Zuerst bombardieren. Fragen tabuisieren. Assads Sturz ist Programm

Es geht nicht um Gerechtigkeit oder um die vielstrapazierte Humanität. Die ist nur vorgeschoben, wie immer. Es geht um knallharte Machtinteressen. Die dazu notwendige Dämonisierung des syrischen Präsidenten Assad nimmt vulgäre Ausmaße an. Westliche Politiker tagten in Lucca (Toscana) und einigten sich auf Präsident Assad als Sündenbock. Nach Saddam Hussein, Slobodan Milosevic und Gaddafi trifft der Bannstrahl nun den syrischen Präsidenten. Im Irak, Libyen und Afghanistan herrschen nach der „humanitären“ Intervention des Westens Chaos, Anarchie und Morden ohne Ende. Jugoslawien ist zerschlagen.

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Assads angeblicher Giftgasangriff auf „beautiful babies“ am 4.4.2017 erinnert an die Brutkastenlüge. US-Präsident Trump reagiert völlig irrational und bombardiert, ehe die Hintergründe der Tragödie geklärt sind.

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Martialische Kriegspropaganda und Dämonisierung „Giftgas-Assad“ durch BILD und Chefredakteur Julian Reichelt. Mediale Hinrichtung. Foto by n0by

Trotz massiver Medienkampagnen nagen Zweifel an Assads angeblicher Alleinschuld. Merkel, Gabriel und von der Leyen halten den völkerrechtswidrigen Angriff auf den souveränen Staat Syrien für „nachvollziehbar“.

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Präsident Assad mit seiner Frau. Der Regimesturz durch den humanitärbigotten Westen scheint beschlossene Sache. Wie zuvor schon bei Saddam Hussein, Slobodan Milosevic oder bei Gaddafi.

Nach eine Myriade von Schuldzuweisungen nimmt der Beschuldigte Assad am 13. April in einem Interview zum Giftgasangriff erstmals persönlich Stellung:

„Assad nennt Chemiewaffenangriff zu 100 Prozent konstruiert
Damaskus: Der Giftgasvorfall in Syrien mit mehr als 80 Toten ist nach den Worten von Präsident Assad zu hundert Prozent konstruiert. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP erklärte Assad, die syrische Armee verfüge über keine Chemiewaffen mehr. Dem Westen und speziell den USA warf er vor, den angeblichen Chemiewaffenangriff als Vorwand für einen Luftschlag gegen die syrischen Streitkräfte genutzt zu haben. An die Adresse Washingtons sagte Assad weiter, die US-Regierung sei nicht ernsthaft an einer politischen Lösung interessiert. Sie wolle lediglich den politischen Prozess nutzen, um die, so wörtlich: „Terroristen“ zu schützen. Assad bezog sich damit auf die Rebellen in Syrien. Einer Untersuchung der Vorfälle in Chan Scheichun will Assad nach eigenen Worten nur zustimmen, wenn sie unabhängig sei und nicht für politische Zwecke genutzt werde.“  (BR)

Beim ersten Besuch von US-Aussenminister Rex Tillerson beim russischen Amtskollegen Lawrow einigten sich die Vertreter der USA und Rußlands eine Untersuchungskommission zum Giftgasangriff einzurichten.

Anhang

  • Der russisch-amerikanische Militäranalyst T. Saker erklärt umfassend, wie das Szenario sich aus russischer Sicht darstellt. Amerika ist zu seinem üblichen Muster des unzurechnungsfähigen humanitärfrömmlerischen Rambos zurückgekehrt. Im Gegensatz zu seriösen Staaten wie China und Iran besteht der Westen aus Akteuren, denen der Status eines möglichen Verabredungspartners fehlt, weil sie sich nicht nach Regeln verhalten. Dass der Chemie-Angriff von Assad stammen könnte ist aus mehreren Gründen auszuschließen. Zu offensichtlich ist, dass ein Vorwand für einen völkerrechtswidrigen Krieg gesucht wird. Wir sind dem III. Weltkrieg nahe, da Russland hier kaum zurückweichen kann. Saker berichtet dort auch von der netten Geste des Vertreters Boliviens im UN-Sicherheitsrat.
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  • Der französische Orient-Experte Alexandre Del Valle erklärt sehr gut, mit welcher geostrategischen Situation wir es zu tun haben. Die ehemalige abendländische Zivilisation steht, von Russland gefüHrt, gegen die sunnitisch-westliche Globalisten-Allianz. Die EU bewegt sich auf dem Kriegspfad gegen Europa. Del Valle erklärte dies erst vor wenigen Tagen auch im Pariser Abgeordnetenhaus.
  • Über die gruselige Medienkampagne, George W. Trump und mehr schreibt Christian Weilmeier, der auch bemerkt, wie Trump an vielen Fronten gleichzeitig Kehrtwenden macht.
  • Alexandra Bader fragt sich, ob Donald Trump wirklich vor den Kriegstreibern kapituliert hat. Auch bei denen, die Trump unterstützten, stirbt die Hoffnung zuletzt.
  • Jörg Schönenborn fordert Ermordung Assads. Willy Wimmer kommentiert Trumps Angriff. Applaus für Trump bei Tichy.
  • Auch am Karfreitag bombardiert Trump. Mit der bisher stärksten nicht-nuklearen Bombe in Afghanistan:                                                                                             „US-Bombenangriff in Afghanistan gilt offenbar auch als Warnung an Nordkorea
    Washington: Die US-Streitkräfte haben in Afghanistan den bisher größten nicht-nuklearen Sprengsatz gezündet. Der Einsatz der sogenannten „Mutter aller Bomben“ richtete sich gegen ein Tunnelsystem der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat. Nach Angaben der afghanischen Behörden wurden dabei mindestens 36 IS-Kämpfer getötet. Weiter hieß es, Zivilisten seien nicht unter den Opfern, außerdem sei der Abwurf der Bombe mit der Regierung in Kabul abgesprochen gewesen. Presseberichten zufolge verbinden die Vereinigten Staaten den Luftschlag am Hindukusch auch mit der einer militärischen Drohung gegen Nordkorea, falls das Regime dort seine Atomtests nicht beendet.
    “ (BR)
  • Donald Trump lässt Assoziationen aufkommen an US-General Curtis LeMay, der nach dem Zweiten Weltkrieg die Sowjetunion oder Nordkorea atomar auslöschen wollte. Über LeMay, Spitzname „Iron Ass“ liest man in Wikipedia: „LeMay war ein ausdrücklicher Kriegsbefürworter und glühender Antikommunist. So hatte er zum Beispiel in seinem ersten strategischen Kriegsplan gegen die Sowjetunion von 1949 vorgeschlagen, in einem einzigen massiven nuklearen Erstschlag die Sowjetunion anzugreifen. Dabei sollten sämtliche damals vorhandenen US-Atombomben (133 Stück) innerhalb von 30 Tagen auf insgesamt 70 sowjetische Städte abgeworfen werden. Die Sowjets besaßen zum damaligen Zeitpunkt noch kein nukleares Arsenal.“
  • Charles Lindbergh setzte sich 1941 gegen einen Kriegseintritt der USA ein. Aus verschiedener Perspektive ein interessantes Beispiel.

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Klonovsky: Bürgerliche AfD beginnt nach Petry

Der bekannte konservative Journalist und Schriftsteller Michael Klonovsky erklärt aus eigner Innensicht als Redenschreiber, wie die AfD-Hoffnungsträgerin und Überfliegerin Frauke Petry dem „Filou“ und „Hochstapler“ Marcus Pretzell verfiel und seitdem nur noch mit konformistischem Wegbeißen politischer Rivalen beschäftigt ist.
Dass die Strategie-Anträge von Petry schlecht (offensichtlich nicht mehr von Klonovsky) geschrieben sind und nur in den Leitmedien auf viel Gegenliebe stoßen, schrieben wir.
Klonovsky baute im Auftrag von Pretzell das Portal Der Blaue Kanal auf und flog dann dort in einer Weise heraus, die manche von uns an die Kaperung von „Pegida Bayern“ erinnern könnte. Schlecht ist das Portal, von dem wir unser Titelbild genommen haben, nicht. Es mag auch auffallen, dass P&P aktiv den Schulterschluss mit dem von Leitmedien als „rechtsextrem“ verleumdeten Front National vorantrieben und auch dafür eintraten, Wörter wie „völkisch“ frei von historischen Konnotationen in ihrer Grundbedeutung (etwa „ethnisch“ oder „national“) zu verwenden, wie sie bis in die jüngste Zeit (z.B. von dem Münchner Kultursoziologen Prof. Mohammed Rassem, s. neusten Band von „Etappe“) auch tatsächlich verwendet werden. Zugleich bemüht sich der Blaue Kanal, den Begriff „Rechtspopulist“ positiv zu besetzen. Dennoch haben P&P in einer Wende um 180 Grad die Verfolgungs- und Selbstzerfleischungsneurosen in die Partei zurückgebracht.
Statt einer Distanzierung von Schreckgespenstern wie dem „Völkischen“ oder einer negativen Selbstdefinition durch politologische Gummibegriffe des Gegners stünde der AfD ein trainierbarer Verhaltenskodex (Katechismus) an, der beim Kampf gegen parteischädigende Distanziereritis ebenso wie gegen plumpes Maulheldentum und selbstradikalisierende Demagogie („Fundi“-Verhalten laut „Zukunftsantrag“) aller Art, wie man sie in der Dresdner Rede von Björn Höcke finden kann, als Argumentationshilfe zu dienen geeignet ist. Letztlich wird es bei so einem Katechismus ähnlich wie bei Selbsthilfebüchern (a la „Sieben Gewohnheiten“) um eine Schulung in bürgerlichen (und staatsbürgerlich-politischen) Tugenden gehen, die man sich nicht mal eben schnell aneignen und in politologische Schlagwörter packen kann.
Klonovsky hat derweil in München eine Zivilklage gegen den „ganz und gar unbürgerlichen“ Pretzell wegen Prellung und anderer Verschulden angestrengt.

Anhang

  • Im AfD-Vorstand arbeiten Rechtsanwälte gegen parteiinterne Konkurrenz von P&P.   Medien wie der Tagesspiegel werden ebenfalls für P&P eingeschaltet.   Auf der anderen Seite scheint Klonovsky die erste vergleichbare Gegenaktion zu sein.   Fleischauer hat darüber im Spiegel in Klonovskys Sinn berichtet und einen politischen Aspekt herausgestrichen:

    Das Problem an der Causa Klonovsky ist, dass nun offen zutage liegt, wie wenig das Ehepaar Petry-Pretzell in der Lage ist, Loyalität zu stiften. Es ist eine Sache, missliebige Journalisten oder parteiinterne Gegner zu Feinden zu erklären. Es ist etwas völlig anderes, wenn sich enge Mitarbeiter gegen einen wenden, weil sie sich betrogen fühlen. Wenn eine Spitzenpolitikerin nicht in der Lage ist, den engsten Kreis zusammenzuhalten, wie will sie dann begründen, dass sie eine Bewegung erfolgreich führen kann?

  • Der Name „Blauer Kanal“ könnte auch von „Bleu Marine“ (Marinblau, Meeresblau), der Kampagne von Marine Le Pen, mit der sie sich von FN unabhängig präsidentiabel macht, inspiriert sein.  Das würde erklären, warum P&P ihre Marke nicht mit Meuthen-Leuten teilen wollen.
  • „Dreckige Deutsche, was willst du hier, uns gehört doch sowieso bald alles“, so ist es im Kölner Express und bei PI zu lesen. PI liefert dazu weitere Bereicherungsberichte.
  • Der Bundschuhpatriot bloggt jetzt über den Verlust der bayrischen Heimat. In 30 Jahren sind die Deutschen dort allenfalls noch die größte Volksgruppe aber nicht die Mehrheit. Die Kosovarisierung ist im Gange. Die demokratieskeptischen MenschenrechtlerInnen der Buntparteien treten aufs Gaspedal. „Ablehnung von Menschenrechten“ halten aber offenbar auch die Petry-Gegner in der AfD für inakzeptabel.

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Flüchtlingsfetischismus an Ostern: Kardinal Marx, beenden Sie endlich dieses skandalöse Trauerspiel!

Kardinalmarxismus ist Vulgärmarxismus, und er zieht das Allerheiligste in den Schmutz. So auch heute wieder mit Flüchtlingshelferfußwaschungen zum Gründonnerstags-Hochamt. Das Flüchtlingsboot muss leider in Köln bleiben. Vielleicht könnte die Münchner Caritas stattdessen noch ihre Refugee-Sex-Wanderausstellung „Only Human“ vor dem Altar aufstellen.  BVerfG: Liebe Multikultikinder! Habt Ihr heuteschon alle brav zu Eurem GG gebetet?Denn von der Religion ist offenbar nur menschliches, allzu menschliches übrig geblieben.  Man könnte auch sagen, es gehe nur um politisches.  Z.B. Mahnung zum kollektiven Martyrium unter Verzicht auf Glaubensausbreitung durch Hinhalten der zweiten Backe eines geköpften Kollegen.    Genauer gesagt um Verweigerung der Politik durch Regression auf universelle Menschenliebe und Gnosis / Millenarismus / Animismus, was wiederum den Kern der bunten Zivilreligion bildet, wie sie zuletzt auch die Richterpriester feiern. Evangelische Kirchenmitglieder zahlen derweil für Merkels Wahlkampf.

philosophia perennis

(David Berger) Das Osterfest naht und damit die tagespolitische Instrumentalisierung der Mysterien des Christentums. Während solcher Missbrauch des Glaubens bislang in Deutschland eine Domäne der Protestanten war, holen derzeit die Katholiken kräftig auf.

Und das nicht nur im Bereich der „Fürbitten“, die bereits seit langem ein Einfalltor für die ideologische Umnutzung des Gottesdienstes darstellen. Jetzt geht es zunehmend ans Eingemachte.

Als ganz wesentliche Protagonisten der Aufarbeitung des katholischen Missbrauchsdefizits gelten dabei die Kardinäle Woelki von Köln und Marx von München.

800px-StaUrsulaCepleanuBeide huldigen einem Flüchtlingsfetischismus, der zum ersten mal so richtig sichtbar wurde, als Woelki die altehrwürdige Fronleichnamsliturgie auf einem Flüchtlingsboot feierte.

Wie einst die Reliquien der 11.000 heiligen Jungfrauen, die einst mit der heiligen Ursula in Köln – auch in einem Boot – eintrafen (Bild links), wurde dieser neuen Reliquie nun der Kniefall und die Beweihräucherung (Inzens) zuteil.

Noch wilder freilich treibt es schon seit längerem sein Mitbruder aus…

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Reiseführer schwärzt Juden statt Palis an

Die sexuelle Belästigung von Frauen durch orientalische Machos ist eines der größten Übel.  In Israel seien Frauen nicht sicher, erklärt der Dumont-Reiseführer Israel & Palästina, ohne Ross und Reiter zu nennen.  Kein Wunder, denn die Wahrheit ist wohl rassistisch.  Oder vielleicht eher religionistisch?  Vergewaltigung als Ergebnis frauenverachtender Religion oder gar als Teil eines ethnoreligiösen Bürgerkrieges, wie ihn manche Muslime in arabischen Fernsehanstalten predigen?
Mit orthodoxen Juden gebe es auch Probleme, schreiben Islamkritiker. Aber was für Probleme? Missbräuche im privaten Umfeld wie in manchen katholischen Schulen, oder Angriffe auf Passantinnen? Oder gar Vergewaltigung als Bürgerkriegsstrategie? Von ersterem wurde dieses Jahr schon berichtet. Das zweite und dritte bleibt als Massenphänomen eher afroislamisch. Versuche, den israelischen Juden eine „Vergewaltigungskultur“ (rape culture) anzudichten,  weil eine (eher unorthodoxe) Israelitin auf einer migrantenfeindlichen Demo mal ähnlich redet wie jene Muslime im Fernsehen (s.  Video), fallen wohl eher in die Kategorie der feministisch-„antirassistischen“ bunten Propaganda, wie wir sie von einer Obama-Rede oder von der Oktoberfestlüge kennen.


Der Dumont-Reiseführer ist vielleicht ein Mitläufer dieser Propaganda.
Dem israelkritischen Dumont-Verlag, der auch Leitmedien wie die ZEIT herausgibt, werfen manche auch Mitläufertum im Dritten Reich vor.
Die Kriminalstatistiken zeigen, dass die Vergewaltigungskultur in Deutschland angekommen ist. 43 humanitärmigrantische Sexualdelikte pro Tag, und auch hier wird mancher Einheimischer sich von den abgesenkten Zivilisationsstandards mitreißen lassen.




 

Anhang:

Der BR berichtet: „Palästinenser tötet britische Touristin in Jeruslam“

Jerusalem: „In Israel werden die religiösen Feierlichkeiten zum Karfreitag vom Tod einer Britin überschattet. Nahe der Altstadt hatte ein Palästinenser in einer Straßenbahn auf die 25-jährige Studentin und zwei weitere Fahrgäste eingestochen. Die Britin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später im Krankenhaus starb. Der Attentäter wurde festgenommen. Laut Polizei handelt es sich um einen 57-jährigen, der psychisch krank sein soll. In Jerusalem halten sich derzeit tausende Pilger auf, die an den Karfreitags-Prozessionen teilgenommen haben.“

Nein zum Rechtsbruch, Ja zu Volksabstimmungen!


Unsere politische Klasse hat die Volkssouveränität weitgehend an internationale Institutionen und Netzwerke abgetreten und sich in einem Antipopulismus eingerichtet, das darauf zielt, das Volk zu enteignen, entrechten und ersetzen. Dazu gehört eine Ideologie, die das Volk zunächst leugnet. Ein Muskel, der nicht geübt wird, verkümmert. Auch Karlsruhe driftet längst in Richtung eines normativen Individualismus, der das Kollektivinteresse, den Gemeinwillen und seinen Träger zu verdrängen trachtet. Diese Entwicklung entstammt nicht dem Zeitgeist des Grundgesetzes sondern setzte eher um 1968 und noch mehr 1977 ein. Umso dringender ist es,die im Grundgesetz vorgesehenen und von den demokoratieskeptischen MenschenrechtlerInnen bis dato blockierten Möglichkeiten der plebiszitären Gesetzgebung auch auszuüben. Wie das im Rahmen des Grundgesetzes geht, erklärt Adam Elnakhal ausführlich anhand eines möglichen Volksabstimmungsgesetzes.




philosophia perennis

Die Regelungen des Grundgesetzes müssen endlich wieder Anwendung finden. Die in unserer Verfassung genannten Volksabstimmungen müssen auch stattfinden.  Ein Gastbeitrag von Adam Elnakhal

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ist die oberste Richtschnur in diesem Staate und das seit bald 70 Jahren. Das ist banales Wissen; aber in dieser Epoche des fortdauernden Rechtsbruches kann es gar nicht oft genug wiederholt werden. Sämtliche Bundesorgane sind von der Krankheit der ‚Kompetenzübertretung‘ betroffen:

Die gesetzgebende Gewalt, also der oppositionsfreie Deutsche Bundestag, die ausführende Gewalt, unsere allseits geliebte Bundesregierung sowie die rechtsprechende Gewalt, das Bundesverfassungsgericht, die Politiker in roter Richterrobe.

Alle halten sich für das wichtigste Organ im Staate und den eigentlichen Souverän. Fast schlimmer als diese (augenscheinlich ansteckende) Krankheit ist, dass sie von den erkrankten Staatsorganen beharrlich geleugnet wird.

Dabei sind die (Verfassungs-)Rechtsbrüche der Ära Merkel längst enttarnt. Sie fingen an mit der hastigen Energiewende, gehen über die Eurorettung bis hin zum Asyl-…

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Pyrrhus-Sieg für BILD-Chef Julian Reichelt. Plasberg taumelt.

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“  Seit Februar 2017 regiert Julian Reichelt (*15.6.1980 Hamburg) im Chefsessel der BILD-Zeitung, ein von sich selbst offenbar maßlos überzeugter junger Mann, der weise Empfehlungen wie oben zitierte von Hanns Joachim Friedrichs (1927-1995) links liegen lässt.

„Hart aber fair“ am Montagabend zeigt Straßenfeger-Qualitäten. Moderator Frank Plasberg hat in die Runde am 10. April 2017 den frischgebackenen BILD-Chef Julian Reichelt (36), Ulrich Scholz (Oberstleutnant a.D. und NATO-Pilot), Fritz Pleitgen (Ex-WDR-Intendant), Kristin Helberg (Journalistin und Syrien-Expertin), Jürgen Hardt (CDU, Koordinator für Trandatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt) und Katharina Ebel (Syrien-Koordinatorin von SOS-Kinderdörfer) eingeladen.

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Hart aber fair (10.4.2017). Foto: pi-news v.l.n.r.: Ulrich Scholz, Fritz Pleitgen(verdeckt), Jürgen Hardt, Kristin Helberg, Julian Reichelt, Frank Plasberg

Das Thema: „Giftgas gegen syrische Kinder – werden wir schuldig durch Wegschauen?“

Ein unglücklicher Titel. Der Titel konstruiert und instrumentalisiert ein schlechtes Gewissen beim Zuschauer. Ein zugleich raffinierter Titel. Drei Worte genügen: 1) Wir 2)schuldig 3) Wegschauen. Damit steht der erste Sündenbock fest.

Zweiter Sündenbock: es fällt auf, daß alle Formulierungen hinreichend geschickt suggerieren, daß ein angeblich unmenschlicher syrischer Präsident Assad Genozid am eigenen Volk verübt.

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Präsident Assad mit seiner Frau. Der Regimesturz durch den humanitärbigotten Westen scheint beschlossene Sache. Wie zuvor schon bei Saddam Hussein, Slobodan Milosevic oder bei Gaddafi. Foto: Quelle Facebook

Ein klassischer Fehlstart. Die Diskussion beginnt mit Prämissen, in der nicht Argumente, sondern Mutmaßungen dominieren.

Fritz Pleitgen lancierte einen durchaus selbstkritischen Denkanstoß:

“ Rußland ist für uns immer an allem schuld. Aber was macht Deutschland? Präsentiert sich gerne als Friedensnation und ist gleichzeitig führende Nation im Export von Kriegswaffen. Das ist schäbig.“

Oberstleutnant Ulrich Scholz, kein zackiger Militär, sondern eher ein Mann der leisen Töne, Knigge und Manieren, distanziert sich vom martialischen Vorgehen von US-Präsident Trump gegen Assad. Unbewiesene Vorwürfe rechtfertigten kein militärisches Vorgehen.

https://www.facebook.com/hartaberfairARD/?fref=ts

Eine fade Figur machte Jürgen Hardt (CDU). Der Koordinator für Transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt langweilte mit Allgemeinplätzen und Worthülsen. Ein typischer Diener seines Herrn und strammer Parteisoldat. Hardt verstieg sich sogar zum faux pas, der westlichen Doktrin nicht hörige Steuerzahler und Untertanen als einfältigen „deutschen Michel“ zu verunglimpfen.

Verplemperte Zeit waren auch die Diskussionsbeiträge der in etlichen Sendungen als „Syrien-Expertin“ hochgejazzten Kristin Helberg. Sie war Syrien-Korrespondentin von 2001-2008. Seit Jahren kann Helberg nicht mehr legal nach Syrien einreisen. In einer Anfrage zu Helberg im Zusammenhang mit Öffentlich-rechtlichem Gesinnungsjournalismus ist zu lesen:

Frau Helberg bezog zunehmend Position auf Seiten der „Revolution“ und wandelte sich von einer Journalistin zur Aktivistin. Sie tat damit genau das, was man laut Alpha-Journalist Hajo Friedrichs unterlassen sollte: Sie machte sich gemein mit einer Sache und verlor so ihre Objektivität und ihre Neutralität. Frau Helberg ist u. a. Unterstützerin der gewaltaffinen Regime-Change-Initiative „Adopt a Revolution“, die vom Ausland aus den bewaffneten Kampf gegen die syrische Regierung unterstützt und den Sturz des syrischen Präsidenten Assad fordert.

Helberg wird trotz ihrer langjährigen Abwesenheit von Syrien und ihrer Parteilichkeit für ausschließlich oppositionelle Gruppierungen als Expertin geführt, die das Land so gut kenne „wie kaum ein anderer Journalist“ und wird somit für das Publikum unberechtigterweise zu einer Vertrauensperson in strategischen Nahostfragen verklärt.

Auf der Facebook-Seite von „Hart aber fair“ kontert eine Kommentatorin mit Insider-Informationen:

Elena Melina: “ Schämen Sie sich Frau Helberg. Ich habe mit Menschen aus Syrien gesprochen und glauben Sie mir, Sie wollen einfach nur Frieden. Ob Assad an der Macht ist oder nicht, ist den Menschen egal. Das hat auch Frau Ebel (direkt aus Syrien angeflogen) in der Sendung gesagt! Wurde überhört. Wenn Sie hier in der Sendung gegen Assad plädieren, dann argumentieren Sie bitte NICHT mit dem Humanismus! Sagen Sie einfach offen, warum Sie Aggression wollen. Bspw. mutmaßlich, weil Sie die Interessen der kriegsgeiler Politiker vertreten, denen Menschen komplett egal sind. Hören Sie bitte auf, diese unschuldigen Opfer, für Ihre politischen Interessen zu instrumentalisieren.

Insofern ist es ratsam, alle statements von Helberg in Kenntnis der Hintergründe mit Vorsicht zu genießen.

Einprägsamste Figur des Abends war ohne jeden Zweifel der neue BILD-Chef Julian Reichelt. Er fiel dem sehr distinguiert und dezent auftretenden Oberstleutnant Ulrich Scholz notorisch, despektierlich und persönlich beleidigend ins Wort. Reichelt fuhr nicht nur den Diskussionsteilnehmern ungebeten und übergriffig über den Mund. Zeitweise schien er sogar Moderator Frank Plasberg das Zepter zu entreissen, und die Sendung drohte aus dem Ruder zu laufen. Es lag an der Noblesse des Oberstleutnants, daß er sich angesichts der Unverfrorenheiten von Julian Reichelt nicht spontan erhoben und die Sendung verlassen hat. Im umgekehrten Fall wäre es unschwer vorstellbar, daß Reichelt hitzköpfig genug gewesen wäre, die Sendung stante pede zu verlassen, um für einen quotenwirksamen Eklat zu sorgen.

Die Person Julian Reichelt ist sehr interessant. Konsultiert man Wikipedia, dann findet man unter dem Stichwort „Rüpel“ eine sehr präzise Beschreibung des BILD-Chefs:

Ein Rüpel ist ein ungehobelter, respektloser, unhöflicher und aggressiver Mensch mit schlechten, schroffen und teils provozierenden Umgangsformen. Das Wort wird abwertend und praktisch ausschließlich in Bezug auf Männer verwendet. Rüpel ist in etwa gleichbedeutend mit dem Begriff Flegel, ersteres allerdings mit noch stärkerer Betonung auf der Aggressivität.

Auch in „Hart aber fair“ hat sich der verhaltensauffällige Journalist – de facto Aktivist – gründlich selbst demaskiert. In Wikipedia heißt es u.a. über Reichelt:

Reichelt wird wiederholt öffentlich kritisiert, er gilt aber auch selbst als „außergewöhnlich streitlustig“. So lieferte er sich 2015 ein öffentliches Streitgespräch mit dem als „Snowden-Enthüller“ bekannt gewordenen Journalisten Glenn Greenwald, infolgedessen Greenwald Reichelt unterstellte, etwas stimme nicht mit ihm („There’s something wrong with you.“) und Reichelt Greenwald als „pöbelnden Ideologen“ bezeichnete

Ohne Manieren, aufbrausend, hitzköpfig, fanatisch.

Um besser zu verstehen wie der BILD-Chef tickt, sei auf seine Kommentare in BILD verwiesen. Anno 2010 hatte Reichelt den Iran auf dem Kieker:

„Frieden schaffen mit Atomwaffen! Lieber 8000 amerikanische Bomben als eine einzige iranische!“ (Zitat Julian Reichelt)

Radikal, fundamental, extrem. Zitate eines Hass-Predigers. Zynischer Gesinnungsjournalismus und reinrassige Kriegspropaganda.

Die NachDenkSeiten schreiben über Reichelts Auftritt bei „Hart aber fair“:

Aber um was geht es Reichelt? Um die Wahrheit geht es ihm natürlich nicht. Und um journalistische Arbeit auch nicht. Dafür interessiert sich Julian Reichelt offenbar noch nicht einmal. Mit Journalismus hat sein Schaffen nämlich nicht einmal im Ansatz zu tun. Reichelt ist Agitator und Propagandist. Die wohl beste Charakterisierung seiner selbst lieferte er während der Plasberg-Sendung selbst ab:

„Im freundlichsten Fall kann man das Verschwörungstheorie nennen. Das würde voraussetzen, dass sie selber an den Schwachsinn glauben. Wenn sie selbst nicht daran glauben und das bewusst und willentlich verbreiten, nennt man das Propaganda.“ (Zitat Julian Reichelt)

Kurz zuvor hatte ihn der ehemalige NATO-Stabsoffizier Ulrich Scholz, der gestern im Zentrum des reicheltschen Bannstrahls stand, durch kritische Gegenpositionen kräftig aus dem Konzept gebracht. Reichelt wäre jedoch nicht Reichelt, wenn er Gegenpositionen gelten lassen würde. Nein, bereits die kleinste Kritik an seinen eigenen „Wahrheiten“ treibt dem Chef der Chefs derart Schaum vor den Mund, dass er vollends die Selbstbeherrschung verliert.

NATO-Pilot Ulrich Scholz war gerade dabei, die russische Gegendarstellung zu erläutern, daß es sich beim angeblichen Giftgasangriff von Assads Luftwaffe um eine Treffer auf ein Giftgaslager der Rebellen handelte. Reichelt tobt, wirft dem Sympathien des Publikums genießenden Offizier Infamie vor und versteigt sich in erzieherische Allüren:

„Dafür sollten Sie sich schämen!“  (Zitat Julian Reichelt)

Reichelt beleidigt durch persönliche Angriffe. Geriert sich als Rambo in der Runde.

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Plasbergs Versuche, Reichelt zu mäßigen, wirkten bisweilen hilflos. Der BILD-Chef riß die Luft- und Deutungshoheit in der Runde an sich, und ließ andere nicht ausreden. Streckenweise wähnte sich das Publikum im Berufsschulunterricht mit schwer erziehbaren Jugendlichen, wo ein Halbstarker dem Lehrer das Leben schwer macht. Reichelt ließ nicht nur jegliche gute Kinderstube vermissen, sondern strapazierte Geduld und Kapazität des Moderators auf das Äusserste. Nur der Schlußgong rettete Frank Plasberg über die Runden.

Die „Huffington Post“ titelt:

„Hart aber fair“: „Bild“-Chef geht im Syrien-Talk auf Ex-Nato-Mann los – bis Plasberg dazwischen geht.“

und fährt fort

„Im Studio setzt Reichelt allerdings mehr auf ein moralisches Flächenbombardement als auf einen Präzisionsschlag. Im besten Fall seien Scholz‘ Behauptungen Verschwörungstheorie, im schlimmsten Fall Propaganda, ruft er. „Entweder ist es uninformiert und dumm, oder es ist gelogen.“

Auf „Journalistenwatch“ kommt Julian Reichelt in der Einschätzung von Peter Bartels nicht gut weg:

„NATÜRLICH weiß der BILD-Bengel auch, dass sowohl die Russen als auch die Syrer gestern vehement bestritten, für den neuen Gasmord verantwortlich zu sein. Und in einem letzten Rest journalistischer RÜCKVERSICHERUNG dürfen Reichelts Redakteure immerhin schreiben:“ KAUM ZWEIFEL BESTEHT nach internationaler EINSCHÄTZUNG, dass der Chemiewaffenangriff durch die syrische Luftwaffe erfolgt ist.“ Und zitieren als BEWEIS sogar einen „Aktivisten“ namens Mohammad Katabb (34), der dann tatsächlich „beweist“: „Um 6.55 Uhr hörte ich einen Kampfjet, das Donnern war im ganzen Stadtteil zu hören. Die Armee flog vier Angriffe auf unsere Stadt.“ Und dann „beweist“ BILD endlich:“ES WÄRE NICHT DAS ERSTE MAL …“

um Julian Reichelts bizarre Gedankenwelt dann – nicht zu Unrecht – in die Nähe von Amok zu rücken:

„Amok … ist eine psychische Störung … Es gilt heute als empirisch gesichert, dass eine Vielzahl der Taten nicht impulsiv stattfindet, sondern …detailliert geplant wurde.“ So beschreibt es Wikipedia, bekanntlich fern jeder Art von Populismus. Julian Reichelt, Springers syrischer Embedded-Kampftee-Trinker ist wieder mal Amok gelaufen. In BILD. Er hat eine ganze „Wandzeitung“ dazu gebraucht. 54 (!) Zeilen lang, 7 Absätze. Eng gequetscht. Um DEN DEUTSCHEN zu sagen: In Syrien wiederholt sich der Holocaust. Da werden Kinder vergast. Der Mann an der Gaskammer: Ein „Schlächter namens Assad“

In der FAZ vom 11.4.2017 ging Frank Lübberding mit dem BILD-Chef ins Gericht:

„Reichelt leidet wohl weniger am Schicksal syrischer Kinder, sondern an dem seiner Zeitung. Die „Bild“ musste unter ihrem langjährigen Chefredakteur Kai Diekmann zuletzt einen rapiden politischen Bedeutungsverlust verkraften. Reichelt soll das offensichtlich wieder ändern. Mit dem Mittel der Zuspitzung und dem Ziel der politischen Provokation. Er bringt dafür alles mit, was die „Bild“ jetzt scheinbar braucht: Die Selbstgefälligkeit des Ignoranten und die Kaltschnäuzigkeit des Demagogen… (Zitatende)

Der obszöne Auftritt des BILD-Chefs schlug auch in den sozialen Medien hohe Wellen. Exemplarisch einige Stimmen von der Facebook-Seite von „Hart aber fair“

Christina Langerey Beschämend war auch der Umgang von Plasberg mit ihm. Er hatte ihn als verantwortlicher Moderator nicht im Griff und ließ Herr Scholz weder aussprechen noch oft zu Wort kommen. Stattdessen gewährte er einem Julian Reichelt das Eingreifen in die Ausführungen von Herrn Scholz und ließ ihn aufs gröbste persönlich und diffamierend werden. Ein guter Moderator hätte dazu etwas gesagt (und es hätte vor allem bei Herrn Reichelt genug Möglichkeiten dazu gegeben), Plasberg wollte das scheinbar nicht – für mich ein Zeichen in Sachen Inkompetenz. Genug Ansätze hätte es gegeben, ob ein Verweis auf die vielen Falschmeldungen in der Zeitung für die Herr Reichelt verantwortlich ist oder eine einfache Frage an ihn, warum er Herrn Scholz CIA-Quellen für Propaganda hält, aber denkt seine CIA-Quellen wären vertrauenswürdig.

Zu Julian Reichelt selbst braucht man nicht viel sagen. Er hat schon mehrere Rügen von offizieller Stelle für seine Verständnis von Journalismus und Kriegstreiberei (siehe 2016) bekommen. So respektlos und einseitig, subjektiv und gefährlich er berichtet, so geht er aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Wahrheit und mit Menschen um. Man merkte deutlich, dass er andere Fakten (und Herr Scholz als langjähriger Pilot weiss sehr wohl das er gemacht hat und wie die internen NATO-Strukturen funktionieren) weder wahrhaben möchte, und sich erst gar nicht damit auseinandersetzen möchte. Wenn Journalismus heute so funktioniert, dass man sich nicht von seiner Meinung durch Fakten abwendet, dann ist dieser Beruf völlig verfehlt oder überflüssig.
Ich weiß nicht was ihm seine Journalisteneltern von Axel Springer beigebracht haben, vermutlich waren sie in ihrem Beruf genauso schlecht wie er und haben das auch noch weitergegeben.

Die eingangs gestellte Frage wer für den Giftgasangriff am 5. April verantwortlich war (siehe auch Post bei Facebook kurz zuvor) wurde übrigens NICHT beantwortet. Für alle Beteiligten war klar – auch für Herrn Plasberg – dass es sich nur um Assad handeln kann. Keine objektive faktenbasierte Auseinandersetzung mit den Fakten, geschweige denn mit dem Völkerrecht – das war hart anzuschauen, aber weit entfernt von fair.“

oder:

Heinz Peter Müller „Lieber“ Julian, meiner Meinung sind Sie Realsatire, denn ich kann das was Sie von sich geben nicht wirklich ernst nehmen. Leider ist das was Sie von sich geben und die Standpunkte die Sie vertreten nicht wirklich unterhaltsam, geschweige denn lustig, sondern eher noch Öl ins Feuer gießend. Was Sie tun, ist Kriegstreiberei und das leider offensichtlich in vollem Bewusstsein. Sie sind so US-hörig, dass einem das Mittagessen hochkommt. Ich hoffe Sie wissen, wer den Nahen und Mittleren Osten destabilisiert hat, wer Geschäfte mit Saudi Arabien tätigt, welche den Jemen bombardieren, wer Regime Changes durchführt usw. usf. Aber ich glaube, dass interessiert Sie sowieso nicht. Um die Wahrheit geht es der Springer Hetzpresse ja auch gar nicht, sondern um Feindbilder und Deutungshoheit. Selig sind die geistig Armen. Sie dürfen sich angesprochen fühlen.“

Auch Sven Harmgart meldet sich auf der Facebook-Seite von „Hart aber fair“ zu Wort:

„Ich habe den Eindruck, dass nach dem völkerrechtswidrigen Angriff seitens der USA auf einen syrischen Militärflugplatz plötzlich die Kriegstreiber der Nordatlantik-Connection wieder Oberwasser sehen.
Es scheint eine Strategie dahinterzustecken, wenn zeitgleich mit diesem Militärschlag der deutsche Außenminister und am Sonntagabend bei »Anne Will« Frau von der Leyen, Herr Wolfssohn und Herr Kornblum davon reden, man müsse Putin davon »überzeugen«, seine Allianz mit Assad aufzugeben.
Dieses »Überzeugen« bedeutet wohl im Klartext: Man will mit begrenzten Militärschlägen gegen das syrische Militär, bei denen dann auch „versehentlich“ russische Kräfte getroffen werden könnten, Putin zur Aufgabe seiner militärischen Unterstützung von Assad zwingen, wohlwissend, dass Putin keinen direkten Gegenschlag gegen die US-Amerikaner führen wird. Denn dies könnte zum dritten Weltkrieg führen.

Putin hatte den Westen mit seinem direkten Eingreifen in Syrien überrascht und die strategische Lage komplett geändert. Das will man jetzt rückgängig machen, um danach in Syrien wieder freie Bahn zu haben. Darum geht es.
Jetzt wird eine „Betroffenheitsrhetorik“ inszeniert, um uns „friedliebende“ Deutsche mit Bildern von Kindern, die durch den Krieg getötet und verletzt werden, einmal wieder für die Rechtfertigung volkerrechtswidriger Militäreinsätze ideologisch weichzukochen.

Es ist doch immer wieder das Gleiche. Die gleiche propagandistische Masche wurde bereits beim Jugoslawienkrieg und den beiden Irak-Kriegen eingesetzt. Und immer wieder fallen etliche auf diese Verlogenheit herein.
Was jetzt in Syrien geschieht, ist eine Folge des zweiten Irak-Krieges. Und wer hat diesen Krieg mit unbewiesenen Behauptungen vom Zaun gebrochen?
Eigentlich sollte man meinen, dass die deutsche Bevölkerung aus vorangegangenen Ereignissen gelernt hat, aber das Feinbild vom „bösen Russen“ ist immer noch wirksam.

Dass durch unzählige Kriege der USA, durch den Einsatz von Drohnen unzählige Zivilisten als „Kollateralschaden“ billigend in Kauf genommen werden, wird durch die aktuelle Stimmungsmache verdrängt. Und wie war das, als durch den Befehl eines hohen Bundeswehr-Offiziers Dutzende Zivilisten in Afghanistan ums Leben kamen? Was hier stattfindet, ist Kriegspropaganda.
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Diese Talkshow war ein Armutszeugnis für den angeblichen Anspruch öffentlich-rechtlicher Medien in Deutschland, objektiv zu sein. Bevor man nun die ARD direkt dafür verantwortlich macht, sollte man einmal bei Wikipedia unter dem Suchbegriff „Frank Plasberg“ nachschauen, um zu erkennen, dass „Hart aber fair“ keine originäre ARD-Sendung sondern eingekauft ist.

Falls jemand die in diesem Wikipedia-Beitrag erwähnte und von Herrn Plasberg selbst produzierte Quizsendung „Paarduell“ einmal gesehen hat, sollte ihm aufgefallen sein, dass Herr Plasberg akute Lücken im Allgemeinwissen hat.

Dass Herr Plasberg eine Tendenz zum Sensationsjournalismus hat, kann man dort auch nachlesen (Stichwort:Geiselnahme von Gladbeck1988). Es gibt darüber Videoaufzeichnungen, die ich gesehen habe.

Man braucht sich überhaupt nicht darüber zu wundern, wenn zu dieser Talkshow Herr Julian Reichelt eingeladen wurde. Im Grunde genommen ist dieser nämlich genau vom gleichen Schlag wie Herr Plasberg.

https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Plasberg

Frank Plasberg hat mit dem BILD-Chef für Gesprächsstoff gesorgt. Nicht nur über grenzwertige Charaktere. Sondern auch über einen Journalismus, der Grenzen überschreitet. Einen Journalismus ohne Ethik, Gewissen und Moral.

Ein Journalismus, der sich prostituiert und sich vor den Karren der Kriegspropaganda spannen lässt. Ein Journalismus, der uns einem Dritten Weltkrieg wieder ein Stück näher rückt und wahrscheinlicher werden lässt.

Kardinal-Marxismus: frühsozialistische Humanitärfrömmelei aus München

Der Freund des göttlich verordneten Rechtsbruchs, des bunt-abrahamistischen Humanitärdschihads und der proletarischen Reservearmeen reiht sich jetzt auch noch unter den vulgärsozialistischen Sündenbockfrömmler ein, über die das Kommunistische Manifest sich lustig macht. Zu Recht nahmen er und sein evangelischer Kollege in Jerusalem das Kreuz ab. Ausgerechnet aus „Nimm dein Kreuz und folge mir nach“ wurde ein Vorwand für Weltflucht und Zurückweisung der Last des politischen Erwachsenseins. Die Kirchenfürsten Buntschlands sind offenbar die bestbezahlten Kindsköpfe der Christenheit.  In Ungarn und Polen und sogar im Vatikan gibt es Lichtblicke.

von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!