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Würzburg: bis 5 Jahre Haft wegen Gesichtsschwärzung bei Karneval

Ein Haftstrafe von bis zu fünf Jahren droht nun drei Männern und einer Frau aus Unterfranken. Wie die Würzburger „Mainpost“ berichtet, hatten sich die vier 2017 schwarz angemalt (Blackfacing) und liefen dann kurzfristig und ungeplant im Würzburger Faschingszug mit. Dabei enthüllten sie nämlich ein Plakat mit der Aufschrift: „Wir wissen genau, abschieben wird uns keine Sau!“ Außerdem sollen sie mit den Rufen von „Money, money, money“ („Geld, Geld, Geld“) das „Vorurteil“ geschürt haben, „Flüchtlinge“ würden nach Deutschland kommen, um hier auf unsere Kosten ein besseres Leben zu führen. Sie wurden sofort abgeführt und angeklagt. Würzburg: bis 5 Jahre Haft wegen Gesichtsschwärzung bei Karneval weiterlesen

Die Süddeutsche und der NDR hören Stimmen

Semper aliquid haeret. Ein probates Mittel in der 3D-Technologie: Diffamieren, Dämonisieren, Denunzieren. Bunte Politiker und ebensolche Journalisten fallen dadurch auf, daß sie Zitate aus dem Zusammenhang reissen und sie in verzerrter Neu-Auslegung gebetsmühlenartig multiplizieren. So erfahren Original-Zitate durch den vom politischen Gegner vorsätzlich umetikettierten Inhalt und perfiden Drall bisweilen eine Bedeutungsumkehr um 180 Grad. Akif Pirincci oder Björn Höcke wurden und werden weiterhin sinnentstellend wiedergegeben. Und zwar so, daß man sich berechtigterweise empören konnte. Nur, die so kolportierten Meinungsäusserungen und die Original-Zitate erweisen sich bei genauerer Recherche als nicht deckungsgleich. „Alternative Zitate“ sind eine Form von „Alternativen Fakten“, wie sie das leitmediale Paralleluniversum erzeugt. Die Süddeutsche und der NDR hören Stimmen weiterlesen