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Wahlen in Bayern: Hochrechnungen, Ergebnisse, Analysen

Bei der bayerischen Landtagswahl ist ein Buntrutsch ausgeblieben. Die CSU ist stärker als vorhergesagt, die SPD schlechter als prognostiziert. Das gleiche gilt für die Linkspartei, die vom „Bayerischen“ Rundfunk wie eine Landtagspartei behandelt und befördert wurde, obwohl bei der letzten Landtagswahl die Bayernpartei stärker als die Linke waren. Die AFD holt auf Anhieb ein zweistelliges Ergebnis, und auch die bürgerlichen Freien Wähler legen mehr zu als erwartet. Insgesamt konnte die Vereinigte Bunte wie erwartet kaum die 30% Marke erreichen, und im Landtag haben die  SPD und die Grünen zusammen nur rund 27%. Das demokratische Lager mit CSU, AFD, Freien Wählern kommt insgesamt auf knapp 60%, die FDP zittert um den Einzug.

Unser Liveticker:

  • München-Moosach ging mit 26.2 zu 26.1% an die Grünen. Es waren 78 Stimmen. Schrecklich. Grün gewinnt in Bayern damit 6 Wahlkreise. Der Rest an die CSU.
  • FDP nun über 5%. Es fehlen noch München-Land Nord und ein Münchner Wahlbezirk. Dort ist die FDP schon 2013 sehr stark gewesen. 99% sicher im Landtag, die FDP.
  • Nun ist die CSU auch in München Moosach leicht vorne. Damit schaut es derzeit danach aus, daß 5 Wahlkreise an die CSU gehen, und 4 an die Grünen (Isarwahlkreise) in der Landeshauptstadt. Gesamtstimmentechnisch hat aber in München die Grünen die Nase vorn, auch weil das konservative Lager mit FW und AFD der CSU viele Stimmen abnahm. Allerdings kann sich Moosach auch wieder drehen. Es sind noch ein paar Stimmbezirke dabei, wo traditionell die Grünen gut abschneiden.
  • Grüne gewinnen Direktmandate in München und Würzburg. In München-Moosach bleibt es spannend. Derzeit führen die Grünen noch mit 111 Stimmen, aber der Vorsprung war schon mal viel größer. Unsere Analyse sieht gute Chancen, daß die CSU doch noch knapp vorne bleiben könnte.
  • Ohne München liegt die FDP bei 4.9%. In München liegt die FDP derzeit bei 8.7%.  Laut unserer Analyse kommen sie damit in den Landtag. Wir verstehen nicht, warum das der BR noch nicht gemerkt hat.
  • Der Höhenflug der AFD wäre gestoppt, behauptet der Spiegel. Das ist falsch. Die AFD hat nun auch in einem süddeutschen Bundesland die SPD überholt. Das ist genau das, was auch die Umfragen im Bundestrend sagen. Und die Freien Wähler sind eine typische Landespartei, diese bürgerlichen 11.5 % splitten sich üblicherweise auf die CSU oder deren Pendant AFD.
  • Auch die Piratenpartei, die 2013 noch die Parteienfinanzierung erreichte, scheitert klar an der 1%-Hürde. Die Bayernpartei hat mit fast 2% Hürde die Parteienfinanzierung erreicht. Die  ÖDP mit 1.7% ebenfalls.
  • Die MUT-Partei, eine radikale Grünenabspaltung, die sich für  Seenotrettung einsetzt, erhält rund 0.3% und scheitert damit an der 1% Hürde für die Parteienfinanzierung.
  • Endstation SPD zum Wahlergebnis:

  • Die Radikalisierung der Vereinigten Bunten mit ihren Menschenrechten muss alle Demokraten mit Sorge erfüllen. Zwar wechselten viele SPD-Wähler auch zur AFD und zur CSU, aber die Große Masse der ehemaligen SPD-Wähler ließ sich von Grün einlullen.
  • München bleibt Wehrmutstropfen. Grün gewinnt 19%, SPD verliert dort 19%. Und die „Linke“ und „FDP“ konnten etwas gewinnen. Das bedeutet in München leichter Buntrutsch bislang.
  • Aktuelle Hochrechnung. SPD verliert 11.1%, Grün gewinnt 9.2%.  Die FDP zittert weiter um den Einzug in den Landtag. Die SPD nur noch bei 9.5%. Die Hochrechner korregieren somit die zu hohen Werte für Grün und SPD langsam nach unten. Insgesamt ist somit ein Buntrutsch ausgeblieben. Und die CSU ist stärker, als die Fake-Umfragen mit 32-35% behauptet haben.

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  • Müssen ist bunt. Oder soll man sagen München? Dort konnte nämlich Rechts wohl nicht zulegen. Die Grünen gewinnen das, was die SPD verliert. Bislang. Aber wir warten noch für validere Daten.
  • Bayernpartei bei 2 Prozent fast so stark wie die Linke. 2013 war Bayernpartei noch stärker. Die Linke wurde von BR gefördert, weil sie in die Wahlarenas eingeladen wurde.
  • In Deggendorf droht die SPD unter die 5% Hürde zu rutschen. Die Ergebnisse nach der Hälfte der Auszählung. AFD bei 17%, SPD bei 5.5. Grüne bei 12.
  • BR behuaptet, daß in den Großstädten die Grünen stärkste Partei bei 27% seien. Die Liveauszählung in Nürnberg sieht die Grünen grad bei um die 15-20%. Die CSU bei ca dem doppelten.
  • Erste Trends in den Städten wie Nürnberg zeigen, daß Bunt insgesamt wohl eher nicht zulegen konnte:

stadtnürnbergzwischenergebnis

  • Der befürchtete Buntrutsch ist ausgeblieben. Die SPD verliert mehr, als die Grünen gewinnen. Der Rest Linke/MUT kommt nicht in den Landtag. Auf der anderen Seite legen die eurokritischen Freien Wähler und die AFD zu. Für eine Koalition zwischen CSU und FW reicht es locker.
  • Wie wir vermutet haben, Linke nicht im Landtag, vielleicht auch nicht die in Bayern eher linksliberale FDP.
  • PROGNOSE: CSU kommt auf 35.5%, SPD 10%, FW 11.5%, Grüne 18.5%, Linke 3.5, FDP 5%, AFD 11%.
  • Erste Prognose. Bachmann, Andreas im BR präsentiert die Zahlen. Wahlbeteiligung um knapp 10% gestiegen auf über 70%.
  • Noch wenige Sekunden. Wir bringen die Zahlen sofort.
  • Jetzt Auszählung beiwohnen. Sonst drohen mehr falsche Ergebnisse.

  • Die Exitpolls, so schauen die Befragungen aus:

  • Es rentiert sich um 18 Uhr den Auszählungen beizuwohnen. Schon oft gab es Wahlmanipulationen.
  • Für die „Exitpolls“ wurden offensichtlich bunte Student*Innen eingesetzt.

  • Erste Exitpolls sollen angeblich die AFD bei 15% sehen. Die SPD soll nur 9% erreicht haben, und die CSU 35. Wir glauben dem nicht, weil auf dem Bild Putin abgebildet ist. Russland versucht wohl  die Wahl in Bayern zu hacken. Typisch. Valide Daten wird es erst ab 18 Uhr geben.

  • FDP, Linke und Bayernpartei müssen um den Einzug in den Landtag zittern.
  • 17 Uhr: Noch eine Stunde sind die Wahllokale geöffnet. Es zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Für die Stärkung der Demokratie durch eine höhere Wahlbeteiligung sind in der Regel populistische Parteien verantwortlich. Dies zeigten vergangene Urnengänge, bei denen populistische Parteien antraten, und ebenfalls die Wahlbeteiligung stieg.
  • Katharina Schulze (Grüne) geht mit einem T-Hemd – bekannt von der Königlich Bayerischen Antifa – wählen.

 

Hetzjagd von Lublin: EU-LGBT-Kommunisten wird die Straße frei geschossen

Und die bunte Presse freut sich, doch der Reihe nach: Ein breites Gesellschaftliches Bündnis, an der Spitze die 0.0% Grünen und die 1% Sozialistenpartei „razem“ sind mit ein paar hundert Leuten in Lublin aufmarschiert.  Parolen wurden ihnen in die Hand gedrückt. Dann tanzte der Mob zu englischem Loveparade- und Diskosound, sowie bunten Fahnen und Trommeln durch die Straßen.

Auch die EUDSSR-Fahnen durften nicht fehlen. Verwunderlich für die Lügenpresse,  daß die Bunten aufmarschieren  können, ist doch  angeblich die polnische Regierung gerade dabei die „Demokratie“ abzuschaffen. Doch nun stellt sich ein Aufstand der Vernünftigen dem Aufstand der Anständigen entgegen. Es sind so viele, daß die Straßen voll sind.  Und sie wollen ihre Stadt ja auch nicht den Extremisten überlassen. Leute beten mit dem Kreuz in der Hand, rufen nach der heiligen Maria. Der traditionsreiche ONR demonstriert mit dem katholisch-polnischen Familienbild dagegen. Von einfachen Arbeiter, von Familien mit ihren Kindern oder dem klassischen Wutbürger. Alle sind dabei.  Ein Durchkommen für Bunt unmöglich. Eigentlich wäre es dann im Rahmen des Ermessens angebracht, die Demonstration abzubrechen, und umzukehren. Hetzjagd von Lublin: EU-LGBT-Kommunisten wird die Straße frei geschossen weiterlesen

Charles Krüger: Warum wählen gehen wichtig ist

Wer nicht wählt, wählt niX. Das ist falsch. Die Prozente der Nicht-gegebenen Stimme werden nämlich einfach auf andere Parteien aufgeteilt. Und es interessiert auch niemanden, ob es 10, 20 oder 50% ungültige oder nicht-abgegebene Stimmen gab. Charles Krüger erklärt, warum wählen gehen wichtig ist und warum er beim Thema AFD falsch lag.

Bayerische Landtagswahl: Warum ehemalige SPD Wähler zu sozialen Rechtsparteien wechseln

 

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SPD-Angstparolen in Bayern. Es treten  in Bayern nur demokratische Parteien an. Volksnahes und populäres ist nicht plump, sondern macht eine Demokratie aus. Und warum ist auf der anderen Seite ein AFD-Plakat runtergerissen, wo die Roten nun hängen?

Der SPD laufen die Wähler in Scharen davon, vor allem auch in Bayern. Nach den HartzIV-Reformen, blassen Kandidat*Innen und der Fokussierung ihrer Aktivität auf oikophoben bunten Anti-Rechts Veranstaltungen mit 3D-Technik gibt es dafür auch allen Grund. Sozialdemokratischen Urgesteine wie Heinz Buschkowsky sollen  aus der Partei geworfen werden.

„Grundstein für rechtsextremes Gedankengut“

hallt es da von der neuerdings hasserfüllt  der alten  Sozialdemokratie entgegen.

Dabei hat Heinz Buschkowsky wohl kaum etwas rechteres gesagt, als der Volkswirt (sic!)  und Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (inzwischen leider verstorben), der als der beliebteste Alt-Kanzler der BRD gilt. Im Umkehrschluss heißt das, wenn die SPD  heute Teile der Alt-SPD als Grundstein für rechtsextremes Gedankengut ansieht, dass die traditionelle alte Orginal-Sozialdemokratie also die heutigen sogenannten „Rechtsextremen“ sind. Bayerische Landtagswahl: Warum ehemalige SPD Wähler zu sozialen Rechtsparteien wechseln weiterlesen

Nervige Schallplatte statt Antworten: Erste Wähler wenden sich von den Grünen ab

Bild-Redakteur Julian Reichelt aber auch die Bürger im Publikum konnten machen und versuchen was sie wollten. Katharina Schulze wollte einfach nicht antworten.

Schulzes Ausführungen (hier zum kompletten Video auf bild.de)  klangen wie Auswendiggelerntes, das die Grüne wohl irgendwie runterrattern musste wie ein Maschinengewehr. Nervige Schallplatte statt Antworten: Erste Wähler wenden sich von den Grünen ab weiterlesen

TV-Duell: Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder führt Grünen Duellanten vor

Was war denn das Herr Hartmann? Gleich bei der ersten Frage „Mietpreisbremse“ weicht der Grüne Kandidat aus und beginnt wie eine Schallplatte auswendig gelerntes kaum verständlich runterzurattern. Zuerst nimmt er da nur seine Beispiele aus München, worauf ihm Markus Söder klar macht, hier gehts um ganz Bayern und nicht nur um München.

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„Volksstaat Bayern“ – Wie wir die Vereinigte Bunte mit unserer Verfassung abwatschen

Noch immer orientieren sich viele Politiker in Bayern am deutschen Grundgesetz, obwohl dies gar nicht die bayerische Verfassung ist. Das deutsche Grundgesetz ist vom bayerischen Landtag nach einer leidenschaftlichen Diskussion klar und deutlich am 20. Mai 1949 abgelehnt worden.  Von 174 Abgeordneten stimmten in der namentlichen Abstimmung  nur 64 mit Ja , 101 lehnten das deutsche Grundgesetz ab, 9 enthielten sich. Für den Deutschnationalismus (nur wenige Jahre nach Untergang des Dritten Reiches und ohne dem Vorhandensein einer sozialistischen EU )stimmten damals hauptsächlich FDP und SPD, die CSU und Bayernpartei war dagegen. Bis heute kämpft und verteidigt Bayern die föderale Eigenständigkeit, ob es den Berliner – und Brüssler Buntparteien nun passt oder nicht. Dies ist auch nötiger denn je, denn heutzutage werden schon mehr als 80% aller Gesetze nicht mehr in München, sondern in Brüssel gemacht. Damit wird die Bayerische Verfassung immer weiter ausgehöhlt. Rechte  die das Volk  in Bayern durch parlamentarische Demokratie und Volksentscheide sich gegeben hat, wird gebrochen durch „Bundes“, „Europa“ und Menschenrecht. Sagen wir daher:

Rechte Menschen statt Menschenrechte

um die Demokratie gegenüber den freistaatsfeindlichen Menschenrechten zu stärken.

Die bayerische Verfassung  hat, wenn man sie mal mit dem Grundgesetz vergleicht, aus rechter Sicht viele Vorteile, weil hier u.a. die Regeln aus dem Gesellschaftsvertrag an erster Stelle stehen. „Volksstaat Bayern“ – Wie wir die Vereinigte Bunte mit unserer Verfassung abwatschen weiterlesen