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FAZ: „Äthiopien kann China in 100 Jahren einholen, wenn sie Faulheit ablegen“

Das FAZ-Magazin berichtet gerade über Textilproduktion in Äthiopien. Es handelt sich um eine der wenigen Industrien Afrikas. In den letzten Jahren sah man eher eine schleichende Deindustrialisierung, aber einfache Textilfertigung mit geringer Fertigungstiefe wird von Chinesen betrieben, die in den Genuss der Zollvergünstigungen kommen wollen, die die EU afrikanischen Produkten gewährt. In den letzten Jahren konzentriert sich die Textilindustrie der Welt wieder mehr in China, da bloße billige Arbeitskräfte in dem roboterisierten Umfeld keine so starke Trumpfkarte mehr sind. Die Roboter und Ansätze von „Industrie 4.0“ („Made in China 2025″) sind aber in China so stark etabliert wie in keinem anderen Land mit einem China vergleichbaren noch immer relativ niedrigen Lohnniveau.

Der Chinesische Propagandafilm „Stark geworden, unser Land“ (Lihaile, Wode Guo; engl: „Amazing China“) preist das Projekt in höchsten Tönen, hängt es direkt beim Großen Vorsitzenden Xi Jinping auf, der ähnlich wie andere Globalisten von der Entwicklung Afrikas und von der Schicksalgsgemeinschaft der Menschheit schwärmt.

Der dort vorgestellte Unternehmer ist stolz auf die jungen Äthiopier, die in wenigen Jahren schon ein „mittleres Niveau“ als Facharbeiter erreicht haben und gut Chinesisch sprechen.
Im FAZ-Artikel warnt ein äthiopischer Politiker, dass die erst vor kurzem 50 Millionen Äthiopier heute 100 Millionen und bald schon 150 Millionen sein werden und dass es bei noch so erfolgreicher Industriepolitik unmöglich sein werde, diese Bevölkerung in Brot und Arbeit zu bringen.
Der Manager Alan Chen freut sich über die superbilligen Arbeitskräfte, die es in Asien nirgends mehr gibt, außer vielleicht bald in Nordkorea.
Auf die Frage hin, wann die chinesischen Entwicklungsziele, wie sie der Film bezüglich Afrikas anpreist, denn erreicht sein werden, antwortet er: „In 100 Jahren könnten sie China einholen, aber nur wenn sie bis dahin ihre Faulheit abgelegt haben.“

Ähnlich desillusioniert äußert sich ein chinesischer Entwicklungshelfer im Film „Empire of Dust“ von 2011:


Vieles kann man in China eben recht ungeschminkt sagen.


In China tut man sich auch nicht allzu schwer damit, über Genetik und IQ zu sprechen, und es gibt Organisationen, die in der Humangenetik weltweit führend sind. Stefan Molyneux spricht hier mit einem Experten, der dort arbeitet.

Äthiopien ist eines der wenigen afrikanichen Länder, die vor der Kolonialzeit eine eigene schriftliche Zivilisation hatten.
Es hat aber auch einen Durchschnitts-IQ am unteren Ende Afrikas und damit 20 Punkte unter dem Niveau, mit dem man in der US-Armee als Kanonenfutter zugelassen ist und 40 unter dem chinesischen Durchschnitt.

Trotz der festgestellten politischen Inkorrektheit wird man aber im öffentlichen Diskurs von Parteitagsreden oder Propagandafilmen keinerlei Erwähnung dieses Problems finden. Die Zwänge des Salons setzen sich auch in China durch, aber sie sind dort weniger stark als in demokratischen Ländern. Diesen merkwürdigen Zusammenhang zwischen Demokratie und einer gewissen geistigen Unfreiheit entdeckte im 19. Jahrhundert der französische Aristokrat Alexis de Tocqueville, der beim Beschreiben der amerikanischen Demokratie einen in seiner Heimat ungekannten egalitären Gesinnungsterror beschrieb.
Wenn von afrikanicher Entwicklung die Rede ist, passen sich auch chinesische Unternehmer den Zwängen des Salons an und verbreiten Optimismus. Sobald aber der formelle Rahmen verlassen wird, merkt man, dass kaum jemand auch nur minimales Vertrauen in die afrikanischen Entwicklungsumgebungen hat.

Anhang

Durch günstige Produktionsbedingungen zu einem Industriekonglomerat zu werden, ist nicht einfach. Billiglohn genügt nicht. In seinem Buch „The Bottom Billion“ erklärte Paul Collier vor 10 Jahren, dass der Zug Afrikas vor ca 20 Jahren,während Ostasien sich durchsetzte und damit Afrika noch weiter nach unten drückte. Dabei hat Collier sein Augenmerk vor allem auf die Korruption, Instabilität und verfehlte Politik der afrikanischen Staaten gerichtet. Das Reproduktionsverhalten macht er nicht zum Problem, und von der psychischen Verfasstheit der Völker redet er nicht. Vielmehr geht er, wie es sich für einen Ökonomen und häufigen Gast im UNO-Salon gehört, von Gleichheit aus.





Getroffene HundInnen haben fertig

In einer panikartigen Medienhetzjagd, die sich auf erlogene Belanglosigkeiten stützt, versuchten sie den Autor des randständigen Antaios-Verlags noch rechtzeitig abzuknallen, bevor er dann bei den Leserwertungen auf Rang 1 emporschnellte. Er hat das Potenzial, zu einem Klassiker zu werden.

Endstation Schland

Deutschland hat fertig. Deutschland braucht keinen Genitiv mehr. Das Ende ist Deutschland. Das Ende heißt Deutschland. Endstation Schland.  Dieser Gedanke passt zu bekannten Thesen von Rolf Sieferle, dem gerade Deutschland erscheint ihm als das unangefochtene Zentrum und der Ausgangspunkt des multikulturellen Wahnsinns erscheint.

So in etwa kann man den scheinbar von lateinischer Grammatik abweichenden Titel des freitodverstorbenen Politologen Rolf Sieferle verstehen. Durch ein Versehen schaffte er in die Feuilleton-Ranglisten. In letzter Minute warnt die TAZ vor der sich abzeichnenden Panne. Damit löst sie eine Medienhetzjagd aus, die sich wie üblich auf erlogene Belanglosigkeiten stützte. So gelangt das Buch des Antaios-Verlags in den Leserwertungen und Verkaufszahlen auf Rang 1, und die politmediale Klasse zeigt einmal wieder, dass der Buchtitel Recht hat.

Sieferle wird ein Klassiker

Rolf Peter Sieferle: Das Migrationsproblem; Bild aus Buchbesprechung von Johannes Poensgen in Blaue Narzisse 2017-03-08

Rolf Peter Sieferle hat einige wichtige Gedanken besonders prägnant formuliert. Die Kundenrezensionen seines früher veröffentlichten Werkes “Das Migrationsproblem” zeigen dies auch auf. Es hat durch die Hetzjagd der leitmedialen TorwächterInnen, die aus freiem Willen nur eine Carolin Emcke ehren würden, vielleicht endgültig den Durchbruch zur Bekanntheit verschafft, die ihm anders als Emcke dauerhaften Ruhm bescheren wird.

Sehr überzeugend kommentiert Tumult-Redakteur Frank Böckelmann die Machenschaften der LügnerInnen von Endstation Schland und resümiert:

Journalisten sind Tagesglücksritter. Sie haschen nach beachtungsträchtigen Themen und versuchen, sie zu besetzen. Den Erfolg ihrer Arbeit messen sie weniger an der Reaktion der Leser als am Urteil und der Anerkennung ihrer Kollegen und Informanten. (Verstärkt gilt dies für die elektronischen Medien.) Journalisten haben gelernt, unter starkem Konsensdruck zu arbeiten und ihn als Freiheit auszulegen, und wissen, welch tiefe Stille sich um Abtrünnige herum ausbreitet. Man muss ihnen nicht erst sagen, was (noch) sagbar ist. Als Glücksritter wetten sie auf den Hype von morgen.

Sie wollen ja auch künftig dabei sein, und die Zukunft ist für sie die Zirkulationssphäre, sie sich ständig erweitert. Instinktsicher betreiben sie Entgrenzung – und sehen sich bei einem unverbindlichen Universalismus und Kosmopolitismus am besten aufgehoben. Darin wurzelt ihr typischer Zynismus, verbrämt mit Öffnungspathos. Denker wie Sieferle, die in die Menschheitsgeschichte und in die Weite blicken und infolgedessen am Fortschritt und am Gutmenschentum zweifeln, erregen ihre tiefe Abneigung, ja ihre Wut.

Viele Leser spüren, dass die meisten Journalisten heute die Rolle des objektiven Beobachters und neutralen Sachwalters aufgegeben haben und ihre Leserschaft belehren wollen. Das macht sie auch argwöhnisch gegen die Sieferle-Schelte. Wer aber Sieferle einmal neugierig gelesen hat, fasst Vertrauen zu diesem Universalgelehrten. Er spürt, dass Sieferle nicht dem Ressentiment und Revisionismus, sondern dem Erkenntnisdrang verfallen war. Die Diffamierung von heute presst seinen Namen ins Bewusstsein wachsender widerständiger Minderheiten.

Sieferle wird, wenn die Werkausgabe seiner Schriften voranschreitet, in wenigen Jahren einem nach ungeschminkter Erkenntnis hungernden Publikum als einer der großen Denker unserer Zeit imponieren. Er hat den Rang von Kulturwissenschaftlern wie Rudolf Kassner und Eugen Rosenstock-Huessy, von Sozialphilosophen wie José Ortega y Gasset, Arnold Gehlen und Panajotis Kondylis und von Historikern wie Arnold J. Toynbee, Reinhart Koselleck und Christian Meier.

Mehr zum Thema

Ellen Kositza widmet der Causa Finis Germania nach langer Pause ein Video.

Auch Martin Sellner spricht darüber.

Philosophia Perennis widmet Sieferle einige Artikel.

Summum Ius arbeitet am Thema.

Totgesagte leben länger.  Zumindest für die lateinische Sprache scheint dies zu gelten.


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