Schlagwort-Archive: Pierre Clastres

16-jähriger enthauptet 7-jährige: tschetschenische Folklore?

Er sei „nicht gut drauf“ gewesen, begründete der 16 jährige Wiener Schüler mit Migrationshintergrund seine Tat. Man fühlt sich erinnert an die Banalität des Bösen. Ein 16 jähriger Bursche lockt die süße 7-jährige Hadishat aus der Nachbarschaft in seine Wohnung und trennt ihm dabei fast den Kopf ab. Im Wiener Bezirk Döbling leben auch lange nach den Tschetschenien-Kriegen 1994 und 1999 zahlreiche überwiegend moslemische Tschetschenen. Sowohl der 16 jährige wie auch das 7 jährige Mädchen stammen aus der tschetschenischen Gemeinde in Wien.

Aus Langweile enthauptet und in Müll entsorgt

Messer
(c) Wikipedia

Die Rekonstruktion der Geschehnisse ergab, daß sich das Mädchen am Nachmittag des 11. Mai zunächst am wohnortnahen Spielplatz die Zeit vertrieb. Später aber angeblich an der Tür ihres 16 jährigen Mörders geklopft habe. Dort soll der Schüler das Mädchen dann zur Dusche dirgiert und schließlich erstochen haben. Tatmotiv angeblich Frust. Obwohl sich der Täter zunächst in Ausflüchten verstrickte, gestand er schließlich doch, daß er das Mädchen erstochen hatte.

Spürhunde der Polizei witterten die Leiche des Mädchens am Tag darauf in einem Müllcontainer. Die Obduktion ergab, daß das Opfer durch einen Stich in den Hals getötet und danach quasi enthauptet wurde.

Tschetschenische Folklore?

Das Ansehen der mutmaßlich 30.000 in Österreich lebenden Tschetschenen steht nicht zum Besten. Junge tschetschenische Männer rangieren in den Kriminalstatistiken an exponierter Stelle. Sie sind einerseits bekannt als Kampfsportler, viele besitzen Feuerwaffen. Darunter islamische Fanatiker und polizeibekannte Deliquenten. Ihre mafiösen Strukturen und Clans haben sie nach Österreich importiert. Auch in der zweiten und dritten Generation spielt sich das Leben moslemischer Tschetschenen in Parallelgesellschaften ab. Einmal mehr wird das hehre Ziel Integration ad absurdum geführt.

Ein eiskalter Mord offenbar ganz nebenbei, Frust, Zufallsopfer, Alter einerlei ….

Jedenfalls eine schwer nachvollziehbare Kausalkette für Menschen, die „hier schon länger leben“. Mentalität, Rituale und Folklore von Kulturen, die zwar in unserer Nachbarschaft verkehren und wohnen, aber in den Köpfen so anders ticken werden von einer humanitärbigotten Schickeria bis zur masochistischen Unterwürfigkeit verniedlicht. Wir wollen es gar nicht so genau wissen.

Tschetschenen eilt auch in Russland der gleiche Ruf voraus, und humanitäre Hetzmedien sehen sie natürlich als Opfer russischer Diskriminierung.

In Tschetschenien ist die Scharia grundlegende Rechtsquelle. Tschetschenien kann nur an sehr langer Leine als ein Staat im Staate in Russland gehalten werden, und Russland zahlt dafür mit Degradierung seiner Sicherheit und seiner Politik.

Der Weg in Österreich führt laut Polizei häufig in die Kleinkriminalität. Tschetschenische Jugendliche fallen als brutal auf und bilden Bandenstrukturen. Nach Angaben von Beamten gegenüber der „Krone“ seien Tschetschenen bei Festnahmen besonders gewaltbereit – einige traten etwa als „Sittenwächter“ in der Wiener Millennium City auf. Speziell von tschetschenischen IS-Rückkehrern gehe eine terroristische Bedrohung aus.

In der österreichischen Kriminalstatistik wird Tschetschenien als Teil der Russischen Föderation nicht gesondert aufgelistet, außerdem wird von der Polizei nach Staatsbürgerschaft unterteilt – nicht nach Herkunft. Aufschlussreiche Zahlen zu Straftätern tschetschenischer Herkunft existieren nicht.

MenschenrechtlerInnen protestieren gegen die Vorurteile, deren Opfer TschetschenInnen würden, obwohl keine Statistik beweise, dass sie besonders kriminell seien. Die FPÖ träufle Gift in die Köpfe, meint SPÖ-Chef Kern, der die große Mehrheit der tschetschenischen Jugendlichen als vorbildlich lobt.

Umgekehrt spricht in einer Fernsehdiskussion vom Januar ein FPÖ-Kriminalist gleich in der Einleitungsrunde Klartext: Österreich habe ein Tschetschenenproblem, die Tschetschenen fielen durch Tötung aus nichtigem Grund auf, wobei häufig Sittenwächtertum, oft auch im Auftrag anderer, dahinter stehe:

Naima-Muster: Kindesmord soll Erwachsene treffen, Minderjährige sind Werkzeug

Der Umstand der Enthauptung erinnert an orientalische Bräuche und speziell die Tat des Nigrers Mourtala Madou am Hamburger Jungfernstieg.

Psychopathische Kriminalität hat mitunter genetische Ursachen, aber auch diese werden sich selten ganz unvermittelt auswirken. Tötungslust ist dem Wesen des Menschen nicht fremd und bei Primaten sogar ausgesprochen stark verwurzelt.

Der „Edle Wilde“ von Jean-Jacques Rousseau ist eine längst widerlegte Spekulation und war vielleicht auch nie mehr als ein Gedankenexperiment.
Konrad Lorenz erklärt den evolutionären Sinn der Aggression, und Pierre Clastres ging zu wilden Stämmen, um empirisch zu erforschen, was wirklich statt findet.
Im Ergebnis widersprechen sie nicht nur dem Märchen vom „Edlen Wilden“ sondern relativieren die Moralvorstellungen unserer Zivilisation erheblich.

Primaten und Menschen in archaischen Kulturen sind zwar regelmäßig zu großer Brutalität fähig, aber sie werden nicht so handeln wie Robert K., der ohne im entferntesten erkennbaren Nutzen welcher Art auch immer ein großes Risiko einging.
Wenn Robert K. sich als tötungslustigen Psychopathen darstellt, will er vielleicht etwas verstecken, und wer weiß, vielleicht will auch die Öffentlichkeit manches nicht so genau wissen.  Sie will ja z.B. auch nicht genau wissen, warum auffällig viele Afrikanischstämmige gemäß einem wiederkehrenden Naima-Muster ihre Kinder töten, ohne wirklich Psychopathen zu sein. Ein Minderjähriger eignet sich aufgrund des Jugendstrafrechts sogar sehr gut als Exekutor in diesem Muster, und somit als Täter und Opfer zugleich.

Robert war bisher ein guter Schüler und in seinem Verhalten völlig normal und unauffällig. Seine Aussage, nicht Hadishat aber sehr wohl seine Mutter tue ihm leid, passt zu einem clan-orientierten Denken.  Andere Tschetschenen töteten in Österreich Passanten, nur weil die angeblich ihre Mutter schief angeschaut hatten.   Die Erklärungen sind regelmäßig unschlüssig und zeugen zugleich von starker Orientierung an Familienehre.   Gerichte rätseln über die Motivlage und ratlose Gerichtspsychiater empfehlen Psychiatrie.

Die erste Frage, die sich in diesem Fall kein Leitmedium stellt, sollte somit lauten: welcher dritten Partei wollte Robert K. oder ein Hintermann aus seinem Clan weh tun? Wenn jetzt besonders die Mutter von Robert K. als bemitleidenswert dargestellt wird, hat das vielleicht auch damit zu tun, dass wir in diese Richtung nicht denken sollen.