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Thüringen-Wahl: Die Arroganz und Ignoranz der Geohrfeigten

Im Potemkinschen Dorf der sogenannten Qualitätsmedien schien der Groll nach der Wahl in Thüringen grenzenlos zu sein. Selbst die Lobby der abgefeimten Journalist*Innen haderte heftig mit den katastrophalen Resultaten für die vermeintliche „Mitte“, die nicht wenige als Erbhof mit Ewigkeitsanspruch stutenbissig quasi als Ersatz-Monarchie verteidigen wollten. Manch Wähler fühlte sich erinnert an den Zusammenbruch der Monarchie, den Philipp Scheidemann 1918 mit Ausrufung der Republik so quittierte:

„Das deutsche Volk hat auf der ganzen Linie gesiegt. Das alte Morsche ist zusammengebrochen; der Militarismus ist erledigt! Die Hohenzollern haben abgedankt! Es lebe die deutsche Republik!“

Die einleitenden Worte der Aktuellen Kamera, pardon der ARD-Berichterstattung über die Wahl in Thüringen glichen einer Wähler-Schelte: der Wähler habe die Parteien in eine schwierige Situation manövriert und nun müssten sich die vorher so massiv unterstützten Politiker heftig am Kopf kratzen, um die versalzene Suppe durch Geschmacksverstärker wieder genießbar zu machen oder sich ein neues Volk wählen. Thüringen-Wahl: Die Arroganz und Ignoranz der Geohrfeigten weiterlesen