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München: Breites Bündnis trauert gegen Rechts

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Einladungsplakat  vom Breiten Bündnis“Bellevue Di Monaco“

Ein Breites Bündnis der Kirchen, Gewerkschaften, Künstler, Flüchtlingshelfer, Humanitärschlepper, Parteien, Medien und Besten der Guten Münchens rief für heute Donnerstag 18:00-20:30 zu einer Trauerkundgebung für die Berliner Terror-Opfer auf und zeigte dabei klare Kante gegen Rechts:

wir trauern mit den Angehörigen der Berliner Opfer und sind in Gedanken bei den vielen Verletzten. Wir sind schockiert – wir wissen nur eins sicher: Wir lassen uns jetzt auf keinen Fall Angst machen! Wir stehen am Donnerstag unverändert lautstark ein, für eine angstfreie und offene Gesellschaft und dieses Zeichen ist wichtiger denn je! Kommt ALLE
[…]
Nationalistische Populisten, Angstmacher und Hetzer haben uns im vergangenen Jahr oft genug ihre fremdenfeindlichen „postfaktischen“ Themen und Theorien aufgedrängt. Schluss damit! […] Wir schaffen das! […]

k-15_reklamaAlle Münchner Tageszeitungen und der Bayrische Rundfunk werben an hervorgehobener Stelle mit Berichten und posititiven Meinungsbeiträgen für die Veranstaltung, bei der neben Trauer und Demo gegen Rechts auch „Rocken gegen  Angst“ angesagt ist.

Am Residenztheater hängt dabei der programmatische Spruch, der die Losung „Wir sind alle von wo“ noch verständlicher macht:

Ursprünglich hat aber niemand an einem Orte der Erde zu sein mehr  Recht als der andere.

Gefälltmir-Liste von BellevueEs geht  um unsere Enteignung, Entrechtung und Ersetzung. Alle wo geborenen überschüssigen Jungmänner sollen zur Umsiedlung auf unser Gebiet und Teilhabe an den Früchten unserer Arbeit berechtigt werden.  Es geht somit um „Menschenrechte“.   Die Theaterszene tut sich im Breiten Bündnis „Bellevue di Monaco“ besonders hervor. Ähnlich wie bei der Berliner Veranstaltung „Singend gegen den Terror“ ging es darum, gemäß den Weichenstellungen der extremsten Globalhumanitaristen singend in den Untergang zu marschieren.  Diesen Vorgaben entsprechen auch  frühere Veranstaltungen des Bündnisses „Bellevue di Monaco“ und seine Verankerung in der #Flüchtlingsrevolution (RefugeeStruggle).

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Das breite Bündnis um „Bellevue“ läd zum „Offene Grenze“ Festival ein. Den Text in Arabisch konnten wir nicht entziffern. Vielleicht können Bunt-Politiker aushelfen.

Laut Bericht des Münchhausener Merkur  kamen etwa 4000 Personen. München ist Bunt zählte 5000, die TZ 3000, die Polizei 2000.  Es waren genug um den Platz zu füllen, aber nicht so viele wie bei früheren Veranstaltungen des Breiten Bündnisses, das sich auch „die Stadtgesellschaft“ nennt und Zugriff auf die exklusivsten Einrichtungen der Stadt München hat.  Dank Mitwirkung des Oberbürgermeisters und Subvention mit bis zu 150000€ pro Veranstaltung tanzten früher bisweilen 20.000 Personen gegen Rechts an.  Bei der Lichterkette von 1993  folgten 500.000 dem Ruf der bunten Menschenrechtskünstler.    Wenn die Leitmedien am nächsten Tag einhellilg von einem leuchtenden München und einer überwältigenden Widerstandskraft der „Stadtgesellschaft“ gegen den „Hass“ jubeln,  erfüllen sie damit lediglich pflichtbewusst ihre Funktion als Mundstücke ebendieser ehrenwerten Gesellschaft.

Anhang

  • Das SPD-Aushängeschild München ist Bunt frohlockt am Tag danach unter Verweis auf die Prantlhausener Pestpostille:

    Gestern kamen an die 5000 Menschen zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz, gegen die Spaltung der Gesellschaft durch rechte Hetze zu setzen. Danke an alle, die da waren und alle die mitgeholfen, gesprochen oder Musik gemacht haben!

    Die TZ jubelt auf ihrer Titelseite „3000 gegen den Hass!“.  Andere Postillen ähnlich.   Dass es bei alldem darum geht, den Mitbürgern, die das Land ihrer Vorfahren nicht vor die Hunde gehen lassen und die Früchte ihrer Arbeit nicht an alle Welt verschenken wollen, niedrige Motive („Hass“) zu unterstellen, um sie mundtot zu machen und auf diese Weise der SPD peinliche Diskussionen vom Leib zu halten, ficht keinen der im Breiten Bündnis fest eingebundenen bunten Bürgerkrieger an.

  • Buntgemischte Münchner feixen mit bunten Schildern in die Kamera, um ihre Empathie zu demonstrieren, berichtet ein Blog.
  • Für „Menschenrechte statt Rechte Menschen“ demonstrieren die gruppenbezogenen Menschenfreunde vor der Oper, Die Prantlhausener Pestpostille freut sich über Intoleranz gegen intolerante Mitbürger.
  • In Berlin geißelten 2-300 (meist junge weibliche) Menschenrechtler mit Herz-Plakaten die Herzlosigkeit der Demokraten, die ihr Land nicht mit den Bedürftigen der Welt teilen möchten.  Zu einer Trauerkundgebung der Demokraten vor dem Kanzleramt kamen je nach Bericht etwa 50-200 Personen.  Sie ließen sich dort laut GEZ-TV-Anmoderation arglos von Bachkantaten „berieseln“ und spritzten dann aber doch heimlich ihr Gift, indem sie gefährliche Bündnisse zwischen AfD und „neurechten“ Publizisten des Bündnissees Einprozent bekräftigten.
  • Bei Tichy wird scharf analysiert, wie die Vierte und Erste Gewalt sich und  und ihre humanitärmigrantischen Schäfchen von der Verantwortung für islamistischen Terror zu entlasten und stattdessen den Fokus auf rechte Instrumentalisierer zu legen versuchen.   Vor ein paar Wochen applaudierten die selben Leitmedien einem Trainer des SC Freiburg, der den Mord an der Freiburger Studentin Maria L. in besonders impertinenter Weise verharmloste und verdrehte.
  • Hadmut Danisch kommentiert abgestandene Erklärungen von Merkel und anderen Spitzenpolitikern, die den Dschihadisten ausgerechnet „Feigheit“ vorwerfen und uns Mut zusprechen wollen:

    „Der Linksstaat verhält sich nach demselben Muster wie islamische Terroristen: Alles, was nicht in die eigene Ideologie passt, wird exemplarisch niedergemacht […]. Und jetzt kommen die gleichen Leute, die sich jahrelang in jeder erdenklichen Weise unter dem linken Staatsterrorismus verbogen oder diesen selbst betrieben haben, unter dem wir alle unsere Verhaltensweisen verändert und unsere offene, freie, aufgeklärte Gesellschaft aufgegeben haben, und erklären, dass wir uns von islamischen Terroristen, die das alles genau gleich, aber eben viel heftiger machen, unsere Lebensweise, unsere offene Gesellschaft nicht nehmen lassen wollten. Es ist so lächerlich: Die Gesellschaft, die vor jeder dummen, kleinen, ranzigen Feministin einknickt, die nicht mehr kann, als alle als Sexisten und Nazis zu beschimpfen, und denen man dafür quasi die gesamte Presse und das Fernsehen komplett überreicht hat, diese Gesellschaft redet sich jetzt ein, sie könnte, wolle und würde Terroranschlägen mit Bomben und LKW in Menschenmengen widerstehen.“

  • In Fürth stößt eine Pegida-Weihnachtsdemo von Michael Stürzenberger auf entschlossenen Widerstand eines Breiten Bündnisses der Kirchen, Lokalpolitiker und Medien. „Wir sind so ein reiches Land mit so unglaublich vielen Möglichkeiten“, und die Weihnachtsbotschaft sei eine Botschaft der Flüchtlingsaufnahme, verkünden klerikale Gegendemonstranten. Andere bekunden ihre weihnachtliche Liebe mit lautstarkem Protest gegen die unerwünschten Meinungsäußerungen. Auch der Bürgermeister, der die Demo „leider nicht verhindern konnte“, wünscht zu Weihnachten keine Harmoniestörung und nennt Stürzenberger & Co „Spalter“
  • Justizsenator Till Steffen verhinderte 12 Stunden lang die Fahndung nach dem Sattelzugfahrer Anis Amri, weil er ihn vor Facebook-Hatespeech schützen wollte. Lutz Bachmann war vor der Berliner Justiz über den Stand der Erkenntnisse informiert. Der Täter ist ein abgelehnter Asylbewerber, der im Juli schon in Abschiebehaft saß.  Vieles stinkt zum Himmel.  Über diverse Pannen bei der Fahndung lacht das Ausland. Auf der Suche nach dem tunesischen Tatverdächtigen hat die Berliner Polizei im Stadteil Moabit einen Moscheeverein gestürmt. Islamisten relativieren und feiern im Netz teilweise offen den Berliner Anschlag.

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Präfaktisches Paralleluniversum schlägt zurück

Den etablierten Paralleluniversa geht die Deutungshoheit verloren.  Das gilt insbesondere für das Universum des Sozialkreationismus (Sozialkonstruktivismus).   Dort sind in alle menschliche Wesen gleich und austauschbar ,  Geschlechter und Rassen inexistent oder menschliches Machwerk (soziale Konstruktion),  sozialer Erfolg der Normalfall und soziales Scheitern ein Ergebnis von Unterdrückung der sozial Schwachen durch die sozial Starken,  Umweltbelastungen durch Reduktion des individuellen CO2-Fußabdrucks der Erfolgreichen zu bewältigen.  Ähnlich wie beim heliozentrischen und anthropozentrischen Weltbild der früheren Kirche geht es hier weniger darum, die Welt so zu verstehen, wie sie ist, sondern ein sinnstiftendes Märchen (Narrativ) zu konstruieren, das den politisch erwünschten, für die herrschende politpastorale Klasse bequemen Wertekanon  stützt.

heilige inquisition
Heilige Inquisition

Wie schon zu Galileis und Darwins Zeiten reagieren die Inhaber der Deutungshoheit empfindlich, wenn ihr Narrativ durch eine realistischere Sicht auf die Welt vom Sockel gerissen wird.
Wie so oft ruft der Dieb „Haltet den Dieb“. Nach dem Wort „Wutbürger“ wurde nun das Wort „postfaktisch“ zum Wort des Jahres gewählt. Kreiert und gewählt wurde es von präfaktisch orientierten Wutjournalisten. Präfaktisch weil sie in Zeiten verhaftet sind, in denen Normvorstellungen in einigen Bereichen die Oberhand über Fakten hatten. Erst im Laufe der Entwicklung der digitalen Kommunikation konnte es zunehmend gelingen, auch gegen solche Normvorstellungen den Fakten Bekanntheit und Geltung zu verschaffen. Wutjournalisten, weil sie von Jahr zu Jahr lauter, wütender und zügelloser, ja krimineller gegen die aufbegehrende faktenorientierte Gegenöffentlichkeit anschreiben.
Charakteristisch für den präfaktischen Wutjournalismus ist, dass er sich die schlechtesten auffindbaren Spiegelbilder als Pappkameraden aussucht. Er meidet die Beschäftigung mit starken Gegenargumenten und sucht sich stattdessen Schmuddler der Gegenseite aus, die tatsächlich Paralleluniversa nach Art des präfaktischen Journalismus erzeugen.

Spiegel: gefrässiger Komet Trump rast auf Erde zu
Spiegel-Umsschlag 2016-11-11

Der präfaktische Wutjournalismus kann Donald J. Trump nur als einen einzelnen steuervermeidenden Milliardär und Hassprediger begreifen, den es wahlweise zu bekämpfen oder als erfolgreich gezähmt darzustellen gilt. Die kulturelle und intellektuelle Bewegung, die Donald J. Trump unterstützte, kann und will er nicht wahrnehmen. Etwa von den philosophischen Sendungen eines Stefan Molyneux in Free Domain Radio, in denen sehr viele Publizisten und Wissenschaftler zu Wort kommen, die das Paralleluniversum der Sozialkreationisten angreifen, können und wollen die alten Inhaber der Deutungshoheit nichts wissen.
maas_packfreiStattdessen holen sie immer reaktionärer zum Gegenschlag gegen die Freiheit des Netzes aus, aufgrund derer ihre Glaubwürdigkeit ins Wanken geriet. Wenn Facebook nicht präemptiv (in eigenem Ermessen statt nach Gerichtsentscheidung) zensiere, müsse „mit der Freiheit Schluss“ sein, fordert in der Spinger-Welt kein Geringerer als der für Justiz zuständige Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag, Volker Kauder. Die SPD und die dunkelrotgrüne Opposition liegen sowieso schon längst auf dieser Linie.  Auch mit dem russischen Konkurrenten VK müsse rabiat aufgeräumt werden. Zugleich lässt man Organe wie Indymedia anstandslos gewähren, auf denen in letzter Zeit eine Welle von Anschlägen auf AfD-Politiker und ihre Geschäftspartner und Einrichtungen angekündigt und gefeiert wird, und thematisiert dies nicht einmal.  Im Gegenteil, die Öffentliche Hand investiert massiv in Hasspropaganda gegen all diejenigen, die sich für eine von humanitärfrömmlerischen Zwängen freie Erörterung von Volksinteressen stark machen, und fördert dabei direkt die verbale und indirekt die handgreifliche Gewalt.  Das Sozialkreationistische Paralleluniversum kämpft im Namen der Menschenrechte unversöhnlich gegen die Demokratie.

Anhang

  • Nicht postfaktisch sondern nonfaktisch sei unser Zeitalter, und das nicht erst seit dem Aufstieg der Neuen Medien, wurde bei Tichy schon beobachtet. In der Tat wurde von Jahrzehnt zu Jahrzehnt der politische Kampf zunehmend von der faktenbasierten Analyse von Problemen und Bewertung von Lösungsvorschlägen weg hin zur bloßen Bewertung der Frömmigkeit von Vorschlägen oder, noch einfacher, von Personen, verschoben. Über diese Regression der politischen Kultur hin zu einem Niveau, auf dem von Freiheit keine Rede mehr sein kann, wurde viel geschrieben. Man wird aber der neuen Bewegung der letzten Jahre, die etwa Donald Trump ins Weiße Haus brachte, nicht gerecht, wenn man sie ebenfalls als non-faktisch ansieht. Das besondere an ihr ist eine Wende zur Zurückweisung der Humanitärfrömmelei und Benennung von Problemen. Aus den präfaktischen Paralleluniversa kommt nun der Einwand, es würden keine Lösungen angeboten. Doch über Lösungen kann man erst diskutieren, wenn über Probleme Einigkeit besteht. Die Humanitärfrömmler möchten sich gerne darauf beschränken, Lösungen auf ihre Frömmigkeit/Sagbarkeit zu prüfen. Genau das ist non-faktisch. Oder, im Hinblick auf eine alte Welt, die spätestens um 1968 zu verblassen begann, post-faktisch.
  • Maas, Klöckner, Merkel und ein Großteil des sozialdemokratisch geprägten politmedialen Betriebes lebt in einer Parallelwelt, in der ein überschuldeter Staat, der kein Geld zur Reparatur seiner kaputten Infrastukturen geschweige denn zum Aufbau der in Ostasien aufgebauten neuen Generation der Glasfasernetze hat,  100 Milliarden Steuergelder in einwandernde Proletarier mit Durchschnitts-IQ um 80 „investieren“ kann, ohne dass einem Steuerzahler etwas weggenommen wird.  Merkel äußert sich gerade wieder in diesem Sinne.
  • Im Wissenschaftsbetrieb haben sich 200 Genderprofessuren und zahlreiche „Antirassisten“ eingenistet, deren Tätigkeit im wesentlichen darin besteht, faktenorientierte Kollegen zu beleidigen und zu vertreiben.  Michael Klein nimmt sich gerade wieder eine exemplarische Streitschrift von „fünf Tussen und einem Schweiger“ vor, die den Bereich der Wissenschaft verlassen und den des Irrenhauses betreten habe.    Wir berichteten kürzlich über eine feministische Doktorarbeit, die kritisiert, dass wissenschaftliche Objektivitätserfordernisse sexistisch seien.  Es handelte sich um einen direkten Aufruf zur Konstruktion von Parallelwelten.
  • Die herrschende sozialkreationistische Märchenwelt wird immer infantiler.  In einem neuen Buch beschäftigen sich bekannte Autoren mit der Infantilisierung der europäischen Gesellschaften, die im wesentlichen dem von Europarat und Partnermedien erzählten Märchen  zu verdanken ist.
  • Vom „neusten Elaborat aus dem Prantlschen Paralleluniversum“ schrieb Alexander Meschnig 2015 auf Achgut.com. Damit meinte er vielleicht das Pamflet-Buch „Im Namen der Menschlichkeit“, in dem Ayatollah Prantl die Umsiedlung verelendeter Afrikaner als Bauern nach Mecklenburg-Pommern vorschlägt, wobei er selbstverständlich gleichheitsfrömmlerisch von der Äquivalenz und Austauschbarkeit der Bevölkerungen ausgeht und allen, die seinen Forderungen widersprechen, mit dem „Rassismus“- und „Unmenschlichkeits“-Bannstrahl droht. Im Prantlschen Paralleluniversum kommt die Ungleichheit von der Unterdrückung, der Strom aus der Steckdose und die Menschenwürde aus dem Gerichtssaal.

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