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Friedrichs-Preis für Reschke: „Journalisten müssen sich mit Menschenrechten gemein machen“

Hajo-Friedrichs-Preisträgerin Anja Reschke und ORF-Leitwolf Armin Wolf erklären, dass es doch etwas gibt, womit Journalisten sich gemein machen sollen, nämlich „Menschenrechte“ und „Menschenwürde“. Das sind aber höchst schillernde, für ernsthafte moralphilosophische Debatten wertlose und zugleich umso mehr machtpolitisch vorbelastete Begriffe, die sich zudem zur Emotionalisierung der Debatte, Behinderung der Wahrheitssuche, Ausgrenzung legitimer Standpunkte und Aushebelung des demokratischen Wettbewerbes nutzen lassen. Reschke selber beruft sich darauf, ihresgleichen sei von den Alliierten mit dem Schutz der Verfassung beauftragt worden und habe diesen Auftrag auch heute noch treu zu erfüllen:

Es sei die Zeit gekommen, sich tatsächlich „gemein (zu) machen mit einer Sache“, und zwar mit „einer guten“. Und diese Sache sei die deutsche Verfassung. Reporter, insbesondere aber die öffentlich-rechtlichen Sender hätten von den Alliierten nach dem Krieg „einen Auftrag“ bekommen. Und der laute, die „Teilhabe an der freien demokratischen Meinungsbildung zu gewährleisten“, „mündige Bürger“ zu schaffen und, Zitat, „Deutschland zu einem demokratischen Land zu machen und diese Demokratie zu bewahren“.

Die von UNO und EU institutionalisierten „Menschenrechte“ sind aber längst zu einem scharfen Schwert gegen die Völker, gegen die Demokratie und gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung geworden.

Mit Menschenrechten hundsgemein

Reschke, Wolf und ihre Zunft haben immerhin gemerkt, was die hehren Ideologeme sind, aufgrund derer ihre Zunft sich gehen lassen und als Meinungsdiktator aufspielen darf.  Weiter reicht ihr Reflexionsvermögen nicht. Was dabei herauskommt, demonstrieren die beiden in ihrer Arbeit. Reschke erklärt es in ihrem Blog-Eintrag selber: „Menschenrechte“ dienen ihr zur Ausgrenzung derer, die Volksinteressen artikulieren.  In der Praxis geht Reschke sogar so weit, ihre Medienmacht zu nutzen, um patriotisch denkende Zeitgenossen zu denunzieren und arbeitslos zu machen. Gegenüber der Schauspielerin Silvana Heißenberg hat sich Anja Reschke mit ihren Menschenrechten hundsgemein gemacht.

Applaus für Wolfs „Machtdemonstration“ gegenüber Putin

Der Österreicher Armin Wolf distanziert sich ein wenig vom bundesdeutschen Verfassungsschützerjournalismus, aber pflichtet ansonsten der Kollegin Reschke bei. Wolf erarbeitete sich zuletzt Lorbeeren als ein Interviewer, der dem russischen Präsidenten Fragen stellt, um ihn inmitten jedes Antwortversuchs sofort besserwisserisch zu unterbrechen. Offenbar wollte er verhindern, dass unerwünschte Botschaften beim Publikum ankommen. Dafür bekam Wolf donnernden Applaus von seiner Branche. Ein Kollege gratuliert Wolf, er habe eine „Machtdemonstration der freien Medien“ geliefert. Ähnlich sehen es viele.  Eine Preisverleihung ist in Sichtweite. Aber der Zuschauer merkt verstört, dass der Leitwolf gegen ihn arbeitet.

Denn primär sind wir einfach nur daran interessiert, uns ungestört aus diversen Quellen zu informieren, um uns ein eigenes Urteil zu bilden.    Unterbrechungen, die diesem Zweck dienen, wären uns durchaus willkommen gewesen, aber die LeitwölfInnen verfolgen ihre eigenen Zwecke. Putin sei eine besonders harte Nuss gewesen, merkt Wolf später an. An Putin hat sich auch schon ARD-Kollege Thomas Roth die Zähne ausgebissen.

An Putin scheitern die Leitwölfe, denn der russische Präsident ist ein diskursfreudiger Klartextredner, der auf den Frager eingeht und keiner Nanny bedarf, um beim Thema zu bleiben. Ihm hängt das Publikum stets an den Lippen, und aufgrund der ungewöhnlichen Qualität (Klarheit, Humor) seiner spontanen Rede ist es geneigt, ihm zu glauben.  Das geht gar nicht.  Der Leitwolf muss einschreiten. Wenn er sich darauf beschränken würde, Abschweifungen zu unterbinden und peinlich-klärende Fragen zu stellen, wäre ihm das Publikum dankbar, aber das geht wiegesagt gar nicht und dazu müsste man sich auch auskennen. Putin übersteigt den Horizont des Journalismus.
Komischerweise fragen die LeitwölfInnen gerade dann wiederum nicht nach, wenn ein Interviewpartner im Stile Merkels inkohärent-fadenscheinig daherredet und offensichtlich betrügt. Es geht eben um „Machtdemonstration“. Die humanitären Leitwölfe haben es sich zur Aufgabe gesetzt, dem Zuschauer zu zeigen, welche Politiker im Sinne der leitmedialen Parteilinie angesagt sind und welche nicht. Das ist bequem, denn es verspricht viel Macht für wenig Kompetenz.

Journalisten sträuben sich gegen Selbstreflexion

Das Engagement des bunten Journalisten für die sentimentalisierbaren Gummibegriffe „Menschenrechte“ und „Menschenwürde“ ist so unbändig, leidenschaftlich und trotzig, dass er ausgerechnet Anja Reschke den Hajo-Friedrichs-Preis verleihen muss.  Müssen ist bunt.  Von Hajo Friedrichs stammt die Maxime,  der Journalist solle sich mit nichts gemein machen solle, auch nicht mit etwas gutem. Man könnte diese Friedrichs-Maxime präzisieren: ein wahrer Journalist darf nicht bevormundend, nicht menschenrechthaberisch, kurz, nicht bunt sein.  Er soll sein Publikum beim Selberdenken unterstützen, statt ihm vorzugeben, wie es zu fühlen habe. M.a.W. „Sei nicht wie der Berufsstand, der einer Anja Reschke den Hajo-Friedrichs-Preis verleiht!“  Doch wahre Journalisten sind keine Journalisten im Sinne der Bunten Republik.  Denn der bunte Journalist muss noch gewissermaßen Friedrichsens Grab schänden, indem es seinen Namen für die Umerziehung der  empathielosen Steuerkartoffel vereinnahmt. So sehr liebt es seine eigene humanitäre Berufs- und Herrschftsideologie, dass ihm jedes Augenmaß abhanden gekommen ist.   Man könnte diese Ideologie auch einfach „Journalismus“ nennen.  In der Bunten Republik ist „Journalismus“ nicht mehr ein Beruf, sondern eine Ideologie.  Genau gegen diese Entwicklung richtete sich Friedrichs zeitlebens mit seiner Maxime.  Dagegen, dass dies den „Rechten“ nützt, wehrt sich Preisträgerin Anja Reschke in ihrer Dankesrede. Vereinnahmung durch die „Rechten“ hätte Friedrichs zeitlebens abgelehnt, behauptet sie über einen Wehrlosen, den kein Rechter sondern nur sie selbst gerade vereinnahmt.

Symbolfigur des Nannyjournalismus

Im Fahrstuhl verkündete Anja Reschke nachdenklich aber doch recht unbedarft, dass die Briten eigentlich in Fragen der Unabhängigkeit von der EU kein Wahlrecht haben sollten, denn die Frage sei für sie viel zu kompliziert. Man müsse dafür eigentlich Tausende Seiten durchlesen. Darüber, dass gerade Parlamentarier notorisch wenig lesen und vielmehr einem Leithammel folgen, hat sie nicht nachgedacht. Rousseau und Le Bon („Psychologie der Massen“) kennt sie nicht. Diskussionen über Schwarmintelligenz sind an ihr vorbeigegangen.  Der Menschenrechtlerin ist das freiheitlich-demokratischen Einmaleins fremd.   Ihr fehlt es offenbar an räumlichem und ordnungspolitischem Vorstellungsvermögen, was auch für das weibliche Hirn (laut Simon Baren-Cohen) typisch ist. Dazu gehört auch der Drang, nonkonforme Mitmenschen madig zu machen. „Menschenrechte“ kommen dem empathisierenden Hirn entgegen. Demokratie nicht. Reschke verkörpert so perfekt wie niemand anders den „Nanny-Journalismus“.  

Anhang

Die Unbestechlichen sehen bei Anja Reschke nur penetrante Propaganda und nichts preiswürdiges, es sei denn man geht nach dem Geld, wie es die Jury tat, die Kollegah & Farid Bang zuletzt einen Preis verlieh, der dann zurückgezogen werden musste, weil die prämierten Proleten gegen Juden gewettert hatten.
Einen weiteren preisverdächtigen ARD-Journalisten nimmt Michael Klein gerade aufs Korn. Stephan Ueberbach aus dem Brüsseler Studio macht sich gerade um die Europäischen Menschenrechte und das deutsche Übermenschentum verdient.
Ebenfalls preisverdächtig sind Geisterbeschwörer Dr. jur.abs.theol. Heribert Ayatollah Prantl und sein Team, das gerade der Bundesregierung mangelnden Glaubenseifer in Sachen Migrationspakt vorwirft. Auch hier ist das Argument, dass der Migrationspakt die Krönung der Menschenrechte sei und dass es gelte, das kommende Softlaw aktiv umzusetzen und „auszuhärten“.   Die Kollegen vom Spiegel schreiben das gleiche als Titelgeschichte der Woche.  Reschkes NDR mit Kollegen wie Georg Restle ist aber unübertroffen, gerade in Sachen „Migrationspakt“ und  „Menschenrechte“. Wenn auch noch Donald Trump als Trigger hinzu kommt, wirkt die Zuschaltung solcher MenschenrechtlerInnen wie eine Standleitung in die Klapsmühle.





Experte im Focus: ARD hat mit Journalismus nichts zu tun

Um festzustellen, daß die ARD nichts mit Journalismus zu tun hat, muss man kein Experte sein. Journalisten können rechnen und recherchieren.  Sie sind in der Lage neutral und unvoreingenommen das Wesentliche mitzuteilen, und nicht die Bürger mit einer penetranten Informationsflut zu nerven:

Schon im Titel (Screenshot, Abriss von Focus) stellt der Experte fest: Experte im Focus: ARD hat mit Journalismus nichts zu tun weiterlesen

Neuer Obergrüner: Es gibt kein Volk, ergo auch keinen Volksverrat

Und wir sind es doch, das Volk, wenngleich einige Egalitär- und HumanitäranarchistInnen das nicht verstanden haben oder nicht wahr haben wollen. Der Philosoph Jürgen Fritz gibt ihnen hier schnellen Nachhilfeunterricht in den Grundlagen der Staatslehre. Leider haben nicht nur die Grünen diesen Nachhilfeunterricht dringend nötig, aber bei den Grünen darf man noch mehr als bei anderen einen anarchistischen, auf Zerstörung des Staates und Volkes gerichteten Protagonismus annehmen. Daher ist die Vorstellung, dass ausgerechnet Grüne wie Katharina Schulze es auf das Innenressort abgesehen haben, besonders gruselig:

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Der männliche Grünenchef präsentiert widersprüchlich Charakterzüge: Einerseits zur Schau getragene Abneigung gegen Deutschland und die Deutschen (»Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk.«, siehe z.B. welt.de, 8.5.2018) – und andererseits eiskalter Wille zur Macht. – Wer heute die Grünen wählt, der will mit harter Hand und schroffem Schritt schnurstracks zur und dann über die Klippe geführt werden. Unter Habeck steigen die Umfragewerte der Grünen wieder.
Der Herr Habeck hat große Pläne mit der Nie-wieder-Deutschland-Partei. Er will, die Grünen mit dem Thema innere Sicherheit zusammenbringen. Wir haben es aber noch nicht geschafft, in der Öffentlichkeit klarzumachen, dass man uns auch die Sicherheit eines Landes anvertrauen kann. – Robert Habeck (welt.de, 25.8.2018)
Ja, das hat er wirklich gesagt. Die Grünen machen sich hübsch und immer hübscher für die CDU. Könnten Sie die CSU ablösen und die Regierung Merkel endlich vom letzten vernunftbegabten Ballast befreien? Oder hören wir gar schon wieder die Jamaikaglocken in der Ferne?
Die Kernkompetenz der Grünen ist die Inkompetenz. Der Realo-Flügel der Grünen ist in der öffentlichen Wahrnehmung de facto auf 1 Person zusammengeschrumpft, den in seiner Partei heftig ungeliebten Boris Palmer. Der Rest der prominenten Grünen hat sich aus der rationalen Debatte verabschiedet – man verkauft Gefühl als politische Position, Empörung als Argument und rabiate Kurzsichtigkeit als neue Moral.
[…]
Es gibt ja ein Gebiet, wo die Grünen vorführen konnten, wie ihre Befähigung zur Sicherheitspolitik ist: der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Bürgermeisterin Grüne, stellvertretender Bürgermeister Die Linke.
Das Ergebnis? Friedrichshain-Kreuzberg ist gleich mit mehreren Hotsposts für Kriminelle, Extremisten und Drogendealer gesegnet; man denkt an Namen wie Kottbuser Tor, Rigaer Straße, Görlitzer Park. Doch, wer sagt, dass die Grünen nicht für Wirtschaftsbooms sorgen können? Das Business der Berliner Sicherheitsdienste wächst und wächst.
[…]
Die Zielgruppe der Grünen ist so ideologisch verblendet, dass sie aufgrund gefühlter Moral eine Partei wählen wird, von der man weiß, dass ihre Politik regelmäßig zu Leid, Unfreiheit und Ungerechtigkeit führt – solange das Parteimarketing die typische kindische Blümchen-Moral vermittelt.
Doch, dem Machtfreund Habeck ist kein Vorwurf zu machen, außer jenem, wenn man will, zu ernten wo andere gesät haben. Habeck nutzt die Vorarbeit anderer Herrschaften. Habeck setzt sich selbst als großes Rädchen in einen Motor ein, der bereits in Betrieb war.
Es gab zu allen Zeiten populistische Anti-Intellektualismus-Bewegungen, das Internet hat aber die publizierte Dummheit zum Milliardenmarkt anschwellen lassen. Die Grünen docken an einen Markt an, der unabhängig von ihnen wächst und wuchert.
Erlauben Sie mir, über ein Beispiel eines neuen, internetgetriebenen Dummheitskults zu sprechen: die »frechen« Kolumnistinnen.
[…]
Die Grünen sind die wahre Generation-Clickbait-Partei, die Partei für die Leser von Buzzfeed, Bento und Co; die Grünen sind die Partei für Menschen, für die Haltung voll moralisch und soziale Nachhaltigkeit voll nazi ist. Den Grünen ist egal, ob Menschen aufgrund ihrer Politik sterben, ob sie Ungerechtigkeit schaffen und das Land für nachfolgende Generationen ruinieren. Wenn der Stadtteil vor die Hunde geht, dann wird das bestimmt an den Kritikern liegen, die doch nur »das Land schlechtreden« wollen.
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Bayern ist in der Vorstellungswelt der Grünen kein Bundesland sondern eine EU-Region, denn Deutschland ist bestenfalls ein Vogelschiss, mit dem sich grüne Weltrettungs-Utopien nicht umsetzen lassen, und schlimmstenfalls ein mieses Stück Scheiße.

Die Grünen sind anarchistische Demagogen, die den Argwohn der Verfassungsschützer auslösen müssten, aber bei uns treiben sie die Republik vor sich her und setzen mit Erfolg zum Generalangriff auf die Sicherheitsorgane an.  Und natürlich sind die Grünen die Lieblinge der Vierten Gewalt.  Meinungsumfragen zeigen, dass sie unter Journalisten die beliebteste Partei sind.  So ist auch zu erklären, dass die Humanitären Hetzmedien es waren, die Robert Habeck speziell in einem zur staatbürgerlichen Erziehung der Jugend konzipierten Sendeformat dazu animierten, die Jugend zur Unterminierung der Volkssouveränität anzuleiten. Letztlich unterscheidet sich das „Demokratieabgabefernsehn“ kaum von dem, was Dushan Wegner als „internetgetriebenen Dummheitskult der frechen Kolumnistinnen“ ausmacht.  Erst heute erklärte der Österreichische PEN-Präsident sehr deutlich die journalistische Berufsideologie, aufgrund derer man die Grünen auch als Journalismus-Partei bezeichnen könnte.  Denn Journalismus ist von Haus aus erst mal eine Ideologie, die in den Grünen ihren perfekten Ausdruck findet.   Hieraus erklärt sich das Staatsversagen der Bunten Republik.  Es wäre viel geholfen, wenn die Journalismusschulen und überhaupt die Schulen die Drei-Elementelehre und andere Grundlagen des Staatswesens lehren würden und wenn das Grundgesetz  seine Voraussetzungen und Daseinszwecke wenigstens in deklaratorischer Form darlegen würde.  Die Präambel und andere versprengte Textstücke reichen besonders angesichts der Europäisierung nicht mehr aus, um zeitgeistliche RichterInnen von humanitäranarchistischer Umdeutung abzuhalten.   Nicht nur Habeck will die Idee vom „Volksverrat“ abschaffen.   Die Europäisierung, die in das GG eingefügt wurde, ist geeignet, den Volksverrat jederzeit zu entschuldigen und zu adeln.  Genau deshalb sind auch die HumanitäranarchistInnen von Rotgrün im bayrischen Wahlkampf so EU-besessen.


JFB

Von Jürgen Fritz

Volksverräter sei ein Nazibegriff, meinte der neue Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Robert Habeck in einem Interview mit Informr. Ein Volk gäbe es gar nicht, ergo könne es auch keinen Verrat an dem Nicht-Existenten geben. Wer von Volk rede, wolle nur andere Menschen ausgrenzen. Was verbirgt sich hinter diesen Worten? Möchte da jemand den deutschen Staat zerstören und damit das Prinzip der Volkssouveränität, lässt sich aber zugleich von just diesem Volk wählen und alimentieren? Wie passt das zusammen? Vor allem aber: Was steckt dahinter?

Es gibt kein Volk

Robert Habeck ist seit Januar 2018 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Das ist so etwas ähnliches wie eine politische Partei. Informr führte im April ein Interview mit dem neuen Obergrünen. Iformr gehört zu ARD und ZDF. Mit diesem neuen Format möchten diese Sendeanstalten speziell über Facebook die Zielgruppe der 19- bis 29-Jährigen für sich gewinnen.

Der Interviewer legte Habeck im…

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Preisgekrönte Ikone des Nanny-und-Lücken-Journalismus

Ein Freund fotografierte gestern abend aus traurigem Anlass seinen Fernseher und textete dazu:

Wir sehen Karl-Eduard von Schnitzler, Verzeihung, MARIETTA SLOMKA, eine bewundernswürdige Ikone des Nanny- und Lücken-Journalismus in Deutschland. Slomka ist nicht in der Lage, Fakten und Meinung/Haltung zu separieren. Ihre journalistische Glaubwürdigkeit tendiert gegen Null.
Dafür wurde sie mit Preisen überhäuft. Aber so richtig pervers wird es, wenn Slomka sogar der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis zuerkannt wird, wie 2015 geschehen!
Friedrichs wird stets mit folgender Maxime zitiert: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache. Dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“

Im Studio beleidigte Slomka nicht nur Weidel sondern verwendete neben Sentimentalismus auch Fake-Fakten, um gegen Weidels faktenbasierte Argumentation Nebel zu werfen und Faktenorientierung abzuwehren.  Slomka ist tatsächlich bei Blogs wie Propagandaschau und generell in alternativen Medien sehr stark vertreten, weil ihre Unfähigkeit zur Trennung von Meinung und Fakten das bei den Leitmedien übliche Maas noch überschreitet.  Auch 3D-Journalistin Anja Reschke vom NDR wurde gerade nach ihren zweifelhaftesten Einsätzen von ihrer Branche mit höchsten Ehren überhäuft.  Ähnlich sieht es bei der preisgekrönten Hasspredigerin wider die Hassprediger, Carolin Emcke aus.   Auch der von Medien veranstaltete Unwort-Preis fällt jedes mal dadurch auf, dass er die politische Gesinnung zu Lasten der Sprache pflegt und die Sprache als deren Gratis-Vehikel missbraucht.  Je offensichtlicher der Missbrauch des jeweiligen Preises, desto besser lässt sich die von der leitmedialen Lumpenintellitentsia favorisierte Gesinnung damit propagieren.  All dies bestätigt unsere Vorurteile über diese Branche.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf VK und FB. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!




Die Meinungsvielfalt und der Bayerische Rundfunk. Das Panoptikum einer mésalliance.

Wir leben in Zeiten, wo unabhängiger und furchtloser Journalismus nicht mehr möglich ist. Die Illusion der Pressefreiheit dient der Herstellung von Zustimmung und der Kontrolle von Haltungen und Meinungen. Wer die mediale Luft- und Deutungshoheit an sich gerissen hat, verfügt über ungeheure finanzielle, humane und machtpolitische Ressourcen.

Zu den elementaren Grundsätzen der Demokratie zählen Meinungsvielfalt und Pluralismus. Hehre Prinzipien, die in Sonntagsreden unermüdlich hochgehalten, aber im Alltag mit Füssen getreten werden.

Guter Journalismus observiert als „Vierte Gewalt“ die Entscheidungsträger des Staates.  Er tritt nicht nach unten sondern teilt nach oben aus.

Längst ist das zur Farce verkommen. Wer Volksinteressen zu artikulieren versucht, wird nach Kräften verunglimpft. Wer humanitär begründete Masseneinwanderung fördert, wird bejubelt.  Viele Journalisten erweisen sich als Lobbyisten im Dienste ungenannter Kulissenschieber. Käufliche Journalisten agieren und manipulieren vorsätzlich oder fahrlässig für eine pseudohumanitäre Agenda mächtiger Lobbyverbände.    Die Vierte Gewalt zieht mit den drei anderen an einem Strang und bildet mit ihnen ein gemeinsames Kartell, das gegnerische Sichtweisen mit immer härteren Bandagen bekämpft.  Der BR sammelt ebenso aufwändige wie haltlose verschwörungstheoretische Dossiers, um Patrioten als fünfte Kolonnen Moskaus abzustempeln.  Er dangsaliert private Konkurrenten  mit steuerfinanzierten Prozesshanseleien und  unterstützt Bemühungen um Ausgrenzung von Betreibern einer Gegenöffentlichkeit aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben.

Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

An der Spitze des BR steht seit dem 8. Mai 2010 der frühere Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Die Verflechtung von Politik und öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, Medienorganen, Stiftungen und Verlagen hat ein Ausmaß erreicht, das politisch Andersdenkende bis zur Existenzgefährdung in die Enge treiben und ausschalten kann. Steffen Seibert, von 2003-2010 Anchorman der ZDF-Hauptnachrichtensendung „Heute Journal“ folgte im fliegenden Wechsel auf BR-Indendant Wilhelm als Merkels neuer Regierungssprecher. Wolfgang Schäubles Tochter Christine Strobl, verheiratet mit dem CDU-Politiker Thomas Strobl, entscheidet in Schlüsselpositionen der ARD. Angela Merkels Ehemann Joachim Sauer ist Mitglied des siebenköpfigen Kuratoriums der Friede Springer Stiftung. Man müsste ein neues Faß aufmachen, um den Filz und die Seilschaften in anderen Körperschaften oder Meinungsforschungsinstituen unter die Lupe zu nehmen. Das beginnt bei der Bertelsmann-Stiftung und endet noch lange nicht bei Güllner.

Wie schlecht es um die Meinungsvielfalt beim BR bestellt ist, lassen die Indizien erahnen. Leserkommentare werden entweder „nach den Richtlinien“ des BR gekürzt, zensiert oder gar nicht erst freigeschaltet. Auf Bayern 2, dem politischen Arm des Senders im Rundfunk agitieren austauschbare Moderatoren. Egal ob der Alt 68er Ulrich Chaussy seinen Obsessionen nachgeht, Michael Zametzer in seiner „Zweitstimme“ tendenziöse Pamphlete im Äther multipliziert oder der smarte Thies Marsen im Schulfunk („Radio Wissen“) Fakten feindosiert mit Ideologie garniert – hier geht es nur vordergründig um Information. Im wesentlichen wird dem Konsumenten ungeniert Ideologie eingehämmert. Selbst in den Kindernachrichten („Klaro“) werden die Jüngsten schon dressiert wie Papageien, um die Story vom Pferd und den angeblich „schwer traumatisierten Flüchtlingen“ eifrig an ihre Altersgenossen weiterzugeben. Gäbe es den Tatbestand der politischen Pädo-Indoktrination, stünde so mancher dieser Redakteure schon mit einem Bein im Gefängnis.

Um Meinungsvielfalt und Pluralismus bereits in der sensiblen Phase der Meinungsbildung bei der Jugend durch emotionalen Druck im Keim zu ersticken, wird die Uniformierung der Meinung durch Indoktrination vehement vorangetrieben. Damit wird totalitären Strukturen Vorschub geleistet.

Bezler BR
Bezler BR

Der Bayerische Rundfunk schreckt keineswegs zurück, sich auch dubioser Mitarbeiter aus dem linksextremen Milieu zu bedienen. Im Zuge antidemokratischer Kampagnen gegen AfD, Pegida, Identitäre Bewegung oder Burschenschaften bedient sich der BR auch Figuren wie eines Herrn „Robert Andreasch“. Natürlich heisst der Herr in Wirklichkeit ganz anders. Unbewältigte Vergangenheit mit linksradikalen Wurzeln wie am Beispiel der Vergangenheitsbewältigung à la „Robert Andreasch“, dessen Lebenslauf möglicherweise einige dunkle und nicht entfernbare Flecken aufweist, steht auf Kriegsfuß mit sauberen, tageslichttauglichem Journalismus.

Dass sich der BR in seine Sendung „Quer“ einen Herrn mit Tarnnamen als vermeintlichen Experten holt, mag ein Indiz sein für den Mangel an glaubwürdigem Journalismus. Wer es nötig hat, die Meinungsfreiheit mit den Mitteln der Einschüchterung und Repression zu unterdrücken, gerät ins Zwielicht. Wie der Fotograf mit dem Tarnnamen „Robert Andreasch“, der friedliche und unbescholtene Bürger, die an Versammlungen der AfD, Pegida, Identitäten Bewegung oder Burschenschaften teilnehmen, bis zu den Treppen der U-Bahn mit Nahaufnahmen drangsaliert.


Ähnlich meinungsstark agitiert Quer gegen Björn Höcke.
Nur eines von vielen Programmen, die die bunte Einheitsmeinung des BR repräsentieren, wobei Puls und Programme von Thies Marsen, Samy Khamis besonders als Buntstasi-Stützpunkte auffallen. Im BR agieren politische Aktivisten, die sich als Journalisten ausgeben. Man könnte auch von Fake-Journalisten sprechen. Es handelt sich um Fake News Media, wie der neue US-Präsident sagt, dessen Angelobung heute von diesen Medien wie ein Weltuntergang zelebriert wird. Monatelang hatte man mit Tiefschlägen und staatsstreichähnlichen Aktionen versucht, ihn zu delegitmieren, destabilisieren oder gar noch zu verhindern. Auch hier zeigt sich die Verbindung der Fake-Newsmedia mit einem CIA-Tiefenstaat, der darauf ausgelegt ist, die Regierung in Schach zu halten. Das gleiche droht auch jederzeit einer möglichen deutschen Regierung, die nicht spurt. Wir haben es derzeit aber mit einer gehorsamen Regierung zu tun.

Anhang

Die Strategie der Markierung, Diffamierung und Ächtung politischer Gegner scheint Staatsraison beim BR zu sein. Bereits vorher wurden Frauke Petry mit dem „Schießbefehl“ Björn Höcke mit den „1000 Jahren“ und Akif Pirinnci („KZ-Rede“) mit den Mitteln der Verzerrung und Sinnumkehr bewusst nicht wahrheitsgemäß wiedergegeben.

Kommentatoren bei Quer monieren das. Die Quer-Redaktion spielt das Spiel der Begriffsstutzigkeit.

Linneus, Donnerstag, 19.Januar, 20:56 Uhr

9. Mahnmal der Schande

Wie schreibt Neil MacGregor, Brite, Europäer und Deutschlandexperte in dem Buch „Deutschland – Erinnerungen einer Nation“:
„Jedenfalls kenne ich kein anderes Land, das in der Mitte seiner Hauptstadt ein Mahnmal der eigenen Schande errichtet hätte“.

Für Quer müsste Herr MacGregor also auch ein Nazi sein, obwohl er ja nur zum Ausdruck bringen wollte, dass der Holocaust eine Schande und ein Mahnmal dazu folglich ein Mahnmal der Schande sei, genau wie Björn Höcke auch, was wir auch alle wissen. Wir interpretieren es bewusst falsch, denn wir alle spielen dieses eine Spiel: Wer die meisten Rassisten in der Gesellschaft ausfindig macht und öffentlich hysterisch anprangert, der gewinnt. Am einfachsten ist es, sich an bloßen Schlagworten zu orientieren. „Autobahn“ zum Beispiel. Oder „Volk“. Für Selbstkasteiung gibt es Extrapunkte.
Wir sind schon so Salonantifas, denen es um gar nichts anderes mehr geht als darum, sich in der Pose der moralischen Überlegenheit selbst bewundern zu können.

  • Antwort von Quer-Redaktion, Donnerstag, 19.Januar, 22:05 Uhr

    Sehr geehrter Linneus,
    dann wissen Sie ja auch sicherlich, dass MacGregor, das als eine positive Auszeichnung für Deutschland sieht. Das wir es eben nicht nötig haben unsere Schande zu verstecken und zu verdrängen. Und weil Sie sicher die ganze Rede von Herrn Höcke gesehen haben, wissen Sie auch, dass Herr Höcke, das keineswegs positiv oder als Lob gemeint hatte. Herr Höcke wäre dieses Denkmal gerne los oder hätte es maximal ins Industriegbiet gestellt. In sofern erschließt sich uns nicht ganz, was Sie uns mitteilen wollen. Die Rede Höckes lässt nun wirklich an gruseliger Eindeutigkeit wenig zu wünschen übrig.
    Beste Grüße,
    quer-Online

  • Antwort von Linneus, Donnerstag, 19.Januar, 22:59 Uhr

    Richtig, MacGregor versteht ein solches Mahnmal als etwas die Deutschen Auszeichnendes, Höcke hingegen nicht (und ich stimme MacGregor voll und ganz zu, jedenfalls stimme ich, wie hoffentlich wir alle, Höcke nicht zu). Darum ging es aber in der heutigen Sendung gar nicht. Denn Christoph Süß sagte, Höcke habe behaupten wollen, allein das Gedenken des Holocausts sei eine Schande, nicht aber der Holocaust selbst. Das ist schlicht falsch.
    Ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass die Interpretation in der heutigen Sendung bewusst irreführend war. Man nutzt eben jede Möglichkeit, den politischen Gegner zu diskreditieren. Was solls, das machen andere auch nicht anders. Es fühlt sich für mich als nicht ideologisierten Wahrheitsfreund einfach mies an, eine schöne Sendung zu gucken und zu wissen, dass jemand gerade bewusst nicht ganz die Wahrheit sagt, dass die eigene Ideologie wichtiger ist als es Fakten sind. Postfaktische Zeiten eben.

  • Antwort von Thomas aus Bayern, Freitag, 20.Januar, 08:52 Uhr

    Man kann sagen, was man will, aber Höcke hat mit allem Recht. Die Deutschen wurden umerzogen. Das ist Allgemeinwissen. Und, dass wir es übertrieben haben mit der Erinnerungskultur, ist auch kein Geheimnis. Wieso wird die Geschichte Deutschlands nur auf die zwölf Jahre des Schreckens reduziert? Nichts an dieser Rede ist verfassungsfeindlich. Die Schnappatmung der Beteiligten zeigt lediglich, dass Höcke einen wunden und wahren Punkt gemacht hat. Ich bin auch schon längst für eine differenziertere Geschichtspolitik in den Klassenzimmern und den Medien. Die Stigmatisierung der Deutschen sollte langsam mal ein Ende haben. Kein Volk ist perfekt. Die meisten sprechen nicht mal über ihre Sünden(siehe Türkei), aber in unserem Fall ist politisch korrekt zu pauschalisieren und vom Tätervolk zu sprechen.

  • Antwort von quer-Redaktion, Freitag, 20.Januar, 13:51 Uhr

    Sehr geehrter Herr Linneus,
    man kann das so sehen, wie Sie sagen. Wir würden Herrn Höcke aber durchaus für so klug halten, dass ihm die Doppeldeutigkeit seiner Aussage gerade im Kontext seiner Rede sehr wohl bewusst war, er also Rede und Ausrede quasi zur gleichen Zeit geschrieben hat. Vielleicht hätte eine stärkere Kontextualisierung der Aussagen Höckes dies noch deutlicher gemacht.
    Beste Grüße,
    quer-Online

  • Antwort von Linneus, Freitag, 20.Januar, 19:56 Uhr

    Vielleicht hätte Christoph Süß auch einfach nicht so tun müssen, als wäre die Sache glasklar. Er hätte die Frage in den Raum stellen können, ob Höcke nicht vielleicht habe andeuten wollen, in Wahrheit sei es nur das Gedenken des Holocausts, der eine Schande darstelle und das Mahnmal zum Mahnmal der Schande mache. Ich halte Christoph Süß auch für so klug, dass er sich der Doppeldeutigkeit des Ausdrucks „Mahnmal der Schande“ wohl bewusst war.

  • Antwort von quer_Redaktion, Freitag, 20.Januar, 20:57 Uhr

    Sehr geehrter Thomas aus Bayern,
    Man kann sagen, was man will, aber stimmen tut es deshalb noch lange nicht und Allgemeinwissen ist deshalb auch noch lange nicht. Ihr wissen besitzen Sie eher relativ exklusiv. Nirgends wird die Geschichte Deutschlands auf zwölf Jahre reduziert auch nicht in Deutschen Schulen. An bayerischen Gymnasien etwa wird der Nationalsozialismus nur in drei von acht Jahren unterrichtet, an Mittelschulen nur in einem von fünf Jahren. Und auch in diesen Jahren nicht exklusiv. Die „Schnappatmung“ rührt nicht daher, dass Herr Höcke einen wahren Punkt gemacht hat, sondern daher, dass er so flagrant Unwahres gesagt hat, dass einem schon mal die Luft wegbleiben kann. Von einem Tätervolk spricht seit Jahrzehnten niemand mehr, außer Menschen wie Ihnen, die ständig behaupten es würde ständig vom Tätervolk gesprochen. Den Ort auf der Weltkarte, an dem die Deutschen noch stigmatisiert sind, müssten Sie uns erstmal noch zeigen. Beste Grüße, quer Online

  • Antwort von Linneus, Freitag, 20.Januar, 21:51 Uhr

    Lässt man die deutsche Geschichte mit dem Vertrag von Verdun beginnen, ist sie fast 1200 Jahre lang. Lässt man sie mit der Kaiserkrönung Ottos beginnen, 1054 Jahre (fast könnte man von 1000 Jahren sprechen, aber damit machte man sich selbst dann verdächtig, wenn es exakt 1000 Jahre wären). Eine Phase von 12 Jahren in 3 von 8 Klassenstufen zu besprechen, ist daher nicht wenig (aber deshalb auch nicht zwangsläufig zu viel). Das Heilige Römische Reich wird kaum besprochen, die Völkerwanderungszeit gar nicht (wohl, weil da „Germanen“ vorkämen). Deutsche oder europäische Kulturgeschichte kommt, abgesehen vom Deutschunterricht, ebenfalls nicht vor. Ich vermute, keiner von uns Abiturienten des Jahres 2000 hatte beim Schulabgang je die Namen Hans Holbein, Clara Schumann, David Hilbert, Friedrich Schelling oder Wernher von Braun gehört.
    Der Begriff „Tätervolk“ muss nicht mehr verwendet werden, denn wir haben dieses Konzept verinnerlicht. Ansonsten stünden wir nicht singend an Bahnhöfen.“

Während Genossen der SPD wie Linus Förster oder Joachim Wolbergs genauso wie der Ex-OB Schaidinger (CSU) von Regensburg strafrechtlich relevante Paukenschläge sorgen echauffiert sich das Polit-Establishment der Medien über eine Rede von Höcke.

Auf der Facebook-Seite von Quer kritisieren User den journalisten Umgang mit dem politischen Gegner:

Hans-Peter Car
Hans-Peter Car Quer ist das Resultat von Inzucht. Wenn man in seinem Stall nur noch auf linksbehämmerte und buntbekloppte Journalisten zurückgreifen kann, dann macht sich das an der Qualität bemerkbar. Zur besten Sendezeit suggeriert Quer das Flair von Intellektualität. Aber weit gefehlt. Die Kluft zwischem intellektueller Attitüde und infantilem Gehabe ist unüberbrückbar. Ein Hampelmann als Moderator und ein popeliger polizeibekannter Pseudo-Journalist der als vermeintlicher Experte einen verschwörungstheoretischen Schmarrn zusammenstottert ist wahrlich kein highlight der medialen Zunft. Es ist Zeit abzudanken und helleren Köpfen die gestohlene Zeit zu gönnen. Überlasst doch Harald Lesch euren Sendeplatz.Der hat mehr Grütze im Kopf als Springer, Süß, Wecker und Johann das Gespenst zusammen.
Pilch Hartmut
Pilch Hartmut Stromlinienförmige Querdenker zeichnen sich durch reizwortbasiertes Textverständnis, bunte Einheitsmeinung und unbändigen Indoktrinierungsdrang aus. Die Sendung bekommt das Publikum das sie verdient. Leider mit unserem sauer Verdientem.
Ernesto Martegiani
Ernesto Martegiani Typisch Quer. Vom Tuten und Blasen keine Ahnung, aber die Durchblicker mimen. Wie der Bericht untermauert, geht es euch gar nicht um die Wahrheitsfindung, sondern um Verzerrung der Fakten, um gespielte Empörung, um Quoten. Ihr seid in der Formel 1 der Humanitärbigotterie und lebt von Claqueuren. Dem Qualitätsjournalismus und der Seriosität wie auch der Glaubwürdigkeit des BR erweist ihr einen BäRendienst.
Hubert Daubmeier

Hubert DaubmeierMich würde interessieren, was der Typ gesagt hat – nicht was ihm unterstellt wird. Die Suchmaschinen sind voll mit Empörung. Die Rede finde ich auf die Schnelle nicht. Nur seinen Kommentar „verleumdende Interpretation dessen, was ich tatsächlich gesagt habe“.

Und das erinnert mich sehr stark an die Diskussion vor einigen Wochen, als man dem Chef der Lehrergewerkschaft vorgeworfen hatte, dass er gegen WLan und Tablet im Unterricht sei. Hab mir damals das Original geholt dessen was er gesagt hat und siehe da, er hatte im Kern das Gegenteil gesagt.“

Auf der Facebook-Seite von Bayern ist frei kommentieren User den Sturm im Wasserglas um Höckes Rede.

 

Thomas Fuegner
Thomas Fuegner Bestes Statement zur Aufregung um Björn Höcke kommt von Prof Meuthen.
Zusatz: Im Zwist und das mit Verve bis zur Verachtung Andersdenkender in der eigenen Partei (!) getragene Spiel „pro/ contra B.H.“ spielen wir UNSER ALLER Gegner in die Hände, je intensiver wir uns daran zerfleischen, um so besser für sie:
Es gibt, verdammt noch mal, Wichtigeres!!!
Arbeiten wir DAran!
https://www.facebook.com/Prof.Dr.Joerg.Meuthen/photos/a.554885501326826.1073741828.554345401380836/757520231063351/?type=3

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Ernesto Martegiani
Ernesto Martegiani Danke, Björn Höcke ! Das war wie ein Befreiungsschlag. Es ist nie verkehrt (selbst-)kritisch zu sein. Aber deswegen muß man mitnichten neurotische oder masochistische Rituale zelebrieren. In Washington steht kein Mahnmal zur Erinnerung an Hiroshima oder zur Erinnerung an den Genozid an den Indianern. In Ankara oder Istanbul erinnert kein Mahnmal an den Genozid an den Armeniern.
Thomas Fuegner
 

Ernesto Martegiani

 


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