Schlagwort-Archive: PEGIDA

Dialog, Freundschaft, kultureller Austausch: So „gefährlich“ sind die extrem Rechten

Multikulti trifft Nationalismus ist ein überaus erfolgreiches Projekt zweier Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der eine ist Gitarrist in der Rechtsrockband „Stahlgewitter“ bzw. moderner weisshäutiger Nationalist, der andere ist ein dunkelhäutiger Power-Migrant.  Beide sind inzwischen auch Freunde, und erhalten zahlreich Post. Es ermöglicht den demokratischen Dialog, den kulturellen Austausch , allerdings widerspricht es der Agenda der pseudohumanitären Hetzmedien. Auch den Menschenrechten widerspricht es, denn für die nicht-gewählten Menschenrechtler wird jetzt sicherlich der Schwarze ebenfalls zum „Nazi“ verklärt und Demokratie lehnen sie als Humanitärfrömmler, sie die noch mehr Rechte den Nationalstaaten durch EU-Richtlinien entziehen wollen, ohnehin ab. Denn wer mit bösen Rechten spricht , ist eben selbst ein böser Rechter (Gutmenschlogik). Nun hat RT Deutsch die beiden eingeladen, die sich auf einer PEGIDA-Demonstration kennengelernt haben. Zuvor hingegen war der Leuchtturm- Migrant übrigens auf der Suche nach Dialog mit der Buntstasi und den Menschenrechtlern der Gegenseite- ohne Erfolg.

Egal ob Anne Will, Hart aber fair, Maybrit Illner: Hier diskutieren meist immer die gleichen Gesprächspartner unter sich. Gerne auch über andere, ohne das die „Anderen“ eingeladen sind. Zum Haltungsjournalismus der öffentlich-rechtlichen Medien gehört es eben sich u.a. von besorgten Bürgern,  Jugendlichen, Studenten ,armen Rentnern,  Neonaahsis, Rääächtzzzzextremen Rächtzzradikalen sich zwar finanzieren zu lassen, diese aber im öffentlichen Diskurs entweder nicht zu beteiligten, oder deren Vertreter in Diskussionssendungen mit einer 5 gegen 1 Situation zu bekämpfen. Dies hat freilich nichts mit europäischer Gesprächskultur zu tun, sondern mit buntem diktatorischen  Haltungsjournalismus. Dialog, Freundschaft, kultureller Austausch: So „gefährlich“ sind die extrem Rechten weiterlesen

Böser Bosbach stört globalhumanitären Gottesdienst

Der geradlinige CDU-Innenpolitiker, dessen „Fresse“ ein Merkel-General „nicht mehr sehen kann“, legt bezüglich des Kindesmissbrauchs unserer DemokratiepädagogInnen gekonnt den Finger in die Wunde:

Soll das legale Schuleschwänzen zukünftig davon abhängen, wofür oder wogegen demonstriert wird?
Würde etwa bei einer Demo „Gegen die Islamisierung des Abendlandes“ die Schulpflicht ebenso suspendiert?
Nein?
Habe ich mir schon gedacht.

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Stauffenberg: Deutsche Rechte zwischen Blockwart und Freiheit

Wirmer -Flagge: Der Normalbürger kann damit nichts anfangen. Bildquelle: Von Ziegelbrenner – Eigenes Werk/Quelle: Neubecker, Ottfried: Gesamtdeutsche Flaggenpläne., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9384789

Muss man den Putschversuch  in der Türkei  für gut empfinden?  Muss man den Putschversuch im Deutschen Reich von Stauffenberg für gut empfinden?  Wenn es nach rechten Blockwarten geht, offenbar ja. Da greift dann die bunte Anti-Nazihysterie um sich.  Derzeit prüft die AFD ein Ausschlussverfahren gegen den Landesvorsitzenden der JA Niedersachsen, Steinke  weil dieser sich im einem begrenzten öffentlichen Bereich Stauffenberg-kritisch geäußert haben soll. Kritische Meinungen zu den antisemitischen Widerständlern zu äußern, sei angeblich wahnsinnig schädlich, und würde auch die Landtagswahlen in Bayern und Hessen gefährden. Das verwundert zurecht die Zeitungen der etablierten Medien, die auf Aussagen von Gauland und co selbst verweisen. Die waren nämlich in ihren Augen ähnlich „schlimm“. Beispielsweise wurden da die Leistungen der deutschen Soldaten gelobt oder von Vogelschiss geredet.  Geschadet hat das aber wohl weniger, im Gegenteil, das Sagbare – die Meinungsfreiheit – wurde erweitert, und die AFD stürzte auch nicht in den Umfragen ab. Nun wieder der Rückfall zum Prinzip der Nazi-Keule im Stile der meinungsbeschränkenden Altparteien. Und manche in der AFD sehen das Gesagte sogar justizabel. Also notfalls soll dann noch der Volksverhetzungsparagraph verschärft werden, oder was?  fragt sich der patriotische Wähler. Dann wäre eine hitzige Diskussion also  nicht mehr möglich:

Dann noch der Kult um die Stauffenberg-Fahne auf Pegida Demos. Stauffenberg: Deutsche Rechte zwischen Blockwart und Freiheit weiterlesen

Aufstand der Anständigen: Umvolkt uns – Deutsche sollen absaufen und abgeschafft werden

Wie muss man sich das vorstellen? Da steht der Buntmensch  gegen Mittag auf, schaltet ARD und ZDF ein, und am Abend schreibt man dann einen Artikel, bei dem man sich wünscht, daß die Deutschen doch bitteschön abgeschafft und ausgerottet werden sollen.  Wie entmenschlicht muss man sein?  Mit anderen Worten wollen die Bunten also sagen

„die Deutschen saufen ab und das ist gut so“

Aussagen, wofür sich die Bunten damals noch geschämt haben  und es dann im Nachhinein teilweise als Satire hingestellt wurde, oder es maximal in der TAZ erschien, Aufstand der Anständigen: Umvolkt uns – Deutsche sollen absaufen und abgeschafft werden weiterlesen

Zivilcourage: Richter stärken freies Wort und deutsche Kultur

Gegen den Willen der autoritären Bunten, die viele Wörter wie „Zigeuner“ „Neger“ usw. tabuisieren wollen, um damit die kulturelle Vielfalt der deutschen Sprache einzugrenzen wurden von den Gerichten kürzlich mehrere erfreuliche Urteile in einem FREIstaat gefällt. Zivilcourage: Richter stärken freies Wort und deutsche Kultur weiterlesen

Bürgerentscheid: Kaufbeuren braucht keine Moschee

 

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Bürgerbegehren will Neubau einer Erdogan-Moschee verhindern. Das wäre ein Dämpfer für die AKP.

(Titelbild: Kaufbeuren, Innenstadt) Wenn man einen Blick in die innerstädtische Architektur der Stadt Kaufbeuren riskiert, wird eines klar: Kaufbeuren braucht keine Moschee. So ist jedenfalls die Ansicht eines wesentlichen Teils der Bevölkerung. Es haben innerhalb kürzester Zeit nämlich 4000 Kaufbeurer dafür die Unterschrift abgegeben, daß kein städtisches Baugrundstück für Erdogans Interessen zweckentfremdet wird. Der bunte Stadtrat hat zu 2/3 dafür gestimmt, begehrte Baugrundstücke lieber an  türkische DITIB-Moscheebauvereine zu vergeben, als Baugrundstücke  einheimische Familien zur Verfügung zu stellen. Bürgerentscheid: Kaufbeuren braucht keine Moschee weiterlesen

PEGIDA München – PEGIDA wirkt: Ein Erlebnisbericht

Leider kam ich zu spät zu der Eröffnungsrede, da mich ein Nachbar ungeplant aufgehalten hatte. Auf dem Marienplatz traf ich zufällig einen Bekannten. Wir hatten uns uns zuletzt im September 2015 bei PEGIDA und bei den bunten Teddybärweitwurf-Festspielen am Münchner Hauptbahnhof gesehen. Wir beschlossen in das Woerner´s Cafe am Marienplatz zu gehen, da der PEGIDA Spaziergang gerade ohne uns stattfand. Bei einer Tasse Kaffee reflektieren wir über die vergangenen Münchner Jahre. (Hier: Video1, Video2). Auch darüber, dass der Widerstand in Form von PEGIDA schon länger auf der Straße ist als die Zeit der Revolution in der DDR der zum Fall der Mauer führte. PEGIDA München – PEGIDA wirkt: Ein Erlebnisbericht weiterlesen

Pegida-Gegner präsentieren ihr Antlitz

Michael Stürzenberger schrieb gestern über seine Demo, die am Samstag, den 17. März 2018 am Münchner Marienplatz um 15.00 Uhr beginnt.
Die Stadt München und der BR setzen Steuern und Zwangsgebühren ein, um eine massive Gegendemo mit 35 Chören und berühmten Bands zu organisieren, die teilweise groteske Züge anzunehmen scheint.
Die bunte Egalitärfrömmelei trägt bekanntlich Züge einer psychotischen Massenerkrankung, und um dies noch weiter zu unterstreichen, verkleiden sich ausgerechnet die bunten FrömmlerInnen als Ärzte, um Stürzenberger & Co als geisteskrank zu brandmarken.

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München leuchtet? Nein, München heuchelt, und das seit 1991 mit stets der selben Masche
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Exorzismus mit Hinterteilen. „Stell dir vor, du hast Dünnpfiff und kein Klopapier“ — München ist Bunt am Marienplatz 20. Juli 2015 http://a2e.de/ius/15/07/lutz

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Stürzenberger gibt leider den Bunten Nahrung, indem er allerlei Personen aus dem Umfeld von Pegida München e.V., die nicht wie er den ideologischen Kampf gegen den Islam in den Vordergrund ihrer Reden stellen, als Nazis denunziert. Auch wer zu „Nazis“ dieser Art nicht genügend Distanz wahrt, ist laut Stürzenbergers Logik ein Nazi. Die Bunten werden es Stürzenberger nicht danken. Sie werden auch ihn weiterhin zu den verfassunsgsschutzrelevanten „Rechtsextremisten“ rechnen, obwohl er doch genau wie sie unentwegt mit 3D-Technologie gegen den „Faschismus“ kämpft. Warum Michael Stürzenberger trotz seiner antifaschistischen Musterdiskurse bei den Bunten keine Gnade finden kann, haben wir dargelegt.

Bürgermeister Josef Schmid (CSU) kommentiert in der Diktion der gruppenbezogenen Menschenfreundlichkeit:

Braune Rattenfänger haben in unserer Stadt und in unserem Land keinen Platz. Deswegen unterstütze ich die Aktion aus der Mitte der Münchner Stadtgesellschaft.“


Michael Stürzenberger kontert:

„Schmid wird am Samstag von mir zu hören bekommen, dass er ein absoluter Heuchler und Opportunist ist. Als ich noch in der CSU aktiv war, sagte er mir im Rahmen des Schwabinger Fischessens am 19.2.2010 vor Zeugen, dass der Koran ein „Handbuch zum Kriegführen“ sei. Er kennt also die Fakten, reiht sich aber trotzdem in die von oben verordnete Politik des Islam-Appeasements ein. Das ist eine üble Verantwortungslosigkeit, die auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen wird, die gemessert, vergewaltigt, beraubt, von LKWs überwalzt und anderswie von fanatischen Mohammedanern getötet wird.“


Dieses Argument hilft Stürzenberger aber nicht. In buntrepublikanischen Augen ist man immer dann braun, wenn man Animositäten der Einheimischen gegen Fremde anheizt, egal mit welchen Argumenten. Argumente spielen hier keine Rolle. Es handelt sich hier um einen Tabubruch, der mit irgendwie vage vergleichbaren Tabubrüchen der Braunen vor 80 Jahren assoziiert wird. Der bedingte Reflex ist ein unverhandelbarer Teil der buntrepublikanischen Leitkultur. Wer nicht „braun“ sein will, sagt manche Wahrheiten am besten gar nicht oder notfalls in geeigneter Verpackung, z.B. beiläufig lächelnd beim Fischessen. Zugleich ist es natürlich ganz normal, Mitbürger, die von dieser Leitkultur abweichen, als „braun“ zu denuunzieren und dann nach Kräften zu diffamieren und dämonisieren. Gegen Einheimische ist Pogrom statthaft. So tickt eben die „Moderne Großstadt“, und die CSU bemüht sich seit Jahren mit markiger Vertreibungsrhetorik, eine „moderne Großstadtpartei“ zu werden.

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Tatjana Festerling und Michael Stürzenberger (München 2015) (c) T. Riest

Michael Stürzenberger zitiert gerne Winston Churchill, der den „Appeasern“ um Chamberlain vorwarf, sie fütterten ein Krokodil, um selbst nicht gefressen zu werden. Aber ähnlich verhält sich auch Stürzenberger selber, wenn er die bunte „antifaschistische“ Denunziationskultur füttert. Tragisch dabei ist, dass sein Appeasement im Gegensatz zu dem der Bunten nicht funktioniert. Seine Islamfaschismus-Erzählung verfehlt zunehmend das Thema

Die Mobilisierungserfolge der städtischen Gegendemonstrationen gereichen München zu zweifelhaftem Ruhm. Heute sollen es laut Merkur „35 Chöre“ und insgesamt je nach Zählung 700-2500 SängerInnen und Ärzte-Fans gewesen sein, die dort unter Anstachelung durch OB Dieter Reiter bunte Hass-, Pathologisierungs- und Pogromparolen riefen, nur durch massive Polizeipräsenz mühsam an Gewaltexzessen gehindert werden konntenund den Demozug wie üblich zum Spießrutenlauf machten. OB Reiters Ruf, München lebe von seinen Zuwanderern, klingt immer weltfremder, und juristisch bewegt die Stadt sich auf dünnem Eis. Unter Führung einer „Fachstelle Für Demokratie“ tritt München das Demokratieprinzip mit Füßen und kämpft rechtswidrig gegen Rechts, was auch durch eine Reihe von Gerichtsurteilen dokumentiert ist, und in Sachen Linksstaat mausert München sich wieder zu einer international berüchtigten, von bayrischer Liberalität (Liberalitas Bavariae) denkbar weit entfernten Hauptstadt der Bewegung. Schmids Münchner CSU hilft eifrig mit, das bunte Krokodil auf Kosten der Steuerkartoffel zu füttern. Deshalb muss die Schmid-CSU hier wohl behaupten, ihre linksextremen Zöglinge kämen aus der „Mitte“ der „Stadtgesellschaft“.

Fotobericht

Es überraschte nicht, dass bei der Pegida-Demo unter den Gegendemonstranten wieder alle jene pfiffen und lärmten, die berufliche Existenzen durch Diffamieren und Denunzieren ruinieren. Buntstasi, Vereinigte Bunte, Buntblödel, Lernmuffel-Eliten, B- und C-Promis, EgalitärfrömmlerInnen und Schlafwandler präsentieren ihr Antlitz und verantworten ihre Lebenslügen.

Es kamen etwa 200 Pegida Teilnehmer.
Zeitungen schreiben von 120 und von 2500 Gegendemonstranten.

Die Redner von Pegida am 17. März 2018 in München

Die Kundgebung und der Demonstrationszug. Berichte darüber u.a. auf pi-news:

http://www.pi-news.net/2018/03/muenchens-kranke-laermterror-gegen-pegida/

oder bei David Berger https://philosophia-perennis.com/2018/03/18/muenchen-pegida/#comments

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Pegida-Opponenten München 17.3.2018 (c) BIF
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„Wer die Meinung anderer unterdrückt, ist nicht bunt, sondern intolerant und undemokratisch“  –  Mehrere Pegida-U-Boote mit Botschaften im Dezibel-Park der Bunten (c) BIF
Lautstark, grölend, primitiv: Buntstasi, Buntmob, linksdrehende Dumpfbacken und Unschuldslämmer
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Der Gegendemonstrant Abteilung Stinkefinger Feldstudie München 17.3.2018 (c) BIF

Der bunte Lärmpegel war so hoch, dass viele Zuhörer Schwierigkeiten hatten, die Reden zu verstehen.
https://vk.com/video323817136_456239114

Von Buntblödeln unbemerkt gelungene Aktionen der Patrioten als U-Boote
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Von Buntblödeln unbemerkt U-Boote der Patrioten inmitten der Schreihälse (c) BIF

Trillerpfeifen und „München ist bunt“-Plakate deutlich weniger als 2015. Köln, Freiburg, Kandel, Berlin, Würzburg, Flensburg sägen am Ast der Tröter und Bahnhofsklatscher

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Buntpöbel und Buntblödel München 17.3.2018 (c) BIF

„Es geht um Menschen, sagen die Aktivisten des Anschwärzens, ganz so, als wären sie und die Flüchtlinge die einzigen Menschen in dieser Krise.“  (Don Alphonso)


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Lehrer animieren Schüler zum Exhibitionismus. Übergriffig, intolerant, neurotisch. Im Land wo die Neurosen blühen –  Im Kaff der Kiffer und Stümper –  Indoktrinierte Lernmuffel schreien sich die Kehlen heiser (c) BIF
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Asphalt-Dinosaurier (c) BIF

Linksdrehende Dumpfbacken frisch gefischt aus bajuwarischen Sümpfen

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Pegida-Opponenten 17.3.2018 (c) BIF





Bamberg: Unmut ist nicht Schick aber Rechtens

Die Lokalpresse berichtet:

Am Amtsgericht Bamberg wurde am gestrigen Dienstag, den 23. Januar, die Frage behandelt, was eine Beleidigung im Internet ist und was nicht. Opfer der mutmaßlichen Beleidigung ist der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Doch der Verfasser wurde nun freigesprochen. Hintergrund ist eine Fotomontage der AfD, die im Herbst 2016 bei Facebook eingestellt wurde. Sie zeigte damals den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Ein Anwalt aus Wuppertal kommentierte diesen Post mit den Worten: „Man stelle sich vor, der Heini wird im Gottesdienst geköpft und keiner schaut hin.“ Die Staatsanwaltschaft Bamberg hatte dies als Beleidigung eingestuft und eine Strafe von zwanzig Tagessätzen verhängt. Dies wollte der Anwalt nicht akzeptieren. Die vorsitzende Richterin hat ihn nun freigesprochen. Der Kommentar sei vielleicht geschmacklos, aber letztlich als Unmutsäußerung einzustufen und als solche eine freie Meinungsäußerung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Erzbischof Schick scheitert vor Gericht

Erzbischof Ludwig Schick und seine Mitarbeiter lesen aufmerksam Facebook-Kommentare und verfolgen diese bisweilen strafrechtlich:

Bamberger Erzbischof zieht vor Gericht [...] Ein Anwalt aus Wuppertal muss sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Bamberg verantworten. Er hatte einen Strafbefehl wegen eines Hass-Kommentars auf Facebook nicht akzeptiert, deshalb wird nun verhandelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Facebook-Nutzer über Schick geschrieben: "Stell Dir vor, dieser Heini wird im Gottesdienst geköpft und niemand schaut hin." [...] Immer wieder registrieren Schick und seine Mitarbeiter Hetzbotschaften im Netz - "immer dann, wenn es eine entsprechende Äußerung des Erzbischofs gibt", wie ein Bistumssprecher sagte. Das sei zuletzt vor ein paar Monaten der Fall gewesen, als Schick gesagt hatte, dass Christen sich ein Vorbild daran nehmen könnten, wie viele Muslime ihren Glauben öffentlich leben und sich dazu bekennen. "Im Moment ist es ruhig", ergänzte der Sprecher.

Leitmedien hetzten Schick auf

Schick machte 2014 mit Aufrufen auf sich aufmerksam, Christen dürften sich nicht an PEGIDA-Demonstrationen beteiligen, denn PEGIDA sei mit christlicher Nächstenliebe unvereinbar. Damit lieferte Schick die Vorlage für Merkel, die in ihrer darauffolgenden Neujahrsansprache den Spaziergängern „Kälte im Herzen“ attestierte. Der Deutschlandfunk befeuerte Schick:

Liliane von Billerbeck (DLF): Aber nun haben wir diese Woche ja wieder Demonstrationen in Deutschland erlebt von Pegida, in Dresden hat diese antiislamische Organisation 15.000 Menschen auf die Straße gebracht, und da demonstrieren auch Christen mit gegen Ausländer, und unter den Ausländern wiederum könnten ja auch verfolgte Christen sein. Da wird gar nicht genau hingesehen. Macht Ihnen das keine Angst? Erzbischof Ludwig Schick: Das besorgt mich sehr, ich habe auch dazu aufgerufen, dass wir uns von Pegida distanzieren. Dort sind solche diffusen Vorstellungen, Rassismus, Nationalismus, aber auch diffuse Ängste, all das muss analysiert werden, da darf man nicht in einer pauschalen Verurteilung, Beurteilung stecken bleiben. Christen dürfen da nicht mitmachen. Wir wollen uns mit den Problemen, die es gibt, beschäftigen, aber nicht in einer Situation und in einem Umfeld von diffusen Ängsten und Radikalisierungen, die in Pegida eine Rolle spielen.

Pforzheimer Kreis: PEGIDA ist Christenpflicht, globalistische Propaganda ist Ketzerei

Einzelne Christengruppen wie der Pforzheimer Kreis um Rainer Rösl kritisierten Erzbischof Schick deshalb und erklärten es im Gegenteil zur Christenpflicht, PEGIDA zu unterützen:

Christen aller Konfessionen müssen bei PEGIDA mitmachen. [...] Augenzeugen berichten in Bezug auf stattgefundene PEGIDA-Demonstrationen, daß hier der deutsche Bevölkerungsquerschnitt im Sinne des viel zitierten “Normalbürgers” demonstriert und zwar für rechtverstandene Freiheit, für Demokratie im Sinne des Mehrheitsprinzips und für Rechtsstaatlichkeit auf deutschem Boden. Die Demonstranten machen dabei friedlichen Gebrauch von einigen der ihnen zustehenden Grundrechte, namentlich von Artikel 5 GG (Meinungsfreiheit), umrahmt von Artikel 8 GG (Versammlungsfreiheit). Seite an Seite mit Atheisten, Agnostikern und anderen, die derzeit nicht an Jesus Christus glauben, gehen Christen aller Konfessionen auf die Straße und demonstrieren auf Basis von Artikel 4 GG (Freiheit des Glaubens und Gewissens sowie des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses) für den Erhalt der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Nichtchristen und Christen äußern hier ihre Weltanschauung in legaler Weise ohne Anwendung von Gewalt und ohne menschenverachtende Untertöne. Sie, Exzellenz, kommentieren hierzu: “Pegida-Aktivisten verbreiten Rassenhass ...”
Abgesehen davon, daß sich die Demonstrationen gegen eine in Deutschland auf dem Vormarsch befindliche Lehre richten und nicht etwa gegen Menschen — weshalb die Vokabel “Rasse” a priori sachfremd ist — stellt sich die reale Situation in den PEDIDA-Städten in Wahrheit wie folgt dar: Den PEGIDA-Demonstranten gegenüber steht eine laut johlende hysterische Menge von offenbar linkspolitisch indoktrinierten, möglicherweise sogar bildungsfernen Personen, die in tiefer Unkenntnis der grundrechtlichen und grundgesetzlichen Verhältnisse, vom politisch-massenmedialen Establishment protegiert, gegen friedliche — zuweilen sicher auch verängstigte — Familienväter, Mütter und Kinder, Arbeitnehmer, Unternehmer, leitende Angestellte und andere weitere soziologisch definierbare friedfertige Menschengruppen ungestraft hetzen (dürfen). Die Polizeikräfte, die bei PEGIDA in vorbildlicher Weise ihre Pflicht erfüllen, haben sprichwörtlich “alle Hände voll zu tun”, um die PEGIDA-Demonstranten vor gewaltsamen Übergriffen der für eine demokratische Willensbildung wohl für immer Verlorenen zu schützen. In Würzburg floß leider bereits Blut!
In meinen Augen liegen die Anfangsmotive für diese Bewegung, die — wie vorstehend berichtet — aus der Mitte der noch existierenden bürgerlichen Gesellschaft stammt, in den fürchterlichen Bildern, die uns hier in Deutschland über die sozialen Computernetzwerke seit vielen Monaten erreichen. Aus Nordafrika und aus dem Nordirak erreichten uns zur Mitte des Jahres 2014 Bilder und Videos, auf denen zu sehen ist, wie abgetrennte blutüberströmte Köpfe von Menschen auf Einzäunungen von Vorgärten reihenweise aufgespießt prangen, sowie Bilder von auf Marktplätzen gekreuzigten orientalische Christen und gehenkten Kindern(!). [...] Sie, Exzellenz, kommentieren hierzu: “Dazu müssen wir die Werte des Christentums hochhalten, das Humanismus, Gleichheit in Würde und Rechten, Gerechtigkeit und Friede predigt.” [...] Niemandem anders als einem Bischof wie Ihnen — der Sie als Zölibatärer auf nichts und niemanden, insbesondere nicht auf eine eigene Familie mit Kindern Rücksicht nehmen müssen (ganz im Gegensatz zu den demonstrierenden Familien oder den abhängig Beschäftigten) — stünde es gut zu Gesicht, hier öffentlich und deutlich vernehmbar die christliche Unterscheidung der Geister zu predigen, die beim Vergleich von Bibel (NT) und Koran unterschiedlicher nicht sein können. Anstatt — selbstverständlich mit versöhnlichem Tenor — auf die nicht wegdiskutierbaren Gewaltaufrufe gegen Atheisten, Juden und Christen, die jedermann im unschwer zu erwerbenden Koran bei den medinischen Suren nachlesen kann, mit der frohen Heilsbotschaft des Christentums beherzt zu antworten, wozu Sie als Kleriker zusammen mit uns Laien im übrigen von keinem anderen als von Jesus Christus selbst beauftragt sind, kommentieren Sie: “Unser Problem ist, dass das Christentum schwächer wird und nicht, dass der Islam stärker wird”.
Ausführungen zum mathematischen Wert eines Bruches bei Änderungen des Zählers oder des Nenners oder von beiden Faktoren gleichzeitig, will ich uns hier ersparen. [...] Im Jahr 2010 nahm ich an einem katholischen Gottesdienst in Baden-Württemberg teil, bei dem es mir durch Mark und Bein fuhr, als statt einer Predigt des Ortspfarrers eine offenbar auch als Religionslehrerin tätige Pastoralassistentin an den Ambo trat und im Zusammenhang mit einer Erzählung aus ihrer beruflichen Tätigkeit eine (kirchenrechtlich übrigens verbotene) “Predigt” mit dem Zitieren einer Koransure beendete. Erstmals in meinem Leben verließ ich einen “Gottesdienst” weit vor dem Schlußgesang.

Auch in diesem schon recht alten Text finden wir ausführliche Bezugnahmen auf Schächtungen christlicher Priester, wie sie wenig später auch in europäischen Kirchen von muslimischen Fanatikern durchgeführt wurden. Hierauf bezieht sich offenbar auch das in Bamberg vor Gericht verhandelte Zitat.

Schick folgt leitmedialem Muster der Exkommunikation der Aufrechten

Während der Pforzheimer Kreis sich an der Islamophilie und häretischen Zeitgeistlichkeit seiner Oberhirten stört, übersieht er in seiner Kritik vielleicht den wichtigsten Punkt, nämlich die Vereinnahmung der „christlichen Nächstenliebe“ für eine Ideologie des Globalnomadentums, die keine Territorien und Völker, keine Nächsten und Fernsten und keinen Unterschied zwischen privater Fürsorglichkeit und politischer Verantwortung mehr kennen will. Auch diese Ideologie ist letztlich antichristlich ebenso wie sie gegen jegliches Naturrecht gerichtet ist.
Im Netz kam es zu Empörungswellen gegen Schick, bei denen diesem offenbar Worte in den Mund gelegt wurden:

Wüste Beschimpfungen, konkrete Drohungen: Bambergs Erzbischof Ludwig Schick hat genug und setzt sich öffentlich gegen gefälschte Zitate im Internet zur Wehr. Konkret geht es um das Zitat "Wer bei Pegida mitmacht, den erwartet das Höllenfeuer" - eine Aussage, die der Erzbischof nie getroffen hat, mit der er aber regelmäßig konfrontiert wird. "Es werden immer wieder gefälschte Zitate von Erzbischof Schick über Facebook in Umlauf gebracht. Vermutlich noch deutlich mehr, als wir finden beziehungsweise auf die wir aufmerksam gemacht werden", erklärt Maike Bruns von der Pressestelle des Erzbistums Bamberg.

Über den inkriminierten Satz des Rechtswanwalts vom Heini, der im Gottesdienst geköpft werden könnte, gingen die „konkreten Drohungen“, von denen die Buntpresse hier fabuliert, offenbar nicht hinaus, und die Aussage, Teilnahme an PEGIDA sei mit dem Christentum unvereinbar, lässt sich gemäß katholischer Theologie durchaus in dem hier kolportierten Sinne umformulieren. Zweifellos droht Schick seinen Schäfchen mit Ausgrenzung und Verlust des Seelenheils. Es geht in seinen Aussagen darum, dem verbliebenen katholischen Volk unter Androhung von Exkommunikation eine globalhumanitaristische (un)politische Weltsicht vorzuschreiben. Das verdient gerechten Unmut.

Exkommunikation liegt wieder im Trend

Fußballvereine exkommunizieren AfD-Mitglieder und -Wähler.
Politiker exkommunizieren das Pack.
Die Bundestagsabgeordneten grenzen die AfD von allerlei Ämtern, die ihr zustehen, aus und verhindern wirksam, dass die AfD Veranstaltungsräume in Gaststätten, Hotels etc erhält.
Die Moderne Großstadt lässt das Hirn schrumpfen und reaktiviert die atavistischen Mechanismen der Amygdala zuungunsten von Vernunft und Willen (präfrontalem Kortex). Da der moderne Weltbürger keinen Fremden ausgrenzen darf aber dennoch von der Amygdala gesteuert ist, verfällt er der selbstzerstörerischen Willkommenserotik und veranstaltet selbstzerfleischende Hetzjagden gegen das Eigene. Diesen Geisteszustand, für den auch Schick und sein Chef Bergoglio predigen, kann man durchaus als Verlust des Seelenheils sehen und insoweit mit dem Höllenfeuer vergleichen.


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Akif-KZ-Lüge: Humanitärer Rufmord mit gerichtlicher Hilfe

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Foto: Facebook-Seite von Akif Pirincci

11.700  in Worten: Elftausendsiebenhundert (!) – Euro soll Akif Pirinicci bezahlen, weil er von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht hat. Sein „Vergehen“: Er hat auf einer PEGIDA-Veranstaltung in Dresden wie die CDU-Abgeordnete Bettina Kudla von „Umvolkung“ gesprochen,  er hat „Flüchtlinge“ als „Invasoren“ bezeichnet, und den Begriff „Moslem-Müllhalde“ verwendet. Außerdem hat er geschildert, wie auf einer CDU-Veranstaltung in Hessen ein Kritiker einer Flüchtlingseinrichtung barsch aufgefordert wurde, er könne ja Deutschland jederzeit verlassen, wenn ihm die humanitären Werte des Grundgesetzes nicht passen.  Das allenthalben sichtbar Bestreben der Menschenrechtler,  „die die schon länger hier sind“ den erstbesten dahergelaufenen Fremden unterzuordnen und unzufriedenes „Pack“ in „Integrationslagern“ zu Weltbürgern umzuerziehen, verglich Akif Pirinçci mit den Methoden totalitärer Staaten.  Hieraus baute die Lügenpresse die Akif-KZ-Lüge, derzufolge Akif selber einen Wunsch nach Konzentrationslagern geäußert haben soll.  Diese Lüge wiederholt die Lügenpresse bei jeder Gelegenheit.  So auch jetzt etwa die Springer-Welt in ihrer Berichterstattung über die Strafanzeige.  Da die Diffamierungsspirale durch die anfängliche Lüge schon hinreichend in Gang gekommen ist, muss die Lüge jetzt nur noch durch Insinuation aufrecht erhalten werden.  Genau das tut die Lügenpresse systematisch.  Hierzu bietet die erneute Bestrafung von Akif ihr eine Steilvorlage.  Die Justiz, die regelmäßig humanitärmigrantische Vergewaltiger laufen lässt, arbeitet der Lügenpresse zu und liefert ihr Steilvorlagen für den legalen Rufmord an Akif Pirinçci mithilfe von Insinuation auf der Basis der Diffamierungsspirale.  Der dabei an vorderster Front beteiligte Springer-Verlag hat zur Verstärkung des Rufmordes Akifs Katzenbücher aus dem Sortiment seiner Filiale Random House herausgenommen und damit eine Lawine virtueller Bücherverbrennungen in Gang gesetzt.

11700 Euro entsprechen 180 Tagessätzen zu 65 Euro, damit wäre Akif Pirincci vorbestraft. Anstatt die Meinungsfreiheit zu verteidigen und den Autor vor Falschdarstellungen zu schützen, ließen seinerzeit auch die PEGIDA-Verantwortlichen in Dresden den bekannten Autor mit türkischen Wurzeln fallen.  Damit schützten sie sich selber, trugen aber auch entscheidend zur Initialzündung der Diffamationsspirale bei.

Der Strafbefehl ist auch deshalb erschreckend, weil er dort eine saftige und in diesem Falle ruinöse Strafe ausspricht, wo der Straftatbestand des §130 StGB nicht einmal erfüllt ist.  Es bestand nämlich keine ernsthafte Gefahr einer Aufhetzung.  Akifs Text ist vielmehr ähnlich künstlerisch verfremdet wie der Aufruf „Tötet Kohl!“ des Regisseurs Schlingensief und viele andere Texte dieser Art.  Er wurde vom Blatt abgelesen, wie Prosa deklamiert.  Es gab keinen demagogischen Kontext, wenngleich ein solcher normalerweise bei PEGIDA leicht entstehen kann.   Es ist zu befürchten, dass hier Fallrecht geschaffen wird, welches die Äußerungsfreiheit weiter einengt und die allgemeine Pflicht zur universellen Menschenliebe, die insbesondere mit der Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Antifrassismuskonvention in unser Rechtssystem Einzug hielt und Triebfeder unzähliger freiheitstötender und volksfeindlicher, assimilationsverhindernder Gesetze wurde, in einen noch höheren Gang bringt.

Éric Zemmour zählt für Frankreich 50 freiheitstötende Gesetze seit 1972.   Allein schon die Aussprache der Wahrheit in einem Kontext, in dem diese verletzen kann, ist dort strafbar.  Zemmour musste auch schon zahlen, und dies wurde dann als Vorwand genutzt, um ihn weiter auszugrenzen.  Die Diffamierungsspirale ist allerdings auch in Frankreich bei kaum einem bekannten Schriftsteller so weit gediehen wie in Deutschland bei Akif Pirinçci.

Wir bleiben dran und veröffentlichen zunächst einmal den Strafbefehl im Wortlaut.

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Anhang:

  • Das Beste von Akif Pirincci

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