Schlagwort-Archive: Impfstoffe

Französische Arzneiwächter: derzeitige CoViD-19-Impfstoffe untauglich

Das Gerücht, wonach ein französisches Pharmakovigilanz-Institut die bisher auf dem westeuropäischwen Markt vorhandenen CoViD-19-Impfstoffe für untauglich (nicht hinreichend sicher und wirksam) hält, bewahrheitet sich. Heise berichtete, musste aber den Bericht vom Netz nehmen. Auf Weltexpress.info schreibt ein Kenner der Materie und liefert detaillierte Angaben:
Französische Arzneiwächter: derzeitige CoViD-19-Impfstoffe untauglich weiterlesen

G7-Japan in Corona-Krise

In Osaka und anderen japanischen Städten sind die Intensivstationen überlaufen, Kollaps und Triage stehen vor der Tür. Einige Operationen, auch außerhalb des CoViD-Bereiches, müssen entfallen, da die Kapazitäten nicht reichen. Hier wird anhand eines Krankenhauses aus Osaka im Detail gezeigt, wie der Ansturm Tag für Tag anstieg und die Grenze überschritt. Bezüglich CoViD-19 steht Japan in Ostasien eher als Sorgenkind da, und jetzt kann es sich sogar wieder an euro-amerikanischen Vorbildern orientieren. G7-Japan in Corona-Krise weiterlesen

Corona-Ostern: Bill Gates als neuer Impf-Heiland – auf dem Weg zur „digitalen Identität?“

In seinem ersten Leben wurde Bill Gates weltbekannt als innovativer Programmierer. In seinem zweiten Leben scheint der Microsoft-Gründer in den Fußstapfen seines Vaters William H. Gates, Sr – Rechtsanwalt und Philanthrop – zu wandeln.

William H. Gates Senior. Bildquelle: Wikipedia

Als Kandidat für die Ruhmeshalle der Besten der Guten liegt dem Mäzen einerseits die schnelle Identifizierung und andererseits die Uniformierung der Menschheit zu einem bunten melting pot offenbar sehr am Herzen. Was es damit auf sich hat, erläutert nun

Notan Dickerle

Anwärter auf den Leuchtturmpreis für mutigen Journalismus gegen “Bunt”

Während sich im April 2020 zumindest im westlichen Teil Europas kaum jemand mehr für die letzten Dinge des Lebens im Sinne von Seelenheil und Jenseits zu interessieren scheint, Ostern zum ersten Mal in der jahrhundertealten Kirchengeschichte ohne Gottesdienste und Liturgie gefeiert wird, und selbst der Papst in Rom sich entsprechenden staatlichen Anordnungen zur Eindämmung des Corona-Virus widerspruchslos gefügt hat, präsentierte der Staatsfunk zu Ostern 2020 ein weltliches Gesicht als neuen Heilsbringer: Bill Gates, Gründer des amerikanischen High Tech-Unternehmens Microsoft, Hauptsponsor der vornehmlich im Gesundheitssektor engagierten „Bill and Melinda Gates Foundation“ und mit einem geschätzten Vermögen von ca. 110 Milliarden US-Dollars einer der reichsten Menschen der Welt.

Bill und Melinda Gates. Bildquelle: Wikipedia

Die Tagesthemen brachten ihn im Live-Interview nach entsprechender Vorbereitung in den 20 Uhr-Nachrichten: Corona in Afrika, bei den Ärmsten der Armen, bisher zwar nur unterdurchschnittlich betroffen, aber mit katastrophalen Perspektiven. Wie gut, daß es den großzügigen Philantropen Bill gibt, der zusammen mit seiner Frau Melinda unkompliziert auf dem Boden hockend mit den Bewohnern Afrikas an Lösungen für drängende Probleme arbeitet. Auf eine tendenziöse Frage nach dem Krisenmanagment von Trump ging der Amerikaner nicht ein, dafür servierte ihm die ARD gleich darauf sein Paradethema: Impfstoff. Fünf Jahre dauere es gewöhnlich, bis ein Impfstoff entwickelt sei. Gates gab sich jedoch zuversichtlich, daß ein Impfstoff gegen das Corona-Virus bei Anspannung aller Kräfte in spätestens 18 Monaten fertig sein könnte – er werde dann sieben Milliarden Menschen (sic!) verabreicht werden. Bis dahin könne es keine Normalisierung des öffentlichen Lebens geben, allenfalls eine „langsame Öffnung“. Bei der nächsten Pandemie werde man besser vorbereitet sein, „vielleicht machen wir viel mehr Dinge online“. Auf jeden Fall werden wir „das Wirtschaftsleben gründlich aufräumen müssen.“

Gates with Bono, Queen Rania of Jordan, former British Prime Minister Gordon Brown, President Umaru Yar’Adua of Nigeria and others during the Annual Meeting 2008 of the World Economic Forum
World Economic Forum from Cologny, Switzerland – Millennium Development Goals – World Economic Forum Annual Meeting Davos 2008 Copyright World Economic Forum (www.weforum.org), swiss-image.ch/Photo by Andy Mettler
DAVOS/SWITZERLAND, 25JAN08 – Bono (R), William H. Gates III, Chairman, Microsoft Corporation, USA (2R), H.M. Queen Rania (3R) Al Abdullah of the Hashemite Kingdom of Jordan, Member of the Foundation Board of the World Economic Forum, Gordon Brown, Prime Minister of the United Kingdom (4R), Yar‘ Adua, President of Nigeria (5R), Secretary General of the United Nations Ban Ki- Moon (6R) and other participants stand together to ‚Call to Action on the Millenium Development Goals‘ during the Annual Meeting 2008 of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, January 25, 2008.

Knallharte Ansagen, die nicht zufällig sind und vor allen Dingen dem deutschen Michel und seinem Gretchen (jaja, auch dem passdeutschen Mehmet und der Ayshe) nicht zufällig am Osterabend zur besten Sendezeit präsentiert wurden: Brüder und Schwestern, zieht euch warm an, die Impfungen werden kommen und mit ihnen aller Voraussicht nach auch die digitale Identität, die über sog. „tracking chips“ mit eininjiziert werden kann!

Die im Jahr 2000 gegründete „ID2020 Alliance“ (richtig, 2020! Zufall?) hat in Zusammenarbeit mit dem „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) eine entsprechende Nanochip-Technologie entwickelt. Wer sich einer Impfung gegen das Corona-Virus verweigert, handelt als potentielle virale Zeitbombe unverantwortlich und wird in Zukunft voraussichtlich mit dauerhafter Ausgangsbeschränkung belegt werden, schließlich kann sich unsere Gesellschaft eine weitere Pandemie mit neuerlichem „shutdown“ oder „lockdown“ (warum haben diese neuartigen Phänomene nur immer so anglo-amerikanische Namen?) nicht leisten. Der Schutz von Leben und Gesundheit hat bekanntlich immer Vorrang.

Und warum sollte sich auch jemand verweigern? Es wird mit der Impf-Identitäts-Kombination doch so vieles einfacher und sicherer: Finger anstatt PIN-Nummern, jederzeitiger Zugriff auf öffentliche Infrastruktur und soziale Zuwendung, sofortige Hilfe in Not garantiert. Da Bill und Melinda Gates auch die „Better than cash Alliance“ betreiben (und ihre Stiftung auch von Kreditkartenfirmen wie „Mastercard“ finanziert wird), ist es mehr als wahrscheinlich, daß auch die leidige Diskussion um das Bargeld mit Hilfe des biometrischen Chips im Sinne der beiden Philantropen gelöst werden wird. Wer weiß, ob Covid-19 nicht doch auch eine „Schmierinfektion“ sein oder zumindest über genetische Mutation demnächst werden kann, eine Infektion also, die auch durch Geldscheine und -münzen übertragen wird? Die übrigen Vorteile des Plastikgelds liegen ohnehin auf der Hand: keine Banküberfälle mehr, Straßenraub nahezu sinnlos, keine kostspielige Bevorratung und Sicherung von Geldbeständen, Delikte gegen das Gemeinwohl wie Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung werden praktisch unmöglich, Steuerschulden automatisch eingezogen… Warum also Verweigerung? Nur, weil man kein gläserner Bürger sein möchte, nicht vom Bankensystem abhängig und deren Geschäftsbedingungen, die zum Beispiel regelmäßig die Möglichkeit der grundlosen einseitigen Vertragskündigung vorsehen (geschehen neulich bei Vera Lengsfeld)?

screenshot vk

Na, man muß ja auch nicht regelmäßig wider den Stachel löcken! Wer nichts zu verbergen hat und auch politisch stets eine einwandfreie, grenzenlos menschenfreundliche Gesinnung garantiert, der hat doch nichts zu befürchten in der digitalen neuen Welt weitestgehender Keim- und Kontaktfreiheit, oder? Allenfalls den Kollaps des Bankensystems, aber selbst einen solchen werden unsere verantwortungsvollen Politiker im Zusammenspiel mit großmütigen Philantropen zu meistern wissen. Immer vorausgesetzt, die unwissenden Bürgerinnen und Bürger legen ihnen keine Steine in den Weg, sondern akzeptieren den Ratschlag der Schlange Kaa aus dem „Dschungelbuch“: Augen zu, vertraue mir! Schließlich sollen die „lessons learnt“ (schon wieder!) aus der Corona-Krise im wesentlichen aus der Erkenntnis bestehen, daß Gemeinnutz vor Eigennutz geht, Solidarität vor Egoismus, und kollektive Anstrengungen einer kollektiven Umsetzung bedürfen, um erfolgreich zu sein.

Gates meets with U.S. Secretary of Defense James Mattis, February 2017

Das mit dem Sowjetimperium in Schande vom Hof gejagte Kollektiv feiert in neuem, nach US-amerikanischem Geschmack gestyltem Make-up just zu Ostern eine Art Auferstehung. Aber das hehre Ziel, unter einem von wohlwollenden Milliardären gelenkten One-World-Government die Ärmsten dieser Welt auf Kosten bereits weitgehend saturierter Wohlstandsbürger voll konsumfähig zu machen darf doch nicht an kleinlichem Individualismus scheitern, oder? Pandemiefreie Shopping Malls, Kreuzfahrten, Systemgastronomie usw. wird es dann für alle geben, sogar etwas österliche Folklore wird wieder erlaubt sein. Exklusivität gibt es freilich nur für die Dollar-Aristokratie. Aber wer wird in Zukunft noch nach überlebten, reaktionären Lebensformen aus dem untergehenden alten Europa streben, wenn die Erziehungsideale Inklusion, Empathie und „social skills“ heißen, „smartness“, „coolness“, „smoothness“, „compliance“?

Es steht zu befürchten, daß sich bei entsprechender Anleitung spätestens in zwei Generationen alle so an das bequeme Leben mit der globalen, digitalen Identität gewohnt haben werden, daß die einstige Aufregung um den gläsernen Bürger nur noch für Historiker verständlich sein wird.       

Titelbild:

Bill Gates mugshot 1977 nach einem Verkehrsvergehen