Schlagwort-Archive: Messermänner

Deutsche Messertote egal: Bundesregierung besorgt um Indigene in Brasilien

In Deutschland herrscht das Recht der Straße. Nur für Steuerzahler gelten noch Recht und Ordnung. Die werden, wie jetzt ein Vermieter in Augsburg zu drakonischen Strafen verdonnert, weil der Hausherr seine Wohnung nicht an Afrikaner vermieten wollte.

Deutsche sind vogelfrei.  Kriminelle aus aller Welt dagegen haben einen Freibrief und vor der deutschen Justiz nichts zu befürchten.

OPPOSITION 24 kritisiert das Wegschauen der Bundesregierung vor den unzähligen Straftaten gegen Deutsche. Merkel, Maas und von der Leyen sorgen sich um das Wohlergehen von 7 Milliarden Menschen, Deutsche ausgenommen.

„Die täglichen und meist tödlichen Messerangriffe jucken die Bundesregierung nicht. Auch der Christkindlmarktmord in Augsburg ließ die Kanzlerin kalt. Wundern sollte es niemanden, hat doch Merkel vor aller Augen deutlich gemacht, was sie von der deutschen Flagge hält: Es ekelt ihr davor. Und solange die Rechtsbrecherin im Amt bleibt, nimmt die Heuchelei kein Ende. Um Brasiliens demokratisch gewählten Präsidenten zu beschuldigen, bedient man sich dann doch gerne der völkischen Ideologie, während von Deutschen im eigenen Land Anpassung an die Fremden gefordert wird.

Heute im Bundestag (hib)

Die Bundesregierung nimmt die Berichte über Angriffe auf Indigenengebiete, Morde an Indigenenführern und andere Verletzungen grundlegender Rechte mit Sorge zur Kenntnis. Sie lege der brasilianischen Regierung daher konsequent ihre Haltung dar, „dass der Schutz indigener Rechte und ihrer Gebiete sowie die Förderung der Menschenrechte im Amazonas die Grundlage der Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen mit Brasilien bildet“, schreibt sie in einer Antwort (19/14363) auf eine Kleine Anfrage (19/13387) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Ihr seien auch die öffentlichen Aussagen des brasilianischen Präsidenten Bolsonaro zur Einstellung der Demarkierung von neuen Indigenengebieten und Absichten zur verstärkten Ressourcennutzung, etwa für den Bergbau und die Landwirtschaft, bekannt …

Terror in London. Maas sieht keine Verbindung zwischen Terror und Flüchtlingen.

Europa ist und bleibt der Import-Weltmeister von Kriminalität. Offiziell nennt sich dieser Vorgang in den Relotius-Medien plakativ „Seenotrettung“ oder „Refugees Welcome“.

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ARD und Relotius/Orwell-Messe (c) Kurt Klarsicht

De facto aber schafft die sorglose Seligsprechung und grenzenlose Humanitärbigotterie das Fundament für die Ausbreitung arabischer Clans, die Basis für die Vermehrung von Fachkräften wie Antänzern, Gleisschubsern, Gruppenvergewaltigern, Ehrenmördern, somalischen Piraten, der nigerianischen oder tschetschenischen Mafia, Drogenhändlern, Macheten- und Messermännern, Salafisten, Islamisten, Cockpit-Terminatoren, Kindergeld-Fetischisten oder Geldwäschern aus dem Dunstkreis der Hawala.

Unser Ex-Justiz- und der jetzige Außenminister hat zwar davor gewarnt, Schutzsuchende mit Terror-Allüren in Verbindung zu bringen, aber lange bevor sich Heiko Maas mit seinem extrem messerscharfen Intellekt in die SPD einbrachte galt schon das Bonmot

„Irren ist menschlich

aber immer irren ist sozialdemokratisch“ (Franz Josef Strauß)

Gestern tötete der 28 jährige Pakistani Usman Khan im vom moslemischen Bürgermeister Sadiq Khan regierten London am helllichten Tag zwei Menschen und verletzte dabei mehrere Passanten mit dem Messer. Couragierte Passanten verhinderten Schlimmeres, indem sie den Sprenggläubigen überwältigten, bis ihn die Polizei aus nächster Nähe erschoss.

Seyran Ates kommentiert die Situation auf ihrer Facebook-Seite ganz nüchtern und unverblümt so:

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Seyran Ates screenshot FB

Eine andere Facebook-Nutzerin meint dazu

Usman Khan – *islamischer Terrorist, Pakistani, auf freiem Fuß. Vorzeitig entlassen auf Bewährung. (Freiheit für Alle-Justiz)

In London, auf der London Bridge, ging gestern wieder der Messer-Einmann um, der auf Passanten einstach, zwei davon tötete und weitere Opfer schwer verletzte. Um den Bauch trug er eine Bombenattrappe. Zuvor nämlich besuchte der Honk eine Resozialisierungsverantsaltung für Häftlinge, wo er drohte, das Gebäude in die Luft zu sprengen und sich danach auf Stechtour ins Freie begab. Dort wurde er dann von Polizisten erschossen.

Usman Arschgesicht, der Eroberer. Jetzt bei Manitou.

Usman Khan

Zur selben Zeit messerte in Den Haag (Niederlande) ein „Mann“ mehrere Personen und verletzte dabei zwei 15 jährige Mädchen und einen 13 jährigen Jungen, die in eine Klinik eingeliefert wurden. Der mutmaßliche Geflüchtete befindet sich noch auf der Flucht.

Derweil demonstrieren in Braunschweig Bessermenschen für mehr Messermenschen aus Anlaß des Parteitags der AfD.

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Massive Proteste gegen AfD-Parteitag in Braunschweig screenshot BR 30.11.2019

Der Bayerische Rundfunk vermeldete hierzu:

„An der Volkswagen Halle, in der die AfD tagt, demonstrierten schon vor Beginn des Parteitags mehrere hundert Menschen. Sie riefen unter anderem

„AfD Faschistenpack – wir haben Euch zum Kotzen satt“.

Michael Klonovsky hat diesen Umstand sarkastisch untermalt

„Ein Faschist ernährt zehn Antifaschisten“

Dem gibt es kaum noch was hinzu zu fügen.

Salzgitter ist bunt: Tunesier attackiert vier Frauen – Messer im Kopf abgebrochen

von Islamnixgut

Das  Eigentum [die Ehefrau] eines 41-jährigen Tunesiers – die Rede ist von seiner 36-jährigen Ehefrau – hatte es gewagt, eigene Wege zu gehen und sich von ihm getrennt. Für einen Mann aus diesem Kulturkreis gibt es kaum eine schlimmere Ehrverletzung. Daher ist es nur folgerichtig, dass am Samstagmorgen gegen 01.50 Uhr in der Nähe einer Shisha-Bar in Salzgitter-Lebenstedt ein Zusammentreffen der beiden in eine verbale Auseinandersetzung mündete.
Zwei Schwestern der Ehefrau und eine andere Verwandte waren offenbar in der Nähe und erschienen zu ihrer Unterstützung. Beim Eintreffen der „Verstärkung“ entfernte sich der Tunesier kurz und holte ein Messer aus seinem in der Nähe geparkten Auto. Anschließend stach er wahllos auf die vier Frauen im Alter von 20 bis 56 Jahren ein.
„Überall war Blut. Eine der Frauen hatte überall Stiche: vorn, hinten. Wir sollten auf die vielen Wunden pressen“, berichtet einer der Zeugen, die jedoch zu spät kamen, um die Tragödie noch zu verhindern. Vielleicht besser so, sonst wären sie womöglich ebenfalls zum Ziel der Messerattacken geworden.
Durch die Stiche wurde eines der Opfer lebensgefährlich verletzt, ein weiteres schwer und die beiden anderen leicht. Der Täter beendete den Angriff erst, als sein Messer im Kopf von einer der Frauen stecken blieb und abbrach.
Daraufhin flüchtete der 41-Jährige zunächst, stellte sich aber dann bei der Polizeiinspektion Lebenstedt. Seitdem schweigt er zu den Vorwürfen. Das Amtsgericht Salzgitter erließ am Sonntag einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tunesier wegen versuchten Totschlags. Die Frau, in deren Kopf das Messer steckte, wurde notoperiert und ist mittlerweile außer Lebensgefahr. >>> weiterlesen
jeanette schreibt:
Gestern hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, mich mit einem ordentlichen deutschen Mann zu unterhalten, der verzweifelt die Zustände bedauerte. Er beschwerte sich quasi über alles, dies nicht zu Unrecht über alle Zustände, die wir hier auch täglich beklagen, und er erklärte, die Innenstadt nur noch früh morgens zum Einkaufen aufzusuchen, um 11 Uhr verschwunden zu sein! Gestern wurde es wohl später, zu spät! Panikartig war sein Auftreten. FLUCHT seine einzige REAKTION!
Auf die Frage nach der AFD kam nur eine abwiegelnde Handbewegung: „Ach die, können auch nichts machen. Deutschland ist verloren!“ – Sie könnten ganz sicher etwas machen, aber wenn alle denken wie er, einfach aufgeben, sich ihrem Schicksal passiv ergeben, nicht einmal die Chance einer Möglichkeit zulassen, nicht einmal den Weg zur Wahlurne schaffen, dann ist Deutschland tatsächlich verloren!
BePe schreibt:
Mexiko: Mexikaner mehrheitlich für Abschiebung von illegalen Ausländern
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt: Mexikaner sind in ihrer Mehrheit dafür, (illegale) Migranten, die durch Mexiko zur US-Grenze ziehen, abzuschieben. Im Gegensatz zu den Deutschen wollen sich die Mexikaner nicht von Fremden auf der Nase rumtanzen lassen. Die Deutschen hingegen opfern sogar ihre Töchter und Söhne auf dem bunten Migrationsaltar.
Heinz schreibt:
Ein Tunesier – wieso ist der eigentlich hier? Ach so, die Grenzen sind offen und Jeder kann ja dank „Mutti“ Merkel kommen! in Tunesien ist kein Krieg, wovor und weshalb oder warum mag der Typ wohl „geflüchtet sein“?
Meine Meinung:
Er ist ins Sozialparadies geflüchtet: Nix Arbeit, aber Sozialhilfe.
BePe schreibt:
Zehntausende Deutsche dürften auch in diesem Sommer im sicheren Tunesien Urlaub machen. Tunesien scheint nur für illegal eingewanderte tunesische Asylbetrüger nicht sicher genug zu sein, um sie nach Tunesien abzuschieben.
Ratman schreibt:
Hatte selbst Nachts um 3.00 vor ca.3 Wochen eine bereichernde Begegnung mit 2 bunten Buben. Aber nach vielen Jahren aktiven Boxsport wusste ich mich effizient zu wehren.
Nach wie vor sehe ich nachts immer noch junge Mädels oft allein und in Minis auf der Straße. Frage mich dann immer, lesen die keine Nachrichten? Selbst über die Lügenmedien müssten die naiven Mädels es doch schon mitbekommen haben, was vor allem nachts [besonders an den Wochenenden] auf den Straßen abläuft. Kopfschüttel…
Glaukos schreibt:
Von hier an ist es nur noch eine Frage der Form und des Zeitpunkts des Zusammenbruchs. Es gibt nicht einmal eine echte Debatte darüber, ob er kommt. Die Systeme, von denen eine nachhaltige Gesellschaft abhängt, funktionieren nicht mehr. In den Bereichen Politik, Finanzen, Wissenschaft, Biologie, Kultur, Geschichte, Nachrichten, Wissen und sogar Technologie werden Unwahrheiten belohnt, während Wahrheiten bestraft werden.
Die Schwachen werden gefeiert, während die kritischen Denker terrorisiert und diffamiert werden. Die Pervertierten werden auf Sockel gehievt, während die moralischen Mitglieder der Gesellschaft verspottet und zensiert werden. Was soll unsereiner noch groß dazu sagen? Rom brauchte bis zum finalen Untergang etwa 400 Jahre. Deutschland wird mit etwa 40 Jahren endgültig aufhören DEUTSCHLAND zu sein. Die Kinder unserer Kinder werden die Minderheit sein – Fremde im Land ihrer Väter. Claudia Roth und Genossen*innen werde am Ziel sein: Deutschland ist dann tatsächlich „verreckt“ … Tschüss allerseits!!
Frankoberta schreibt:
Hans-Georg Maaßen: Lassen Sie sich nicht einreden, dass es sich um Seenotrettung handelt. Diese Migranten sind keine Schiffbrüchigen und keine Flüchtlinge. Sie haben als einwanderungswillige Ausländer die Schleuserboote bestiegen, um von einem Shuttle-Service nach Europa gebracht zu werden. (hgm)
Tweet zitieren
Werteunion: Die Bundesregierung muss die Schlepperei im Mittelmeer endlich unterbinden. Die Abriegelung der Mittelmeerroute nach australischem Vorbild muss umgesetzt werden.
https://twitter.com/HGMaassen/status/1152168472685817856
Frankoberta schreibt:
Überfall in München: Drei Männer ziehen 34-Jährige von Rad in Gebüsch: Polizei fahndet
Sex-Attacke durch Dunkelhäuter in München: „Plötzlich sprangen sechs bis sieben Männer in der Theresienwiese aus dem Gebüsch….“ >>> weiterlesen
Deutschland verwandelt sich in ein zweites Südafrika.
Frankoberta schreibt:
Deutscher Urlauber (23) in Kroatien erstochen
Demnach hatte das spätere Opfer dem mutmaßlichen Täter (Foto) ein Kompliment wegen dessen Rasta-Frisur gezollt. Dieser habe dies jedoch als Beleidigung aufgefasst, hieß es weiter. Es kam zunächst zu einem verbalen Streit. Der Deutsche und seine Freunde verließen das Lokal. Der mutmaßliche Täter ging ihnen nach. Auf der Straße stach er dem Touristen mit einem Messer mehrere Male in die Brust. >>> weiterlesen

Anmerkung:

Der Rasta-Mann in Kroatien dürfte wohl eher Bosnier sein. In letzter Zeit fallen Rasta-Leute wie Carola Rackete vermehrt durch Militanz, Drogen oder Gewalt auf.

 

Anhang:

https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/nach-mord-an-obdachlosen-hundehalter-entdeckt-drogen-plantage-63434486.bild.html

https://www.bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/halle-18-jaehrige-stirbt-nach-angriff-taeter-auf-der-flucht-63337458.bild.html?fbclid=IwAR2Fd-wtqJJOSyx7ij2WQg9JGssSM8PuWHQfJg1LrIkPEMyw0PTH8u6M5_U###wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F&wt_t=1563720863291

„Unbayrische“ Steilvorlage von Weidel für Merkel und CSU-Strategen

Alice Weidel hat Angela Merkel und Markus Blume (CSU) eine Steilvorlage geliefert.
Zum Anhören für die Fangemeinde ein Genuss, eine fulminante Abrechnung über unsere grundlegenden Interessen und Vermögensfragen, aber die Skeptiker, die man gewinnen müsste, werden durch nebensächliche Tabubrüche auf Distanz gehalten oder gebracht.
Die CSU kann aus diesem Auftritt Honig saugen. Das war „unbayerisch“, keine Liberalitas Bavariae, kein Aufstand der Vernünftigen.
Weidel stigmatisiert „Kopftuchmädchen“, indem sie sie unter dem Oberbegriff „Taugenichtse“ in eine Reihe mit „Messermännern“ stellt.
Hysterische Reaktionen der buntrepublikanischen Leitkultur sind vorhersehbar und im Kern berechtigt.

CSU: „Mit Glatzen, AfD und NSU und dergleichen Schmutz kein Staat zu machen“

Die Antirassismuskommission der UNO (CERD, Wächterin über die von der BRD unterzeichneten UN-Antirassismuskonvention) hat Deutschland 2012 (auf Betreiben des Deutschen Instituts für Menschenrechte) gerügt, weil es Thilo Sarrazin wegen „Kopftuchmädchen“ nicht anklagte. Dies zu Unrecht, denn Sarrazin verwendete das Wort, anders als hier Weidel, gar nicht stigmatisierend.

Mit ihrem Einspruch gegen Schäubles Rüge kocht Weidel ein Thema weiter hoch, bei dem es weder für sie noch für uns etwas zu gewinnen gibt.  Ihre Karten sind noch schlechter als die eines CSU-Generalsekretärs Markus Blume, der erklärte, mit „Glatzen, AfD und NSU und sonstigen Dumpfbacken“ sei kein Staat zu machen. Anders als „AfD“ sind „Kopftuchmädchen“ nämlich eine religiös, geschlechtlich und im Effekt ethnisch gekennzeichnete Gruppe.

Es kann nur herauskommen, dass Alice Weidel die Kopftuchmädchen mit ihrer mündlichen Rede, egal welche syntaktischen Deutungsmöglichkeiten man in Betracht zieht, unter die Verbrecher und Taugenichtse einordnet und dass sie auf Applaus von einer breiten Netzgemeinde für diesen (politisch eher sinnlosen und womöglich strafrechtlich relevanten) Tabubruch spekuliert haben muss.

SPD-OB: „Glatzen, Springerstiefelmänner und NSU und dergleichen Pack brauchen wir nicht“

Die Frage kann allenfalls sein, ob wir unbedingt so entgeistert auf Stigmatisierungen jeder Art reagieren müssen, wie die UNO-AntirassistInnen das fordern. Von SPD-Oberbürgermeistern hören wir z.B. regelmäßig Redewendungen wie die folgende:

„Glatzen, Springerstiefelmänner und NSU und dergleichen Pack brauchen wir nicht!“

Man mag Springerstiefelmänner als bedrohlich empfinden, aber das gilt nicht für Thor-Steinar-Trägerinnen, die „Endstation Rechts“ (SPD-bezahlte Spitzel- und Denunzianten-Plattform) ebenfalls aufgrund eines herbeigeredeten Symbolgehaltes stigmatisieren und verbieten will.

Was aber ist das Kopftuch anderes als das Symbol einer totalitären Subversion unseres Gemeinwesens? Von „Flagge des islamistischen Kreuzzuges“ spricht Alice Schwarzer. Warum muss eine Politreligion so viel besser behandelt werden als eine Politideologie?
Das Volksempfinden muss hier erst mal nicht differenzieren.
Es bleibt allenfalls die Frage, ob man solchem Volksempfinden mal so beiläufig in der Bundestags-Bütt Luft machen sollte.

Büttenrede statt Merkeljagd

Bei Weidel-Rede realitätsabgewandt: Claudia Roth zeigt die Bunte Haltung https://vk.com/wall-113930409_6582

Auch sonst hat Alice Weidel an einigen Stellen im Stile einer Büttenrede Themen miteinander vermengt und auf Applaus einer johlenden Netzgemeinde geschielt, statt beim Thema Bundeshaushalt zu bleiben und als Oppositionsführerin mit punktgenauen Vorwürfen und Nachfragen die Bundeskanzlerin in die Enge zu treiben.
„Merkel jagen“ geht anders.
Weidel verhalte sich prollig, weil die AfD vom „Flügel“ getrieben werde und sich dafür entschieden habe, auf Spaß statt auf Oppositionsarbeit zu setzen. So analysiert Robin Alexander (Autor von „Die Getriebenen“) im Video die Lage.

Wir erleben seit den prolligen Interventionen von Stephan Protschka immer wieder AfD-Redner im Bundestag, die ohne Rücksicht auf die im Bundestag zur Verhanldung anstehende Agenda Wutreden halten, um bei gleichgesinnten Zuschauern irgendwo im Netz Resonanz zu erzeugen.

Narrensaum kämpft zum Schluss „gegen Rechts“

Es besteht die Gefahr, dass die AfD zunehmend als Dumpfbackenpartei wahrgenommen wird. Leute wie Thilo Sarrazin halten sich vorsichtig fern, andere rümpfen vorsorglich über „braunen Schmutz“ die Nase, und irgendwann ist die Partei sturmreif und läuft wie ein Hühnerhaufen auseinander. Allen voraus die heutigen Johler. Den letzten beißen die Hunde. Wir kennen den Weg früherer Parteien rechts der CSU.  Die sind nicht gescheitert, weil sie wirklich „Nazis“ gewesen wären, sondern weil ihnen der Sinn für Verhaltensregeln und soziale Hygiene fehlte. Wer seinen Narrensaum füttert, muss am Schluss „gegen Rechts“ kämpfen.
Wir haben nie gezögert, sachlich begründete Positionen wie die von Björn Höcke zum „Ausbreitertyp vs Platzhaltertyp“ oder zum buntrepbulikanischen Schuldkult („Denkmal der Schande“) zu verteidigen.   Wir kämpfen „für Rechts“ und daher gegen Dumpfbackigkeit und gegen den Narrensaum, der (auch laut Thilo Sarrazin) jede rechte Partei befällt.   Der Auftritt von Weidel lässt sich gegen die Kritik von Robin Alexander nicht verteidigen, und, anders als bei manchen früheren teilweise dubiosen Auftritten von Alexander Gauland ist hier kein vielversprechender Gegenangriff möglich.  Zur Schadensbegrenzung taugt am ehesten eine schnelle Entschuldigung.

Negativwerbung verscheucht Wähler

Typisches blaues Bildchen mit Negativbotschaft, Logo und Konterfei. Es geht um legale Einreise, Quellen werden nicht genannt
Typisches blaues Bildchen mit Negativbotschaft, Logo und Konterfei. Es geht um legale Einreise, Quellen werden nicht genannt

Eigentlich muss die AfD keine Wutreden halten, von Stigmatisierungen ganz zu schweigen.  Im Gegenteil erzeugt jedes blaue Bildchen mit Wutlyrik, AfD-Logo und Weidel-Konterfei nur den Eindruck, dass von der AfD Wut, Negativität und Unheil kommt, zu dem man Distanz wahren möchte.  Der flüchtige Leser nimmt unterbewusst nur die Negativität wahr und assoziiert sie mit „AfD“.    Auch das ist heute eine werbepsychologische Binsenweisheit.  CDU-Plakate strahlen aus gutem Grund nichts als Optimismus aus.  Das mag man hohl finden, aber die Werbepsychologen wissen, wie man die begrenzte Fläche eines Plakates am besten nutzt.   Auch Markus Blume, der von „braunem Schmutz“ redet, tut dies als Marketing-Experte.  Negativität ist aus Marketing-Sicht schon per se Schmutz.

Notwendig ist es, die AfD mit konstruktiver Parlamentsarbeit und wegweisenden Konzepten in Verbindung zu bringen.  Den Rest besorgt dann der vorhandene Leidensdruck, der ohnehin viel stärker als jede Wutrede ist.

Zuletzt beklagten sich schon alternative Medien wie Jouwatch und PP über die Neigung der AfD, mit ihnen in Konkurrenz treten statt sich gegenseitig ergänzen zu wollen.   Auch hier dürfte der Kern in der irrationalen Neigung der AfD liegen, sich durch Wutreden Aufmerksamkeit verschaffen zu wollen, statt ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen.

Anhang

Rechtfertigungsversuche von Jürgen Fritz

Jürgen Fritz referiert und bejubelt die Rede von Alice Weidel. Gegen die Rüge von Schäuble bringt er wortreiche Argumente vor, die am Wesentlichen vorbei gehen. Weidel stellt nämlich, wie auch immer man es dreht und wendet, „Kopftuchmädchen“ mit „Messermännern“ und „anderen Taugenichtse“ in eine Reihe. Das ganze folgt einem mündlichen Redestil, in dem eine Aufzählung mehrere „und“ haben kann. Wenn man schriftlichen Stil zugrunde legen würde, wäre es stilistisch schlecht. Daher bleibt die syntaktische Deutung, wonach „Taugenichtse“ sich nur auf „Messermänner“ bezöge, unschlüssig. Es mag letztlich dahingestellt bleiben. Völlig belanglos ist wiederum, dass der von Sarrazin vorgebildete Leser die „Kopftuchmädchen“ als Hinweis auf ein Gesellschaftsphänomen  versteht und folglich die Kopftuchträgerinnen selbst gar nicht gemeint seien.  Auf die Wirkung beim Hörer kommt es an. Der bejubelten Rednerin ist eine Fähigkeit zur Abschätzung dieser Wirkung zu unterstellen. Der Text ordnet die Kopftuchmädchen in eine stigmatisierte Kategorie ein, und daraus bezieht er ein beträchtliches Zustimmungspotenzial.  Es besteht ein beträchtliches Stimgatisierungsinteresse, und dies durchaus auch aus den von Sarrazin beschriebenen Gründen.  Reden, die unbeliebte Gruppen irgendwie zum Abschuss freigeben, bekommen regelmäßig besonders viel Resonanz. So war es auch stets bei den fraglichen Reden von Alexander Gauland (z.B. zur Entsorgung von Özoğuz nach Anatolien).  Stigmatisierung lässt aufhorchen.  Auch diejenigen, die kaum einer Rede zu folgen in der Lage sind, erregen sich da plötzlich.  Sei es be- oder entgeistert.  Deshalb ist es auch belanglos, ob die Stigmatisierung das Hauptziel oder nur ein Nebenaspekt von Weidels Rede war.

Zugleich müssten intelligente Zeitgenossen wissen, dass Weidels Vorgehen, so sehr es auch Aufmerksamkeit generieren kann,  eine (un)politische Sackgasse ist.  Die AfD ist längst über das Stadium eines Heinz Meyer hinausgekommen, der für Pegida München e.V. Aufmerksamkeit jeder Art um jeden Preis wollte.

Selbstenlarvende AfD-Fangemeinde

Die AfD-Fangemeinde liebt Weidels gerügtes Zitat nachweislich gerade wegen seiner stigmatisierenden Nebenbedeutung. Lässt dafür sogar das „und“ weg, mit dem Weidel sich herausreden wollte. Wie dumm kann man sein? Welcher Bürgerliche mag sich damit noch assoziieren, fragt auch gerade der FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen.
Andreas Püttmann twittert:

Was für ein Klassenunterschied zwischen Weidel und #Merkel! Die Kanzlerin löst sich oft vom Manuskript, brilliert mit Sachkenntnis quer durch die Politikbereiche bis ins technische Detail, differenziert, engagiert, souverän, humorvoll. Nach der verspannten Vorrednerin ein Genuss.

Das AfD-Filterblase belächelt das auf eigene Gefahr.

Buntgemischtes

Focus feiert die Kopftuch-Modeschöpferin Sara Naggar und meint mit ihr, Kopftuchmädchen hätten Deutschland nach dem Krieg aufgebaut. Warum versucht man nicht, Thor Steinar ähnlich zu feiern?
Welt-Chefredakteur Jacques Schuster nennt Weidel einen „sprechenden Kühlschrank“ und freut sich, dass der rhetorisch unvergleichlich raffiniertere FDP-Chef Christian Lindner der AfD jetzt ihr Leib- und Magen-Thema wegnimmt.
Franz Josef Strauß belebte den Bundestag bisweilen mit rustikalen Sätzen wie: „Es strömen die Tamilen zu Tausenden herein, und wenn sich die Situation in Neukaledonien zuspitzt, dann werden wir bald die Kanaken im Land haben.“