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EU schafft Abendland ab

Mit seinem Anti-Kreuz-Zug befindet sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in bester Gesellschaft. Generationen von Historikern haben seit ca 1968 kaum etwas anderes getan, als schlaumeierisch kollektive Identitäten zu dekonstruieren, die ihre Vorgänger aufzubauen geholfen hatten.
Zunächst ging es nur darum, Deutschland oder Frankreich oder „den Nationalstaat“ als eine schädliche Propagandakonstruktion von ein paar Ideologen zu entlarven, um auf diese Weise den Weg für das „europäische Projekt“ freizuschießen.
Doch später geriet auch Europa selbst ins Visier, und zu den Historikern gesellten sich die Theologen.
Sie alle führen einen bunten Kampf gegen kollektive Subjekte (Identitäten), die ebenso wie das Geschlecht und die Rasse bedeutungslose Fiktionen sein sollen.
Doch Totgesagte leben länger.

Am christlichen Imperialismus wuchsen Europas Nationen

In seinem neuen Bestseller „Le Déstin Français“ (Das Französische Schicksal) zeichnet Eric Zemmour die Geschichte einer Reichsidee nach, die mit Chlodwig im 6. Jahrhundert begann und bei Napoleon kulminierte und für die Führerschaft in der Konstruktion eines christlichen Abendlandes, das sich speziell durch seinen Gegensatz zum Islam definiert, stets ein konstituierendes Element war.

Auch Philippe de Villiers hat die identitätsstiftende Interpretation der Geschichte als unvermeidliche Aufgabe unserer Zeit begriffen und daher einen Roman über Chlodwig veröffentlicht:
Eigentlich sollte man annehmen, dass unsere EU-Eliten den in den europäischen Reichsideen inhärenten Europäismus begierig aufgreifen, um ihrem moribunden EU-Projekt mehr Leben einzuhauchen.
Schließlich könnte man ohne weiteres argumentieren, dass auf diese Weise die EU berufen sei, die Bestimmung sowohl Frankreichs als auch Deutschlands, Österreich-Ungarns und weiterer europäischer Staaten mit Imperialneigung in einer harmonischen Weise zu vollenden.

EU gegen Europa, Kirche gegen Christenheit

Tatsächlich war diese Idee auch in den frühen Jahren der Europäischen Gemeinschaft noch prägend.
Doch spätestens seit das in Dresden aufbegehrende Volk sich „Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) nennt, glauben die professionellen Dekonstrukteure, ihren Kampf gegen alle Identitäten und Loyalitäten nunmehr nicht mehr nur gegen die Nation sondern gerade auch gegen die europäische Idee führen zu müssen.
Marco Gallina schreibt:

Das Abendland hat einen schweren Stand. Spätestens als eine Dresdener Demonstration den Begriff nach einigen Jahrzehnten des politischen Schlafes wieder aufgeweckt hatte, sahen die Artilleristen der großen Medienhäuser die Zeit gekommen, diesen in Artikeln oder Radiofeatures unter Dauerfeuer zu bombardieren. Ob „Focus“, „Süddeutsche“, „Spiegel“ oder „Zeit“: kaum ein Medium, dass nach den ersten PEGIDA-Demos nichts anderes zu tun hatte, als ein Wort zu diffamieren, aus dem einfachen Grund, dass es das falsche Lager benutzte. Noch in den 1950ern hatten sich insbesondere CDU und CSU mit dem Gedanken des christlichen Abendlandes identifiziert, um eine europäische Gemeinschaft aus der Taufe zu heben […].“
[…]
Es ist das eine, wenn die Presse einen Begriff schleift, der nicht in das Konzept ihrer politischen Agenda passt; es ist aber das andere, wenn Theologen oder gar Kardinäle einen Begriff schleifen, der nichts anderes als die Frucht jahrhundertelanger Arbeit ihrer Vorgänger ist. Der Chef der Deutschen Bischofskonferenz hat im Grunde letzte Woche nichts anderes getan, als eine Ansicht wiederzugeben, die sein hauseigenes Medienportal sowie weitere ungenannte Theologen im Hintergrund teilen. Vermutlich hat nur die Offenheit in der Frage, wie es Reinhard Kardinal Marx mit dem Abendland hält, die meisten Beteiligten irritiert – und nicht so sehr der Inhalt.
Marx bekannte dabei nicht nur, dass er von dem Begriff des christlichen Abendlands nichts halte, weil er diesen als „ausgrenzend“ empfand, sondern auch, weil eine solche Bezeichnung die große Herausforderung verkenne, „in Europa dafür zu sorgen, dass verschiedene Religionen mit jeweils eigenen Wahrheitsansprüchen friedlich zusammenleben“. Hellhörig machte das Statement des Kardinals im weiteren Verlauf der Veranstaltung bezüglich einer Instrumentalisierung der Religion (s. Seite 18). Marx spricht schließlich nicht als Privatmann und natürlich ist seine Aussage genau das: Instrumentalisierung. Indem Marx einen klassischen Begriff europäischer Geschichte und katholischen Selbstverständnisses zugunsten einer eher politischen, denn historischen oder theologischen Intention preisgibt, instrumentalisiert er diesen negativ.
[…]
Wenn selbst der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jacques Delors beklagt, es sei ein großes Versäumnis gewesen, die christlichen Wurzeln Europas nicht im Lissabon-Vertrag zu erwähnen („Wir müssen wissen, woher wir kommen“), dann erscheinen die Botschafter eines multireligiösen Europa weniger europäisch als der französische Sozialist.
[…]
Dass der Liberalismus eine christliche Häresie ist, und sich deswegen nur in unseren (abendländischen) Breiten entfalten konnte, erkannte bereits Hilaire Belloc; dass katholische Prälaten die Häresie der eigentlichen Lehre vorziehen, zeugt dagegen von einem erschütternden Relativismus.
[…]
Ausgrenzend ist bereits das Christentum als solches, demgemäß Jesus Christus allein Weg, Wahrheit und Leben ist; niemand kommt zum Vater außer durch ihn. „Extra ecclesiam nulla salus“ gilt nur für diejenigen nicht, die niemals von der Botschaft erfahren konnten, was aber im marx’schen Idealfall des Zusammenlebens der drei abrahamitischen Religionen nicht gegeben ist. Der Erzbischof von München und Freising muss sich also neben dem Vorwurf kultureller wie historischer Unwissenheit den Vorwurf gefallen lassen, ob seine Aussagen mit der katholischen Lehre übereingehen und er damit auch sein Amt als Hirte gewissenhaft ausfüllt.
[…]

EU-Einheitsstaat erfordert globalhumanitäre Richterherrschaft

Die EU wurde in dem Maße zwangsläufig antieuropäisch, wie sie ein Staat werden wollte.
Um Staat zu werden, muss die EU sich über Willen der Völker hinwegsetzen, denn diese Völker sind, so sehr sich Feuilletonisten und Hofhistoriker auch um ihre Leugnung bemühen, nach wie vor als politische Subjekte latent vorhanden, und man ignoriert sie auf eigene Gefahr.
Sobald etwa die Deutschen für die Griechen aufkommen sollen, werden sie sich ihrer selbst bewusst. Die Nationen wollen sich nicht in ihren Kerninteressen von anderen überstimmen lassen. Zumindest beim Volksvermögen hört der Spaß auf.
Genau das hat Charles De Gaulle schon in den 1950er Jahren festgestellt und deshalb die Europäischen Gemeinschaft als „Europa der Vaterländer“ konzipiert.

Um dennoch die EU irgendwie als Einheitsstaat gründen zu können, mussten Delors und Kollegen alle kollektiven Identitäten schleifen und das Individuum zum König machen.
An die Stelle der Politik sind daher zwangsläufig Markt und Menschenrechte getreten. Nur durch Entpolitisierung konnte man versuchen, aus einer nicht existenten Nation etwas staatenähnliches zu bauen. Auch diese Möglichkeit hatte De Gaulle vorhergesehen und abgelehnt.

Um Politik zu vermeiden, hat man europäische Richter ermächtigt.

Instrumentelle Abendlands-Leugung im Dienste der EU-konformen Selbstabschaffung

Mit den aus dem kollektiven Kontext herausgelösten und ins Mimosenhafte gesteigerten Menschenrechten geht ein extremer Unwille gegenüber jedem Anspruch des Kollektivs und jeder identitären Erzählung einher.
Auf diese Weise schafft sich Europa ab, und für dieses Projekt der Selbstabschaffung instrumentiert Kardinal Marx die Theologie und Historiografie.
Hinter seiner Abendlands-Leugnung steckt ein dringender Wunsch nach Instrumentalisierung im Dienste des Globalhumanitarismus, den die EU an die Stelle Europas setzt.

Marco Gallina schließt:

Unserer Zeit fehlen beherzte Laien und mutige Hirten, die sich gerade für dieses christliche Abendland einsetzen, die es lieben, es verteidigen, Stolz empfinden auf die alte res publica cristiana, die diesen Kontinent in seiner kulturellen Dimension erst geschaffen hat, die sich in einer Kontinuitätslinie sehen mit Missionaren wie Bonifatius, Königen wie Ludwig dem Heiligen, Kirchenlehrern wie Thomas von Aquin, Märtyrern wie Thomas More und auch – so politisch-inkorrekt es heute anmutet – Kämpfern wie den Gefallenen von Otranto. Abendland bedeutet Tradition, Abendland bedeutet Kontinuität, Abendland bedeutet Bekenntnis; darin ist es dem Katholizismus nicht unähnlich.

Dass Kardinal Marx nicht bereit ist, dieses Kreuz zu tragen, hat er – bedauerlicherweise – bereits zu anderen Anlässen gezeigt.





Gender- und Abtreibungsagenda der EU stoppen – es gibt kein „Menschenrecht auf Abtreibung“!

Eine patriotische Petition ruft zur Unterschrift gegen eine Resolution des Europäischen Parlaments vom1. März 2018 für offene Grenzen, flächendeckenden Gender-Unterricht an Schulen, „Ehe für alle“, Kampf gegen Rechts und ein „Menschenrecht auf Abtreibung“.
Gegen Menschenrechts-Dogmatismus und überbordende EU-Regelungskompetenzen zu opponieren, kann kaum falsch sein. Gegenüber unseren katholischen Freunden möchten wir zu bedenken geben, dass wir ein Dysgenik-Problem haben. Nach der Kindersterblichkeit und Armut sind Abtreibungen fast das einzige, was der Dysgenik (d.h. verstärkten Ausbreitung lebensuntauglicher Genome) noch entgegenwirkt. Frühere Gesellschaften hatten eingebaute natürliche Eugenik, und das Christentum wirkte dieser stets entgegen, was nicht besonders konservativ (volkserhaltend) aber bis ca 1800 auch nicht weiter gefährlich war. Die natürliche Eugenik ermöglichte zusammen mit anderen Kräften den zivilisatorischen Fortschritt, der Europa auszeichnete und zu dem das Christentum entscheidendes beitrug. Richard Lynn warnt in dem sehr fundierten Buch Dysgenik, dass die Erkenntnisse der Eugeniker des 19.-20. Jahrhunderts im wesentlichen richtig und wichtig waren und dass sie erst in jüngster Zeit sich besonders bedrohlich bewahrheiten. Michel Drac bespricht hier das Buch, wobei er auch zum Schluss „unseren katholischen Freunden“, die ja besonders unter französischen Konservativen eine große Bedeutung haben, ins Gewissen redet:
In einem System von Rechten und Pflichten, das nicht vom Menschen sondern vom Bürger als Rechtssubjekt ausgeht, ähnelt das ungeborene menschliche Leben dem außerhalb der Staatsgrenze stehenden menschlichen Leben. Hier greifen vielleicht Menschenrechte aber nicht die entscheidenden Bürgerrechte. Es kann so eine Zone geben, in der die werdende Mutter Herrin über Leben und Tod ihres Embryos ist. Es ist eher ironisch, dass in der EU mit „Menschenrechten“ für Abtreibung argumentiert wird. Eigentlich sind „Menschenrechte“ dieser Art ein historischer Ausfluss der jüdisch-christlichen Tradition, die jedes menschliche Leben in jedem Stadium als Mikrokosmos verehrt wird. An den Grenzen des Lebens wäre diese womöglich zugunsten eines heidnisch-repbulikanischen Gesellschaftsvertragsdenkens zu mäßigen, wobei es Christen unbenommen ist, das für sich anders zu handhaben.
Die heute in Brüssel herrschende Menschenrechtsideologie ist inkohärent und am ehesten als normativer Individualismus oder Atomismus des Sauhaufens zu verstehen.




Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Eine Vorbemerkung:

„Abtreibung“ – das verharmlosende Word für TÖTUNG UNGEBORENEN LEBENS – geht uns alle an. Ich mahne seit vielen Jahren davor, diese Verbrechen zu verharmlosen. Es gibt kein Recht auf Tötung!

Und weil gerade der Deutsche Katholikentag stattfindet:

Warum schweigen die Kirchen so laut, wenn es um den Schutz des Lebens geht? Das ist ein Skandal!

Es müßte jedes Wochenende in den Predigten gemahnt werden, unsere ungeborenen Kinder zu schützen. Das wäre die wichtigste Aufgabe der „Seelsorger“! „Seelsorger“??? – Oder sorgen sie sich mehr um Gaudi und Unterhaltung der Gläubigen. Sogar tanzen in der Kirche scheint jetzt zur „Seelsorge“ zu gehören. (siehe auch https://conservo.wordpress.com/2018/05/09/die-verunsicherte-kirche-der-bischof-und-der-tritt-ins-kreuz/).

Meine Leser wissen, daß ich ein betont fröhlicher Rheinländer bin. Aber bei diesem Thema gehören Jux, Kurzweil und allerlei Ringelpitz einfach nicht dazu. Soviel Ernst muß sein – auch und gerade in der katholischen Kirche.

Peter Helmes, 10.05.2018

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Bamberg: gehässiger Vandalismus gegen Kreuze

In #Bamberg kam es kurz nacheinander 4 mal zu wütendem Vandalismus gegen christliche Kunstwerke, insbesondere Kreuze.

Unbekannte Täter hatten zunächst am Mittwoch im Bamberger Kloster Heiligengrab eine Heiligenfigur vom Sockel gestoßen und schwer beschädigt. Am Donnerstag wurde erneut in der Kirche randaliert. Diesmal wurde das große Jesus-Kreuz umgestoßen. Am selben Tag wurden in der Kirche St. Otto zwei große Heiligenfiguren umgestoßen.
„Die schweren Figuren und das Kreuz wurden mit purer Gewalt umgeschmissen. Ich frage mich, wer so eine Wut auf die Kirche und den christlichen Glauben hat. Es ist ein immenser materieller und ideeller Schaden entstanden“, so Pfarrer Marcus Wolf gegenüber dem BR. Pfarrer Wolf schätz den Sachschaden auf mehrere tausend Euro.
Zudem berichtet der Pfarrer von einem Vorfall auf offener Straße, der sich am Samstag vor einer Woche zugetragen hat. Ein Kreuz, das in Bamberg an der Kreuzung Spitalstraße/Mittelstraße steht, wurde von einem jungen Mann mehrfach bespuckt.

K. Marx hat erst gerade M. Söder vorgeworfen, er sorge durch identitäre Verwendung des Kreuzes für „Spaltung“. Megamoschee-Imam B. Idriz hatte ihm ebenso beigepflichtet wie einige Linke, die massiv Unterschriften gegen Söders Kreuz-Erlass sammelten.
Bamberg ist durch hohe Flüchtlingskriminalität und Streit um Seehofers geplantes Ankerzentrum besonders zerrissen.
Bamburgs Erzbischof Ludwig Schick hat sich auch rechten Zorn zugezogen, und an rohen Äußerungen muslimischen Hasses auf die Religion der Kreuzfahrer herrscht kein Mangel. Noch fehlt es aber an Spuren für konkretere Verdächtigungen.





Bamberg: Unmut ist nicht Schick aber Rechtens

Die Lokalpresse berichtet:

Am Amtsgericht Bamberg wurde am gestrigen Dienstag, den 23. Januar, die Frage behandelt, was eine Beleidigung im Internet ist und was nicht. Opfer der mutmaßlichen Beleidigung ist der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Doch der Verfasser wurde nun freigesprochen. Hintergrund ist eine Fotomontage der AfD, die im Herbst 2016 bei Facebook eingestellt wurde. Sie zeigte damals den Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Ein Anwalt aus Wuppertal kommentierte diesen Post mit den Worten: „Man stelle sich vor, der Heini wird im Gottesdienst geköpft und keiner schaut hin.“ Die Staatsanwaltschaft Bamberg hatte dies als Beleidigung eingestuft und eine Strafe von zwanzig Tagessätzen verhängt. Dies wollte der Anwalt nicht akzeptieren. Die vorsitzende Richterin hat ihn nun freigesprochen. Der Kommentar sei vielleicht geschmacklos, aber letztlich als Unmutsäußerung einzustufen und als solche eine freie Meinungsäußerung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Erzbischof Schick scheitert vor Gericht

Erzbischof Ludwig Schick und seine Mitarbeiter lesen aufmerksam Facebook-Kommentare und verfolgen diese bisweilen strafrechtlich:

Bamberger Erzbischof zieht vor Gericht [...] Ein Anwalt aus Wuppertal muss sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Bamberg verantworten. Er hatte einen Strafbefehl wegen eines Hass-Kommentars auf Facebook nicht akzeptiert, deshalb wird nun verhandelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Facebook-Nutzer über Schick geschrieben: "Stell Dir vor, dieser Heini wird im Gottesdienst geköpft und niemand schaut hin." [...] Immer wieder registrieren Schick und seine Mitarbeiter Hetzbotschaften im Netz - "immer dann, wenn es eine entsprechende Äußerung des Erzbischofs gibt", wie ein Bistumssprecher sagte. Das sei zuletzt vor ein paar Monaten der Fall gewesen, als Schick gesagt hatte, dass Christen sich ein Vorbild daran nehmen könnten, wie viele Muslime ihren Glauben öffentlich leben und sich dazu bekennen. "Im Moment ist es ruhig", ergänzte der Sprecher.

Leitmedien hetzten Schick auf

Schick machte 2014 mit Aufrufen auf sich aufmerksam, Christen dürften sich nicht an PEGIDA-Demonstrationen beteiligen, denn PEGIDA sei mit christlicher Nächstenliebe unvereinbar. Damit lieferte Schick die Vorlage für Merkel, die in ihrer darauffolgenden Neujahrsansprache den Spaziergängern „Kälte im Herzen“ attestierte. Der Deutschlandfunk befeuerte Schick:

Liliane von Billerbeck (DLF): Aber nun haben wir diese Woche ja wieder Demonstrationen in Deutschland erlebt von Pegida, in Dresden hat diese antiislamische Organisation 15.000 Menschen auf die Straße gebracht, und da demonstrieren auch Christen mit gegen Ausländer, und unter den Ausländern wiederum könnten ja auch verfolgte Christen sein. Da wird gar nicht genau hingesehen. Macht Ihnen das keine Angst? Erzbischof Ludwig Schick: Das besorgt mich sehr, ich habe auch dazu aufgerufen, dass wir uns von Pegida distanzieren. Dort sind solche diffusen Vorstellungen, Rassismus, Nationalismus, aber auch diffuse Ängste, all das muss analysiert werden, da darf man nicht in einer pauschalen Verurteilung, Beurteilung stecken bleiben. Christen dürfen da nicht mitmachen. Wir wollen uns mit den Problemen, die es gibt, beschäftigen, aber nicht in einer Situation und in einem Umfeld von diffusen Ängsten und Radikalisierungen, die in Pegida eine Rolle spielen.

Pforzheimer Kreis: PEGIDA ist Christenpflicht, globalistische Propaganda ist Ketzerei

Einzelne Christengruppen wie der Pforzheimer Kreis um Rainer Rösl kritisierten Erzbischof Schick deshalb und erklärten es im Gegenteil zur Christenpflicht, PEGIDA zu unterützen:

Christen aller Konfessionen müssen bei PEGIDA mitmachen. [...] Augenzeugen berichten in Bezug auf stattgefundene PEGIDA-Demonstrationen, daß hier der deutsche Bevölkerungsquerschnitt im Sinne des viel zitierten “Normalbürgers” demonstriert und zwar für rechtverstandene Freiheit, für Demokratie im Sinne des Mehrheitsprinzips und für Rechtsstaatlichkeit auf deutschem Boden. Die Demonstranten machen dabei friedlichen Gebrauch von einigen der ihnen zustehenden Grundrechte, namentlich von Artikel 5 GG (Meinungsfreiheit), umrahmt von Artikel 8 GG (Versammlungsfreiheit). Seite an Seite mit Atheisten, Agnostikern und anderen, die derzeit nicht an Jesus Christus glauben, gehen Christen aller Konfessionen auf die Straße und demonstrieren auf Basis von Artikel 4 GG (Freiheit des Glaubens und Gewissens sowie des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses) für den Erhalt der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Nichtchristen und Christen äußern hier ihre Weltanschauung in legaler Weise ohne Anwendung von Gewalt und ohne menschenverachtende Untertöne. Sie, Exzellenz, kommentieren hierzu: “Pegida-Aktivisten verbreiten Rassenhass ...”
Abgesehen davon, daß sich die Demonstrationen gegen eine in Deutschland auf dem Vormarsch befindliche Lehre richten und nicht etwa gegen Menschen — weshalb die Vokabel “Rasse” a priori sachfremd ist — stellt sich die reale Situation in den PEDIDA-Städten in Wahrheit wie folgt dar: Den PEGIDA-Demonstranten gegenüber steht eine laut johlende hysterische Menge von offenbar linkspolitisch indoktrinierten, möglicherweise sogar bildungsfernen Personen, die in tiefer Unkenntnis der grundrechtlichen und grundgesetzlichen Verhältnisse, vom politisch-massenmedialen Establishment protegiert, gegen friedliche — zuweilen sicher auch verängstigte — Familienväter, Mütter und Kinder, Arbeitnehmer, Unternehmer, leitende Angestellte und andere weitere soziologisch definierbare friedfertige Menschengruppen ungestraft hetzen (dürfen). Die Polizeikräfte, die bei PEGIDA in vorbildlicher Weise ihre Pflicht erfüllen, haben sprichwörtlich “alle Hände voll zu tun”, um die PEGIDA-Demonstranten vor gewaltsamen Übergriffen der für eine demokratische Willensbildung wohl für immer Verlorenen zu schützen. In Würzburg floß leider bereits Blut!
In meinen Augen liegen die Anfangsmotive für diese Bewegung, die — wie vorstehend berichtet — aus der Mitte der noch existierenden bürgerlichen Gesellschaft stammt, in den fürchterlichen Bildern, die uns hier in Deutschland über die sozialen Computernetzwerke seit vielen Monaten erreichen. Aus Nordafrika und aus dem Nordirak erreichten uns zur Mitte des Jahres 2014 Bilder und Videos, auf denen zu sehen ist, wie abgetrennte blutüberströmte Köpfe von Menschen auf Einzäunungen von Vorgärten reihenweise aufgespießt prangen, sowie Bilder von auf Marktplätzen gekreuzigten orientalische Christen und gehenkten Kindern(!). [...] Sie, Exzellenz, kommentieren hierzu: “Dazu müssen wir die Werte des Christentums hochhalten, das Humanismus, Gleichheit in Würde und Rechten, Gerechtigkeit und Friede predigt.” [...] Niemandem anders als einem Bischof wie Ihnen — der Sie als Zölibatärer auf nichts und niemanden, insbesondere nicht auf eine eigene Familie mit Kindern Rücksicht nehmen müssen (ganz im Gegensatz zu den demonstrierenden Familien oder den abhängig Beschäftigten) — stünde es gut zu Gesicht, hier öffentlich und deutlich vernehmbar die christliche Unterscheidung der Geister zu predigen, die beim Vergleich von Bibel (NT) und Koran unterschiedlicher nicht sein können. Anstatt — selbstverständlich mit versöhnlichem Tenor — auf die nicht wegdiskutierbaren Gewaltaufrufe gegen Atheisten, Juden und Christen, die jedermann im unschwer zu erwerbenden Koran bei den medinischen Suren nachlesen kann, mit der frohen Heilsbotschaft des Christentums beherzt zu antworten, wozu Sie als Kleriker zusammen mit uns Laien im übrigen von keinem anderen als von Jesus Christus selbst beauftragt sind, kommentieren Sie: “Unser Problem ist, dass das Christentum schwächer wird und nicht, dass der Islam stärker wird”.
Ausführungen zum mathematischen Wert eines Bruches bei Änderungen des Zählers oder des Nenners oder von beiden Faktoren gleichzeitig, will ich uns hier ersparen. [...] Im Jahr 2010 nahm ich an einem katholischen Gottesdienst in Baden-Württemberg teil, bei dem es mir durch Mark und Bein fuhr, als statt einer Predigt des Ortspfarrers eine offenbar auch als Religionslehrerin tätige Pastoralassistentin an den Ambo trat und im Zusammenhang mit einer Erzählung aus ihrer beruflichen Tätigkeit eine (kirchenrechtlich übrigens verbotene) “Predigt” mit dem Zitieren einer Koransure beendete. Erstmals in meinem Leben verließ ich einen “Gottesdienst” weit vor dem Schlußgesang.

Auch in diesem schon recht alten Text finden wir ausführliche Bezugnahmen auf Schächtungen christlicher Priester, wie sie wenig später auch in europäischen Kirchen von muslimischen Fanatikern durchgeführt wurden. Hierauf bezieht sich offenbar auch das in Bamberg vor Gericht verhandelte Zitat.

Schick folgt leitmedialem Muster der Exkommunikation der Aufrechten

Während der Pforzheimer Kreis sich an der Islamophilie und häretischen Zeitgeistlichkeit seiner Oberhirten stört, übersieht er in seiner Kritik vielleicht den wichtigsten Punkt, nämlich die Vereinnahmung der „christlichen Nächstenliebe“ für eine Ideologie des Globalnomadentums, die keine Territorien und Völker, keine Nächsten und Fernsten und keinen Unterschied zwischen privater Fürsorglichkeit und politischer Verantwortung mehr kennen will. Auch diese Ideologie ist letztlich antichristlich ebenso wie sie gegen jegliches Naturrecht gerichtet ist.
Im Netz kam es zu Empörungswellen gegen Schick, bei denen diesem offenbar Worte in den Mund gelegt wurden:

Wüste Beschimpfungen, konkrete Drohungen: Bambergs Erzbischof Ludwig Schick hat genug und setzt sich öffentlich gegen gefälschte Zitate im Internet zur Wehr. Konkret geht es um das Zitat "Wer bei Pegida mitmacht, den erwartet das Höllenfeuer" - eine Aussage, die der Erzbischof nie getroffen hat, mit der er aber regelmäßig konfrontiert wird. "Es werden immer wieder gefälschte Zitate von Erzbischof Schick über Facebook in Umlauf gebracht. Vermutlich noch deutlich mehr, als wir finden beziehungsweise auf die wir aufmerksam gemacht werden", erklärt Maike Bruns von der Pressestelle des Erzbistums Bamberg.

Über den inkriminierten Satz des Rechtswanwalts vom Heini, der im Gottesdienst geköpft werden könnte, gingen die „konkreten Drohungen“, von denen die Buntpresse hier fabuliert, offenbar nicht hinaus, und die Aussage, Teilnahme an PEGIDA sei mit dem Christentum unvereinbar, lässt sich gemäß katholischer Theologie durchaus in dem hier kolportierten Sinne umformulieren. Zweifellos droht Schick seinen Schäfchen mit Ausgrenzung und Verlust des Seelenheils. Es geht in seinen Aussagen darum, dem verbliebenen katholischen Volk unter Androhung von Exkommunikation eine globalhumanitaristische (un)politische Weltsicht vorzuschreiben. Das verdient gerechten Unmut.

Exkommunikation liegt wieder im Trend

Fußballvereine exkommunizieren AfD-Mitglieder und -Wähler.
Politiker exkommunizieren das Pack.
Die Bundestagsabgeordneten grenzen die AfD von allerlei Ämtern, die ihr zustehen, aus und verhindern wirksam, dass die AfD Veranstaltungsräume in Gaststätten, Hotels etc erhält.
Die Moderne Großstadt lässt das Hirn schrumpfen und reaktiviert die atavistischen Mechanismen der Amygdala zuungunsten von Vernunft und Willen (präfrontalem Kortex). Da der moderne Weltbürger keinen Fremden ausgrenzen darf aber dennoch von der Amygdala gesteuert ist, verfällt er der selbstzerstörerischen Willkommenserotik und veranstaltet selbstzerfleischende Hetzjagden gegen das Eigene. Diesen Geisteszustand, für den auch Schick und sein Chef Bergoglio predigen, kann man durchaus als Verlust des Seelenheils sehen und insoweit mit dem Höllenfeuer vergleichen.


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„Nimm dein Kreuz ab und folge mir nach“


Die ZEIT weist im Streit um Werbung von Lidl, die auf Jogurtpackungen die Kreuze von griechischen Kirchen entfernt hatten, beschwichtigend auf Münchens kultursensiblen Kardinal Reinhard Marx hin, der am Jerusalemer Tempelberg ähnliches getan hatte.
In der Tat folgte Lidl nur dem Beispiel des Vorsitzenden der Bischofskonferenz, der auf dem Jerusalemer Temperlberg aus Angst vor den Muslimen sein Brustkreuz versteckte.
Im apokryphen Reginhardus-Evangelium sagt Jesus „Nimm Dein Kreuz ab und folge mir nach“.
Dieser Weisung folgte Lidl und zog sich den Unmut Griechenlands zu, dessen nationale Denkmäler es auf Jogurtpackungen retuschiert hatte.
Griechenland lässt juristische Schritte gegen Lidl prüfen.
Im Reginhardus-Evangelium ist auch zu lesen, dass man persönliches Martyrium meiden und stattdessen ein bestens bewachtes Heerlager der Heiligen formieren soll, welche die eigene Schafsherde ins erlösende Volksmartyrium (auch griech.“martyrion ethnikon“ oder Sanskrit „Nirwana“ genannt) treiben soll.
Kirchliche Würdenträger berufen sich regelmäßig auf Reginhardus, wenn sie den Buntabrahamismus oder die Unterwürfige Willkommenskultur predigen oder Terroristen mit Liebe begegnen und die zweite Wange Enthaupteter hinhalten.
Im Moment neigt mit Ausnahme einiger osteuropäischer Bischöfe und des Regensburger Bischofs Voderholzer der gesamte römische Klerus dem Reginhardus-Evangelium zu.


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Kardinal Woelki hat zu lange auf Kosten anderer gelebt

Rainer Kardinal Woelki hat lebt weiterhin fürstlich auf Kosten der Kirchensteuerzahler. Gut 10000€ im Monat verdient auch sein Essener Kollege Overbeck, der uns zum Teilen unseres Reichtums mit den Armen der Welt und zum Verzicht auf Selbstbehauptung aufruft.  Die deutschen Malocher, Ingenieure, Erfinder, Unternehmer etc, die nach 1945 das Land wieder aufbauten, haben wohl kaum auf Kosten anderer gelebt. Aber sich selbst meinen die Klerikalsozialisten nie, wenn sie „uns“ beschuldigen.

domradio_woelki_kostenDas „Wir“ ist der Klassenfeind, der Sündenbock, der für alles Leid der Welt verantwortlich zu machen ist und an dem man sich schadlos halten kann. Peter Helmes überschätzt womöglich dennoch Woelki, wenn er vermutet, er habe bei der Frankfurter Schule (statt nur im Theologenseminar) studiert. Sündenbockfrömmelei kann auf eine lange klerikale Tradition zurückblicken, und sie ist zugleich der Kernbestandteil einer postchristlich-sozialistischen Bewegung, auf die Marx und Engels in ihrem Kommunistischen Manifest voller Verachtung herabblickten, als sie sie durch einen „wissenschaftlichen Sozialismus“ zu ersetzen versprachen. Von der Frankfurter Schule und den Niederlagen des europäischen Kolonialismus kommt allerdings die neue Variante, bei der der zu melkende/schlachtende  Sündenbock nicht mehr auf der Seite der Kapitalisten oder Juden sondern auf der der europäischen Völker insgesamt gesucht wird. In Europa gibt es noch etwas zu holen. Europa ist noch satisfaktionsfähiger als  die gescheiterten Staaten des Südens — von den ehemaligen Kolonien des Ostens, die uns derzeit abhängen, redet man dabei nicht.   Hauptsache man hat seinen Sündenbock.   Wir sind schuld. Mehr steckt nicht dahinter.

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Kardinal Woelcki zelebriert  Pfingsten 2016 mit Flüchtlingsboot auf der Kölner Domplatte

Sündenbockfrömmelei ist bei Priestern heute der normale Grundtenor, und nachdem sie ihren christlichen Glauben verloren haben, ist kaum noch anderes bei ihnen zu finden. Ähnlich verhält es sich bei den Sozialisten, denen der Glaube 1989 abhanden kam. Man überschätzt Christsozialisten,  wenn man ihnen vorwirft, sie wollten aus einer  christlichen Motivation heraus die Europäer ins kollektive Martyrium schicken, die andere Wange hin halten lassen und zum Lamm Gottes machen, welches die Sünden der Welt auf sich nimmt. All diese christlichen Metaphern zeigen lediglich, dass die Verneinung von Identität, Struktur, Verantwortung und Ordnungssinn und die Regression zur infantilen Idiotie auf eine lange christliche Tradition zurückblicken können.
Friedrich Nietzsche schreibt dazu in «Ecce Homo»:

Was hat er drunter? Nichts?!
Nichts unter der Kardinalskappe

Solange der Priester noch als eine höhere Art Mensch gilt, dieser Verneiner, Verleumder, Vergifter des Lebens von Beruf, gibt es keine Antwort auf die Frage: was ist Wahrheit? Man hat bereits die Wahrheit auf den Kopf gestellt, wenn der bewußte Advokat des Nichts und der Verneinung als Vertreter der Wahrheit gilt.
Diesem Theologen-Instinkte mache ich den Krieg: Wer Theologen-Blut im Leibe hat, steht von vornherein zu allen Dingen schief und unehrlich. Was ein Theologe als wahr empfindet, das muß falsch sein: man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit. Soweit der Theologen-Einfluss reicht, ist das Wert-Urteil auf den Kopf gestellt, sind die Begriffe “wahr” und “falsch” notwendig umgekehrt: was dem Leben am schädlichsten ist, das heißt hier “wahr“, was es hebt, steigert, bejaht, das heißt “falsch”.
Und damit ich keinen Zweifel darüber lasse, was ich verachte: der Mensch von heute ist es – ich ersticke an seinem unreinen Atem. Gegen das Vergangene bin ich, gleich allen Erkennenden, von einer großen Toleranz. Aber mein Gefühl schlägt um, sobald ich in unsre Zeit eintrete. Unsre Zeit ist wissend…Was ehemals bloß krank war, heute ward es unanständig – es ist unanständig, heute Christ zu sein.csu-urheberverletzungDas Wort Christentum ist schon ein Mißverständnis – im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz. Was von diesem Augenblick an “Evangelium“ heißt, war bereits der Gegensatz dessen, was er gelebt hat: eine schlimme Botschaft.
Die Praktik ist es, welche er der Menschheit hinterließ: sein Verhalten vor den Richter, vor den Häschern, vor den Anklägern und aller Art Verleumdung und Hohn – sein Verhalten am Kreuz. Er widersteht nicht, er verteidigt nicht sein Recht, er tut keinen Schritt, der das äußerste von ihm abwehrt…Und er bittet, er leidet, er liebt mit denen, die ihm Böses tun.
Was folgt daraus? Daß man gut tut, Handschuhe anzuziehn, wenn man das neue Testament liest. Ich habe vergebens im Neuen Testament auch nur nach einem sympathischen Zug ausgespäht. Alles ist Feigheit, alles ist Selbstbetrug. Vergiftung, Verleumdung, Verneinung des Lebens, Verachtung des Leibes, Herabwürdigung und Selbstschändung des Menschen durch den Begriff Sünde. Es bleibt dem Kritiker des Christentums nicht erspart, das Christentum verächtlich zu machen. Hiermit bin ich am Schluß und spreche mein Urteil. Ich verurteile das Christentum, ich erhebe Anklage gegen die christliche Kirche. Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, den einen großen Instinkt der Rache – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.
Man rechnet die Zeit nach dem dies Verhängnis anhob – nach dem ersten Tag des Christentums! – Warum nicht lieber nach seinem letzten? Nach heute? –

kirchenaustritt schnell und einfachDie Regressivität, die man unter christlichem Banner ausleben kann, scheint das zu sein, was heute noch einige Leute zu diesem Banner hin zieht.   Wer nicht die Absicht hat, von anderer Leute Geld zu leben oder anderen Leuten Schuld einzureden, um regressive politische Spiele zu betreiben und daraus politisches Kapital zu schlagen, sollte sich überlegen, wozu er ggf. noch Mitglied des Vereins ist.  Es wird zwar immer wieder festgestellt, dass die Menschen zu ihrer Sozialisierung Religion brauchen und dass der Verlust der Religion zum Niedergang der Familie und Moralität beigetragen hat, ohne echte Aufklärung zu befördern.   Wer aber diesbezüglich Abhilfe vom heutigen amtskirchlichen Christentum erwartet,  sucht auf einem Baum nach Fischen.  Die Transzendenz (Überwindung von Ichbezogenheit) beginnt bei der Verbundenheit mit Familie, Stamm und Nation in generationenübergreifendem Säen und Ernten.  Der persönliche Altruismus beginnt beim den „eigennützigen Genen“ (s. Buch von Richard Dawkins).   Die Kirche lehrt aber genau in die Gegenrichtung. Wer austreten möchte, nehme seinen Personalausweis und 50€ zum Kreisverwaltungsreferat mit.  Es dürfte in 1-2 Stunden gemacht sein, und viele Zeitgenossen berichten, dass sie sich danach besser fühlen.


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Fernsehzuschauer-Protest wegen des ö.-r. Kar- und Osterprogramms!

heute_show_islam_islamismusWährend das ÖR-Fernsehen kaum eine Verrenkung scheut, um angesichtsislamisch motivierter Gräuel nichts auf den Islam und islamische Masseneinwanderung kommen zu lassen und Andersdenkende als unwissend und inhuman zu brandmarken, macht es zu Ostern massiv das Christentum lächerlich.
Fernsehzuschauer-Protest wegen des ö.-r. Kar- und Osterprogramms! weiterlesen

Stadtmuseum: Minarettenmoschee „Typisch München“

typischmuenchen

Auf den Seiten des Münchner Stadtmuseums findet man unter dem Reiter „Daueraustellungen“ auch das Thema „Typisch München“. Sofort wird man mit allerlei Symboliken unter dem Titelbild konfrontiert. So provoziert das Münchner Stadtmuseum gleich rechts neben der Frauenkirche und dem chinesische Turm  mit einem Symbol, daß offenbar eine fiktive repräsentative Minarettenmoschee darstellen soll. Dabei ist eine repräsentative Moschee noch gar nicht gebaut, bzw. könnte an der Finanzierung scheitern. Stadtmuseum: Minarettenmoschee „Typisch München“ weiterlesen