„MAGA Mindset“ oder die „unglaubliche Wucht des Populismus“

—  S. auch Kurzmeldungen im Anhang und Folgeartikel

Donald Trump hat eine Energie entfesselt, die lange Zeit für unmöglich gehalten wurde.   Zu den ersten Personen, die ihm einen erfolgreichen Weg ins Weiße Haus vorhersagten, gehörten Scott Adams (Autor der Comic-Figur Dilbert) und der Mike Cernovich, ein Autor von Selbsthilfe-Bestsellern wie „The Gorilla Mindset“, bei denen es stets darum geht, sich von geistigen Fesseln zu befreien.   Mike Cernovich veröffentlichte zeitnah zur Präsidentenwahl nun ein weiteres Buch „The MAGA Mindset  — Making You and America Great Again“.   Wir empfahlen eine Audio-Version des Buches:


Es gibt auch ein Gespräch des Vorlesers Stefan Molyneux mit dem Autor:

Die Botschaft von Mark Cernovich ist im Grunde die der Aufklärung und die von BayernIstFREI: Wir müssen gar nix. Befreie dich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Wage zu Denken (Sapere Aude). Misstraue den Vormündern, die dir Schuld einzureden und Zwänge aufzuerlegen versuchen. Wer dies als einzelner schafft, kann eine große Persönlichkeit werden. Wer es als Volk schafft, kann sein Land groß machen.
Nun weist am Wahltag das Sturmgeschütz der Demophobie auf genau das gleiche Phänomen hin,wenn auch aus einer spiegelverkehrten Perspektive, nämlich eben der des demophoben Anstandswauwaus und Vormundes, dem die Felle davonzuschwimmen drohen.
Unter dem Titel „Die unglaubliche Wucht des Populismus“ gibt sich Amerika-Korrespondent Veit Medick von dem Erfolg Trumps schockiert. Es sei unglaublich, dass eine so indiskutable, unkultivierte, unpräsidentielle Persönlichkeit wie Donald Trump in die Nähe der Macht kommen könne. Das lasse für Deutschlands schlimmstes befürchten.
Aber woher kommt nun ungeheure Wucht von Trump?  Medick:

„Seine Beliebtheit fußt im Kern auch auf der seltenen Bereitschaft, sämtliche Regeln des Anstands zu brechen, über die in einer Demokratie gemeinhin ein Konsens besteht. Auf diese Weise hat er eine Anfälligkeit westlicher Gesellschaften entlarvt, sich demagogischen Figuren zuzuwenden, die das Gemeinwesen zu zerstören bereit sind. Das ist das Erschreckende an seiner Kandidatur. Alles, was es braucht, ist eine schillernde Person mit einer simplen Botschaft und einem besonderen Maß an Skrupellosigkeit – und ein wesentlicher Teil des Landes schaltet das Hirn aus. Für die Entwicklungen in Europa, wo in Ungarn, Frankreich und selbst Deutschland längst ähnliche Strömungen ihren Aufstieg planen, verheißt das wenig Gutes.“

maga_trump2016Mit anderen Worten: der Erfolg von Trump fußt auf der Bereitschaft, dem Aufstand der Anständigen, der uns daran hindert, in freier Selbstbestimmung wir selbst zu sein und unsere Interessen wahrzunehmen, furchtlos den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Wie Mark Cernovich bemerkt, bedurfte es des jahrzehntelangen Kampfgeistes eines (Bau)löwen, der schon seit Jahrzehnten im Kampf mit feindseligen Medien Übung und Selbstvertrauen gewonnen hat, um diesen Weg zu beschreiten. Andere Persönlichkeiten wären dabei längst zerbrochen. Cernovich macht auch darauf aufmerksam, dass Trump sich der entsprechenden Weisheiten, wie Cernovich sie in „The Gorilla Mindset“ erklärt und wie man sie auch in anderne amerikanischen Selbsthilfebüchern findet, sehr wohl bewusst ist und diese auch gelegentlich seinen Angestellten und Anhängern zu vermitteln versteht. Diese Fähigkeiten von Trump sind es, in denen ein Potenzial zu persönlicher und nationaler Größe steckt, das in unserer Zeit besonders wichtig geworden ist.
donald-trump-nigel-farageIn ihrer Kampagne brachte Hillary Clinton Werbefilme über das bunte multikulturelle Amerika, das sich dem „Hass“ und „Rassismus“ eines Kandidaten entgegenstellt, der sich gegen die „Kernwerte Amerikas“ positioniert habe. „Love Trumps Hate“ war der Leitspruch ihrer letzten Veranstaltungen. Wir kennen ihn von den gruppenbezognen Menschenfreunden, die in Augsburg mit „Amore statt Pengpeng“ ihre Pogromlust gegen die „Fotze“ Frauke Petry zum Ausdruck brachten. Durch Unterstellung von Hass entmenschlichen sie ihren Gegner und projizieren ihren eigenen Ansatz auf ihn. Trump diente in den Leitmedien als der Nathaniel Goldstein aus 1984, gegen den die täglichen 2 Minuten Hass zelebriert werden. Zum Schluss waren es bei steigenden Umfragewerten von Trump, die man selbstverständlich verschwieg, auch bei uns eher stündliche 2 Minuten Hass. Eine seltene Ausnahme bildete Horst Seehofer, der einen Präsidenten Trump ebenso wie Clinton in Bayern ausdrücklich willkommen hieß.
Es wird für die Zukunft vielleicht darauf ankommen, die Kraft einer unabhängigen und energischen Unternehmerpersönlichkeit wie Trump mit Anforderungen der politischen Salonfähigkeit besser zu verbinden, ohne sich von diesen Anforderungen zu sehr einschüchtern oder politisch klein machen zu lassen.
mopo_horrorclownWenngleich der größte Teil der angeblichen Fehler von Trump erlogen oder aufgebauscht ist, gibt es zweifellos Aspekte seiner Persönlichkeit, die Zweifel an seiner Präsidiabilität wecken. Vom freundlichen, entspannten, in humorvoller Weise analytisch scharfen Stil eines Wladimir Putin, dem allein Mike Cernovich eine unerschrocken-männliche Souveränität ähnlicher Art wie Trump zuschreibt, ist Trump weit entfernt. Cernovich verweist darauf, dass Leitmedien gerne vom „Einbruch von Putins Beliebtheitswerten“ berichten, wenn er in den Umfragen mal von 90% auf 80% fällt. Im Vergleich zu Putin ist Trump ein politischer Amateur, und auch gegen Clinton zog er aus solchen Gründen in Rededuellen manchmal durch ungehaltenes, fast an die Verrohung buntdeutscher Journalisten erinnerndes Verhalten den Kürzeren, obwohl der merkeleske unsouveräne Konformismus einer streberischen Musterschülerin Hillary Clinton in unserer heutigen Zeit wahrscheinlich ingesamt gefährlicher ist als die politische Unprofessionalität eines Donald Trump.

trump_nlfrde_afdWo es gelingt den Aufstand der Vernünftigen mit dem unerschrockenen Kampfgeist von Donald Trump zu verbinden, kann der ersehnte kollektive Ausgang aus der politischen Unmündigkeit, den das Sturmgeschütz der Demophobie so fürchtet,  offenbar diejenige „unglaubliche Wucht“ entfesseln, die unsere untergehende Zivilisation wieder aufrichtet und jeden von uns auch in den Herausforderungen unseres täglichen Lebens stärker machen kann.

Anhang

Aktuelle Entwicklungen

  • Die Ayatollahs der deutschen Humanitärfrömmelei spucken weiter Gift und Galle gegen Trump. Bei manchen hört es sich eher wie Katzenjammer an. Prantl hat eine „ansteckende Wirkung“ des Trumpschen „Aggressivpopulismus“ erkannt und ruft ähnlich wie eine Reihe rotgrüner Spitzenpolitiker zu weiterer Eskalation auf. Auch der dezidiert „linke“ Jakob Augstein erkennt eine Zeitenwende, reagiert aber wie schon kürzlich erstaunlich abgeklärt:

    „Das Unverständnis, mit dem die etablierten Klassen dem Phänomen Trump begegnet sind, war beängstigend. Es war ein Beweis dafür, wie weit sie sich von der Masse der Menschen entfernt haben. Wir haben in Deutschland das selbe Phänomen mit der AfD erlebt. Die USA sind uns voraus. […] In einer Art und Weise, die sie sich jetzt noch gar nicht vorstellen können, werden die Deutschen bald selbst für sich verantwortlich sein. Man mag das bedauern, wie der Autor dieser Zeilen, oder sich darüber freuen, als Rückgewinnung der Reste von Souveränität, die heute noch möglich sind. Es ist paradox: Das kurze Zeitalter der Globalisierung mündet in eine Rückbesinnung auf das Nahe, die Heimat, die Nation. Was denn sonst?“

  • Gruppenbezogene Menschenfreunde haben allerlei Facebook-Gruppen gefunden, die sich über Trumps Wahlsieg und die Blamage der Leitmedien freuen, und charakterisieren sie als Hasser, Sexisten, Rassisten und dergleichen mehr.
  • maas_trump_kontrolleBundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat den Ausgang der US-Wahl als „bittere Warnung“ für Deutschland und Europa bezeichnet. „Wir müssen die Ursachen für Angst, Hass und Abschottung noch entschlossener bekämpfen. Wir müssen die Abstiegsängste der Mittelschicht ernst nehmen, mehr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tun und die Globalisierung sozial verträglich gestalten“, sagte Maas der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).  Die SPD wirbt jetzt mit „Gegenhaltung“, die es zu zeigen gelte. Sie wird zunehmend reaktionär.
  • ja_liebe_gutmenschen_warm_anziehenWarm anziehen reiche nicht, meint KenFM: Er rät den Berliner Eliten, schnell die Koffer zu packen. Auch Honecker konnte Gorbatschow keine Bedingungen stellen, und der amerikanische Mauerfall wird sich bald hier wiederholen. Unsere Versager-Eliten können nicht zurückrudern, das Spiel ist aus. Auch Vera Lengsfeld sieht Parallelen zu 1989. An diesem 9. November fiel erneut eine Mauer.
  • Blaue Narzisse berichtet zusammenfassend, wie die Presse durchdreht.
  • Merkel belehrt Trump in ihrer Glückwunschbotschaft, ruft ihn zur Achtung „demokratischer Grundwerte“ auf.
  • Schockstarre und Schnappatmung bei den Bunten. Claudia Roth im BR-Interview verstört, betroffen und weinerlich. Stammelt „sprachlos“ von „blanken Entsetzen“ über einen Präsidenten Trump, der offen „rassistisch“ und „sexistisch“ auftritt.
  • Katharina Schulze (GRÜNE)“sortiert“ auf FB ihre Befindlichkeit:

    „So, ich musste jetzt erstmal meine Gedanken sortieren, das Entsetzen und die Traurigkeit über die Wahl von Trump zum US-Präsidenten zulassen, Kopfschütteln dasitzen und im Innenausschuss heut Vormittag unsere Anträge vertreten. Ehrlich gesagt tat das ganz gut, da konnte ich wenigstens etwas tun, denn das Ohnmächtigkeitsgefühl – welches wohl viele gerade fühlen – ist sehr unangenehm.“

  • Cem Özdemir ist geschockt, verlangt enges Zusammenrücken der verbliebenen „Demokraten“ in Brüssel. Gemeinsam sollen sie „die Boxhandschuhe auspacken“ und klare Kante gegen die Trumps, Putins, Orbáns und Erdoğans dieser Welt zeigen..
  • SPD-Chef Sigmar Gabriel reiht Trump in eine feindliche Allianz mit Putin, Orbán, Erdoğan etc ein:

    „Trump ist der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen“, sagte der Vize-Kanzler der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht vom Mittwoch. „Längst ist die Abgrenzung von Ausländern und Flüchtlingen nur ein Lockmittel für all jene Wählerinnen und Wähler, die sich durch Zuwanderung verunsichert werden“.

  • Björn Höcke gratuliert:

    Herzlichen Glückwunsch Donald J. Trump!
    „Donald Trumps Wahlerfolg ist ein Sieg der Demokratie über die zerstörerischen Kräfte des Systems. Er ist ein hoffnungsvolles Zeichen für einen grundlegenden Wandel von einer mit kriegerischen Mittel betriebenen Politik einer neuen Weltordnung hin zu einer Politik der Nichteinmischung und der Stärkung der nationalen Wirtschaftsinteressen. Trumps Sieg bewirkt Erneuerung und Erneuerung bedeutet Hoffnung.
    Das amerikanische Volk hat mit der Wahl von Trump zum Präsidenten zudem gegen Altparteien und Lückenpresse gestimmt. Ein „Weiter so“ darf es in der internationalen und in der deutschen Politik nicht mehr geben. Eine weitere Kanzlerschaft von Angela Merkel wird damit unwahrscheinlicher. Frank-Walter Steinmeier muss zurücktreten. Wer als deutscher Außenminister den zukünftigen amerikanischen Präsidenten als ‚Hassprediger‘ bezeichnet hat, darf Deutschland nicht mehr im Ausland vertreten.
    Patrioten in den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt haben große Hoffnungen in Trump gesetzt. Er sollte sie nicht enttäuschen. Er muss beweisen, dass es einen amerikanischen Präsidenten überhaupt geben kann, der von Lobbyismus und Klüngelei unabhängig ist und eine eigenständige Politik zum Nutzen seines Volkes und in Verantwortung für die ganze Welt betreibt.“

  • Live auf N24: Steinmeier-Stellungnahme über – Zitat: **den Hassprediger, das Ungeheuer und den Schreihals Trump** incl. Schweißausbrüchen und mit Pampers…
  • Es geht doch. Nachträglich berichtet Focus sachlich.
  • Buntschlandfunk berichtet, ein „widerlicher Kotzbrocken“ sei Präsident geworden, aber die Welt dreht sich weiter.
  • trump_president_cryDie Gesichter der Bunt-Prediger vom ZDF – unbezahlbar… Ö1: „Nachdem wir jetzt so viel ueber Donald Trump gehoert haben, wer ist dieser Trump eigentlich?“ Und dann das übliche. In den Medien ist man entsetzt über Donald Trumps Vorsprung und rätselt darüber, warum die Umfragen etwas ganz anderes vorhergesagt haben. Unser Tipp: Weniger manipulative Umfragen in Auftrag geben bzw. veröffentlichen, und vor allem nicht auf die eigene Stimmungsmache hereinfallen. Dann passen Umfragen, Berichterstattung und Wirklichkeit auch wieder zusammen. Die Deutsche Politik und Medienwelt hätte einfach nicht so arrogant sein sollen, den Amerikanern erklären zu wollen, wie Demokratie geht. Nicht der Bundespräsident am Fenster von Schloss Bellevue, nicht Merkel im Bundeskanzleramt noch die gesamten Regierungsmitglieder. Diplomatische Zurückhaltung in innere demokratische Angelegenheiten anderer Staaten wäre das Mittel der Wahl gewesen. Dann wäre das Verhältnis zu den USA nach der Wahl – sollte sich der abzeichnende Trumpsieg bestätigen – sicherlich entspannter. Die ganze Arroganz der letzten Wochen holt sie jetzt ein, auch diejenigen, die heute Nacht das einseitige Programm von ARD und ZDF wie einen roten Faden durchzogen haben.
  • Jürgen Elsässer freut sich über „Heulen und Zähneklappern … der Globalisten“.
  • Marcus Pretzel (AfD) stellt fest, dass jetzt die AfD zur transatlantischen Partei werde und sogar zur einzigen.
  • +++10:00 Buntstasi geschockt. Ralf Stegner twittert folgendes: ralfstegnertwitter123
  • +++9:50 Clinton hat Donald Trump zum Sieg gratuliert. Donald Trump sprach in Siegesrede von einer „Bewegung“. +++
  • +++6:13 Trump liegt quasi uneinholbar vorne und wird neuer US-Präsident. Auch im Senat behalten die Republikaner die Mehrheit. Damit lässt sich komfortabel regieren+++
  • Putin ist schuld. Tagesschau hetzt um 06:00:

    Hatte man zunächst – als Clinton vorne lag – im russischen Staatsfernsehen noch von Betrug gesprochen, ist man jetzt geradezu euphorisch, berichtet Russland-Korrespondentin Birgit Virnich. Im Kreml setzt man ganz auf Trump.

    Bekanntlich schließen sich lokale Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, die meistens gegen Trump gerichtet sind, mit einem Sieg von Trump nicht aus. Dass in Deutschland die Spitzen des Staates und der Medien sich in hohem Maße zugunsten von Clinton in den Wahlkampf eingemischt und sogar Staatsgeld hineingepumpt haben, gilt hingegen als völlig normal und legitim.

  • +++3:15 Vorsichtige Prognosen gehen von einem Sieg von Donald Trump aus, da wichtige Staaten wie Ohio, North Carolina und Florida wohl mehrheitlich Trump gewählt haben. Bayern ist frei lag mit ihrem Bericht über die gefakten Umfragen vielerorts richtig. Aktuell 128 Wahlmänner für Trump (22 von Florida etc. fehlen), 98 für Clinton +++
  • Ohio hat Tendenz zu Clinton, aber North Carolina wird besser für Trump.Trump gewinnt  Florida! – CNN mag noch nicht grünes Licht geben, wir schon. Das wären + 22 Wahlmänner für Trump. Aktueller Stand: 72 Wahlmänner Trump, Clinton 68 Wahlmänner Viele Battleground-Staaten „too close to call“
  • Florida wird wohl doch Trump knapp gewinnen. Oben links sind einige Staaten nicht ausgezählt, die traditionell „konservativ“ wählen, und aktuell gleichstand mit „Clinton“ bei jeweils 48.5% der Stimmen.
  • Kentucky, Indiana gehen an Trump, Vermont und NY an Clinton.
  • ARD berichtete um Mitternacht mit Studio voller Clinton-Anhänger. Infografik behauptete, Clinton hätte 258 Wahlmänner sicher und könnte kaum verlieren. Bunte Leitmedien konnten durch Lügen nichts gewinnen, da ihre Zuschauer kein Wahlrecht haben. Sie hatten nur eventuell noch vorhandene Glaubwürdigkeit zu verlieren und haben voll verloren.
  • Deutsche Lügenpresse „Tagesschau“ schreibt: „Extrem spannend sind die Rennen im wichtigen Swing State Florida – aber auch in Virginia, das eigentlich als sicher im Clinton-Lager galt.“ – Nein ist es nicht. Florida hat Trump schon sicher gewonnen. Und galt auch niemals als sicher für Clinton. Schon vor Wochen zeichnete sich dort ein Vorsprung für Trump ab.
  • Phönix mein: „in allen Umfragen lag Clinton deutlich vorne, wenn auch knapp“. Ja was nun?
  • Kleber liefert Anti-Trump-Philippika, nennt es „Analyse“.

Weitere Meldungen zum Thema

  • SPD-Chef Sigmar Gabriel reiht Trump in eine feindliche Allianz mit Putin, Orbán, Erdoğan etc ein:

    „Trump ist der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen“, sagte der Vize-Kanzler der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht vom Mittwoch. „Längst ist die Abgrenzung von Ausländern und Flüchtlingen nur ein Lockmittel für all jene Wählerinnen und Wähler, die sich durch Zuwanderung verunsichert werden“.

  • Springer-Welt mobilisierte im Vorfeld deutsche Clinton-Wähler durch Appell an den Geldbeutel: Trump bedeutet 32 Riesen weniger für jeden Deutschen. Vergeblich. Vielleicht gibt es nicht so viele  Clinton-Wähler, die Springer-Welt lesen. Anderswo wird berichet, Amerikaner mit deutscher Abstammung seien überwiegend für Trump gewesen.
  • Stern lieferte vor ein paar Tagen Paradebeispiel des Qualitätsjournalismus:

    Dreimal habe ich mich in den vergangenen Wochen nachts um Viertel vor drei wecken lassen, um ihn live zu sehen, den Schwarzen Schwan. Das Unmögliche. Absonderliche. Etwas, das es eigentlich nicht geben darf, aber doch gibt: einen verlogenen, eitlen, brabbelnden, hetzenden Großkotz mit der Selbstbeherrschung eines Dreijährigen und der Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege, der irgendwie, keiner kann es bis heute fassen, Präsidentschaftskandidat der USA wurde. Einen, der damit prahlt, dank seiner Prominenz Frauen zwischen die Beine greifen zu dürfen, der tönt, sogar mit Mord davonkommen zu können, der es als smart bezeichnet, keine Steuern zu zahlen, der das Wahlergebnis nur akzeptieren würde, wenn er gewinnt, der auf Demokratie scheißt, auf Menschlichkeit, auf Anstand, auf Fakten sowieso … Ach, man möchte jedes Mal danach unter die Dusche, wenn man über den Mann nachdenkt.

  • FAZ hatte am Wochenende mindestens 10 USA-Artikel pro Tag, alle Anti-Trump.
  • Michael Klonovsky schreibt am Vortag auf Acta Diurna:

    „Morgen entscheidet sich – wer weiß? – vielleicht nichts, vielleicht das Schicksal der Welt? Dass eine Robin-Hood- oder Rienzi-Figur wie Donald Trump überhaupt so weit steigen konnte, versöhnt mich mit den USA. Die gesammelte moralische Minderwertigkeit Amerikas, ja des Planeten hasst Trump: die Ganoven der Wall Street ebenso wie die globalistischen Spitzbuben vom Schlage eines Soros, die Nivellierungsbarbaren in ihren Bürotürmen und NGOs, die kriegsgeilen Neocons, die feministische und die Migrationslobby, die meisten Charaktersimulanten und Leinwandkasper aus Hollywood, die neidzerfressenen sogenannten Linksintellektuellen und natürlich die Pressstrolche, die smarten opportunistischen Faktenverdreher aus den klebrigen Medienkanälen …… in den Staaten der westlichen Welt tritt seit mehr als sechzig Jahren erstmals eine Generation ins Berufsleben ein, die genau weiß, dass es ihr schlechter gehen wird als ihren Eltern, und dass es ihren Kindern mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechter gehen wird als ihnen selbst, dass es in zwei Generationen keinen Mittelstand und wahrscheinlich auch ihre Völker nicht mehr geben wird, dass sie verarmen und verelenden und sich mit dem Lumpenproletariat der dritten Welt werden herumschlagen müssen, während sich in den Händen einiger weniger ungeheuere Kapitalmengen konzentrieren und genau diese jeglicher Bindung und Verantwortung enthobenen, mobilen Weltabmelker daran arbeiten, dass es den sogenannten einfachen Menschen noch schlecher geht. Es riecht nach Revolution, es riecht nach Bürgerkriegen allüberall.“


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Wer wird Präsident? Manipulierte Umfragen überschatten US-Wahl

trump124Die Auszählung hat begonnen, und in einem Staat, den die „Umfragen“ eigentlich Hillary Clinton gegeben haben, schaut es nun etwas anders aus. In New Hampshire führt Donald Trump nach der Auszählung von drei Dörfern mit 32 zu 25 Stimmen vor der demokratischen Präsidentschaftskandidatin.

Das die Umfragen nicht stimmig sind, zeigen auch die Umfragen selber. In den meisten bekommt z.b. Donald Trump 42%, Hillary 46%, also Werte irgendwie um 40% oder knapp darüber. Auch in vielen umkämpften „Battlegroundstates“. Doch beim Beispiel 42/46  fehlt zum Beispiel eine Differenz von 12 Prozentpunkten zu 100% . Das der dritte und vierte Kandidat jedoch zusammen mehr als 5% bekommen, gilt mehr als unwahrscheinlich. Folglich haben die Umfrageinstitute wohl „vergessen“, die restlichen Prozente aufzuteilen. Und Spontanwähler,bzw. Wähler die sich nicht offen bekennen, hat wohl Trump mit ca 80% dort die besseren Karten. Prognosen aus dem Donald Trump-Lager gehen von 272 bis 278 Wahlmännerstimmen für Trump aus, was für einen Sieg reichen würde.

Real-Clear-Politics hat auch mal die restlichen % vergeben, und in dem Fall geht man von einem komfortablen 3,5%-Vorsprung für Donald Trump  ( 49,5 zu 46) aus.

In einigen wichtigen Staaten, etwa Nevada, zeichnen sich derweil Unregelmässigkeiten ab. Die Republikaner haben Klage eingereicht. Wahlmaschinen hätten nicht funktioniert, und Republikaner Stimmen sollen als „Clinton“ Stimmen registriert worden sein. Nachweislich haben zudem nach der Schließung der Wahllokale bei den Frühwahlen noch Leute ihre Stimme abgegeben.

Wir bleiben bei der spannenden Wahl dran.

Außereuropäische Asylbewerber-Unterbringung gewinnt Unterstützer

Die wirksamsten Mauern sind die weichen, unsichtbaren, immateriellen: eine Rechtspraxis, die irreguläre Einwanderer in Auffanglager/Hotspots außerhalb Europas bringt.    Die weiche Mauer erübrigt dann vielleicht sogar die harte.  Umgekehrt werden harte Mauern sinnlos, wenn ihnen der ideologisch-juristische Unterbau fehlt.  Die altbekannte Idee, Asylbewerber außerhalb Europas, etwa in der Türkei, Nordafrika oder auf einer Insel ihre Anträge stellen zu lassen, wurde von Otto Schily und Sebastian Kurz propagiert, von Italien und später Australien praktiziert.  Aber statt sich darüber zu freuen, dass elementare Vernunft jetzt auch in Groko und Leitmedien mehr Anhänger findet, sehen manche AfD-Freunde ihr Urheberrecht verletzt. Dabei stößt die Idee immer noch auf enorme ideologisch-rechtliche Hindernisse, an deren ernsthafter Überwindung sowieso keine Partei arbeitet. Die harten Bretter zu bohren ist meistens nicht Sache der Parteien. Italien fehlte es nicht an Asylmuffel-Parteien. Sie saßen sogar in der Regierung, als die Selbstmordbefehle aus Straßburg kamen. Da sie im Namen Europas und der „Menschenrechte“ ergingen, wurden sie aber umgehend umgesetzt. Auch von der Lega Nord, die den Innenminister stellte,  kam nur noch Gejammer über „Völkerwanderungen biblischen Ausmaßes“ und Ressentiment über fehlende Solidarität der heuchlerischen Europäer. Von solcher Preislage ist asylmufflerische Parteipolitik gemeinhin auch hierzulande. Keine Partei hat besonderen Kredit dafür verdient, dass sie mal irgendwo in einem PDF-Dokument eine alte Idee angepriesen hat. Zu glauben, man könnte diese Idee dann vom Sofa aus anklicken und Wirklichkeit werden lassen, indem man eine Partei wählt, ist leider eine weit verbreitete Illusion. Demokratie ist kein Wunschkonzert. Parteienwettbewerb ist ein Hebel unter mehreren. Hier kommt es auf Änderung eines jahrzehntelang verwachsenen und europäisch festverdrahteten ideologisch-juristischen Komplexes an. Parteien sind darin in der Regel lahme Trittbrettfahrer. Das gilt besonders für solche, die zuerst reflexiv an sich und ihr vermeintliches Urheberrecht denken.  Sie täuschen sich und ihre Wähler darüber hinweg, dass hier nicht „Handeln“ sondern „Reden“ gefragt ist.  Nicht Exekutivgewalt sondern Kultur- und Gesetzesänderung.  Wenn die Regierung hier „nur redet“ oder „im Wahlkampfmodus“ ist, unterscheidet sie sich darin nicht von der Opposition.   Der Vorwurf, die Groko-Politiker wollten nur mal schnell ein paar Stimmen ergaunern, erweist sich womöglich als Projektion, die auf ihren Urheber zurückfällt.  Wem wirklich an der Verbreitung einer Idee gelegen ist, der ist über jedes Zitat, mit dem er für die Idee werben kann, dankbar.

Wer parteistragetisch denkt, sollte ferner wissen, dass es jetzt darauf ankommt, Weichen für schwarzblaue Gemeinsamkeiten und einen Ausbruch aus den ewigen bunten Koalitionen zu stellen, die der Hegemonie des linksgrünen Zeitgeistes folgen.

#DeMaizere4Kanzler

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Ich kann mich wirklich nur wiederholen: Die meisten deutschen Journalisten verdingen sich als schreibende Knechte des Merkel-Regimes und verkaufen ihre Leser nur noch für dumm. Das diese allerdings schlauer sind, als in den Redaktionsstuben gedacht, belegen die sinkenden Auflagenzahlen der Mainstream-Presse.

In der „Welt“ wurde jüngst mal wieder mächtig für die Regierung applaudiert. Manuel Bewarder schreibt:

DE MAIZIÈRES IDEE! Kann Europa so das Flüchtlingssterben auf See beenden? Im Innenministerium gibt es Überlegungen, gerettete Flüchtlinge für eine Asylprüfung direkt nach Nordafrika zu schicken. CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach begrüßt das Konzept. Auch die SPD zeigt sich offen…

(https://www.welt.de/politik/deutschland/article159295748/Kann-Europa-so-das-Fluechtlingssterben-auf-See-beenden.html)

Auch bei Abnicker Thomas Schmid kommt ob dieser „Idee“ Freude auf:

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„Deutschland, Schlaraffenland“ oder: der Untergang Europas – Rolf Peter Sieferles† letzter Essay

Erst wenn der Vorwurf der Egalitärbigotterie schwerer wiegt als der Vorwurf des „Rassismus“, kann sich das Blatt zu wenden beginnen. Dann wird wahrscheinlich die Grundlage des meisten einst florierenden europäischen Nationalstaaten unwiederbringlich zertrümmert sein, aber es wird sich noch immer lohnen. Unser Jahrhundert wird wohl nicht nur multipolar und souveränitätsbetont werden müssen, wie es etwa die BRICS-Staaten gerne fordern. Die erneut zum Grundprinzip werdende Souveränität wird vor allem eine Souveränität des Abschottens sein müssen.  Man wird erkennen müssen, dass Politik nur wenige Probleme lösen kann, und erst recht wenige  globale Probleme.   Man wird anfangen müssen,  die „Populisten“ zu respektieren, die  „einfache Lösungen“ vorschlagen.  Gute Lösungen sind meistens einfach, und viele Probleme haben gar keine Lösung.  Angebliche Komplexität ist regelmäßig eine Ausrede von Leuten, die auf keiner Ebene auch nur ansatzweise eine Lösung anzubieten haben.   Man lese etwa was Institutschef Klingholz, der die Bundesregegierung bezüglich ihrer Afrika-Politik berät, bei allen bitteren Erkenntnissen am Schluss doch wieder süßraspelt: „Mit den Populisten können wir die globalen Probleme noch schlechter lösen“.  Genau so ist es: wir sollen endlich auf der Ebene Probleme zu lösen beginnen, wo es Lösungen gibt.  Dafür stehen die „Populisten“.

jurgen-fritzMan wird das ältere Erfolgssmodell, das im späteren 20. Jahrhundert zu Unrecht für die vorige kriegerische Entwicklung verantwortlich gemacht wurde, nämlich den Nationalstaat als generationenüberdauernder Vertrags- und Verantwortungsgemeinschaft, möglichst schnell rehabilitieren und neu erlernen müssen. Das bedeutet nicht, dass man die Abstammung mit besonderen Mythen überbetonen und zu einem Reinheitsfimmel steigern muss, aber das steht sowieso nie zur Debatte. Die Hauptursache für den Ersten Weltkrieg ist im Wettbewerb der Imperien zu suchen, hinter dem wiederum Generationen überschüssiger junger Männer stehen, die als Kanonenpulver sozialisiert wurden. Die Hexenjagd gegen angeblich gefährlichen „Nationalismus“ ist größtenteils ein anachronistische Bewegung. Ideologien, die den Krieg legitimieren, sind austauschbar und vielfältig. Derzeit taugt dazu neben dem Koran besonders die Ideologie der Menschenrechte. Sie sind meistens ein oberflächlicher geistiger Überbau über den materiellen Wirkungskräften, die aber nicht von Karl Marx sondern von Gunnar Heinsohn adäquat beschrieben wurden. Die Erkenntnis von der Hartnäckigkeit der kulturellen und biologischen Vererbung kommt hinzu, aber den wesentlichen gedanklichen Rahmen, in den sie einzuordnen ist, hat Sieferle sehr klar und griffig erfasst. Allein schon die Metapher vom bunten Politikmodell als „Aufdrehen der Heizung bei geichzeitigem Öffnen aller Fenster“ weckt die Leselust.

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A. Vorwort

Er war ein großer Gelehrter, Zivilisationskritiker und Regierungsberater. 1949 in Stuttgart geboren, lehrte er seit 2000 an der Universität St. Gallen Geschichte, lebte in Heidelberg, wo er sich am 17. September im Alter von 67 Jahren das Leben nahm. Im Winter 2015/16 erschien sein letzter Essay „Deutschland, Schlaraffenland – Auf dem Weg in die multitribale Gesellschaft“.

Ich selbst hatte in der Oberstufe Geschichte Leistungskurs, habe in Heidelberg Geschichte im Nebenfach studiert und dann später unterrichtet. Ich kann mich nicht erinnern, je einen besseren Text eines Historikers gelesen zu haben. Bereits nach den ersten Sätzen von Rolf Peter Sieferle spürt man regelrecht: Hier schreibt ein großer Geist. Ein großer Geist, dessen Bücher und Essays aber viel zu wenig gelesen werden. Daher will ich im Folgenden versuchen, seinen letzten veröffentlichten Essay einem größeren Leserkreis ein klein wenig näher zu bringen, a) weil dieser Mann das…

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Putin bringt Westmedien aus der Fassung

Der russische Sender RT  Deutsch analysierte neulich die naiv-manipulativen Methoden bunter Leitmedien am Beispiel Maybrit Illner  in sehr dezent-unterhaltsamer und zugleich prägnanter und scharfsinniger Weise.  RT zeigt, wie Medienkritik geht.   Kanzleramtsminister Peter Altmaier („hunderttausende Millionen Syrer“, „friedliche und demokratische Rebellen in Ost-Aleppo“) trägt zum Unterhaltungswert bei.

Auch Wladimir Putin zeigt, wie es geht. Als Gegensatz  zu Altmaiers windigem Geschwätz führe man sich die tiefsinnige und zugleich humorvolle Rede und Diskussionsteilnahme des russischen Präsidenten  beim Diskussionsklub von Waldai vom 27. Oktober noch einmal zu Gemüte.  Er verkörpert die Diskurstugenden, die RT zum ernsthaften Konkurrenten westlicher Medien werden ließen, und er erklärt sehr gut, wie letztere ihr Vertrauenskapital verspielen und zugleich in Aluhutmanier Russland zum Sündenbock machen.

Der YT-Kanal „Deutsch-Russische-Freundschaft“ hat ein paar Auszüge mit Untertiteln (zumeist Übersetzungen mit Kommentaren in Klammern) versehen und passende Auszüge aus einer Trump-Rede beigefügt. .

Internationale Mathe-Olympiade zeigt weltweite Rangordnung

Bei der diesjährigen Internationalen Mathematischen Olympiade sieht man die ostasiatischen Länder an der Spitze und die europäischen im obersten Viertel. Ferner sieht man einen weiblichen Anteil von etwa 10% bei den Teilnehmern und noch weniger bei den Siegern.

Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien
Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien

Dies entspricht ungefähr dem Bild, das wir von den nationalen IQ-Durchschnitten kennen, was aber überrasschen könnte, da es sich hier um Spitzen und nicht um Durchschnitte handelt.
Bei bisherigen Diskussionen darüber, warum die weiße Rasse in der Neuzeit produktiver und kreativer gewesen sei als die gelbe werden gerne drei Hypothesen zur Erklärung bemüht, s. etwa die Diskussion im Anschluss an den Vortrag des in Fragen der evolutionären Psychologie führenden leider verstorbenen kanadischen Forschers Prof. Philippe Rushton:

  • Die Verteilung konzentriert sich bei den Ostasiaten (Gelben) ähnlich wie bei den Frauen mehr in der Mitte. Es gibt unter ihnen weniger extrem Intelligente und weniger extrem Dumme.
  • Testosteron korreliert mit Kreativität (ebenso wie mit Kriminalität). Die Weißen haben im Durchschnitt einen einen etwas höheren Testosteronspiegel als die Gelben (und einen deutlich niedrigeren als die Schwarzen).
  • Europa wurde von ein paar besonders günstigen politischen Bedingungen zu einer neuzeitlichen Kreativitätsexplosion befähigt, die anderswo  unterdrückt wurde. Die daraus zeitweilig zu Europas Gunsten entstandenen Ungleichgewichte sind jetzt aber wieder normalisiert und Ostasien kehrt allmählich zu einer Führungsrolle auch in Produktivität und Kreativität zurück.

Die Mathe-Ergebnisse scheinen in diesem Falle die erste der drei Hypothesen zu widerlegen.
In diesem Zusammenhang ist es auch interesssant, Gunnar Heinsohns neuesten Artikel über die Folgen der globalen Völkerwanderung noch einmal zu lesen.
In der Polarisierung zwischen den Erfolgreichen und den Abgehängten drohen wir sehr schnell sehr weit nach unten zu rutschen.
Wer erst einmal abgerutscht ist, wird bestenfalls auf freundschaftliches Wohlwollen aber sicher nicht auf „internationale Solidarität“ stoßen, denn auch der Status der Ostasiaten ist hart erarbeitet, und es ist im Interesse der Menschheit, dass es so sein muss.

Über die Mitwirkung ostasiatischer Einwanderer bei der Mathe-Olympiade schrieb Heinsohn in einem früheren Artikel ein paar Sätze.

tomajiavidtash_yinyangEs fällt auf, dass Europa bei der Mathe-Olympiade von Russland angeführt wird und dass der Osten relativ stark ist.   Auch Deutschland schneidet recht gut ab, und innerhalb Deutschlands schneidet auch der Osten und speziell Sachsen in Mathe gut ab.  Allerdings findet man nicht etwa durchweg das ehemalige sozialistische Lager oben.  Südkorea liegt vor China, und auch Japan  liegt an der Spitze.   Weit oben liegen auch Großbritannien und die USA, wobei letztere dabei dem von Heinsohn beobachteten Muster gemäß von Ostasiaten vertreten werden.  Auch Russland hat einen ostasiatischen Anteil, den man den Namen aber nicht ansieht.  Ferner ist Russland ein traditionell mathematik-affines Land.  Man könnte mutmaßen, dass die männlich-vernunftbetonteren Kulturen des Aufstands der Vernünftigen in Mathe besser sind als die Buntfrömmler des dunkel-empathiefokussierten Aufstands der Anständigen.

Die Diskussion über abgehängte Regionen und Bevölkerungsgruppen wird schnell unangenehm, weil die Erkenntnisse zur Vorurteilsbildung und somit weiteren Abhängung beitragen könnten.    Man möchte Worte meiden, die einen Teufelskreis stärken können.  Umgekehrt trägt aber das Verschweigen der Ergebnisse dazu bei, dass dort Unterdrückung („Diskriminierung“) angenommen wird, wo es sie nicht gibt.  Dies führt etwa in den USA zu unverdienter Sympathie für destruktive Bewegungen wie Black Lives Matter und rassenbasierten Ausgleichsmaßnahmen, die bewirken, dass gelbe Kinder beim Zugang zu Universitäten noch stärker benachteiligt werden als weiße.   Ihre Quoten sind an diversen Eliteuniversitäten bereits überbesetzt, so dass sie bessere Noten als andere haben müssen, um hinein zu kommen.  Soche Erfahrungen mit „politischer Korrektheit“ führen derzeit dazu, dass auffällig viele hochqualifizierte Amerikaner chinesischer Herkunft als entschiedene PC-Gegner und Unterstützer von Donald Trump auftreten.

Wenn man bei verschiedenen Statistiken nach IQ normalisiert, stellt man fest, dass es im heutigen amerikanischen Wirtschaftsleben offenbar keine nennenswerte rassenbasierte Verteilungsungerechtigkeit gibt.  Hochgebildete schwarze Frauen erscheinen gegenüber Vergleichsgruppen sogar leicht bevorzugt.  Der Korrelationskoeffizient zwischen IQ und Erfolg ist in dem Maße beständig gestiegen, wie die Informationsverarbeitung in das Zentrum der Wertschöpfungsaktivitäten gerückt ist.  Diese Korrelationen legten Murray und Hernstein 1994 in ihrem epochenmachenden (und damals intensiv geschmähten aber durch weitere Entwicklungen nur bestätigten) Buch „The Bell Curve“  dar.   Es ist eines jener Werke, die langsam in das öffentliche Bewusstsein einsickern aber immer wieder verdrängt werden und sich dann durch immer neue Skandale erneut bemerkbar machen.  Der IQ-basierten innerstaatlichen Nahrungskette entspricht eine ähnliche internationale Rangordnung, deren Umrisse Lynn und Vahanen später in dem noch gehässiger bekämpften Werk „IQ and the Wealth of Nations“ (s. IQ-Weltkarte) darlegten.   Inzwischen wurden die Erkenntnisse so weit erhärtet, dass man sie nur noch durch weitestmöglichen Verzicht auf statistische Merkmalserhebung zu bekämpfen versuchen kann.





Baberowski zur Asylkrise: auf Merkels Passivität ist Verlass

Wir leben in einer akuten politischen Existenzkrise, in der wir sehr bald nationale Retter der Art von Putin oder Trump brauchen, die das eigene Land an die erste Stelle setzen und sich allenfalls in zweiter Linie darum kümmern, ob ihre Aussagen vorgegebenen Diskursnormen entsprechen. Die Deutschen haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt und sind noch immer bereit, Nichtpolitiker wie Merkel zu wählen. Baberowski findet griffige Beschreibungen für Merkel und die buntschländische politische Unmündigkeit.

philosophia perennis

(David Berger) Joachim Steinhöfel trifft Prof. Dr. Jörg Baberowski. Das kurze Video-Interview hat es in sich: Das Wertesystem der Kanzlerin, die Folgen der Flüchtlingspolitik, die Erosion des staatlichen Gewaltmonopols und anderes kommen auf den Tisch.

Prof. Dr. Baberowski ist seit Oktober 2002 Lehrstuhlinhaber für Geschichte Osteuropas am Institut für Geschichtswissenschaften (IfG) der Humboldt-Universität zu Berlin, dessen Leitung er von 2004 bis Februar 2006 als Geschäftsführender Direktor innehatte.

Zu Merkel äußert er sich kurz und knapp in dem Interview:

„Merkel hat keine Überzeugung und man kann sich darauf verlassen, dass sie nichts entscheidet.“

Nach all den katatsrophalen Fehlleistungen im Zusammenhang mit der Migrationskrise, fragt Steinhöfel den Professor, ob man den Zustand von Rechtmäßigkeit in Deutschland wieder herstellen könne. Auf kurze Sicht äußert sich Barberowski dazu eher skeptisch: Die Bundesregierung werde das Asylrecht nicht verändern …

„Noch 2-4 Jahre, dann tritt eine Situation ein, in der der Souverän die Entscheidung treffen muss…

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von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!