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Terror in Halle oder: Eine merkwürdige Einzeltat

Mit gewohnter Akribie hat Alexandra Bader (Wien) Details zum Komplex Halle zusammengetragen. Dabei stösst sie auf irritierende Parallelen zu ähnlichen Ereignissen in der Vergangenheit.

Der auf Ceiberweiber veröffentlichte Text stammt

von Alexandra Bader

Alles scheint klar: ein Neonazi, ein Rechtsextremer, ein junger Mann, der sich als einsamer Wolf im Internet radikalisierte, erschießt in Halle zwei Menschen und scheitert beim Versuch, in eine Synagoge einzudringen. Doch wir wissen, dass geradeim Bereich Rechtsextremismus, Stichwort NSU-Komplex, mitgemischt und vertuscht wird. Inzwischen wurde bekannt, dass Stephan B. sich mitnichten auf Neonazi-Kreise bezieht, sondern von arabischen Webseiten spricht. Jemand haben dem Hartz IV-Bezieher 750 Euro (in Bitcoin) überwiesen; eine großzügige Spende, die manche Youtuber gerne einmal von einer einzigen Person bekommen würden. Es klingelt, wenn von „Spende“ die Rede ist, denn so wurde ein Konnex zwischen dem Christchurch-Attentäter und den Identitären in Österreich hergestellt, alerdings mit ebenfalls auffälligen 1000 Euro. Dies trug wegen Verbindungen der FPÖ zu den Identitären nicht unerheblich auch vor Ibizagate zu Irritationen in der Regierung bei. Uns wird wie bei Brenton Tarrant und Anders Breivik ein „Manifest“ angeboten, jedoch via Rita Katz vom Site Institut. Mit derlei Dokumenten kann man alles bestätigen, was man im Sinne eines notwendigen Narrativs bestätigt haben will. 

Bei Site landen auch Terrorvideos, noch ehe Gruppen diese selbst über ihre Kanäle verbreiten; besonders „bleibt“ sind solche mit Gruselfaktor z.B. von Enthauptungen. In Deutschland und Österreich fiel vor Jahren die  „Globale Islamische Medienfront“ GIMF auf, die eine von rund 30 % Sting Operations in diesem Bereich sein könnte, auch weil sie mit Site (und IntelCenter) verbunden scheint. D.h. dass Aktionen in Wahrheit auf Anstiftung von V-Leuten durchgeführt werden, die eine Szene infiltrierten. Bei einem Prozess 2011 in München wurde einiges enthüllt, weil Irfan Peci von GIMF als V-Mann des Verfassungsschutzes enttarnt wurde, wie es hier unter Bezug auf den Bayrischen Rundfunk heißt: „Es geht um die Internetplattform ‚Globale Islamische Medienfront‘ (GIMF), auf der mehrere vor dem Oberlandesgericht München Angeklagte Drohvideos und Dschihad-Botschaften eingestellt hatten. Weite Teile davon seien vom Federal Bureau of Investigation (FBI) – also der bundes-polizeilichen Ermittlungsbehörde des US-Justizministeriums – gesteuert worden, behauptet der Verteidiger. Er zitierte dabei aus neuen Dokumenten des US-Justizministeriums, die sich mit dem Internet-Netzwerk befassen. 

@Rita_Katz

BREAKING: 35-mins of head-mounted camera footage of shooting was posted on video game site, showing first-person footage of his ammo and the shooting similar to that of NZ attack. Shooter says in English prior to shooting: The “root of all problems are the Jews.”

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Rita Katz auf Twitter zu Halle

 

Darin sei ein Benutzer mit dem Tarnnamen Said Ibn Abdullah al-Hanafi besonders aktiv gewesen.Er habe den deutschen Glaubensbrüdern Tipps zur Verschleierung ihrer Aktivtitäten gegeben und sie mit neuester Software versorgt. Nach Einschätzung des Anwalts handelt es sich – das gehe aus seiner Auswertung der US-Dokumente hervor – in Wahrheit um einen gewissen Joshua Devon. Dieser betreibe in den USA gemeinsam mit einer Frau namens Rita Katz die Site Intelligence Group: ein Institut, das in den USA zahlreiche Behörden vom FBI bis zur CIA mit Spezialwissen über islamistischen Terror versorgt habe. Rita Katz, so der Anwalt, sei eine Ex-Soldatin der israelischen Armee und vermutlich Mitarbeiterin des Mossad. Sie organisiere zahlreiche extrem zionistische Internet-Auftritte.” Zu Devon alias al-Hanafi siehe auch Bericht des Blogs „Moon of Alabama“; er betreibt die Site Intelligence Group mit seiner Frau Rita Katz, die bei der israelischen Armee war und deren Vater im Irak als israelischer Spion zum Tode verurteilt wurde. Als 2007 der damals noch Möchtegern-Jihadist Mohammed M. in Wien verhaftet wurde, verwendet man GIMF/Site, um der Bundesregierung zu drohen. Damit wurde nur nachgelegt, nachdem M. (dessen Identität „Qualitätsmedien“ da schon bekannnt war) im März 2007 selbst mit einem GIMF-Video indirekt drohte. Es ging um den Abzug von Soldaten aus Afghanistan, obwohl/weil außer ein paar Stabsoffizieren niemand aus Österreich (zum Glück) dort war.

Henryk M. Broder zum „überraschenden“ Antsemitismus

Im November 2007 wurde GIMF konkret und stellte „weitere tote Soldaten“ in Aussicht, wenn die Regierung nicht handelt (und auch M. und dessen Frau freilässt)  Niemand schrieb, dass es bislang mangels großem Kontingent und entsprechenden Einsätzen nicht einmal einen Kratzer in Afghanistan gab, geschweige denn Casualties. Besonders warf sich Wolfgang Fellners „Österreich“ ins Zeug, das heute vom „Nazi-Killer“ spricht. Man engte 2007 die Drohungen ein auf Außenministerin Ursula Plassnik, Verteidigungsminister Norbert Darabos, Innenminister Günther Platter und Justizministerin Maria Berger, die für Jihadisten in spe extra abgebildet wurden. Am Beispiel von M. kann man gut sehen, wie dafür Empfängliche radikalisiert und für den Jihad gewonnen werden; er seilte sich später nach seiner Entlassung ab und fiel nur noch durch Drohungen von fern (etwa gegen Einkaufsstraßen, auch dank „Österreich“ als Plattform) auf und soll inzwischen umgekommen sein. Wurde GIMF als Cover dafür verwendet, der Regierung verdeckt zu drohen, wobei etwas ganz anderes gemeint war? Immerhin gab es zeitweise erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und Polizeischutz, wobei dies dem ohnehin unter Druck gesetzten Verteidigungsminister nichts nutzte.

BREAKING: 35-mins of head-mounted camera footage of shooting was posted on video game site, showing first-person footage of his ammo and the shooting similar to that of NZ attack. Shooter says in English prior to shooting: The “root of all problems are the Jews.”

Wir können Dir nicht alles zeigen!

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Rita Katz

@Rita_Katz

The disturbing video shows attacker first espousing far-right talking points, then driving to synagogue. He grows frustrated when he cannot enter & shoots random woman in street. Appearing to improvise, enters business & kills another before fleeing (others appear to evade him).

114 Nutzer sprechen darüber
Mohammed M. telefonierte laut Ermittlern mit sieben Handys zugleich, verwendete Western Union und hatte Kontakte zum Umfeld von Hizb-ut-Tahrir, einer CIA- und MI 6-affinen Gruppe. Nach seiner Festnahme gab es angeblich eine „zweite Generation“ (a la RAF?) von GIMF, bei der Site erst ins Spiel gekommen sein soll: “Doch die Sprengwirkung entsteht erst durch eine schriftliche Vernehmung, in der das FBI den ‚Betreiber‘ der Identität von tavit201 befragt hat. Es soll sich um Joshua Devon handeln, einen Begründer von SITE. Er sagt dem FBI : ‚Dies ist eine historische Person, die von uns – mit Kenntnis des deutschen BND – Ende 2007 und Anfang 2008 benutzt worden ist. Unter Zuhilfenahme dieser Persönlichkeit chatten wir mit der neuen Führung der Globalen Islamischen Medienfront in der Zeit nach der Festnahme von Mahmoud… Während der Benutzung dieser Persönlichkeit haben wir dem Administrator der GIMF einen Server zur Verfügung gestellt…. Anschließend übermittelten wir alle Informationen, die wir auf diesem Weg erhielten an den deutschen BND.‘ Die Sache wird auch nicht dadurch besser, dass sich das FBI wohl also nur indirekt dem SITE-Institute bedient hat, einer Analysegruppe, die Rechtsanwalt Ahues mit dem israelischen Geheimdienst Mossad in Verbindung bringt.”

Oliver Janich zu Halle

Es spricht einiges dafür, dass im Herbst 2007 drei Minister/innen nur als Staffage/Tarnung (via „Österreich“ und GIMF) mitbedroht wurden, es aber um Darabos ging. Im Sommer 2016 erregte Aufsehen, dass der Journalist Richard Gutjahr sowohl in Nizza als auch in München zur Stelle war, als eine Amokfahrt bzw. ein Amoklauf stattfindet. Er ist mit der israelischen Politikexpertin und Ex-Labour-Politikerin Einat Wilf verheiratet, die einst bei der Unit 8200 des Militärgeheimdienstes Aman diente. Die Unit 8200 bzw. deren Veteranen sind hochaktiv in der Start Up- und Smart Technologies-Szene, sodass auch Ex-Bundeskanzler Christian Kern von ihr begeistert ist. Oben weist Oliver Janich darauf hin, dass in Halle von Andreas Splett gefilmt wurde, der als professioneller Kameramann z.B. bei „Wetten daß…“ im Einsatz war. Splett reiste auch nach Nordkorea oder nach Ramallah und filmte dort, was in beiden Fällen nur mit Genehmigung von Geheimdiensten möglich ist. Spletts Vater Meinolf geriet ins Visier der Nazis und dann der Stasi; der Vater von Stephan B. wird nicht namentlich genannt, obwohl/weil es einen ehemaligen Stasi-Offizier mit passendem Nachnamen gibt. Wir wissen, dass  auch Christchurch-Attentäter Brenton Tarrant weit herumkam, unter anderem nach Nordkorea und Israel, aber natürlich auch nach Europa.

Die AfD zu Halle

Der Verein Uniter um „Hannibal“, der rechtsextreme Tendenzen bei der Bundeswehr unter Kontrolle bringt (oder fördert?) ist in Halle ebenfalls präsent; bekanntlich mag Stephan B. sonst nichts auf die Reihe bekommen haben, leistete aber noch Wehrdienst. Uniter soll sich um Freimaurerlogen bemüht haben; jedenfalls waren deutsche Geheimdienste nicht allzu weit. Andreas Splett dreht einmal eine Doku über Juden in Halle (unterstützt von der grünen Heinrich Böll-Stiftung) konnte B. übrigens in die Augen sehen und meinte, der Täter habe völlig ruhig gewirkt, was im Kontrast dazu steht, dass er kein Mitglied einer Spezialeinheit ist bzw. auch seine selbstgebastelten Waffen immer wieder versagten. Auffällig ist, dass es keinen Polizeischutz für die Synagoge gegeben haben soll, und das an Jom Kippur, dem höchsten Feiertag. Diskussionen und Aktionen bewegen sich zwischen den Polen, Rechtsextremismus als bereits salonfähig zu brandmarken, oder in den Reaktionen unerträgliche Heuchelei zu sehen. Manche machen die AfD mitverantwortlich, andere setzen gleich bei verrohter Sprache und  Hass im Netz an. Nicht immer ist auch Nazi, wer sich einschlägiger Symbolik bedient, da es auch Provokateure gibt. Opfer rechtsextremer Gewalt werden nicht einmal alle bekannt, wie man hier nachlesen kann.

oe24 über Jörg Haider (2018)

Die obige Doku über Jörg Haider kommt ab Minute 2 zur Sache, denn der 2008  ermordete (?) Landeshauptmann legte sich durchaus mit der Israelitischen Kultusgemeinde an. Es mag einem im ersten Moment kalt über den Rücken laufen, wenn er 2001 von „genug Dreck am Stecken“ spricht und Ariel Muzicant meint, der heute Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses ist. Aber geht es nicht auch um von allen geforderte „Unterwerfungsgesten“,  wann immer jemand sich in irgendeiner Weise antisemitisch betätigt? Auch jetzt findet ein Einfordern statt, wie man nicht nur bei Muzicant, sondern auch bei WJC-Präsident Ronald Lauder sehen kann, der ebenfalls Bezug zu Wien hat. Was den Wiener Wahlkampf 2001 betrifft, so setzte die SPÖ erstmals auf Stanley Greenberg (Clinton-Berater) und Tal Silberstein (israelischer Agent mit IDF-Special Forces-Ausbildung, der erstmals 1999 bei Ehud Barak Wahlkampferfahrungen sammelte). Das Wort Mossad auszusprechen ist in Österreich geradezu ein Tabu, was dazu führt, dass jedwede Untersuchung von Operationen und Verbindungen im Keim erstickt wird. Jede/r der dies auf sich nimmt, isoliert sich selbst und ist zudem massiver Vergeltung ausgesetzt,.

Café @WereldPijnCafe

Vandaag is het precies 19 jaar geleden dat de geheime -opslag van Dik met ondeugdelijke Landmijnen op het in Enschede explodeerde = Munitieramphttp://munitieramp.punt.nl

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WereldPijnCafé @WereldPijnCafe

de was een brand in een VuurwerkOpslag, de RAMP kwam van de tweede Allesvernietigende explosie van de geheime -Opslag op het terrein van https://www.groene.nl/artikel/dit-is-een-grote-doofpot-affaire 

Na de vuurwerkramp zijn onschuldigen gestraft. En dat kwam de overheid goed uit

Na de vuurwerkramp van 2000 in Enschede zijn onschuldige mensen veroordeeld, waardoor de overheid buiten schot bleef. Dat blijkt uit een reconstructie op basis van onderzoek van klokkenluider Paul…

groene.nl

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Rechtsextremer (Gladio-) Unfall in Holland 2000?

Das hat jedoch nicht das Geringste mit der Welt zu tun, in der sich Stephan B. und andere virtuell bewegt haben mögen, weil es in konkreter Auseinandersetz kein „die“ gibt, sondern das Handeln von Einzelpersonem, die gut vernetzt und gedeckt sein können. Weil aber einige recherchieren und mit Blogs, Artikel und Vlogs Öffentlichkeit herstellen, sind differenzierte Betrachtungen auch für „einsame Wölfe“ zugänglich, die diese in ihre Weltsicht hineinklemmen mögen, was man nicht verhindern kann. Man beachte, dass die Jüdische Gemeinde Halle sich gegen Instrumentalisierung ausspricht, oder wie Anetta Kahane einst bei der Stasi gegen „reaktionäre“ und „spießige“ westdeutsche Juden agitierte. Viele Juden sehen sich nicht nur wegen Muslimen, sondern auch wegen aus ihrer Perspektive unverständigen Mitbürger/innen ständig unter Druck. Rechts oder links sind tatsächlich keine Kategorien mehr, an denen man die Einstellung zu Juden (und zu Israel) festmachen kann. Außerdem sind auch viele Juden mit Zentralrat bzw. in Österreich Kultusgemeinde unzufrieden; dort aber sitzt die Deutungshoheit. In Österreich wird dies auch deutlich via DÖW und Bevorzugung bestimmter Experten/innen und Gesprächspartner/innen. Wenn auch der Verfassungsschutz mehr für den Schutz jüdischer Einrichtungen (und Menschen) tun soll, ist das zu begrüßen, wird aber paradox, wenn zugleich Tabu sein muss, österreichische Einrichtungen (und Menschen) vor dem Mossad zu schützen.

PS: Im Jahr 2000 ist im niederländischen Enschede eine Fabrik explodiert, in der Feuerwerkskörper hergestellt wurden; es gab zahlreiche Tote. In Foren und auf Blogs wird aber diskutiert, ob es nicht in Wahrheit ein Gladio-Munitionsdepot war.  Das weist darauf hin, dass in Europa zahlreiche Anschläge unter falscher Flagge begangen wurden, die destabilisieren und die Politik in die „richtige“ Richtung lenken sollten. Die errichteten Parallelstrukturen dockten in „neutralen“ Ländern wie Schweden oder Österreich, wo die CIA und nicht das Allied Clandestine Committee bei der NATO Gladio steuerten, bei den Sozialdemokraten bzw. den Gewerkschaftern an (in Schweden waren auch Altnazis von Sveaborg mit von der Partie).  Halle war wohl keine „false flag“, was aber nichts daran ändert, dass man alles sofort vereinnahmen kann (siehe Katz/SIte) und dass wir nicht wissen, wer Stephan B. warum unterstützte.

Landesmuseum klärt auf: Ohne Klimawandel gäbe es uns nicht

Eine Sonderausstellung  zum Klimawandel und den Klimagewalten im Landesmuseum in Sachsen-Anhalt (Halle an der Saale) kommt angesichts diffuser Panikmache vor der angeblich menschengemachten Klimaerwärmung und den bunten Aluhut-Verschwörungstheorien zur rechten Zeit.  Landesmuseum klärt auf: Ohne Klimawandel gäbe es uns nicht weiterlesen