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Europa gehört Allen, Gender für LateinerInnen

Deutschland bekommt seine erste Professur für Latein und Gender.  Für Forschung im Dienste der Gleichheit und Diversität unter LateinerInnen steht ein Förderetat von 472K€ bereit. Europa gehört eben Allen, auch rückwirkend:

Die Uni Osnabrück erhält die bundesweit (gottseidank) einmalige Professur [Nachtrag: Da steckt ein übler Witz dahinter.] Latein und Gender.
Erfahren wir dann, dass Caesar eine Frau, Nero schwul, die Vestalinnen unterdrückt und die Römer ganz üble Kolonialisten waren?

Griechische Götter in neuer BBC-Verfilmung von Homers Ilias https://vk.com/wall-113930409_5899

Da darf man mal gespannt sein, welchen Schwachsinn sie da wieder zusammenrühren. Lateinische Grammatik steht den genderideologischen Postulaten nämlich ziemlich diametral gegenüber. Und weil es eine tote Sprache ist, ist auch der soziologische Ansatz, den Leuten neue Sprachregeln aufdrücken zu wollen, nicht so wirklich aussichtsreich.
Vermutlich ist das Ziel erstens das, was immer das Ziel bei Professoren x+Gender ist, nämlich qualifikationslose Leute in irgendeine Fach zu drücken und möglichst viele Professoren für Genderasten einzusammeln, und zweitens, wie schon bei den Archäologen, systematisch ideologische Geschichtsfälschung zu betreiben.

Hadmut Danisch zitiert aus offiziellen Beschreibungen des geplanten Lehrstuhls:

Am künftigen Lehrstuhl werde es dann beispielsweise darum gehen, die Literatur der alten Römer auf Aspekte wie Weiblichkeit und Männlichkeit neu zu untersuchen. Darüber hinaus würden etwa Fragen einer veränderten sozialen Rollenverteilung, räumlichen Mobilität, Körperlichkeit oder auch Emotionalität erforscht.
„Die Kombination Latein und Genderforschung ist deutschlandweit einzigartig und bietet ein breites Forschungsfeld, das auch für die Lehre fruchtbare Impulse liefern kann“, erläutert Vizepräsidentin Susanne Menzel. Über die Beteiligung der Professur am Lehramtsstudiengang für das Gymnasium könne die Genderthematik auch in den Lateinunterricht Eingang finden. Zudem sei an der Universität Osnabrück Gleichstellung als strategisches Ziel verankert.

und kommentiert weiter:

Ah, ja. Angriff auf die Schulen über den Umweg Latein. Schon die Schüler frühzeitig Gendern. Linke Forschung ist, wenn vorher schon feststeht, was rauskommen wird. Und Universität ist heute, wenn die Ausrichtung der Forschungsergebnisse schon vorher als strategisches Ziel festgelegt wird.
Wer glaubt denen noch was?
Ich persönlich habe meinen Beitrag zur Genderforschung in Latein übrigens schon 2006 geliefert: Ich hege ernstliche Zweifel an der Legende, dass Romulus und Remus, die Gründer Roms, von der Wölfin gesäugt wurden. Scheint mir eher ein Übersetzungsfehler oder innerhalb der Sprache eine Unkenntnis des Begriffs Lupa gewesen zu sein. Meiner Interpretation nach wurden die beiden nicht von einer Wölfin, sondern – „mama lupa” – von der Puffmutter aufgezogen.

Ein Leser verweist dazu auf diese Mitteilung der Uni Osnabrück:

Das der Universität Osnabrück zugesprochene Fördervolumen beträgt 472.500 Euro. Die Mittel stammen aus dem Maria-Goeppert-Mayer-Programm für internationale Genderforschung, mit dem das Land die Geschlechterforschung an den niedersächsischen Hochschulen nachhaltig stärken will. „Wir haben an der Universität Osnabrück Gleichstellung als strategisches Ziel verankert und freuen uns darüber, eine renommierte Maria-Goeppert- Mayer-Professur in diesem hochspannenden Themenfeld zu besetzen“, so Universitätsvizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel. […]
Das Programm ist zu Ehren der aus Göttingen stammenden Physik-Nobelpreisträgerin Maria Goeppert Mayer (1906-1972) benannt. Sie studierte Mathematik und Physik an der Universität Göttingen und promovierte bei Max Born. Anfang der 1930er Jahre siedelte sie mit ihrem Mann, dem Chemiker Joe Mayer, in die USA über. 1963 wurde ihr der Nobelpreis für ihre herausragende Arbeit in der theoretischen Physik zu Kernkonfigurationen nach dem Spin-Bahn-Kopplungsmodell verliehen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstützte Maria Goeppert Mayer jüdische Kolleginnen und Kollegen, die in die USA emigrierten. Sie setzte sich für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und ermutigte junge Frauen, sich den Naturwissenschaften zuzuwenden.

Die Frau würde sich wohl im Grab umdrehen – sie holt einen Nobelpreis in Physik und wird dann mit einer Quotilden-Professur für Feminile Geschwätzwissenschaft „geehrt“.





Feministische Rassismusjägerinnen für antiweiße Hasspropaganda bezahlt

An der Uni Bremen agitiert die evangelische Theologin Dr. Eske Wollrad gegen das Weißsein, die Weißheit, die Whiteness, die zu überwinden wir heute dank Völkerwanderung endlich die Chance haben und deren Verwerflichkeit sich nur aus dem Leiden der unterdrückten People of Colour verstehen lasse. Es ist die Ideologie des von L’Oreal geschassten Transgender-Models Munroe Bergdorf, nur noch wissenschaftlicher. Wenn man da „weiß“ durch „jüdisch“ ersetzt, ist das evangelisch-universitäre Elaborat sogar in hohem Maße Göbbels-kompatibel.
Man sieht hier die feministische Egalitärfrömmelei am Werk, die sich häufig in analer, vaginaler und feminiler Wissenschaft niederschlägt. Sofern es dabei nicht nur um Körperbefindlichkeiten geht, konzentriert sich das Augenmerk der Forscherinnen darauf, den Rahmen der zulässigen Rede abzustecken und unzulässiges zu brandmarken.
Die EU fördert bis 2014 das Projekt Erziehungswelten, bei dem ausschließlich weibliche Forscher dem Rassismus im Kinderbüchern nachspürten und Vorschläge für eine rassismusfreie Demokratiepädagogik entwickelten.

Ein gelehrtes Buch von Wollrad, in dem sie KollegInnen ihrer Fachrichtung fleißig zitiert,  hat vermutlich mindestens einen dankbaren Leser. Das ergibt sich aus seiner nicht allzu aussagekräftigen Rezension.
Innerhalb der Evangelischen Kirche konzenriert sich Eske Wollbold wie so viele Geschlechtsgenossinnen ganz auf Frauenbefindlichkeiten und auf konsequente Durchdeklination des normativen Individualismus bis hin zur Polyamorie.  Diese Positionen vertritt sie stets im Namen der „Frauen in der Evangelischen Kirche“ oder der Wissenschaft.  Es ist eine unendliches Arbeitsfeld.  Für die „volle Gleichstellung“ ist bis in alle Ewigkeit „noch viel zu tun“.

Dass wirkliche Gleichheit von gleicher Produktivitität kommt, wollen die EgalitärfrömmlerInnen nicht verstehen. Statt auf die Entwicklung von Therapien konzentrieren sie sich konsequent auf das Zensieren von Diagnosen.  Man ist versucht, dem Apostel Paulus, der dem Weib das Schweigen in der Kirche verordnete („mulier taceat in ecclesia“) zumindest insoweit Recht zu geben, wie Pastorinnen nichts anderes einfällt als Körperlichkeit, Gleichheit und Zensierlust.  Wenn es für die Weisheit des Apostels Paulus eines lebenden Beweises bedurfte, liefern Wollrad und ihr Pastorinnenverband ihn.

Zwar endete das EU-Projekt „Erziehungswelten“, aber die Egalitärfrömmelei in ihrem Lauf halten keine Bloggerwünsche auf.   Ein Vorteil des von FeministInnen herbeigeführten Staatsbankrotts ist, dass für staatsfinanzierte Egalitärfrömmelei immer weniger Geld da ist.  Statt der Masse der Unproduktiven, die es immer überall gibt, zu alimentieren, würde ein strategisch agierendes, auf die Mehrung seines Gemeinwohls bedachtes  Gemeinwesen sich auf die Förderung  der produktiven Minderheiten konzentrieren, und ein bankrotter Staat wird diese Gruppe dann vielleicht wenigstens in Ruhe lassen.   Von ihrem Erfolg und ihrer Vorbildwirkung geht die Entwicklung aus, die allein auch weitere Kreise aus der Armut ziehen kann.  Frauen studieren dort MINT-Fächer, wo die umgebende Gesellschaft konservativ orientiert ist.

Ein Videoblogger macht sich über die Pippi-Langstrumpf-Hexenjägerin Eske Wollrad lustig:

Der afroamerikanische Ökonom Thomas Sowell erklärt den Zusammenhang zwischen Produktivität und Reichtum:
Videoblogger Black Patriarch, der den Niedergang des schwarzen egalitärfrömmlerischen Detroit dokumentierte, hat auch dieses Thema in sehr klarsichtiger Weise vertieft:


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Wettbewerb Jugend gegen Rassismus 2018

Die beim Kampf gegen Braunes Bier führenden SPD-Städte Nünrberg und München mobilisieren die Jugend für „Menschenrechte“ und gegen „Rassismus“ ihrer Mitbürger. Es werden Projekte ausgezeichnet, die sich gegen „Alltagsrassismus“ einsetzen. Einzelpersonen oder Gruppen von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen bis zum Alter von 25 Jahren mit Wohnsitz in München oder Nürnberg können sich für den Preis bewerben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 9.000 Euro. Bewerbungsschluss: 20. Oktober 2017. Ansprechpartnerinnen: Stadt Nürnberg/ Menschenrechtsbüro, Stadt München/ Sozialreferat/ Stelle für interkulturelle Arbeit.
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Bunte Wahlsoftware und IT-Politik unterminiert Staatssicherheit und braucht Sündenböcke


Die Wahlsoftware des Bundes ist offenbar absolut unseriös, voller „Sicherheitslöcher“, massiver Pfusch auf Laienniveau, ein haarsträubender Murks auf dem nächsten.
Zu diesem Schluß kommt der Informatiker Hadmut Danisch nach erster Analyse eines Berichts des Chaos-Computer-Clubs.
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