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Schwedin zeigte für afghanischen Frauenschinder Gesicht

Die schwedische Menschenrechtlerin Elin Ersson verhinderte unter Applaus anderer Fluggäste und zahlloser Medienkonsumenten die Abschiebung eines Afghanen
Inzwischen hat ein Gericht bestätigt, dass es sich um einen Verbrecher handelt, der Frauen und Kinder brutal misshandelte und der sich mit seiner Abschiebung im übrigen abgefunden hatte.
Frauenverbände und Akteure wie „Women’s March“ hatten Elin Ersson dafür frenetisch gefeiert.
Sie tun es wahrschenlich weiterhin, denn sie kämpfen ja für kritisches Weißsein, destrukturierte Menschenliebe und für ihr Recht, mit ihr privaten Bedürfnis nach Adoption des erstbesten und fernstmöglichen Bemutterungsobjektes zwecks Brutpflege ohne Ansehen der Person und der Folgen ausleben und an die Stelle der Politik setzen zu dürfen.
Daher handelt es sich hier für Elin Ersson und ihre Unterstützer nicht einmal unbedingt um einen PR-Gau.
Der regressive Wunsch, dass das Ausleben der eigenen „Menschlichkeit“ Vorrang vor Staatsraison haben müsse, lässt sich auf diese Weise jedenfalls besonders unmissverständlich zum Ausdruck bringen.

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Inzwischen ist noch mehr über den Frauenmisshandler bekannt geworden, z.B.

Elin Ersson hat auf ihrem Film deshalb so komisch und überfordert rumgehampelt, weil sie eigentlich nur einem anderen Aktivisten assistieren wollte, der auch in dem Flugzeug hätte sein sollen, aber nicht war, und sie plötzlich auf sich allein gestellt war. Das zeigt immerhin, dass es kein zufälliges Zusammentreffen, sondern geplante Sabotage war, wenn auch womöglich keine gut durchdachte.
Eine finnische Zeitung hat Informationen über die Vergangenheit des 50-jährigen Mannes entdeckt, berichtet die schwedische Zeitung Friatider. So ist er ein verurteilter Frauenhändler und wegen Misshandlung seiner eigenen Frau und seiner minderjährigen Töchter angeklagt worden. Die schwedische Polizei bestätigte die Informationen, gegenüber Friatider.se. Als Elin Ersson mit dem Hintergrund des Mannes konfrontiert wurde sagte sie, dass sie nichts über ihn gewusst habe und sie ihm nur helfen wollte, weil er „ein menschliches Wesen″ sei.
Sowohl von einem Landgericht als auch von einem Berufungsgericht in Schweden wurde er wegen Misshandlungen zu neun Monaten Haft verurteilt. Seine Opfer waren seine Ehefrau und ihre zwei Kinder. So hatte er beispielsweise auf seine Frau eingestochen und seine minderjährigen Töchter ausgepeitscht, weil sie vergessen hatten den Fernseher auszuschalten.





BayernSPD will betrügen

Marcus Franz schreibt:

Die sogenannte „Menschlichkeit“ und alle ihr verwandten Begriffe wie die „Barmherzigkeit“ oder die „Nächstenliebe“ werden in der großen europäischen Krise aus den verschiedensten Motiven ge- und vor allem missbraucht, um die dringend notwendige rationale und nachhaltige Wende in der Migrationspolitik zu verhindern. Sobald diese Begriffe in der Diskussion auftauchen, wirken sie als Totschlag-Argumente und viele Leute haben deswegen noch immer Scheu, auf dem Boden der intellektuellen Redlichkeit weiter zu debattieren – eben weil die Menschlichkeits-Prediger die Vernünftigen in eine moralisch unterlegene Position drängen wollen.
Das Gegenteil ist wahr
Es ist jedoch genau umgekehrt: Moralisch unterlegen sind am Ende stets diejenigen, die heute als Hypermoralisten daherkommen. Man kann nachweisen, dass die als „human“ bezeichnete permissive Flüchtlings- und Migrationspolitik im Grunde das Gegenteil von humanem Denken darstellt. Sie verursacht nämlich genau das, wogegen sie angeblich auftritt: Die zur Genüge kritisierte Einladungs-Politik von 2015/16 und die jetzt etwa in Spanien ventilierten „menschlichen“ Ideen, die Migration zu erleichtern (dort sollen die Grenzzäune reduziert werden), stellen fatale Signale dar. Und erst durch solche Zeichen sowie durch die unverändert offenen Migrationsrouten werden die illegalen Migranten in großer Zahl angelockt.
[…]

und zitiert zum Schluss das alte Dictum von Carl Schmidt:„Wer Menschheit sagt, will betrügen.“

Das Problem hierbei ist die Bedingung „am Ende“.
Für die schnelle moralische Überlegenheit taugt die „Menschlichkeit“ immer noch.
Die BayernSPD macht damit sogar Wahlkampf.
Verteidigung seiner Rechte und Sicherung der Zukunft bedeuted Arbeit und Mühe.
Wir haben es mit einer Form der Allmendentragödie zu tun.   Die Hypermoralisten sind die Egoisten, die um des kurzfristigen Dominanzstrebens willen das langfristige gemeinsame Interesse gefährden.
Der Patriotismus ist genau diejenige moralische Ressource, die zur Überwindung dieser Tragödie dient.  Josef Kardinal Höffner formulierte das seinerzeit mustergültig.

Humanität im Herzen, Globalismus im Kopf

Die BayernSPD trägt Bayern nur noch im Herzen, aber den EU-Globalismus im Kopf. Auf diese Weise löst sie die Spannung zwischen „Humanität und Ordnung“ ähnlich wie Kathrin Göring-Eckardt ganz zugunsten des nahe am Wasser gebauten Menschenrechts-Globalismus auf. Herz und Kopf diskutieren beide den Genosuizid.
Natascha Kohnen glaubt wirklich, im Skrupellosigkeitswettbewerb mit den Grünen punkten zu können.

Das Problem ist alt, aber es spitzt sich heute besonders zu.   Hinter den  humanitären Imperativen der Seenotrettung alias Seenötigung stehen höchste juristische Autoritäten Europas.   Es sind die Hohepriester des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofes, die den Schleppermarkt gründeten und die Zerstörung Europas legitimieren.  Das kurzfristige Interesse an einer humanitären Wohlfühlzone, in der man sich ohne Rücksicht auf Folgen einfach der „Menschlichkeit“ hingeben kann, steht dem langfristigen Interesse an der Wahrung der zivilisierten Eigentumsordnung unversöhnlicher denn je gegenüber.   Von „Humanität“ vs „Ordnung“ sprach Horst Seehofer, als er neulich die Umsiedlung von Schlepperkunden nach Deutschland  verbot.  Aber auch Kathrin Göring-Eckardt bemächtigte sich dieser Formel und propagierte unter ihr  das Straßburger Humanitärunrecht.   Da Asyl und Klimaflucht ein „Menschenrecht“ sei, müsse ganz Afrika legale Zugangswege zur europäischen Asylprüfung erhalten, die dann in geordneten Bahnen dieses „humanitäre Völkerrecht“ umzusetzen

Rotgrün will auf Betreiben der BayernSPD Schlepper auszeichnen und Völkerwanderung vorantreiben

habe.  Aus dieser Sicht handeln die „Seenotretter“ richtig, denn sie vereiteln lediglich den „schäbigen“ Versuch der Europäer, sich ihren humanitären Selbstmordpflichten zu entziehen.   Doch ist es „unmenschlich“, sich dem Martyrium  entziehen zu wollen?  Ist es „menschlich“, von Europas Völkern den Solidarischen Selbstmord einzufordern und die CSU, die sich dem widersetzt, so gehässig zu attackieren, wie etwa Natascha Kohnen dies tut?

Ist es menschlich, von „Seehofer und seinem Kettenhund Dobrindt“ zu reden, die eigenmächtigen Erzwinger der Völkerwanderung mit einem „Europapreis“ zu bedenken und ihre Gegner, die lediglich die kollektiven Früchte ihrer eigenen Arbeit erhalten und ihren Kindern und Enkeln vererben wollen, mit Nazi-Vernichtungskriegern zu vergleichen, wie es die Hassdemo „Ausgehetzt“ in München neulich tat?
Ist das nicht vielmehr egoistisch, spalterisch und letztlich auch unanständig?

Natascha Kohnens BayernSPD glaubt, im Skrupellosigkeitswettbewerb mit den Grünen punkten zu können.
Unter Sachlchkeit versteht die BayernSPD das unkritische Befolgen humanitärer Imperative. Humanität im Herzen, Globalismus im Kopf.

Nicht einmal Katharina Schulze kann Natascha Kohnen hinsichtlich ihrer Skrupellosigkeit noch toppen.
Kohnen versteht nicht, dass es beim Wettbewerb mit den Grünen um möglichst schrille Beschämung der vernunftbasierten („unmenschlichen“) politischen Kostennutzenrechnung  für die SPD nichts zu gewinnen gibt. Der Buntbürger merkt es und wählt das Original. Dabei unterstellt sie selber dauernd der CSU, sie würde sich mit der AfD einen solchen Wettbewerb liefern. Die kognitive Fähigkeiten der Genossinnen gehen unter dem Vorzeichen des „Anstands“ von Generation zu Generation in den Keller. Gabriel und Nahles sind noch deutlich gewissenhaftere Denker als Natascha und Kevin.

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Ayn Rand veröffentlichte eine recht gut durchdachte Ethik der Nothilfe.
Gegen PEGIDA-Spaziergänger, die „Absaufen! Absaufen!“ riefen und damit den „Aufstand der Anständigen“ befeuerten, liegen Strafanzeigen vor, die wohl im Sande verlaufen werden, da die Dresdner Prolle in der Sache Recht haben und niemanden zu Willkürhandlungen anstiften.





Bürgerkrieg und Schlafwandler

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Gewaltexzesse

Grüne, Jusos, Piraten, Lernmuffel, Weltverbesserer und Buntblödel jonglieren unreflektiert mit der Rhetorik der Humanitärbigotterie, Egalitärfrömmelei, Straßburger Monstranzen und Menschenrechten.

Ein schriller Exhibitionismus des gemeinen naiv-aggressiven Buntblödels spamt die Köpfe voll mit aufdringlichem Marktschreiertum. Triefende Tugendprotzerei, verwoben mit penetranter Betulichkeit und Verblendung ebnen den Weg in einen Bürgerkrieg des 21st century schizoid man. „Weltverbesserer reißen alte Zäune ein, um Platz für neue Mauern zu schaffen.“ (Werner Mitsch). Die Bigotterie, einerseits die Welt verbessern zu wollen, aber dann nicht dafür bezahlen zu wollen, wenn ein funktionierendes Ordnungsgefüge außer Kontrolle gerät, ist pathognomonisch für rotgrünbunte Missionare und Zauberlehrlinge. Egalitärfrömmler reißen Mauern ein, pflegen Feindbilder, wirken als Brandbeschleuniger, treten Kriege los und flüchten vor Verantwortung.

„Immer noch haben jene die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.“         Johann Christian Friedrich Hölderlin

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Ein Mit-Autor pochierte die Begriffsstutzigkeit der EU-Eliten:

„Das kulturell prägende linksgrün-europäistische Grundmuster ist alternativlos. Je schlechtere Dienste es tut, desto inbrünstigerer Glaubensbekenntnisse bedarf es. Wer sich daran hält, ist für nichts verantwortlich. Deshalb ist Betonköpfigkeit ganz oben so beliebt. „Lebenslanges lernen“ gilt nicht für Spitzenpolitiker. Jedenfalls nicht im Sinne von Lernen für ihre im Amtseid vorgesehene Rolle. Im Gegenteil, ihr Lernen, sofern vorhanden, konzentriert sich auf die Kunst, unangreifbar und unverantwortlich obenauf zu bleiben.
Uns bleibt nur, die prägenden Muster zu ändern und diejenigen, die uns schon länger regieren, rückstandslos zu entsorgen, wie Jörg Meuthen es in Anlehnung an Merkel und Gabriel so schön formuliert.“

„Menschlichkeit und Vielfalt sind nicht verhandelbar“ – damit ködern Grüne die Herzen derer, die in ihrer warmen Komfortzone bleiben und politische Verantwortung und somit auch jedwedes Lernen verweigern wollen. Wenn jemand ihnen ihren Schnuller wegzunehmen droht, können sie mit Boxhandschuhen zurückdrohen. Das Grundgesetz scheint ihnen Argumente zu liefern. Der Kollege schrieb weiter:

„Merkel, Juncker und Schulz kriegen die EU kaputt. Juncker zeigte in seiner Rede zur „Lage der Union“ noch einmal, wie Recht die Osteuropäer haben: es ging im September 2015 beim Beschluss, Flüchtlinge nach Osteuropa umverteilen zu wollen, nicht um die Linderung einer zeitweiligen Notlage sondern um die dauerhafte Änderung der Spielregeln zum Zwecke der Installation eines Zwangs zu permanenter Not. Aber das können und werden Merkel, Juncker und Schulz nicht verstehen. Sie bleiben begriffsstutzig. Begriffsstutzigkeit hat für Politiker umso mehr Methode, je größer das Gebilde ist, an das sie Verantwortung abwälzen.  Auch deshalb ist Politik ein Beruf, der eine Lumpenintelligentsia aus Schul- und Studienabbrechern heranzieht, die wiederum gerne als schlechte Lehrmeister eine selbstgerechten, lernfaulen Nachwuchs zum Hass auf das eigene Volk und auf alles Volkserhaltende ermutigen und sie gar zum Ausleben dunkelster Triebe ermuntern, um diese für sich zu kanalisieren.“

1999 haben eben diese GRÜNEN den Weg in den Krieg geebnet. Seinerzeit haben grüne Politiker das Volk mit ähnlichen Parolen mobilisiert um es für die Akzeptanz einer militärischen Lösung weichzuklopfen. Um eine „humanitäre Katastrophe“ zu verhindern, wurde Ex-Jugoslawien unter Anstiftung grüner Kreuzritter bombardiert. Es galt kosovarische Moslems vor dem Feindbild serbische Christen zu retten, und das „Monster“ (Serbien) mit Feuer und Zorn zu vernichten.

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Jacques Callot: The Hanging (1632);                Dreißigjähriger Krieg (1618-1648)

Der Dreißigjährige Krieg scheint weit weg. Dass wir uns nicht in einer Nachkriegszeit, sondern einer Vorkriegszeit befinden könnten, sprengt den Horizont grüner Gehirne. Grüne setzen eine Periode des Friedens durch Begriffsstutzigkeit auf´s Spiel. Eine ehemals homogene Bevölkerung mehr und mehr zu durchsetzen mit Parallelgesellschaften baut eine Spannung auf wie vor einem Gewitter. Die Mentalität kulturfremder Migranten ist entgegen aller Egalitärfrömmelei inkompatibel mit einem in Jahrhunderten gewachsenen Volk, dessen Wurzeln afroislamischen Denkmustern wesensfremd bleiben werden. Auch noch in hunderten von Jahren. Staaten mit heterogenen Bevölkerungsstrukturen sind Regionen permanenter Unruhen und Bürgerkriege. Beispiele wie der Libanon, Irak, Syrien, Jugoslawien, Sowjetunion oder sogar die Türkei, die sich nur durch ethnische Säuberungen zu Lasten von Griechen, Armeniern oder Kurden mit Zwang und Gewalt hält, zeigen, daß Experimente mit Parallelgesellschaften immer blutig werden, sobald der Druck im Kessel zu hoch wird. Der Merkelismus erhöht ohne Not den Druck im Kessel Deutschland. Jedes vernunftbegabte Wesen kann sich ausrechnen, daß die Lumpenintelligentsia deutscher Politiker Deutschland auf Kollisionskurs bringt. Jugoslawien war ein Produkt ethnischer Säuberungen. Massaker an Deutschen, Italienern, Ungarn und Albanern. Im Gegensatz zu Deutschland waren die USA von Beginn an zu Lasten massakrierter Indigener ein Einwanderungsland. Fazit: Rassenunruhen sind in den USA Alltag und ein Problem, das selbst nach 400 Jahren weiterhin Zündstoff birgt und virulent bleibt. Der Bürgerkrieg in den USA kam 1861 nach über 200 Jahren Zuwanderung und führte zu größeren Verlusten an Menschenleben als zwei Weltkriege oder Vietnam-Krieg.

Deutschland dagegen war nie Einwanderungsland außer in den Köpfen rotgrünbunter Egalitärfrömmler. Die Lumpenintelligentsia deutscher Politiker verspielen, nein sie zerstören mutwillig und konzertiert unter Vorgabe humanitärer und europäistischer Motive die friedensstiftende ethnische Homogenität. die sich im Laufe der Jahrhunderte herausbildete.  Ihr Geschichtsbild beschränkt sich auf einen „Fortschritt“, der angeblich durch den Siegeszug  von Individualrechten erreicht wurde, die nur gefordert werden müssen und dann irgendwie wie der Strom aus der Steckdose kommen.   Die Schlafwandler steuern Deutschland in den Bürgerkrieg.

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Andreas Gryphius (*2.10.1616 in Glogau, Schlesien; +16.7.1664 ebenda) deutscher Dichter der Barockzeit

Ein Gedicht des herausragenden deutschen Dichters Andreas Gryphius (1616-1664) erinnert daran, was „Bürgerkrieg“ bedeutet:

 

Thränen des Vaterlandes      (Anno 1636)

Wir sind doch nunmehr gantz / ja mehr denn gantz verheeret!
Der frechen Völcker Schaar / die rasende Posaun
Das vom Blutt fette Schwerdt / die donnernde Carthaun /
Hat aller Schweiß / und Fleiß / und Vorrath auffgezehret.
Die Türme stehn in Glutt / die Kirch ist umgekehret.
Das Rathauß ligt im Grauß / die Starcken sind zerhaun /
Die Jungfern sind geschänd’t / und wo wir hin nur schaun
Ist Feuer / Pest / und Tod / der Hertz und Geist durchfähret.
Hir durch die Schantz und Stadt / rinnt allzeit frisches Blutt.
Dreymal sind schon sechs Jahr / als vnser Ströme Flutt /
Von Leichen fast verstopfft / sich langsam fort gedrungen.
Doch schweig ich noch von dem / was ärger als der Tod /
Was grimmer denn die Pest / und Glutt und Hungersnoth
Das auch der Seelen Schatz / so vielen abgezwungen.“

 

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648)  scheint längst vergessen. Leider. Grüne haben mehr zu tun mit Kiffern und Stümpern als mit Dichtern und Denkern.  Unsere politmediale Dressurelite besteht größtenteils aus vorbildlichen Lernmuffeln.  Ihre Aufgabe ist es, sich und andere in der Fähigkeit zu dressieren, zu den richtigen Stichwörtern zu klatschen oder buhen.  Zu ungebildet, zu begriffsstutzig, zu selbstverliebt um die Tragweite ihrer irrigen und zu kurz gedachten Dogmen gedanklich zu Ende zu denken.  Besonders die  kulturell prägenden Grünen sind prädestiniert, Völker ins Unglück zu stürzen. Grüne sind geborene Schlafwandler.

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„Die Schlafwandler“ Christopher Clark Fotocollage (c) Kaffehaussitzer

Die Dressurelite meint, aus der Geschichte gelernt zu haben. Ein Trugschluß. Genau das Gegenteil ist der Fall.   Sie hat fast durchweg nur gelernt, wie eine Ideologie der Gleichheitsfrömmelei und der Erstreitung von Individualrechten durch irgendwelche Politaktivisten uns den „Fortschritt“ brachte.   Die wirklichen Kräfte, die Stabilität und Produktivität ermöglichten, gehen im heutigen Geschichtsbild durchweg unter.   Die Grundbedingung der Politik, die Thomas Hobbes beschreibt („homo homini lupus“) und ihre zerbrechliche Überwindung durch Jahrhunderte autoritärer bis absolutistischer Herrschaft, wird nirgends erkannt, zumal sie der herrschenden Ideologie nicht entspricht.  Wer ein Gefühl für die Zerbrechlichkeit des politischen Zusammenlebens und die fehlende Nachhaltigkeit des herrschenden Individualismus entwickelt, wird ganz von selbst zum „rechten Hetzer“.   Grüne, Buntblödel und Lernmuffel verwandeln Deutschland und Europa in ein Pulverfaß.

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Der EU-Hofdichter Robert Menasse, der mit Spinelli-Eminenz Prof. Ulrike Guérot das «Manifest zur Gründung einer Europäischen Republik» verfasste, das durch Sätze wie „Weg mit den Grenzen. Her mit den Flüchtlingen, egal wie viele, egal woher sie stammen.“ und: „Jeder Mensch muß in Zukunft das Recht haben, nationale Grenzen zu durchwandern, und sich dort niederlassen zu können, wo er es will.“ Aufsehen erregte aber ansonsten ebenso wie eine spätere Schrift von Guérot als „Gedankenlose Abrissarbeit“ (FAZ) bezeichnet werden kann, dekliniert die in Brüssel angesagte Spinelli-Ideologie ebenso geist- wie gnadenlos durch:

„Mein verständlicher Fehler war, lange Zeit zu glauben, man müsse die nationalen Demokratien verteidigen, solange die supranationale europäische so viele Defizite hat. In Brüssel habe ich aber gelernt, dass der Grund, warum es die demokratiepolitischen Defizite auf europäischer Ebene gibt, genau daran liegt, dass die Nationen ihre Systeme verteidigen und sich weigern, weitere Souveränitätsrechte an Europa abzutreten.“ „Man darf die Nationaldemokratien nicht verteidigen, sondern muss sie bekämpfen“

Der DLF zitiert aus dem «Manifest für die Begründung einer Europäischen Republik» der mit Ämtern und Geld überhäuften EU-Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, die auch im Lenkungsausschuss der Spinelli-Gruppe sitzt:

„Weg mit den Grenzen“ schreiben sie. „Her mit den Flüchtlingen, egal wie viele, egal woher sie stammen.“ Die Autoren, das sind der österreichische Schriftsteller Robert Menasse und die deutsche Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot.

Erst dieses Jahr verfasste die Direktorin der Europäischen Fachstelle für Demokratie (European Democracy Lab) und Spinelli-Lenkungsausschussmitglied Prof. Ulrike Guérot die Streitschrift «Der neue Bürgerkrieg — Das offene Europa und seine Feinde», in der sie ähnlich wie Liane Bednarz gegen Gefährliche Bürger vom Leder zieht. Die SZ reagiert begeistert, die FAZ verreisst das Buch am 10.06.2017 als «Gedankenlose Abrissarbeit» fulminant und erklärt prägnant, warum normative IndividualistInnen Thomas Hobbes nicht verstehen und aus der Geschichte nichts lernen:

Eine Streitschrift ist keine differenzierte Analyse, aber intellektuelle Mindeststandards sollte sie erfüllen. Schon der Titel von Ulrike Guérots Essay „Der neue Bürgerkrieg“ ist weit von der Wirklichkeit entfernt, der Text gibt nicht Denkanstöße, sondern Anlass zum Kopfschütteln. Als neuen – bisher natürlich nicht gewaltsam ausgetragenen – Bürgerkrieg bezeichnet Ulrike Guérot den Aufstieg des Populismus in der westlichen Welt, für den sie die verfehlte neoliberale Wirtschaftspolitik und die von ihr verursachten sozialen Spaltungen verantwortlich macht.
Natürlich mag die Autorin, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Universität Krems in Österreich, die Rechtspopulisten nicht, aber sie hält sie für nützliche Idioten bei der Überwindung der Nationalstaaten in Europa: „Lassen wir also die Populisten Abrissarbeit leisten. In einem demokratischen Europa (…) haben Nationalstaaten keinen Platz. Europa ist ohne die entschiedene Ablehnung des Nationalstaats (…) gar nicht denkbar.“ Was die Populisten tun werden und wer sie bremsen kann, wenn ihre Abrissarbeit dann getan ist, darauf verschwendet die Autorin keinen Gedanken. Was danach kommen soll – die „europäische Republik“ – und wie man dorthin gelangt, wird nur in Umrissen angedeutet.
Das einzige konkrete Instrument, das Guérot nennt, ist ein allgemeines, gleiches europäisches Wahlrecht, mit dem die bisherigen Nationalstaaten samt der europäischen Institutionen ausgehebelt werden sollen. Von den davor nötigen Vertragsänderungen ist bei Ihr keine Rede, wie man die nationalen Verfassungen verändern oder gar aufheben könnte – auch darüber kein Wort. Ein Riesensatz nach vorn für Guérot, in Wahrheit ein „Zurück in den Naturzustand“, wie man seit Thomas Hobbes, den sie mehrfach zitiert, wissen kann: Das würde ins europäische Chaos führen oder im Nichts enden.


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