen anlegen dürfe. Im Mittelmeer sind auch deutsche Nichtregierungsorganisationen im Einsatz, die Flüchtlinge in Seenot aufgreifen und aufs Festland bringen.
Die meisten Rettungsschiffe steuern Sizilien an. Dort will sich der Innenminister heute über die Lage informieren.
Salvini ist Vorsitzender der mitregierenden Partei Lega und hatte im Wahlkampf angekündigt, die Einwanderung zu stoppen.
Laut italienischen Medienberichten soll die Lage im Mittelmeer derweil chaotisch sein.
Italien lässt keine NGO Schiffe mit „Flüchtlingen“ anlanden, diese fahren planlos im Mittelmeer herum …
Malta, Frankreich und Spanien verweigern ebenfalls die Anlandung, mit der Begründung, dass Italien zuständig sei, weil die Häfen näher wären …
Italien wiederum sagt, Deutschland wäre zuständig, weil Angela Merkel diese Leute eingeladen habe und fast alle NGO – Schiffe unter deutscher Flagge fahren ….

Nah am Wasser gebaut: der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Sentimentalität verdirbt Recht.

Unklar bleibt zunächst, wie Salvini eine solche Vorgehensweise juristisch darstellen wird.
Laut Straßburger Menschenrechtsjustiz besteht die Pflicht, schutzsuchende Seefahrer in den nächsten menschenrechtlich sicheren Hafen zu bringen (Nichtzurückweisungsprinzip nach Art 33 GFK), was Italien oder Tunesien sein könnte, wobei nur ersteres den Straßburger Richtern gehorcht.
Die Menschenrechtsvereine handeln im Einklang mit Straßburger Menschenrechten.
Bislang genossen sie die Unterstützung der italienischen Küstenwache.
Wenn der neue Innenminister wirklich Ernst macht, wird er eine Strategie zur juristischen Auseinandersetzung in Straßburg haben müssen.
Die kann entweder im (partiellen) Austritt aus der Straßburger Rechtssprechung und somit aus den zugrundeliegenden Konventionen (EMRK, GFK) oder aber in juristischen Guerillataktiken bestehen. Italien müsse einen Weg finden, um Straßburger Recht zu brechen, denn sonst sei bald die Hölle los, findet auch manch ein europäischer Kollege von Salvini, und die neue österreichische Ratspräsidentschaft könnte gesamteuropäische Befreiungsschläge initiieren.
Sehr durchsetzungsstark ist der Straßburger Gerichtshof nicht ausgestattet, und der Kampf würde allemal leichter als in Brüssel, wo man auf reelle Interessen anderer Staaten und Völker prallt.





Fluchthilfe vor Libyen: In 18 Stunden 1800 nach Sizilien gebracht

Am Wochenende brachten 15 Rettungseinsätze in wenigen Stunden 1800 Migranten nach Sizilien. Groß im Geschäft die Aquarius des deutschen Vereins SOS Méditerannée, aber auch Vos Hestia des in Deutschland ebenfalls sehr aktiven Vereins „Save the Children“ und die italienische Kriegsmarine. Die Vereine haben Zeugenaussagen mit Gruselgeschichten aus Libyen gesammelt, wo man die Leute wohl durch Lagerhaltung nach afrikanischen Standards zur Rückkehr ins afrikanische Elend bewegen will.  Die Aquarius brachte gleich 3 Fuhren.
Mit weiteren kleineren „Rettungseinsätzen“ ergibt sich eine Zahl von 2000 Flüchtlingen, die es schafften, und weiteren 3000, die von der libyischen Küstenwache zurückgehalten wurden. Im Sinne des Nichtzurückweisungsprinzips von Art. 33 der Genozidalen Flüchtlingskonvention GFK ist bis zum Beweis des Gegenteils jeder ein „Flüchtling“, der anklopft und dies behauptet. Auch dort, wo die EU-Außengrenzen befestigt sind, fordert das EU-Recht den Einlass für Alle, und auch wer eine Mauer stürmt oder einen Zaun durchbricht oder sich in Seenot bringt, bekommt zur Belohnung ein Ticket in den europäischen Humanitärstaat, wo er ausgesorgt hat und meistens noch seine Familie nachziehen darf.
Als „Retter“ traten die Küstenwache und „Save the Children“ auf. Die italienische Marine unterstützt die libysche Küstenwache bereits dabei, Flüchtlinge abzufangen, bevor sie internationale Gewässer erreichen. Dieses Vorgehen stößt unter anderem bei Hilfsorganisationen auf Kritik. Es widerspricht dem Geist des Straßburger Todesurteils Hirsi, Jamaa et al gegen Italien von 2012. Gegen die von Straßburg gesetzten Regeln begehrt keine Partei auf. Auch die AfD machte am 21. August gegenüber der Presse deutlich, dass sie trotz gelegentlichen zögerlichen Widerspruchs im Prinzip an Nichtzurückweisungprinzip (Völkerwanderung) festhält und „Resettlement“ (Umvolkung) unterstützt .  Der beendete Einsatz der Identitären bewegte sich ebenfalls im Rahmen einer Kritik an der zwielichtigen Rolle von humanitären Organisationen in einem Spiel, das vom Nichtzurückweisungprinzip, an dem keiner rütteln und von dem daher keiner reden mag, diktiert wird.  Das Wiederanschwellen der Mittelmeermigration sollte es jedem klar machen, dass der Versuch, in Libyen Agenten mit der Zurückhaltung des Zustroms zu beauftragen, keine dauerhafte Lösung bringen kann.  Nicht einmal anstehende Wahlen in 3 betroffenen EU-Staaten und enormer Leidensdruck in Italien bis hin zum Kollaps von Lampedusa, und auch nicht absehbarer Staatsbankrott oder Kollaps der Eurozone konnten dies mehr als ein paar Wochen lang ändern. Die Weichen stehen weiterhin auf eine von humanitären Imperativen diktierte alternativlose Verbindung von irregulärer Völkerwanderung nach Art 33 GFK mit geplanter Umvolkung im Sinne von Begehrlichkeiten der EU-Bürokratie und des UN-Flüchtlingshilfswerks.   Die Westeuropäer versuchen weiter unbeirrbar, ihre Regeländerungen Osteuropa aufzuzwingen, das sich deshalb auf den Austritt aus der EU vorbereitet.


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