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Klonovsky: Bürgerliche AfD beginnt nach Petry

Der bekannte konservative Journalist und Schriftsteller Michael Klonovsky erklärt aus eigner Innensicht als Redenschreiber, wie die AfD-Hoffnungsträgerin und Überfliegerin Frauke Petry dem „Filou“ und „Hochstapler“ Marcus Pretzell verfiel und seitdem nur noch mit konformistischem Wegbeißen politischer Rivalen beschäftigt ist.
Dass die Strategie-Anträge von Petry schlecht (offensichtlich nicht mehr von Klonovsky) geschrieben sind und nur in den Leitmedien auf viel Gegenliebe stoßen, schrieben wir.
Klonovsky baute im Auftrag von Pretzell das Portal Der Blaue Kanal auf und flog dann dort in einer Weise heraus, die manche von uns an die Kaperung von „Pegida Bayern“ erinnern könnte. Schlecht ist das Portal, von dem wir unser Titelbild genommen haben, nicht. Es mag auch auffallen, dass P&P aktiv den Schulterschluss mit dem von Leitmedien als „rechtsextrem“ verleumdeten Front National vorantrieben und auch dafür eintraten, Wörter wie „völkisch“ frei von historischen Konnotationen in ihrer Grundbedeutung (etwa „ethnisch“ oder „national“) zu verwenden, wie sie bis in die jüngste Zeit (z.B. von dem Münchner Kultursoziologen Prof. Mohammed Rassem, s. neusten Band von „Etappe“) auch tatsächlich verwendet werden. Zugleich bemüht sich der Blaue Kanal, den Begriff „Rechtspopulist“ positiv zu besetzen. Dennoch haben P&P in einer Wende um 180 Grad die Verfolgungs- und Selbstzerfleischungsneurosen in die Partei zurückgebracht.
Statt einer Distanzierung von Schreckgespenstern wie dem „Völkischen“ oder einer negativen Selbstdefinition durch politologische Gummibegriffe des Gegners stünde der AfD ein trainierbarer Verhaltenskodex (Katechismus) an, der beim Kampf gegen parteischädigende Distanziereritis ebenso wie gegen plumpes Maulheldentum und selbstradikalisierende Demagogie („Fundi“-Verhalten laut „Zukunftsantrag“) aller Art, wie man sie in der Dresdner Rede von Björn Höcke finden kann, als Argumentationshilfe zu dienen geeignet ist. Letztlich wird es bei so einem Katechismus ähnlich wie bei Selbsthilfebüchern (a la „Sieben Gewohnheiten“) um eine Schulung in bürgerlichen (und staatsbürgerlich-politischen) Tugenden gehen, die man sich nicht mal eben schnell aneignen und in politologische Schlagwörter packen kann.
Klonovsky hat derweil in München eine Zivilklage gegen den „ganz und gar unbürgerlichen“ Pretzell wegen Prellung und anderer Verschulden angestrengt.

Anhang

  • Im AfD-Vorstand arbeiten Rechtsanwälte gegen parteiinterne Konkurrenz von P&P.   Medien wie der Tagesspiegel werden ebenfalls für P&P eingeschaltet.   Auf der anderen Seite scheint Klonovsky die erste vergleichbare Gegenaktion zu sein.   Fleischauer hat darüber im Spiegel in Klonovskys Sinn berichtet und einen politischen Aspekt herausgestrichen:

    Das Problem an der Causa Klonovsky ist, dass nun offen zutage liegt, wie wenig das Ehepaar Petry-Pretzell in der Lage ist, Loyalität zu stiften. Es ist eine Sache, missliebige Journalisten oder parteiinterne Gegner zu Feinden zu erklären. Es ist etwas völlig anderes, wenn sich enge Mitarbeiter gegen einen wenden, weil sie sich betrogen fühlen. Wenn eine Spitzenpolitikerin nicht in der Lage ist, den engsten Kreis zusammenzuhalten, wie will sie dann begründen, dass sie eine Bewegung erfolgreich führen kann?

  • Der Name „Blauer Kanal“ könnte auch von „Bleu Marine“ (Marinblau, Meeresblau), der Kampagne von Marine Le Pen, mit der sie sich von FN unabhängig präsidentiabel macht, inspiriert sein.  Das würde erklären, warum P&P ihre Marke nicht mit Meuthen-Leuten teilen wollen.
  • „Dreckige Deutsche, was willst du hier, uns gehört doch sowieso bald alles“, so ist es im Kölner Express und bei PI zu lesen. PI liefert dazu weitere Bereicherungsberichte.
  • Der Bundschuhpatriot bloggt jetzt über den Verlust der bayrischen Heimat. In 30 Jahren sind die Deutschen dort allenfalls noch die größte Volksgruppe aber nicht die Mehrheit. Die Kosovarisierung ist im Gange. Die demokratieskeptischen MenschenrechtlerInnen der Buntparteien treten aufs Gaspedal. „Ablehnung von Menschenrechten“ halten aber offenbar auch die Petry-Gegner in der AfD für inakzeptabel.

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Weihnachtskrippe besteht gegen Menschenrechtler

Buergermeister Julien Sanchez von Beaucaire vor seiner Weihnachtskrippe
Buergermeister Julien Sanchez von Beaucaire vor seiner Weihnachtskrippe

Weihnachtskrippen verstoßen nun doch nicht gegen die Menschenrechte. Die Liga für die Menschenrechte hat einen Prozesss gegen einen Bürgermeister des Front National verloren. Die Menschenrechtler hatten beanstandet, dass der Bürgermeister zu Weihnachten eine Krippe aufgestellt hatte. Das sei religiöse Diskriminierung. Das Verwaltungsgericht von Nimes meint, hier gehe es nicht um Religionswerbung sondern um erlaubte Pflege nationaler Kulturtraditionen.  Die Menschenrechtler tragen die Kosten des Verfahrens von 1200€.  Aber das Verfahren kann noch bis nach Straßburg zu den Höchstpriestern gehen, von denen unser Ayatollah Prantl ein verhinderter ist.

In Frankreich waren es Verfassungsrichter, die immer wieder gegen den Gesetzgeber verheerende Menschenrechtskonzepte wie das der Familienzusammenführung (regroupement familial) durchsetzten und später nach Straßburg in die Menschenrechtskonvention überführten.  Deshalb sagt Éric Zemmour in seinen Büchern von „Le Suicide Français — Les Quatre Décénnies qui on défait la France“ (Der Französische Selbstmord, die Vier Jahrzehnte die Frankreich abschafften, 2014) bis zu seinem Neusten Buch über die 5 Verlorenen Jahre unter Hollande, dass ein Austritt aus der Europäischen Menschenrechtskonvention und eine Aufwertung von Volksabstimmungen und Abwertung von Verfassungsrichtern durch Reduktion des Menschenrechtskonzeptes auf seinen ursprünglichen defensiven Kern das Gebot der Stunde sei. 
Ähnlich denken auch einige Rechtsgelehrte. Besonders unter den britischen Konservativen ist diese Schule vorherrschend. In ihrem Sinne haben sich etwa die britische Premierministerin Theresa May und der ehemalige höchste britische Menschenrechtrichter Lord Hoffman („Human rights have become a byword for foolish decisions by courts and administrators“) immer wieder ausgesprochen. Ungarns Staatschef Viktor Orbán hat sich in Sachen extensiver Auslegung der „Menschenwürde“ mit dem ungarischen Verfassungsgericht angelegt und dessen Kompetenzen beschnitten, was zu einer enormen Verleumdungskampagne der Art geführt hat, vor der jeder westeuropäische Politiker schon im Vorfeld kapituliert.
Bei uns sprechen Politiker in diesen Tagen von „Staatsversagen“, und Merkel verspricht den „starken Staat“, wobei sie die Wappnung eine gescheiterten Humanitärstaats mit mehr Polizeigewalt meint. Christian W. höhnt:

Die am meisten theoretische Debatte ist das Gerede über das Abschieben von Flüchtlingen. Ein massenhaftes und rigoroses Abschieben von allen nicht Aufenthaltsberechtigten ist einfach so unrealistisch, dass man diese Debatte gar nicht führen sollte. Schon die Abschiebung von relativ wenigen Leuten verursacht einen Aufstand von wohlmeinenden Menschen und der entsprechenden Lobby. Unser Staat kann sich dagegen nachweislich nicht durchsetzen. Dafür gibt es viele Gründe, darunter auch welche, die uns sonst ganz angenehm sind. Wir müssen uns damit abfinden, dieser Staat kann bestimmte Dinge einfach nicht durchsetzen. Er konzentriert sich darauf, von einfachen Leuten rigoros die Steuern bis auf den letzten Cent einzutreiben, die Ehrlichen mit vielen Formularen und Kontrollen zu drangsalieren, Staatseigentum an Konzerne zu verscherbeln und Leute zu bestrafen, die abseits der genormten Meinung sind. Dafür reicht die Kraft noch. Haben wir etwas mehr Verständnis gerade vor Weihnachten. EKD und ZdK werden es uns salbungsvoll danken.

Straßburger Staatsschlepperei im Namen des IS
EU-IS-Migrationskooperation

Wir leben in den Trümmern eines gescheiterten Staatsmodells, des menschheitsumarmenden Sozialstaats oder Humanitärstaats. Vier Jahrzehnte lang wurde die humanitärjuristische Priesterkaste immer selbstgefällliger und selbstermächtigender. Durch die Kombination von „Menschenrechten“ mit Eurokratie gelang die komplette Aushebelung der Volkssouveränität bis hin zum Selbstmordbefehl der Straßburger Höchstpriester an Italien und der auf EU-Ebene verordneten EU-IS-Migrationskooperation. Heute stehen Menschenrechtler und Demokraten immer unversöhnlicher gegeneinander. Erstere sind an der Macht und nennen letztere Populisten. Als Ausweg empfiehlt auch Zemmour die Entmachtung der Eurokraten und Richter durch Volksabstimmungen.  Genau diesen Ausweg sehen auch die herrschenden Menschenrechtler, weshalb sie in letzter Zeit immer weniger von Demokratie halten.  Sie möchten die alten weißen Männer entrechten und auf keinen Fall Volksabstimmungen zu wesentlichrenThemen als etwa dem Borkenkäfer und der Verlegung einer Autobahntrasse zulassen.  Angies „Starker Staat“ wird eine starke Humanitär-Autokratie, die den kollektiven Selbstmord auf Jahrzehnte hinaus möglichst gesamteuropäisch  gegen aufbegehrende Völker absichert.  Die Bauelemente hierfür sind bereits vorhanden, die Fäden laufen beim Europarat zusammen.   Einer der höchsten Priester ist beispielsweise der Vater der in Freiburg ermordeten Maria, Clemens Ladenburger, der auf dem Begräbnis seiner Tochter für einen Flüchtlingshelfer-Verein Spenden sammelte, der sich gegen Abschiebungen stark macht.   Weiblicher pathologischer Altruismus und männlicher humanjuristischer Autismus sorgen bei den herrschenden Menschenrechtlern für eine unbewegliche Entschlossenheit, ihr Werk durchzuziehen.  Auch das von allen Fraktionen des Bundestages getragene und finanzierte Deutsche Instituts für Menschenrechte arbeitet bewusst und zielstrebig für die Enteignung, Entrechtung und Ersetzung der europäischen Völker und sucht dies als Vertreter Deutschlands in internationalen Rechtssetzungsgremien festzuschreiben.
Der Humanitärstaat wurde bereits 1949 im Grundgesetz angelegt. Wenn man Demokratie will, kann man nicht gleichzeitig am Anfang seiner Verfassung die Volkssouveränität beschneiden, indem man fremdbestimmte Gummibegriffe an die erste Stelle setzt und dafür implizit Verfassungsrichter und Vereinte Nationen zuständig macht. Was damals aus dem Kontext der Zeit gut verständlich war und moderat begann, entwickelte sich zu einer unerbittlich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt fortschreitenden Autoimmunkrankheit, die die Völker Westeuropas  in ein suizidales Verhaltensmuster hineingeführt hat, dessen ernsthafte Reform derzeit kaum jemand anzudenken geschweige denn auf parteipolitischer Ebene anzustreben in der Lage ist. So wie es jetzt aussieht, wird es der politiche Islam sein, der aus den Trümmern unseres (in buntabramitischer Politreligiosität mit ihm konvergierenden) Humanitärstaates siegreich hervorgeht und diesen mitsamt uns und unseren Nachkommen in die Mülltonne der Geschichte tritt.


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