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Neueinträge im Logbuch des sinkenden Schiffs

Daniel Matissek schreibt:

In einer Sigmaringer Erstaufnahmeeinrichtung befinden sich unter "nur" 400 Flüchtlingen etliche Gefährder, Schwerkriminelle und Problemfälle. Seit Monaten ist der Bahnhof des einst schmucken Schwabenstädtchens No-Go-Area; Alkoholexzesse, Drogendelikte und Pöbeleien sind an der Tagesordnung. Die baden-württembergische Polizei plante daher den Einsatz verdeckter Ermittler, der vom längst "eingegrünten" CDU-Innenminister Thomas Strobl prompt ausgeplaudert und so im Vorfeld sabotiert wurde: Staatsversagen in höchster Vollendung. Heute berichtet die FAZ, dass sich in Deutschland tschetschenische Verbrecherbanden derzeit ungehindert ausbreiten. Endlich neues Frischblut; nach den "Schwerpunktgruppen" der Einbruchskriminalität - Rumänen (darunter v.a. Roma) und Georgier - und den in immer mehr Großstädten die Organisierte Kriminalität übernehmenden arabischen Clans wird das ethnokriminologische Potpourri durch ganz neue Provenienzen bereichert. Am Freitag attackierten Wachleute (!) der Tourismusmesse ITB in Berlin den Stand Israels, bedrohten Mitarbeiter und riefen antisemitische und propalästinensische Parolen. Die Täter ("arabischer Migrationshintergrund") wurden direkt wieder auf freien Fuß gesetzt. Hypothetische Abschiebung wäre eh nicht drin, denn: Sie sind längst deutsche Staatsbürger. Clever, clever! Über die vielen nur mehr unter "Vermischtes" - wenn überhaupt - publizierten sonstigen Vorfälle der letzten 48 Stunden (Nürnberg: Massenschlägerei vor Disco mit 60 Leuten, überwiegend Migrationshintergrund; Rosenheim: Eritreer sticht auf Mädchen ein, Großeinsatz; Schwabach-Limbach: zwei Polizisten werden bei Paßkontrolle von vier 16-18jährigen Afghanen dienstunfähig geprügelt usw. usf.) braucht man im Prinzip kein weiteres Wort mehr zu verlieren. Die Tinte ist noch nicht trocken, da müßte man schon über das nächste Dutzend gleichwertiger Ereignisse schreiben. Mittlerweile ereignen sich im Stundentakt in Deutschland "Zwischenfälle" und Ungeheuerlichkeiten, die noch vor 15 bis 20 Jahren - selbst bei nur sporadischem Auftreten - das Potential gehabt hätten, die politische Ordnung zu erschüttern, lautstarke Aufschreie der Empörung oder womöglich gar öffentliche Unruhen zu tuschen. Doch die Abstumpfung durch schleichende tröpfchenweise Verabreichung homöopathischer Dosen des Wahnsinns, den wir längst als "Realität" und "normative Kraft des Faktischen" zu schlucken bereit sind, ist so weit vorangeschritten, dass die apolitische Mehrheit sich in wohliger Indolenz und Indifferenz wiegt. Die Politik und ihre ideologischen Helfer kennen ihre Schafe. Der Trick ist, jeden zu verunglimpfen und gesellschaftlich ins Abseits zu stellen, der das Gesamtbild zu beschreiben sucht; der die Tendenz insgesamt erfaßt; der die vielen punktuellen Eindrücke in einen systemischen Zusammenhang rücken will. Die Beschreibung von Mosaiksteinchen - im medialen Sprachgebrauch nennt man sie "Einzelfälle" - ist gerade noch zulässig; auch Empörung, Entsetzen und Sprachlosigkeit darauf sind in Grenzen erlaubt, doch nur als fein fragmentierte, einzelfallbezogene Reaktionen. Wehe aber dem, der sie in Bezug zueinander setzt und das Muster dahinter erkennt! Es ist wie eine Party auf einem sinkenden Luxusliner mit bereits gewaltiger Schlagseite; die eine Pfütze hier, das eine umgestürzte Glas da, der besorgniserregende Blick aus dem einen Bullauge sind erlaubte Smalltalk-Themen. Doch sie dürfen nicht kausal verwoben werden; wer die vielen Symptome kombiniert, wer Eins und Eins zusammenzählt, wer die dräuende Gefahr eines Gesamtkollaps ausspricht, der ist Partypooper, Suppenspucker, Spielverderber, Schwarzseher. Übersetzt in die Phraseologie der BRD 2018 heißt das: Populist, Rassist, Nazi. Zuletzt wurde diese groteske Masche am Suhrkamp-Autor Uwe Tellkamp ("Der Turm") statuiert, der es gewagt hatte, angesichts von 0,3 % im Jahr 206 tatsächlich anerkannten Asylbewerbern die wahren Motive der Merkel-Gäste allgemein zu hinterfragen - und prompt vom litararischen Moralkartell bis hin zum eigenen Verlag für seine "Privatmeinung" gerügt und abgestraft wurde. Und während also die Sicherheit im öffentlichen Raum kippt, während unzählige Straftaten durch infolge rechtswidriger Grenzöffnung eingewanderte Personenkreise in einer derartigen Frequenz verübt werden, dass sich inzwischen sogar die Kriminalstatistik nicht mehr rechtzeitig frisieren und uminterpretieren läßt, während der uns tagtäglich höhnisch vorgeführte Mißbrauch des Asylrechts zu Lasten echter Anspruchsberechtigter zum Himmel schreit: Da scheint die politische Führung des Landes in Paralleluniversen entrückt. Als seien dies die sorgenvolle Bevölkerungsmehrheit auch nur im entferntesten tangierende Dringlichkeitsthemen, wird bei uns über Dieselplaketten gestritten, unter Aufbietung fabrizierter Studien über erfundene Dieseltote. Es wird nicht über die Tatsache der schlimmsten und flächendeckendsten Gefahr für Mit- und Selbstbestimmung der Frau debattiert, die von muslimischer Masseneinwanderung und zunehmender Islamisierung ausgeht und welche uns neben Zwangs- und Vielehen, Genitalverstümmelung, Ehrenmorden und Verschleierung auch eine beängstigende Steilkurve an Sexualstraftaten beschert hat - sondern über "metoo", über mißverständliche Komplimente ältlicher deutscher Familienväter an jüngere Frauen, über angeblich "sexistische" Kunst, die prompt dem Entartungsvorwurf und subsequenter Zensur zum Opfer fällt. Und natürlich über die Nationalhymne mit ihrer "Männlichkeitslastigkeit". Was wir hier vernehmen, ist der fatale Doppelklang von kulturbolschewistischem Rigorismus einer dekadenten Intelligenzja zum einen, und schleichendem Vormarsch der Anarchie zum anderen. Die Zug- und Fliehkräfte werden größer. Und das Schiff sinkt und sinkt.

Einige Verweise wurden von uns unterlegt.
Inhaltlich ist nicht viel zu ergänzen.
In München orientiert sich der „kulturbolschewistische Rigorismus“, von dem der Autor spricht, sogar tatsächlich an bolschewistischen Vorbildern wie Lenin und jakobinischen wie Marat, doch die Entwicklung ist mehr durch dekadente Geistesschwäche und Sklavenmoral gekennzeichnet als durch Glauben an irgendwelche Fortschrittsutopien.
Messerstechereien, Vergewaltigungen und andere Gewaltdelikte ungekannter barbarischer Qualität gehen von den Subjekten der Europäischen Menschenrechte aus. Junge Frauen sind die beliebteste Beute, aber auch Senioren werden regelmäßig vergewaltigt, ausgeraubt und ermordet. Die Messerstechereien weisen meistens auch Anzeichen von Terrorismus auf. Bürgerkrieg und Schwachsinn gehen fließend ineinander über.





Steuermillion für Ökosex-Antidiskriminierungs-Festival

Die “Grenzen zwischem menschlichem und unmenschlichem, d.h. zwischen Mensch und Tier” seien “nur imaginär”: Unterscheidungen zwischen Menschen und Anderen hätten zu Sklaverei und Genozid geführt, erklären die Veranstalter. Diesen Gedanken machen sie durch sexuelle Interaktion zwischen den Arten sichtbar.

Nach der Sodomie ist die “Erotik mit Tieren und Pflanzen” an der Reihe. Am 7.-16. Juli € zelebriert das Kulturfest des Städtchens Santarcangelo bei Rimini sexuelle Transgressionen zwischen Menschen und anderen Lebewesen. Gut 851.167.69 € öffentliche Gelder koste das Santarcangelo-Festival, die von der Gemeinde Santarcangelo, der Region Emilia Romagna und dem italienischen Staat getragen werden. Bürgermeisterin Alice Parma hat sich schon 2015 mit einem Transgressionsfestival einen Namen gemacht, bei dem auf öffentlichen Plätzen nackt uriniert und Vagina gezeigt wurde.

Cécile Kyenge, Laura Boldrini, Papa Bergoglio
Drei besonders sentimentale Propagandisten der Völkerwanderung: Ministerin Kyenge, Parlamentspräsidentin Boldrini und Papst Bergoglio

Die kongolesisch-italienische Ex-Ministerin Cécile Kyenge (vgl Christine Taubira oder Aydan Özoguz) gründet anlässlich der Festival-Eröffnung ein “Museum der Unmenschheit”. Das Museum wird die Geschichte als einen erfolgreichen Kampf der anderen Arten gegen Diskriminierung durch den selbsternannten Menschen darstellen.  „Tiere“ solle man die Anderen nicht nennen, da dies diskriminierend sei. Dazu erklären die Veranstalter, es gehe um den “Willen, die Geschichte zu entmenschlichen”. Die “Grenzen zwischem menschlichem und unmenschlichem, d.h. zwischen Mensch und Tier” seien “nur imaginär”: “Es gibt keine Lebewesen, die wichtiger oder unwichtiger sind, und wir sollten nicht andere Lebewesen aufgrund unserer Vorurteile oder aufgrund der begrenzenden Kategorie des Menschlichen etikettieren”, heißt es in der Broschüre.

Atelier Paul De Vos: Paradies auf Erden, CC Wikimedia

Daher fordert das Festival folgerichtig “Freedom for Every Body”. Es erinnert an alte Visionen von friedlichen Wölfen und Lämmern in Paradies. Von der Reproduktion der Körper, die zur Konkurrenz ihrer Nachkommen um Lebensraum und mangels natürlicher Feinde zum Siegeszug der r-Strategie (Ausbreitertyp) führt, ist bezeichnenderweise nichts zu lesen, obwohl sich das Festival um Sexualität dreht.  Von dem Unterschied zwischen triebgesteuerten Wesen und solchen, die ihre Belange planen und ihre Persönlichkeit umprogrammieren  können und dadurch eine besondere “Menschenwürde” erlangen, liest man im Programmheft nichts.  Vielmehr wird gewarnt, dass die „Illusion“ einer höheren Würde des Menschen gegenüber einem tierischeren „Untermenschen“ in der Vergangenheit zu Sklaverei und Genozid geführt habe.

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Von der „Würde des Tieres“ sprechen zuletzt auch Tierärzte und Vegetarier, die daran erinnern, dass Tiere fühlende Wesen sind und seit alter Zeit zum Paradies und somit zur Vision vom menschlichen Glück dazugehören.

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Das Festival will noch einen Schritt weiter gehen.  Es will Unterscheidungen aufheben und die Welt inklusiver machen.   Einzig maßgeblich sind die Körper und ihre gleichermaßen bedienungswürdigen Bedürfnisse.  Aufgrund der Roboterisierung soll auch Leistungsdruck entfallen. “Make love not work” ist ein weiteres Motto des Festivals.  Auch die „Ehe für Alle“ gewinnt damit eine tiefere, noch grundlegendere gesellschaftspolitische Bedeutung.

Letztlich dürfte es auch darum gehen, die in der Region Emilia Romagna dominante linke Klientel weiter am Tropf des Steuerzahlers zu nähren. Das Thema des Festivals sei die Entmenschlichung der Geschichte, aber die Spesen bezahlen wir Menschen, spottet ein Blogger.

Grüne München feiern am 30. Juni 2017 die „Ehe für Alle“ als ihren Sieg.

Ähnlich wie die Grüne Jugend war Italiens dominierende Schickeria immer wieder die Avantgarde des normativen Individualismus, der sich hier in voller Pracht und letzter Konsequenz entfaltet, um gegen jedweden Selbstbehauptungswillen eines „Wir“ Front zu machen. Andere Europäer zogen stets schnell nach. Vielleicht hat es auch mit der geopolitischen Lage als “Weichteil Europas” (Churchill) zu tun. Die Festivalveranstalter bemühen gerne die Biologie und verwenden Metaphern aus Versuchslaboren, als die sie auch die Gesellschaft begreifen. Sie geben sich kreativ und innovativ, aber es ist stets darauf Verlass, dass ihre Schaffenskraft sich nicht auf die Erzeugung von Antikörpern richten wird.


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