Schlagwort-Archive: Kopftuch

Kopftuchverbot, Ausweis(en), Umweltschutz: Klartext-Palmer räumt in Tübingen auf

Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer – der bei seiner eigenen Partei stark umstritten ist – räumt in Tübingen auf. So möchte er ein Kopftuchverbot an Schulen für junge Mädchen durchsetzen. Wie es der deutschen Gründlichkeit und Ordnung entspricht, räumt er auch bei der Vereinigten Bunten auf. So will der deutsche Rathaus-Sheriff u.a.  einen linken Studenten der Erziehungswissenschaften (sic!), der sich wohl der Personalienkontrolle entzogen hat,  die Leviten lesen. Dem Bunten drohen nun Ordnungsgelder bis zu 5000 Euro: Kopftuchverbot, Ausweis(en), Umweltschutz: Klartext-Palmer räumt in Tübingen auf weiterlesen

Grüne: Alle Frauen Kopftuch tragen – ohne Islam wäre es langweilig

Kein vergeben- kein Vergessen. Van der Bellen (Grüne) hatte sich bei der Bundespräsidenten-Wahl in Österreich knapp gegen Norbert Hofer von der FPÖ durchgesetzt und dann gab er folgendes zum Kopftuch kund:

Also alle Frauen sollen „gebeten“ werden Kopftuch zu tragen. Alle. Und die Frauen die der Bitte nicht nachkommen, stehen dann vom breiten bunten Bündnis unter Rechtsextremismus-Verdacht? Doch warum brauchen wir eigentlich  die Anpassung an den Islam? Dazu gibt dann Katrin Göring Eckart von den Grünen aus der BRD Auskunft: Grüne: Alle Frauen Kopftuch tragen – ohne Islam wäre es langweilig weiterlesen

Pfarrer predigt im Kopftuch gegen AfD, Gemeinde applaudiert

Die Menschenwürde der Kopftuchmädchen ist in Gefahr. Pfarrer Wolfgang Sedlmeier trug daher zur Pfingstpredigt ein Kopftuch. Seine Gemeinde honorierte seinen „Mut“ mit Applaus.
Der Aalener Pfarrer Wolfgang Sedlmeier nutzte die Pfingstpredigt, um von der Kanzel her Alice Weidel zu verurteilen. Aus Solidarität mit Kopftuchmädchen trug er dazu selber ein Kopftuch. Die Kirchengemeinde dankte es ihm mit Applaus, und die Lokalzeitung lobt seine Stromlinienförmigkeit als „mutig“.
Ob Pfarrer Sedlmeier auch Thor-Steinar-Kleidung oder Springerstiefel anziehen würde, um gegen die Stigmatisierung von deren Trägern zu protestieren? Natürlich nicht, im Gegenteil. Er hat nichts gegen Stigmatisierung sondern praktiziert sie selber. Ihm geht es darum, mithilfe der Geste des weltoffenen Arsches Andersdenkende zu brandmarken. Durch spektakuläre Obszönität ruft man den Diskursnotstand aus und erzeugt den Eindruck, der Gegner wäre obszön und stünde außerhalb des tolerierbaren Rahmens.
Wie geistlos man sich in Pfingstpredigten an geistlosen Rechtspopulisten abarbeiten kann, demonstrierten ferner Erzbischof Ludwig Schick, Präses Bedford-Strohm und viele andere klerikale Buntblödel . Pfingsten schien zu einem Überbietungswettbewerb in Geistaustreibung nach Dunning-Kruger-Verfahren auszuarten.
Nutznießer der kirchlichen Stigmatisierungsgesten war stets der Islam. Auf ihn darf nichts kommen. Ihm zuliebe nimmt man gerne sein Kreuz ab und setzt ein Kopftuch auf.   Ihm zuliebe protestiert man gegen den Einsatz des Kreuzes als Identitätssymbol.   In ihm sehen die Kirchen eine Art strategischen Partner bei der Bildung einer bunten abrahamitischen .Zivilreligion (Buntabrahamismus).

Forenkommentare

In unserem FB-Forum lesen wir:

Christine Sachs: Scheinbar schnappen jetzt alle über. Was hat sich ein Pfarrer überhaupt in die Politik einzumischen? Sollte uns der Islam einmal total überrennen, dann sind Pfarrer, Priester usw unter den ersten, denen etwas angetan wird. Die werden nicht erst überlegen, ob jemand für sie das Wort ergriffen hat.
Thomas Krefeld: Wenn Kirchenleute glauben, solche Aktionen wären originell, mutig, modern, können wir die Suche nach den Ursachen ihres Bedeutungsverlust abschließen.
Johannes Hoffer Von Ankershoffen: Nur noch Idioten unterwegs. Schön langsam wird die Anbiederung an den Islam peinlich und erinnert an Götzenanbetung! Die Muslime müssen sich fühlen wie damals die Spanier als die Inkas sie als Götter verehrten.

Und bei der Schwäbischen Zeitung:

Missesstony: Was der gute Mann vergisst ist zu erwähnen, dass es nicht darum geht Menschen das Kopftuch zu verbieten – sie können es in ihren Heimatländern tragen wie es ihnen beliebt – es geht darum zu verhindern, dass im Islam die Frauen GEZWUNGEN werden können ein Kopftuch zu tragen und das HIER verhindert werden muss! Und die Gemeinde klatscht toleranzbesoffen Beifall, kapiert nicht, dass es nicht um ein Stück Stoff geht! Sich mal kurz – zur Belustigung anderer – ein Kopftuch aufzuziehen ist etwas anderes, als so einen Fetzen täglich tragen zu müssen!!! Gott sei Dank bin ich aus der Kirche ausgetreten.
wwolkenstein: Eine geradezu lächerliche Figur , dieser Pfarrer.Kaum zu ertragen diese Bereitschaft zur Zerstörung des Eigenen. Es ist schon fast eine Veruntreuung der Kirchensteuer, wenn dieser Pfarrer meint ,die heilige Messe zur Bekundung einer möglichst staatsnahen Haltung im Sinne der Merkelschen Flüchtlingspolitik zu missbrauchen.Mit Mut hat das bestimmt nichts zu tun, sondern eher mit dem Verkennen der eigenen Aufgabe.
Manfred L.: es gibt eine Videoaufzeichnung von einer Ansprache des früheren ägyptischen Präsidenten Nasser zum Kopftuch, in der er über das Kopftuch lacht und seine Glaubensbrüder, die Kopftuchanhänger, lächerlich macht, indem er sie ins Zeitalter vom alten Testament zurück versetzt.
Kruganderl: Wieso trägt eigentlich der Pfarrer wegen der vielen Pädo-Pfarrer kein Kasperlegewand? Gerade in Schwaben sind sehr viele Kindsmissbräuche, siehe Donauwörth.
gpontresina: die meisten Menschen in Deutschland stören sich daran, und es ist der Einwohner Gewohnheitsrecht, das als fremd zu empfinden und dies auch zu äußern. Es ist zwar nicht verboten, ein Kopftuch zu tragen, aber ist auch nicht verboten, eine eigene Meinung darüber zu haben.
Thomas-Jürgen M.: Eines ist klar ! Ein Teil unserer Muslimischen Mitbürger lachen bestimmt über diese Geste und genießen es wie die Katholische Kirche regelrecht „Werbung“ für den muslimischen Glauben macht.Ich glaube die Kirche hat genügend Gründe vor der eigenen Haustüre zu kehren als gegen die AfD zu protestieren.
Ute.Michel1: Je grotesker, desto besser. Im Spiel der Demokratie steht es keinem Spieler an, wie ein Schiedsrichter darüber zu urteilen, wer ein wahrhaft demokratischer Player ist. Die Kirchen sind derzeit die Folklore-Truppe der Grünen. Da ist das Original billiger und unterhaltsamer, wenn man diese überhaupt unterhaltsam findet. Haben Sie jemals einen ähnlichen „Protest“ vernommen, wenn Terroranschläge, Morde, Vergewaltigungen und andere Gewalttaten immer neue Opfer fordern? Wohl kaum. Da folgt reflexhaft die Mahnung, nur ja nicht zu pauschalieren. So bedienen sich die Kirchenvertreter selbst des angeprangerten Populismus. Kompensieren die hiesigen Kirchen mit ihrer bedingungslosen Willkommenskultur ihre beschämende Sprach- und Herzlosigkeit gegenüber den Christenverfolgungen im Nahen Osten? Fast könnte man es glauben. Außerdem sollte doch der Kirchenraum ein Raum der Freiheit sein, in dem man ohne Angst verschiedener Meinung sein kann. Es ist doch unchristlich, diejenigen auszugrenzen, die für eine besonnene und maßvolle Begrenzung der Flüchtlingsaufnahme sind. Alice Weidel hat gesagt: „Ich kann Ihnen sagen: Burkas, Kopftuchmädchen und alementierte Messermänner und sonstige Taugenichtse…“ Hierbei bezieht sich logisch als auch grammatisch das „sonstige Taugenichtse“ auf das vorgestellte „alementierte Messermänner“ und nicht die „Kopftuchmädchen“, also bitte liebe „Kopftuch-Priester“ bleibt bei den Tatsachen und hechelt nicht dienernd einer hoffnungslosen Politik ( mal wieder )… hinterher





Die Süddeutsche und der NDR hören Stimmen

Semper aliquid haeret. Ein probates Mittel in der 3D-Technologie: Diffamieren, Dämonisieren, Denunzieren. Bunte Politiker und ebensolche Journalisten fallen dadurch auf, daß sie Zitate aus dem Zusammenhang reissen und sie in verzerrter Neu-Auslegung gebetsmühlenartig multiplizieren. So erfahren Original-Zitate durch den vom politischen Gegner vorsätzlich umetikettierten Inhalt und perfiden Drall bisweilen eine Bedeutungsumkehr um 180 Grad. Akif Pirincci oder Björn Höcke wurden und werden weiterhin sinnentstellend wiedergegeben. Und zwar so, daß man sich berechtigterweise empören konnte. Nur, die so kolportierten Meinungsäusserungen und die Original-Zitate erweisen sich bei genauerer Recherche als nicht deckungsgleich. „Alternative Zitate“ sind eine Form von „Alternativen Fakten“, wie sie das leitmediale Paralleluniversum erzeugt. Die Süddeutsche und der NDR hören Stimmen weiterlesen

Menschenrechtler*innen tragen Kopftuch aus Solidarität

Wir müssen alle bitten, Kopftuch zu tragen aus Solidarität mit Muslimen – die Aktion findet nach der Äußerung des österreichischen Bundespräsidenten immer mehr Anhänger.

Ich machs sofort, brauch  nur noch wen, der es mir erklärt und das gscheit bindet

äußert eine Frau mit deutschen Namen auf der  Facebook-Seite „Stimme für Menschlichkeit“, die mit 28.975 Gefällt mir Angaben mehr Unterstützungsangaben vorweisen kann, als die des breiten bunten Bündnisses „München ist bunt“ unter SPD-Regie. Menschenrechtler*innen tragen Kopftuch aus Solidarität weiterlesen

Werde kein Kopftuch anziehen – Le Pen bricht Treffen mit Großmufti ab

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Unterwerfungsrituale beim islamischen Glauben

Die Kandidatin der der ersten Partei Frankreichs Front National Marine Le PEN hat bei ihrer dreitägigen Libanon-Reise ein Treffen mit dem Großmufti abgebrochen. Die Reformpolitikerin weigerte sich, ein Kopftuch zu tragen.

„Ich habe vorher gesagt, dass ich mich nicht verschleiern werde“(..)Daraufhin kam keine Absage des Treffens – also dachte ich, dass sie meine Entscheidung akzeptieren.“

erläuterte die französische Präsidentschaftskandidatin Le Pen am Dienstag vor Journalisten im Libanon. Zudem hatte nicht einmal die höchste sunnitischen Autorität der Erde, der ägyptische Großmufti diese Anforderung an Sie gehabt. Auch bei diesem Treffen hätte sie  bereits kein Kopftuch getragen.

Trotzdem wurde Marine Le Pen nun bei ihrer Ankunft im Büro des Großmuftis Scheich Abdel-Latif Derian ein Kopftuch gereicht.

Die Dar-al Fatwa Verantwortlichen – der höchsten religiös-rechtlichen Instanz der Sunniten im Land – waren darüber überrascht, daß Marine Le Pen sich nicht an die bekannten Regeln hält. Sie hätte vorher gewußt, daß es nötig sei, sich zu bedecken.

Die so genannte Fatwa dient zur Klärung rechtlicher und religiöser Probleme unter Muslimen.

Marine Le Pen bevorzugte es somit, daß Treffen abzubrechen und  sich auf ihr Treffen mit dem maronitischen Patriarchen Béchara Raï und dem christlichen Politiker Samir Geagea vorzubereiten, daß nun zum Ende von ihrer Reise noch geplant ist.

Anhang:

  • Münchner Zeitungen „nazifizieren“ gern. Bei Migranten ist das allerdings schwerer. Die Münchner Abendzeitung sah sich  veranlasst, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen, in der mitgeteilt wird, daß die in der Abendzeitung getätigten Aussagen zu dem Thema nicht den Tatsachen entsprechen.abendzeitung
  • Auf der Facebook-Seite wird bereits diskutiert zum Le-Pen „Skandal“:

    und hier:

Kopftuch auf dem Vormarsch

Bayrische Justizbehörden dürfen Rechtsreferendarinnen nicht verbieten, in hoheitlicher Funktion (gegenüber Parteien) ein Kopftuch zu tragen. Eine entsprechende Verordnung des bayrischen Justizministeriums von 2008 sei rechtswidrig. Ein solches Verbot stelle einen zu tiefen Eingriff in die Glaubensfreiheit dar. Es bleibt dennoch vielleicht möglich, auf Grundlage eines Gesetzes das Tragen des Kopftuches zu verbieten. Der bayrische Justizminister glaubt eher an einen Erfolg in zweiter Instanz als an diese Möglichkeit. Kopftuch auf dem Vormarsch weiterlesen