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Pfarrer predigt im Kopftuch gegen AfD, Gemeinde applaudiert

Die Menschenwürde der Kopftuchmädchen ist in Gefahr. Pfarrer Wolfgang Sedlmeier trug daher zur Pfingstpredigt ein Kopftuch. Seine Gemeinde honorierte seinen „Mut“ mit Applaus.
Der Aalener Pfarrer Wolfgang Sedlmeier nutzte die Pfingstpredigt, um von der Kanzel her Alice Weidel zu verurteilen. Aus Solidarität mit Kopftuchmädchen trug er dazu selber ein Kopftuch. Die Kirchengemeinde dankte es ihm mit Applaus, und die Lokalzeitung lobt seine Stromlinienförmigkeit als „mutig“.
Ob Pfarrer Sedlmeier auch Thor-Steinar-Kleidung oder Springerstiefel anziehen würde, um gegen die Stigmatisierung von deren Trägern zu protestieren? Natürlich nicht, im Gegenteil. Er hat nichts gegen Stigmatisierung sondern praktiziert sie selber. Ihm geht es darum, mithilfe der Geste des weltoffenen Arsches Andersdenkende zu brandmarken. Durch spektakuläre Obszönität ruft man den Diskursnotstand aus und erzeugt den Eindruck, der Gegner wäre obszön und stünde außerhalb des tolerierbaren Rahmens.
Wie geistlos man sich in Pfingstpredigten an geistlosen Rechtspopulisten abarbeiten kann, demonstrierten ferner Erzbischof Ludwig Schick, Präses Bedford-Strohm und viele andere klerikale Buntblödel . Pfingsten schien zu einem Überbietungswettbewerb in Geistaustreibung nach Dunning-Kruger-Verfahren auszuarten.
Nutznießer der kirchlichen Stigmatisierungsgesten war stets der Islam. Auf ihn darf nichts kommen. Ihm zuliebe nimmt man gerne sein Kreuz ab und setzt ein Kopftuch auf.   Ihm zuliebe protestiert man gegen den Einsatz des Kreuzes als Identitätssymbol.   In ihm sehen die Kirchen eine Art strategischen Partner bei der Bildung einer bunten abrahamitischen .Zivilreligion (Buntabrahamismus).

Forenkommentare

In unserem FB-Forum lesen wir:

Christine Sachs: Scheinbar schnappen jetzt alle über. Was hat sich ein Pfarrer überhaupt in die Politik einzumischen? Sollte uns der Islam einmal total überrennen, dann sind Pfarrer, Priester usw unter den ersten, denen etwas angetan wird. Die werden nicht erst überlegen, ob jemand für sie das Wort ergriffen hat.
Thomas Krefeld: Wenn Kirchenleute glauben, solche Aktionen wären originell, mutig, modern, können wir die Suche nach den Ursachen ihres Bedeutungsverlust abschließen.
Johannes Hoffer Von Ankershoffen: Nur noch Idioten unterwegs. Schön langsam wird die Anbiederung an den Islam peinlich und erinnert an Götzenanbetung! Die Muslime müssen sich fühlen wie damals die Spanier als die Inkas sie als Götter verehrten.

Und bei der Schwäbischen Zeitung:

Missesstony: Was der gute Mann vergisst ist zu erwähnen, dass es nicht darum geht Menschen das Kopftuch zu verbieten – sie können es in ihren Heimatländern tragen wie es ihnen beliebt – es geht darum zu verhindern, dass im Islam die Frauen GEZWUNGEN werden können ein Kopftuch zu tragen und das HIER verhindert werden muss! Und die Gemeinde klatscht toleranzbesoffen Beifall, kapiert nicht, dass es nicht um ein Stück Stoff geht! Sich mal kurz – zur Belustigung anderer – ein Kopftuch aufzuziehen ist etwas anderes, als so einen Fetzen täglich tragen zu müssen!!! Gott sei Dank bin ich aus der Kirche ausgetreten.
wwolkenstein: Eine geradezu lächerliche Figur , dieser Pfarrer.Kaum zu ertragen diese Bereitschaft zur Zerstörung des Eigenen. Es ist schon fast eine Veruntreuung der Kirchensteuer, wenn dieser Pfarrer meint ,die heilige Messe zur Bekundung einer möglichst staatsnahen Haltung im Sinne der Merkelschen Flüchtlingspolitik zu missbrauchen.Mit Mut hat das bestimmt nichts zu tun, sondern eher mit dem Verkennen der eigenen Aufgabe.
Manfred L.: es gibt eine Videoaufzeichnung von einer Ansprache des früheren ägyptischen Präsidenten Nasser zum Kopftuch, in der er über das Kopftuch lacht und seine Glaubensbrüder, die Kopftuchanhänger, lächerlich macht, indem er sie ins Zeitalter vom alten Testament zurück versetzt.
Kruganderl: Wieso trägt eigentlich der Pfarrer wegen der vielen Pädo-Pfarrer kein Kasperlegewand? Gerade in Schwaben sind sehr viele Kindsmissbräuche, siehe Donauwörth.
gpontresina: die meisten Menschen in Deutschland stören sich daran, und es ist der Einwohner Gewohnheitsrecht, das als fremd zu empfinden und dies auch zu äußern. Es ist zwar nicht verboten, ein Kopftuch zu tragen, aber ist auch nicht verboten, eine eigene Meinung darüber zu haben.
Thomas-Jürgen M.: Eines ist klar ! Ein Teil unserer Muslimischen Mitbürger lachen bestimmt über diese Geste und genießen es wie die Katholische Kirche regelrecht „Werbung“ für den muslimischen Glauben macht.Ich glaube die Kirche hat genügend Gründe vor der eigenen Haustüre zu kehren als gegen die AfD zu protestieren.
Ute.Michel1: Je grotesker, desto besser. Im Spiel der Demokratie steht es keinem Spieler an, wie ein Schiedsrichter darüber zu urteilen, wer ein wahrhaft demokratischer Player ist. Die Kirchen sind derzeit die Folklore-Truppe der Grünen. Da ist das Original billiger und unterhaltsamer, wenn man diese überhaupt unterhaltsam findet. Haben Sie jemals einen ähnlichen „Protest“ vernommen, wenn Terroranschläge, Morde, Vergewaltigungen und andere Gewalttaten immer neue Opfer fordern? Wohl kaum. Da folgt reflexhaft die Mahnung, nur ja nicht zu pauschalieren. So bedienen sich die Kirchenvertreter selbst des angeprangerten Populismus. Kompensieren die hiesigen Kirchen mit ihrer bedingungslosen Willkommenskultur ihre beschämende Sprach- und Herzlosigkeit gegenüber den Christenverfolgungen im Nahen Osten? Fast könnte man es glauben. Außerdem sollte doch der Kirchenraum ein Raum der Freiheit sein, in dem man ohne Angst verschiedener Meinung sein kann. Es ist doch unchristlich, diejenigen auszugrenzen, die für eine besonnene und maßvolle Begrenzung der Flüchtlingsaufnahme sind. Alice Weidel hat gesagt: „Ich kann Ihnen sagen: Burkas, Kopftuchmädchen und alementierte Messermänner und sonstige Taugenichtse…“ Hierbei bezieht sich logisch als auch grammatisch das „sonstige Taugenichtse“ auf das vorgestellte „alementierte Messermänner“ und nicht die „Kopftuchmädchen“, also bitte liebe „Kopftuch-Priester“ bleibt bei den Tatsachen und hechelt nicht dienernd einer hoffnungslosen Politik ( mal wieder )… hinterher





„Unbayrische“ Steilvorlage von Weidel für Merkel und CSU-Strategen

Alice Weidel hat Angela Merkel und Markus Blume (CSU) eine Steilvorlage geliefert.
Zum Anhören für die Fangemeinde ein Genuss, eine fulminante Abrechnung über unsere grundlegenden Interessen und Vermögensfragen, aber die Skeptiker, die man gewinnen müsste, werden durch nebensächliche Tabubrüche auf Distanz gehalten oder gebracht.
Die CSU kann aus diesem Auftritt Honig saugen. Das war „unbayerisch“, keine Liberalitas Bavariae, kein Aufstand der Vernünftigen.
Weidel stigmatisiert „Kopftuchmädchen“, indem sie sie unter dem Oberbegriff „Taugenichtse“ in eine Reihe mit „Messermännern“ stellt.
Hysterische Reaktionen der buntrepublikanischen Leitkultur sind vorhersehbar und im Kern berechtigt.

CSU: „Mit Glatzen, AfD und NSU und dergleichen Schmutz kein Staat zu machen“

Die Antirassismuskommission der UNO (CERD, Wächterin über die von der BRD unterzeichneten UN-Antirassismuskonvention) hat Deutschland 2012 (auf Betreiben des Deutschen Instituts für Menschenrechte) gerügt, weil es Thilo Sarrazin wegen „Kopftuchmädchen“ nicht anklagte. Dies zu Unrecht, denn Sarrazin verwendete das Wort, anders als hier Weidel, gar nicht stigmatisierend.

Mit ihrem Einspruch gegen Schäubles Rüge kocht Weidel ein Thema weiter hoch, bei dem es weder für sie noch für uns etwas zu gewinnen gibt.  Ihre Karten sind noch schlechter als die eines CSU-Generalsekretärs Markus Blume, der erklärte, mit „Glatzen, AfD und NSU und sonstigen Dumpfbacken“ sei kein Staat zu machen. Anders als „AfD“ sind „Kopftuchmädchen“ nämlich eine religiös, geschlechtlich und im Effekt ethnisch gekennzeichnete Gruppe.

Es kann nur herauskommen, dass Alice Weidel die Kopftuchmädchen mit ihrer mündlichen Rede, egal welche syntaktischen Deutungsmöglichkeiten man in Betracht zieht, unter die Verbrecher und Taugenichtse einordnet und dass sie auf Applaus von einer breiten Netzgemeinde für diesen (politisch eher sinnlosen und womöglich strafrechtlich relevanten) Tabubruch spekuliert haben muss.

SPD-OB: „Glatzen, Springerstiefelmänner und NSU und dergleichen Pack brauchen wir nicht“

Die Frage kann allenfalls sein, ob wir unbedingt so entgeistert auf Stigmatisierungen jeder Art reagieren müssen, wie die UNO-AntirassistInnen das fordern. Von SPD-Oberbürgermeistern hören wir z.B. regelmäßig Redewendungen wie die folgende:

„Glatzen, Springerstiefelmänner und NSU und dergleichen Pack brauchen wir nicht!“

Man mag Springerstiefelmänner als bedrohlich empfinden, aber das gilt nicht für Thor-Steinar-Trägerinnen, die „Endstation Rechts“ (SPD-bezahlte Spitzel- und Denunzianten-Plattform) ebenfalls aufgrund eines herbeigeredeten Symbolgehaltes stigmatisieren und verbieten will.

Was aber ist das Kopftuch anderes als das Symbol einer totalitären Subversion unseres Gemeinwesens? Von „Flagge des islamistischen Kreuzzuges“ spricht Alice Schwarzer. Warum muss eine Politreligion so viel besser behandelt werden als eine Politideologie?
Das Volksempfinden muss hier erst mal nicht differenzieren.
Es bleibt allenfalls die Frage, ob man solchem Volksempfinden mal so beiläufig in der Bundestags-Bütt Luft machen sollte.

Büttenrede statt Merkeljagd

Bei Weidel-Rede realitätsabgewandt: Claudia Roth zeigt die Bunte Haltung https://vk.com/wall-113930409_6582

Auch sonst hat Alice Weidel an einigen Stellen im Stile einer Büttenrede Themen miteinander vermengt und auf Applaus einer johlenden Netzgemeinde geschielt, statt beim Thema Bundeshaushalt zu bleiben und als Oppositionsführerin mit punktgenauen Vorwürfen und Nachfragen die Bundeskanzlerin in die Enge zu treiben.
„Merkel jagen“ geht anders.
Weidel verhalte sich prollig, weil die AfD vom „Flügel“ getrieben werde und sich dafür entschieden habe, auf Spaß statt auf Oppositionsarbeit zu setzen. So analysiert Robin Alexander (Autor von „Die Getriebenen“) im Video die Lage.

Wir erleben seit den prolligen Interventionen von Stephan Protschka immer wieder AfD-Redner im Bundestag, die ohne Rücksicht auf die im Bundestag zur Verhanldung anstehende Agenda Wutreden halten, um bei gleichgesinnten Zuschauern irgendwo im Netz Resonanz zu erzeugen.

Narrensaum kämpft zum Schluss „gegen Rechts“

Es besteht die Gefahr, dass die AfD zunehmend als Dumpfbackenpartei wahrgenommen wird. Leute wie Thilo Sarrazin halten sich vorsichtig fern, andere rümpfen vorsorglich über „braunen Schmutz“ die Nase, und irgendwann ist die Partei sturmreif und läuft wie ein Hühnerhaufen auseinander. Allen voraus die heutigen Johler. Den letzten beißen die Hunde. Wir kennen den Weg früherer Parteien rechts der CSU.  Die sind nicht gescheitert, weil sie wirklich „Nazis“ gewesen wären, sondern weil ihnen der Sinn für Verhaltensregeln und soziale Hygiene fehlte. Wer seinen Narrensaum füttert, muss am Schluss „gegen Rechts“ kämpfen.
Wir haben nie gezögert, sachlich begründete Positionen wie die von Björn Höcke zum „Ausbreitertyp vs Platzhaltertyp“ oder zum buntrepbulikanischen Schuldkult („Denkmal der Schande“) zu verteidigen.   Wir kämpfen „für Rechts“ und daher gegen Dumpfbackigkeit und gegen den Narrensaum, der (auch laut Thilo Sarrazin) jede rechte Partei befällt.   Der Auftritt von Weidel lässt sich gegen die Kritik von Robin Alexander nicht verteidigen, und, anders als bei manchen früheren teilweise dubiosen Auftritten von Alexander Gauland ist hier kein vielversprechender Gegenangriff möglich.  Zur Schadensbegrenzung taugt am ehesten eine schnelle Entschuldigung.

Negativwerbung verscheucht Wähler

Typisches blaues Bildchen mit Negativbotschaft, Logo und Konterfei. Es geht um legale Einreise, Quellen werden nicht genannt
Typisches blaues Bildchen mit Negativbotschaft, Logo und Konterfei. Es geht um legale Einreise, Quellen werden nicht genannt

Eigentlich muss die AfD keine Wutreden halten, von Stigmatisierungen ganz zu schweigen.  Im Gegenteil erzeugt jedes blaue Bildchen mit Wutlyrik, AfD-Logo und Weidel-Konterfei nur den Eindruck, dass von der AfD Wut, Negativität und Unheil kommt, zu dem man Distanz wahren möchte.  Der flüchtige Leser nimmt unterbewusst nur die Negativität wahr und assoziiert sie mit „AfD“.    Auch das ist heute eine werbepsychologische Binsenweisheit.  CDU-Plakate strahlen aus gutem Grund nichts als Optimismus aus.  Das mag man hohl finden, aber die Werbepsychologen wissen, wie man die begrenzte Fläche eines Plakates am besten nutzt.   Auch Markus Blume, der von „braunem Schmutz“ redet, tut dies als Marketing-Experte.  Negativität ist aus Marketing-Sicht schon per se Schmutz.

Notwendig ist es, die AfD mit konstruktiver Parlamentsarbeit und wegweisenden Konzepten in Verbindung zu bringen.  Den Rest besorgt dann der vorhandene Leidensdruck, der ohnehin viel stärker als jede Wutrede ist.

Zuletzt beklagten sich schon alternative Medien wie Jouwatch und PP über die Neigung der AfD, mit ihnen in Konkurrenz treten statt sich gegenseitig ergänzen zu wollen.   Auch hier dürfte der Kern in der irrationalen Neigung der AfD liegen, sich durch Wutreden Aufmerksamkeit verschaffen zu wollen, statt ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen.

Anhang

Rechtfertigungsversuche von Jürgen Fritz

Jürgen Fritz referiert und bejubelt die Rede von Alice Weidel. Gegen die Rüge von Schäuble bringt er wortreiche Argumente vor, die am Wesentlichen vorbei gehen. Weidel stellt nämlich, wie auch immer man es dreht und wendet, „Kopftuchmädchen“ mit „Messermännern“ und „anderen Taugenichtse“ in eine Reihe. Das ganze folgt einem mündlichen Redestil, in dem eine Aufzählung mehrere „und“ haben kann. Wenn man schriftlichen Stil zugrunde legen würde, wäre es stilistisch schlecht. Daher bleibt die syntaktische Deutung, wonach „Taugenichtse“ sich nur auf „Messermänner“ bezöge, unschlüssig. Es mag letztlich dahingestellt bleiben. Völlig belanglos ist wiederum, dass der von Sarrazin vorgebildete Leser die „Kopftuchmädchen“ als Hinweis auf ein Gesellschaftsphänomen  versteht und folglich die Kopftuchträgerinnen selbst gar nicht gemeint seien.  Auf die Wirkung beim Hörer kommt es an. Der bejubelten Rednerin ist eine Fähigkeit zur Abschätzung dieser Wirkung zu unterstellen. Der Text ordnet die Kopftuchmädchen in eine stigmatisierte Kategorie ein, und daraus bezieht er ein beträchtliches Zustimmungspotenzial.  Es besteht ein beträchtliches Stimgatisierungsinteresse, und dies durchaus auch aus den von Sarrazin beschriebenen Gründen.  Reden, die unbeliebte Gruppen irgendwie zum Abschuss freigeben, bekommen regelmäßig besonders viel Resonanz. So war es auch stets bei den fraglichen Reden von Alexander Gauland (z.B. zur Entsorgung von Özoğuz nach Anatolien).  Stigmatisierung lässt aufhorchen.  Auch diejenigen, die kaum einer Rede zu folgen in der Lage sind, erregen sich da plötzlich.  Sei es be- oder entgeistert.  Deshalb ist es auch belanglos, ob die Stigmatisierung das Hauptziel oder nur ein Nebenaspekt von Weidels Rede war.

Zugleich müssten intelligente Zeitgenossen wissen, dass Weidels Vorgehen, so sehr es auch Aufmerksamkeit generieren kann,  eine (un)politische Sackgasse ist.  Die AfD ist längst über das Stadium eines Heinz Meyer hinausgekommen, der für Pegida München e.V. Aufmerksamkeit jeder Art um jeden Preis wollte.

Selbstenlarvende AfD-Fangemeinde

Die AfD-Fangemeinde liebt Weidels gerügtes Zitat nachweislich gerade wegen seiner stigmatisierenden Nebenbedeutung. Lässt dafür sogar das „und“ weg, mit dem Weidel sich herausreden wollte. Wie dumm kann man sein? Welcher Bürgerliche mag sich damit noch assoziieren, fragt auch gerade der FDP-Spitzenkandidat Martin Hagen.
Andreas Püttmann twittert:

Was für ein Klassenunterschied zwischen Weidel und #Merkel! Die Kanzlerin löst sich oft vom Manuskript, brilliert mit Sachkenntnis quer durch die Politikbereiche bis ins technische Detail, differenziert, engagiert, souverän, humorvoll. Nach der verspannten Vorrednerin ein Genuss.

Das AfD-Filterblase belächelt das auf eigene Gefahr.

Buntgemischtes

Focus feiert die Kopftuch-Modeschöpferin Sara Naggar und meint mit ihr, Kopftuchmädchen hätten Deutschland nach dem Krieg aufgebaut. Warum versucht man nicht, Thor Steinar ähnlich zu feiern?
Welt-Chefredakteur Jacques Schuster nennt Weidel einen „sprechenden Kühlschrank“ und freut sich, dass der rhetorisch unvergleichlich raffiniertere FDP-Chef Christian Lindner der AfD jetzt ihr Leib- und Magen-Thema wegnimmt.
Franz Josef Strauß belebte den Bundestag bisweilen mit rustikalen Sätzen wie: „Es strömen die Tamilen zu Tausenden herein, und wenn sich die Situation in Neukaledonien zuspitzt, dann werden wir bald die Kanaken im Land haben.“