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Anti-RassistInnen gehen Bahlsen auf den Keks

Zunächst gingen anti-rassistische Instagram-Gören der Firma Bahlsen auf den Keks, aber jetzt hat Bahlsen einen an der Waffel. Die des Rassismus überführte Firma will ihre Afrika-Edelherb-Waffelkekse umbenennen.
Dass die Nennung von Afrika in Zusammenhang mit dunkelhäutigen Keksen rassistisch ist, hatte eine laute Gruppe junger Anti-RassistInnen aufgezeigt. Die Schutzbehauptungen des ertappten Unternehmens, wonach Kakao-Pflanzen in Afrika wachsen, besänftigte die klarsichtgen Anti-RassistInnen nicht, denn was zählt, sind die potenziellen Gefühle der UnterdrücktInnen und BenachteiligtInnen. Auch das durch suspekte Färbung hervorgehobene „N“ in dem N-Wort „BahlseN“ könnte diese beleidigen. Die Marketing-Abteillung von Rahlsen gelobte Besserung und Aufarbeitung der eigenen kolonial-rassistischen Vergangenheit, zu der auch die Beschäftigung von Kriegsgefangenen und Export in Apartheid-Staaten gehört. Ein Satiriker in der Springer-WELT schlägt vor, „Afrika“ in „Antifa“ umzubenennen.
Die Landeshauptstadt München zelebriert ab nächste Woche ihre jährlichen Anti-Rassismus-Wochen. Immer mehr Münchner Gymnasien lasssen sich als „Schule gegen Rassismus“ zertifizieren und bilden wachsame Anti-RassistInnen wie jene, die gegen Bahlsen Zivilcourage zeigten, heran.