Schlagwort-Archive: Richtlinienkompetenz

Das Corona-Virus als großer Reset

Bis zuletzt hat sich die bromovierte Füsikerin und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Anbetracht der anrollenden Corona-Pandemie starrsinnig geweigert, die Grenzen zu schließen, um Schaden von Deutschland abzuwenden. Ganz im Gegensatz zu anderen Staaten und Regierungschefs wie Kurz (Österreich) oder Conte (Italien), die ihr Volk nicht im Unklaren ließen und durch Entschlossenheit und klare Anweisungen keinen Zweifel an ihrer Führungskraft in entscheidenden Situationen aufkommen ließen – ähnlich wie ein Helmut Schmidt in Zeiten der Flutkatastrophe oder der RAF.

Die Richtlinienkompetenz ist bei der Bundeskanzlerin unzweideutig in den falschen Händen. Wer in schwierigen Situationen wie in der Bankenkrise, Fukushima, der „Flüchtlingskrise“ oder der Energiekrise überstürzt gedankenlos bzw. kopflos reagiert oder mit einem einfältigen „wir schaffen das!“ seine Inkompetenz unter Beweis stellt zeigt keine Führungsqualitäten sondern entlarvt sich als Zeitgeist-Prostituierte.

Merkel wählen – Leichen zählen

Die Friedhöfe sind voll mit Merkels Leichen, sei es durch das Abenteuer Afghanistan oder durch das Abenteuer Willkommenskultur.

In einem anderen Land hätte es gegen jemand wie Merkel längst ein Amtsenthebungsverfahren wegen Unfähigkeit gegeben. Aber in Buntland passiert genau das Gegenteil: die Regierungschefin einer vorgeblichen Demokratie fordert im Stile einer Despotin Wahlen, die ihr nicht passen, „rückgängig“ zu machen.

2015 hatte Katrin Göring-Eckardt prophezeit, unser Land werde sich „drastisch ändern“ und sie „freue sich darauf!“ Inzwischen ist das Realität, aber wohl völlig anders, als es sich die gescheiterte Theologie-Expertin wohl ausgemalt hat. Im Vorfeld des Migrationspaktes hatte Yasha Mounk prognostiziert, es werde zu „Verwerfungen“ kommen.

Die über´s Knie gebrochene Energiewende und die medizinischen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden für Konsequenzen sorgen, die möglicherweise mehr als nur eine Rezession zeitigen werden. Wenn unsere Wirtschaft und Infrastruktur zusammenbrechen, dann steht der soziale Frieden im Land auf dem Spiel.

Da werden weder Altmeier vom Club der Unfähigen (CDU) noch Scholz von der Sterbenden Partei Deutschlands (SPD) mit irgendwelchen „Bazookas“ oder anderen Wunderwaffen den Karren noch aus dem Dreck ziehen können.

Auch Österreich wird konfrontiert mit Herausforderungen. Details hierzu

von Alexandra Bader

Österreich werde nun „heruntergefahren“. verkünden Medien; eine Regierungs-Pressekonferenz jagt die andere. Wir sind dazu angehalten, alle noch so berechtigte Kritik an Politik und Presse hintanzustellen und allem vertrauen, was uns mitgeteilt wird. Damit nicht genug, häufen sich Meldungen von ungeheurer Selbstgerechtigkeit der ohnehin schon so Selbstgerechten in den sozialen Medien. Wen das nervt, die/der wird auch von Userinnen und Usern mit allen möglichen Gerüchten behelligt, die  keine Substanz haben. Das reicht vom Selbsttest durch Luftanhalten bis zur angeblichen Absperrung von Städten, die man freilich theoretisch durchaus anordnen kann. Es gibt Tipps, wie sich „Ältere“, also Risikogruppen schon  die letzten Jahre ernähren hätten müssen bzw. was man sofort tun und trinken kann. Die einen berichten – mit Bildbeweisen – über lange Schlangen und Hamsterkäufe, während andere nur sehen. dass manche Regale leer sind, aber ansonsten alles bekommen, ohne an der Kassa warten zu müssen. Homeoffice, Kinderbetreuung, Kündigungen, Entschädigungen, rechtliche Situation dominieren die Berichterstattung, was ja durchaus dem entspricht, ein Land (und viele andere) „herunterzufahren“.  China meint, das Virus sei aus den USA gekommen, die den Vorwurf zurückgeben; Australien befürchtet, es überhaupt erst durch den Schauspieler Tom Hanks erhalten zu haben, der einer der „Promis“ mit positivem Test auf COVID-19 ist. Es ist unmöglich, hier alle Behauptungen zu untersuchen und alles herauszufiltern, was doch interessant sein könnte. 

Deshalb sei nur dazu aufgefordert, Medien kritisch zu konsumieren und sich zu fragen, warum welche Begriffe gewählt werden oder permanent zu Zusammenhalt, Einigkeit und damit auch Gehorsam aufgefordert wird. Man darf das Virus natürlich nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber auch nicht vergessen. dass auch so immer wieder Menschen sterben, dass etwa die Grippe jedes Jahr einige Todesopfer fordert. Es geht darum, sich normal und vernünftig zu verhalten, auch wenn das Thema Corona allgegenwärtig scheint.  Krisen dienen auch dazu, jene fester in den Sattel zu setzen, an denen immer wieder Zweifel angebracht werden; jetzt wird niemand mit großangelegter Regierungskritik ausrücken oder Medien mit diversen Relotiussen in Verbindung bringen. Wer am lautesten nach Zusammenhalt schreit und Initiativen auf Twitter teilt, die dazu aufrufen, den Einkauf für Risikogruppen zu erledigen, ist oft immer noch der gleiche Heuchler, der einer Agenda zu folgen scheint. Beängstigende Nachrichten, die potenziell jede und jeden betreffen, zielen auf unsere Emotionen, sodass wir leicht ausblenden. dass sich nichts an Skandalen, Verhaberungen und Netzwerken geändert hat, sondern wir diese weiterhin aktiv wahrnehmen können. Was besagt es, wenn die „Kronen Zeitung“, an der sich bekanntlich auch Rene Benko beteiligt, heute wie unten zu sehen titelt?

„Krone“ am 14.3.2020

Nicht nur in der „Krone“ streicht die Redaktion heraus, wie verantwortungsvoll sie zu handeln scheint; Ratschläge lesen sich natürlich überall (hier siehe Spanien) gleich und machen ja durchaus Sinn. Wir finden in der „Krone“ u.a. einen Bericht über die Rückkehr von Österreichern aus Italien samt Foto von Botschafter Michael Rendi im Schutzanzug, der als Leiter des Bürgerservice im Außenministerium diese Menschen am Flughafen empfangen hat. Rendis Gattin kann als Medizinerin zwar bei Fernsehdiskussionen brillieren; ihre Werte als SPÖ-Chefin gehen deswegen aber dennoch nicht durch die Decke. „Österreich“ machte Michael Rendi gar zum „Retter“ von 150 Österreichern und setzt auch darauf, von einem „Zusperren“, einem „Minimalbetrieb“ unseres Landes zu sprechen. Wolfgang Fellner setzt mit seinem Internet-TV außerdem darauf, rund um die Uhr zu berichten (Panik zu verbreiten?) und versprüht so etwas wie Freude darüber, dass endlich etwas los ist. Es sind Medien, die uns bei Ibiza und damit über Netzwerke verbundene Skandale desinformierten, indem sie so taten, als sollten nur bestimmte Aspekte von Interesse sein und als gäbe es niemals Hintermänner. Im Kontext einer Pandemie bedeutet dies nicht, dass man herumspekulieren sollte, ob das Virus bewusst in die Welt gesetzt wurde, sondern dass man sich überlegen muss, was „Herunterfahren“ für Konsequenzen hat. Was es es vielleicht als Vorgeschmack dessen bedeutet, was man dann mit uns machen kann, ohne dass wir uns gegen „Obrigkeiten“ zur Wehr setzen. Wenn man so will, geht es eher um psychologische Aspekte, die auch damit zusammenhängen, dass wir auf „social distancing“ umschalten und mit anderen möglichst virtuell und per Handy, also auch: überwacht in Kontakt sein sollen.

„Österreich“ am 14.3.2020

Speziell in Österreich erinnert vieles an Ibizagate und die Folgen, etwa in der beruhigenden, staatstragenden Rolle von Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Auch wenn Umfragen zufolge die meisten den Maßnahmen der Regierung vertrauen, hört man doch immer wieder zutiefst misstrauische Kommentare. Ês wird sicher darauf ankommen, wo man gerade unterwegs ist, aber manche Straßen Wiens sind deutlich leerer als sonst. Manche sehen in Panikreaktionen ein typisches Unterschichtproblem, auch wenn sie selbst durchaus auch durch entsprechende Berichte gelenkt werden können, wie man beim Verwechseln von Migration und Flucht gut sehen konnte. Eine Unzahl an Meldungen kann auch verwirren (und soll es vielleicht?), doch wir sollten aus Fallzahlen zumindest eines herausfiltern: Dass Italien so stark betroffen ist, wirkte sich unmittelbar auf die Nachbarländer Schweiz und  Österreich aus. Die italienische Situation hat wiederum mit der traditionellen Verbindung zu China via Textilindustrie zu tun, wozu auch gehört, dass zahlreiche Chinesen in Italien leben und in Billigproduktionen ausgebeutet werden (wobei China jetzt Italien hilft). Ohne dies zu wissen oder zu wollen, werden Menschen in  anderen Ländern dazu beigetragen haben, indem sie so hergestellte Kleidung gekauft haben. Dies soll ohne erhobenem Zeigefinger tatsächlich Anlaß sein, über Konsumgewohnheiten nachzudenken; immerhin haben ja nun die meisten Geschäfte erstmal geschlossen.

😳😳😳😳

(Quelle: @BILD)

Bild auf Twitter anzeigen

62 Twitter Ads Info und Datenschutz 26 Nutzer sprechen darüber

„Bild“ spielt Merkel und Kurz gegeneinander aus

Wir dürfen nicht vergessen. dass wir weiterhin dasselbe politische Personal haben, das am Wochenende Sondersitzungen abhält. Es mag aus deutscher Perspektive wie eine Ansammlung an Lichtgestalten erscheinen, doch bei unseren Nachbarn haben die Länder in diesem Fall mehr mitzureden, sodass man keine zentralen Maßnahmen treffen kann. Bemerkenswert ist auch, wer hier den typischen Stil der „Bild“ kritisiert, die Sebastian Kurz gegen Angela Merkel ausspielt, denn Bastian Obermayer gehörte zu den Ibiza-„Aufdeckern“, also jenen Journalisten, die Werkzeug beim Sturz der türkisblauen Regierung waren. Gesundheitsminister Rudi Anschober wurde auch kein anderer Mensch, sondern ist immer noch der alte Hawerer von Peter Pilz, der bei allen Sauereien lieber wegsah, als sich querzulegen. Dass er sich nicht in einen „besseren Menschen“ verwandelt hat, zeigt auch, dass er sich ein ähnliches Vorgehen wie gegen Corona auch gegen den Klimawandel vorstellt – wie sollte das gehen, ohne eine Diktatur einzuführen?  Ohne die deutsche Politik verteidigen zu wollen, ist der Anstieg an positiv Getesten in Österreich im Verhältnis höher als in Deutschland, nämlich im Bereich exponentiellen Wachstums. Wenn Nationalrat und Bundesrat jetzt für Instant-Gesetzesbeschlüsse tagen, sind nicht mehr als einhundert Personen in einem Raum, man teilt also auf – und es geht darum, Entschädigungen zu vermeiden, wie sie das Epidemiegesetz vorsieht. Inzwischen ist schon die Rede von Regierungssitzungen per Videokonferenz, nachdem auch viele politische Termine abgesagt wurden.

Thomas Sattelberger @th_sattelberger

ARD/ZDF lernen nichts. Ich bin 70 geworden und weiß seit 1 Stunde, dass ich Corona – positiv bin. Makabere ARD-Satire: „Corona rafft die Alten dahin. Das ist nur gerecht“ https://www.welt.de/kultur/article206548759/ARD-Satire-Coronavirhtml?wtmc=socialmedia.twitter.shared.web … via @welt ARD-Satire: „Coronavirus rafft die Alten dahin. Das ist nur gerecht“ – WELT Ein Satireformat der ARD-Jugendwelle Funk bezeichnet das Coronavirus als „schönen und sinnvollen Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Schließlich habe diese… welt.de 6.162 Twitter Ads Info und Datenschutz 3.405 Nutzer sprechen darüber

Wieder einmal ungeheuer witziger Offentlich-Rechtlicher Rundfunk

Das bedeutet jedoch auch kaum mehr direkte Kommunikation und damit weniger Chancen, Narrative in Frage zu stellen. Dies kann nämlich bei Pressekonferenzen oder Diskussionen gelingen, wenn man ausspricht, was viele denken, aber nicht Mainstream sein darf. „Social distancing“ ist ja auch nicht von ungefähr selbst ohne Corona  ein Mittel zur Disziplinierung, und zwar ebenso von Politikern, deren Entourage auf sie zu gut aufpaßt (cui bono?). Der Tweet oben zeigt, dass scheinbar „harmlose“ Satire immer einer Agenda folgt; es knüpft hier auch daran an, Kinder ein Lied von der Oma als „Umweltsau“ singen zu lassen. Selbst gutgemeinte Aufrufe, alten Menschen zu helfen, für sie einkaufen zu gehen, betonen in übertriebener Weise eine nicht generell bestehende Bedürftigkeit. Das Risiko zu erkranken ist zwar höher, doch auf der sicheren Seite sind ohnehin nur kleine Kinder; wollen wir auch all jene Menschen indirekt für nutzlos erklären, die unter 70+ sind? Jedes Problem, das es ohne Virus gibt, besteht weiter; deshalb sollten wir uns ansehen, wer wie reagiert, etwa wenn es um Sportveranstaltungen geht und der Präsident der Bundessportorganisation Hans Niessl zum Gusenbauer-Netzwerk gehört. Was ist vom Bezug Klimakrise – Coronakrise zu  halten, wenn sich beides massiv auf die Wirtschaft auswirkt?

leute💥💖hier eine wirklich gute information zu #COVID19 #covid_19usa #covid_19italia #Fieber sein lassen, NICHT senken. wenn #Herz ok: erst viel trinken, dann heisses Bad für 10min, anschließend 1h im bett nachschwitzen. viel rohkost & vit. D hochdosiert https://youtu.be/3w7aONfIsQA  The YouTube ‎@YouTube

3 Twitter Ads Info und Datenschutz Weitere Tweets von e_a_1 🇨🇭🌹‼️ ansehen

Alternativen sind gefragt, aber wirken sie auch?

Wenn es schon heißt, man wisse nicht, wie lange Maßnahmen gesetzt werden müssen und sich kaum ein Land leisten kann, nicht an vorderster Front bei drastischen Einschnitten dabei zu sein?  Man kann Menschen mit erzeugter Panik jedenfalls sehr gut steuern: „Es funktioniert nach einem simplen Schema: Ich sende dir zwei Botschaften: (1) Du stehst am Abgrund, und (2) ich werde dich vor dem Absturz bewahren. Diese Doppelstrategie wird gerne in wohlriechende Vokabeln verpackt. Eine davon heißt Fürsorge. Fürsorgeresistente Zeitgenossen sprechen hingegen von Panikmache. Wie dem auch sei: Aufgenötigte Fürsorge bzw. Panikmache finden systemunabhängig statt. Es wäre also ein Irrtum, sie nur bei Diktaturen am Werke zu sehen, denn auch demokratische Systeme greifen gerne zu dieser Methode.“ Es ist schwer, sich der permanenten Verstärkung zu entziehen, da nicht nur der unbekannte Herr X. aus Y. positiv getestet wird, sondern auch Politiker wie der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Der ehemalige SPD-Abgeordnete und Arzt Wolfgang Wodarg sieht vor allem Panikmache, weil es ohnehin ein Monitoring für Atemwegserkrankungen gibt und heuer nicht mehr Fälle als sonst gemeldet werden. Viren verändern sich, sodass wir es einfach wieder mit einem neuen Virus aus der Corona-Familie zu tun haben.

Wolfgang Wodarg im Interview

Immerhin werden schon Wahlen virusbedingt verschoben; auch die Vorwahlen in den USA werden beeinträchtigt, ehe es dann zur Wahl des nächsten Präsidenten kommen sollte. Und wie hier erwähnt, gibt es nur eine Entsprechung einer Absage von Terminen in Serie, nämlich den 11. September 2001, nach dem Pressekonferenzen etc. geradezu  pietätlos erschienen. Was bedeutet es daher, auf einen Reset-Knopf für die Weltwirtschaft, für Reisen und Kommunikation zu drücken? Zumindest wird von allem anderen abgelenkt, das dann im Windschatten über die Bühne gehen kann. Außerdem scheint Greta Thunberg Recht zu haben, dass alle Angst bekommen werden; auch dies jagt vielen einen kalten Schauer über den Rücken. Nicht zu unterschätzen sind auch Verunsicherung und Spaltung, weil viele auf Kontakte verzichten; außerdem kursieren so viele Fake News, dass immer wieder Aufrufe gestartet werden, nur öffentlichen Verlautbarungen Glauben zu schenken. Es wird aber gruselig, wenn Kurz in einem Interview sagt: „Es ist gefühlt sehr lange her, dass ich jemandem die Hand gegeben habe. So stark die Umstellung ist: Jeder soziale Kontakt ist ein Risiko. Nicht nur für einen selbst, sondern für jedes Familienmitglied, vor allem die Eltern- und Großelterngeneration. Es gibt aber immer noch Menschen, die das Ausmaß der Gefahr, die uns bevorsteht, nicht erkannt haben.“ Kurz sieht nur drei Gründe, hinauszugehen: Arbeit, Besorgungen für sich, Besorgungen für andere.

Original: