Schlagwort-Archive: Petry

„Liste Petry“ oder „Die Blauen“?

Petrys Kurs wird von der Buntstasi nicht honoriert. Hier: Plakat von „die Partei“

Wie hieß nochmal Bernd Luckes Partei ? Erst „Alfa“, dann, nachdem das nicht abhob,  „Liberal-Konservative Reformer“.  Es ist eine Partei ohne Ecken und Kanten, aber eine, die   mit geballter Fachkompetenz und Sitzen im Europäischen Parlament an die Öffentlichkeit trat. Der Wähler honorierte diese Art „bessere CSU“ mit 0.0 bis 0.1 % der Wählerstimmen. Die LKR distanzierte sich auch öffentlichwirksam vom nicht russlandfeindlichen – und daher extremen – Kurs der AFD. Gebracht hat es nichts. Und die Reformer distanzierten sich lauthals von vermeintlich nazistischen Tönen, gebracht hat es ihnen ebenfalls nichts. Die Buntstasi kam trotzdem und bedrohte Wirte und Lokale, die den LKR Räume anboten. Spätestens an diesem Punkt sollte klar sein, daß es nichts bringt, über jedes Stöckchen zu springen, daß einem die Buntmedien hinhalten. Die Alternative für Deutschland ließ sich von der Abspaltung Luckes  nicht irritieren, und kurz darauf wurden die Wahlergebnisse viel besser. Was lernen wir daraus? Reisende soll man nicht aufhalten, vor allem dann nicht, wenn sie sich in einen schlecht montierten Schulzzug nach EU-Vorgaben setzen und man selbst in einem Weidel-Zug aus deutscher Wertarbeit sitzt, der, wie der Name schon sagt, weidel /t) kommt und auch zwei oder drei Teile verlieren kann, ohne aus der Spur zu rasen. „Liste Petry“ oder „Die Blauen“? weiterlesen

Klonovsky: Bürgerliche AfD beginnt nach Petry

Der bekannte konservative Journalist und Schriftsteller Michael Klonovsky erklärt aus eigner Innensicht als Redenschreiber, wie die AfD-Hoffnungsträgerin und Überfliegerin Frauke Petry dem „Filou“ und „Hochstapler“ Marcus Pretzell verfiel und seitdem nur noch mit konformistischem Wegbeißen politischer Rivalen beschäftigt ist.
Dass die Strategie-Anträge von Petry schlecht (offensichtlich nicht mehr von Klonovsky) geschrieben sind und nur in den Leitmedien auf viel Gegenliebe stoßen, schrieben wir.
Klonovsky baute im Auftrag von Pretzell das Portal Der Blaue Kanal auf und flog dann dort in einer Weise heraus, die manche von uns an die Kaperung von „Pegida Bayern“ erinnern könnte. Schlecht ist das Portal, von dem wir unser Titelbild genommen haben, nicht. Es mag auch auffallen, dass P&P aktiv den Schulterschluss mit dem von Leitmedien als „rechtsextrem“ verleumdeten Front National vorantrieben und auch dafür eintraten, Wörter wie „völkisch“ frei von historischen Konnotationen in ihrer Grundbedeutung (etwa „ethnisch“ oder „national“) zu verwenden, wie sie bis in die jüngste Zeit (z.B. von dem Münchner Kultursoziologen Prof. Mohammed Rassem, s. neusten Band von „Etappe“) auch tatsächlich verwendet werden. Zugleich bemüht sich der Blaue Kanal, den Begriff „Rechtspopulist“ positiv zu besetzen. Dennoch haben P&P in einer Wende um 180 Grad die Verfolgungs- und Selbstzerfleischungsneurosen in die Partei zurückgebracht.
Statt einer Distanzierung von Schreckgespenstern wie dem „Völkischen“ oder einer negativen Selbstdefinition durch politologische Gummibegriffe des Gegners stünde der AfD ein trainierbarer Verhaltenskodex (Katechismus) an, der beim Kampf gegen parteischädigende Distanziereritis ebenso wie gegen plumpes Maulheldentum und selbstradikalisierende Demagogie („Fundi“-Verhalten laut „Zukunftsantrag“) aller Art, wie man sie in der Dresdner Rede von Björn Höcke finden kann, als Argumentationshilfe zu dienen geeignet ist. Letztlich wird es bei so einem Katechismus ähnlich wie bei Selbsthilfebüchern (a la „Sieben Gewohnheiten“) um eine Schulung in bürgerlichen (und staatsbürgerlich-politischen) Tugenden gehen, die man sich nicht mal eben schnell aneignen und in politologische Schlagwörter packen kann.
Klonovsky hat derweil in München eine Zivilklage gegen den „ganz und gar unbürgerlichen“ Pretzell wegen Prellung und anderer Verschulden angestrengt.

Anhang

  • Im AfD-Vorstand arbeiten Rechtsanwälte gegen parteiinterne Konkurrenz von P&P.   Medien wie der Tagesspiegel werden ebenfalls für P&P eingeschaltet.   Auf der anderen Seite scheint Klonovsky die erste vergleichbare Gegenaktion zu sein.   Fleischauer hat darüber im Spiegel in Klonovskys Sinn berichtet und einen politischen Aspekt herausgestrichen:

    Das Problem an der Causa Klonovsky ist, dass nun offen zutage liegt, wie wenig das Ehepaar Petry-Pretzell in der Lage ist, Loyalität zu stiften. Es ist eine Sache, missliebige Journalisten oder parteiinterne Gegner zu Feinden zu erklären. Es ist etwas völlig anderes, wenn sich enge Mitarbeiter gegen einen wenden, weil sie sich betrogen fühlen. Wenn eine Spitzenpolitikerin nicht in der Lage ist, den engsten Kreis zusammenzuhalten, wie will sie dann begründen, dass sie eine Bewegung erfolgreich führen kann?

  • Der Name „Blauer Kanal“ könnte auch von „Bleu Marine“ (Marinblau, Meeresblau), der Kampagne von Marine Le Pen, mit der sie sich von FN unabhängig präsidentiabel macht, inspiriert sein.  Das würde erklären, warum P&P ihre Marke nicht mit Meuthen-Leuten teilen wollen.
  • „Dreckige Deutsche, was willst du hier, uns gehört doch sowieso bald alles“, so ist es im Kölner Express und bei PI zu lesen. PI liefert dazu weitere Bereicherungsberichte.
  • Der Bundschuhpatriot bloggt jetzt über den Verlust der bayrischen Heimat. In 30 Jahren sind die Deutschen dort allenfalls noch die größte Volksgruppe aber nicht die Mehrheit. Die Kosovarisierung ist im Gange. Die demokratieskeptischen MenschenrechtlerInnen der Buntparteien treten aufs Gaspedal. „Ablehnung von Menschenrechten“ halten aber offenbar auch die Petry-Gegner in der AfD für inakzeptabel.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!





Treibjagd mit Petry-Schießbefehl-Lüge gestartet

Vorbemerkung 2016-03-30: inzwischen gibt es ein wunderbares Jasinna-Video über die „Petry-Schießbefehl-Nummer“.  Wir prägten gleich zu Beginn dafür das Wort Petry-Schießbefehl-Lüge und stellten sie in eine Reihe mit anderen Lügen dieser Art.  Das dient der schnellen Kommunikation über Nummern dieser Art, welche die Lügenbarone weiter unverdrossen abziehen. Treibjagd mit Petry-Schießbefehl-Lüge gestartet weiterlesen

Jammernder Jakob, armer Augstein

Montag in München war ein traumhafter Tag für Spaziergänge, allein oder mit andern. Die Vöglein zwitschern in den Isarauen. Beim Pegida-Spaziergang trillern die Pfeifenköppe. „Variatio delectat“, sagt der Latriner, was soviel heisst wie „Abwechselung macht Spass.“ Mir jedenfalls.

M2501

Spaziergang bei uns daheim in den Isarauen. Die frühlingswarme Sonne schmilzt das Eis. „Die güld’ne Sonne, voll‘ Freud‘ und Wonne“ klingt in der Stille ein altes Lied in mir. Erholt und ausgeruht freuen wir uns, der alte Rentner mit seiner jungen Frau, auf den Abendspaziergang mit Freunden bei Pegida. Jammernder Jakob, armer Augstein weiterlesen