Kapo fordert bunte Filme

Jahrelang hagelte es Preise für humanitäre Hetzfilme über hartherzige Europäer, die Flüchtlinge ertrinken lassen.  Erst nach dem September 2015 lockerte sich die Kulturpolitik ein wenig und es gab vereinzelt Filme, die eine gewisse Zwiespältigkeit der humanitärfrömmlerischen Ideologie erkennen lassen.   Dieser nachlassenden Lagerdisziplin will der Kapo des westlichen Lagers wieder auf die Beine helfen. Er erinnert die Filmemacher mit klaren Worten an ihre  politischen Pflichten:

Denn wo Terror und Propaganda wüteten, so der Kanzlerkandidat, da müsse das Medium Film die Augen öffnen für Sachverhalte, „die wir manchmal nicht sehen“. Was er damit meint, stellt Schulz sofort klar: „Warum braucht es den Kampf gegen Rechts, gegen rechte Gewalt, gegen den wiedererstarkenden Nationalismus? Warum müssen wir dafür sorgen, den Zugang zu Bildung für alle offen zu halten und niemanden auszuschließen? Was bedeutet Integration? Warum ist gescheiterte Integration so gefährlich und was können wir, was müssen wir dagegen tun?“

Ähnlich klare Worte fand 1950 das ZK-Plenum der SED:

schulz_eu_cheAus dem Protokoll der 5. Tagung des ZK der SED vom 15.-17-März 1951: „Wir müssen stets davon ausgehen, dass jeder Film, auch jeder Lustspielfilm, in Bezug auf die Beeinflussung der Massen eine hohe kulturell-erzieherische Aufgabe zu erfüllen hat…Und es ergibt sich die Frage, ob nicht die Bildung einer staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten für eine organisierte planmäßige Anleitung der Arbeit auf dem Gebiet der Kunst auf der Tagesordnung steht.“

Oder auch der zuständige Vorgänger Joseph Göbbels:

schulzDie neuen Machthaber definieren ihr Verhältnis zur Filmindustrie und deren Produkten nicht nur negativ als Gefahrenabwehr, sondern sie treten mit dem Anspruch positiver staatlicher Filmförderung im Sinne der zur Staatsdoktrin erhobenen nationalsozialistischen Weltanschauung auf. Die Förderung durch Prädikate, bereits in der Weimarer Republik praktiziert, wird nun gesetzlich verankert. Die Prüfstellen können Filme als staatspolitisch, künstlerisch, volksbildend oder kulturell wertvoll prädikatisieren (§ 8 LSpG). Die Vergnügungssteuer – eine erhebliche wirtschaftliche Belastung, die in den zwanziger Jahren mitunter die gesamten Filmproduktionskosten der Branche überstieg – ermäßigt sich für die Kinos, die Filme mit Prädikat zeigen, oder entfällt sogar völlig. Politisch erwünschte Filme werden so mit einem nicht unbedeutenden Wettbewerbsvorteil ausgestattet.

Oder der Große Vorsitzende Mao Zedong auf dem Kulturkolloquium von Yan-an 1942:

afd_martinschulz_fuer_verbotDie Frage, wem Literatur und Kunst zu dienen haben, ist die Grundfrage, ist eine prinzipielle Frage.  […]   Solange diese Grundfrage nicht gelöst ist, lassen sich auch viele andere Fragen nur schwer lösen. Nehmen wir beispielsweise das Sektierertum unter den Kunstschaffenden. Auch das ist eine prinzipielle Frage; sich von den sektiererischen Tendenzen befreien kann man aber wiederum nur, wenn man die Losungen „Für die Arbeiter und Bauern!“, „Für die Volksbefreiungsarmee!“, „Unter die Massen gehen!“ ausgibt und sie auch getreulich in die Tat umsetzt.

schulz_briten_mobAuf den Vorsitzenden Schulz übertragen müsste letzteres bedeuten, dass mit den sektiererischen Tendenzen des letzten Jahres Schluss sein muss und man sich wieder an den Interessen der Massen orientieren wird. Das sind allerdings nicht einheimische Arbeiter und Bauern sondern die Proletarier aller Länder. Die Flüchtlingsrevolution, die sie bringen, ist für postnationale Sozialochlokraten wertvoller als Gold.

Anhang

  • afd_schulz_luftrausMartin Schulz hinterließ am Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Würselen einen neunstelligen Schuldenbetrag, der danach weiter stieg und die Stadt die Hoheit über ihre Finanzen kostete.
  • Schulz etablierte im Europäischen Parlament ein „stalinistisches System der Vetternwirtschaft“ sagt der Haushaltsausschuss, der gegen ihn eine Klage angestrengt hat.
  • Nach dem SPD-Gesundheitsexperten  Karl Lauterbach stellt nun auch der emeritierte Münchner Sozialpsychologieprofessor Heiner Keupp eine Narzissmus-Ferndiagnose gegen Donald J. Trump. Die Methoden derer er sich dabei bedient, können ihrerseits als Indiz für Persönlichkeitsstörungen dienen. Es wäre jedenfalls ein leichtes, ihm mit der gleichen Methode Senilität nachzsagen. Es zeigt sich wiederum das unterirdische Medienverhalten, das auf endemisches psychische Störungen hindeutet und dem man, wenn man eine Chance auf Erfolg haben will, nur in der kämpferischen Weise begegnen kann, in der Trump es auf seiner Pressekonferenz zuletzt tat.
  • Black Lives Matter ist in Hamburg angekommen.   Ferner auch in Ceuta und Pariser Vororten wie Seine-Saint-Denis.
  • bka2016schulz_goldAlle Menschen werden Europäer im Staat ihrer Wahl.  Dafür wollen Luxemburger Richter sorgen.  In Deutschland sollen sie dann auch gleich das Wahlrecht erhalten.  Dieses Ansinnen der SPD erfährt die Unterstützung eines Breiten Bündnisses.  Die Bundesregierung rechnet bis 2050 mit 12 MIllionen Siedlern aus Afrika, sofern es gelingt die Völkerwanderung zu regularisieren.   Andernfalls werden 50-75 Millionen erwartet.   Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD-Parteistiftung) will Deutschland zu transformatorischen Siedlungsregion in der Mitte Europas umbauen.  Die SPD-Länder NRW und Schleswig-Holstein stoppen Abschiebungen nach Afghanistan.
  • Merkel fordert vom Islam Abgrenzung zum Terror. Wir dachten immer, dass der Islam mit dem Terror nichts zu tun hätte.
  • Bayrische Bildungsexperten finden die Benotung von Schülern unmenschlich.  In absehbarer Zukunft sollen Schulnoten abgeschafft werden, findet der Lehrerverband.  An ihre Stelle sollen Lernentwicklungsgespräche treten. Das sei motivierender, erklärt Präsidentin Simone Fleischmann.
  • Am 4. März soll in Berlin gegen die Migrationspolitik demonstriert werden.
  • In Wien wurden 6000 Mindestsicherungs-Asylberechtigte verswchwiegen.
  • Demokratie sei ein falscher Gott, warnte Hermann Hoppe 2001 in seinem berühmten Buch. Inzwischen scheinen die herrschenden Menschenrechtler der gleichen Meinung zu sein, und nur noch die Demokratie kann sie in ihrem globalhumanitaristischen Glaubenseifer bremsen.

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General Flynns Abgang: Ein Punktesieg gegen Trump?

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Ein Soros-Blogger beschreibt das Ereignis punktgenau

Gegen Michael Flynn haben die Leitmedien weit mehr als einen Punktesieg errungen. Es war, wie Michael Moore frohlockt, der erste Blutstropfen. Sie haben eine wunde Stelle von Donald Trump gefunden. Bald werden andere folgen, und es wird Blut in Strömen fließen, hoffen sie. Dies natürlich bildlich, etwa so wie heute bei der AfD. Donald Trump hat ihnen ein Stück von der Macht zurückgegeben, die er ihnen durch konsequente Verachtung genommen hatte, analysiert der MAGA-Mindset-Autor.   Der einzige sachliche Grund dafür war, dass Flynn gegenüber Vizepräsident Pence Informationen über eine legitime Unterhaltung mit dem russischen Botschafter verheimlicht hatte, was wiederum zu einer falschen Aussage von Pence gegenüber einem Anhörungsausschuss geführt hatte.  Aus dieser Fehlleistung, die nun durch einen Rücktritt in ihrer Bedeutung vergrößert wird, konnte das Breite Bündnis aus Lügenmedien und Schattenstaat Nahrung für seine seit Monaten schwelende Kampagne ziehen, deren Grundlage stets Versuche waren, Trump wegen seiner unzureichenden Russlandfeindlichkeit als unpatriotische fünfte Kolonne Moskaus darzustellen.  Anders als zu Zeiten von Senator Joseph McCarthy kämpfen heute der Schattenstaat und die Lügenmedien nicht mehr für sondern gegen Russland.  Die damalige Rolle der Komintern haben heute Leute wie George Soros übernommen, dessen Russisches Projekt auch gerade enthüllt wurde.




Ceiberweiber

Mit an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen wurde der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Trump, General Michael Flynn, zum Rücktritt gezwungen. Er telefonierte mit dem russischen Botschafter Sergej Kislyak und erinnerte sich danach nicht mehr genau, ob er auch die Sanktionen angesprochen hat oder nicht. Dies brachte Trumps Gegner auf den Plan, die ohnehin dauernd im „besten“ McCarthy-Stil russische Einflussnahme und Spionage witterten. Es ist bezeichnend, dass ein Transkript dieses Gesprächs in der Washington Post landete, die man auch als „politischen Arm der CIA“ bezeichnen kann.

Im ersten Moment dachte ich wie viele, die ihre Meinung in den sozialen Medien und auf den Seiten von US-Alternativmedien kundtun, dass Trump und Flynn doch nicht „klein beigeben“ müssten. Allerdings weiss ich, dass die Situation viel komplexer ist, als sie oberflächlich erscheinen mag, zumal Flynn für einen wirklichen Kurswechsel in der US-Außenpolitik steht. Dieser ist eine absolute Horrorvorstellung für jene Kräfte, die Präsident Dwight…

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Stadtverwaltung Ludwigshafen: Bunt führt zu unlösbaren Konflikten

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Symbolbild

Laut mehreren Berichten, u.a. dem  RTLnext-Bericht „Aufregung in Ludwigshafen: Sozial Schwache müssen Platz für Asyl-Neubauprojekt machen“ werden nach 33 Jahren  deutsche Familien aus ihren Wohnungen geworfen und zwangsumgesiedelt, um Platz für moderne Flüchtlingswohnungen zu schaffen. An die Stelle von Privilegien wie dem eines kleinen Gartens für die Kinder tritt für die, die schon länger hier sind, nun eine ungeheizte stinkende Notunterkunft, die an Fluchtherkunftsländer erinnert.  Mitbürger, die ihre Etabliertenvorrechte verloren haben, berichten mitunter von schweren Krankheiten, die jetzt ihren Lauf nehmen.  Ein vom RTL-Team befragter Flüchtlingshelfer namens „Hans-Werner“, der jetzt denen hilft, die in die neuen Wohnungen einziehen, spricht hingegen davon, daß die Deutschen endlich „ehrlich“ sein müssen. Sie hätten „30 Jahre lang ein Privileg gehabt“. Jetzt seien mal die anderen dran.

Deutschland wird geräumtStadt und Bunt-Presse streiten sich nun darüber, wieviel Zwangsumsiedlung gerechtfertigt ist. Die Presse plädierte sinngemäß für eine 50-50 Lösung, also einen multikulturellen Mischraum, wo Deutsche und Flüchtlinge zusammenleben. Die Stadt besteht hingegen darauf, dass Multikulti nicht funktioniert und das daher alle Deutschen raus müssen.

Im letzten Jahr hatten die Deutschen auch noch einen „Sozialarbeiter“, der sich – wie im Bericht gesehen – aber nicht auf die Seiten der Bewohner gestellt hat-  sondern Sie vor Rechtsradikalismus und rechten Parteien gewarnt hat. Diese Parteien würden es nämlich so darstellen, als müssten alle Deutschen raus, und nur die Flüchtlinge bekämen die neuen Wohnungen:

Was jetzt allerdings ja so eingetreten ist. Es sind also Neubauten nicht „überwiegend“ für Flüchtlinge erstellt worden, sondern ausschließlich.

Der Blog Fred Alan schreibt:

Es riecht nach Fäkalien, überall liegt Abfall. Einige Bewohner haben Unterkünfte ohne eigene Toilette, Dusche oder funktionierende Heizung. Ihre ehemalige Siedlung an der Flurstraße mit kleinen Schrebergärten musste vier Neubauten für Flüchtlinge weichen. Ihr neues ‚Zuhause‘ ist jetzt eine abrissreife Notunterkunft für Obdachlose. „Ich bin schockiert, denn ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es solche Zustände mitten in Deutschland gibt“, sagt RTL-Moderatorin Birgit Schrowange, die vor Ort über die Missstände berichtet. Die Betroffenen fühlen sich von den Verantwortlichen alleine gelassen. Ihre Wut richtet sich jedoch nicht gegen die rund 175 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan sowie Asylsuchende aus dem Iran: „Die Menschen können nichts dafür. Ich würde auch flüchten, wenn bei uns Krieg wäre. Aber die Ungerechtigkeit vom Staat, das finde ich nicht normal. Als wären wir irgendwie Abschaum“, sagt Manuela Dietz, die zwangsumgesiedelt wurde. Wer aber trifft solche Entscheidungen? RTL-Reporter Burkhard Kress und Birgit Schrowange versuchen vor Ort mit Verantwortlichen und Entscheidern zu sprechen. „Ich habe 33 schriftliche Anfragen gestellt und doppelt so viele Telefonate geführt. Niemand wollte vor der Kamera Stellung nehmen“, so Kress. Es stellt sich die Frage: Warum können die Alteingesessenen sich das Neubauprojekt nicht mit den Flüchtlingen und Asylsuchenden teilen? „Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass die Bewohner der Notunterkünfte mit Asylbewerbern zusammenleben wollen. Allein schon die Hundehaltung führt im Zusammenleben mit Arabern unweigerlich zu Konflikten“, so Sandra Hartmann, Sprecherin der Stadtverwaltung Ludwigshafen. http://rtlnext.rtl.de/cms/aufregung-in-ludwigshafen-sozial-schwache-muessen-platz-fuer-asyl-neubauprojekt-machen-4084560.html

Anhang

  • Auf Facebook wird diskutiert:

Das “Russische Projekt” des Herrn Soros

Strategiepapiere aus dem geknackten Briefverkehr von Soros-Stiftungen machen deutlich, dass Menschenrechte einem übergeordnetem Zweck dienen, nämlich der Schwächung geostrategischer Konkurrenten.

Sei herzlich Willkommen beim Dude

So mancher „Aufgeklärter“ meint, daß zwischen den VSA und Rußland hinter den Kulissen bestes Einvernehmen herrsche – so möge er doch bitte nachvollziehbar erklären, warum dann „unter der Decke“ nach wie vor mit gezinkten Karten gespielt wird und riesige Gelder fließen im wirklich erbitterten Kampf gegen ebenjene „Partner“…
„Nichtregierungsorganisationen“ und „Stiftungen“ sind heutzutage das bevorzugte Mittel, um überall auf der Welt die Menschen im Sinne des „teile und herrsche“ gegeneinander aufzubringen – natürlich stets unter gut klingenden Losungen, und mit sehr hinterhältigen Methoden.
Eines dieser Projekte wurde unlängst in der russischen Öffentlichkeit bekannt.
© für die Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans, 13. Februar 2017
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Das “Russische Projekt” des Soros: gleitende Destabilisierung bis 2017

28. August 2016

In den mehr als 2500 Dokumenten der Soros-Stiftung, die gestern auf der Seite DC Leaks öffentlich geworden waren, nachdem unbekannte Hacker den Postverkehr der Organisation geknackt hatten, haben die Medien eine…

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AfD-Tagung: Maritim-Hotelkette knickt vor Narren ein

Featured Image -- 36584Erst befeuerte der AfD-Vorstand die Diffamierungsspirale um die Höcke-Schandmal-Lüge, in deren Namen und um deren Verbreitung willen die Roten Narren das Hotel Maritim bedrängten und bedrohten. Dann zog das Maritim-Hotel nach und erteilte Höcke Hausverbot, was schon einem Vertragsbruch gegenüber der AfD gleich kommt aber andererseits auch irgendwo dem Geist der AfD-Entscheidung entspricht. Wozu soll man sich auch einer Verleumdungskampagne gegen seinen Kunden widersetzen, wenn der Kunde selber bei dieser Kampagne mitmacht? Ebenso folgerichtig war der dritte Schritt: wenn man schon den Vertrag mit seinem Kunden bricht, dann beendet man die Geschäftsbeziehung ganz. Wer jetzt glaubt, die AfD könnte der Ausgrenzung entgehen, indem sie sich von Björn Höcke distanziere, irrt sich. Es passiert genau das Gegenteil. Die AfD hat den Ausgrenzern Recht gegeben, und sie haben jetzt erst richtig Blut geleckt.  Eine Spirale, die alle AfD-Mitglieder und alle potenziellen Tagungsorte erfasst, hat Fahrt aufgenommen.  Nach Bürgermeisterin Armlängen-Reker  ruft heute auch der Kölner Stadtrat die Bürger zur Demo gegen den AfD-Kongress im Maritim-Hotel auf und behauptet dabei wie üblich, dieser richte sich gegen „Toleranz und Weltoffenheit“, womit im bunten Politjargon die Zustimmung zu globaler Teilhabe am Volksvermögen gemeint ist, wie Reker sie kürzlich beim Papst gelobte.

philosophia perennis

(David Berger) Vor einigen Tagen klangen die Stellungnahmen des Maritim Hotels in Köln noch ganz zuversichtlich. Man werde – trotz heftigster Gewaltdrohungen auch gegen Mitarbeiter des Hotels – an den Verträgen mit der AfD festhalten, sodass deren Jahrestagung wie geplant in der Kölner Niederlassung der Hotelkette stattfinden kann.

Diese sei eine demokratische Partei und man sehe keinen Anlass, ihr nicht Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Das soll auch so bleiben. Aber soeben wurde bekannt: Die Maritim Hotelkette will der AfD künftig keine Tagungsräume mehr zur Verfügung stellen.

Nun distanziert man sich auf einmal von der zuvor noch als demokratisch qualifizierten Partei und ihrer politischen Ausrichtung:

„Deshalb werden die Maritim Hotels gegenwärtig keine weiteren Räumlichkeiten an die AfD vergeben.“

***

Foto: Maritimhotel Köln © Elke Wetzig (Elya) CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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AfD an der Leine der Wächterräte

Der Vorstand der AfD hat das Parteiausschlussverfahren gegen Björn Höcke eröffnet, obwohl hierfür gemäß Satzung und Parteiengesetz keinerlei Gründe erkennbar sind.  Dies haben die internen Kritiker Jörg Meuthen und Alexander Gauland in Presseinterviews sehr deutlich gemacht.


Die AfD-Führung verstärkt damit die Diffamierungsspirale, die auf der Höcke-Schandmal-Lüge aufbaut.  Lügenmedien können diese Lüge jetzt indirekt wiederholen und dazu die AfD selber als Zeugen anführen.  Denn wenn die eigene Partei ein Verfahren einleitet, muss Björn Höcke etwas schlimmes gesagt haben.  Den Rest besorgen leitmediale Suggestionen.  Lüge durch Lücke.   Wenn nun die Parteibasis dem Vorstand die Gefolgschaft versagt, lernt der Konsument der 5L-Medien daraus, dass der Vorstand der AfD eine lahme Ente ist, die ihre eigene Hausordnung nicht gegen ihr Nazi-Parteivolk durchsetzen kann.

Wie konnte es so weit kommen?

Man kann vieles mit der beschränkten Weisheit von Menschenmengen und Führungsriegen erklären.  Deren Weisheit wird gerne überschätzt.   Unter dem Druck des Lügenäthers gibt das Rückgrat irgendwann nach.  Die Angriffe selbst scheinen ja zu beweisen, dass der Angegriffene etwas falsch macht.  Zumindest in seiner Kommunikation.  Man braucht schließlich Führungspersonal, das nicht unnötigen Gegenwind entfacht.    Björn Höcke machte nicht das erste mal Ärger.   Vor ihm warnen auch Leute wie der Chefredakteur der Jungen Freiheit, der schon viele patriotische Parteien scheitern sah, seit langem.   Aliquid haeret.  Selbst wenn die Diffamierungsspirale ihre Initialzündung durch Lügen gewinnt, bleibt doch etwas an ihrem Opfer hängen.

Dem Personal der AfD fehlt teilweise Engagement und kämpferische Haltung, und dies vielleicht aus gutem Grund. Man nimmt es Bewegungspartei-Aktivisten wie Höcke übel, dass sie die AfD daran hindern könnten, im Schlafwagen in den Bundestag zu fahren.  Die Stimmen derer, die Merkel abstrafen wollen, sollen doch bitte möglichst reibungslos eingesammelt werden.   Wozu noch riskante Nebenkriegsschauplätze eröffnen?

Das politische Gelände ist vermint. Vielen Parteimitgliedern ist dies nicht bewusst.   Sie verstehen sich als brave Bürger und Merkel-Ankläger mit garantiert gültiger Schlafwagenkarte.    Das Bundesverfassungsgericht selbst hat aber beschlossen, dass Patriotismus verfassungsfeindlich und Leute wie Björn Höcke, die kämpferisch für existenzielle Belange des Volkes auftreten,  rechtsextrem sind.  Wer „das bestehende System durch einen Nationalstaat ersetzen“ möchte, in dem  einwandernd Eskimos oder Pygmäen sich in Vergleich zu denen, die schon länger hier sind, abgewertet fühlen könnten, handelt gegen den „normativen Individualismus“ des Grundgesetzes, wie ihn die Karlsruher Richter auf Zuruf des Bundesrates seit dem NPD-Urteil sehen.   Der NPD hat Karlsruhe auf dieser Grundlage die Verfassungsfeindlichkeit bescheinigt.  Zugleich wurde festgestellt, dass Diskriminierung gegen „verfassungsfeindliche“  Parteien und ihre Mitglieder seitens des Staates legitim und sogar geboten ist.  Wesentlich bei der Herbeiführung dieser Entscheidung waren staatlich alimentierte „Rechtsextremismusexperten“ die damit ihre Rolle im System verankern und erweitern.  Aus ihrer Sicht ist Björn Höcke samt Unterstützerbasis „rechtsextrem“, und die dehnbaren Doktrinen, mit denen man jeden Patrioten zum Verfassungsfeind deklarieren und entrechten kann, warten auf Einsatz.  Der Verfassungsschutz wird immer wieder aufgefordert, die AfD oder Teile von ihr publikumswirksam vogelfrei zu erklären.  Auch die Kampagne gegen das Kölner Maritim-Hotel, die auf der Höcke-Schandmal -Lüge aufsetzt und um sie herum eine Diffamierungsspirale baut, diente diesem Zweck. Folgerichtig erteilte das Maritim-Hotel Höcke Hausverbot und trennte sich von der AfD, nachdem der AfD-Vorstand sich selbst in die Kampagne eingereiht hatte.

Sobald der Verfassungsschutz eines Bundeslandes die AfD „beobachtet“, entsteht eine Stampede in der Partei.   Ob er es tut, ist Glückssache.  Im VS selber dominiert zunehmend die auf Volksauflösung gerichtete Menschenrechtsideologie, wie sie das Deutsche Institut für Menschenrechte und mit ihm jetzt auch das BVerfG vertritt.  In Thüringen wurde der VS durch  Buntstasi-Menschenrechtler übernommen, nachdem er im Rahmen der NSU-Affaire an Glaubwürdigkeit verloren hatte.  Auch in München setzt die Buntstasi zur Übernahme der Sicherheitsstrukturen des Staates an.

Innerhalb der AfD werden sich bei VS-„Beobachtung“  die Beamten fluchtartig zurückziehen, da sie berufliche Nachteile bis hin zum Ausstoß aus dem Staatsdienst befürchten müssen.   Daher steht die Führung der AfD schon von einem Teil ihrer eigenen Mitglieder her unter Druck.  Unvorsichtig kommunizierende Führungspersonen müssen zur Raison gebracht werden, wenn die Partei stabil bleiben soll.  Dafür gibt aber das bestehende Parteiengesetz wenig her.    Mit untauglichen Disziplinarverfahren kann man die AfD prächtig zermürben und das Projekt 4,9% in Gang bringen.  Dies geschieht massiv in einem Moment, wo auch die FPÖ in der Wählergunst sinkt, weil viele Wähler glauben, die Buntparteien hätten aus der „Flüchtlingskrise“ gelernt und das schlimmste wäre vorbei.  Manche halten gar den Kapo des Westlichen Lagers  für sympathisch.   Merkel und PC haben ausgedient, aber Schulz kommt mit seinem Zuchtmeistergehabe an.  Großmäuligkeit kommt wieder in Mode, ist aber nur Bunten gestattet. Dafür sorgen eine Reihe von Wächterräten, die den Iran rational aussehen lassen.

Rätselhaft bleibt bei all dem, warum der Vorstand seine Disziplinierungsmittel nicht, wie von Meuthen gefordert, langsamer eskaliert, und warum manche Skandale überhaupt zustande kommen.   In diesem Kontext muss auch etwa die Landtagsrede von André Poggenburg über Geschwüre am Volkskörper wundern.   Lohnt es sich, für triviale Inhalte die absehbaren Reflexe auszulösen?  Diese Rede war ebenso wie Höckes Dresdner Rede von einem Manuskript abgelesen, also geplant.   Ähnliches gilt für gelegentliche suboptimale Bemerkungen von Pretzell, Petry und anderen.  Man verteidigt sie oder gleicht sie stillschweigend aus.     Warum können sich Führungspersonen nicht auf gemeinsame Positionen, Strategie und Verhaltenskodex einigen und Diskussionen über eventuelle Verstöße  in einem vertraulichen Rahmen führen?   Notfalls könnte man interne Verträge abschließen und mit Hinblick darauf die Leistungen von externen Beratern evaluieren lassen.  So schwer ist es nun auch wiederum nicht, das Minenfeld zu navigieren. Das Vorgehen der AfD erscheint von Leichtsinn geprägt.  Manche Blogger streuen gar das Gerücht,  in der Führung selbst seien Maulwürfe aktiv, die an der Leine des VS das Projekt 4,9% vorantreiben.   Ebenfalls möglich wäre es, dass die VS-Ämter mit Drohungen das Vorstandspersonal jederzeit vor sich her treiben und zum Hanswurst machen können.

Anhang

  • Der Frankfurter FW-Stadtrat Wolfgang Hübner analysiert:

    Das von der Mehrheit des AfD-Bundesvorstands eingeleitete Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke ist ein Akt politischer Blindheit, innerparteilicher Ränke und der völlig untaugliche Versuch, Richtungskämpfe quasi-juristisch zu „lösen“.

  • Videoblogger Hagen Grell kritisiert das Verhalten des AfD-Vorstands und stellt sich ganz hinter Höcke:
  • Die Junge Freiheit schaltet unablässig Werbung für Anti-Höcke-Artikel.  Chefredakteur Dieter Stein hat die Königmacherei zu seiner Aufgabe gemacht.  Zuletzt fordert Karlheinz Weißmann für ihn, man müsse „die Quertreiber vom Hof jagen“ und meint damit offenbar alle, die sich für Höcke einsetzen.  Umgekehrt setzt sich das Compact-Magazin, gegen dessen Chefredakteur Jürgen Elsässer Dieter Stein ebenfalls eine Privatfehde führt, für Höcke ein.  Dafür kassierte es eine einstweilige Verfügung von Petry, die offenbar ganz auf Rechtsanwälte setzt.  Sie will eine Unterlassung der Aussage, sie sei die treibende Kraft  des Verfahrens gegen Höcke.
  • Die Skandallügenmedien haben genau die Macht, die wir ihnen geben, erklärt Mike Cernovich, Autor von „The MAGA Mindset„,  im Zusammenhang mit dem Rücktritt von Michael Flynn, der ihnen erstmals Macht zurückgibt.
  • Das ZDF-Morgenmagazin hat Prof. Meuthen erneut zur Causa Höcke befragt.
  • Der AfD-Landesverband Sachsen stellt sich hinter Höcke.  Ebenso Brandenburg.  In BILD wird das Gerücht gestreut, der sächsische Höcke-Freund André Poggenburg stehe ebenfalls auf der Abschussliste des Parteivorstandes.  Berlins AfD-Vorsitzender Pazderski hält etwa diese Leute für parteigefährdend.   Historiker Götz Aly hält ähnlich wie das BVerfG Patrioten für tendenzielle Verfassungsfeinde und stört sich besonders an Höckes „Bewegungspartei“ und seiner Verachtung für „Halbe“, d.h. Opportunisten, die nicht wirklich für die Belange des Volkes eintreten.  Alys Artikel ähnelt dem internen Gutachten, auf das sich das Verfahren gegen Höcke stützt.
  • Die Höcke-Gegner stützen sich auf ein internes Gutachten, welches Höckes Konzeption von einer Bewegungspartei beanstandet und dabei Nazi-Anklänge einzelner Wörter konstruiert, wie man es von „Rechtsextremismusexperten“ kennt.  Meuthen sagte in seinem Interview, dass dieses Gutachten, das ein Anwalt erstellt habe, weit davon entfernt sei, einen Ausschluss hinreichend zu begründen.  Was leicht übersehen wird, ist, dass inzwischen auch das BVerfG von der Logik solcher Gutachten nicht mehr weit entfernt ist.
  • Die Weltwoche berichtet in der Ausgabe dieser Woche ausführlich darüber, wie die Medienverbände der Schweiz immer wieder frei erfundene Reportagen, die der Diffamierung dienten, mit Preisen überhäuften, und weist nach, dass Wörter wie „Lügenpresse“ seit langem den Kern des Geschäftsmodells der Medien treffend beschreiben. Nur Wettbewerb helfe, das stockverlogene Wesen der Medienbranche zu mäßigen, aber an dem fehle es heute
  • Das Maritim-Hotel ist inzwischen ebenso wie ihr Kunde, die AfD-Führung, zu den roten Narren übergelaufen.  Björn Höcke bekam Hausverbot.  Begründet wird es mit der Höcke-Schandmal-Lüge.  Die Narren haben ihr Ziel mehr als erreicht.  Jetzt ist die AfD nicht mehr in der Lage, gültige Beschlüsse zu fassen.
  • Prof. Meuthen steht unter Beschuss, seitdem er Höcke verteidigt. Dies auch weil seine Fraktion in Baden-Württemberg sich für eine positivere Erinnerungskultur einsetzt und unter diesem Titel den Einsatz von Landesmitteln für eine Judenverfolgungsgedenkstätte in Frankreich beanstandet.
  • Die Journaille had ähnlich wie die Politik und allen voran die SPD und Grünen die Samthandschuhe aus- und die Boxhandschuhe angezogen.  Großmäuligkeit ist angesagt.  Der ZEIT-Herausgeber stellt  „Mord im Weißen Haus“ als Problemlösung dar.  Zwei ZDF-Journalisten wünschen sich Gewalt gegen die schwangere Frauke Petry.  Dresdens Bürgermeister meint, Dresden sei beim Bombenangriff im Februar 1945 „keine unschuldige Stadt“ gewesen, und Ziegenfick-Böhmi  kleidet Hohn über Dresden in die Form von „Satire„.
  • 16-09-02-wahlkampfabschlus_in_warnemunde-rr2_4804
    Die zwei Gesichter der SPD: vorne Barbie hinten Denunziation

    Die SPD ruft zur Denunziaton auf. Die Einführung eines „Tages der Denunziation“ scheint nicht mehr fern. Vermutlich mit Orden für Übererfüllung des Plansolls. Der BR meldet: „Rechtsextreme Gruppen versuchen nach Erkenntnissen des Bundesfamilienministeriums immer stärker, Jugendliche über das Internet zu ködern. Dazu verwendeten Gruppen wie die „Identitäre Bewegung“ Hip Hop oder Online-Spiele. Mit Fake News werde zudem Hass gegen Geflüchtete, Muslime und andere Minderheiten geschürt. Familienministerin Schwesig forderte, Betreiber von Internetdiensten stärker in die Pflicht zu nehmen, damit diese Hass und Gewalt von ihren Plattformen verbannen. Die SPD-Politikerin rief dazu auf, rechtsextreme Propaganda auf der Interneitseite jugendschutz.net zu melden. Die Zentralstelle des Bundes und der Länder gehe dem Verdacht dann nach. Im vergangenen Jahr gingen dort knapp 1.800 Hinweise ein, die meisten dieser Angebote wurden daraufhin von den Anbietern gesperrt oder gelöscht.“

  • Bei Tunesien beißen deutsche Bittsteller auf Granit. “ Tunesiens Ministerpräsident Chahed hat unmittelbar vor einem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel deutsche Überlegungen zurückgewiesen, in seinem Land Flüchtlings-Auffanglager einzurichten. Er denke nicht, so sagte er, dass es in seinem Land für solche Lager Kapazitäten gebe. Es müsse vielmehr eine Lösung zusammen mit Libyen gefunden werden. Fehler seiner Behörden im Fall des aus Tunesien stammenden Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri bestritt der Regierungschef kategorisch. Merkel spricht zur Stunde mit Chahed im Kanzleramt. Sie will ihn unter anderem zu einer besseren Zusammenarbeit bei der Rücknahme abgelehnter tunesischer Asylbewerber bewegen, besonders von islamistischen Gefährdern.“ (Meldung des BR)

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Die große Freiheitskämpferin Susanne Kablitz ist tot

Von Susanne Kablitz lasen wir immer wieder Artikel auf Achse des Guten und in ihrem eigenen Juwelen-Magazin. Erst kurz nach einem verzweifeltem Aufschrei  („Dieses Land ist verloren“) über die intoleranten Humanitärfrömmler und Nuttigen Narren, die unser Land ein drittes und letztes mal zugrunde richten und das Volk, das dies offenbar verdient habe, kapitulierte sie vor ihrem Krebsleiden und zog den Freitod vor. Derweil lesen wir seit 100 Jahren zahllose Aufschreie chinesischer Literaten, die wahlweise an fehlendem Patriotismus oder fehlendem Freiheitsdrang ihrer Landsleute verzweifeln.  Ein Heilmittel gegen solche Aufregung kann das Studium der Psychologie der Menschenmengen („Psychologie des Foules“) sein, das der französische Arzt  Gustave Le Bon 1895 in einem Meisterwerk niederlegte, welches bei uns als „Psychologie der Massen“ wiedergegeben wurde, obwohl es Le Bon ausdrücklich auch um kleine Gruppen geht.  Zu kollektiven Subjekten verschmelzende Menschenmengen sinken regelmäßig auf ein infantiles Niveau des kleinsten gemeinsamen Nenners herab, der sich im Unbewussten findet. Le Bon findet dafür viele Beispiele aus der guten alten Zeit, die unsere gegenwärtigen Beispiele, so  niederträchtig sie auch sein mögen, als Normalität erscheinen lassen.

psychologie-des-foulesLe Bon erklärt auch, wie es erst die gemeinsame Abstammung und Geschichte sowie das Wirken einer vordemokratischen Phase ist, die dem unstetig zwischen Schandtaten und Heroismus schwankenden Kollektiv eine Grundlage für zeitweilige höhere Leistungen ermöglicht. Diese Grundlage erscheint ihrerseits wie ein kollektives Lebewesen, das entsteht und vergeht, wobei der von Frau Kablitz so sehr verachtete sozialistische Weltrettungswahn auch von Le Bon als eine Spätphase erklärt wird, in der die Individuen sich durch Delegation an den Staat immer weiter schwächen. Le Bon nimmt dabei die Theorien von Spengler und Toynbee in sehr einleuchtender Weise vorweg.  Heute ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass die Volkssouveränität, die der erbarmungslose Skeptiker Le Bon noch als eine pseudoreligiöse Doktrin verspottet, uns im Vergleich zu der Menschenrechtsreligion der letzten Jahrzehnte als ein höchst ehrwürdiges Anliegen erscheinen muss, für das es zumindest in unserer Phase der Zivilisation keinen Ersatz gibt.   Le Bon selber zeigte auf, dass wesentliche Entscheidungen in jeder Phase der Zivilisation in (zivil-)religiösem Furor getroffen werden, der keine Widerrede duldet, und dass der Pöbel kaum merklich schlechter wenn nicht gar besser entscheidet als die elitäre Menge.   Trotzdem ist das Buch von Le Bon kein Aufruf zu zynischem Fatalismus.  Es rückt im Gegenteil die Erwartungen realistisch zurecht und ermöglicht es uns dadurch, positiver zu denken.  Die chinesische Karawane zieht weiter, obwohl Spengler sie für eine überlebte Kulturruine hielt.  Sie hat sogar die Rolle der deutschen Konkurrenz übernommen, vor deren Vitalität Le Bon sein dekadentes Vaterland warnte.

„Wir leben wieder in einer faschistischen Diktatur nach Muster 1933, die heutigen Nazis sind flüchtlingsbesoffene Gutmenschen und asoziale „Antifaschisten“. Wer die Wahrheit ausspricht, wird verfolgt. So ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es Tote auf beiden Seiten gibt. Die SPD hat bereits offen zur Gewalt aufgerufen und will jetzt sowohl Bundespräsident wie auch Kanzler stellen.

Es ist wahrlich ein Panoptikum der Erbärmlichkeit.

Leider kommt man nicht umhin, festzustellen, dass dieses hochnotpeinliche Land sich seinen unausweichlichen nächsten Untergang mehr als redlich verdient. Deutschland ist verloren. Endgültig.“

Susanne Kablitz


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philosophia perennis

Mit Susanne Kablitz ist am 11.Februar eine der großen Liberalkonservativen von uns gegangen. Ihre Stimme wird uns fehlen. Ihre prophetische Schau auf die Katastrophe, die auf uns zukommt, ist ihre vielleicht wichtigste Hinterlassenschaft. Ein Nachruf von David Berger

„Bis zum letzten Atemzug“ heißt eines ihrer Bücher, der einzige Roman, den Susanne Kablitz publizierte – und bis sie selbst entschied, den letzten Atemzug zu machen, war sie unermüdlich tätig. Tätig für die mit unserer Demokratie auf Gedeih und Verderb verbundene Freiheit. Ein Kampf der angesichts der immer heftiger und fast unwidersprochen eingeschränkten, für unseren Rechtsstaat aber unverzichtbaren Freiheiten immer anstrengender und aus ihrer Sicht auch immer aussichtsloser wurde. Zumal sie zugleich mit einem schweren Krebsleiden zu kämpfen hatte.

In Nordrhein Westfalen geboren war sie nach ihrem Studium als Wirtschaftsrechtsdozentin tätig, engagierte sich asl Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und gründete 2012 den Hayek-Club für Krefeld und den Niederrhein. Als sie feststellen musste, dass…

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von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!