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Gleichgeschaltete Desinformation: Auch die ARD tagesthemen und das ZDF heute-journal unterdrücken russische Beweise für Douma-Fake

Der erneute westliche Angriff auf Syrien wäre auch dann völkerrechtswidrig, wenn die westlichen Vorwürfe an Assad zuträfen.. Sofern sie dies aber nicht tun, ist er außerdem verbrecherisch.  Um letzteren Vorwurf zu entkräften, hat Macron inzwischen sein Beweiskompendium vorgelegt.




Die Propagandaschau

zdf_80Wie gestern Abend hier bereits gezeigt, haben die 19-Uhr „heute“ und 20-Uhr „tagesschau“-Ausgabe die am gestrigen Nachmittag von Russland vorgelegten Zeugenaussagen über das Zustandekommen des „Giftgas“-Fake-Videos aus dem Krankenhaus von Douma gezielt unterdrückt. Diese Desinformation setzte sich auch in den späteren Ausgaben der „tagesthemen“ und des „heute-journal“ fort.

ARD 13.04.2018 tagesthemen

Susanne Daubner: „…Moskau beschuldigt Großbritannien, den Giftgaseinsatz inszeniert zu haben. Die britische Seite wies das als Lüge zurück…“

In den sogenannten „tagesthemen“ nahm der Trainerwechsel des FC Bayern bei weitem mehr Raum ein, als die brandgefährliche Kriegssituation in Syrien. Statt Russlands Beweise zu zeigen, verkündet Sprecherin Susanne Daubner in einem Block aus Kurzmeldungen lapidar, „Moskau beschuldigt Großbritannien, den Giftgaseinsatz inszeniert zu haben.“ Auf welcher Basis Russland diese Anschuldigungen erhebt, sollen die Zuschauer nicht erfahren.

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Zeit zur Sanktionierung mediengetriebener humanitärer Kriegstreiber

Der letzte Sarin-Angriff in Ghouta, der Assad in die Schuhe geschoben wurde, war offenbar das Werk des türkischen Geheimdienstes und von ihm belieferter sunnitischer Aufständischer. Sogar die US-Regierung musste Assad von Schuld frei sprechen. Ein amerikanischer Blogger empfiehlt deutsche Staatsbürgern, Briefe an Die Linke und weitere Adressaten an, die staatsanwaltliche Nachforschungen darüber fordern sollen, warum der BND, der Sache nicht nachgeht sondern via NATO mit den Türken an einem Strang zu ziehen scheint, um rechtswidrige Angriffskriege zu fördern. Einige zuständige Beamte und Politiker könnten sich dabei strafbar gemacht haben.
Dass Chemie-Waffen in Verbindung mit propagandatauglichen Gräuelbildern und ansonsten spärlicher Information immer noch als Grund für kurzfristige kriegerische Aktionen gehandhabt werden, ist gerade für Donald Trumps Unterstützer ein unverzeihliches beängstigendes Trauerspiel.


Zuletzt bekundet auch Emmanuel Macron seine Bereitschaft zu humanitären Militärschlägen und zugleich eine Absicht, diese strenger einzugrenzen. Erst zuvor hatte er vorsichtig angeregt, sich in Richtung einer Anerkennung Assads zu bewegen. Dem entgegen steht westliche humanitäre Kriegsrhetorik. Um Humanität gehe es, sagte Trump vorgestern und drohte mit Entscheidungen über Militärschläge gegen „das Tier Assad“ in 48 Stunden. Merkel machte ebenso wie die US-Regierung Assad und Putin verantwortlich und erklärte, die Sachlage sei bereits klar. Theresa May zeigte im Fall Skripal ähnliche Voreiligkeit. Macrons Schritte sind da durchaus als professionelle Deeskalationstherapie verstehbar. Er wirkt jedenfalls viel professioneller als der Weltenrichter Laurent Fabius noch vor kurzem.
Es ist Zeit, innerhalb der NATO Verantwortliche zu bestrafen. Der Brief an die Linke liefert den richtigen Ansatz. Chemische Falschflaggenaktionen sind noch um ein vielfaches verwerflicher als das, was Trump und Macron zu bestrafen gedenken. Und allein die Begünstigung solcher Aktionen durch eine Politik der mediengetriebenen humanitären Obsession ist letztlich verwerflicher als das, was Assad hier leichtsinnig ohne die üblichen rechtsstaatlichen Vorkehrungen (Unschuldsvermutung) vorgeworfen wird.