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Neuwahlumfrage in Österreich: Wählerwut lässt FPÖ an SPÖ vorbeimarschieren

Leckere rot-weiss-rote Pizza  statt Ih-pizza mit Pilz? Erst wählen die Österreicher den Ex-FPÖ Chef HC Strache mit Vorzugsstimmen ins EU-Parlament, und nun das! Eine neue Umfrage zeigt dramatische Verschiebungen in der Wählergunst. Demnach legt die FPÖ nicht nur kräftig zu, sondern zieht auch  erstmals seit Jahren wieder an der SPÖ vorbei. Das würde Platz 2 bedeuten!  Zum Vergleich: Selbst bei der letzten Nationalratswahl lag die SPÖ noch ein Pünktchen vor der FPÖ! Und: Bei der EU-Wahl hatte die SPÖ noch deutlich mehr Prozente als die Freiheitliche Partei. Neuwahlumfrage in Österreich: Wählerwut lässt FPÖ an SPÖ vorbeimarschieren weiterlesen

Recht bleibt Recht, auch wenn es die Falschen verkünden

von Isabella Klais

Es scheint, daß an der Austro-Gate-Geschichte um das Komplott gegen Heinz-Christian-Strache (FPÖ) überseeische Geheimdienste nicht unbeteiligt waren. Vieles erinnert auch an die seinerzeitige Demontage Kurt Waldheims, die auf schmutzige Machenschaften der SPÖ zurückging.

Das sollte aber nicht dazu verleiten, von den Verfehlungen Straches abzulenken. Schließlich war das Ganze nur mit seiner Beteiligung möglich. Er ist nicht nur Opfer, sondern auch Täter – noch dazu ein erbärmlich dämlicher.

Angetreten als Vertreter des rechten Weges, propagierte er heimlich dieselben krummen Touren, der sich die Verräter des Volkes bedienen. Bisweilen heiligt zwar der Zweck vorübergehend die Mittel, wenn der Gegner einem keine andere Wahl läßt, und er anders nicht zu besiegen ist. Gegen einen unfair kämpfenden Gegner kann man nicht mit Fairneß obsiegen. Der Vorwurf gegen Strache besteht vielmehr in seiner persönlichen Unfähigkeit, mit der er zum Sicherheitsrisiko wurde.

Damit lud er schwere Schuld auf sich in einen Moment, als seine Partei als Hoffnungsträgerin in Europa galt. Die Eigendiskreditierung Straches strahlt unvermeidlich auf seine Partei aus, die nun unverdient in den Strudel der Ereignisse hineingezogen wird, obwohl sie für die Entgleisungen zweier Exponenten nicht verantwortlich zeichnet.

Die ÖVP zeigt mit dem sofortigen Ausstieg aus der Koalition, daß es ihr nicht inhaltlich um die Sache geht, sondern nur um ihre eigene Machtstellung. Unter Ausschluß der Person Straches wäre der Koalitionsbruch nicht zwingend gewesen. Das inhaltliche Ziel sollte immer Vorrang vor persönlichen Befindlichkeiten genießen. Doch die ÖVP handelte bisher nicht aus Überzeugung, sondern taktisch, und wurde nur durch die FPÖ auf Linie gehalten.

Die bisher von der österreichischen Koalition verfolgte Politik wird jedoch nicht falsch, weil die falschen Leute sie aus falschen Motiven betrieben haben.

Europa steht am Abgrund mit Deutschland in vorderster Linie. Nur ein drastischer und sofortiger Paradigmenwechsel hat eine Chance, dem Desaster eventuell noch Einhalt zu gebieten. Österreich befand sich damit bisher auf erfolgreichem Kurs. Die Feinde der gerechten Sache sahen sich daher veranlaßt, die Reißleine zu ziehen, denn ihnen drohten allmählich die Felle davonzuschwimmen. Das Kompromat gegen Strache war geschmiedet und auf Konserve gehalten worden, bis es jetzt als Bombe gezündet wurde zu einem Zeitpunkt, in dem es größtmöglichen Schaden anzurichten versprach.

Aus dieser Sache ergibt sich einmal mehr die Lehre, daß Veränderungen innerhalb des Systems immer nur bis zum Erreichen eines kritischen Punktes Fortschritte machen. Dann setzen die systemimmanenten Maulwürfe mit den ihnen kraft ihrer Position zur Verfügung stehenden Mitteln zur Sabotage an. Angriffsfläche bieten ihnen dabei ihre in der Opposition platzierten U-Boote oder Charakterschwächlinge und Toren vom Schlage eines Strache. Ergo müssen Veränderungen von außerhalb des Systems ansetzen.

Irren ist menschlich. Solange man sich aber noch in der Defensive befindet, ist jeder Irrtum tödlich. Daher darf die Opposition sich keine Versager in ihren Reihen leisten, wie sie anderenorts in der Politik üblich sind und dort auch nur durch die Machtstrukturen gehalten werden.

https://steemit.com/euro/@isabellaklais/die-luege-von-der-notwendigkeit-des-euro

https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-marc-friedrich-und-matthias-weik-das-maerchen-vom-reichen-land-nach-der-eu-wahl-kommt-bei-uns-das-grosse-beben_id_10683838.html?fbc=fb-shares&fbclid=IwAR3JCkWUm7UplbQ-bxyKYdy3f77X6YApP5ZDIsCeScoP4LgBovks_GExUlo

https://www.oliverjanich.de/strache-ruecktritt-ein-geheimdienstkomplott-boehmermann-wusste-bescheid

https://steemit.com/deutsch/@isabellaklais/die-neuen-10-gebote-besser-als-die-alten

Österreich-Umfrage: Regierungsbeteiligung nützt FPÖ

In einer großen Koalition wird der  Juniorpartner immer geschwächt. so lautet die Argumentation der GroKo-Gegner in Buntland. Und tatsächlich: Immer wenn die SPD in einer GroKo war, ging sie anschließend geschwächt daraus hevor. Mit der GroKo hat das aber wenig zu tun. Denn auch wenn die Sozis federführend  regiert haben, etwa in NRW oder zu Schröders Zeiten, hat sie anschließend vom Wähler oft die rote Karte bekommen. Und wer einen Blick nach Österreich wagt, kann gerade erleben, daß die FPÖ auch als Juniorpartner wieder erstarkt. So liegt die FPÖ inzwischen wieder bei Österreich-Umfrage: Regierungsbeteiligung nützt FPÖ weiterlesen

Erdrutschartig verloren – Wahlschlappe für Grüne in Salzburg

Grüne im deutschsprachigem Raum auf dem Rückzug.

Bei der Landtagswahl in Salzburg haben die Grünen eine herbe Wahlschlappe hinnehmen müssen. Sie verloren mehr als 11% und kommen nur noch auf 9.1%. Sieger ist die derzeitige Regierung von Blau-Türkis auf Bundesebene. Die FPÖ legt um fast 2 Prozentpunkte zu und kommt auf 19%. Allerdings kommt eine zweitere etwas rechtere freiheitliche Partei Erdrutschartig verloren – Wahlschlappe für Grüne in Salzburg weiterlesen

Österreich: Dank rääächter FPÖ steigt Mindestpension um circa 20%

Die Mindestpension in Österreich lag bisher bei bescheidenen 1022 Euro pro Monat. Dank einer freiheitlichen Initiative steigt diese nun auf 1200 Euro, dies entspricht einer Steigerung von etwa 20 Prozent!  Denn die FPÖ scheint sich in der Regierung durchgesetzt zu haben. Medien und „Experten“ hetzen meinen: Davon profitieren aber hauptsächlich Männer. Und wohl weil die FPÖ rechts und damit böse ist, ganz wenige. So behauptet der Kurier:

Die Maßnahme kommt Experten zufolge vor allem Männern zugute, insgesamt dürften rund 10.000 Pensionisten profitieren

Dabei steigt jedoch auch die Ausgleichszulage bei Ehepaaren, wenn zumindest ein Ehepartner 40 Jahre gearbeitet hat, und zwar von 1363 auf 1500 Euro. Und da früher bekanntlich meist Mann und Frau geheiratet haben und in einer Zugewinngemeinschaft lebt, profitieren somit auch Frauen.

Zuvor polemisierten humanitärfrömmlerische Medien gegen das von der FPÖ in die Wege gebrachte Kopftuchverbot in Kindergärten, vermutlich weil es hauptsächlich Mädchen  helfen könnte, was natürlich deshalb wohl gegen die   Menschenrechte (Religionsfreiheit) verstößt.

Inwieweit die Maßnahmen der Bundes-FPÖ und der türkis-blauen Regierung in Salzburg für ein gutes Wahlergebnis helfen, wird sich in Kürze zeigen. Dort finden Landtagswahlen statt. Der FPÖ werden bislang leichte Zugewinne vorhergesagt.

Österreich: Norbert Hofer Außenminister – Ex-Grüner Pilz nun auch nicht im Nationalrat?

Die Bundespräsidentschaftswahl hat die Freiheitliche Partei in Österreich mit ihrem Kandidaten Norbert Hofer in der entscheidenen Stichwahl nur knapp verloren.  Nun jedoch könnte er letzlich doch einen interessanteren Posten erhalten. Das Außenministerium.

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Geisterbeschwörung mit Dr.jur.-theol. Absurd. Delirium ante portas.

Lauscht man den Videobotschaften von Heribert „Ayatollah“ Prantl, beschleicht den besorgten Zuhörer regelmässig ein Gänsehautgefühl. Mit geradezu exorzistischer Rhetorik beschwört ein Gespenst mit Krawatte in erlkönighaftem Ton den virtuellen Ansprechpartner aus den Redaktionsräumen der „Süddeutschen Zeitung“.

Heribert „Ayatollah“ Prantl ist leicht entflammbar. Vor allem, wenn ihm jemand das Kraut ausgeschüttet hat. Dieses Mal waren es die Wahlen in Österreich.

Das Abschneiden der AfD in Niedersachsen mag Prantl in seiner Rage noch ein wenig besänftigt haben. Die Wahlerfolge diverser Populisten bei den Wahlen am 15.10.2017 in der Alpenrepublik aber dürften von Prantl wie Dantes Inferno rezipiert worden sein.

Nach vermutlich unruhigem Schlaf ließ Prantl am Tag danach in den Redaktionsräumen der „SZ“ via Videobotschaft seine Bannstrahl-Qualitäten aufblitzen und wetterte wie der Leibhaftige nach einer Sturzgeburt. In manchen Passagen so halluzinogen, daß man sich des Eindrucks nicht immer erwehren konnte, ein Relikt aus der Voodoo-Epoche nimmt wieder Fahrt auf.

Auszüge aus Prantls krasser Videobotschaft und ungewollter freakshow:

„Die zwei führenden Parteien sind in krassem Maße populistisch, in krassem Maße fremdenfeindlich, xenophob und rassistisch.“

P.S. Prantl konnte möglicherweise nicht wissen, daß „fremdenfeindlich“ und „xenophob“ gleichbedeutend sind. Aber eine alte oberpfälzer Bauernregel besagt, daß wer mit dem Darm denkt, dem Gesagten mehr Schubkraft verleiht.

Um dann fort zu fahren (in mehrdeutiger bairischer Semantik):

„die SPÖ hat sich davon anstecken lassen. Die Wahlerfolge der Rechtsaußen Parteien, der Parteien mit profund fremdenfeindlichem Charakter, sind in Österreich in der Mehrheit. Es ist etwa so in diesem schönem Land, als ob in Deutschland die AfD die Macht übernommen hätte.“

Dann schwurbelt und poltert Prantl in quartalsdemagogischem Eifer über „Erdbeben, Erdrutsche und Lawinen.“ Vermutlich in Unkenntnis sedierender und gesundheitsfördernder Effekte von Ausnüchterungszellen.

„Die großen Parteien haben diese Fremdenfeindlichkeit mit aufgepäppelt. Sie haben die Politik der FPÖ übernommen, sie haben sich „haiderisiert„. Sie haben sich selbst vergiftet. Und nun hat sich ein ganzes Land vergiftet.

Die ÖVP, eine traditionsreiche Partei, und partiell auch die SPÖ, hat solange die Formeln der FPÖ nachgebetet, sich injiziert, diese inhaliert, bis sie selber der FPÖ immer ähnlicher geworden sind.

Das ist eine schlimme Entwicklung für ein schönes Land. …..

Es ist, das lehrt Österreich, es ist ein Fehler, Menschen aufzuhetzen. ….

Es wird schwierig sein, Österreich wieder zu enthetzen, die Hetze aus dieser Politik wieder heraus zu nehmen und das Land zu entgiften.

Man frägt sich momentan, wer soll das leisten, wer kann das Land wieder entgiften, und wie soll das gehen?

Hoffen wir für Deutschland, daß das österreichische Beispiel abschreckend ist. Daß diese CSU nicht etwa Lust verspürt, sich in eine FPÖ/ÖVP zu verwandeln. ….

Eine quasi haiderisierte CSU wäre kein Koalitionspartner in Berlin mehr.

Deutschland braucht keine Österreichisierung.“

So weit, so gut. Prantl hat Dampf abgelassen und schwarzer Rauch ist aufgestiegen. Ayatollahs Fatwa gegen die Alpenrepublik war Schmarrn vom Feinsten. Kaiserschmarrn sozusagen. Prantl, selbsternannter Kommissar für Entgiftung, brilliert einmal mehr mit haarsträubenden Phantasmagorien.

Kaiserschmarrn aus Edelfeder

Prantl, der bei linksextremen Gewalttaten durch dröhnendes Schweigen notorisch in der pole position ist, und RAF-Verbrechern wie Rolf Pohle (2004 in Athen verstorben) ziemlich irrlichternde Nachrufe klammheimlicher Bewunderung widmet, taugt wenig als Kompaß des common sense. Im Gegenteil, seine übergriffige Videobotschaft kommentierten erstaunlicherweise sogar die gewohnt linksorientierten SZ-Leser mit wenig Zustimmung – um es diplomatisch zu formulieren.

Prantl scheint Bodenhaftung und Erdung verloren zu haben. Er faselt von „injizieren, inhalieren, selbst vergiften, haiderisieren, entgiften“ wie ein aus der Zeit gefallener Junkie. Andererseits entbehrt seine Suada nicht einer unfreiwilligen Komik, wenn er als Entgiftungs-Experte schwurbelt und schwadroniert.

Sozialisiert durch Individualrechtsdogmatik, Nationalmasochismus und naiv-aggressive Buntblödelei hält sich Prantl anscheinend selbst immer noch für die Speerspitze der Avantgarde. Dass er am Ende der Fahnenstange trommelt und marschiert, die rote Laterne trägt und am Widerhaken zappelt, da bedürfte es wohl reinigender Aufenthalte in  Ausnüchterungszellen, um sich dessen gewahr zu werden.

Hört man statt Prantl einem der selben Generation angehörigen Juristen Dr. Peter Gauweiler (CSU), dann ist das im Gegensatz zu Prantl, nicht nur ein intellektueller Genuß. Im Gegensatz zum ideologischen Luftikus Prantl haben Gedanken und Aussagen von Gauweiler Format.

Anhang

Humanitärrecht vom Berg Sinai

Nur wenige Tage vor seiner Österreich-Nazifizierungs-Philippika trat Humanitärtheologe Heribert Ayatollah Prantl bei Anne Will als personifizierter Rechtsstaat auf und stauchte Markus Söder zusammen. Der merkte trocken an „Wer schreit, hat Unrecht, sagte meine Mutter immer“. Unrecht hatte Ayatollah Prantl wie so oft vor allem deshalb , weil er „Rechtsstaat“ und Humanitärstaat gleichsetzte und behauptete, letzterer komme vom Berg Sinai und dürfe nicht von gewählten Gesetzgebern wie Söder angetastet werden.

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Heribert Ayatollah Prantl     Talkshow-Platzhirsch und als „King Kong des Feuilleton“ ambivalent-durchwachsenes Renomée genießend                                                                                                  „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand“ (Ludwig Thoma)                                                                                                                                                    Nota bene:  Eventuelle Gemeinsamkeiten mit noch lebenden Personen wären reiner Zufall

Tertullian-Prantl: „Ich hoffe weil es verrückt ist“

Der Jurist und Journalist Heribert Prantl veröffentlichte 2015 die Streitschrift „Im Namen der Menschlichkeit“. Darin prangert er Europas unmenschlische Unlust an Mittelmeer-Völkerwanderung an und fordert die Ansiedlung der einwanderungswilligen Afrikaner als Fellachen in Mecklenburg-Vorpommern und anderen Landstrichen, wo moderne Landwirtschaft europäischer Art unrentabel wird. Dirk Schümer bewertet Prantls Predigt in der Springer-Welt als weltfremd und „zynisch“.  Für Prantl selbst hingegen hat das Schönreden alternativloser Untergangsszenarien Methode.  Er nennt es mit einem neuen Buchtitel „Die Kraft der Hoffnung“ und vergleicht es mit den Illusionen eines Krebspatienten.  Er selber nennt diese alternativlose Methode „verrückt“. Damit erreicht seine Humanitärtheologie bereits methodische Höhen des Kirchenvaters Tertullian, der das christliche Glaubensbekenntnis gerade wegen seiner Absurdität für glaubwürdig hielt. Aus „Credo quia absurdum“ wird „Spero quia insanum“.

Prantl gegen Karlsruher Richter: „Dr.jur. Absurd“

Ayatollah Prantl führte 2012 eine Privatfehde gegen den Bayreuther Professor Konrad Löw, den er immer wieder von seinen Leitartikeln aus grob verleumdet hatte, und verlor durch alle Instanzen. In deren Verlauf verleumdete er Bundesverfassungsrichter Masing per Schlagzeile als „Dr. jur. absurd“, beging mithin als Medien-Goliath eine unter Journalisten verpönte Richterschelte und das aus purer Uneinsichtigkeit. Ein besonderer Dorn im Auge war Prantl, dass die Karlsruher Richter die Meinungsfreiheit verteidigten, die SZ und andere mithilfe einer Diffamierungsspirale gegen Löw einzuschränken versucht hatten. Das gleiche konnte man bei der SZ später immer wieder beobachten. Zuletzt nutzte die SZ immer wieder offensichtlich vorsätzliche Diffamierung von Akif Pirinçci, um Ausgrenzungskampagnen gegen alles, was mit Akif Pirinçci zu tun hat, zu fahren, wozu auch der Versuch der Vertreibung von Verlagen von der Frankfurter Buchmesse gehört, den die SZ ebenfalls bis zuletzt uneinsichtig befeuerte.

Autoritäre Menschenrechtler bilden Autoritären Humanitärstaat

Zwischendurch erregte Ayatollah Prantl mit Reportagen aus der privaten Küche des Verfassungsrichtspräsidenten Andreas Voßkuhle Aufsehen. Voßkuhle sah sich gezwungen klar zu stellten, dass er mit Prantl keinen privaten Umgang pflege und diesem nie Einblicke in seine Küche gewährt hatte. Denn genau um die Vorspiegelung besonderer Intimität mit Verfassungsrichtern, als deren verhinderter Kollege Prantl sich selbst sieht, war es Prantl offensichtlich gegangen. Aus der gleichen Einbildung heraus betreibt Prantl auch immer wieder Richterschelte oder zumindest übergriffige Urteilskritik, welche fast immer zu große Toleranz gegen „Rechts“ anprangert.
Ayatollah Prantl glaubt offenbar, er wäre nur deshalb kein autoritärer Charakter, weil die von ihm herrisch-aggressiv vertretenen unverhandelbaren höchstrichterlichen Normen und Schriften etwas mit Rechten des Individuums zu tun haben. Da liegt eine Verwechslung vor. Es ist genau umgekehrt: der Diedrich Weßling (Untertan) jeder Epoche reitet die in jener Epoche herrschenden Prinzipien tot, und auch mit „Menschenrechten“ lässt sich die Demokratie vortrefflich aushebeln.

Standleitung in die Klapsmühle

Wenn es um die Verbreitung von skandalerzeugenden Falschmeldungen geht, mit deren Hilfe man Donald J. Trump nazifizieren kann, verhalten sich zahlreiche JournalistInnen ähnlich wie der Alpen-Ayatollah, und die Verbindung ins ARD-Studio mutiert zur Standleitung in die Klapsmühle.
Genau das gleiche geschah zuletzt anlässlich der Frankfurter Buchmesse. Bei den antivölkischen Sturmgeschützen verlassen eine LeitstürmerIn nach der anderen alle guten Geister.  Man vergleiche auch Fälle wie Ulrike Guérot, Eske Wollrad, Bim Adewunmi, Munroe Bergdorf, Hengameh Yaghoobifarah, Sonja Zekri, Eva Reisinger, VerfassungsrichtX Susanne Baer, Popper-Hipster Till Eckert, Bundesmenschenrechtlerin Beate Rudolf und viele weitere Quotilden, VaginalwissenschaftlerInnen und naiv-aggressive EgalitärfrömmlerInnen, deren Individualbefindlichkeits-Welten sich gerade unter lautem Geheul gegen die komplexere Welt der kollektiven Interessen aufbäumen, wobei hauptsächlich die AfD als Schnullerräuber wahrgenommen wird.
Prantls Reden von der „Verrücktheit“ seiner „Hoffnung“, an der es um der „Menschlichkeit“ willen um jeden Preis fest zu halten gelte, haben nichts mit Selbsterkenntnis zu tun. Solange die Steuerkartoffel den Preis dafür weiter zahlt, verteidigt Prantl seine Komfortzone der „Menschlichkeit“ weiterhin mit Zähnen und Klauen. Wer die eigene Komfortzone zu einem unverhandelbaren Menschheitswert erklärt, rechtfertigt natürlich jede „Verrücktheit“.   Eine regressivere Haltung als die des Humanitär-Ayatollahs ist kaum denkbar.  Die Humanitärstaat in seinem Lauf hält weder Blog noch Facebook auf, aber bevor er Endstation Klapsmühle erreicht, pflegen ihm  die Geldquellen zu versiegen.   Die SZ-Leserschaft schrumpfte im letzten Jahr nur um 1,5%.  Im Namen der Menschlichkeit sollte da noch was gehen.


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Überraschung am Sonntag? – HC Strache (FPÖ) in Umfrage nun plötzlich vor Kurz (ÖVP)

Die wohl letzte repräsentative Umfrage vor der Nationalwahl diesen Sonntag in Österreich zeigt: Der Traum der FPÖ von einem Kanzler HC Strache ist  zum Greifen nah!  Fast alle anderen Umfrageinstitute, die die ÖVP massiv in Front und über der 30%-Marke sehen, könnten falsch liegen. Und hier nun die Daten, die die bisherigen Prognosen auf den Kopf stellen – in Klammern die Schwankungsbreite: Überraschung am Sonntag? – HC Strache (FPÖ) in Umfrage nun plötzlich vor Kurz (ÖVP) weiterlesen

Um Niedergang aufzuhalten: Österreichs Sozis fressen Kreide

HC Strache von der FPÖ überreicht dem SPÖ-Kanzler Christian Kern ein Geschenk, es sind Bücher aus der Ideenschmiede der freiheitlichen Partei. Dieser verspricht diese zu lesen, und der Kanzler revanchiert sich beim  Chef der freiheitlichen Partei FPÖ HC Strache mit einer Candle-light-Dinner Einladung ins Restaurant für ihn und seine Frau.  So geschehen im TV-Duell:

Undenkbar in der BRD, wo die Vereinigte Bunt-Fraktion unter Federführung der SPD Wirte unter Druck setzt, doch solche Leute nicht zu bedienen. Auch in einer TV-Mitteilung verbreitet  Kern das Gegenteil vom dem, was die Sozis in Deutschland mit ihrer Hass-Hetze gegen die AFD verbreiten.  Um Niedergang aufzuhalten: Österreichs Sozis fressen Kreide weiterlesen

Soziale Gerechtigkeit : Österreichs Freiheitliche füllen leere SPD-Worthülse mit Leben

Da muss aus Sicht der Wähler mehr kommen als Soziale Gerechtigkeit vom Fake-Kandidaten  Schulz. Der Begriff muss mit Leben gefüllt und erklärt werden. Doch das Schurkelduell zeigte, das da außer Einschläferungstaktik nichts von Kapo Schulz kommt.  Und wer bei einem solchen Thema punkten will, der muss zumindest in den Ländern, in denen man regiert, Erfolge vorweisen können. Sonst kommt es, wie das Video zeigt, zur Totalblamage:

Parteien der „Neuen Mitte“  nahmen  hingegen die Aufgabe, das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ mit Leben zu erfüllen,  an. Statt leere Worthülsen auf Plakate zu schreiben, machte man sich offenbar ernsthaft Gedanken zum Thema. So präsentierte  Heinz-Christian Strache von der Freiheitlichen Partei Österreichs auf seiner Facebook-Seite heute einen „Ich sage es für Euch“ Spot, der die Diskussion zu diesem wichtigen Thema  in breiten Bevölkerungsschichten wirklich  anregen (vgl. Oe24) kann.

Und selbst  die so genannte  Ehe für alle bekommt hier einen indirekten Dämpfer auf lustige Art und Weise.

Die Strategie der Neuen Mitte, mit witzigen Spots zu punkten, ist offenbar so neu nicht. Blaue haben schon länger bessere Laune. Reaktionäre Trotz-Kisten Parteien  stehen hingegen schon seit geraumer Zeit auf dem Abstellgleis.