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CSU-Führung droht sich mit 5 Jahren Knast

Freie Radikale, bisher eher konnotiert als aggressive Zwischenprodukte des Stoffwechsels  diffundieren in letzter Zeit bevorzugt ins Rückzuggebiet der C-Parteien. Söder, Tauber, Ziemiak oder Joachim Herrmann setzen verstärkt auf die Rhetorik der rauchenden Colts und des Rüpel- und Rowdytums.

Kein Wunder, der Verschissmus greift nun auch in den C-Parteien Platz. Peter Tauber, seines Zeichens abgehalfterter Generalsekretär der CDU ätzt in einem Beitrag in der WELT „für die Werteunion sei kein Platz in der CDU.“

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Peter Tauber (CDU) screenshot WELT 19.11.2019

Auf dem Parteitag der CDU in Leipzig keilte Gastredner Markus Söder gegen die AfD, die er als die „neue NPD“ hochjazzte, und somit nicht als einen fair zu behandelnden Konkurrenten sondern als den „Feind“, den es zu „bekämpfen“ gelte. Es gebe „keinen richtigen Unterschied zwischen Höcke und Hitler“ erklärte der bisher nicht als Biograph hervorgetretene Franke. Söders präverschisstische Rhetorik erinnert frappierend an den Stil pöbelnder SPD-Statthalter vom Kaliber Kahrs oder Stegner.

Markus Söder
screenshot STERN

Söder scheint sich darauf versteift zu haben die Karriereleiter mit irrationalen Zerrbildern und Sündenbock-Narrativen schneller erklimmen zu können. De facto gewinnt man den Eindruck, Söder beginnt zu verzwergen. Der bekennende Steak-Fetischist wirkt bisweilen popelig als Tanzbär bei toxischer Kaffekränzchen-Kultur mit Merkel und AKK.  Der einstigen Hoffnungsträger hält einen Vergleich mit seinem Vorbild Franz Josef Strauß selten Stand. Strauß war immer dort, wo man ihn nicht erwartete: bei Mao, bei Honecker, bei Gorbatschow. Strauß gehörte zu den treibenden Kräften bei Projekten wie Airbus oder dem Münchner Flughafen. Söder glaubt mit Bombasmus wie „Bavaria One“ punkten zu können, scheitert aber an reellen Herausforderungen, die unter den Nägeln brennen wie dem Brenner-Basis-Tunnel. Strauß dachte im Gegensatz zu seinen Epigonen in großen Dimensionen.

Nicht viel besser als Söders Rüpelein wirken die Entgleisungen des amtierenden Generalsekretärs der Zombie-Union Paul Ziemiak oder die unbeholfenen Sticheleien der Großen Vorsitzenden AKK.

Im „rundentischdgf“ werfen die Autoren die Frage auf

CSU Minister will hohe Knaststrafen für Beleidigungen, übler Nachrede und Verleumdung. Will er die eigene Parteiführung hinter Gitter bringen?

Gerade am Wochenende gab es auf dem CDU Parteitag wieder große Hass und Hetzreden von Söder, Ziemiak und AKK gegen die AfD. Meint der CSU Justizminister die eigenen Funktionäre?

FÜNF JAHRE HAFT FÜR „HASS UND HETZE“

„Unser Rechtsstaat muss sich gegen die zunehmende Verbreitung von Hass und Hetze mit aller Entschlossenheit zur Wehr setzen. Wer Extremismus wirksam bekämpfen will, muss bei den Worten anfangen“, so der bayerische Justizminister Georg Eisenreich (CSU).

Dazu möchte der CSU-Minister das Strafrecht „anpassen“: Bei Beleidigungen soll es eine Höchststrafe von zwei Jahren (bisher ein Jahr) und bei übler Nachrede von bis zu drei Jahren (bisher ein

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Georg Eisenreich heißt der CSU-Minister, der jetzt mit drakonischen Strafen für sogenannte „Hetzer“ der Gesinnung nun den Weg in die Verfassung ebnen will.

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Georg Eisenreich (CSU) screenshot vkBIF/BR

Justizminister Eisenreich (CSU) fordert in seinem Entwurf für ein Bundesgesetz exzessive Strafen für üble Nachrede, Beleidigungen und Verleumdungen. Erstes Opfer wäre damit seine eigene Partei. Von Markus Söder, Tauber, Ziemiak, Polenz, Röttgen oder Manfred Weber liegen damit genügen Zitate vor, um sie in die Bredouille zu bringen. Eisenreich hat das Zeug zum Dolchstoß oder humorvoll formuliert: zu Trick 17 mit Selbstüberlistung.

Die Union befindet sich schwer auf dem Holzweg. Was früher exklusiv für die Genossen galt

Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.“ (Franz Josef Strauß)

erfasst nun in beängstigender Weise zusehends die führenden Vertreter der C-Parteien.

Anhang

Während die Polizei und Justiz mit der Kriminalität und sonstigen Herausforderungen der Humanitärmigration völlig überfordert sind, wollen Politiker üble Nachrede im Netz zu einem Offizialdelikt machen. Zugleich werden die Rufe nach Zerschlagung von Facebook, Twitter etc immer lauter. Mit der Zerschlagung müsse man drohen, um Zuckerberg & Co zu Bittstellern zu machen und zu vorauseilendem Gehorsam zu zwingen, ließ etwa „Satiriker“ Jan Böhmermann verlautbaren, und ein Breites Bündnis aus ARD und Zeitungen fordert die Wiedereroberung des Internet. Bei der UNO erhielt gerade ein russischer Antrag eine überwältigende Mehrheit, der den USA allerlei Vorrechte als Verwalter des Internets entzieht. Genau das selbe strebt Buntschland aus anderen Gründen an.

Es ist für jeden deutschen Faschisten schon eine harte Arbeit, zehn Antifaschisten ernähren zu müssen.
Auch die „Junge Freiheit“ berichtet über Eisenreichs vorauseilenden Gehorsam. Besonders von den Lesern bekommt Eisenreich – 10 Jahre Haft – sein Fett weg.

Eine türkische Stadt sucht nach den Schuldigen, die Koranzitate an Bushaltestellen anbrachten. Die kognitiven Dissonanzen ähneln den Problemen derer, die neulich in GB und US mit „hetzerischen“ Plakaten des Inhalts „Islam is right about women“ für Aufruhr sorgten.
Die Klimabewegung ist weitgehend eine feministische Bewegung gegen den sündigen Wohlstand der Alten Weißen Männer. Dies sagt jetzt auch das Kinder-Sturmgeschütz ziemlich offen.
soeder_bedford_strohmBezüglich der Notwendigkeit, sich gegenüber dem  reptiloiden Feind als empathiefähiger Bessermensch zu profilieren, passt zwischen den evangelischen Christen Markus Söder und die Führung seiner linksgrünen Schleppersekte, wie er auf deren Bamberger Synode demonstriert,  kein Blatt.