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Merkwürdige Stände auf dem Katholikentag

Der Münsteraner Katholikentag war mal wieder, ähnlich wie der evangelische, ein Markt der bunten Nötigkeiten (Müssen ist Bunt), ohne Platz für Gegenmeinungen, und eine Heerschau profaner, immanenter (transzendenzfeindlicher) Sozialismen und Sozialfetischismen, die bisweilen zu einer invasiven Infantilen Idiotie regredierten. Denn nur wer wird wie die Kinder, kann vom woelkigmarxistischen Himmelreich-auf-Erden träumen.
„Die Beimischung einiger Tropfen Christentums zu einer linken Gesinnung verwandelt den Trottel in einen perfekten Trottel.“ -Nicolás Gómez Dávila




CHRISTLICHES FORUM

Von Felizitas Küble

Wer in Münster auf der sog. Kirchenmeile des Katholikentags  – größtenteils auf dem Schloßplatz gelegen – flanierte, stieß dort auf gleich zu Beginn auf einige Infostände, die  – gelinde gesagt – nicht so recht zur Lehre der katholischen Kirche passen wollen. 

Daß es mindestens ein dutzend protestantischer Stände gab, ist kein Problem, schließlich gibt es auch evangelische Besucher auf dem Katholikentag, zudem waren die Hälfte dieser Gruppen evangelikal und von daher erfreulich, zB. IDEA, Bibel-TV, PRO-Medienmagazin, Dt. Evangelische Allianz etc.

Was aber merkwürdig berührt, sind jene Initiativen, die sich als katholisch ausgeben, aber mit dem Standpunkt der Kirche wenig am Hut haben.

Kaum daß man den  „Markt der Möglichkeiten“ betrat, sah man schon den Stand „Priester und ihre Frauen“ von zölibatsmüden Geistlichen. Wie dürfen wir das wohl verstehen?!

In der Nähe dann gleichsam „passend“ das Netzwerk katholischer Lesben.

Auch „Donum vitae“ war mit einem Infostand vertreten, obwohl…

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Grüne auf dem richtigen Weg?

Seit geraumer Zeit bewegen sich die Grünen in Richtung 5%.

Parteitag der Grünen 2020
Endstation Burka

Am Anfang der Legislaturperiode lagen sie deutlich über 10% und stiegen in einem Bundesland sogar zur Regierungspartei auf, die den Ministerpräsidenten stellte.

Die Grünen waren ganz am Anfang, als Herbert Gruhl mit seiner Grünen Aktion Zukunft (GAZ) dominierte, eine unbequeme realpolitisch orientierte Partei.  Von Gruhl stammen Aussagen wie die folgende von 1990, die auf die Weltkanzlerin und ihr Umfeld noch heute perfekt passen:

«
Es ist ausgeschlossen, daß die Wohlstandsländer – so sehr sie sich auch bemühen wollten – die Probleme jener Völker „lösen“ können, wie die Politiker immer noch daherschwätzen. Allein die dortige Verdoppelung der Bevölkerung alle 30 Jahre fegt selbst die größten ökonomischen Erfolge hinweg. Politisches Chaos ist schon heute allenthalben die Folge. Wer immer kann, wird aus den Elendsregionen in die letzten Wohlstandszonen der Erde flüchten.
Aber wenn – was droht – 500 Millionen Menschen aus der Dritten Welt nach Westeuropa kommen, dann bricht auch hier jegliche Ordnung zusammen. Dort allerdings schaffen selbst 500 Millionen Abgewanderte keine Entlastung; denn in nur sieben Jahren ist diese Lücke von 500 Millionen schon wieder ausgefüllt. Und nach 14 Jahren leben in den Armutsländern abermals mindestens 500 Millionen mehr als heute.
»

Die Grünen waren jedoch zugleich von Anfang an ein Sammelbecken für 1968er TotalversagerInnen, Pädophile, unpolitisch-selbstgerechte TugendsignalisiererInnen und naiv-aggressive Egalitär- und HumanitärfrömmlerInnen, die einen echten, realitätsorientierten Ökologen wie Herbert Gruhl in ihren Reihen nicht lange dulden konnten.
Österreichs Bundesbello setzte sich immer wieder speziell dafür ein, dass die Grünen sich eben nicht auf die Erfordernisse der Ökologie sondern im Zweifelsfall auf die damit konfligierenden „Menschenrechte“ konzentrieren.
Das bedeutet heute, dass die Grünen sich zusammen mit Amnesty International gegen rassistische Polizeikontrollen stark machen und weiterhin einen harten Kurs der Buntblödelei gegen die Interessen ihrer angeblichen Klientel fahren müssen. Auch Stimmen eines sicherheitspolitischen Realismus wie die ihres Tübinger Oberbürgermeisters bringen die maßgeblichen Teile der Partei auf die Palme.  Den Euro-GrünInnen ist sogar Merkel noch viel zu völkisch.
Während der von vorwiegend linksgrün orientierten Leitmedien bombardierte Wähler noch immer brav seinen Untergang wählt, bewegt er sich langsam ein wenig von den Grünen weg zur Merkel-CDU, die den gleichen Untergang in etwas modeverträglicherer Weise vertritt. Keiner verkörpert aber so konsequent wie Die Grünen Dantes Höllenmotto „Lasst alle Hoffnung fahren“.
Insoweit hat sich der Schlafmichel im Schneckentempo auf den richtigen Weg begeben. Die GrünInnen dümpeln langsam in Richtung Endstation Burka. Sie könnten es noch vor dem Schlafmichel schaffen.



Die GrünInnen kommen, wie die Umfragen zeigen, aus der Mode. Von Einbrüchen der CDU und SPD profitieren sie (im Gegensatz zu FDP und Die Linke, die noch Raum für Illusionen lassen) nicht.

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(c) Achim Denk

Bei Sciencefiles hat jemand ein Foto (wohl eher Fotomontage) eingesandt, welches dieser bescheidenen Hoffnung Ausdruck verleiht.
Wir wünschen einen erholsamen Facebookfreien Sonntag!


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren Sonntags auch auf VK. Wir fördern Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen. Helfen Sie uns dabei!