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Ein Lehrstück für die Diplomatenschule

Deutschland, das Land der Dichter und Denker degeneriert zu Buntland, dem Land der Kiffer und Stümper. Der einst klangvolle Name „Made in Germany“ wird heute durch Projekte wie den Flughafen BER Utopia, Stuttgart 21 oder das Maut-Desaster in Frage gestellt. Unterdessen träumt Minister Altmaier angesichts des Fiaskos unter den Wolken wie Markus Söder von einem „Weltraum-Bahnhof“ für Deutschland. Während Österreich und Italien zügig am Brenner-Basis-Tunnel arbeiten, kämpft man unter der Schirmherrschaft von Landesvater Markus Söder auf bayerischer Seite gegen die Spinnweben und die Politik der eingeschlafenen Füsse. Die Politik der „Mitte“ ist kein Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Kein Wunder, daß einflussreiche Staatenlenker die ulkigen Ideen der buntesdeutschen Kriegsministerin AKK für gelinde gesagt „überflüssig“ halten. Erdogan befehligt die zweitstärkste Armee der NATO und moquiert sich über AKK und Maas. Zu allem Übel fühlt sich der buntesdeutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) – von einem Politiker der Linkspartei als „NATO-Strichjunge“ ertappt – durch sein Markenzeichen  – den erhobenen Zeigefinger – dazu auserwählt, im Griff nach der moralischen Weltmacht die Welt an seinem humanitären Wesen genesen zu lassen.

Welche drastische Pannen dem Vielflieger und verkappten Klimaschützer Heiko Maas (SPD) bei der Rettung der Welten dabei konkret unterlaufen erfahren wir nun genauer

von Isabella Klais


In einem Seminar für angehende Diplomaten gäbe er ein Musterbeispiel für einen Tölpel ab, der wie der Elephant im Porzellanladen durch die internationale Szenerie trampelt, ohne einen einzigen Fehler auszulassen. Die Metapher „hinkt“ nur hinsichtlich der Größenverhältnisse, denn der Protagonist zeichnet sich eher durch Zwergenhaftigkeit aus: Heiko Maas.

Fehler Nr. 1:

Eine Drohung sollte gut überlegt werden, ehe man sie auf den Weg schickt. Wird sie nicht in die Tat umgesetzt, verliert man an Glaubwürdigkeit und macht sich lächerlich.

Heiko Maas hatte der Türkei mit Sanktionen gedroht wegen ihres Einmarsches in Nordsyrien.

  1. Die Türkei jedoch stellt derzeit das Bollwerk gegen die Migrantenflut dar. Gerade für Deutschland ist die diesbezügliche Kooperation mit diesem Lande von vitaler Bedeutung. Daß Deutschland dadurch erpreßbar wird, darf man nicht der Türkei anlasten, die nur ihre berechtigten Interessen vertritt.
  2. Ein gegen die Türkei verhängtes Waffenembargo stellt die Verläßlichkeit deutscher Lieferanten gerade in dem Falle in Frage, in dem die Güter benötigt werden. Diese Erfahrung wird sich die Türkei als bedeutender Abnehmer deutscher Rüstungsgüter nur einmal gestatten. Die sich gerade auf dem Wege in die Rezession befindliche deutsche Wirtschaft wird sich für diese Art der „Exportförderung“ bei ihrem Kostgänger Maas bedanken.

Fazit: Der türkische Staatspräsident hat mit seinem Urteil über Maas exakt ins Schwarze getroffen:

„ein politischer Dilettant, der seine Grenzen nicht kennt“.

Es wäre noch hinzuzufügen: ein Landesverräter oder Ignorant, der die Interessen seines Landes nicht vertritt, weil es ihm an Loyalität oder Intelligenz mangelt.

Fehler Nr. 2:

Man äußert Kritik an anderen Staaten nicht öffentlich, ehe man nicht bilateral in vertraulichem Rahmen diese seinem Adressaten überbracht hat.

Nach oben beschriebenem Fehltritt lädt er sich selbst nach Ankara ein. Sein dortiger Kollege heißt ihn jedoch nur unter dem Vorbehalt nicht mit erhobenem Zeigefinger vorstellig zu werden willkommen, weil Maaslos schon wieder im Fettnapf sitzt.

Er verbreitete als Grund seiner Vorsprache in Ankara im Vorfeld, er wolle die humanitäre Lage im Grenzgebiet der Türkei und Nordsyriens ansprechen.

Einen solchen Urian empfängt kein Gastgeber mit offenen Armen. Allein der genannte Grund der Reise impliziert unverhohlene Kritik. Davon abgesehen, kann sich Deutschland diesen Vorstoß nicht leisten, weil die Türkei infolgedessen einfach Abhilfe schaffen kann, indem sie die Migrantenflut nach Europa durchwinkt.

Fazit: Siehe oben.

Fehler Nr.3:

Man trägt innere Konflikte nicht nach außen.

So deplatziert, unausgegoren und unprofessionell AKKs Idee mit der Einrichtung einer Schutzzone unter UNO-Mandat in Nordsyrien sein mag, Maas hat sie jetzt noch übertroffen.

Es gilt die eiserne Regel, wonach man Differenzen intern beläßt und Amtskollegen nicht im Ausland desavouiert.

Fehler Nr. 4:

Mediatoren müssen Neutralität wahren.

Wer vermitteln will, schließt sich durch einseitige Parteinahme selbst aus, da er so von einer Seite von vorne herein als inakzeptabel abgelehnt wird .

Diese Lektion scheint einfach zu schwierig für Maasens Minihirn zu sein. Er lernt sie einfach nie.

Hätte er nicht permanent gegen diese Regel durch unsubstantiierte Kritik an der syrischen, türkischen und russischen Regierung verstoßen, säße er nun nicht zwischen sämtlichen Stühlen. Wäre dies nicht der Fall, hätte sich ihm eine interessante Möglichkeit angeboten, Deutschland einzubringen:

Die USA befanden, daß die Kurden ruhig „von China oder Napoleon“ beschützt werden könnten, und daß in Syrien im übrigen, außer „viel Sand für Spiele“, wenig Interessantes zu finden sei, weswegen sie sich zurückzogen. In ihrer übergroßen Güte aber wollen sie mit Restbeständen militärisch präsent bleiben, um die Ölfelder (!) zu „beschützen“. Es überrascht wenig, daß dieses Vorhaben in Rußland Mißtrauen hervorruft. Der eigentliche Anlaß für das US-Engagement bei den Ölfeldern besteht darin, sie dem Zugriff des rechtmäßigen Eigentümers zu entziehen. Dieser ist das syrische Volk, vertreten durch seinen Präsidenten. Stattdessen erfolgt durch die unrechtmäßigen US-Besatzer Diebstahl an dem Rohstoff in großem Ausmaße.

Hier hätte sich für Deutschland die Chance ergeben, sich als ehrlicher Makler zu betätigen. Als solcher aber ist Maas verbrannt.

Fazit: Siehe oben.

Nachdem die deutsche Diplomatie sich mit dem Schulversager, Kriminellen und Landesverräter Josef Fischer bereits – unter Preisgabe ihrer Interessen – in Grund und Boden blamierte, ist sie derzeit einem in jeder Hinsicht zwergenhaften Schandfleck überantwortet.

Ein Beispiel dafür, welche Erfolge bei der Besetzung des obersten Postens im Außenministerium mit einem Berufsdiplomaten möglich sind, liefert ein Blick nach Moskau, wo Diplomatie der Spitzenklasse stattfindet.

Anhang

Die französische Regierung äußerte sich zuletzt geringschätzig über die deutschen Initiativen zu Syrien. Die Lage in Syrien habe sich geändert und die deutschen diplomatischen Vorstöße seien unabgesprochen und dienten innenpolitischen Zwecken, Frankreich komme dafür nicht auf, erklärte ein Regierungssprecher. Auch beim Thema Brexit ging Macron auf Konfliktkurs mit Merkel, die den Brexit verschleppen will. Ebenso bei den Fragen des von Merkel gewollten EU-Beitritts von Albanien und Mazedonien, den Macron verhinderte. Merkel antwortet jeweils mit Drohungen und Versprechungen, über deren Halbwertszeit David Cameron neulich in seinen Memoiren spottete.
Russland schreibt die Regeln für den Frieden in Syrien.

Deutschland räsonniert im NATO-Paralleluniversum mit AKK darüber, wie der Wertewesten kurdische Menschenrechte garantieren könnte, und auch ein JW-Autor schimpft von dieser Warte aus auf Heiko Maas, der aber in diesem Fall der Realität einen Schritt näher ist als die anderen.
Vieles spricht gegen die amerikanische Erzählung von der Ausräucherung von Al-Baghdadhi in Idlib:

Der amerikanische Einsatz zur Sicherung syrischer Ölfelder vor einem möglichen Zugriff moderater Rebellen wird auch bald enden müssen, und wenn Russland den Verdacht/Vorwurf erhebt, dass die USA dort Öl stehlen, tut es das nicht ohne Grundlage.

Zeit zur Sanktionierung mediengetriebener humanitärer Kriegstreiber

Der letzte Sarin-Angriff in Ghouta, der Assad in die Schuhe geschoben wurde, war offenbar das Werk des türkischen Geheimdienstes und von ihm belieferter sunnitischer Aufständischer. Sogar die US-Regierung musste Assad von Schuld frei sprechen. Ein amerikanischer Blogger empfiehlt deutsche Staatsbürgern, Briefe an Die Linke und weitere Adressaten an, die staatsanwaltliche Nachforschungen darüber fordern sollen, warum der BND, der Sache nicht nachgeht sondern via NATO mit den Türken an einem Strang zu ziehen scheint, um rechtswidrige Angriffskriege zu fördern. Einige zuständige Beamte und Politiker könnten sich dabei strafbar gemacht haben.
Dass Chemie-Waffen in Verbindung mit propagandatauglichen Gräuelbildern und ansonsten spärlicher Information immer noch als Grund für kurzfristige kriegerische Aktionen gehandhabt werden, ist gerade für Donald Trumps Unterstützer ein unverzeihliches beängstigendes Trauerspiel.


Zuletzt bekundet auch Emmanuel Macron seine Bereitschaft zu humanitären Militärschlägen und zugleich eine Absicht, diese strenger einzugrenzen. Erst zuvor hatte er vorsichtig angeregt, sich in Richtung einer Anerkennung Assads zu bewegen. Dem entgegen steht westliche humanitäre Kriegsrhetorik. Um Humanität gehe es, sagte Trump vorgestern und drohte mit Entscheidungen über Militärschläge gegen „das Tier Assad“ in 48 Stunden. Merkel machte ebenso wie die US-Regierung Assad und Putin verantwortlich und erklärte, die Sachlage sei bereits klar. Theresa May zeigte im Fall Skripal ähnliche Voreiligkeit. Macrons Schritte sind da durchaus als professionelle Deeskalationstherapie verstehbar. Er wirkt jedenfalls viel professioneller als der Weltenrichter Laurent Fabius noch vor kurzem.
Es ist Zeit, innerhalb der NATO Verantwortliche zu bestrafen. Der Brief an die Linke liefert den richtigen Ansatz. Chemische Falschflaggenaktionen sind noch um ein vielfaches verwerflicher als das, was Trump und Macron zu bestrafen gedenken. Und allein die Begünstigung solcher Aktionen durch eine Politik der mediengetriebenen humanitären Obsession ist letztlich verwerflicher als das, was Assad hier leichtsinnig ohne die üblichen rechtsstaatlichen Vorkehrungen (Unschuldsvermutung) vorgeworfen wird.




Syrien – das sichere Herkunftsland: BR-Quer stellt sich Quer

Das BR Propagandamagazin Quer stellt sich mal wieder Quer. Gute Nachrichten passen nicht ins Konzept. Und wenn Rächzpopulisten etwas tun, oder man sich  nicht tausendprozentig der Propaganda der Linksliberalen in den USA unterordnet, ohnehin. Um was geht es? Syrien – das sichere Herkunftsland: BR-Quer stellt sich Quer weiterlesen

ARD und ZDF verschweigen Kern der Syrien-Vereinbarung

ARD und ZDF spielen die beim APEC-Gipfel in Danag von Putin und Trump abgegebene gemeinsame Erklärung zu Syrien herunter und unterschlagen konsequent ihren Kern, die Verpflichtung zu freien und fairen Wahlen in Syrien gemäß UN-Vorgaben. Offenbar verursacht diese Information ähnliche kognitive Dissonanzen wie die Erkenntnis, dass Polen patriotisch tickt. Mit Triebtätern vergleicht der Artikel die Volkspädagogen in den GEZ-Anstalten. Müssen ist bunt.




Die Propagandaschau

ard_logoWer die Lügner und Realitätsverdreher der ARD nur lange genug beobachtet, kann ihr Verhalten vorhersagen wie ein Profiler das nächste Verbrechen eines primitiven Triebtäters.

Eigener Tweet von heute Morgen 08:08 Uhr.
(Nachträgliche Hervorhebungen in gelb)

Als Sputnik heute morgen meldete, dass Putin und Trump am Rande des APEC-Gipfels eine gemeinsame Erklärung zur Lösung des Konflikts in Syrien abgegeben haben, da war klar, dass die Serientäter der ARD den Kern der Übereinkunft verschweigen oder verdrehen würden.

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BILD: Fußball, Kriegshetze und Nazifizierungsarbeit

 

Die aktuelle Ausgabe der „BILD am Sonntag“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Ablenkung, Indoktrination und Manipulation sich zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen. Die aktuelle Ausgabe der BAMS dient als Zeitdokument für eine künftige historische Analyse und die potentielle Frage: „wie konnte es soweit kommen?“ Als Beispiel wie „damals“ flächendeckende Medienpropaganda stattfand. Die BILD am Sonntag vom 9.4.2017 illustriert die Duftmarken journalistischer Nazifizierungsarbeit. Ein Spektrum von der AfD bis hin zu Assad.

Wir leben in einer Zeit der größten Völkerwanderungen seit dem Zweiten Weltkrieg, überwiegend islamischer Einwanderung und einem täglichen Asyl-Irrsins im Wahljahr 2017. Der lange Arm der Türkei und ISIS schürt Konflikte auch in Deutschland und Österreich. Wir leben in einer Zeit der Desinformation, Kriegspropaganda und Bunten Tyrannei. Wir erdulden Politiker, welche die Erpressbarkeit unseres Landes erleichtern. […] Nichts fürchen die etablierten Parteien und Medienschaffenden der staatlichen Medien jetzt mehr als Bürgerbewegungen, Parteien oder Medien, die mit ihrer Kritik die Finger in die Wunden legen. Deshalb werden AfD und Andersdenkende von den Staatsmedien, Gewerkschaften und Verbänden bekämpft und kontinuierlich nazifiert. Wer das leitmediale Weltbild in Frage stellt, wird in mehr oder weniger subtiler Weise stigmatisiert, dämonisiert, nazifiziert. Statt eines schwierigen Ringens der mündigen Bürger um sachliche Handlungsalternativen bevorzugt die Mediendemokratie die Eliminierung von Personen als Mittel der Wahl.

Die aktuelle BAMS baut den „Frame“ von Kriegspropaganda. Sie stimmt subtil ein auf einen Krieg. Gleichzeitig formen die Redakteure den Rahmen der Selbstgeißelung. Stichwort: NAZI und Hitler.

Die psychologische Kriegsführung vollzieht sich in drei perfiden Stufen.

  1. Bilder vom Giftgasangriff und Babies als unschuldige Opfer.
  2. Etablierung des humanitären Imperativs: „Es ist Krieg und alle schauen zu!“
  3. Es ist Krieg, Trump handelt, BILD applaudiert. „Aber“ „nur“ 26% der Deutschen ziehen mit. Propaganda tut Not. BAMS nimmt sich der Aufgabe an.

Manipulationsstufen der aktuellen BAMS

Ablenkung vom Wesentlichen

Bild-am-S-2017.04.09-01
BILD am Sonntag 09.04.2017 gaukelt Normalität vor während es an allen Ecken brennt

Auf der Titelseite bringt BILD am Sonntag einen Riesenaufmacher mit Fußballer Robert Lewandowski. Hier soll Konsens (Brot und Spiele) vermittelt werden.  Die dem fleißig arbeitenden Bürger das Gefühl von Normalität suggeriert. Er also keine Sorge haben muss, da Fußball geregeltes Leben symbolisiert. Alles laufe in geordneten Bahnen trotz Asylwahnsinn, afroislamischer Massen-einwanderung, Türken– Kurden- und ISIS Konflikten hierzulande sowie islamischem Familiennachzug. Um davon abzulenken erklärt BILD am Sonntag mit großen Lettern seinen Lesern das 4:1 für Madrid. Als wäre das für Deutschland das wichtigste Ereignis des Tages. Dort, wo noch Platz ist, beginnt BILD mit der Nazifizierungsarbeit und verbindet die AfD und Björn Höcke mit Hitler. Da die AfD intern hier auch noch ihren Beitrag leistet, tut sich die BILD leicht und spinnt den Faden einfach nur weiter.

Hitler und NPD als Reflexverstärker

Bereits auf der Titelseite sowie auf Seite 10 erfährt der BILD Leser, dass die AfD selbst Nazifizierungsarbeit betreibt, indem sie Björn Höcke mit Hitler vergleicht und ihm Bild-am-S-2017.04.09-8Verbindungen zur NPD nachsagt, der wiederum Affinität zu Hitler und somit zum „absoluten Bösen“ nachgesagt wird. So kann man bei Lesern, die wenig Energie für weiteres Nachdenken haben, panische Distanzierungsreflexe und somit innerhalb der streitenden AfD Spaltungstendenzen auslösen. Durch Verbindung mit Giftgasangriffen lassen sie sich noch weiter verstärken.

Hitler als Bindeglied zu Assad

„Ausgerechnet ein Nazi brachte dem Vater des jetzigen Diktators Bashar al-Assad das Bild-am-S-2017.04.09-4aFoltern bei!“ erklärt uns die BILD. […] Was suggeriert BILD damit? Wir sollen jetzt gegen Assad sein, weil er böse wie ein Nazi ist? Wir wissen  dass Hitler dem Islam zugeneigt war.

Trumps Einstimmung auf Krieg

„Heute Abend rufe ich alle zivilisierten Nationen auf, sich uns anzuschließen“.  Soll uns in seinem Sinn auf den Krieg einstimmen.  Hier ziehen Medien, Trump und die Nazifizierungsarbeit der Medien am selben Strang und erreichen dabei folgende Konstellation:

  1. Einstimmung auf Krieg
  2. Neutralisierung der AfD
  3. Vorsorgliche Diffamierung Andersdenkender

Die Elemente passen wunderbar zusammen.
Dem Leser müssten sich daher ein paar Fragen stellen. Einem Journalisten, der im Dienst des Lesers arbeitet, ebenso.

1. Wer gibt diesen „Plot“ vor?

Ist diese Konstellation, die sich vor unseren BILD-Augen auftuen Zufall oder herbeigeführt?

2.Wie führt das System die Parteilspaltung der AfD über die NPD herbei?

Die NPD könnte einem eigentlich in Verbindung mit der AfD egal sein. Wir sehen aber, dass die NPD als Spaltinstrument eingesetzt wird und die Spaltung, wenn es hart auf hart kommt, durchaus in Verbindung mit der Medienwucht funktioniert. Da hilft es der AfD auch kaum, wenn sie sich ostentativ israelfreundlich gibt.

3.Wer steht hinter der Kriegspropaganda?

Die Medien „docken“ gewissermaßen an den Gefühls-Synapsen der Leser an. Der Durchschnittsleser, der täglich 8 Stunden mit Lohnerwerb beschäftigt ist, steigt gewöhnlich nicht so tief in die Medienanalyse ein, wie wir das tun. Der Durchschnittsleser hat vielmehr kaum eine Chance und Möglichkeit, diese Manipulationen zu erkennen, die unmittelbar an den Gefühlen ansetzen. Beispiel [BILD]: Sogar wunderschöne Babies wurden brutal ermordet […]

4.Will uns Trump als Verbündete in den Krieg mit einstimmen?

Plötzlich wird Trump von Leitmedien gelobt, die ihn seit einem Jahr in Grund und Boden verdammen und offensichtlich in einem transatlantischen Bündnis mit dem amerikanischen Schattenstaat stehen. Trump sagt, nunmehr offenbar in Einklang mit diesen Kräften, Assad bedrohe auch die Sicherheit der USA und ihrer Verbündeten. Hiermit wird auch Deutschlands Gefolgschaft eingefordert. Dazu wird klassische Kriegspropaganda plumpster Machart serviert. So implantiert BILD im Effekt einen bedingten Reflex in die Köpfen der Leser.
Die aufgestellten Behauptungen werden auf acht Seiten bebildert. Hier sehen wir einen Assad mit seiner Familie in Verbindung mit Nazi Alois Brunner (1940). Wir sehen ein großes Bild eines Syrers mit seinen angeblich vergasten Zwilligen auf dem Arm, und zu guter letzt Außenminister Gabriel (SPD) mit den Worten „Assad hat seine Zukunft bereits hinter sich“. In einer solchen Fülle an Fakten und Stimmen fällt der manipulative Anteil von BILD  unter.

Wer sich bisher nur flüchtig mit den Themen beschäftigt hat, konnte den Zusammenhang der Einzelthemen nicht erkennen. Dank Nazifizierung fügen sich aber nun die innen- und außenpolitischen Themen zu einem einzigen BILD zusammen.

Wieso stellen die Medien nicht die oben genannten Fragen und analysieren genauer, wem „dieser Plot“ nützt? Die Aufmachung und Montage dieser BILD am Sonntag Ausgabe implantiert Reflexe und Trigger in den Köpfen der Leser und immunisiert diese von vorneherein durch Nazifizierung der Kritiker.

Kann das Zufall sein? Tut BILD das den Lesern zuliebe? Wenn nicht ihnen, wem dann?

Die Ausrichtung des Springer-Verlags ist zu bekannt, als dass man hier noch von verdeckten Propaganda-Operationen sprechen könnte.

Anhang

Buntgemischte Meldungen

  • Der Sinneswandel von Donald Trump hat sich noch nicht bis Hamburg herumgesprochen. Dort verweigern ihm zivilcouragierte Hoteliers zum G20-Gipfel ein Hotelbett.
    Jörg Schönenborn fordert Ermordung Assads. Willy Wimmer kommentiert Trumps Angriff. Applaus für Trump bei Tichy. Charles Lindbergh setzte sich 1941 gegen einen Kriegseintritt der USA ein. Aus verschiedener Perspektive ein interessantes Beispiel.
    Die Giftgas-Vorwürfe gegen Syriens Regierung geraten ins Wanken. Als Instrument der Kriegspropaganda haben sie eine lange Geschichte.
  • Russlands stellvertretender UN-Botschafter Wladimir Safronkow präsentierte eine andere Lesart des Angriffs: Die Todesfälle in Chan Scheichun seien Folge eines syrischen Luftangriffs auf ein Chemiewaffenlager der Aufständischen. Aus „objektiven Daten“ der russischen Luftraumkontrolle gehe hervor, dass ein „großes Lager von Terroristen“ in der Nähe der Stadt bombardiert worden sei. Dort seien „Giftstoffe“ gelagert worden.

  • Am 13.4.2017 meldet der BR: „Assad nennt Chemiewaffenangriff zu 100 Prozent konstruiert
    Damaskus: Der Giftgasvorfall in Syrien mit mehr als 80 Toten ist nach den Worten von Präsident Assad zu hundert Prozent konstruiert. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP erklärte Assad, die syrische Armee verfüge über keine Chemiewaffen mehr. Dem Westen und speziell den USA warf er vor, den angeblichen Chemiewaffenangriff als Vorwand für einen Luftschlag gegen die syrischen Streitkräfte genutzt zu haben. An die Adresse Washingtons sagte Assad weiter, die US-Regierung sei nicht ernsthaft an einer politischen Lösung interessiert. Sie wolle lediglich den politischen Prozess nutzen, um die, so wörtlich: „Terroristen“ zu schützen. Assad bezog sich damit auf die Rebellen in Syrien. Einer Untersuchung der Vorfälle in Chan Scheichun will Assad nach eigenen Worten nur zustimmen, wenn sie unabhängig sei und nicht für politische Zwecke genutzt werde.“
  • Der bunte „Tagesspiegel“ stellt fest: „Der Zukunftsantrag kann dauerhaft den Erfolg der AFD sichern“. Spätestens jetzt sollten die Alarmglocken schrillen. Der extrem bunte Geschäftsführer des Tagesspiegels, Florian Kranefuß hier auf Bildern zusammen mit Michael Roth (SPD) bei einer Propagandaveranstaltung für das alte EU-Europa.
  • Der SPÖ-FPÖ Regierung im Burgenland werden ausdrücklich gute Noten von den Bürgern bescheinigt. Führt die Rettung der Sozialdemokratie über die Rechtspopulisten?
  • Die Volkshilfe aus Osnabrück ist ein neues Projekt, daß sich auf verschiedene Arten und Weise nützlich macht und sie hilft  u.a. mit einer „Tafel für Deutsche“.  An sich eine gute Sache, wenn die NRWler wieder selbst auf die Beine kommen, denn wir Bayern wollen nicht ständig Milliarden Euro Länderfinanzausgleich in buntregierte Länder zahlen.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!