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Carolin Emcke: „Politisch korrekt“ als Morsezeichen der Denkfaulen

Dier Friedenspreisträgerx des Deutschen Buchhandels, dier von allen Spitzen der Bunten Republik 2016 deren höchste Ehrung erfuhr, weil sier unsere Gesellschaft zusammenführt und klare Kante gegen Spalter zeigt, hat sich eine Theorie gebastelt, durch deren Verkündung sier sich automatisch als Exegetx der Menschenwürde und Menschenrechte qualifiziert, wohingegen Andersdenkende automatisch außerhalb der Verfassung stehen. Das fortschrittliche Baer-Voßkuhle-Gericht könnte inzwischen durchaus auf Emckes Linie liegen. Jetzt gibt es aber in den Untiefen des Internet noch Lästerer, die Emcke seiren Höchstpriesterstatus streitig machen. Über diese Menschenrechtsfeinde verschafft sich dier Friedenspreisträgerx in der Prantlprawda Luft. Es seien denkfaule Undemokraten, die klammheimlich Menschen hierarchisieren wollen. An dem perfiden Wort „politisch korrekt“, das die Diskurshohheit der MenschenrechtlerInnen in Frage stellt, sollen wir sie erkennen. „Politisch korrekt“ wird wieder „Unwort des Jahres“. Keine Wörter den Menschenfeinden! Dies meint auch eine weitere gruppenbezogen-menschenfreundliche Kultur-Koryphäe, die etwa gleichzeitig die Fassung verlor, als sie sah, dass alte Einschüchterungsformeln auf einmal ihre hierarchisierende Wirkung verfehlten. In einer Zeit, wo die Regierung schwächelt, werden diese DenkerInnen und DichterInnen nun diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat.

Friedenspreisträgerx Emcke stellte nach der Wahl von Donald Trump klar, dass dem US-Präsidenten und seiner Gattin das Sorgerecht über deren Kinder zu entziehen ist. Es kann kaum ein Zweifel daran bestehen, dass Emcke es mit der Redefreiheit der Verfassungsfeinde ähnlich hält wie SPD-Leitdenker Idi Amin: „Es gibt die Freiheit der Rede, aber die Freiheit nach der Rede kann ich nicht garantieren“. Übrig bleibt dann die Freiheit, sich in politisch korrektenverfassungstreuen Foren im Geiste gruppenbezogener Menschenfreundlichkeit behandeln zu lassen, bis die eigene wirtschaftliche und soziale Existenz den Casa-Mia-Weg bis zur ewigen Karlsruhe gegangen ist. Dafür, dass jegliche Diskussionsforen, die dem Pack eine Stimme geben, zu einem unkalkulierbaren Wirtschaftsrisiko werden, sorgt in diesen Tagen wieder die bunte Staatsspitze mit neuer Maulkorbgesetzebung.
Wegen mangelnder Linientreue überdenkt MDR/ARD eine weitere Zusammenarbeit mit Uwe Steimle.
Die Epoche der Ochlokratie ist auch immer eine Epoche der Idiokratie. Der gebildete Buntblödel is bestens über die Leitdenke informiert und somit denkfauler als das uninformierte Dumpfblödel-Pack.  Der Ochlos bekommt die Koryphäen, die er sich verdient hat. Späteren Generationen werden die Werke von Carolin Emcke als Meisterwerke unserer legasthenischen Menschenwürde-Epoche weitergegeben. Der elitäre Qualitätssinn mittelalterlicher Mönche, die seinerzeit Livius und Thukydides über die Zeiten retteten, ist in unserem egalitär aufgeklärten Zeitalter ja in weite Ferne gerückt.
Ähnliche Preise wie Carolin Emcke haben auch Anja Reschke, Claas Relotius, Armin Wolf, Tobias Bezler alias Robert Andreasch Anita Blasberg + Kerstin Kohlberg und viele andere zivilcouragierte LeitdenkerInnen für ihren unermüdlichen Kampf gegen Gedankengut erhalten.

Preisgekrönte Ikone des Nanny-und-Lücken-Journalismus

Ein Freund fotografierte gestern abend aus traurigem Anlass seinen Fernseher und textete dazu:

Wir sehen Karl-Eduard von Schnitzler, Verzeihung, MARIETTA SLOMKA, eine bewundernswürdige Ikone des Nanny- und Lücken-Journalismus in Deutschland. Slomka ist nicht in der Lage, Fakten und Meinung/Haltung zu separieren. Ihre journalistische Glaubwürdigkeit tendiert gegen Null.
Dafür wurde sie mit Preisen überhäuft. Aber so richtig pervers wird es, wenn Slomka sogar der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis zuerkannt wird, wie 2015 geschehen!
Friedrichs wird stets mit folgender Maxime zitiert: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache. Dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“

Im Studio beleidigte Slomka nicht nur Weidel sondern verwendete neben Sentimentalismus auch Fake-Fakten, um gegen Weidels faktenbasierte Argumentation Nebel zu werfen und Faktenorientierung abzuwehren.  Slomka ist tatsächlich bei Blogs wie Propagandaschau und generell in alternativen Medien sehr stark vertreten, weil ihre Unfähigkeit zur Trennung von Meinung und Fakten das bei den Leitmedien übliche Maas noch überschreitet.  Auch 3D-Journalistin Anja Reschke vom NDR wurde gerade nach ihren zweifelhaftesten Einsätzen von ihrer Branche mit höchsten Ehren überhäuft.  Ähnlich sieht es bei der preisgekrönten Hasspredigerin wider die Hassprediger, Carolin Emcke aus.   Auch der von Medien veranstaltete Unwort-Preis fällt jedes mal dadurch auf, dass er die politische Gesinnung zu Lasten der Sprache pflegt und die Sprache als deren Gratis-Vehikel missbraucht.  Je offensichtlicher der Missbrauch des jeweiligen Preises, desto besser lässt sich die von der leitmedialen Lumpenintellitentsia favorisierte Gesinnung damit propagieren.  All dies bestätigt unsere Vorurteile über diese Branche.


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