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Gender- und Abtreibungsagenda der EU stoppen – es gibt kein „Menschenrecht auf Abtreibung“!

Eine patriotische Petition ruft zur Unterschrift gegen eine Resolution des Europäischen Parlaments vom1. März 2018 für offene Grenzen, flächendeckenden Gender-Unterricht an Schulen, „Ehe für alle“, Kampf gegen Rechts und ein „Menschenrecht auf Abtreibung“.
Gegen Menschenrechts-Dogmatismus und überbordende EU-Regelungskompetenzen zu opponieren, kann kaum falsch sein. Gegenüber unseren katholischen Freunden möchten wir zu bedenken geben, dass wir ein Dysgenik-Problem haben. Nach der Kindersterblichkeit und Armut sind Abtreibungen fast das einzige, was der Dysgenik (d.h. verstärkten Ausbreitung lebensuntauglicher Genome) noch entgegenwirkt. Frühere Gesellschaften hatten eingebaute natürliche Eugenik, und das Christentum wirkte dieser stets entgegen, was nicht besonders konservativ (volkserhaltend) aber bis ca 1800 auch nicht weiter gefährlich war. Die natürliche Eugenik ermöglichte zusammen mit anderen Kräften den zivilisatorischen Fortschritt, der Europa auszeichnete und zu dem das Christentum entscheidendes beitrug. Richard Lynn warnt in dem sehr fundierten Buch Dysgenik, dass die Erkenntnisse der Eugeniker des 19.-20. Jahrhunderts im wesentlichen richtig und wichtig waren und dass sie erst in jüngster Zeit sich besonders bedrohlich bewahrheiten. Michel Drac bespricht hier das Buch, wobei er auch zum Schluss „unseren katholischen Freunden“, die ja besonders unter französischen Konservativen eine große Bedeutung haben, ins Gewissen redet:
In einem System von Rechten und Pflichten, das nicht vom Menschen sondern vom Bürger als Rechtssubjekt ausgeht, ähnelt das ungeborene menschliche Leben dem außerhalb der Staatsgrenze stehenden menschlichen Leben. Hier greifen vielleicht Menschenrechte aber nicht die entscheidenden Bürgerrechte. Es kann so eine Zone geben, in der die werdende Mutter Herrin über Leben und Tod ihres Embryos ist. Es ist eher ironisch, dass in der EU mit „Menschenrechten“ für Abtreibung argumentiert wird. Eigentlich sind „Menschenrechte“ dieser Art ein historischer Ausfluss der jüdisch-christlichen Tradition, die jedes menschliche Leben in jedem Stadium als Mikrokosmos verehrt wird. An den Grenzen des Lebens wäre diese womöglich zugunsten eines heidnisch-repbulikanischen Gesellschaftsvertragsdenkens zu mäßigen, wobei es Christen unbenommen ist, das für sich anders zu handhaben.
Die heute in Brüssel herrschende Menschenrechtsideologie ist inkohärent und am ehesten als normativer Individualismus oder Atomismus des Sauhaufens zu verstehen.




Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Eine Vorbemerkung:

„Abtreibung“ – das verharmlosende Word für TÖTUNG UNGEBORENEN LEBENS – geht uns alle an. Ich mahne seit vielen Jahren davor, diese Verbrechen zu verharmlosen. Es gibt kein Recht auf Tötung!

Und weil gerade der Deutsche Katholikentag stattfindet:

Warum schweigen die Kirchen so laut, wenn es um den Schutz des Lebens geht? Das ist ein Skandal!

Es müßte jedes Wochenende in den Predigten gemahnt werden, unsere ungeborenen Kinder zu schützen. Das wäre die wichtigste Aufgabe der „Seelsorger“! „Seelsorger“??? – Oder sorgen sie sich mehr um Gaudi und Unterhaltung der Gläubigen. Sogar tanzen in der Kirche scheint jetzt zur „Seelsorge“ zu gehören. (siehe auch https://conservo.wordpress.com/2018/05/09/die-verunsicherte-kirche-der-bischof-und-der-tritt-ins-kreuz/).

Meine Leser wissen, daß ich ein betont fröhlicher Rheinländer bin. Aber bei diesem Thema gehören Jux, Kurzweil und allerlei Ringelpitz einfach nicht dazu. Soviel Ernst muß sein – auch und gerade in der katholischen Kirche.

Peter Helmes, 10.05.2018

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Karlspreis für professionellen Ritt auf totem Pferd

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erhält einen Preis dafür, dass er ein totes Pferd weiter reiten will und es auf diese Weise den Lernmuffeln möglich macht, sich noch eine Weile vor den Problemen zu drücken. Diese Rolle spielt Macron durchaus professionell und bravourös. Normale Parteien wie die inzwischen implodierten Sozialisten und Republikaner schafften das nicht mehr. Angela Merkel findet in ihrer Laudatio passende Worte: Macron sprühe vor Ideen. Genau dadurch unterscheidet er sich von den erschlaffenden Parteipolitikern. Das kann man auch dann für preiswürdig halten, wenn es sich bei diesen Ideen um glitzernd verpacktes semantisches Geröll handelt, das man typischerweise vergisst, bevor man es zu Ende lesen kann.
Bei der Preisverleihung ging Macron hart mit der CDU/CSU ins Gericht, die weder zum Reiten noch zum Absteigen genug Mut an den Tag legt.
Mit diesem Kleinmut unterscheidet sich die CDU/CSU aber in keiner Weise von den Leitmedien geschweige denn der übrigen politischen Klasse, und auch das Wahlvolk vertraut im Ernstfall Konkursverschleppern. Genau diesem Phänomen verdankt ja auch Macron seinen phänomenalen Aufstieg, wie ein Autor eines Macron-Buches hier darlegt:
Warum die Eurozone ein totes Pferd ist, erklärt hier ein anderer einschlägiger Autor.

Nobelpreis-Ökonom Milton Friedman erklärte schon 1996 in schroffen Worten, warum der Euro scheitern musste, und all diejenigen Ökonomen, die sich nicht für Fernsehauftritte verbiegen wollten, sagten ähnliches.

Regierungs-Chefökonom Marcel Fratzscher verbiegt sich in seinem Buch „Die Deutschland-Illusion“ sichtlich für die Zukunft der Eurozone, aber zwischen den Zeilen können wir das gleiche lesen.

Auch Deutschland wird durch die Eurozone ausgeblutet, und zu retten ist sie allenfalls zeitweilig unter politisch illusionären Bedingungen.





Das Tao der Integration

Im Raum Düsseldorf wohnen rund 8000 Japaner. Sie brauchten nie Integrations- oder Sprachkurse. Kriminalität: Null. Auch der Steuerzahler braucht für sie nicht aufkommen.
Zum Ausgleich bezeichnet unsere Polizei jetzt barbarisch vergewaltigende Afghanen rufschonend als „Asiaten“. Die Ostasiaten können es verkraften, denn jeder weiß, dass sie ebenso wenig gemeint sein können wie in gewissen Kontexten die „Rumänen“.
Dazu sei noch angemerkt, dass die hiesigen Japaner auch ohne jegliche „Integration“ bei uns produktiv leben. Eventuell ist die ganze Frage falsch gestellt. Integration gelingt besonders dort, wo sie kein Thema ist. Die Italiener integrierten sich besonders gut in Frankreich, weil nur die 25% Assimilationsfreudigsten blieben, erklärt die arabo-französische Patriotin Malika Sorel-Sutter in ihrem Buch „Décomposition Française“ in dem sie die pessimistischen Befunde des arabo-französischen Patrioten Éric Zemmour noch vertieft.  „Integration“ wird regelmäßig dort als Lösung beschworen, wo sie zum Scheitern verurteilt ist. Das gleiche gilt für alle zeitgeistigen Tugenden, wie schon Lao Tzu 600 v. Chr. im Tao Te King (Tugend-Weg-Buch) feststellte.

Anhang

Hamed Abdel-Samad erklärt in München bei der CSU nach sehr vorsichtiger, differenzierter Analyse die bisherige Integrationspolitik gegenüber Muslimen für gescheitert
Bundesinnenminister Horst Seehofer will die Islamkonferenz wiederbeleben. Immerhin verbindet er das mit gedämpften Erfolgserwartungen und einer Fokussierung auf das Thema der Grenzen unserer Integrationsfähigkeit.
Griechenland gehorcht weiterhin den skrupellosen Menschenrechts-Hohepriestern, die in Straßburg seinen Untergang beschlossen haben, indem sie das Nichtzurückweisungsprinzip von 1967 zum Fetisch erhoben. Derweil will die linke Regierung die in den letzten Jahren angestauten ca 1 Million Elendsmigranten als Stimmvieh einbürgern. Sozialdemokratische Parteien wollen ebenso wie ihre neue Klientel in spe nicht mehr „Integration“ sondern nur noch „Teilhabe“ und setzen gerne beides gleich.  Wahr ist aber das Gegenteil: Integration beginnt mit dem Recht des Hausherren auf Zurückweisung des Einwanderers; notfalls auch dem bloßen Recht auf Verweigerung der politischen Teilhabe.   Wenn deshalb die Ungleichheit wächst, kann das das kleinere Übel sein.
Münchens Kardinal Reinhard Marx und sein Klerus kämpfen gegen den Beschluss des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, Kreuze als Symbole der gewachsenen bayrischen Leitkultur in Behörden aufzuhängen. Marx will das Kreuz als Symbol der kulturellen Selbstverleugnung verstanden wissen und lehnt jede Idee einer Leitkultur, der sich Einwanderer anzupassen hätten, als „Spaltung der Gesellschaft“ ab. Mithin lehnt die buntabrahamistische Kirche jegliches Konzept einer kollektiven Identität und eines souveränen Staatsvolkes, welches das Territorium besitzt und die Regeln bestimmt, ab.
Helmut Zilliken empfiehlt den Verzicht auf amtliche Integrationshilfen und stattdessen die Belohnung erfolgreicher Integration (Sozialisation). Die „Teilhabe“ kann somit nur am Ende einer selbst zu erbringenden Integrationsleistung stehen. Humanitär motivierte Migration (Asyl, Flucht) ist somit nur als Gaststatus denkbar und gerade nicht auf Integration angelegt. Allerdings macht Shitholia mit seinem Muster des Staatsscheiterns und der frevelhaften Bevölkerungsvermehrung diesem Konzept einen Strich durch die Rechnung. Der Elendskontinent führt das Asyl-Gastrecht ebenso wie jedwede Integration ad absurdum. Gegen ihn kann es nur „Abschottung“ geben. Sowohl Integration als auch Gastrecht setzen eine Heimat mit einem grundsätzlich funktionsfähigen Gemeinwesen voraus, in das man normalerweise irgendwann zurückkehrt, wenn es zu seiner Normalität zurückgekehrt ist.
Merkels Kronprinzessin drischt auch gerade wieder die bekannten Phrasen.
Der Humanitärstaat bekommt die Klientel, die er verdient hat, heute z.B. einen Syrer, der unbekleidet mit Eisenstangen Autos zertrümmert und in sie uriniert. Wer erwartet, dass ausgerechnet Ingenieure und Ärzte bei uns Asyl beantragen, könnte genau so gut auf einen Baumwipfel klettern,um dort nach Fischen zu suchen, wusste schon Mencius.