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Recht bleibt Recht, auch wenn es die Falschen verkünden

von Isabella Klais

Es scheint, daß an der Austro-Gate-Geschichte um das Komplott gegen Heinz-Christian-Strache (FPÖ) überseeische Geheimdienste nicht unbeteiligt waren. Vieles erinnert auch an die seinerzeitige Demontage Kurt Waldheims, die auf schmutzige Machenschaften der SPÖ zurückging.

Das sollte aber nicht dazu verleiten, von den Verfehlungen Straches abzulenken. Schließlich war das Ganze nur mit seiner Beteiligung möglich. Er ist nicht nur Opfer, sondern auch Täter – noch dazu ein erbärmlich dämlicher.

Angetreten als Vertreter des rechten Weges, propagierte er heimlich dieselben krummen Touren, der sich die Verräter des Volkes bedienen. Bisweilen heiligt zwar der Zweck vorübergehend die Mittel, wenn der Gegner einem keine andere Wahl läßt, und er anders nicht zu besiegen ist. Gegen einen unfair kämpfenden Gegner kann man nicht mit Fairneß obsiegen. Der Vorwurf gegen Strache besteht vielmehr in seiner persönlichen Unfähigkeit, mit der er zum Sicherheitsrisiko wurde.

Damit lud er schwere Schuld auf sich in einen Moment, als seine Partei als Hoffnungsträgerin in Europa galt. Die Eigendiskreditierung Straches strahlt unvermeidlich auf seine Partei aus, die nun unverdient in den Strudel der Ereignisse hineingezogen wird, obwohl sie für die Entgleisungen zweier Exponenten nicht verantwortlich zeichnet.

Die ÖVP zeigt mit dem sofortigen Ausstieg aus der Koalition, daß es ihr nicht inhaltlich um die Sache geht, sondern nur um ihre eigene Machtstellung. Unter Ausschluß der Person Straches wäre der Koalitionsbruch nicht zwingend gewesen. Das inhaltliche Ziel sollte immer Vorrang vor persönlichen Befindlichkeiten genießen. Doch die ÖVP handelte bisher nicht aus Überzeugung, sondern taktisch, und wurde nur durch die FPÖ auf Linie gehalten.

Die bisher von der österreichischen Koalition verfolgte Politik wird jedoch nicht falsch, weil die falschen Leute sie aus falschen Motiven betrieben haben.

Europa steht am Abgrund mit Deutschland in vorderster Linie. Nur ein drastischer und sofortiger Paradigmenwechsel hat eine Chance, dem Desaster eventuell noch Einhalt zu gebieten. Österreich befand sich damit bisher auf erfolgreichem Kurs. Die Feinde der gerechten Sache sahen sich daher veranlaßt, die Reißleine zu ziehen, denn ihnen drohten allmählich die Felle davonzuschwimmen. Das Kompromat gegen Strache war geschmiedet und auf Konserve gehalten worden, bis es jetzt als Bombe gezündet wurde zu einem Zeitpunkt, in dem es größtmöglichen Schaden anzurichten versprach.

Aus dieser Sache ergibt sich einmal mehr die Lehre, daß Veränderungen innerhalb des Systems immer nur bis zum Erreichen eines kritischen Punktes Fortschritte machen. Dann setzen die systemimmanenten Maulwürfe mit den ihnen kraft ihrer Position zur Verfügung stehenden Mitteln zur Sabotage an. Angriffsfläche bieten ihnen dabei ihre in der Opposition platzierten U-Boote oder Charakterschwächlinge und Toren vom Schlage eines Strache. Ergo müssen Veränderungen von außerhalb des Systems ansetzen.

Irren ist menschlich. Solange man sich aber noch in der Defensive befindet, ist jeder Irrtum tödlich. Daher darf die Opposition sich keine Versager in ihren Reihen leisten, wie sie anderenorts in der Politik üblich sind und dort auch nur durch die Machtstrukturen gehalten werden.

https://steemit.com/euro/@isabellaklais/die-luege-von-der-notwendigkeit-des-euro

https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-marc-friedrich-und-matthias-weik-das-maerchen-vom-reichen-land-nach-der-eu-wahl-kommt-bei-uns-das-grosse-beben_id_10683838.html?fbc=fb-shares&fbclid=IwAR3JCkWUm7UplbQ-bxyKYdy3f77X6YApP5ZDIsCeScoP4LgBovks_GExUlo

https://www.oliverjanich.de/strache-ruecktritt-ein-geheimdienstkomplott-boehmermann-wusste-bescheid

https://steemit.com/deutsch/@isabellaklais/die-neuen-10-gebote-besser-als-die-alten

Ibizagate: Lockvogel-Video zerrüttet erfolgreiche Koalition Kurz-Strache

Seine triumphierendes Mienenspiel konnte der grüne Bundespräsident van der Bellen bei der Ansprache an das österreichische Volk am Samstagabend um 20.35 Uhr nicht unterdrücken. Nicht ganz zu Unrecht geißelte er den Verfall der Sitten. Ähnlich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP): „Genug ist genug!“

Integrität ist das A und O für jeden, der in der Politik Verantwortung übernimmt. So kaputt, korrupt, käuflich und niederträchtig die grünrotbunt dominierten Relotiusmedien auch sein mögen: es geht nicht an, sich der selben Methoden bedienen zu wollen.

Es ist schlimm genug, daß sich Strache selbst demontiert hat.  Mag auch im Video – soweit bisher bekannt – nichts strafrechtlich Relevantes vorgefallen sein, es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Patrioten, die ihr Herzblut in die FPÖ als großen Hoffungsträger über viele Jahre investiert hatten, um das zu retten, was für Heimat, Traditionen und Kultur-Patriotismus noch zu retten war.

 

Auf Pi-news erschien im Moment der ersten Schockstarre ein konsensfähiger Kommentar

von Michael Stürzenberger

Video: Stürzenberger und Flesch zum Polit-Beben in Österreich

 

Das heimlich gefilmte Ibiza-Video hat für die Linken zum Erfolg geführt: Österreichs Kanzler Kurz will nicht länger mit seinem Vizekanzler und FPÖ-Chef Strache zusammenarbeiten. PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger, der sich derzeit zu einer Vortragsreise in Mallorca aufhält, äußert sich im oberen Video zusammen mit dem Youtuber Oliver Flesch zum österreichischen Polit-Beben kurz vor der EU-Wahl. „Wir müssen jetzt die Hacken zusammenschlagen!“, so Stürzenberger.

Stürzenberger zum Rücktritt des Vizekanzlers:

Der Rücktritt von Heinz-Christian Strache war richtig und wichtig. An diesem Abend auf Ibiza vor knapp zwei Jahren beging er zwei unverzeihliche Fehler: Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen im Gegenzug zu Spenden in Aussicht zu stellen und die Unterwanderung eines Presseorgans zu planen.

Trotz allem tut es mir um dieses große politische Talent leid. Ich lernte ihn 2010 im Zuge der Unterzeichnung der Jerusalemer Erklärung in Israel kennen und erlebte ihn als wissbegierigen und talentierten Politiker, der insbesondere zum Thema Islam bereit war dazuzulernen. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich im Sinne der rechtskonservativ-patriotisch-islamkritischen Bewegung weiter. So vertrat er seit 2017 die wichtige Forderung nach dem Verbot des Politischen Islam.

Im Februar interviewte ich ihn hierzu in Wien und sagte ihm danach, wie sehr ich mich für ihn freue, dass er Vizekanzler geworden ist. Es ist eine Tragödie, dass jetzt einige unter Alkoholeinfluss stehende Momente in privater Atmosphäre eine 14-jährige politische Karriere vorerst zu Fall bringen. Ich wünsche ihm, dass er, nachdem die Scherben zusammengekehrt sind, irgendwann wieder auf die politische Bühne zurückkehren kann. Wie es beispielsweise auch einem Schäuble nach der Geldkoffer-Affäre gelang.

Für die FPÖ und alle rechtskonservativen Parteien in Europa ist es jetzt wichtig, die Lehren aus diesem Skandal zu ziehen:

Immer ehrlich, authentisch und transparent zu sein. Sich ausschließlich zum Wohl des Volkes einzusetzen. Ohne sich von wem auch immer korrumpieren zu lassen. Für das österreichische Volk ist zu wünschen, dass Kanzler Kurz mit einem neuen Vizekanzler Hofer die erfolgreiche schwarz-blaue Regierungskoalition fortführt.

Quellen und Querverweise:

https://alexandrabader.wordpress.com/2019/05/18/das-strache-video-ist-eine-geheimdienstaktion/

Wurde Skandal-Video zu Strache gezielt vor Europawahl veröffentlicht? „Spiegel“ kommentiert

von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!