Ärztliche Willkommenskultur stößt an Grenzen

Der Eintritt von gesellschaftlichen Veränderungen, von denen bereits vor über fünf Jahren Bürgerbewegungen gewarnt haben und mit Infoständen und Kundgebungen auf die Entwicklungen aufmerksam gemacht haben, werden jetzt Tag für Tag sichtbar. Islamisierung ist dabei nur ein Teil der Veränderung. Die Langzeitfolgen sind schwerwiegend und absehbar. Haben wir noch eine Chance? Fragen sich immer mehr.

Wartezimmer-1
Symbolbild

Ärzte beklagen die von Sozialpädagogen und Flüchtlingshelfern begleitete Flüchtlingsflut in ihren Wartezimmern und können ein Lied von den Zuständen singen. Das Begleitpersonal sorgt dafür, dass Ärzte dem Gefühl ausgesetzt werden, als Rassisten gebrandmarkt zu werden. Das Begleitpersonal überbringt die Atmosphäre, wenn Ärzte nicht so funktionieren wie es sich die „Flüchtlingshelfer“ vorstellen, folgt der Rassismus-Vorwurf.

Mittlerweile treffen sich in Hinterzimmern in Städten, Kommunen und Gemeinden betroffene Ärzte mit ihren Bürgermeistern und ihrem Verwaltungspersonal zu internen Krisengesprächen. Weil sie sich bewusst sind wie sich die Verhältnisse verändern und öffentlich nicht darüber zu sprechen ist, weil man damit seine berufliche Existenz aufs Spiel setzt. Es herrscht regelrecht Angst als „Rassist“ oder „Ausländerfeind“ gebrandmarkt zu werden. Jedes gesprochene Wort kann in diesen Tagen zum Bumerang werden. Deshalb setzt man vorerst auf die Strategie mitzuspielen und öffentlich den Mund zu halten.  Die Situation ist angespannt.

Flüchtlinge verkomplizieren die Praxisabläufe. Nicht nur dadurch, daß sich die allerwenigsten auf deutsch verständigen können oder wollen. Ein sogenannter Schutzsuchender verursacht einen manchmal unzumutbaren zeitlichen Mehraufwand zu Lasten derer, die hier „schon länger leben“. Hinzu kommt ein gestörtes Vertrauens-verhältnis. Ein Arzt kann nicht wissen, ob die Identität des Patienten überhaupt echt ist.  Ob ihm ein Täter gegenüber sitzt, z.B. ein Kriegsverbrecher, Mörder oder Vergewaltiger und nicht der angeblich „schwer traumatisierte Flüchtling.“ Es kommt vor, daß Migrationspatienten mit Doppelidentitäten erscheinen. Manchmal scheint es zwischen physischem Erscheinungsbild und angeblichen Geburtsdatum unvereinbare Differenzen zu geben. Fakt ist auch, daß sichtlich aus wildfremden Kulturkreisen kommende Patienten mit Gesundheitskarten (eGK) vorstellig werden, die biedere altdeutsche Namen wie z.B. Heinrich Müller tragen. Offensichtlich existiert ein Schwarzmarkt mit eGKs. Eben aus solchen Erfahrungen heraus hat sich der Wiener Arzt Dr.med. Dr. phil. Thomas Unden geweigert, Asylwerber zu behandeln. Grund u.a. „gestörtes Vertrauensverhältnis.“ Dem Arzt wurde die Zulassung entzogen.

Verlierer sind die Beitragszahler. Die Dunkelziffer derer, die samt Familien zu Lasten vornehmlich der AOK behandelt werden, muß inklusive nicht Abgeschobener bei weit über 1 Million liegen, die Dienste in Anspruch nehmen, deren Kosten die Solidargemeinschaft zu tragen hat.  Ohne dass der Beitrags- und Steuerzahler jemals dazu befragt worden ist.  Diese Maßnahmen wurden stillschweigend eingeführt, ohne daß die Medien darüber informiert hatten.  Glasklare Maulkorb- und Ukaz-Politik über die Köpfe der Dienstleister und Zahler hinweg.

Hier Kommentare zweier Ärzte in ÖR und sozialen Medien:

9. Asylsuchende
Arbeite als Notarzt im Bereich mehrerer Asylunterkünfte , Einsätze weil Asylbewerber regelmäßig im Rausch versuchen sich gegenseitig abzustechen , größtenteils Analphabeten , kein Wort Englisch . Ich glaube kaum , dass sich die Wirtschaft um diese Menschen interessiert, auch das Generationsproblem in Deutschland wird nicht gelöst , eher später die Sozialsysteme oder Justizbehörden beschäftigt . Dies betrifft nicht die Familien aus Syrien , sondern allein reisende Männer aus Afghanistan und Schwarzafrika
Polizei und Rettungsdienst ist auch schon genervt , nur öffentlich kein Kommentar , von “ Gutmenschen “ wird man sofort in das rechtsradikale Lager gestellt .
Spätestens in einem Jahr werden alle überfordert sein , Verwaltung – Polizei – Gesundheitswesen , dann sehe ich Gefahren für die soziale Sicherheit , spätestens wenn die Steuern aus diesem Grunde erhöht werden müssen .

Ein anderer Arzt berichtet:

„Bis in die letzten Dörfer des Landes werden die Asylbetrüger gegen (!) den Widerstand der Bevölkerung – abgesehen von bunten Hiwis – in die letzten Dörfer, Schulen und Turnhallen reingepresst. In meine Praxis kommen dann junge Kerle mit angeblichen „Schmärzen“ und ich finde eine Nihilitis crepitans (d.h. pumperlgsund) und wundere mich über deren Besuch und meine Inanspruchnahme. Erst als sie von meinen Arzthelferin eine Entschuldigung für das Fehlen im (vom Staat bezahlten) Unterricht fordern, verstehe ich. Ein Flüchtlingshelfer erzählte mir, die teure Markenkleidung und die smartphones finanzieren gut situierte Herren, denen die jungen Kerle sexuell zu Diensten sind. Also wieso den Unterricht besuchen ? Rudolph Moshammer & Konsorten boten und bieten Bares.“

Unter Ärzten gibt es auch schwarze Schafe: solche, die Gefälligkeitsgutachten ausstellen.

Deutschland ist umzingelt von sicheren Drittstaaten. Trotzdem drängen sogenannte Flüchtlinge aus sicheren Drittstaaten nach Deutschland. Unser Gesundheitssystem, Kindergeld und Gratisservice von Unterkuft über Heizung, Kleidung, Verpflegung, Fahrräder, Unterricht bis hin zu kostenlosem Service durch Anwälte locken wie ein Magnet und üben Sogwirkung aus.

Dass sich durch die Masseneinwanderung bei uns darüberhinaus überwunden geglaubte Krankheiten wieder etablieren werden, verschweigen die staatstragenden Medien. Beispielsweise die Tuberkulose. Sie ist behandelbar, aber nicht heilbar. Tuberkelbazillen sind extrem resistent. Erst mal wieder eingebürgert, dürfen wir uns wieder auf eine grausame Krankheit einstellen, die längst vergessen schien.

Ein weiterer Arzt postete in sozialen Medien:

„Die Grünen wollen volle Versorgung für alle „Flüchtlinge“. Meinen Arzthelferinnen und mir stand der Schweiß auf der Stirn. In der Regel eine zeitraubende Verständigung mit Händen und Füßen. Einfachste Fragestellungen scheitern in der Regel. Eine Zumutung für uns. Was die „Flüchtlinge“ nach allen Erfahrungen bisher wenig tangiert. Sie setzen stillschweigend voraus, daß das unser Problem ist. Es geht um deren Befindlichkeiten. Unsere Arbeit gilt offenbar als Service im Rahmen von Merkels „Wir schaffen das!“. Erinnert mich aber mehr an Churchills „Blut, Schweiß und Tränen.“

Ein Taxifahrer berichtete auf Facebook:

„Einer meiner Kunden: NOTARZT.
Er berichtete von einem Asylforderer, dessen Abschiebung beschlossen ist. Der hat die Batterien seiner Uhr gegessen und einen auf Suizid gemacht. Außerdem Krankenschwestern an Brüste und Hintern gegriffen und sie angespuckt.
Folge: Mageninhalt korrigieren, psychologische Betreuung und Aufschiebung der Abschiebung. Kosten: über 20.000,- Euro.
Wir bezahlen das alles – man gönnt sich ja sonst nichts.“

Am 19.12.2016 war zu lesen:

 „Ärzte haben es nicht leicht. Manche halten bei der Operation Schusswaffen griffbereit. Viele sind einem großen Andrang von schlecht zahlenden Humanitärmigranten ausgesetzt, die darauf warten, ein rausrutschendes Wort zur Denunziation zu verwenden. Beim Ehestreit hat man dergleichen Möglichkeiten abgeschafft. Hier geht es in die Gegenrichtung.“

Ein Facebook-Nutzer aus Oberbayern berichtete im Januar 2017:

„Ich habe heute mit einem befreundeten Gynäkologen gesprochen. Er hat mir erzählt, dass er afghanische Frauen (aus dem Asylantenheim, alle schwanger) behandelt. Nicht nur, dass diese Damen mit dem Taxi zur Behandlung kommen (Taxi bezahlt das Amt), so hat eine heute zu ihm, auf die Frage wie es mit ihr weiter gehe gesagt (wörtlich): „Wir werden euch mit Kindern überschwemmen“! Das ist der Plan… Deutschland überschwemmen und umvolken. Diversity ist das neue Modewort der linksgrünen Mafia.“

Ein Münchner Augenarzt klagte über Bürokratie, Doppelidentitäten und die wiederkehrende Unmöglichkeit, wegen sprachlicher Probleme allein auch nur eine präzise Anamnese erheben zu können. Noch zu Zeiten der Praxisgebühr sei ein  25 jähriger Afghane ausgerastet, weil dieser aus eigener Tasche 10.-Euro hätte bezahlen sollen. Nach einem lautstarkem „Du Abzocker! Du Arschloch!“ sei er auf den Arzt körperlich losgegangen, und nur herbeigeeilte andere Patienten und Arzthelferinnen konnten dem Afghanen Einhalt gebieten. Die Verdrossenheit verbessert auch jene Erfahrung nicht:

„Einem minderjährigen unbegleiteten Flüchtling hatte ich trotz sprachlicher Probleme eine Brille angepasst. Im nächsten Quartal erschien die gleiche Person unter anderem Namen (!) und anderem Geburtstag in Begleitung eines anderen minderjährigen Flüchtlings wieder. Abermals wünschte er eine Brille. Ein Arzt ist kein Detektiv, und obwohl ich mir sicher war, daß ein- und derselbe Patient unter anderer Identität im letzten Quartal schon bei mir war, habe ich ihm ein weiteres Mal eine Brille angepasst. Ein Arzt kann sich auch aufgrund des Zeitdrucks in einer Sprechstunde unmöglich mit medizinfernen Aspekten wie der Klärung rätselhafter Identitäten herumschlagen, während andere Patienten am Warten sind.“

Ein minderjähriger Asylbewerber schockierte eine ältere Arzthelferin durch sein lautstarkes und aggressives Auftreten. Grund: die Wartezeit war ihm zu lange. Während die anderen Patienten geduldig im Wartezimmer warteten, verließ der 17 jährige Iraker die Arztpraxis mit der lautstarken Schmähung:

„Scheiß Deutschland!!“

Im tschechischen Fernsehen wurde ein Bericht über die Zustände in einem Münchner Krankenhaus ausgestrahlt. Nota bene: im tschechischen Fernsehen. Im deutschen Fernsehen soll die Bevölkerung nicht beunruhigt werden:

Die aktuelle Situation lässt sich beschreiben wie ein Salon mit drei Türen. Die erste Türe, die Merkel-Türe. Die zweite Türe die Schulz-Türe. Und die dritte Türe die Alternative zu den ersten beiden Türen. Die ersten beiden Türen sind wie zwischen Pest und Cholera. Die dritte Türe wird von den Massenmedien verteufelt und regelrecht mit einem Fluch belegt. Es hat den Anschein, lieber ersticken die Menschen in dem Salon auf ihrer bequemen Couch, bevor sie es wagen die dritte Türe zu öffnen.  Die Lage spitzt sich zu.

Ich wage die Behauptung: Die, die sich in dem Salon befinden warten nur bis einer aus seinen Reihen die dritte Türe öffnet und das Licht und die frische Luft hineinströmen lässt um dann über die dritte Türe an die frische Luft zu kommen.

Die Katastrophe der Situation in der wir uns befinden: Es ist Merkel und Schulz aber mehr der Rahmen in dem wir uns befinden. Das ist gleichzeitig derselbe Rahmen den uns die Medien vermitteln. Der Rahmen gibt vor nur zwischen Merkel und Schulz die Wahl zu haben. Jeder weiß im Grunde um die katastrophalen Entwicklungen: Dreimal so viele Einwanderer, wie wir bewältigen können sind schon da. Das muss rein rechnerisch schon in eine Katastrophe führen. Plünderung der Sozialkassen, Wohnviertel explodieren, weitere Zuwanderung, aufkommende ehtnische und religiöse Konflikte sowie Familiennachzug kommen hinzu. Es sind weder Wohnraum, Arbeitsverhältnisse und der Wille zur Integration (islamische Zuwanderung) vorhanden um die Zuwanderungs-Flut bewältigen zu können. Das wissen Bürgermeister, Landräte, Ärzte, Lehrer und unsere Regierenden.

Nur weil die deutsche Verwaltung bienenfleißig funktioniert wie ein Uhrwerk bleiben derzeit noch viele Probleme unter der Decke. Probleme und unsere innere Sicherheit werden lediglich verwaltet und nicht mehr bewältigt. Was einem Kessel gleicht, der sich von Tag zu Tag erhitzt.Asyl-container Die Temperatur steigt überall wo man hinsieht. Dort wo die Wohnverhältnisse kollabieren eskalieren auch sämtliche Migrantenprobleme sowie die Abwanderung in den Untergrund in Ballungszentren wie Berlin, Köln, Essen, München u.a. Da liegt es auf der Hand: Die Situation wird von Tag zu Tag flächendeckend weniger kontrollierbar. Abwanderung in die Illegalität macht die in die Illegalität Abgewanderten durch die eigenen Leute und anderen ethnischen Gruppen erpressbar. Hinzu kommt, dass Zugewanderte  inzwischen eigene Strukturen Migranten-Prostitutionund Parallelgesellschaften bilden. In diesem rassant wachsenden Milieu ist Kriminalität, Erpressung, Prostitution vorprogrammiert. Dabei handelt es sich um Verhältnisse die soziologisch gut erforscht sind. Es handelt sich also nicht um Situationen wo man sagen könnte, man weiß nicht wie sie sich entwickeln. Solziologen und Sicherheitsverantwortliche wissen genau wie sich diese entstehende Schicht entwickelt. Soziologen, Kriminologen und Politiker wissen genau was es bedeutet Menschen mit schlechte Perspektiven zu beherbergen. So viele Perspektiven für so viele aus überwiegend islamischen Ländern können wir gar nicht schaffen. Diese Entwicklung gepaart mit Einwanderung aus überwiegend islamischen Ländern sind ein hochexplosives Gemisch und ein gefährlicher Nährboden für bürgerkriegsähnliche Zustände. Wenn wir jetzt nicht bald die Kurve bekommen, die Notbremse ziehen und tragfähige Gegenmaßnahmen entwickeln indem wir durch die dritte Türe gehen, steuern wir gezielt auf destabile Verhältnisse zu. Wie lange können wir uns noch wegducken und die Probleme weg-urlauben?

Anhang

Die Seenot braucht keinen Sturm. Enttäuschung und Frust sind vorprogrammiert. Die „Flüchtlingskrise von 2015“ soll sich nicht wiederholen, aber schlimmeres braut sich zusammen.
Die drei Affen wollen das offensichtliche nicht sehen, weil sie in ihrer Komfortzone noch eine Weile ausharren zu können glauben.
Asylbewerber sind zwar weit überproportional kriminell, aber in Gefängnissen kaum vertreten. Dafür unter den Leistungsempfängern umso mehr. Das ergibt sich aus Anfragen der AfD an eine Landesregierung.
Der Schulz-Zug ist ins Stocken geraten.
Auf einer Kinotoilette in Bayreuth wurde eine junge Frau von einem Südländer massiv sexuell bedrängt.
„Kritiker warnen vor einer Zuwanderung in die Sozialsysteme. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die längerfristige Entwicklung, dass Ausländer einen immer größeren Teil der Sozialhilfeempfänger in Deutschland bilden. Hatten 2011 erst 19 Prozent der Hartz-IV-Empfänger eine ausländische Nationalität, so betrug die Quote 2016 bereits 27 Prozent.“ Dazu meint Monika S.:

„Und wenn nicht endlich die Diskussion darüber anfängt, ob man Leute aus völlig konträren Sozialisationen überhaupt dazu bringen kann, mit Freude und Disziplin auf konstantem Leistungslevel 45 Jahre lang 8 Stunden am Tag für 1.200 € Rente diesen Wahnsinn hier zu finanzieren, sich ständig fortzubilden und selbstverständlich flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes zu reagieren, dann sehe ich mehr als schwarz.“

Hartmut P. sieht noch schwärzer:

„Wir brauchen die Abschaffung der Sozialhilfe und Ersetzung durch bezahlte Arbeit an Gemeingütern. Gegenleistungsfreie Leistungen waren schon immer falsch, aber für Ausländer gilt dies erst recht. Das alte Rom konnte so lange aufnehmen und integrieren, wie es seine Gothen etc in den Militärdienst nahm und als Kleinbauern braches Land bewirtschaften ließ. Leute zu verhätscheln ist integrationsfeindlich. Man wird sogar über sehr harte Forderungen und einen politisch minderberechtigten Dauerstatus der meisten nachdenken müssen. Kindergeld darf es z.B. nicht für Zuwanderer geben. ‚Hohe Menschenrechtsstandards‘ sind hier fehl am Platz, Diskriminierung hingegen notwendig. Selbst Rom war zuletzt für die gestellte Aufgabe zu weich geworden. Gegen unsere Dekadenz ist die spätrömische aber gar nichts. Der Humanitärstaat hat sich selbst schachmatt gesetzt.“

Der zu Europäischen Menschenrechten geronnene humanitäre Zeitgeist sprengt unser Sozialmodell.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!




VS-Bericht 2016: Bunte Unrechtsrepublik nimmt Konturen an

„Angriff ist die beste Verteidigung“, scheint sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gedacht zu haben. Bei der Präsentation des neuen Verfassungsschutzberichtes finden sich echte und vermeintliche Buhmänner .
Um die Satire auf die Spitze zu treiben, könnte man Innenminister Herrmann als Beobachtungsobjekt vorschlagen. Wer sich mit rustikalen Bonmots wie

„Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat“

stoppt csu, faschistische sammlungsbewegungund Law-and-Order-Rhetorik in die Historie des rassistisch-faschistischen Fundamentalismus einzementiert und in nach Urteil von Rechtsextremismusexperten eine „faschistische Sammlungsbewegung in der Staatskanzlei“ installiert hat, die ein völkisch-bayrisches Integrationsgesetz durchsetzt, kann schlecht mit dem erhobenem Zeigefinger fuchteln.

Wieso fehlt der Herr Minister im VS-Bericht 2016?

Damit wäre wieder ein Schwarzer mehr in der Statistik

  • SATIRE OFF

Die Inszenierung des Ministers Joachim Herrmann lief offensichtlich schief, und hierzu trug der Journalist Christian Jung bei, der erst kürzlich einen uneinsichtigen Minister Herrmann gerichtlich in mehreren Instanzen zwang, ihm Rede und Antwort zu stehen. Auch Petr Bystron hat sich mit dem faktenscheuen Minister angelegt, und manche mutmaßen, Herrmanns Angriff gegen Bystron sei eine Retourkutsche.

Berlin und Karlsruhe wollen Alternativlosigkeit zementieren

Leider ist die Sache nicht so einfach. Zahlreiche Auftritte der bunten Eliten in Berlin und Karlsruhe zeigen ein einheitliches Muster der Verengung des Verfassungsbogens auf ein zeitgeistliches Verständnis von „Menschenwürde“ und „normativem Individualismus“, welches die humanitären Imperative des Groko-Regimes alternativlos und der Alternative den Garaus machen soll.
Auch der Verfassungsschutzbericht selber ist ebenso wie seine Vorstellung durch das Bayrische Amt für Verfassungsschutz auf diesen Zweck hin konzipiert. Zwar nehmen auch islamische und andere Terroristen breiten Raum ein, aber auch dies wird dazu genützt, friedliche Patrioten mit ihnen in Verbindung zu bringen, mit blutigem Image zu beschmieren und als den eigentlichen Staatsfeind aus dem Gesellschaftsleben auszugrenzen.
Petry Bystron selber schrieb es in einem Text, den PI News übernahm, sehr deutlich:

In einer „normalen“ Umgebung könnte man trotz dieses Unterschieds eine gewisse personelle Verflechtung der parlamentarischen und der außerparlamentarischen Opposition gut heißen, bzw. sogar fördern. Doch wir leben nicht in einer „normalen“ politischen Umgebung. Wir erleben es jeden Tag, dass wir als AfD von einer ganzen Einheitsfront aus Parteien, deren Vorfeldorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden bekämpft werden. Wir wissen auch, dass es bereits mehrfach Druck seitens der Politik auf den VfS gab, uns unter Beobachtung zu stellen. Es wäre dumm, unseren Gegner den Gefallen zu tun, und ihnen die Gründe für diese Beobachtung zu liefern.
Nach unseren bisherigen Erfolgen ist das einzige, womit uns das System noch das Genick brechen kann, die Beobachtung der ganzen Partei durch den VfS. Wir wissen es aus der Vergangenheit am Beispiel der Republikaner, was dann eintritt: Austritte der Beamten und Staatsbediensteten, dann der anderen Mitglieder aus der bürgerlichen Mitte – im Gegenzug Eintritte von Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, Radikalisierung, der Fall in die Bedeutungslosigkeit.

Tatsächlich ist den REPublikanern ähnliches widerfahren. Der damalige Innenminister von Bayern, Edmund Stoiber, schwang die Verfassungskeule. Die ganze Polizei stand damals hinter den REP, aber sobald die REP auf der schwarzen Liste standen, liefen sie aus Karrieregründen wie ein Hühnerhaufen auseinander.
Die Karrieregründe sind offensichtlich. Den Identitären ist es in München kaum möglich, Notare oder kontoführende Banken zu finden. Wer auf der Proskriptionsliste steht, ist im Effekt oftmals existenziell bedroht. Man kann von institutionalisierter politischer Verfolgung sprechen. Deshalb ist der Vergleich mit Vacláv Havel, den Petr Bystron ins Spiel brachte keineswegs übertrieben.
Ferner ist es nicht übertrieben, von einer Wende der Bunten Republik zum Unrechtsstaat zu sprechen.

4408
Alltäglicher rotgrünbunter Vandalismus

Das Vergehen von Petr Bystron liegt darin, dass er zwar eine organisatorische Trennlinie zur IB zieht aber ansonsten sich weigert, die unbegründeten Wertungen des Verfassungsschutzes zu übernehmen. Anders als Petry und andere, die sich zum Transmissionsriemen des Buntstasi-Regimes machen, hat Bystron offenbar den Ernst der Lage wirklich erkannt und sich somit als gefährlich erwiesen.  Er hat den Kotau vor dem Gesslerhut verweigert aber zugleich die nötige Umsicht gezeigt.  Akteure wie Petry oder Höcke, die entweder sich zum Transmissionsriemen machen oder Umsicht vermissen lassen, sind dem VS lieber.  Bystron ist höchst verdächtig und beobachtungswürdig, und SPD-Innenminister werden Herrmanns Beispiel nur allzu gerne nachfolgen, und noch eins draufsetzen. Das REP-Szenario, vor dem Petr Bystron warnte, ist nicht mehr weit.

Gummibegriffe „Menschenwürde“ und „Menschenrechte“ hebeln FDGO aus

Der VS selbst schreibt, dass es sich bei der IB um eine „nicht auf den ersten Blick als extremistisch erkennbare Gruppierung“ handelt. Der angebliche Extremismus ergibt sich aus dem Konzept der „ethnokulturellen Identität“, welches der VS wie folgt erklärt:

Das Konzept der „ethnokulturellen Identität“ geht von einer geprägten und über Generationen gewachsenen Identität der Völker aus. Diese sei bestimmt insbesondere durch die gemeinsamen geschichtlichen Erfahrungen, Brauchtum und Religion. Im Verständnis der IBD ist der Islam als Religion und Wertesystem nicht mit der europäischen, deutschen oder österreichischen ethnokulturellen Identität vereinbar. Vor allem die Zuwanderung von Muslimen wird daher als Bedrohung für diese Identität begriffen. […]
Ihre vornehmliche Aufgabe sieht die IBD in der Verteidigung und Bewahrung von „Heimat, Freiheit, Tradition“. An erster Stelle stehe hierbei der Erhalt der „ethnokulturellen Identität“, die durch einen befürchteten „demographischen Kollaps“ sowie durch angebliche „Massenzuwanderung“ und „Islamisierung“ bedroht sei. Die IBD propagiert deshalb einen europäischen Ethnopluralismus, d. h. die räumliche und kulturelle Trennung unterschiedlicher Ethnien. Dies hätte letztlich die Ausweisung großer Bevölkerungsteile unter Missachtung der vom Grundgesetz garantierten Menschenrechte zur Folge. Die ethnopluralistische Vorstellung von an bestimmte Territorien gebundenen Völkern entspricht der rechtsextremistischen „Blut und Boden“-Ideologie, wobei der Begriff der „Rasse“ durch eine angebliche „ethnokulturelle Identität“ ersetzt wird.

Hiergegen ist u.a. anzuführen:

  1. Daraus, dass die IBD der „ethnokulturellen Identität“ einen hohen Wert beimisst, folgt nicht, dass dieser Wert alle anderen Werte erdrückt und somit zur Missachtung von „Menschenrechten“ führen muss. Der Hauptanklagepunkt gegenüber der IBD erweist sich als haltlose Unterstellung.
  2. Bei den „Menschenrechten“ handelt es sich ähnlich wie bei der „Menschenwürde“ seit jeher um einen zeitgeistbedingten, keiner echten Begründung zugänglichen („we hold these truths to be self-evident“) Gummibegriff, der seinerseits ein großes Gefahrenpotenzial birgt und geeignet ist, die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung aus den Angeln zu heben, wie es demokratieskeptische MenschenrechtlerInnen zusammen mit Buntstasi-VS derzeit tun. Nur ein kleine Untermenge der Bürgerrechte, darunter z.B. die von der GroKo hart angegriffene Meinungsfreiheit,  ist für die FDGO, der der VS zu dienen hätte, essenziell.  Sogenannte „Menschenrechte“ Fremder unterminieren sogar tendenziell die FDGO.  Die Ordnung steht und fällt mit der Möglichkeit einer Benachteiligung des Fremden gegenüber dem Eigenen.   Indem der VS schon auf seiner Titelseite den  Gummibegriff „Menschenwürde“ zu seiner Leitlinie macht, schafft er sich eine Grundlage für seine institutionelle Überdehnung.  Ein einmaliger Zeitgeist wird zementiert, eventuell nötiges Gesundschrumpfen verhindert.  So wird die BRD zum Unrechtsstaat. Zur Zeitgeistbedingtheit der Menschenrechte s. unter anderem Lynn Hunt „Inventing Human Rights“ sowie Samuel Moyn und Jean-Louis Harouel.
  3. Im bunt ausgeuferten „normativen Individualismus“ wird jeder Bürger, der über Individualinteressen hinaus an die Interessen der nachkommenden Generationen und den Fortbestand des Staatsvolkes denkt, zum Verfassungsfeind, gegen den gesellschaftliche Ächtung und Ungleichbehandlung geboten ist. Darin stimmt der Verfassungsschutz mit dem Tenor des neuesten Karlsruher NPD-Urteils und der Erklärungen des Bundestagspräsidenten Lammert überein. Verfassungskonform ist dieser Auffassung nach nur ein Konsument, der in der Politik allenfalls wirtschaftliche Gruppeninteressen aber kein Gesamtinteresse und keine kollektiven Eigentumsrechte, Ordnungen oder Wertvorstellungen verfolgt. Die Bunte Elite arbeitet mithilfe ihres VS an der Enteignung, Entrechtung und Ersetzung des Souveräns. Hierzu fehlt jede Selbstreflexion.
  4. Assoziationen an NS-Ideologien von „Blut und Boden“ sind als Argumente wertlos. Selbst wenn hier eine Ähnlichkeit bestehen sollte, folgt daraus keine Ähnlichkeit zu den verfassungsfeindlichen Merkmalen der Hitler-Bewegung.  In einer offenen, rationalen Diskussion sind Ideen nach ihrer Tauglichkeit für die zu erfüllenden öffentlichen Zwecke zu beurteilen.  Wer Ideen einfach deshalb verwerfen will, weil man auf diese Weise ein Image maximaler Distanz zu allem Bräunlichen wahren und sich so vorteilhaft gegenüber der politischen Konkurrenz positionieren kann,  engt den Diskursraum selbstsüchtig zum Schaden der öffentlichen Zwecke ein.

Verbaler Vigilantismus ist der Staatsfeind, VS verschmilzt mit Buntstasi

Nachvollziehbar ist, dass der Verfassungsschutz Tendenzen von Bürgerbewegungen, eigenmächtig Fremde, und sei es auch nur Unsympathen wie Salafisten, bedrängen oder vertreiben zu wollen, als eine mögliche Keimform eines Pogromterrors im Auge behält. In seinem Werk „Terrorismus als weltweites Phänomen: Eine Einführung“, spricht Peter Waldmann hier von „Vigilantischem Terrorismus“ als einem Terror, der „am Staat vorbei die bestehende Ordnung bewahren will (Law and Order-Bewegungen)“. Dabei ist aber zu beachten, dass solcher Terrorismus vor allem dort entsteht, wo der Staat versagt. Ein Staat, der, wie das Bunte Bayern in seinem VS-Bericht, sein Hauptaugenmerk auf die Bekämpfung von möglichen verbalen Keimformen eines Vigilantischen Terrorismus legt, ist kein Rechtsstaat sondern ein Linksstaat, der auf die eigene Auflösung zielt und insoweit den Vigilantischen Terrorismus schürt, weil er ihn zur Rechtfertigung seines Repressionsapparates braucht.  Während er von diesem verhältnismäßig unbedeutenden vigilantischen Terrorismus schon verbale Keimformen durch öffentliche Proskription bekämpft, die ihrerseits dem linken Gesinnungsterror und oft genug auch physischem Terror als Vorlage dient, geht der VS gegen ebendiesen linken Terror praktisch nicht vor.  Im Bericht findet sich keine vergleichbare Reflexion über verbale Keimformen des linken Terrors, denn diese betreibt der VS ja selbst.  Aus den neusten Ereignissen aus Frankfurt wissen wir, dass er auch die physische Gewalt der humanitärchaotischen und linken Gewalttäter praktisch nicht ahndet.

Hierin ähnelt die Bunte Republik kommunistischen Regimen, die laut Alexander Solzhenitsyn dazu neigten, in Kriminellen Verbündete zu sehen, weil ihr Hauptfeind die patriotischen Bürger waren.

bunte Schlapphüte
Versager sind bunt, auch bei den Schlapphüten

Bei der Identitären Bewegung macht er dazu in ihrer Symbolik oder in rhetorischen Elementen wie „Reconquista“ Ansätze zu vigilantischem Terrorismus aus.
Die Wiedereroberung des eigenen Raumes durch das eigene Volk und dessen Kultur (Reconquista) kann jedoch sehr vieles bedeuten und dabei viele legale und demokratisch legitimierbare Formen annehmen. Auch hier zeigen die Schlapphüte lediglich, dass ihre Vorgesetzten auf Biegen und Brechen einen Gesslerhut aufstellen wollen, um die AfD in die Falle zu locken, und dass er sie es Petr Bystron nicht verzeihen können, dass er das Spiel durchschaut hat.

Bekenntnis zu identitären Werten und Beobachtung durch VS ist demokratische Ehrensache

Man könnte noch weitere unwürdige Schmierereien der verfassungsfeindlichen Verfassungsschützer anführen.

  1. Der VS konstruiert aus Sympathien für die Idee der „Konservativen Revolution“ eine Verbindung zu einer „antidemokratischen, antiliberalen und antiegalitären Strömung der Weimarer Zeit“. Doch hierbei handelt es sich nur um die Herstellung von Assoziationsketten zum Zwecke der Beschmierung, wie die Buntstasi sie betreibt.
  2. Der VS sieht zu Recht in exzessiver „Israelkritik“, die z.B. Israel für alle Übel der Welt verantwortlich macht oder auf Verneinung des Existenzrechts Israels abzielt, eine häufige Maske des Antisemitismus. Der VS macht daher eine Verfassungsfeindlichkeit von Pegida München an auffälligen antiisraelischen Tönen des Vorsitzenden Heinz Meyer fest. Die Mutmaßung, Meyers Israelkritik maskiere alte antisemitische Affekte, kann durch intensive Erforschung der Gesinnung von Meyer vielleicht bestätigt werden.  Aber vor welcher Gefahr will der VS hier Staat und Volk schützen?  Gefährdet es die FDGO, wenn ein Organisator von Montagsspaziergängen in einer Art Büttenrede vor 200 Personen seine unausgegorenen und folgenlosen Meinungen ausbreitet?  Ganz anders sieht es immerhin beim VS selber aus.  Dem VS könnte man umgekehrt tatsächlich ankreiden, er stünde mit seinen Versuchen, die ethnokulturelle Identität des Volkes zu leugnen und zugleich dieses Volk mit allerlei Schuld zu belasten und an der Artikulation existenzieller Interessen hindern, in geistiger Nähe derer, die dies gegenüber Israel praktizieren. Wer ethnokulturelle Identität zerstören will, beginnt mit ihrer Leugnung.  Erweist sich der „Rassist“ und „Faschist“ Joachim Herrmann hier konsequenterweise auch noch als ein geistig Verwandter der Holocaustleugner?   Wenn man will, ja.  Es ist letztlich eine Machtfrage.

Kritik an Abweichung von angeblichen Gesinnungserfordernissen der „Menschenwürde“, wie der VS sie neuerdings ins Zentrum seiner Tätigkeit stellt, sollte sich gänzlich verbieten.  Ihr fehlen die Voraussetzungen der Klarheit und Bestimmtheit, die im Rechtsstaat an behördliche Sanktionen geknüpft sein müssen.  Dies gilt erst recht dann, wenn die Kritik lediglich aus rabulistischer Schmier-Argumentation besteht. Der VS  verletzt hierdurch seinerseits die Gebote der Menschenwürde.  Personen wie Petr Bystron werden zum Objekt und Mittel für unausgesprochene politische Zwecke.

12196064_10204789203842627_8391172213675208608_nDer VS-Bericht ist ein Armutszeugnis, eine geistig-moralische Bankrotterklärung einer Republik, die aufgrund ihrer Fixierung auf „Menschenwürde“ und „Menschenrechte“ das Spannungsfeld, in dem diese zu anderen wichtigen Werten einschließlich Demokratie und Volk stehen können, verkennt, missachtet und aus dieser sträflichen Missachtung eine Waffe zur Unterdrückung der eigentlichen Träger der Demokratie macht.

Für einen Bürger, dem die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung am Herzen liegt, ist es inzwischen zur Ehrensache geworden, der Identitären Bewegung Anerkennung zu zollen, um baldmöglichst ähnlich wie Petr Bystron den Ritterschlag durch die Schlapphüte der Bunten Unrechtsrepublik zu erhalten.

Anhang

Matthias Matussek und Roland Tichy müssen auch vom VS beobachtet werden. Matussek lieferte neulich in der Print-Ausgabe von Tichys Einblick einen hervorragenden Bericht über die Identitäre Bewegung, der auch die Haltlosigkeit der VS-Vorwürfe aufzeigt.
Andererseits zeigen Verfassungsrechtler wie Herbert von Arnim, Karl-Albrecht Schachtschneider, Dietrich Mursewiek oder auch der gerade verstorbene Roman Herzog, auf welche demokratiefernen Abwege die Bunte Republik bereits geraten ist. Von diesen echten Gefahren ist in dem VS-Bericht nichts zu lesen. Stattdessen wird dem Anliegen des Bunt-Erdoganismus der Freiheitsabschaffer Maas-Kauder-Künast (Kampf gegen „Fakenews“ und „Hatespeech“) viel Raum gegeben. Der VS erweist sich als Werkzeug des Mächtigen zur Aushebelung der Verfassungsordnung.
Götz Kubitschek schreibt auch über den Missbrauch des VS im Fall Bystron und konzentriert sich auf die Einseitigkeit, mit der der VS im Falle des „rechten“ Staatsfeindes kleinlichtse sanitäre Absperrungen (s. oben „Blut und Boden“ oder „Israelkritik“) errichtet und Schmierarithmetik betreibt, wohingegen Leute, die an linken Massenmördern Gefallen finden und deren Wirken lobpreisen, natürlich keiner Erwähnung wert sind, und wie das AfD-Volk noch immer auf diese inkohärente Masche hereinfällt.
Was die IB unter „ethnokulturelle Identität“ versteht, erklärt Martin Sellner in einem bemerkenswert durchdachten Artikel, dem der VS nur Argumente auf dem Niveau von Antifa-Schmierpamfleten entgegenzusetzen hat, was aber offensichtlich als Grund für politische Verfolgung reicht.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.Helfen Sie uns dabei!





Papst Benedikt XVI. – ein großer Gelehrter und bayerischer Patriot

Benedikt XVI. beherrscht mehrere Sprachen (Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Latein) und liest darüberhinaus Altgriechisch und Hebräisch. Sein Leben war nicht auf Rosen gebettet, sondern gekennzeichnet durch Fleiß, Disziplin und Beharrlichkeit. Einfachen Verhältnissen entstammend erblickte der emeritierte Papst unter seinem bürgerlichen Namen Joseph Ratzinger am 16. April 1927 in der kleinen bayerischen Gemeinde Marktl am Inn das Licht der Welt.

Dieser Tage feierte der emerierte Papst, der sich statt der offiziellen Anrede „Heiliger Vater“ lieber ein „Vater Benedikt“ wünscht, seinen 90. Geburtstag zurückgezogen in seinem Alterssitz im vatikanischen Kloster Mater Ecclesiae.

In der öffentlichen Wahrnehmung dominieren Klischees über den ersten deutschen Papst seit dem Mittelalter. Sehr viel differenzierter wird das Bild, wenn man sich mit Person und Wirken eines Mannes beschäftigt, der weder Bischof, noch Kardinal oder Papst werden wollte. Seine eigenen Pläne, sich im Ruhestand dem Verfassen von Büchern zu widmen, gab er schweren Herzens auf, weil er in Ämter berufen wurde, um die er nie gebuhlt hatte. Das einzige Amt, das er in Rom hätte übernehmen wollen, war das Amt des Bibliothekars der Vatikanischen Bibliothek. Sich alten Büchern und Handschriften zu widmen, zu forschen und zu schreiben gehörte zu seinen grossen Passionen, ebenso wie die Liebe zur Musik.

Seine wunderschöne, geschliffene, durchdachte Sprache prädestinierte den Meister der Gedankenführung für das Lehramt. Vor seinem Studium wurde Joseph Ratzinger als Jugendlicher wie viele Altersgenossen auch als Flakhelfer in München eingesetzt, und hatte großes Glück, daß er einen direkten alliierten Bombenangrif auf seine Batterie 1944 überlebte. Mit 17 wurde Ratzinger zur Wehrmacht eingezogen; bis Juni 1945 befand er sich in Kriegsgefangenschaft. Der später Dogmatik-Professor begann sein Theologiestudium 1946, und machte bald eine steile Karriere. Über Dissertation und Habilitation kam er als Berater und Redenschreiber zu Kardinal Frings. Sein großes Potential erkennend ernannte Papst Paul VI. Ratzinger 1963 zum Konzilstheologen bei Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965), wo er reformerische Akzente setzte.

Schock durch die 68er-Bewegung

„Doch der vorsichtig liberale Kurs des Konzil-Teilnehmers wurde schnell beendet, als der Uni-Theologe mit der Studentenrevolte konfrontiert wurde. Der respektlose Umgang der Studenten mit der Kirche kränkte den Geistlichen, der sich in der Folgezeit vom Liberalen immer mehr zum Konservativen wandelte. Es war nur konsequent, dass konservative Papst Johannes Paul II. den Kardinal Ratzinger zum Präfekten der Glaubenskongregation machte – und damit zum obersten Glaubenshüter des Katholizismus.“

Am 25. März 1977 ernannte Papst Paul VI. Joseph Ratzinger zum Erzbischof von München. Der Professor folgte dem Ruf, er war „bereit“, obgleich ihn die Ernennung wie ein Fallbeil traf. Statt sich an seinem Wohnsitz in Pentling dem Schreiben von Büchern widmen zu können, gab Kardinal Ratzinger dem Insistieren von Papst Johannes Paul II. nach und übersiedelte 1982 als Präfekt der katholischen Glaubenskongregation in den Vatikan. Der neue Papst wollte Ratzinger das Amt bereits 1978 übertragen, aber seine Loyalität und das frisch angetretene Amt als Erzbischof waren die Gründe für Ratzingers erbetene Bedenkzeit. Tief im Herzen verortete Professor Ratzinger seine eigentliche Neigung und Berufung als Hochschullehrer.

2005-04-20 B - Wir sind Papst1

„WIR SIND PAPST“ titelte die BILD-Zeitung, als Joseph Ratzinger am 19. April 2005 zum ersten deutschen Papst seit Jahrhunderten gewählt wurde. Sein Pontifikat endete spektakulär durch den ersten Amtsverzicht seit 1294 am 28. Februar 2013. Gründe waren nicht zuletzt Erschöpfung und vermutlich Resignation.

Sein Pontifikat war spannend. Nicht zuletzt, weil sich an der Amtsführung des bayerischen Papstes ein durch die 68er-Bewegung degeneriertes gesellschaftliches Klima widerspiegelte.

Benedikt XVI. war ein stiller Papst zwischen zwei populären Päpsten. Ein Mann der leisen Töne, den Grandezza und Noblesse zieren. Die leisen Töne hört man besser als lautes Brüllen. Ein Anti-Populist. Ein hochsensibler, feiner Mann.

Der Zeitgeist hingegen kakophon. Bunt, schrill, aus dem Lot.

Eine rotgrünbunte Medienlandschaft stets in sprungbereiter Feindschaft lauernd, dem Repräsentaten eines konservativen Katholizismus aus jeder konkreten oder konstruierten Verfehlung einen Strick zu drehen. Eine Medienlandschaft, die nicht nur jeden Satz, sondern jedes Wort auf die Goldwaage legt, um sobald sich die Gelegenheit bietet, einen Sturm der Entrüstung zu entfachen.

Bei einer Vorlesung am 12.9.2006 in Regensburg zitierte Benedikt XVI. einen byzantinischen Kaiser, Manuell II., aus dem 14. Jahrhundert:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist.“

Die Reaktion war ähnlich wie nach der TV-Parodie 1987 über den Ayatollah durch Rudi Carrell. Hysterische Proteste, Mordaufrufe gegen den Papst, Verbrennungen von Papst-Puppen, krakelende Massen, Straßenkrawalle aufgebrachter Moslems.

Hochwillkommen für die Empörungsschickeria war die Aufhebung der 1988 erfolgten Exkommunikation von vier Bischöfen, darunter Richard Williamson (Stichwort Holocaustleugnung) im Januar 2009. Die dafür veranwortlichen Kardinäle haben sich zurückgezogen, als die Wogen der Entrüstung hochschlugen, und Benedikt in das offene Messer der Medien rennen lassen. Der Papst übernahm die Verantwortung, räumte die Panne ein und drückte in einem Hirtenbrief vom 10.3.2009 sein Bedauern darüber aus.

Interessant die Reaktionen von Politikern und Medienvertretern. Kanzlerin Angela Merkel übte sich in Papst-Schelte und untermauerte wie schon 1999 bei ihrem im Trommelfeuer der Presse stehenden Förderer und Ex-Kanzler Helmut Kohl, daß sie es widerwärtig meisterlich beherrscht, nach unten zu treten und nach oben zu buckeln. Was Harald Schmidt seinerseits so kommentierte:

„Das ist jetzt nach Luther schon das zweite Mal, daß ein Ossi gegenüber dem Papst frech wird.“          (Harald Schmidt; 7.2.2009)

Die Moderatorin der 3SAT-Sendung „Kulturzeit“ schnaubte

„Dieser Papst ist eine Zumutung!“        (Nina Mendelsohn; Kulturzeit 18.3.2009)

und gab für die einschlägigen Snobs der selbsternannten Kulturschickeria die Parolen des betreuten Denkens vor.

Die Moral- und Toleranz-Arier vom SPIEGEL suhlten sich in Unfehlbarkeit und sudelten:

spiegel_6_2009

Gefundens Fressen waren auch zum Teil Jahre und Jahrzehnte zurückliegende Mißbrauchsskandale. Mißbrauch ist Unrecht. Notorische Skandalisierungen durch die Medien charakterisieren unsere Zeit. Unrechtsbewußtsein bei den Medienschaffenden ist Mangelware. Medien ersetzen Unrechtsbewußtsein durch Humanitärbigotterie und Egalitärfrömmelei. Der eigentliche Skandal sind verlogene und kaltschnäuzige Skandalasierer, die sich in der leitmedialen Kulturschickeria die Klinke in die Hand geben.

Die Stimmungsmache der Medien zeitigte pogromähnliche neurotische Schlagseiten. 2009 riss eine Frau den gebrechlichen Papst zu Boden (siehe Foto unten):

1507005116-papst-benedikt-24a7

Anlässlich seines Deutschlandsbesuchs 2011 empfing der damalige Bundespräsident Christian Wulff den greisen Papst Benedikt. Am Rednerpult stehend verstieg sich Wulff in seiner Rede an den Papst, der wie ein armer Sünder auf einem Stuhl lauschend neben ihm kauerte, zur Hybris, der moralisch Überlegene zu sein.  Der Papst mußte sich von Präsident Wulff belehren und mahnen lassen:

„Wie geht die Kiche um mit dem Fehlverhalten von Amtsträgern?“ (Christian Wulff)

Erst später kamen Details über das Fehlverhalten von Bundes-, Glamour und Hochglanz-Präsident Wulff ans Licht, dessen Eskapaden samt Entourage um Herrn Maschmeyer keine Indizien für nennenswerte Redlichkeit waren.

In der sogenannten Vatileaks-Affäre sind seit 2011 immer wieder interne Dokumente des Vatikans in die Medien gelangt. 01-U1-Titel-Papst-201207_01

Interessant wiederum was deutsche Journalisten daraus konstruiert haben. In der Vatileaks-Affäre ging es in erster Linie um Missmanagement. Peanuts im Vergleich mit dem alltäglichen Terror überall in der Welt:  Islamisten köpfen Journalisten, verüben Massaker an Unschuldigen, und quittieren Karikaturen mit MG-Salven. Bemerkenswert die „Zivilcourage“ deutscher Journalisten im Fall islamistischer Verbrechen, deren Spektrum bei Vergewaltigungen nicht beginnt und bei Selbstmordanschlägen nicht endet. Die „Zivilcourage“ deutscher Journalisten drückt sich aus durch Schweigen, Verniedlichen oder Schönreden.

Die Strapazen durch weite Reisen, u.a. 2012 zum ebenfalls schon greisen Fidel Castro nach Kuba, setzten dem Papst zu sehr zu.

Am 11. Februar 2013 gab Benedikt XVI seinen Amtsverzicht und das Ende seines Pontifikats am 28.2.2013 bekannt. Er sei „zur Gewissheit gelangt“, dass seine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet seien, „um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“.

Die „Süddeutsche Zeitung“ brachte zum 90. Geburtstag des emeritierten Papstes einen Artikel. Aufschlußreich zur geistig-moralischen Verfassung der Gesellschaft sind auch Leserkommentare wie jene, die erkennen lassen, daß alles was deutsch, katholisch und konservativ ist, quasi vogelfrei ist und ungestraft herabgewürdigt werden darf. Genau das ist das Publikum, das ständig von „Menschenrechten“  palaviert und bei jeder Gelegenheit den Glaubenssatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ in grenzenlosem moralischem Imperialismus in die Welt hinaus posaunt.

18015916_1393432707360099_1594991547_o

Exemplarisch für die geistige Pogromstimmung gegen den KIrchenmann sind Leserkommentare wie jene rechts oben in der „SZ“:

„ein selbstherrliches, weltfremdes, kleinkariertes A …… Möge ihn bald der Teufel holen“  (Max E.)

Wohltuend davon hebt sich das Niveau in der „Jungen Freiheit“ ab. In einer ausführlichen Würdigung schreibt Matthias Matussek am 14.4.2017:

„Die Welt reagierte schockiert, und den deutschen Medien war ein Feindbild abhanden gekommen. Wie kommt der Heilige Vater dazu, das Amt niederzulegen, wo man ihn doch längst als „unbelehrbar“ und „starrköpfig“, vor allem aber „machtbewußt“ (Hans Küng) karikiert hat? Benedikt XVI. sprach im Konsistorium von der Kraft, die es braucht, das „Schifflein Petri zu steuern“, eine Kraft, die in den „vergangenen Monaten derart abgenommen hat, daß ich mein Unvermögen erkennen muß, den mir anvertrauten Dienst gut auszuführen“.

Der greise aber weise Benedikt nötigt Respekt ab. Ein Fels in der Brandung. Wellenbrecher und Sündenbock zugleich. In der heutigen Zeit an seiner Überzeugung fest zu halten, und obendrein konservativ und katholisch zu sein, kann im Zeichen der Luft- und Deutungshoheit der im deutschen Sprachraum fest im Sattel sitzenden Pogrom-Presse erfordern, eine Haut wie ein Elefant und ein Rückgrat wie ein Märtyrer zu haben. Als Zielscheibe eines institutionalisierten Pinocchio zu fungieren,  und im Fadenkreuz des Übergutmenschen zu stehen, zeitigt Verunglimpfungen, Schmähungen und Gehässigkeizen in einem vulgären Ausmaß. Mediale Hinrichtungen sind Programm und Legion. Eva Herman, Jürgen Möllemann, Kurt Waldheim, Franz Schönhuber, Ernst Nolte, Brigitte Bardot oder mysteriöse Todesfälle wie bei Uwe Barschel oder Jörg Haider dokumentieren, wohin moralischer Imperialismus führt.

Oft sind es die Redlichsten und Aufrechtesten, die der bunten Kulturschickeria ein Dorn im Auge sind. Federführend in der 3-D-Technologie (Diffamieren, Dämonisieren, Denunzieren) sind Parteien wie die GRÜNEN oder die SPD.

Die „sprungbereite Feindseligkeit“ – eine geniale Wortschöpfung von Papst Benedikt – nimmt alle ins Visier, die sich als unbunt outen. Wer sich gegen den mainstream stellt, gerät ins Visier linksextremer Netzwerke, einer Art „Buntstasi“, deren willige Helfer an fast jeder Ecke stehen und in allen Kanälen sprungbereit lauern.

„J´accuse!“

Oben-ohne-Attacke auf Marine Le Pen

Während einer Wahlkampfveranstaltung der französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen kam es zu einem Zwischenfall. Eine Frau stürmte ohne ihr Top mit Blumen auf Marine Le Pen zu und entblösste sich vor ihr. Die bunten Blumen fielen zu Boden. Die bunt-feministische PR-Truppe Femen möchte keine Frau an der Spitze Frankreichs sehen. Dazu spielt es gerne mit dem Feuer. Das Sicherheitspersonal musste scharf einschreiten, da anzunehmen war, dass es ein gefährlicher Anschlag werden könnte.

In 5 Tagen, am 23. April, findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Marine Le Pen hat gute Chancen, in die Stichwahl einzuziehen. Ebenfalls Chancen haben die Kandidatecn Mélenchon, Macron und Fillon. Da inzwischen akut mit einem islamischen Terroranschlag gerechnet wird, wurden in Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen nochmal verschärft.

Wirre SPD-Fakten: Wenig Lohn bedeutet vor allem hohe Sozialabgaben

Im ersten Teil hatten wir die Behauptung der SPD widerlegt, Geringverdiener würden kaum Steuern zahlen. Ergänzend kann man dazu sagen, daß die SPD erst im Dezember Steuersenkungen für Geringverdiener versprochen hatte aber nun davon nichts mehr wissen will, weil sie angeblich „kaum Steuern zahlen“.

Dezember 2016: SPD Wahlversprechen laut Welt/N24: Steuern senken für Geringverdiener. Im April 2017 will die SPD davon nichts mehr wissen.

Zudem wird unsere Erläuterung im ersten Teil durch die Aussage eines bekannten Aktivisten der SPD-Vorfeldorganisation „München ist BUNT“ (MIB, Vereinsimpressum Oberanger 8, wie die Landeszentrale der Bayern SPD) bestätigt:

Zahlen Geringverdiener vor allem Abgaben?

In diesem Artikel wollen wir uns nun dem 2. Halbsatz der SPD widmen, in dem die SPD behauptet, die Geringverdiener würden kaum Steuern, dafür vor allem Abgaben für die Sozialversicherungen zahlen.

Das könnte erklären, warum die SPD von Steuersenkungen nichts mehr wissen will. Sie ist der Meinung, dass die Einkommenssteuer das beste Mittel zur Umverteilung zugunsten von Geringverdienern sei und daher kaum hoch genug sein können, wohingegen bei den „Sozialversicherungsbeiträgen“ der Umverteilung noch Grenzen gesetzt sind. Was schlägt die SPD nun im Bereich „Sozialversicherungsbeiträge“ vor? Im weiteren Verlauf der kompletten SPD-Antwort kam als Floskel der „Mindestlohn“, der schon für die Herstellung „sozialer Gerechtigkeit“ viel gebracht hätte. Ein wirklich konkreter Vorschlag der SPD lautete zuletzt folgendermaßen:

Der Arbeitgeber führt für den Arbeitnehmer automatisch die Sozialbeiträge ab, und je weniger Lohn dieser bezahlt, desto weniger Sozialbeiträge muss er abführen. Hieraus ergibt sich ein Anreiz, Niedriglohn-Arbeitsverhältnisse zu bevorzugen.

Vier Tage später klingt die SPD-Position in der Epoch Times etwas anders:

Gar nichts am Status Quo ändern wollen SPD-nahe Aktivisten, die mit uns auf Facebook diskutieren. Sie halten die bisherige Praxis bei den Sozialabgaben für solidarisch und loben das System:

Die Sozialabgaben werden in unserem Steuersystem vom Arbeitgeber abgeführt. Der Geringverdiener zahlt, anders als die SPD behauptet, nicht „vor allem Sozialabgaben“ sondern begnügt sich einfach mit einem niedrigen Lohn, um am größtmöglichen Kosten-Nutzen-Effekt seines Unternehmens zu partizipieren. Dafür erhält er Zugang zu einer relativ guten Sozialversicherung und vielleicht weiteren betrieblichen Leistungen. Mit einer „solidarischen Sozialversicherung“ hat das aber nichts zu tun, denn bei einer solidarischen Sozialversicherung würden Unternehmer, die bessere Löhne zahlen, nicht auch noch mit höheren Sozialabgaben belastet werden. Der Staat schafft somit nur Anreize für Lohnminimierung, welche die SPD mit dem „Mindestlohn“ abzufedern versucht. Im Rahmen ihrer Mindestlohn-Kampagne agitierte die SPD  gegen Arbeitgeber, die zu geringe Löhne zahlen, aber zugleich bestraft sie weiterhin diejenigen Arbeitgeber, die höhere Löhne zahlen. Auch der Bürger steht unter Druck, im Rahmen seiner jährlichen Steuererklärung sein verfügbares Einkommen weiter zu minimieren. Einsparungen auf Seite der Sozialabgaben sind ihm ja nicht möglich. Hier kann die SPD jedoch kein Problem erkennen. Die Parteiideologie verbietet dies. Dass Deutschland Vizeweltmeister bei den Steuern ist, ändert daran nichts. Es führt allenfalls zum Ruf nach europaweiter steuerrechtlicher Vereinheitlichung und Kavallerie-Entsendung in die Schweiz.

Wir werden weiterhin von den Parteien einfordern, daß sie nicht länger ein „Weiter so“ veranstalten, sondern klare und konkrete Vorschläge machen, wie sie die Lebensbedingungen der Bürger verbessern und den Gesellschaftsvertrag im Sinne sozialer Nachhaltigkeit gestalten und somit echte Gerechtigkeit herstellen können.

Anhang

  • Wer Arbeitnehmer auf breiter Front entlasten will, der kann das im jetzigen System u.a.   durch die Senkung der prozentualen Beiträgssätze bei Kranken – Renten – und Arbeitslosenversicherung tun. Das gleiche gilt für insbesondere auch für die Verbrauchssteuern. Doch Senkungen in diesem Bereich kosten recht viel Geld. Man wird es nicht einfach drucken können, wie CDU und SPD vorschlagen. Deshalb sind massive Einsparungen im Bereich sozialistischer Spinnnereien und Humanitärfrömmeleien nötig. Das bedeutet, daß es nicht länger sein kann, daß Menschen in ein Land ihrer Wahl gehen können und dort ihre sozialen Ansprüche auf Kosten der Arbeitnehmer dieses Landes geltend machen können. Es  bedeutet, daß der auf Gegenseitigkeit gegründete Gesellschaftsvertrag und die Demokratie nicht von höherer Warte durch Erfindung frei schwebender „Menschenrechte“ ausgehebelt werden dürfen, für deren Einlösung der erstbeste Leistungsträger herangezogen wird.
  • Wer unter „SPD“ und „Geringverdiener“ sucht, stößt in diesen Tagen weit oben auf den Artikel von uns, den volksbetrugpunktnet rebloggt hat, Stand 17.04.2017:
  • Der nach Höherem strebende bayrische Innenminister Joachim Herrmann hat mit seinem Ansinnen, Metropolico-Chefredakteur Christian Jung in Pressekonferenzen übergehen zu wollen, nun auch in zweiter Instanz verloren.
  • Alexandra Bader warnt vor der von BILD u.a. geförderten aber letztlich unberechtigten antitürkischen Hysterie. Eine Sackgasse. Allein, dass BILD sie empfiehlt, sollte zu denken geben.
  • Integrationsministerin Aydan Özoguz (SPD) rechnet uns vor, dass die 63% hiesiger Türken, die für Erdoğans Präsidialsystem stimmten, nur 14 aller Türkischstämmigen seien.  Ebenso könnte man vorrechnen, dass die SPD von nur etwa 10% der Einwohner Deutschlands gewählt wird.





Türkei und Deutschland: Bunte Mehrheit für Zensur

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet die Pläne von BuMaas für drakonische Bestrafung von Hasskommentaren. Dies fanden leitmedienkonforme Demoskopen unter Ausnutzung des Mitläufereffekts heraus.

17992209_1634925449854197_7336335266464090501_n

Anders als die überwältigend für Erdoğan und sein Präsidialsystem stimmenden Eurotürken sind die Eurodeutschen laut You-Gov in die bunte Republik bestens integriert.  Sie stimmen so ab, wie You-Gov es für wünschenswert erklärt, wohingegen die Türken sich untereinander gegen die buntschen Leitmedien solidarisieren.  Zwischen den beiden Gruppen gibt es tiefe kulturelle Gräben, aber im Effekt arbeiten sie doch in die gleiche Richtung.   Insbesondere die in NRW sesshaften Türkischstämmigen werden sowohl bei türkischen als auch bei deutschen Wahlen mit großer Mehrheit die strategischen Alliierten der Muslimbrüder (AKP, SPD) wählen.  Die Verbuntung sorgt für Konvergenz.  Das vom Leitbild des standardisiert-individualistischen Konsumbürgers mit „No Border, No Nation, No Culture, No Future“ geschaffene Sinn-Vakuum kann, wie Alexandre Del Valle erklärt, von dem harten Unterschichten-Islam der Ummah gefüllt werden, deren von Ankara angeführten europäischen Siegeszug Erdoğan mit gutem Grund ankündigt.

Rund 52% – Erdogan siegte beim Referendum mit Hilfe von „sivil“

Erdogan hat das Verfassungsreferendum in der Türkei mit circa 51-53% der Stimmen gewonnen. In den großen Städten, wie etwa Ankara, Istanbul und Izmir – die als Erdogan-Hochburgen gelten – stimmte die Mehrheit gegen die Verfassungsreform. In den Kurdengebieten, wo ein „Nein“ erwartet wurde, stimmte die Mehrheit dafür. Auf dem flachen Land, dort, wo sich wenige internationale Wahlbeobachter aufhalten, ist Erdogans zivil gekleidete „sivil“ -Geheimpolizei sehr aktiv. Es wurden Vorwürfe laut, das gezielt diese „Bürger“ die Wahlmanipulation durch zuviele Stimmen organisierten.  Die Wahlbeteiligung lag bei unglaublichen 86%, was als unmöglich gilt, da 10% der Bürger in Gebieten leben, die so weit von jedlicher Registrierungsstelle sind, daß es unrealistisch ist, daß diese zur Wahl gegangen sind. In Fakt würde das somit bedeuten, daß eine 96-97% Wahlbeteiligung vorgelegen hätte.

Auf Youtube scheint  die Wahlmanipulation über „sivil“ durch Quellen unserer Kontaktleute gut dokumentiert zu sein:

Während die „sivil“ eine Tasse Kaffee bzw. „Chai“ trinken, stempeln sie in Ruhe die Stimmen und tüten diese für den Wähler ein.

So deutlich scheint das der CHP offiziell nicht klar zu sein. Der stellv. Vorsitzende der Oppositionspartei CHP, Erdal Aksünger, sagte, es seien Stimmen gestohlen worden und will die Wahl anfechten.

Die Erdogan Anhänger feierten mit Gewehren in der Hand, als Symbol auch für die Unterstützung des Islamischen Staates, ihren Wahlsieger.

Die Anhänger der nationalistischen MHP haben mit rund 80% gegen Erdogans Präsidialsystem gestimmt. Der Vorstand war offiziell am Ende dafür, er ist unter Druck des „Ja“ Lagers geraten. Viele MHP Anhänger wollen daher einen neuen Vorstand.

Während Erdogan die MHP unter Druck setzte , war auch das bunte Kurden-Lager  aktiv und „nazifizierte“ die Nationalisten und Atatürk-Anhänger. Sie erkannten auf einer ganz normalen friedlichen Hochzeit „Nationalsozialisten“, weil dort nicht das staatsfeindliche „Allahu akbar“, sondern die Türkei als Staat hochgehalten wurde. Das würde gegen „Allah“ sprechen, dem doch die ganze Erde gehört. Deshalb auch der Vorwurf, es handele sich um eine „türkische Pegida“(Youtube-Beschreibung), die die Religionsfreiheit nicht akzeptiere. Ein Kurdenkanal lud somit ursprünglich Videos wie dieses hoch:

In Kurdenkanälen werden auch immer wieder die Atatürk-Anhänger angegangen und „nazifiziert“. Dabei war die Türkei unter Staatsgründer und Nationalisten Atatürk auf einen guten Weg. Der Einfluß des Islam wurde unter ihm weitgehend zurückgedrängt. Nur deshalb gab es damals überhaupt eine Perspektive für die Türkei, enger mit Europa zusammenzuarbeiten. Warum zahlreiche Kurdenverbände und Kurden immer wieder Atatürk-Perspektiven als Alternative zu Erdogan ablehnen oder die Islamisten-Gegner in Deutschland oft die Zielscheibe ihrer Agitiation sind, wissen wir nicht. Fest steht, daß damit die De-Islamisierung der Türkei mit einer guten Partnerschaft mit Europa verhindert wird, und das sie mit ihrem Kampf gegen die Islamisierungsgegner indirekt Erdogan unterstützen.

Anhang:

  • So arbeitet Erdogans „sivil“ Polizei. Sie hat sogar Hunde, um Gegner zu traktieren.

  • Beschreibung dieses Videos auf Englisch: „the AKP person takes the empty ballots to the ’sivil‘ inside the car and validates them all as ‚evet‘
    nobody would dare to go near the car because if they do they will be arrested
    that is how system works
    either inside the voting booth or outside
    what is important is that fear dictates that people become passive
  • Vor dem Wahllokal wurden 3 Leute erschossen, weil sie mit „Nein“ stimmen wollten. Werden die Killer je gefunden?
  • SPD-Außenminister Sigmar Gabriel zeigte sich gegenüber türkischen Medien zufrieden mit dem Ergebnis von Erdogan. ntv-türkei

… auch in Gaststätten und Hotels! Bunte Imperative Ade! Pegida war einmal.