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Industriestädte mit 20% für AfD: Dingolfing, BMW-Standort, und Salzgitter-Lebenstedt, Stahlstadt

Der Bürgermeister der Autostadt Dingolfing erträgt nicht, dass ausgerechnet seine Bürger die AfD bevorzugten. Die AfD darf nämlich nur von Abgehängten gewählt werden, und die darf es nur im Rostgürtel (z.B. Ex-DDR) geben, und so einer ist Bayern noch nicht, wenngleich die Vereinigten Bunten daran arbeiten. Dass Bürger, besonders solche mit bäurisch-ländlicher Tradition, im Gegensatz zu Politikern auch manchmal daran denken, welche Saat welche Ernte bringt, und das auch auf bayrischer und deutscher Ebene, will den frommen Lernmuffel-Eliten nicht in den Kopf. Ihnen macht es nichts, wenn bald alles wie in Salzgitter aussieht, aber den Bürgern des ländlichen Bayern vielleicht schon. In allen Flächenländern ergaben sich schwarzblaugelbe Mehrheiten. In der modernen anonymen Großstadt (Bremen, Hamburg, Berlin) herrschen weiterhin die „modernen Großstadtparteien“, wie die CDU seit 20 Jahren eine werden will. In München kommen die Grünen auf Platz 2.
Genaueres ist den bayrischen Wahlstatistiken und amtlichen Wahlergebnissen zu entnehmen.




Kopftuch auf dem Vormarsch

Bayrische Justizbehörden dürfen Rechtsreferendarinnen nicht verbieten, in hoheitlicher Funktion (gegenüber Parteien) ein Kopftuch zu tragen. Eine entsprechende Verordnung des bayrischen Justizministeriums von 2008 sei rechtswidrig. Ein solches Verbot stelle einen zu tiefen Eingriff in die Glaubensfreiheit dar. Es bleibt dennoch vielleicht möglich, auf Grundlage eines Gesetzes das Tragen des Kopftuches zu verbieten. Der bayrische Justizminister glaubt eher an einen Erfolg in zweiter Instanz als an diese Möglichkeit. Kopftuch auf dem Vormarsch weiterlesen