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BayernSPD will betrügen

Marcus Franz schreibt:

Die sogenannte „Menschlichkeit“ und alle ihr verwandten Begriffe wie die „Barmherzigkeit“ oder die „Nächstenliebe“ werden in der großen europäischen Krise aus den verschiedensten Motiven ge- und vor allem missbraucht, um die dringend notwendige rationale und nachhaltige Wende in der Migrationspolitik zu verhindern. Sobald diese Begriffe in der Diskussion auftauchen, wirken sie als Totschlag-Argumente und viele Leute haben deswegen noch immer Scheu, auf dem Boden der intellektuellen Redlichkeit weiter zu debattieren – eben weil die Menschlichkeits-Prediger die Vernünftigen in eine moralisch unterlegene Position drängen wollen.
Das Gegenteil ist wahr
Es ist jedoch genau umgekehrt: Moralisch unterlegen sind am Ende stets diejenigen, die heute als Hypermoralisten daherkommen. Man kann nachweisen, dass die als „human“ bezeichnete permissive Flüchtlings- und Migrationspolitik im Grunde das Gegenteil von humanem Denken darstellt. Sie verursacht nämlich genau das, wogegen sie angeblich auftritt: Die zur Genüge kritisierte Einladungs-Politik von 2015/16 und die jetzt etwa in Spanien ventilierten „menschlichen“ Ideen, die Migration zu erleichtern (dort sollen die Grenzzäune reduziert werden), stellen fatale Signale dar. Und erst durch solche Zeichen sowie durch die unverändert offenen Migrationsrouten werden die illegalen Migranten in großer Zahl angelockt.
[…]

und zitiert zum Schluss das alte Dictum von Carl Schmidt:„Wer Menschheit sagt, will betrügen.“

Das Problem hierbei ist die Bedingung „am Ende“.
Für die schnelle moralische Überlegenheit taugt die „Menschlichkeit“ immer noch.
Die BayernSPD macht damit sogar Wahlkampf.
Verteidigung seiner Rechte und Sicherung der Zukunft bedeuted Arbeit und Mühe.
Wir haben es mit einer Form der Allmendentragödie zu tun.   Die Hypermoralisten sind die Egoisten, die um des kurzfristigen Dominanzstrebens willen das langfristige gemeinsame Interesse gefährden.
Der Patriotismus ist genau diejenige moralische Ressource, die zur Überwindung dieser Tragödie dient.  Josef Kardinal Höffner formulierte das seinerzeit mustergültig.

Humanität im Herzen, Globalismus im Kopf

Die BayernSPD trägt Bayern nur noch im Herzen, aber den EU-Globalismus im Kopf. Auf diese Weise löst sie die Spannung zwischen „Humanität und Ordnung“ ähnlich wie Kathrin Göring-Eckardt ganz zugunsten des nahe am Wasser gebauten Menschenrechts-Globalismus auf. Herz und Kopf diskutieren beide den Genosuizid.
Natascha Kohnen glaubt wirklich, im Skrupellosigkeitswettbewerb mit den Grünen punkten zu können.

Das Problem ist alt, aber es spitzt sich heute besonders zu.   Hinter den  humanitären Imperativen der Seenotrettung alias Seenötigung stehen höchste juristische Autoritäten Europas.   Es sind die Hohepriester des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofes, die den Schleppermarkt gründeten und die Zerstörung Europas legitimieren.  Das kurzfristige Interesse an einer humanitären Wohlfühlzone, in der man sich ohne Rücksicht auf Folgen einfach der „Menschlichkeit“ hingeben kann, steht dem langfristigen Interesse an der Wahrung der zivilisierten Eigentumsordnung unversöhnlicher denn je gegenüber.   Von „Humanität“ vs „Ordnung“ sprach Horst Seehofer, als er neulich die Umsiedlung von Schlepperkunden nach Deutschland  verbot.  Aber auch Kathrin Göring-Eckardt bemächtigte sich dieser Formel und propagierte unter ihr  das Straßburger Humanitärunrecht.   Da Asyl und Klimaflucht ein „Menschenrecht“ sei, müsse ganz Afrika legale Zugangswege zur europäischen Asylprüfung erhalten, die dann in geordneten Bahnen dieses „humanitäre Völkerrecht“ umzusetzen

Rotgrün will auf Betreiben der BayernSPD Schlepper auszeichnen und Völkerwanderung vorantreiben

habe.  Aus dieser Sicht handeln die „Seenotretter“ richtig, denn sie vereiteln lediglich den „schäbigen“ Versuch der Europäer, sich ihren humanitären Selbstmordpflichten zu entziehen.   Doch ist es „unmenschlich“, sich dem Martyrium  entziehen zu wollen?  Ist es „menschlich“, von Europas Völkern den Solidarischen Selbstmord einzufordern und die CSU, die sich dem widersetzt, so gehässig zu attackieren, wie etwa Natascha Kohnen dies tut?

Ist es menschlich, von „Seehofer und seinem Kettenhund Dobrindt“ zu reden, die eigenmächtigen Erzwinger der Völkerwanderung mit einem „Europapreis“ zu bedenken und ihre Gegner, die lediglich die kollektiven Früchte ihrer eigenen Arbeit erhalten und ihren Kindern und Enkeln vererben wollen, mit Nazi-Vernichtungskriegern zu vergleichen, wie es die Hassdemo „Ausgehetzt“ in München neulich tat?
Ist das nicht vielmehr egoistisch, spalterisch und letztlich auch unanständig?

Natascha Kohnens BayernSPD glaubt, im Skrupellosigkeitswettbewerb mit den Grünen punkten zu können.
Unter Sachlchkeit versteht die BayernSPD das unkritische Befolgen humanitärer Imperative. Humanität im Herzen, Globalismus im Kopf.

Nicht einmal Katharina Schulze kann Natascha Kohnen hinsichtlich ihrer Skrupellosigkeit noch toppen.
Kohnen versteht nicht, dass es beim Wettbewerb mit den Grünen um möglichst schrille Beschämung der vernunftbasierten („unmenschlichen“) politischen Kostennutzenrechnung  für die SPD nichts zu gewinnen gibt. Der Buntbürger merkt es und wählt das Original. Dabei unterstellt sie selber dauernd der CSU, sie würde sich mit der AfD einen solchen Wettbewerb liefern. Die kognitive Fähigkeiten der Genossinnen gehen unter dem Vorzeichen des „Anstands“ von Generation zu Generation in den Keller. Gabriel und Nahles sind noch deutlich gewissenhaftere Denker als Natascha und Kevin.

Anhang

Ayn Rand veröffentlichte eine recht gut durchdachte Ethik der Nothilfe.
Gegen PEGIDA-Spaziergänger, die „Absaufen! Absaufen!“ riefen und damit den „Aufstand der Anständigen“ befeuerten, liegen Strafanzeigen vor, die wohl im Sande verlaufen werden, da die Dresdner Prolle in der Sache Recht haben und niemanden zu Willkürhandlungen anstiften.





Bayrische SPD-Frauen machen Gabriel zum Erzengel

In SPD-Führungspositionen wachsen immer neue Talente nach, die Sigmar Gabriel zur Lichtgestalt machen. Vgl. auch neulich seinen Schlagabtausch mit Bayerns Nachwuchstalent Johanna Uekermann und seine einsichtsreichen Forderungen nach Neuaufstellung der SPD. Die zur stellvertretenden SPD-Vorsitzenden aufgerückte bayrische Landesvorsitzende Natascha Kohnen hat jetzt eine Debatte über das Thema „Leitkultur“ abgelehnt und damit Sigmar Gabriel reflexartig widersprochen. Kohnen tritt offenbar ähnlich wie ihre bayrische Parteikollegin Uekermann für ein globales Niederlassungsrecht ein. Sie lehnt jedenfalls die Unterscheidung zwischen Bürgern und Fremden als diskriminierend ab:

„Heimat ist für mich als Bayerin ein ganz selbstverständlicher BegriffT. Der Begriff `Leitkultur` ist dagegen Quatsch. Der wird verwendet, um Menschen auszuschließen“

SPD-AbsturzEx-SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte am Wochenende vorgeschlagen, dass sich die Partei stärker mit diesen Begriffen beschäftigen solle.
Kohnen formulierte auch Erwartungen an die CSU und den designierten bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder: „Ich erwarte von Herrn Söder und der CSU Anstand, Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit. Das war zuletzt nicht der Fall und das ist kein Beitrag zu einer guten politischen Kultur in diesem Land.“ Im Hinblick auf die anstehenden Sondierungsgespräche müssten mit der Union ein anständiger Ton und Umgang gefunden werden. Damit meint sie offenbar „keine Obergrenze“, „weniger Populismus und mehr Humanität“, wie sie es neulich in einer Wutrede im bayrischen Landtag kundtat:

Die CSU habe zuletzt mit der Glyphosat-Entscheidung von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt viel Vertrauen zerstört. Auch hier sagt Kohnen in Nahles-Stil: „Das war ein echter Hammer für uns“.
Kohnen mahnte die eigene Partei, die angekündigte Erneuerung ernstzunehmen. „Die SPD muss den Sprung ins 21. Jahrhundert schaffen“. Neue Ideen zur Globalisierung seien gefragt, meint sie, und kommt mit heillos veralteter antieuropäischer Sündenbockfrömmelei: „Unsere Art Handel zu treiben, ist Fluchtursache Nummer eins. Gerade Afrika leidet darunter.“

Anhang

Prolliges aus der bayrischen AfD

Anders als die SPD ist die AfD darauf angewiesen, im Bundestag durch Sachlichkeit zu glänzen. Das gelingt ihr auch weitgehend.
Dennoch kommt auch in der AfD gerade aus Bayern Nachwuchs, der sich mit Sachlichkeit schwer tut und den Gegnern begehrte Steilvorlagen liefert.

Manche schätzen den bayrisch-bäurischen Ton als eine exotische Rarität, die man sich auch gerne mal im Bundestag gefallen lässt, aber der unsachliche Inhalt wird bereits von Leitmedien verwendet, um die AfD als die „populistische“ Partei darzustellen, die sie nicht ist. Im folgenden Video liefert Protschka der CSU-Sprecherin Andrea Lindholz eine Vorlage, die genau das exemplifiziert, was Lindholz in ihrer Rede der AfD vorgeworfen hatte, nämlich unzureichende Bezugnahme auf europarechtliche Beschränkungen, denen das Regierungshandeln unterliegt. Protschka geht auf Lindholz nicht ein sondern behauptet, „Sie verzählt nur Müll“, in Saudi-Arabien ließe sich die AfD-Politik ja ohne weiteres umsetzen. Claudia Roth, die ansonsten AfD-Redner durchaus wohlwollend behandelt, zieht dann hier eine Grenze, ohne ihrerseits so hemmungslos aus ihrer Rolle zu fallen, wie man es von ihr vielleicht erwartet:

Stephan Protschka wurde sogar in den Bundesvorstand gewählt


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