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2019 – das Geburtsjahr des Verschissmus

Das Pendel schlägt zurück. Die Sterbende Partei Deutschlands (SPD) erntet jetzt, was sie gesät hat. Wenn das deplorable Wählerpack endgültig verschissen hat und für Umvolkung reif ist, sprechen ParteistrategInnen von „Verschissmus“ . Die Spitzel, Pöbler und Denunzianten (SPD) haben in den letzten Jahren dem Pack zivilcouragiert eingeheizt und viel über Neupositionierung ihrer Partei nachgedacht.  Prominente Pöbler wie Ralf Stegner, Johannes Kahrs, Claudia Moll und Kapo Schulz wiesen den Weg. Unter der Ägide von Heiko Maas wurden Spitzelei und Denunziatentum in Buntschland wieder zum preiswürdigen Haltungsbeweis.   Ein maasgeschneidertes „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ wurde zur Blaupause repressiver Gesetze sogenannter autoritärer Staaten in aller Welt, und der autoritäre Humanitärstaat geht bei der „Rückeroberung des Internet“ weiterhin in Führung.   Bunter Hass wuchert, vitaler denn je, insbesondere an Hochschulen und anderen angeblichen Stätten des geistigen Schaffens, gegen all jene Denker und Schöpfer, die es wagen, die bunt-farbenblinde Einhorn-Komfortzone zu verlassen und sich etwa die Freiheiten zu nehmen, die man im Abendland viele Jahrhunderte lang bis vor kurzem genoss, wie etwa Allan Bloom in „The Closing of the American Mind“ (1988) beschreibt.   2019 – das Geburtsjahr des Verschissmus weiterlesen

Verfassungsschutz ruft zum Denunzieren auf

Wie viele andere alternative Medien thematisiert auch das „1984 Magazin“ die aktive Eindampfung der Meinungsfreiheit durch Anregung  zur Denunziation.   In diesem Fall etwa wird dazu angeregt, am „ethnischen Nationalstaat“ oder „ethnischen Volksbegriff“ (Voßkuhle/Haldenwang) orientierte und somit „mit der Menschenwürde unvereinbare“ und daher „verfassungsfeindliche“ Wertesysteme zu denunzieren.  Man könnte nun auf die Idee kommen, die Gesinnung von Machthabern wie Haldenwang und Voßkuhle, die von einer Machtposition aus die Grundlagen der Demokratie aus den Angeln heben, für die wahre Gefahr zu halten und zu melden, aber sie sind wohl nicht „rechts“.

Der Umbau des Bundesverfassungsschutzes unter Thomas Haldenwang und die Festlegungen des  Baer-Voßkuhlе-Bundesverfassungsgerichts auf antivölkische Humanitärideologie mit Aufforderung zu flexibler Benachteiligung Andersdenkender „is another brick in the wall“-  um es mit Pink Floyd zu formulieren – zum Autoritären Humanitärstaat. Mit dem Segen von ganz oben werden Demokratie und Pluralismus nicht nur durch wehrhafte „Fachstellen für Demokratie“ so interpretiert, daß das Wort „Demokratie“ immer aufdringlicher beschworen und zugleich mit demokratiewidrigem Inhalt gefüllt wird, so dass eine auf Ideologie gegründete Unrechtsrepublik sich immer weiter verengt und verfestigt.  Manche sprechen von „Liberalfaschismus“, aber der Vergleich mit den Bolschewiki (большевики = „Die Vielen“, „Wir sind mehr!“)  liegt noch näher.   Auch in Anbetracht von frenetisch jubelnden Stadiumsmassen, die geloben, zu „diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat“ und einer Vielzahl leitmedialer Einpeitscher ist  „Humanitärbolschewismus“, kurz, „Buntbolschewismus“ vielleicht noch eine treffendere Bezeichnung als „Humanitärautoritarismus“.   Bei Haldewangs Denunziationsaufruf geht es ja nicht um den Schutz irgendwelcher letzter Reste von Autorität, die unsere „schwächelnde Regierung“ (Grönemeyer) noch genießen könnte, sondern um die Mobilisierung der Vielen. Verfassungsschutz ruft zum Denunzieren auf weiterlesen