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Lektion im Umgang mit pogromlustigen SPD-Pöblern

Ein Kandidat von der Pogrom-Partei SPD (Spitzel, Pöbler und Denunzianten), ein Westentaschen-Pöbelralle, hat die Boxhandschuhe ausgepackt und versucht, die erfahrene AfD-Kollegin Daniela Dworeck-Danielowski von ihrem angemeldeten Stand zu vertreiben. Er findet, dass die AfD in seinem multiethnischen Revier Köln-Chorweiler nichts zu suchen habe. Die AFD hat dafür viel Verständnis, denn schließlich hat die einstige Volkspartei in NRW nach einer desaströsen Landtagswahl noch einmal 10% verloren und liegt jetzt bei 22%, wohingegen die AfD um einige Prozent auf 12% geklettert ist. Pogromrhetorik gehört zum Standardrepertoire von SPD-Lokalpolitikern. Von Münchens OB Dieter Reiter, der gerade seinen 60sten Geburtstag feierte, kennen wir den dezenten Aufruf an Pegida-Spaziergänger, München zu verlassen: „Versteht doch, wir sind München, wir brauchen Euch nicht“.
Auch Alexander Gauland ging gerade im Bundestag sehr souverän mit Pöblern um.
In Bayern hat die SPD nach den Boxhandschuhen nun auch das Klingbeil ausgepackt und kämpft mit klarer Kante gegen ein breites Bündnis von Rächzpopulisten aller Parteien.
Derweil wird die Liste der Genossen in Aufsichtsräten (oder auch hinter Gittern) immer länger.




rundertischdgf

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Mehr Mut und Intellekt bei den Konservativen nötig

Immerhin gibt es in der CDU eine Werte-Union, die den Weg zurück zur alten CDU sucht und sich nicht, wie zuletzt der CSU-Generalsekretär Markus Blume, als Blockflöte in der „linken“ Volksfront des Humanitärstaats positionieren mag. Der Vorsitzende der Werte-Union, Alexander Mitsch will die CDU/CSU auf ihren alten Kurs zurückbringen und lehnt Dämonisierung der AfD, die jetzt frühere CDU/CSU-Positionen vertrete, ab. Mitsch lobt einige von Alexander Dobrindt (CSU) formulierte Positionen und bringt ihn als einen Protagonisten möglicher personeller Erneuerung ins Spiel. Mit der neuen braunen Schmutzkampagne von CSU-Generalsekretär Markus Blume schneidet sich die CSU hingegen ins eigene Fleisch. Sie wird zur Bekämpferin der „konservativen Revolution der Bürger“ (Dobrindt) und zur Blockflöte des autoritären Humanitärstaats.

Die inzwischen parteilose CDU-Veteranin Erika Steinbach gab aus Empörung über Blumes „braunen Schmutz“  ihren Bayrischen Verdienstorden zurück.  Alexander Mitsch vertritt vielleicht eine Minderheitsposition innerhalb der CDU, aber er ist nicht der einzige. Peter Helmes versucht, Mut zu mehr Mut zu machen, aber wo „Eier“ fehlen, hat das oftmals seinen Grund im Schwächeln ebendieser konservativen Revolution der Bürger. Um schlagkräftig zu werden, genügt es ja nicht, von der Stimmung einer wachsenden Echokammer getragen zu sein. Man braucht nicht so sehr nibelungenhaften Wagemut wie einen gerüsteten und geübten Geist, um in Slomkas feindseligem Studio seinen Standpunkt geschliffen und schlüssig darzulegen. Auch damals wurde Dobrindt defensiv und rechtfertigte sich mit seiner Blockflötenrolle. Diejenigen, die Seehofer „Eierlosigkeit“ vorwerfen, machen sich ebenfalls in der Regel keine Vorstellung davon, in welcher Umgebung Horst Seehofer kämpfen muss, und sie übersehen in der Regel die Verantwortung, die jeder von uns für die „Konservative Revolution der Bürger“ trägt. Eine Revolution die nur durch Intellektualisierung mutig werden kann.




Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Ausgesetzt: der Verstand der CDU

Ich zweifle schon lange am Verstand der CDU. Die AfD ist für die Christdemokraten die Schlange, auf die das Kaninchen CDU starrt. Aber die CDU hat keine Idee, wie das Problem gelöst werden soll. Und zieht sich in ihren Bau zurück.

Mein Gott, ich kenne meine Partei seit fast 60 Jahren, habe viele Freunde und Gegner überlebt – aber diese Hilflosigkeit gegenüber der AfD ist nicht erklärbar. Wir in der WerteUnion setzen uns völlig unnötig in eine Falle: Die AfD ist zu weiten Bereichen ein Teil der ehemaligen Union. Viele AfD-Mitglieder waren früher Aktivisten der Union. Und jetzt – nach dem Übertritt zu AfD – sollen sie plötzlich „Nazis“ sein?

Einer der wenigen in der Union, die das erkannt haben, ist der Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch: „Eine pauschale Verurteilung der AfD-Wähler ist nicht gerechtfertigt und deren Ausgrenzung nicht…

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Die Linke für solidarischen Kampf gegen Abschiebungen nach Italien

Die flüchtlingspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Ulla Jelpke, hat sich bezüglich Ellwangen weit aus dem Fenster gelehnt und viel Kopfschütteln hervorgerufen:

„Mit martialischen Großeinsätzen der Polizei werden nicht nur Schutzsuchende in Angst und Schrecken versetzt, sondern gezielt Bilder von angeblich kriminellen und gewalttätigen Flüchtlingen produziert. Das ist unverantwortlich“, kommentiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Ulla Jelpke die Debatte über die gescheiterte Abschiebung eines Togolesen nach Italien und den heutigen Polizeieinsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen. Die Politikerin weiter:
„Dass der Betroffene nicht nach Italien zurückkehren möchte, ist nachvollziehbar, denn dort müssen viele Flüchtlinge auf der Straße leben. Dass weitere Bewohner der Unterkunft sich mit ihm solidarisierten und seine Abschiebung verhinderten, indem sie die Streifenwagen der Polizei umringten, ist angesichts gravierender Mängel im italienischen Asylsystem nur allzu verständlich. Offenbar verfolgte der heutige Polizeieinsatz auch das Ziel, Flüchtlinge, die solidarisch zusammenstehen und sich gegen Abschiebungen organisieren, einzuschüchtern.
Es ist unerträglich, wenn der Bundesinnenminister nun behauptet, diese Menschen würden eine Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung darstellen. Mit dieser flüchtlingsfeindlichen Politik und Hetze muss endlich Schluss sein. Anstatt den Druck auf Geflüchtete immer weiter zu erhöhen, brauchen wir endlich eine wirksame Bleiberechtsregelung!“

Besonders provokant an dieser Pressemitteilung ist, dass Die Linke die organisierte „Solidarität“ der Migranten im Kampf gegen Abschiebung in ein EU-Land moralisch rechtfertigt.
Damit steht sie sogar im bunten Parteienspektrum alleine da.

Flüchtlingsrevolution fordert ihren Tribut

Jelpke isoliert sich auch mit der Aussage über die gravierenden Mängel des italienischen Asylsystems. Zwar haben Gerichte bisweilen solche Mängel festgestellt und Abschiebungen nach Italien verboten, aber im speziellen Fall Yussif O. hat das zuständige Gericht diese Abschiebung  erlaubt. Jelpke unterstützt mithin einen „solidarischen“ Aufstand von 200 Asylbewerbern gegen den Vollzug geltenden Rechts. Die Linke für solidarischen Kampf gegen Abschiebungen nach Italien weiterlesen

Identitäre Aktion: Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder hängt Kreuz auf

Nachdem die  Identitäre Bewegung  abgeschlagene Kreuze wieder auf unsere Gipfel gebracht …

….und auch auf einem Moscheebaugrundstück angebracht hat..

und dabei die Betonung auf „Identität“ legt, schlägt nun der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in die gleiche Kerbe.
Ohne dabei von bunten MenschenrechtlerInnen und Buntpresse behindert oder niedergeschrieen zu werden, konnte Söder ein Kreuz an der Staatskanzlei anbringen. Und so hängt nun neuerdings wieder ein christliches Kreuz in der bayerischen Staatskanzlei.

Dazu schreibt Markus Söder folgendes auf Facebook: Identitäre Aktion: Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder hängt Kreuz auf weiterlesen

Brüchiges EU-Recht im Progressiven Rechts(um)bruch

Alle Parteien lehnen die umfassende Schließung der deutschen Grenzen ab, und auch der neue Innenminister Horst Seehofer sucht seinen rettenden anKER auf einem anderen Terrain. Seehofer änderte bislang nichts an der von seinem Vorgänger Thomas De Maizière am 13. September 2015 mündlich übermittelten Anweisung, keinen Asylbewerber an der Grenze zurückzuweisen.

Bereits mit Beginn der „Großen Koalition“ Ende 2013 zeichnete sich ab, dass sich die neue Regierung wie von SPD und Leitmedien gefordert in Fragen des Humanitärrechts als Motor der Europäischen Integration betätigen und Widersprüche innerhalb des europäischen Rechts in einer „progressiven“ Weise handhaben würde. D.h. sie würde die überlasteten Grenzländer Italien und Griechenland entlasten und stattdessen einen Sog über die Binnengrenzen hinweg nach Deutschland entfachen. Das bereits von Straßburger und Luxemburger Urteilen durchlöcherte Recht der Dublin-Verordnungen würde sie in diesem Geiste als eine zu verschrottende Altlast großzügig handhaben, und die Europäische Kommission würde einen Teufel tun, ihr dabei Steine in den Weg zu legen. Bei dieser Position sind die Buntparteien einschließlich FDP auch weiterhin geblieben. Merkels Chef-Interpret Herfried Münkler deutet Merkels Entscheidungen vom September 2015 ebenfalls als eine notwendige Folge dieser progressiven EU-Integrationspolitik. Ohne die zeitweilig chaotische Migrationswelle wäre es laut Münkler und anderen Politologen zum Zusammenbruch Griechenlands gekommen.

Prof. Dr. Alexander Peukert, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt/Main beschreibt die europäische rechtspolitische Lage jetzt noch deutlicher.

Peukert weist darauf hin, dass nicht nur die AfD sondern auch die Bundesregierung im Grunde die Schengener Freizügigkeitsregeln außer Kraft setzen wollen und auch hierbei auf eine äußerst nachsichtige Europäische Kommission stoßen:

Die am 13.9.2015 eingeführten Grenzkontrollen kranken seit jeher an einem fundamentalen Widerspruch, der sie prinzipiell disqualifiziert. Dieser Widerspruch besteht darin, dass die Grenzkontrollen mit einem großen, unkontrollierten Zustrom irregulärer Migranten gerechtfertigt werden, dass sie gerade insoweit aber nicht wirksam sind und auch nicht sein sollen. Denn eine Einreise in das Bundesgebiet wird auch ohne gültige Einreisepapiere und damit ohne Identitätsfeststellung gestattet, wenn ein Schutzbegehren geäußert wird.

Die Bundesregierung führt einerseits verbotene Grenzkontrollen durch. Diese rechtfertigt sie mit einer Gefährdung durch irreguläre Migration. Hierin unterscheidet sich sich kaum von den Forderungen der AfD. Andererseits weist sie aber dies irregulären Migranten nicht wie von der Dublin-Verordnung vorgesehen zurück sondern betätigt sich im Brüsseler Sinne als Vorreiter eines neuen EU-Asylregimes, welches die Grenzstaaten entlastet. Deshalb kann sie mit einer Nachsicht der EU (und der EU-freundlichen deutschen Opposition) rechnen, mit der sie im Falle der Befolgung des AfD-Antrages nicht mehr rechnen könnte:

Ein CDU-Abgeordneter behauptete im Gegensatz zur früheren Einschätzung seines Parteifreundes und ehemaligen Bundesinnenministers De Maizière, die Bundesrepublik sei ohnehin für viele Antragsteller zuständig, weil sich hier bereits Familienmitglieder befänden oder der Ersteinreisestaat wegen systemischer Mängel in seinem Asylsystem ausfalle. Diese Auffassung läuft jedoch der Dublin-III-Verordnung diametral zuwider, deren Zuständigkeitsregeln auf zwei einfachen Prinzipien beruhen: Erstens dürfen sich die Antragsteller ihr Ziel nicht aussuchen. De iure reisen sie nicht, sie fliehen. Demgemäß müssen sie ihren Asylantrag im ersten Mitgliedstaat stellen, den sie betreten. Denn dort sind sie in Sicherheit vor Verfolgung und Krieg. Reisen sie dennoch weiter, handelt es sich im EU-Jargon um „irreguläre“, und das heißt im Klartext: rechtswidrige Migration. Zweitens und hiermit korrespondierend liegt die Zuständigkeit zur Prüfung von Asylanträgen grundsätzlich bei demjenigen Staat, in dem sich ein Drittstaatsangehöriger jeweils aufhält. Denn, so der EU-Gerichtshof, dieser Ersteinreise- oder Transitstaat ist für die Einreise und den momentanen Aufenthalt des Ausländers verantwortlich. Stellt sich bei der dort vorzunehmenden Prüfung heraus, dass ein anderer Mitgliedstaat zuständig ist, muss ein förmliches Aufnahmeverfahren durchgeführt werden. Dieses System war, wie der EUGH mehrfach betont hat, zu jedem Zeitpunkt sowohl von den Migranten als auch von den Mitgliedstaaten zu achten. Selbst auf dem Höhepunkt der Migrationskrise hat das Recht seinen Anspruch, zu ordnen, nicht aufgegeben.
[…]
Und so ist bis heute unklar, worauf die Bundesregierung ihre diesbezügliche Praxis stützt. Die Fraktion DIE LINKE und nochmals die Abgeordnete Dağdelen hatten bereits in der abgelaufenen Legislaturperiode entsprechende kleine Anfragen gestellt und die Antwort erhalten, eine Zurückweisung sei zwar „im Rechtsrahmen der Dublin-III Verordnung und des § 18 AsylG zulässig“, „Maßnahmen der Zurückweisung an der Grenze mit Bezug auf um Schutz nachsuchende Drittstaatsangehörige“ kämen aber „derzeit nicht zur Anwendung“. Zwei AfD-Anfragen haben in der Zwischenzeit nur noch zu Tage gefördert, dass die Anweisung, bei den Grenzkontrollen Asylantragsteller nicht zurückzuweisen, „im Rahmen der bestehenden Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung getroffen“ und dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums von Thomas De Maizière am 13.9.2015 „mündlich“ überbracht worden sei. Weitere Aufklärung ist zumindest vorläufig nicht zu erwarten. Denn die überwältigende Mehrheit des Bundestages, darunter die geschlossene Fraktion DIE LINKE, möchte von der Bundesregierung keine weitere Auskunft, „auf welcher Rechtsgrundlage sie die Praxis, auf die Möglichkeiten der Zurückweisung zu verzichten, zugelassen hat und weiter zulässt.“ Eine entsprechende Aufforderung im AfD-Antrag zur Grenzkontrolle und zur Zurückweisung von Asylantragstellern wurde am 16. März ebenfalls abgelehnt.

In diesem Zusammenhang ergibt die CSU-Forderung nach einer kodifizierten Zuwanderungs-Obergrenze auch einen pragmatischen Sinn. Die Obergrenze würde zum Vorläufer des von der Europäischen Kommission angestrebten Quotensystems. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte im Oktober 2017 durchaus nicht Unrecht, als er die Einigung der CDU/CSU auf eine Zuwanderungs-Obergrenze in diesem Sinne interpretierte und begrüßte. Die AnKER-Zentren erlauben, sofern sie funktionieren, eine flexible Modulierung der Zuwanderung nach Berliner und Brüsseler Bedarfslage. Eine solche Politik lässt sich in der Koalition der EU-Führungsaspiranten durchaus durchsetzen, auch wenn sie sich ein wenig sperren und winden.

Peukert zeigt überzeugend auf, dass wir es nicht mit einem juristischen sondern einem politischen Problem zu tun haben:

Zurückführen lassen sich die gegenwärtigen Verwerfungen auf diametral entgegengesetzte Ansätze des Schengen- und des Dublin-Systems, die den versprochenen „einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ (Art. 67 Abs. 1 AEUV) auseinandertreiben: […]
In dieser widersprüchlichen Ausgestaltung stößt das Recht der Staatsgrenze an seine Grenzen. Das gilt auch in prozessualer Hinsicht. Denn eine gerichtliche Überprüfung der gegenwärtigen Politik praktisch offener Grenzen aus Sicht der Kritiker steht kaum zu erwarten. Ein subjektives Recht des deutschen Staatsbürgers auf Einhaltung des Grenzregimes gibt es nicht. Zwar wären die Europäische Kommission und auch andere Mitgliedstaaten befugt, Deutschland wegen Missachtung der Dublin- und Schengen-Regeln in einem sog. Vertragsverletzungsverfahren vor den EUGH zu zitieren. Doch dürfte jedenfalls die Kommission kaum geneigt sein, einen Motor der Integration in dieser neuralgischen Frage an den Pranger zu stellen.
Wenn das Recht an seinen inneren Widersprüchen scheitert, treten andere Unterscheidungen an seine Stelle. Diese sind offenbar politischer Art. Je länger die im Unionsrecht angelegten Widersprüche herrschen, desto weiter werden sich die politischen und sozialen Konflikte um die unkontrollierte Einwanderung nach Europa zuspitzen. Der AfD-Antrag und seine Ablehnung durch alle anderen Parteien markiert insoweit die neue, in allen Ländern des Westens sichtbare Trennlinie: Auf der einen Seite das „progressive“ Lager derjenigen, die die hier beschriebenen Phänomene gar nicht, als normal oder als interessantes Experiment der Entgrenzung wahrnehmen, auf der anderen Seite das konservative Lager derjenigen, die in mittel- und langfristiger Perspektive um die Ordnung bangen, die ihnen der Rechtsstaat auf seinem Territorium verspricht. Wo die Staatsgrenzen fallen, werden neue Gräben gezogen.

Solange das konservative Lager nur Rückzugsgefechte für die alte Ordnung führt, die mit dem Rücktritt von Innenminister Friedrich aufgegeben wurde und außerhalb der AfD kaum noch Unterstützung genießt, dürfte es genau so verlieren wie seinerzeit in Fragen der Ostpolitik und vielen weiteren gesellschaftspolitischen Fragen.  Die Verfassungsgerichtsurteile, auf die sich die „Konservativen“ in den 1970er Jahren zurückzogen, sind schon lange Schnee von gestern.
Weder die „progressiven“ Vorkämpfer der humanitären Imperative (und europäisch-globalhumanitäre Entropie) noch die „konservativen“ „Verteidiger des Rechtsstaats an den Grenzen“ zeigen die nötige Kraft, um unabhängig von angeblich vorgegebenen Imperativen eigene Ordnungsvorstellungen zu propagieren. In solchen Situationen siegen normalerwiese die „humanitären Imperative“, denn die Entropie ist stets stärker als die alte Ordnung, die auch nur eine Momentaufnahme aus einer Reihe einander widersprechender Interessen war.   Was für linke Gutmenschen die humanitären Imperative sind, ist für rechte Gutmenschen ein angeblich in Stein gemeißelter „Rechtsstaat“.    Beides klingt gut, aber  siegen werden diejenigen, die sich nicht auf Paragrafen sondern auf höhere Gerechtigkeit (Naturrecht, unvermeidlichen Trend, Entropie) berufen, und das sind derzeit noch immer die Anhänger der „humanitären Imperative“.

Anders wird die Situation nur, wenn es gelingt, die dem aktuellen Humanitärrecht zugrundeliegenden Prinzipien zu delegitimieren und Unterstützer für eine neue Ordnung zu gewinnen, wie es Beatrix von Storch mit der Petition für Souveränität in der Asylpolitik versuchte.   Die neue Ordnung wird die Aufnahme von Flüchtlingen aus dysfunktionalen Staatswesen der afro-islamischen Elendszonen praktisch aushebeln und durch neue Prinzipien ersetzen müssen.    Zwar erweist sich die Berufung auf das „geltende Recht“ von Dublin im Moment als zugkräftiger, aber keine der beiden Petitionen kommt ohne die andere aus.  Ein rechthaberisches Beharren auf dem von Athen, Rom, Brüssel und „Linken“ als ungerecht attackierten Dublin-System ist mit der EU-Führungsrolle inkompatibel, nach der die deutsche Politik stets strebt.    Durchhalten lässt sie sich nur, wenn sie sich auf positive Erzählungen und Zielvorstellungen stützt.  Ohne die „Petition für Souveränität in der Asylpolitik“ ist die AfD von vorneherein als Verlierer-Unternehmen aufgestellt, das ein paar Nostalgiker-Stimmen abzugreifen versucht, um es sich in Parlamenten bequem zu machen.





AfD lobt Israels wegweisende Asylpolitik

Sudanesen berufen sich in Israel 2015 vergeblich auf die Flüchtlingskonvention. Bild von Lawstudentland.com

Humanitäre Hetzmedien haben mal wieder Israel im Visier.
Israels Verfassung kennt kein Asylrecht, und das Land hat sich keinem Straßburger Nichtzurückweisungsprinzip unterworfen.   Die 40000 auszuweisenden Afrikaner kamen vor dem Bau der Mauer zu Ägypten.  Diese Mauer wirkt seitdem, und Israel lässt sich von keinem Straßburger Gericht dazu zwingen, an der Mauer einen geregelten Einlass für Alle zu praktizieren.  20000 Afrikaner wurden bereits abgeschoben.  40000 weitere sind demnächst dran.  Einigen wurden Ausweisungsbescheide zugestellt. Sie können bis Ende März zwischen einer Ausreiseprämie von 2800€ und einer Haftstrafe wählen.

Je mehr Islam wir importieren und je mehr wir zur weißen Minderheit in einer schwarzafrikanischen Welt werden, desto mehr gewinnt Israel für uns an Modellcharakter. Von

ARD hetzt gegen Israel

Israel lernen heißt überleben lernen. Eine dringende Lektion ist es, Straßburger und Karlsruher Richterpriestern nichts in die Hand zu geben, was ihnen ermöglicht, die Interessen von Humanitärmigranten gegen das Staatsvolk durchzusetzen. Die Regeln des Ausländerrechts sollten nur der einfachen Gesetzgebung unterliegen und jederzeit mit Hinblick auf Belastbarkeits-Obergrenzen justierbar sein. Die Reform des EU-Asylrechts, die Österreichs und Ungarns Regierungen zuletzt anmahnten, könnte sich an Israel orientieren.




CHRISTLICHES FORUM

Die israelischen Behörden haben am Sonntag Ausweisungsbescheide an zehntausende afrikanische Einwanderer verteilt, die sich illegal im Land aufhalten. In dem Schreiben werden die Migranten unter Androhung einer Gefängnisstrafe aufgefordert, Israel bis Ende März zu verlassen.

Dazu erklärt der stellv. AfD-Vorsitzende Georg Pazderski:

„Israel macht es uns vor: Illegale Migranten gehören rigoros abgeschoben oder ins Gefängnis. Es darf keine andere Möglichkeit für einen Staat in dieser Sache geben. Andernfalls versagt er, wenn er diese ureigenen Kompetenzen nicht erfüllt.

All denjenigen, die behaupten, das sei in Deutschland nicht möglich, sei gesagt:

Gesetzlich und praktisch ist es das sehr wohl. Es fehlt nach wie vor allein der politische Wille bei allen Parteien – außer bei der AfD. Wir haben seit unserer Gründung sichere Grenzen und kontrollierte Zuwanderung gefordert, die Kosten dafür errechnet  – und diese muten angesichts der hohen zweistelligen Milliardenbeträge, die uns derzeit die unkontrollierte Zuwanderung kostet, sehr überschaubar an.

Gegen die…

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Umfrage: Bei Neuwahl Union mit SPD möglicherweise ohne Mehrheit

Das gleiche dürfte bald vielleicht auch für die Union gelten.

Solche Zahlen gab es noch nie. Zumindest nicht in einer offiziellen repräsentativen Umfrage.  Und diese Insa-Umfrage bedeutet nichts gutes für die so genannte Große Koalition. Federn lassen musste dieses Mal nicht nur die SPD, die nur noch 17% wählen wollen, sondern vor allem auch die Unionsparteien, die gut 3% gegenüber der letzten Insa-Erhebung verlieren.  Die für die Union wichtige Schwelle von 30% wurde mit Umfrage: Bei Neuwahl Union mit SPD möglicherweise ohne Mehrheit weiterlesen